Allergie oder Autoimmunerkrankung

Diskutiere Allergie oder Autoimmunerkrankung im Krankheiten und Gesundheit Forum im Bereich Katzen; Lange Zeit habe ich mich nicht mehr gemeldet, weil es allen Tieren (2 Katzen und meinem Pferd) einfach Prima ging. Jetzt is allerdings bei unserer...
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valentin_mikula

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Lange Zeit habe ich mich nicht mehr gemeldet, weil es allen Tieren (2 Katzen und meinem Pferd) einfach Prima ging.
Jetzt is allerdings bei unserer Amy etwas aufgetaucht was mich etwas nachdenklich macht.
Der Reihe nach:
Zunächst hat sie sich gekratzt und geleckt wie der Teufel, bei jeder Gelegnheit und überall wo sie drankam.
Na, hab ich mir gedacht, das werden Flöhchen sein und zwei Monate in Folge Frontline Kombo angewendet.
Zunächst war Besserung in sicht, dann aber wieder schlechter. Und zwar so mieß, daß sie überall kleine Verkrustungen bekam und sie sich das Fell ausgerupft hat.
Auch ihre Oberlippe sah ganz schrecklich aus, ganz wund und geschwollen.
Also auf zum TA. Der meinte, es könne eine Floh-Speichel Allergie sein oder eine Autoimmunerkrankung.
Amy hat dann ein Antibiothika und ein Langzeit-Kortison unter die Haut gespritzt bekommen.
Gegen die Flöhe habe ich denn noch "Advantage" bekommen, weil Frontline wohl bei machen nichts mehr nützt.
Danach ging es auch wirklich steil bergauf, Amy ist wieder munter, spielt, frißt, nimmt wieder zu und die kahhlen Stellen im Fell wachsen auch wieder nach.
Ich war also guter Dinge, daß es doch keine Autoimmunerkrankung ist sondern doch nur die Floh-Allergie.
Was allerdings nie richtig verheilt ist, ist ihre Oberlippe. Sie ist zwar nicht mehr rot und wund, aber hat sich bisher nicht wieder zurückgebildet.
Jetzt fängt sie schon wieder an sich zu kratzen und zu lecken, obwohl ich erst vor zwei Wochen Advantage gegeben habe.
Hat sie jetzt wieder eine andere Floh-Sorte gegen die nur Frontline hilft oder ist es doch die Autoimmunerkrankung?
Ich werde sie Anfang nächster Woche nochmal beim TA vorstellen.
Von einem Allergietest im Futter hat der TA mmir abgeraten, weil er zu teuer und nicht eindeutig sei.
 
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Gast488

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Ich mache doch seit Jahren das gleiche mit meinem Tom mit. Ich habe eine Biopsie, ein Hautgeschabsel und auch einen Test auf Allergien machen lassen, alle Egebnisse waren negativ. Also wurde mir gesagt, er hätte eine Autoimmunerkrankung der Haut.
Er bekam dann Cortison gespritz, hielt aber auch nie länger als 4 Wochen vor. Bis er dann auch allergisch auf das Cortison reagierte, er war apathisch und wollte gar nicht mehr aus seinem Körbchen.
Ich habe dann sofort kein Cortison mehr spritzen lassen. Angeblich würde nichts anderes helfen, trotzdem ließ ich es sein!

Heute behandel ich diese Stellen mit 2 Sachen, die mir meine Apothekerin genannt hat.
Die Stellen mit einer 3% igen Wasserstoffperoxyd Lösung abtupfen, zwecks Desinfektion und dann Tyrosur Gel drauf, alles heilt in windeseile und der Juckreiz ist fast weg.

Die Stellen sind immer wieder mal da, aber nicht so groß und nicht so viele Stellen. Ich war am Anfang so was von verzweifelt, aber dank des Tipps der Apothekerin bekomme ich es immer schnell in den Griff.

Ich drücke Dir die Daumen.

GLG Uschi
 
Kittyclaw

Kittyclaw

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Moment!
Bevor Du eine Flohbehandlung durchführst, teste doch erstmal, ob es überhaupt Flöhe sind. Besorg Dir einen Flohkamm, kämme die Katze aus und klopfe den Kamm auf weißem Papier aus. Hast Du schwarzen Staub auf dem papier, ist das womöglich Flohkot. Ich würde mich in dem Fall bei meiner Freundin erkundigen, welches wirksame mittel man nehmen muss, ohne dass die Katze durch das Gift zu Schaden kommt.

Was fütterst Du? Also welche Sorten genau?

Nachtrag
Wenn Du Flöhe hast, reicht die Behandlung der Katze nicht. Du musst die ganze Wohnumgebung reinigen, alles absaugen und mit einem Spray behandeln.
 
