Welche Impfungen und wie oft. Katze darf bald raus...

Diskutiere Welche Impfungen und wie oft. Katze darf bald raus... im Impfungen, Entwurmung und Parasiten Forum im Bereich Krankheiten und Gesundheit; hallo, unsere katze soll jetzt bald raus dürfen. sie ist akuell gegen katzenseuche und -schnupfen geimpft. die tierarztpraxis will natürlich...
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clara123

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hallo,

unsere katze soll jetzt bald raus dürfen. sie ist akuell gegen katzenseuche und -schnupfen geimpft.
die tierarztpraxis will natürlich geld verdienen und sagt, alles von fip bis tollwut impfen und chippen und prophylaktisch was gegen flöhe und zecken.... das kostet nicht nur ein vermögen, ich kann mir kaum vorstellen, dass das gängig ist alles zu impfen und dann auch noch jährlich aufzurischen.

ich habe mir gedacht (aber ich bin laie und fände es toll hiermöglichst viele meinungen zu bekommen..), sie gegen tollwut und leukose impfen zu lassen, jetzt gibt es aber wiederum leute die sagen, leukose ist schon gar nicht mehr so verbreitet, durch die vielen impfungen.. fip und fiv, weiß ich nicht... zecken und flöhe behandelt man doch eigentlich erst bei befall oder?

ach, bitte sagt mir was ihr für richtig haltet. ich schäte mal, dass unsere katze eher im engeren umkreis des hauses bleibt und nicht so eine superstreunerin ist..

lg
 
Isis

Isis

Katzenflüsterer
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hallo Clara,

Ja auch impfen ist so eine sehr schwere Frage auch Meinungen wirst Du sicher viele bekommen.

Also FIP würde ich nie machen, die Impfung ist umstritten .

Schnupfen/ Seuche logisch, empfehlen bei Freigang auch Leukose,
da immer Kontakt und vor allem Beißereien nicht ausgeschlossen werden können.
Tollwut auch , aber hier ist ein 3 jähriger Impfstoff erhältlich, den würde ich empfehlen.

Die Impfungen bitte nicht alle auf einmal, immer Zeitverstzt.

Chip ist für mich Pflicht, mit der Nummer wird auch bei Tasso Dein Tier gemeldet und
die werden wenn Dein Tier abhanden kommt, helfen.
 
Bkhbaeren

Bkhbaeren

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Meine sind gegen katzenschnupfen und seuche geimpft, nach der grundimmunisierung lass ich auch nur alle 3 jahre impfen!
 
saromo

saromo

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Ich empfehle für Freigänger die Impfungen:Katzenseuche,Kartzenschnupfen,Tollwut und Leukose.
Nicht empfehlenswert finde ich die Impfung gegen FIP.


LG Barbara
 
Bkhbaeren

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Also ich orientiere mich an der Durchschnittlichen Wirkdauer der Impfstoffe! Eine befreundete TA meint selbst, dass jährliche Impfungen nur Geldmacherei ist! Die Wirkung der Impfstoffe beträgt im schnitt ca. 4 Jahre! Also hab ich mich einfach für drei eintschieden! Auch der Bundesverband praktizierender TAs empfiehlt NICHT jährlich zu impfen
 

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Anita

Gast
Impfempfehlung

Katze
Als Applikationsort für parenterale Injektionen bei Katzen empfehlen sich die seitliche Bauchwand oder die Hinterextremitäten.

Core-Komponenten gegen:

Rhinotracheitisvirus (felines Herpesvirus), felines Calicivirus, felines Panleukopenievirus (RCP)
Da in Deutschland eine Vielzahl von Katzen ausschließlich in Wohnungen gehalten werden, kann auf eine generelle Definition des Tollwutvirusimpfantigens als Core-Komponente verzichtet werden.
Bei freilaufenden Katzen ist die Impfung jedoch unerlässlich.

