Epilepsie? Tumor?

Diskutiere Epilepsie? Tumor? im Krankheiten und Gesundheit Forum im Bereich Katzen; Erstmal Hallo an alle... Wie ihr seht, bin ich neu hier (hab bisher nur mitgelesen) und das wegen einer sehr dringenden Frage. Zunächst einmal...
Ferox

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Erstmal Hallo an alle...

Wie ihr seht, bin ich neu hier (hab bisher nur mitgelesen) und das wegen einer sehr dringenden Frage.

Zunächst einmal schildere ich unsere momentane Situation...

Ich bin vor ca. 2 1/2 Jahren mit meiner Freundin zusammen gezogen. Sie hat eine EKH (jetzt 4 Jahre alt) und ich eine Maine Coon (jetzt bald 3). Leider haben die beiden sich nicht verstanden. Meine Katze ist sehr verspielt und tobt gerne, die EKH ist sehr ruhig und möchte allein gelassen werden. Sie haben sich nie blutig gekämpft oder wirklich verletzt, die EKH ist nur ständig genervt und hasst es, wenn ihr jemand zu nahe kommt. Auch mich scheint sie nicht sehr zu mögen, obwohl ich seitdem für Futter verantwortlich bin (dann mag sie mich ;)).
Auf den Rat einer Tierärztin hin haben wir uns einen kleinen Kater im Feb 2013 angelegt. Der wird jetzt 2. Wie gewünscht spielt er jetzt mit meiner Maine Coon, die EKH bleibt außen vor und wird nun seltener angetobt (ist aber immer noch genervt von den anderen Katzen).

Vor genau einem Monat lagen alle drei Katzen unten auf der Couch, wir waren oben. Plötzlich haben wir lautes, jämmerliches Geschrei gehört. Die EKH lag krampfend auf dem Boden und die anderen beiden liefen total verstört durch die Wohnung. Wir sind sofort zur TÄ gefahren, Diagnose: Epilepsie. Zunächst gingen wir davon aus, dass eine Katze sie angegriffen hat und sie durch den Schock einen Anfall bekommen hat.
Die TÄ hat ihr zunächst nur ein Relaxan gespritzt und gemeint, wir müssen es beobachten.

Vorgestern hatte sie wieder einen Anfall, diesmal war sie ganz alleine unten, denn die anderen beiden Katzen waren oben bei uns.
Gestern sind wir wieder zur TÄ gefahren und haben Luminaletten verschrieben bekommen, zweimal eine halbe Tablette am Tag. Die TÄ meinte, wir müssen es weiter beobachten und in 6-8 Wochen wieder kommen.

Natürlich haben wir das schlimmste getan, was man machen kann: googlen.
Wir haben gelesen, dass "normale" Epilepsie nur bei 20% der Katzen vorkommt, eher seien Entzündungen, Tumore, Vergiftungen.
Unsere Katzen sind Wohnungskatzen, den anderen beiden geht es gut. Deswegen schließen wir letzteres aus.

Gestern auf der Heimfahrt vom TA ist uns aufgefallen, dass die Pupillen leicht unterschiedlich groß waren. Die TÄ hat sie aber vorher angeleuchtet und meinte aber, alles sei normal. Auf verschiedenen Google Seiten aber liest man, dass das höchstwahrscheinlich Anzeichen für Tumore sind... also sind wir zu einem zweiten TA gefahren.
Hier wurde uns geraten DRINGEND zu handeln. CT, MRT, EKG... all das. Empfohlen wurde uns die Uniklinik in Gießen.
Als wir wieder zuhause waren und die Katze sich in der Wohnung aklimatisiert hatte und wir sie erneut in Augenschein genommen haben, haben wir wieder normal und gleichgroße Pupillen festgestellt.

Ein anderer Katzenbesitzer schrieb bezüglich unterschiedlich großer Pupillen, dass es eine Gehirnerschütterung in seinem Fall war.
MÖGLICH könnte es bei uns sein, denn die Katze hat sich vorgestern beim Krampf abgestoßen und ist gegen ein Tischbein geknallt. Leider konnte ich in der Hektik nicht ausmachen, mit welchem Körperteil... es hat gerummst, aber ich gehe erst in der Retrospektive davon aus, dass das eine Möglichkeit dafür sein könnte.

