"Großkatzen" und Hauskatzen. Geht das gut ?

Diskutiere "Großkatzen" und Hauskatzen. Geht das gut ? im Allgemeines Forum im Bereich Katzen; Halli Hallo :) Da wir vorhaben uns bald Kitten zu holen wollte ich fragen ob man so eine Große Katze wie die Maine Coon mit einer "normalen"...
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arizona

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Halli Hallo :)
Da wir vorhaben uns bald Kitten zu holen wollte ich fragen ob man so eine Große Katze wie die Maine Coon mit einer "normalen" Katze zusammen halten kann oder ob das wegen der Größe her nicht geht ? :/ würde mich über schnelle Antworten freuen :D danke !
 
16.10.2014
#1
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Gast5874

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Hallo Lea,

auch hier erst einmal herzlich Willkommen.

Deine Frage kann man nicht pauschal beantworten. Wichtig ist immer, dass die Katzen vom Charakter her zusammen passen. Also sowohl bei Hauskatzen als auch bei Rassekatzen gibt es ruhige Vertreter als auch umgekehrt.

Wir haben Norweger und auch eine Hauskatze. Selbst unsere damalige alte Katzenlady, sie war eine Hauskatze, die draussen geboren wurde, kam mit den Norwegern klar. Aber wie geschrieben, vom Charakter her paßten und passen unsere gut zusammen.

Also schau Dir die Kätzchen gut an und suche die passende Fellnase zu Deiner Katze aus. Wie alt ist sie denn überhaupt? Das spielt dann auch noch eine Rolle. Sollte sie schon etwas älter sein, dann wären zei Kitten besser. Sie können zusammen toben und die ältere Katze hätte ihre Ruhe und wäre nur fürs kuscheln da.
 
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arizona

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Vielen dank für deine schnelle Antwort :)
Unsere Katzenlady Tinka ist schon 14 Jahre alt. Deswegen hatten wir auch vor uns 2 kleine Katzen anzuschaffen.

Sollte ich erst 1 Kitten holen und mit dem anderen warten damit Tinka und das 1. Kitten sich in ruhe kennenlernen können oder lieber direkt beide aufeinmal ?:eek:

LG
Lea :)
 
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Gast5874

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Das würde zweimal Stress für die ältere Katzendame bedeuten. Und für die beiden Lütten ist es auch einfacher, wenn sie zusammen in ein neues Heim ziehen.

Obohl die Kätzchen bestimmt süss sind und man immer mit ihnen spielen und kuscheln möchte, bedarf Tinka aber gerade in der ersten Zeit viel Liebe und Aufmerksamkeit. Sie muß das Gefühl haben, dass sie immer noch die Nummer eins ist. Also sie sollte als Erste das Futter bekommen, die ersten Streicheleinheiten, wenn man den Raum betritt. Gebt Ihr auch Rückzugsmöglichkeiten, wenn es mit den kleinen Muckels zu wild wird oder sie sie nerven.

Vielleicht auch den Feliway-Stecker besorgen. Er verströmt Wohlfühlpheromone. Er braucht einige Zeit, bis er wirkt, kann also bereits vorher installiert werden. Du bekommst ihn beim TA oder im Internet. Es gibt nachgemachte Stecker im Handel, die sind aber nicht so gut.
 
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Gast5934

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Da kann ich mich Marion nur anschliessen, ich würde die 2 Kleinen auch auf 1x einziehen lassen, dann hast du den Stress nur 1x und die Katzen auch.
 
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arizona

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Könnte es auch passieren das Tinka die kleine angreift ? Und sie sogar schwer verletzt ?
Oder kann es sein das die kleinen Tinka nicht akzeptieren weil sie ja alt und kränklich ist ? :(
 
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Gast5934

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Vermutlich wird Tinka mehr oder weniger die Mutterrolle übernehmen, angreifen glaub ich eher nicht.
Die kleinen sind noch so unbekümmert, dass glaub ich nicht.
 
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arizona

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Sie hat einen Tumor im Bauch (op ist nicht möglich) . Aber sie macht einen guten Eindruck (spielt,frisst normal...) :)
 
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Gast5874

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Hmm.. ganz ehrlich. Dann würde ich ihr ihre letzte Zeit noch schön machen, sie verwöhnen und sie nicht unnötigen Stress aussetzen. Denn auch Stress kann so eine Erkankung fördern. Es könnte auch sein, dass sie irgendwann Schmerzen bekommt und dann vielleicht auch etwas unleidlich wird. Zwei Kitten, die dann durch die Wohnung düsen, könnten schnell dann mal eine gefegt kriegen.