Grundimmunisierung
: Als Grundimmunisierung von Welpen gelten alle Impfungen in den ersten beiden Lebensjahren.

Im Alter von

8 Lebenswochen:

RCP
12 Lebenswochen:

RCP, Tollwut bei Freigängern
16 Lebenswochen:
Die im Alter von 16 Lebenswochen empfohlene zweite Impfung geht über die gesetzliche Anforderung hinaus, ist aber aus immunologischen Aspekten sinnvoll.


RCP, Tollwut bei Freigängern

15 Lebensmonaten:

RCP, Tollwut bei Freigängern
In einem höheren Alter vorgestellte Tiere erhalten ihre Impfungen in denselben Abständen. Ab einem Alter von 12 Lebenswochen ist eine zweimalige Impfung im Abstand von 3–4 Wochen, gefolgt von einer weiteren Impfung nach 1 Jahr für eine erfolgreiche Grundimmunisierung ausreichend.

Wiederholungsimpfungen

Wiederholungsimpfungen sind alle Impfungen, die nach abgeschlossener Grundimmunisierung erfolgen.

RCP
Für die Mehrzahl der in Deutschland zugelassenen Kombinationsprodukte sind jährliche Wiederholungsimpfungen empfohlen.
Für die Panleukopenie-Komponente sind Wiederholungsimpfungen im Abstand von 3 Jahren ausreichend. Für die Rhinotracheitis- und Calicivirus-Komponente werden Wiederholungsimpfungen im Abstand von 1 Jahr empfohlen. Bei Katzen, die keinem hohen Infektionsdruck ausgesetzt sind (z. B. Wohnungskatzen), ist eine Wiederholungsimpfung der Rhinotracheitis- und Calicivirus-Komponente im Abstand von 2 Jahren ausreichend.
Das Parvovirus-Impfantigen kann nach der Impfung ausgeschieden und übertragen werden, verursacht aber keine klinischen Symptome.

Tollwut

In Deutschland gelten seit Änderung der Tollwutverordnung vom 20. 12. 2005 die in den Packungsbeilagen genannten Wiederholungsimpftermine.

Non-Core-Komponenten gegen:#


Bordetella bronchiseptica
Zurzeit ist in Deutschland ausschließlich ein monovalenter Lebendimpfstoff zurintranasalenApplikation erhältlich. Die zugelasseneIndikation dieses Impfstoffs besteht in einer Reduktion der durch


B. bronchiseptica

verursachten klinischen Symptomatik.
Mindestimpfalter: 1 Monat
Die Impfung erfolgt mindestens 1 Woche vor einer zu erwartendenExposition.
Die Dauer der Immunität beträgt 1 Jahr. Die Impfung findet bei Katzen mit viel Kontakt zu ArtgenossenAnwendung (Tierpensionen, Tierheime, Katzenzuchten) oder beiKontakt zu anderen für
Bordetella bronchiseptica empfänglichenTierspezies wie Hunden. Geimpfte Katzen können denB.-bronchiseptica-Impfstamm oder Feldstämme über einen längeren Zeitraumausscheiden (ohne klinische Relevanz).

Chlamydophila felis (Cp. felis)
Derzeit sind in Deutschland sowohl Impfstoffe zugelassen, die inaktivierte Cp.-felis-Stämme in Kombination mit anderen Impfantigenenwie felines Herpes-, Calici- und Parvovirus sowie dem felinen Leukämievirus als auch attenuierte Varianten (Lebendimpfstoff) enthalten.Letztere gibt es als Cp.-felis-Impfantigen in einer Produktpalette inverschiedenen Kombinationen.
Die erste Impfung kann ab einem Alter von 8 oder 9 Wochen (s. Packungsbeilage) erfolgen, gefolgt von einer zweiten 3–4 Wochen später.
Die Dauer des Impfschutzes beträgt 1 Jahr. Die zugelassene Indikation besteht in einer Reduzierung der durch Cp. felisverursachten klinischen Symptomatik.


