"Letzte Laute" bei sterbender Katze- wer weiß etwas darüber?

Diskutiere "Letzte Laute" bei sterbender Katze- wer weiß etwas darüber? im Krankheiten und Gesundheit Forum im Bereich Katzen; Hallo, unsere süße Fellnase Mori ist ja letzten Sonntag gestorben. Ihr könnt das ggf. im eigenen Thread nachlesen Ich wollte nur mal von Euch...
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Silvai

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Hallo,

unsere süße Fellnase Mori ist ja letzten Sonntag gestorben.
Ihr könnt das ggf. im eigenen Thread nachlesen

Ich wollte nur mal von Euch hören ob irgendjemand auch schoneinmal die Erfahrung machen mußte, dass Ihr Liebling kurz vor bzw. während des Sterbens schrie?

Unsere Tierärztin sagte uns, dass das sozusagen im Delirium vorkommt und nicht bedeutet, dass sie sehr leidet.
Ich hoffe sehr, dass sie uns nicht nur beruhigen wollte.:(
Es waren etwa ein leiserer und drei bis vier lautere Schreie ganz furchtbarer Art- so etwas habe ich noch nie gehört- wir sind sofort! zu ihr gerannt und konnten sie nurnoch leblos in unsere Arme schließen.
Zwar kamen dann noch zwei Luftschnapper- aber die Augen waren bereits gebrochen und das Herz schlug nicht mehr- unsere Tierärztin meint das seien Reflexe und sie war sicher bereits tot.
Für uns war das alles etwas traumatisch auch wenn wir wußten, dass sie sterben würde- wir hätten sie abends auch durch unsere Tierärztin erlösen lassen-nur kam Mori uns zuvor.
Man macht sich hinterher so schrecklich viele Gedanke ob man irgendetwas anders hätte machen sollen...

Deshalb diese- wenn auch grausame Frage an Euch- entschuldigung!

l.G. Silvia
 
02.10.2014
#1
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Gast5874

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AW: "Letzte Laute" bei sterbender Katze- wer weiß etwas darüber?

Ich könnte mir vorstellen, dass sie merkte, dass es dem Ende zuging und sie Angst hatte und nach Euch rief.

Leider kann ich Dir nicht mehr dazu sagen, weil ich es selbst bei unseren Katzen noch nie erlebt hatte.
 
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Gast4406

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AW: "Letzte Laute" bei sterbender Katze- wer weiß etwas darüber?

Ich habe es in dieser Form auch noch nicht erlebt. Aber wir haben schon 3 Katzen über die Regenbogenbrücke gehen lassen müssen und waren in ihren letzten Stunden immer bei ihnen. Das sie nach Eintritt des Todes noch Nervenzucken haben, ist völlig normal. Es dauert einige Minuten, bis tatsächlich jegliches Leben aus dem kleinen Körper gewichen ist. Aber das hat nichts mit Schmerzen zu tun. Das gibt es auch bei Menschen. Oft entweicht nach Todeseintritt auch noch Restluft aus den Lungen. Das hört sich nun auch grausam an, aber so ist es nun einmal. Den Tod kann man leider nicht schön reden.

Mach Dir aber nicht zu viele Gedanken, denn Du zermarterst Dein Hirn, wirst aber nie eine Antwort bekommen. Nimm es hin und freu Dich, das die Süße nun erlöst ist.
 
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Die_Wilden

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AW: "Letzte Laute" bei sterbender Katze- wer weiß etwas darüber?

Ich kann nur aus Erfahrung sagen,
dass Tiere wissen ,wann sie sterben.
Das haben sie uns Menschen voraus.

Als ich unser Flämmchen mal so komisch rufen hörte,
bin ich sofort zu ihr gerannt u.habe sie auf den Arm genommen.
Sie fing an ganz tief zu schnurren u,hat sich an mich gedrückt,
holte ganz tief Luft u.dann kam nichts mehr,sie war tot.
Habe nicht mehr gewust,was ich machen sollte,sie war doch nicht krank gewesen u.hat sich wie immer verhalten,
aber nach einer Stunde musste ich mich damit abfinden,es gab sie nich mehr.

Anhang 94776 betrachtenDas Wilde Flämmchen, eine unserer erfolgsreichten Ausstellungskatzen im In -u. Ausland -Champion u.Grosser internationale Europrämior,ein Findling,winzig klein noch keine 2kg schwer.
 

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katje

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AW: "Letzte Laute" bei sterbender Katze- wer weiß etwas darüber?

eine bekannte hat mir ähnliches von ihrer katze kurz vor deren tod erzählt. sie kam dann noch rechtzeitig und dann starb die katze, als hätte sie auf ihre dosenöffnerin gewartet um sterben zu können.
 