Wieder Meinung von Google: Bei einer Epikatze eine Narkose (nötig für die Untersuchungen) UNBEDINGT vermeiden.

Am Mittwoch haben wir einen Termin bei einem dritten TA, der ein bisschen Erfahrung mit Epilepsie hat.

Jetzt haben wir natürlich einen Haufen Fragen und suchen insbesondere Leute mit Erfahrung bezüglich der Diagnose! Wie habt ihr gehandelt? Wie würdet ihr handeln?
- Wie wahrscheinlich ist ein Turmor WIRKLICH?
- Unterschiedlich große Pupillen bei Tumor: Ist es ein dauerhafter Zustand? Oder kann es mal unterschiedlich groß sein, mal normal?
- Worin genau besteht die Gefahr bei einer Narkose? Haben gelesen, es läge an der Aufwachspritze. Möglichkeit wäre, einfach keine zu geben und sie normal aufwachen zu lassen. Aber die Lösung klingt so banal einfach...
- Warum ist die Gefahr bei Epikatzen so groß? Ist sie größer, wenn die Katzen öfter Anfälle haben? Ist es ein geringes Risiko, wenn die Katze selten Anfällte hat (wie jetzt momentan noch bei uns)?

Momentan sind wir in einer Zwickmühle. Absolut gegensätzliche Tierarztmeinungen.
Generell würden wir den Gang zum CT und MRT nicht scheuen (Geld spielt dabei keine Rolle, wenn es der Katze gut geht), aber wir haben jetzt von sovielen Gefahren gelesen. Leider kann man durch andere Tests ja kaum was ausschließen.

Es gibt soviel abzuwägen, allerdings sind alle Entscheidungen mit soviel Gefahren und Leid für das Tier verbunden... Wenn also irgendwer von ähnlichen Erfahrungen berichten könnte, würde uns das schon sehr helfen...#

EDIT:
Sehr gerne nehmen wir auch Tierarzt Empfehlungen! Haben hier uns schon ein paar aus der Liste mit CT, MRT und/oder Epilepsie Erfahrung rausgeschrieben. Wir wohnen in Dortmund!
 
Zuletzt bearbeitet:
09.01.2014
#1
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Gast5874

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Hallo Ferox,

auch hier herzlich willkommen.

Ich denke, in der Uniklinik Gießen seid Ihr gut aufgehoben.

Wir hatten eine Epi-Katze und die Diagnose wurde in einem Ausschlußverfahren festgestellt.

Man kann eine Hirnstromkurve (Elektroenzephalogramm, EEG) machen lassen. Ausgeschlossen sollte auch ein Hirn-Schädel-Traumata, Frakturen, Tumore, Hirnschädigungen. Es sollte, bevor man weitreichende Untersuchungen macht, auch andere Sachen ausgeschlossen werden, die für Krampfanfälle verantwortlich sein können, wie z.B. Vergiftungen aller Art, sei es Putzmittel, Reinigungs oder Pflanzenschutzmittel. usw.) Es muß auch nicht immer sein, dass andere im Haushalt lebende Katzen daran gegangen sind. Dann könnte eine Unterzuckerung vorliegen. Ebenso können sehr hohes Fieber, Medikamentenallergie, Schlaganfall, oder aber z.B. ein Autounfall dafür verantwortlich sein. Auch zu wenig trinken kann so etwas auslösen. Bei meist älteren Katzen kann auch ein Schlaganfall so einen Anfall auslösen und leider auch wie Du schon geschrieben hattest ein Tumor.

Erst wenn man obige Faktoren und das Röntgenbild diese Sachen ausgeschlossen hat, würde ich zu einem MRT/CT raten und dann nur grundsätzlich mit Inhalationsnarkose, da es schonender ist. Wir hatten uns damals dagegen entschieden, weil es ein Risiko für Epi-Katzen ist. Die Gefahr, dass sie aus so einem Krampfanfall während der Narkose nicht wieder rauskommen, soll sehr groß sein. Allerdings in einer Fachklinik, wo sich TÄ auf diese Fellnasen spezialisiert haben, ist das Risiko vielleicht nicht ganz so groß-

Wichtig ist auch ein Tagebuch. Da sollten der Tag, die Zeit, die Dauer und das Verhalten des Tieres genau aufgeführt werden. Auch der evtl. Auslöser, wie Stress, Fernseher (ja, auch dieser kann bei Epi-Katzen einen Anfall auslösen bei flimmernden Bildern), Streit mit anderen Katzen usw. aufgeführt werden. Dieses Tagebuch ist für den behandelnden Arzt sehr wichtig.