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Silviana

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Bei einer Futterallergie sind meist die Schnurrbartkissen betroffen und/oder Magen-Darmtrakt.Hatte die Katze meines Mannes früher.Setzte das Futter ab,und gut wars.
Advantage habe ich nur mal prophlaktisch gegeben,bevor es zum TA ging.Doch wenn keine Flöhe da sind..Stimmt das genau was Angelika schreibt. Hast Du denn damals diesen Kammtest gemacht? Allergietest Futter hat meine TÄ,geau das gleiche gesagt. Dann wird langsam das Futter umgestellt.Und wichtig,alles gut durch dokumentieren.
 
Knödel

Knödel

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hallo valentin_mikula :) ,

Selbst wenn noch nachkommende Flöhe in der Wohnung wären, dürfe es mit weniger Flöhen weiter bergauf gehen. Außer natürlich bei echter Flohallergie.
Statt Frontline nehme ich inzwischen Program, hilft wirksamer. Es gibt auch Broadline, aber das gibt man nur alle drei Monate, wegen den Wirkstoffen gegen die anderen Parasiten.

Den Flohkammtest mache ich über einem nassen Tempo. Wenn die dunklen Krümel drauffallen, dann löst Flohkot sich rostfärbig auf, dann sicher Flöhe.

Ansonsten hätte ich auch auf Futter- oder Futterzusatzstoffallergie getippt. Die kann sich ganz vielfältige Art zeigen.
z.B. sieht man auch oft weiße Hunde mit rötlichen Haaren zwischen den Pfoten und wenn sie sich dann auch noch die Pfoten jucken, dann liegts meist am Futter.
90 % der TA wollen davon nichts wissen.
Wenn es Dich interessiert, mein Tipp das Buch "Katzen würden Mäuse kaufen" von Hans-Ulrich Grimm. Hier geht es weniger um Barf, sondern um Aufklärung des Industrietierfutters.

Liebe Grüße
Knödel :stuhlgirl: mit :katze: :=): :pfote: Blaubande
 
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valentin_mikula

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Vielen Dank für die zahlreichen Anregungen. Also den Flohtest haben wir beim TA gemacht, da war auch tatsächlich was zu sehen.
Was das Futter angeht, naja also da ist gerade die Amy ziemlich mäkelig. Im ersten Jahr hat sie außschließlich hochwertige Futter bekommen (ohne Getreide Beimischungen) Animonda oder Shmusy.
Und Trockenfutter von Applaws.
Irgendwann hat sie das dann kaum noch angerührt und ich mische jetzt in das hochwertige Nassfutter etwa ein viertel bis ein drittel Lidl-Futter rein. Trockenfutter bleibt nach wie vor von Applaws und ist sehr beliebt. Ich will sie aber nicht ausschließlich mit Trofu füttern, weil sie relativ wenig trinkt.
Das mache ich jetzt aber schon seit 2 Jahren und die Symptome sind erst seit weigen Wochen da.
Ist ja auch alles wieder tuti. Gekratzt hat sie sich ja auch nur (wie ich jetzt weiß) weil sie eine Zecke im Pelz hatte. Dagegen hilt Advantage natürlich nicht.
Es ist eben nur die Oberlippe, die sich nicht mehr richtig zurück bildet.
Und das man immer die Umgebung mit behandeln muß ist so auch nicht richtig.
Langzeit wirkstoffe wie Frontline oder Advantage über 2 Monate angewendet führen dazu das auch die Nachkommen schlichtweg verhungern.
Und an Menschen gehen sie nicht ran, bzw wenn doch dann steren sie am zu hohen Antibiotika im Menschenblut.
 
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valentin_mikula

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Nur nochmal ein kurzes Update hierzu. Es war weder eine Futteralergie noch eine Autoimmunerkrankung. Es waren auch nicht die Flöhe, jedenfalls nicht sichtbar.
Es hat definitiv etwas mit irgendeinem Parasiten zu tun, Milben? Sind die kleiner als Flöhe?
Sie hatte sich einfach nur wund geleckt.
Und sobald die Leckerei wieder verstärkt zunimmt, mache ich Bravectus drauf und es mindestens wieder für ein halbes Jahr Ruhe.
 
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Gast5874

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Hallo Guido,

zumindest gibt es ein Mittel, um Deiner armen Fellnase zu helfen, wenn es mal wieder sehr schlimm ist.

Es ist immer Detektivarbeit, um eine Allergie abzuklären, gerade bei Katzen. Futter, Trockenfutterstaub kann auch Allergien auslösen und eben die Parasiten. Flöhe sowie auch die Flohmittel lösen die häufigsten Allergien aus, aber es gibt ja auch andere Parasiten, wie z.B. Milben ,Grasmilben, Ohrmilbe, Räudemilbe, Haustaubmilben sowie Raubmilben, um nur einige Arten zu nennen. Da ist der TA gefragt. Er muß die Katze sehr sorgfältig nach diesen "Mitbewohnern" absuchen und da sie nur wenige Millimeter groß sind, am Besten mit einer Lupe.

Alles Gute für die Fellnase.

Aber hat man erst einmal die Diagnose, dann kann man sie auch gut behandeln.
 
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Allergie oder Autoimmunerkrankung

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