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Silvai

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AW: "Letzte Laute" bei sterbender Katze- wer weiß etwas darüber?

das hieße dann ja wir kamen zu spät wenn sie uns rufen wollte- ich hoffe es nicht!
 
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katje

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AW: "Letzte Laute" bei sterbender Katze- wer weiß etwas darüber?

nein, das wollte ich damit nicht sagen. die bekannte hatte einfach für sich so ein gefühl. in dem fall war es aber auch so, dass die katze einige zeit vorher monatelang verschwunden war und sich mit letzter kraft nach hause geschleppt hatte. ich denke, das ist dann doch noch mal etwas anderes.
ich habe mich eher bei deiner beschreibung auch gefragt, ob solche schreie vielleicht auch einfach von schmerzen herrühren. es passiert ja etwas im körper, wenn man stirbt und das müsste ja bei tieren ebenfalls so sein. aber mache dir nicht so viele sorgen (leichter gesagt, als getan...) für mich klingt es so, als hättet ihr alles nach bestem wissen und gewissen gemacht.
 
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Silvai

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AW: "Letzte Laute" bei sterbender Katze- wer weiß etwas darüber?

ja das habe ich mich auch schon gefragt und mir vorgestellt wie es ist wenn man einen Herz-/Hirninfarkt bekommt oder das Herz einfach aufhört zu schlagen (eines davon war es ja sehr wahrscheinlich); da macht man dann eben nochmal Geräusche nehme ich an...

es ging schnell- ich hoffe sie ist gut über die Regenbrücke gekommen und hat gewußt, dass wir sie lieben!
 
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Gast5874

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AW: "Letzte Laute" bei sterbender Katze- wer weiß etwas darüber?

Sie hat ganz bestimmt gewußt, dass Ihr sie liebt, so etwas spüren Katzen.

Und man kann auch zwischen Deinen Zeilen lesen, wie sehr Du sie vermißt und dass Du sie liebtest und das ist doch das Wichtigste.
 
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Silvai

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AW: "Letzte Laute" bei sterbender Katze- wer weiß etwas darüber?

Das Allerwichtigste für uns ist, dass es ihr so gut wie möglich ging.

Wenn man sich ein Tier anschafft ist man eben dafür verantwortlich weil es ja vieles nicht selbst entscheiden kann...

Ich bin auch ganz sicher, dass sie grundsätzlich wußte, wie sehr wir sie geliebt haben- nur dass sie dann zum Schluß allein sterben mußte- aber vieleicht wollte sie das auch; unsere Katzen sind ja beide nicht so ganz 100%ig zahm geworden wie man es von anderen kennt.
 
Oscar2

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AW: "Letzte Laute" bei sterbender Katze- wer weiß etwas darüber?

Wenn Katzen Schmerzen haben und leiden, schnurren sie eher, um sich zu beruhigen. Mein Sternenkater Memnoch hatte dazu noch leise geknurrt, als wir ihn in der TK zum letzten Mal gesehen haben. Ich denke also nicht, dass Mori bewusst geschrieen hat, weil sie spürte zu sterben. Das würde m. E. auch das Bewusstsein voraussetzen, zu wissen, was der Tod bedeutet.

Dass Ihr in der Nähe gewesen seid, düfte sie durchaus gespürt haben. Manche Tiere - wie auch Menschen - suchen sich auch einen unbeobachteten Moment, um gehen zu können.
 
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ehbiene

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AW: "Letzte Laute" bei sterbender Katze- wer weiß etwas darüber?

Obwohl der thread schon etwas älter ist, kann ich dazu etwas sagen. Ich habe die Todesschreie vor zwei Stunden bei meinem Kater gehört. Es war furchtbar. Ich hatte zuvor noch versucht, einen Tierarzt ans Telefon zu kriegen bzw. einen Notdienst, der nach Hause kommt. Aber alles hatte sich gegen mich verschworen, scheint es. Niemand war erreichbar oder machte Hausbesuche. Unglaublich. Mein Kater lag seit etwa einer Woche im Sterben, und ich wollte ihn zu Hause begleiten bis zum Schluss. Er war natürlich abgemagert, aber trank viel und nahm mir mittags auch noch Leckerli ab. Im Lauf des Tages hatte er immer wieder kläglich miaut und vergeblich versucht aufzustehen, er war einfach schon zu schwach. Er wurde sehr unruhig und versuchte plötzlich fast panisch, irgendwie auf die Beine zu kommen, krampfte und schrie herzzerreißend. Und dann, ganz plötzlich, zuckte er dreimal mit dem Kopf und ich merkte, dass er nicht mehr atmete. Es ging sehr schnell, höchstens 2 min. Ich war total geschockt und bin es immer noch. Nie im Leben hätte ich das erwartet. Die Schreie und die Schuldgefühle, den Tierarzt nicht eher gerufen zu haben, werden mich für den Rest meines Lebens verfolgen.
 