Wir hatten damals nur röntgen lassen. Da das Blutbild und das Röntgenbild keinerlei Anhaltspunkte bot für eine andere Erkrankung ging man nach dem Ausschlußverfahren und stellte die Epilepsy fest. Eine weitere Untersuchung für MRT hätte für die Katze nur zusätzlichen Stress bedeutet und das wollten wir ihr nicht antun, da es an der Behandlung nichts geändert hätte.

Anfangs ist es natürlich immer ein Schock, aber man sollte sich immer bewußt sein, dass Katzen während eines Anfalles keinerlei Schmerzen verspüren und nicht leiden. Es bedeutet kein Todesurteil für die Fellnase und sie können lange mit dieser Krankheit leben.

Während eines Anfalles die Katze nicht festhalten, sondern nur beruhigend auf sie einsprechen, vor allen Dingen, wenn sie wieder aufwacht. Denn dann weiß sie im ersten Moment nicht, was los ist. Und die beruhigende Stimme ihres Menschen erleichtert ihr es, sich wieder zurecht zu finden. Da diese Anfälle einen hohen Energieverbrauch bedeuten, sollte man, sobald die Katze wieder ganz wach ist, ihr ausreichend Futter zur Verfügung stellen.

LG Marion
 
Ferox

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Hallo,

erstmal vielen Dank für die Antwort. Ein solches Tagebuch führen wir bereits. Beide male war es abends (21/22 Uhr) und keine bemerkenswerten Einflüsse, unter der die Katze stand (sie war mal mit den anderen Katzen und mal alleine in der unteren Etage, es war dunkel und ruhig, weil wir beide oben im Schlafzimmer waren).

Es ist schon mal gut, dass wir bei unserem momentanen Verfahren hier Unterstützung finden. Durch kurze Absprache mit dem dritten Tierarzt, wollen wir Mittwoch erstmal alle anderen, ungefährlichen Untersuchungen machen lassen.

Eine Frage an dich (weil du das ja scheinbar genau so gemacht hast): Soweit ich weiß, kann man danach aber IMMER noch nicht den Tumor ausschließen. Das ist unsere größte Angst. Wenn nichts gefunden wird und immer noch der Verdacht des Tumors im Raum steht (obwohl wir dafür nur die unterschiedlich großen Pupillen als Anhaltspunkt haben, die scheinbar nur temporär waren).
Sicherlich ist ein MRT sehr anstrengend für die Katze und, soweit wir das jetzt verstanden haben, gibt es dort nur eine 50-50 Chance:
Entweder die Katze hat einen bösartigen Tumor ... dann ist sowieso alles "vorbei", da inoperabel und Todesurteil.
Oder die Katze hat einen gutartigen Tumor, der entfernt werden KANN. Was wir auch in Betracht ziehen (Empfehlung der zweiten TÄ), weil es eine enorme Lebensverbeserung wäre (sollte die Epilepsie dadurch kommen).
Oder natürlich sie hat gar nix... dann wäre es "nur" Epilepsie, aber man hätte wirklich 100%ige Sicherheit.

Momentan machen wir uns viele Gedanken, weil am Ende soll es nicht an unserer Angst gescheitert sein, wenn irgendwann gesagt wird "... wären Sie mal früher gekommen, dann hätten wir noch was machen können ...".

Kann man das so verstehen, warum und wie wir uns fühlen? :S
 
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Gast5874

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Hallo,

sicherlich wurden schon Tumore bei Katzen im Kopf entfernt. Man muß aber bedenken, dass die Katze anschliessend über eine gewisse Zeit ruhig gehalten werden muß, das geht bei den Katzen nur mit Medikamenten, denn ihnen sagen, Du darfst nicht laufen, rennen usw. kann man ja leider nicht. Auch besteht die Gefahr, dass nach der OP Hirnschädigungen da sein könnten, die ihr ganzes Verhalten ändern. So kann aus einer gutmütigen Katze schnell eine agressive werden. Oder sie ist hinterher nur noch phlegmatisch. Es kommt darauf auch an, an welcher Stelle der Tumor lag.