Wenn dann ihre Lebensuhr abgelaufen ist, dann kannst Du Dir immer noch zwei Kitten holen und ihnen dann ein schönes Zuhause geben.

Mußte leider schon viele Katzen gehen lassen, auch einige mit Krebs. Daher weiß ich, dass diese Katzen eigentlich in ihrer letzten Lebensphase wenig Stress haben möchten.

Aber das ist nur meine persönliche Ansicht. Vielleicht magst trotzdem mal Dir dadrüber Gedanken machen.
 
Cethi

Cethi

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Ohje, da kann ich mich Marion nur sehr energisch anschliessen!

Ich hatte exakt diese Situation --> Einzelkatze mit Krebs, 12 Jahren. Da kümmert man sich ganz intensiv um diese, macht ihr, wie gesagt eine schöne Zeit, verwöhnt sie bis zum Abwinken. Jeglicher Stress und, 2 Kleine sind extremer Stress für eine kranke, ältere Katze, sollte man explizit vermeiden! Die will dann zeitweise ihre Ruhe, verkrümelt sich, maybe hat sie Schmerzen, die ihr gar nicht mitbekommt, da die so eine Menge davon wegstecken können und dann trampeln 2 Kleine auf ihr herum?!

Danach könnt ihr euch vor allem auch viel intensiver um die Kitten kümmern. Ich spreche da ebenfalls derzeit aus Erfahrung, da ich seit Ende August 2 Kitten habe und die sind schon sehr zeitintensiv, wenn man es auskosten, genießen und richtig machen möchte!
 
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CzaCza

CzaCza

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Zunächst einmal auch von mir ein herzliches Willkommen, Lea.

Wenn Tinka bis jetzt all die Jahre als Einzelkatze gelebt hat und keinen Kontakt zu anderen Katzen hatte, kann es schwierig mit der Vergesellschaftung werden, auch wenn es sich um Kitten handelt. Ich weiß von 2 unabhängigen Fällen, da waren die Katzen 12 Jahre alt und bis dahin nur Einzelkatze. Die haben den "Neuen" nichts getan, wurden aber vollkommen in sich gekehrt und zogen sich von ihren geliebten Menschen total zurück. Die Alteingesessenen waren zudem total überfordert mit dem Temperament der Kitten.

In Deinem Fall kommt hinzu, dass Tinka krank ist, da schließe ich mich Marion an, zu warten bis sie ihren Weg ins Regenbogenland angetreten hat und erst danach 2 Kitten zu nehmen. Durch den Tumor arbeitet ihr Immunsystem eh schon auf Hochtouren, ich würde sie daher den Stress nicht aussetzen.
 
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Gast4406

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Auch von mir ein herzliches Willkommen hier.

Ich kann mich meinen Vorschreibern nur anschließen. Ich habe leider die Erfahrung machen müssen, ohne vorher zu wissen, dass es so kommt. Nachdem mein Pauli über die Regenbogenbrücke gegangen ist, war Tommi sehr einsam. Da haben wir ein kleines Katzenmädel dazu geholt und Tommi hat, trotz seiner damals 16 Jahre, unheimlich gerne mit Bibbi gespielt. Dann auf einmal wurde er immer ruhiger und Bibbi war total angenervt, weil Tommi nicht mehr mit ihr spielen wollte, sonder sie angefaucht hat. Des Pudels Kern war: Tommi hatte ein Firbrosarkom und musste mit 17 Jahren über die Regenbogenbrücke gehen.

Heute weiß ich, dass ich nicht Beiden gleichermaßen gerecht werden konnte. Die Kleine wollte spielen, der Große war totkrank. Deshalb würde ich auch Dir raten, lass Deiner Maus die Zeit zukommen, die sie jetzt verdient hat. Später kannst Du dann immer noch Kitten holen, denen Du Dich dann auch voll und ganz widmen kannst.
 
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Gast5934

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Da schließ ich ich an wenn Tinka so krank ist, würde ich ihr noch eine schöe Ruhige Zeit machen.
 
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