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Wolke24

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AW: "Letzte Laute" bei sterbender Katze- wer weiß etwas darüber?

Hallo @ehbiene mich würde das nie mehr in Ruhe lassen, wenn ich eine Woche zugeschaut hätte bis das Leben beendet war, vielleicht hätte man noch helfen können und wenn es nur die Erlösung beim TA gewesen wäre.
Tut mir leid für die Mieze😐, die Tiere brauchen uns um ihnen zu helfen, damit sie nicht leiden und wir sie auf ihrem letzten Weg frühzeitig gegleiten.

Ich wusste z.B. dass meine Rennmäuse immer krampfen bevor sie sterben und habe nur einmal den TA nicht mehr geschafft, die Maus starb dann in meinem warmen Händen😓mit 5 Jahren an Altersschwäche.

Gruß wolke24⛅
 
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ehbiene

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AW: "Letzte Laute" bei sterbender Katze- wer weiß etwas darüber?

Liebe @Wolke24 ,
mich WIRD das nie wieder in Ruhe lassen! Mich quälen die Gedanken, die Bilder jeden Tag. Ich verstehe mich selbst nicht, wie ich das zulassen konnte.
Mein Katerchen war 19 Jahre alt, nie ernsthaft krank und wir wurden noch 4 Wochen vor seinem Tod von der TÄ gelobt, er für sein tolles Aussehen in seinem Alter, ich für die offensichtlich gute Pflege. Er hatte hohen Blutdruck, eine Schilddrüsenüberfunktion und Arthrose, all das wurde behandelt und seine Werte waren nicht zu beanstanden.
Er hatte immer mal wieder etwas Gewicht verloren, weil er mal zwei, drei Tage extrem wenig fraß, aber nicht dramatisch. Das war im letzten Jahr dreimal der Fall, und immer wieder bereitete ich mich darauf vor, ihn bald gehen lassen zu müssen. Es war emotional sehr belastend. Er rappelte sich aber jedes Mal wieder auf, fraß richtig gut und schien sich wohlzufühlen.
Dennoch hatte ich das Gefühl, dass da noch etwas anderes ist, etwas in seinem Kopf. Er hatte vor etwa zwei Jahren neurologische Symptome entwickelt wie gelegentliches Zittern und Kopfzucken. Ich war deswegen bei vier verschiedenen Tierärzten, erntete meistens Schulterzucken. Eine Neurologin stellte leichte Koordinationsstörungen bei den Hinterbeinen fest, meinte aber, man könne eine sichere Diagnose nur mittels MRT, also unter Narkose machen, und sie hätte Zweifel, ob er die unbeschadet überstehen würde, er war da immerhin schon 17. Sie riet mir ab. Denn was würde es mir nützen, das zu wissen, fragte sie. Operieren käme erst recht nicht infrage. Ein anderer Arzt vermutete Vorboten einer Epilepsie und bereitete mich auf eventuelle Anfälle vor. Ich hatte solche Angst um ihn, aber sie kamen nie. Die Symptome traten in den letzten Monaten nicht mehr auf, allerdings wurde sein Gang immer beschwerlicher und wackeliger. Ich hörte immer wieder: Naja, er ist halt alt. Er bekam natürlich entsprechende Schmerzmittel.
Und so hatte ich beschlossen, ihn auf natürliche Art in Ruhe sterben zu lassen, wenn es soweit ist, ohne ihn immer wieder zum TA zu schleppen und Stress zu bereiten. Ich informierte mich und bereitete mich darauf vor, dass es für mich schwer werden würde, ihn zu begleiten.
Als er vier Tage so gut wie nichts gefressen hatte und sich diesmal nicht anders besann, dachte ich, okay, er hat sich auf den Weg gemacht, von dem es kein Zurück mehr gibt. Und dann habe ich offensichtlich den klaren Blick auf die Situation verloren. Ich habe bei ihm gelegen, Lachshäppchen gegeben, ihn geküsst und gestreichelt, zum Klo getragen und dann, als er nicht mehr aufstehen konnte, quasi Pflegestufe 3 gemacht. Ich wollte eben mit Liebe alles für ihn tun, was nötig war, war wie vernebelt. Als mir endlich klar wurde, dass das kein natürlicher Sterbeprozess war und er Schmerzen hatte und ich handeln musste, war es zu spät.
Meine nierenkranke Katze, die ich 15 Jahre abgöttisch liebte und 2018 gehen lassen musste, ist durch die Spritze friedlich eingeschlafen. Sie hatte mir ihre Zustimmung gegeben. Mit dieser Entscheidung war und bin ich bis heute im Reinen. Mit dem Kater konnte ich in all den Jahren nie so kommunizieren, mir blieb immer ein Rätsel, was er mir sagen wollte. Ich sah nicht diesen Blick in seinen Augen und ließ ihn weiter leiden. WARUM? Als ich begriffen hatte, dass ich was tun muss, wurde mir auf brutalstmögliche Weise gezeigt, dass diese Erkenntnis zu spät kam.
Ich glaube, dass da wirklich etwas in seinem Kopf war, das langsam und am Ende sehr schnell gewachsen ist und er eine Art Hirnschlag erlitten hat. Wissen werde ich es nie.
Mein Herz schmerzt, ich kann nicht schlafen und weiß nicht, wie ich damit klarkommen soll. Mein einziger Trost ist, dass er ein langes und beschwerdefreies, schönes Leben hatte und ich die ganze letzte Zeit bei ihm war. Trotzdem komme ich mir wie ein Verräter vor, weil ich ihm am Ende das vorenthalten habe, was er am meisten gebraucht hätte: die rechtzeitige und sanfte Erlösung von seinen Schmerzen. Es gibt keine Rechtfertigung.