Es gibt aber bereits ganz neue Forschungsergebnisse, So soll bei einer bestimmten Art der Epilepsy das Immunsystem dafür verantwortlich sein. Es greift die eigenen Nervenzellen an und löst damit die Krampfanfälle aus. Die Untersuchungen laufen noch, ob das behandelbar ist und mit der Erkrankung beim Menschen vergleichbar sein kann.

Auch ein MRT bringt nicht die völlige Gewissheit, dass kein oder ein Tumor vorhanden ist, das sollte man wissen.

Ich kann sehr gut verstehen, was Euch im Moment so durch den Kopf geht. Die Angst, nicht alles für die Fellnase getan zu haben oder zu tun. Daran merkt man ja, wie sehr Ihr die Maus lieb habt. Es ist immer bei dieser Krankheit ein Balnceakt, was tut man und welche Untersuchung bringen nur Stress. Da ist es sicherlich hilfreich, wenn man einen guten TA oder eine gute Tierklinik hat, die einen unterstützt. Es kann aber auch sein, dass man letztendlich 3 oder 4 verschiedene Meinungen hat und man nicht weiß, was das Richtige ist. Dann muß man manchmal den Verstand abschalten, seine Maus ansehen und auf das Herz hören

Ich bin kein TA und kann nur von unserer Erfahrung berichten. Letztendlich entscheiden müßt Ihr.

Aber wir hier im Forum sind da, wenn Fragen da sind. Wenn wir können, beantworten wir sie gerne und natürlich drücken wir alle die Daumen, dass es sich vielleicht um eine Erkrankung handelt, die man schnell behandeln kann. Denn eine endgültige Diagnose steht ja noch gar nicht fest.

LG Marion
 
Ferox

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Hallo Marion,

eine Frage hätte ich noch an dich, weil du ja scheinbar etwas ähnliches durch gemacht hast.
Bei dir wurde durch Ausschlussverfahren auf Epilepsie geschlossen. Ich kenne mich noch wenig damit aus, aber war bei dir niemals die Angst eines Tumors? Wenn man alles andere durch Blut, Röntgen, etc. ausgeschlossen hat, bleibt diese Möglichkeit doch immer noch.
Hast du einfach darauf vertraut, dass es das nicht ist? Bzw. war es dir "egal"?

Gab es bei deiner Katze irgendeinen Grund dafür, dass sie Epilepsie bekam - also irgendeinen Auslöser - oder war es einfach eine Tatsache, die nicht erklärt werden konnte?

Vielen lieben Dank schon mal, dass du dir soviel Zeit nimmst mir hier immer zu antworten :)
 
G

Gast5874

Gast
Hallo Ferox,

natürlich hatte ich mir auch die Frage gestellt, ob es ein Tumor sein könnte. Ich hatte mich damals auf das verlassen, was meine TÄin sagte. Sie kannte sich sehr gut mit Tumorerkrankungen aus. Da die Anfälle auch sehr typisch für Epilepsy und auch die Pupillen nie unterschiedlich waren, sind wir nicht von einem Tumor ausgegangen. Das Röntgenbild war negativ. Auch MRT-Aufnahmen garantieren nicht, dass man einen Tumor erkennt. Er kann so winzig sein, dass man ihn auf den Aufnahmen noch nicht sieht, dann aber rasant wachsen

Dazu muß ich auch sagen, dass am Anfang es von einer Minute ohne Anzeichen an vorherigen Tagen zu diesen Anfällen kam. Die Katze lief uns als junge Katze zu. Ein Halter war nicht auffindbar. Eine Vorgeschichte war nicht bekannt. Sie war eine ganz muntere Katze, eine richtige Turnerin und Akrobatin.