Dermatophytose, Mikrosporie, Trichophytie

Zurzeit sind inaktivierte Impfstoffe zur intramuskulären und/odersubkutanen Applikation (s. Packungsbeilagen) zugelassen, die entweder Mikrokonidien verschiedener
Trichophyton- und Microsporum-Pilzstämme oder ausschließlichMicrosporum canisenthalten. Bei prophylaktischer Anwendung kommt es zu einer Reduktion der durch
die entsprechenden Pilzarten verursachten klinischen Symptome. Beitherapeutischer Anwendung wird die Abheilung klinisch sichtbarer Hautveränderungen beschleunigt.
Das Mindestimpfalter variiert zwischen 10 und 12 Wochen (s. Packungsbeilagen).

Die Dauer der Immunität variiert zwischen 9 Monaten und 1 Jahr (s. Packungsbeilagen) nach einer zweimaligen Impfung im Abstand von 14 Tagen an wechselnden Körperseiten.
Tiere, die sich zum Zeitpunkt der Impfung im Inkubationsstadiumbefinden, können erkranken. Die Hautveränderungen heilen jedoch innerhalb von 2–4 Wochen nach der zweiten Impfung ab.

Feline infektiöse Peritonitis (FIP), felines Coronavirus (FCoV) Es ist ein intranasalzu applizierender Lebendimpfstoff gegen diefeline infektiöse Peritonitis zugelassen.
Das Mindestimpfalter der Katzen beträgt 16 Wochen. Die Tiere erhalten zwei Impfungen im Abstand von 3 Wochen.
Die Dauer des Impfschutzes ist nicht bekannt. Jährliche Wiederholungsimpfungen werden vom Hersteller empfohlen.
Die Impfung ist nur bei FCoV-seronegativen Katzen und Katzen mit einem niedrigen FCoV-Titer (< 100, getestet im Immunfluoreszenztest) sinnvoll.


Felines Leukämievirus (FeLV)

In Deutschland sind inaktivierte, adjuvantierte Impfstoffe sowie eine FeLV-Vektorvakzine ohne Adjuvans zugelassen, die als monovalente Impfstoffe und in Kombination mit den Core-Komponenten zur Verfügung stehen. Die Impfung ist vor allem bei hohem Expositionsrisiko (Freiläufer, Kontakt zu Katzen mit unbekanntem Status etc.) zu empfehlen. Bei
unbekanntem Immunstatus ist ein FeLV-Antigentest durchzuführen:
FeLV-positive Katzen sind nicht zu impfen, da eine Impfung während der Virämiephase unwirksam ist.
Das Mindestimpfalter liegt in der
Regel bei 8 Wochen. Zwei Injektionen im Abstand von 3–4 Wochen sind erforderlich; die jährliche Revakzination wird empfohlen. Bei
alten Tieren muss über die Notwendigkeit einer Impfung individuell entschieden werden
.

Quelle: Deutsches TA-Blatt 8/2009

Ein generelles Impfen nur alle 2 bis 3 jahre nach der Grundimmunisierung wird nicht empfohlen, sondern ausdrücklich auf die Herstellerangeben der Impfstoffe im Beipack hingewiesen.

Ebenso wird unterschieden wogegen geimpft werden soll und in welchen Fällen bestimmte Impfungen sinnvoll sind oder nicht nach Einzelfallentscheidung.
 
G

Gast5934

Gast
Unsere Katzen sind gegen Schnupfen- Seuche- Tollwut geimpft u gegen Zecken u Flöhe bekommen sie ein Spot on, denn wenn sie erst mal Flöhe haben ist es schwierig die Bister wieder los zu werden u nachdem unsere mit im Bett schlafen fände ich das nicht so toll wenn da die Zecken mit drin sind.
 