Ich wünsche niemandem, dass er dieses entsetzliche Schreien jemals hören muss.
 
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Angelika

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AW: "Letzte Laute" bei sterbender Katze- wer weiß etwas darüber?

Der natürliche Sterbeprozess ist entgegen der Meinung vieler leider in den wenigsten Fällen schmerzlos und einfach - außer vielleicht ein plötzlicher Herztod.
Mein 14jähriger Sohn hatte fast ein Jahr lang nicht mehr mit mir gesprochen, weil ich seinen Asterix "hatte ermorden lassen"
Asterix war ein Meerschweinchen, das seinen Schweinekumpel langweilig fand und uns, vor allem meinem Sohn wie ein Hundchen überall hin folgte, sobald er zuhause war. Leider entwickelte Asterix einen inoperablen Tumor in der Hüfte, und es kam der Tag, an dem er nicht mehr laufen konnte. Kam mein Sohn, nahm er von ihm noch Lieblingshäppchen, aber es war klar, dass das Tier dem Tode nahe war. Dann kam ich eines Abends von der Arbeit heim, und das Tier gab quäkende Laute von sich, wie das Schreien eines sehr winzigen Babys klang das, Laute äußersten Schmerzes, den ich auch nie wieder hören möchte. Ich rief die Tierklinik an, dass wir noch für eine Euthanasie kommen würden, und als mein Sohn kurz darauf zur Tür herein kam, erklärte ich, dass wir jetzt Asterix würden erlösen lassen müssten. Er wollte, dass das Tier zuhause bei uns sterben von alleine sterben sollte - aber das wäre unendlich grausam gewesen. So hatte ich dann in seinen Augen einen Mord an der Backe. Verstanden hat er es erst, als er einige Jahre später das Krebsleiden und Sterben seiner Oma miterlebte.
Für mich heißt es seitdem: Mein Tier darf dann gehen, wenn absehbar ist, dass die Krankheit unheilbar ist, Schmerzen und sonstige Beschwerden nicht mehr erträglich gelindert würden nur noch schlimmere Tage kommen werden. Das Tier weiß es nicht, aber TA und ich wissen, was kommen würde.
 
Wolke24

Wolke24

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AW: "Letzte Laute" bei sterbender Katze- wer weiß etwas darüber?

Ich schließe mich deiner Meinung an @Angelika. Unsere vorletzte Hündin hatte Demenz, an einem Tag hatte sie einen massiven Kreislaufzusammenbruch und konnte nicht mehr stehen, es war für uns Zeit sie gehen zu lassen, sie war 14 Jahre alt.
Sie hatte die letzte Zeit sogar vergessen dass sie bellen konnte. Sie wollte auch nicht mehr Autofahren, hat vergessen wie man Futter frißt, Wasser trinkt, war schon längere Zeit unsauber. Es war keine Heilung und Besserung mehr abzusehen.
Wir haben uns nach dem Telefonat mit unserem TA in der Praxis getroffen, um gemeinsam die letzte Reise anzutreten.🌈Meine Hündin hat auf dem Weg zum TA gebellt, was sie nie mehr gemacht hatte. Einige Zeit hat mich das auch verfolgt, man hätte meinen können sie wollte uns sagen...... was hast du vor mit mir.
Das war es eben nicht, sie hatte in ihrer Demenz vergessen wie Autofahren war. In diesem Fall hätte ich den TA nachhause holen sollen, das war mein Fehler den ich gemacht hatte und immer noch bereue. Lola so hieß meine Hündin, ist in meinem Arm friedlich eingeschlafen und hat mir bevor sie für immer gegangen ist, noch liebevoll die Hand abgeschleckt😓Ich wusste es war der richtige Zeitpunkt, sie über die Regenbogenbrücke gehen zu lassen.