Ob sie mal vom Kratzturm fiel, keine Ahnung. Gesehen hatten wir nichts. Erst mit 3 Jahren fingen die Anfälle an. Anfangs hatte sie manchmal 8 an einem Tag und einmal sogar alle paar Minuten über fast 24 Stunden. Ich war so durcheinander, dass ich nachts noch die TÄ anrief und sie bat, die Maus zu erlösen. Sie hatte sich sehr viel Zeit genommen und mit mir geredet. Ist dann noch gekommen und hat sagte, dass es eben einige Zeit dauert, bis die Medikamente wirken und im Blut ein gewisser Pegel davon vorhanden ist. Es keinen Grund gäbe, sie zu erlösen. Sie nahm mir die Angst vor dieser Krankheit und ich bin ihr heute noch sehr dankbar dafür.

Den Grund konnte man nicht finden, es wurde allerdings auch kein EEG gemacht. Da Gina sehr stressanfällig war, sofort einen Anfall dann bekam und dann auch noch ein Herzfehler festgestellt wurde, sahen wir auch davon ab. Wir sind damals extra noch nach Hannover gefahren zu einem Herzspezialisten, der sich auch mit Epilepsy auskannte. Er riet uns auch von weiteren Untersuchungen ab. Nicht nur wegen des Herzens, sondern auch, dass er von diesen OP's bei Katzen am Gehirn nichts hält.

Es war allerdings 1995, also schon einige Jahre her und die Entwicklung in der Chirurgie geht auch bei Tieren weiter. Kenne einen aktuellen Fall, da hatte die Katze einen Tumor im Kopf und die Katze mußte erlöst werden, weil hinterher sie nur noch im Kreis lief und schrie. Das heißt aber nicht, dass es nicht gut ausgehen kann. Es gibt auch andere Fälle, da geht es gut.

Ich kann Dir wirklich nicht sagen, was ich heute machen würde. Käme immer auf die Anzahl der Anfälle und deren Heftigkeit an. Wenn ein Anfall nur alle paar Wochen ist, würde ich wahrscheinlich nur eine Blutuntersuchung wegen der o.g. Sachen machen lassen wegen dem Ausschluß und ein Rötngenbild. Also alles Untersuchungen ohne Narkose. Aber genau weiß ich es auch nicht.

Eines noch, die Luminaletten sollten gerade anfangs ziemlich pünktlich im 12 Stunden Takt gegeben werden, damit ein gewisser Pegel davon im Blut vorhanden ist. Und leider sind die Tabletten auch keine Gewähr, dass es zu keinen Anfällen kommt. Aber die sind dann eher seltener und nicht mehr sehr heftig.

Es gibt mittlerweile auch in der Homöopathie gute Behandlungsaussuchten und auch von der Akkupunktur habe ich schon gehört, dass sie helfen soll. Vielleicht fragst Du mal Deinen Arzt danach.

Wichtig ist auf alle Fälle, dass Du einen Arzt zur Seite hast, der sich damit auskennt.

Falls Du Fragen hast, einfach melden. Wir helfen Dir hier alle gerne.

Und ich finde, es hilft manchmal schon, wenn man sich seinen Kummer von der Seele schreiben kann und mit seinen Gedanken nicht alleine ist.

LG Marion
 
F

floeckchen

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hallo, Ferox,
auch eine meiner katzen hatte einmal so einen anfall (nur genau einen). dabei hab ich aber gelernt: ein ganz sicheres anzeichen für epilepsie ist großer durst gleich nach dem anfall.
ausschlussverfahren sind keine ehrliche methode der diagnostik, denn sie bedeuten ja nur, dass man nichts anderes gefunden hat.
der trick, gleich nach dem anfall wasser anzubieten, macht eine klarere aussage.
Deine katze könnte aber auch eine art von unfall gehabt haben.
bei mir hat sich letzten monat eine (reine wohnungskatze) einen zahn ausgeschlagen, niemand weiß, wobei.
vielleicht ist es bei Deiner auch nur eine schwere gehirnerschütterung. Du weißt ja nicht, was in Deiner abwesenheit passiert ist.
auch eine stoffwechselstörung (gleiche uhrzeit) wäre möglich.
erst mal strikte schonung, sorgfältige beobachtung und ruhe bewahren.
Deine schreckliche angst überträgt sich auf die katze, versuch also, cool zu bleiben, auch wenn es schwer ist.
LG flöckchen
 