A

Anita

Gast
Bkhbaeren[/B]]Also ich orientiere mich an der Durchschnittlichen Wirkdauer der Impfstoffe! Eine befreundete TA meint selbst, dass jährliche Impfungen nur Geldmacherei ist! Die Wirkung der Impfstoffe beträgt im schnitt ca. 4 Jahre! Also hab ich mich einfach für drei eintschieden! Auch der Bundesverband praktizierender TAs empfiehlt NICHT jährlich zu impfen

Es gibt nur eine Studie zum Thema Immunitätsdauer von 3fach-Impfungen und zwar Scott et al., 1999

Von nur einer Studie auf eine Allgemeingültigkeit zu schließen ist sehr gewagt, vor allem da sich die Haltungsbedingungen der Katzen in dieser Studie extrem von denen in normalen Haushalten unterscheiden.
Ebenso kann man eine Studie mit insgesamt 17 Tieren nicht als repräsentativ bezeichnen, oder sterile Haltungsbedingungen.

Das Einzige was man aus dieser Studie ableiten kann, ist das die Wirkungsdauer von einem einzigen 3fach-Impfstoff (FPV/FHV/FCV) unter Laborbedingungen teilweise verlängert werden kann.

Aber wer von den normalen Katzenliebhaber hält seine Katze unter sterilen Laborbedingen? Ich kenne davon jedenfalls keinen einzigen.

Die vollständige Studie ist nachzulesen in
American Journal of Veterinary Research"
(1999), Vol. 60: 652-658. Scott, F.W. &
Geissinger, C.M.



Alle weiteren Veröffentlichen beziehen sich auf diese Studie mit größtenteils äußerst kritischen Anmerkungen und Stellungnahmen dazu.


Alle weiteren Studien beziehen sich nicht auf Kombinationsimpfungen, sondern Einzelimpfungen.
 
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Stiene1

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Na ja, zunächst einmal: die Dreifachimpfung, die da untersucht wurde, würde umgangssprachlich als Zweifachimpfung bezeichnet werden, nämlich Seuche/Schnupfen. Untersucht wurde also ein Wirkstoff, der in der Zusammensetzung ganz üblich ist. DAs nur zum VErständnis.

Was mich an der Impfdiskussion wirklich verwundert, ist, dass es keinerlei NAchweise dafür gibt, dass ein jährliches NAchimpfen notwendig ist. Das ist schon vor dem Hintergrund seltsam, als wir Menschen ja allenfalls NAchimpfungen nach etlichen JAhren benötigen. Sollte das bei Hunden und KAtzen so anders sein? Zweifel sind angebracht.
Aber, auf der anderen Seite: Angesichts zunehmend bekannt gewordener Impfschäden hat Frau Dr. Peichl (ist sie überhaupt Dr.? - ich weiß es nicht) dann ihre Bücher "KAtzen impfen mit VErstand" und "Hunde impfen mit VErstand" heraus gebracht. Sie nimmt auf die von Anita verwiesene Studie Bezug. Diese Bücher werden aber nicht mehr aufgelegt (wir hatten hier neulich eine Diskussion zu den astronomischen Preisen, die jetzt im Antiquariat dafür bezahlt werden). Das lässt Zweifel entstehen, ob die Autorin noch zu ihren Aussagen steht.

Sicher ist, dass nach dieser Diskussion die Impfintervalle zumindest bei der Tollwutimpfung gestreckt wurden - auf drei JAhre. Bei den anderen Impfstoffen weiß ich es nicht.

@BKH-Bären: woher hast Du die 3,5 JAhres-Frist? Ich meine, das auch schon gelesen zu haben, weiß aber nicht, wo.

Was ich in BEzug auf Impfungen anderen empfehlen würde, das weiß ich ehrlich gesagt nicht.


LG

Christina
 
A

Anita

Gast
Wenn man beim Menschen auch gegen z. B. Katzenseuche impfen würde, wären es die gleichen Impfintervalle wie bei Katzen.