Liebe Grüße
wolke24⛅
 
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Aaryn

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AW: "Letzte Laute" bei sterbender Katze- wer weiß etwas darüber?

@ehbiene Du solltest aufhöhren, Dir Vorwürfe zu machen.
Dein Kater leidet jetzt nicht mehr.
Im Nachhinein fühlt sich das so falsch an für Dich, wie es nun abgelaufen ist.
Du hattest gedacht, dass er friedlich einschläft.

Ich denke auch, Sterben ist nicht einfach. Vor allem nicht bei Krankheit.
Vielleicht hat Dein Kater die Spritze tatsächlich nicht gewollt und Du warst deshalb so vernebelt. Er konnte so seinen Tod sterben, als seine Seele bereit war zu gehen.

Wenn man erkennt, dass einem Tier nicht mehr zu helfen ist und man sich entscheidet, es erlösen zu lassen, dann läuft es kontrolliert und meistens auch friedlich ab.
Wenn man dabei ist und mitbekommt, wie das Tier unter Schmerzen stirbt, hat man das nicht unter Kontrolle und das fühlt sich richtig schlimm an.

Vielleicht musste es aber in Eurem Fall so sein. Das ganz schlimme Leiden war doch erst im Sterbeprozess und er hat es nun überstanden.

Es nützt niemanden, dass Du Dir ewig Vorwürfe machst. Sein Schmerz ist vergangen.
 
Wassn

Wassn

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AW: "Letzte Laute" bei sterbender Katze- wer weiß etwas darüber?

Mach dir bitte keine Vorwürfe. Ein Sterbeprozess ist individuell, das Ziel ist dagegen immer das Gleiche.
Für meine Nierenkranke Katze ist jeder Weg zum Tierarzt die Hölle. Wenn es soweit ist, werde ich sie nicht zum Tierarzt zerren. Wenn soll meine Tierärztin zu uns nach Hause kommen.
Deine Mori hatte ihren eigenen Weg, diese Welt zu verlassen. Sie war nicht alleine, du hast sie durch diese Zeit getragen und sie begleitet. Sie hatte vielleicht Schmerzen, das weiss jetzt aber niemand im Nachhinein.

Beispiel:
Vor ein paar Wochen ist der Hund einer Freundin zu Hause natürlich verstorben. Das war nicht einfach. Sein Körper hat Reaktionen dabei gezeigt, die bei seinen Menschen pure Panik ausgelöst haben. Dazu gehörten unter anderem auch Laute. Meine Freundin hat ihre Tierärztin angerufen. Sie hat ihr dann erklärt, dass das auch natürliches Sterben ist. Der Körper fährt runter, schaltet die Organe ab.
Kein leichter Weg, für alle. Beim Tod durch den Tierarzt, verhindern die Spritzen oft solche Körperreaktionen.

Bitte behalte die Freundschaft deiner Katze mit dir in guter Erinnerung. Du warst immer für sie da, auch in ihrer letzten schweren Zeit.
:troest:
 
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AW: "Letzte Laute" bei sterbender Katze- wer weiß etwas darüber?

Leute, was ist an einem „natürlichen Sterbeprozess“ so schön, so gut, so erstrebenswert????
Menschen müssen dahinsiechen, wenn sie Pech haben. Aber Tiere müssen das nicht! Da können wir helfend eingreifen, um das Ganze erträglicher, leichter zu machen.
Was heißt, man will dem Tier den stressigen Tierarztbesuch ersparen? Man glaubt es nicht, aber so ein Tierarzt kommt tatsächlich nach Hause, wenn man ihn bittet. Dann kann so ein Tier ganz friedlich und zu Hause einschlafen.
Warum muß ein Tier über Tage einen Sterbeprozess mitmachen?
Wem nützt das? Allenfalls dem Tierbesitzer, der sich esoterische Dinge einredet oder es sich schönredet.
Ich finde es schlimm!
 
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