G

Gast5874

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hallo, Ferox,
auch eine meiner katzen hatte einmal so einen anfall (nur genau einen). dabei hab ich aber gelernt: ein ganz sicheres anzeichen für epilepsie ist großer durst gleich nach dem anfall.
ausschlussverfahren sind keine ehrliche methode der diagnostik, denn sie bedeuten ja nur, dass man nichts anderes gefunden hat.
der trick, gleich nach dem anfall wasser anzubieten, macht eine klarere aussage.
Woher hast Du denn diese Erkenntnis flöckchen? Dann frage mal bitte Fachärzte, wie man Epilepsy diagnostiziert. Nicht, indem man ihnen Wasser anbietet. Manche Katzen haben keinen Hunger, aber wegen des Anfalls einen hohen Energiebedarf, darum soll man, sobald sie wieder auf sicheren Beinen stehen, Futter anbieten. Aber so etwas ist kein sicheres Zeichen.

Für die Diagnose Epilepsy kann man nur das Ausschlussverfahren anwenden
 
G

GabrielaP

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Hallo Ferox,

alles Gute für Deine Katze und Dir
wünsche ich viel Kraft für alles weitere.
Das liest sich ja alles schrecklich Ferox und Marion.

Ich hatte mal ein Kitten, das bei grosser Hitze ähnliche Anfälle hatte,
was es war, wissen wir bis heute nicht - die "kleine" ist seither wohlauf und
fühlt sich pudelwohl bei den neuen Dosis. Jedenfalls konnte die TÄ damals nichts finden.
Möchte derlei nicht mehr erleben ich hatte grosse Angst damals und meine Nervosität hatte sich
auf die ganze Gruppe übertragen.

Lg Gaby
P.s. das mit dem Ausschlussverfahren wusste ich nicht, wieder was dazu gelernt
 
G

Gast5874

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Hallo Gabi,

wie in meinem ersten Posting geschrieben, kann auch zuwenig trinken zu einem Anfall führen, es handelt sich in diesem Fall aber nicht um einen epileptischen Anfall.
Leider gibt es diese Anfälle, die Deine Katze hatte, vermehrt im Sommer. Darum sollte man immer schauen, dass sie ausreichend trinken.

LG Marion
 
G

GabrielaP

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Danke nochmal Marion.
Möglicherweise war es das, es handelte sich um ein
6 Wochen altes Kitten..... Gott sei Dank haben wir sie ja durchgebracht.

lg Gaby
 
Ally2

Ally2

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Hallo Ferrox,

meine Schwester hat eine Epi-Katze. Bei ihr kamen die Anfälle immer auf den Tag genau alle 2 Monate. Heftig...ich hab es einmal mitbekommen :-(
Der TA meinte, wenn die Abstände kürzer werden, müsse sie Medis bekommen.
Ich glaube es ging über 2 Jahre so mit den Anfällen Punkt 2 Monate nach dem letzten...auf einmal war es weg. Einfach so und schon seit über einem Jahr...*aufholzklopf'
Ihre Pupillen sind nach den Anfällen auch sehr unterschiedlich groß...aber da ist nichts!

Ich wünsche dir und der Maus alles Gute und gute Besserung!

Ally
 
Ferox

Ferox

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Hallo,

danke für die lieben Worte!
Ally, deine Aussage mit den Pupillen beruhigt mich etwas. Leider haben wir nämlich im Internet gar nichts in dem Zusammenhang lesen können. TA1 meinte auch, es käme da her, TA2 meinte, es könne nicht daher kommen - echt super...

Wir werden heute mittag zu einem dritten TA in der Nähe fahren, der schon mal alle kleineren Untersuchungen durchführt, da die dort ein gutes Labor haben, laut Aussagen von Freunden. Nichts desto trotz fahren wir am Mittwoch noch zu einem vierten Arzt, der sich angeblich mit Epilepsie auskennt...

Sobald ich einige Ergebnisse habe, werde ich mich nochmal melden!
 
G

Gast5874

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Bitte melde Dich, sobald Du etwas erfahren und vielleicht auch Ergebnisse hast.

Ich drücke die Daumen, dass sie das nicht alles zu sehr streßt und Ihr keine schlechten Nachrichten erfahrt.

LG Marion
 
G

GabrielaP

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Daumen sind auch hier gedrückt,
alles Gute

lG Gaby
 
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Epilepsie? Tumor?

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