Den Vergleich kann man nehmen, da teilweise nicht gegen den eigentlichen Erreger, sondern mit Kreuzerregern lebend oder tot ein entsprechender Impfschutz erreicht wird bei Mensch und Tier. Bsp. Parvo-/ Masern-Impfung enthält für Mensch und Tier den gleichen Erregerstamm. Obwohl das 2 Unterschiedliche Erkrankungen sind erhält man als Impfschutz eine sogenannte Kreuzimmunität.


Die Theorie mit den 3-4 Jahren Impfintervallen stammt von Horzinek,bezugnehmend auf die einsame Studie aus den USA, einem durchaus in seinen Theorien sehr umstrittenen Tiermediziener mit Lehrstuhl in Utrecht (NL), Studium in Giessen von 1956-1961. Hauptsächlich hat sich sich einen Namen durch Editorials gemacht und verschiedenen Veröffentlichungen.
 
Zuletzt bearbeitet:
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katje

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Meines Wissens wird in NL und USA seit einiger Zeit nicht mehr jährlich geimpft. Interessant wäre, ob es schon lange genug so gemacht wird, dass man inzwischen Erkenntnisse haben müsste, ob der Impfschutz tatsächlich hält.
 
Bkhbaeren

Bkhbaeren

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Stiene, ich müsste nochmal nachschauen, wo ich die Info her habe! Habe so viele Unterlagen, Bücher und co, aber alles schon in den Umzugskartons verschwunden ;) Übernächste woche kann ich schauen!
 
S

Stiene1

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DAnke, es eilt ja nicht! Guten Umzug!!!!!!!!!!!!
 
S

Stiene1

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Was ich noch anfügen möchte: Horzinek ist kein umstrittener Wissenschaftler zweifelhaften Rufs, sondern DER Horzinek, der Spezialist für feline Medizin, war Professor für Virologie und virale Erkrankungen und ist inzwischen emeritiert. Er ist Herausgeber des HAndbuches für KAtzenkrankheiten (Krankheiten der Katze, das FAchbuch zum Thema). Der Mann hat mindestens 5 Ehrendoktortitel bekommen und ist weltweit angesehen. Ihn als "in seinen Theorien umstritten" zu bezeichnen diskreditiert ihn nun wirklich. Therien, so man sie denn als Wissenschaftler veröffentlicht, sind natürlich immer wieder umstritten. Aber das ist kein Qualitätsmerkmal, ja, die Wissenschaft lebt ja davon, eine Therie möglichst zu beweisen und dann für so lange als gültig anzunehmen, bis etwas anderes erwieden ist. Wenn also ein Horzinek andere Impfinterwalle empfiehlt, ist das sicher des NAchdenkens wert.

WIe gesagt, es hat ja auch noch niemand nachgewiesen, dass einjährige Impfintervalle notwendig sind. MAn befindet sich also bei diesder Diskussion auf sehr dünnem Eis und leider wird am Thema nicht weiter geforscht. MAn darf annehmen, dass das nun wiederum damit zusammen hängt, dass Forschung imme rmehr und mehr von der Industrie finanziert wird - und die hat weniger Impfungen schlicht kein Interesse.

LG

Christina
 
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Anita

Gast
Hmm... es wird also nicht geforscht...

Seltsam, das es dann aber z.B. diese Studie gibt von 2012, oder ist die schon wieder veraltet :confused:

Feldstudie zur Wirksamkeit der Panleukopenie-Impfung

Originalpublikation Die Ergebnisse wurden im Open Access Journal BMC Veterinary Research am 21. Mai 2012 veröffentlicht.

Panleukopenie ist bei den meisten bekannter unter dem Begriff Katzenseuche.


... und auch das hier:
Pharmakovigilanzreport Tierimpfstoffe 2011
Der für 2012 müsste auch bald erscheinen.
 
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F

Fragglelinchen

Gast
Huhu,

also ich lasse meine Katzen auf Empfehlung meines TA´s alle drei Jahre impfen.
Grundimmunisiert sind sie alle.

Dazu sollte gesagt sein, dass meine reine Wohnungstiger sind.

VG
Mareike
 
Minako

Minako

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Hallo ihr Lieben,

ich hänge mich jetzt einfach mal an diesen Thread ran, weil ich denke, dass es Unsinn ist ein neues Thema dafür zu erstellen. Ich hoffe, das sit okay so.
Bei uns steht jetzt auch bald die Entscheidung an, was wir bei Cookie impfen lassen sollen. Er hatte die Grundimmunisierung Katzenschnupfen und Katzenseuche damals bekommen, bevor er zu uns kam und Ende November steht dann der erste Nachimpftermin an. Bis jetzt war er Wohnungskater, ab demnächst (spätestens aber im Frühjahr) bekommt er Zugang zu einem gesicherten Garten, wobei hier dann natürlich auch eventuell mal in den nahegelegenen Wald ausbüchsen könnte. Wie sicher der Garten ist, stellt sich ja erst beim ersten Feindkontakt raus ;)

Was haltet ihr vom Impfschema auf folgender Seite?
http://www.heiltierarzt.de/katzen-impfen/neues-impfschema-katzen-impfungen-neue-impfempfehlungen.htm

Dann würde er dieses Jahr wohl die Nachimpfung gegen Katzenschnupfen bekommen und nächstes Jahr gegen Katzenseuche. Tollwut wollte ich eigentlich nicht machen lassen, weil ich gelesen habe, dass D seit 2008 als tollwutfrei gilt. Der Tierarzt einer Bekannten meinte auch, dass das nicht nötig wäre, weil es das bei uns in der Gegend nicht mehr wirklich gäbe. Bei unserem Tierarzt werde ich noch nachfragen. Bei Leukose bin ich unschlüssig, müsste ich auch noch vorher ne Blutuntersuchung machen lassen, richtig? Auf der Seite wirds empfohlen, ist es für den gesicherten Garten nötig? Ist ja aber nicht ausgeschlossen, dass andere Katzen mal in der Garten reinkommen und es zu Streitigkeiten und Bisswunden kommt, rein geht ja leichter als raus...und wie gesagt, ich überleg halt auch wegen evtl. Ausbüchsen.

Mit Zecken und Flöhen weiß ich auch noch nicht, wie ich es halten soll. Beim fridolin würde ich dazu tendieren, ihm nix vorsorglich zu geben, weil es relativ einfach ist, ihn darauf zu kontrollieren: relativ kurzes Fell udn er hält brav wie ein Lämmchen. (Impfungen stehen bei Frido erst im März an) Beim Cookie weiß ich nicht, ob was gegen Zecken sinnvoll wäre, weil er ja längeres Fell hat und ich das wahrscheinlich nicht so schnell mitkriege, weil er sich ja so ungern im Fell rumzotteln lässt. (Kämmen ist immer noch ein Drama, wenn auch geringfügig besser...)

Beim Entwurmen werd ichs wohl so beibehalten wie jetzt, nur bei positiver Kotprobe.

Wie haltet ihr das so bei euren Freigängern oder Gartentigern? Für Ratschläge wäre ich sehr dankbar! (Den TA werd ich natürlich auch noch quälen)


Danke schon mal!
 
G

GabrielaP

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bei reinen Wohnungskatzen - und/oder total abgesichertem Freigang
würde ich Grundimmunisierung Seuche und Schnupfen machen, danach Jahresimpfung -
danach impfe ich nur alle 2 bis 3 Jahre - je nach dem, ob ein Neuzugang dazu kommt.
Selbiges Impfschema empfiehlt meine TÄ, die Züchter und Zuchttiere betreut.

lg Gaby
P.s. kann die Katze ausbüchsen, würde ich zusätzlich Tollwut impfen
 
Thema:

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