Fragen für eine gelungenen Katzenzusammenführung

Diskutiere Fragen für eine gelungenen Katzenzusammenführung im Erziehung und Verhalten Forum im Bereich Katzen; Halla an alle, ich habe jetzt schon zahlreiche Berichte über die Zusammenführung zweier Katzen gelesen. Ich suche ja für meine 1 1/2 jähriger...
stiefelchen

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Halla an alle,
ich habe jetzt schon zahlreiche Berichte über die Zusammenführung zweier Katzen gelesen.
Ich suche ja für meine 1 1/2 jähriger Katzendame Krümel, die eine reine Wohnungskatze ist, einen Wegbegleiter.
Möchte ein 12 Wochen altes Katerkind holen, habe gehört das die männlichen firedlicher sind, als zwei Weibchen.
Habe zwar noch keines gefunden, aber dennoch zuvor schon alles gut überlegt, wie es nun vonstatten gehen könnte, wenn es soweit ist.
Also, ich wohne zusammen mit meiner Tochter (18) und Krümel ist sehr auf mich bezogen.
Schläft nur bei mir, holt sich ihre Streicheleinheiten meistens auch nur bei mir, obwohl sich meine Tochter genauso um sie bemüht.
Nun habe ich zusammen mit meiner Tochter überlegt, dass der Raum wo meine Tochter lebt, zum Hauptzimmer der neuen Katze wird.
Das soll nun so aussehen, dass Katzentoilette, Futter- und Wassernapf, Schlafplatz, also alles, in diesem Raum befindet und auch abläuft.
Krümel hat zwar auch zu jeder Zeit zugang zu diesem Zimmer, hält sich aber hauptsächlich bei mir auf.
So hätte der Neuzugang genügend Raum, Zeit und Ruhe um sich in seiner neuen Umgebung zurechtzufinden.
Könnte rausgehen aus dem Zimmer, wenn sie es für richtig hält und sich auch wieder zurückziehen.
Die beiden Katzen könnten so auch in Ruhe aufeinander zugehen, sich riechen oder sogar beschnuppern oder auch wieder weggehen, wenn sie wollen.
So würde für Krümel fast alles beim "alten" bleiben, da "ich" sein Dosenöffner, auch mit dem Neuzugang, immer noch hauptsächlich für sie da wäre
und sich so nicht viel ändern wird, ausser das sie einen Spielgefährten bekommen hat.
Wie findet ihr meine Überlegungen? Könnte es so funktionieren? Oder ist das kompletter Blödsinn?
Wäre für Tips dankbar.
Denn dies soll ja für Krümel am Ende etwas schönes sein und nicht in einer Katastrophe enden.
LG
Stiefelchen
 
29.03.2012
#1
A

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W

Wawa

Gast
Die Idee mit dem eigenen Zimmer ist gut!

Mit der Überlegung Katerchen oder Katze... also, generell sind Kater schon "gradliniger", irgendwie einfacher gestrickt als die kapriziöseren, manchmal zickigen Katzen (Männer halt!) was auch daran liegt, dass Katzen, was das Zuhause angeht (Schlafplatz, Futterstelle...) sehr viel territorialer sind. Sie haben ein kleineres Revier als die Kater, wenn sie draußen leben, verteidigen das aber viel vehementer.

Aber: es kommt viel mehr auf den CharaKter an. Bei mir sind die Kätzinnen miteinander gut befreundet, die Kater eher für sich.
Bei den Geschwistern meiner Maxe - beide ruhig, ein wenig schüchtern - mögen sich Bub und Mädle sehr gern. Das ist aber nicht immer so!
Bei Maxes Kindern sind der Kater und eine seiner Schwestern zu einer 1,5j. Katze gekommen, der Kater geht jetzt mit der neuen großen Schwester auf die Jagd, kuschelt und schläft aber mit seiner häuslichen Wurfschwester. Meine Mignon kam zu zwei erwachsenen Katzen (6 und 3 Jahre) und das klappte gut, drei Damen zusammen...
Normal sagt man Kater-Kater oder Kätzin-Kätzin sei am besten, aber meine Buben z.B. wären als Duo nicht gut.

Schau deine Katze gut an, was mag sie, ist sie eher zurückhaltend, eher frech, ist es eine Kuschelmaus oder eine sportliche Katze, ... und suche etwas ähnliches!
 
stiefelchen

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Charakter von Krümel :
schon etwas dominant, aber dennoch sehr lieb, aber nicht großartig verschmust --> nur wenn sie will,
sehr auf mich bezogen --> läuft mir oft hinterher,
noch recht verspielt --> wobei ich denke ich werde ihr beim Spielen nicht gerecht,
sie weiß was sie will -->setzt meistens ihren Kopf durch,
im großen und ganzen hat sie einen sehr guten Charakter, ist freundlich und fühlt sich wohl
Manchmal denke ich jedoch das sie sich trotzallem einsam fühlt, deshalb die Überlegung eines Kumpels.
 
Feryna

Feryna

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Hört sich ganz nach meiner Khloe an. Vor einem guten halben Jahr fand ich auch sie braucht Katzengesellschaft, schließlich war sie ein vorlautes Mädchen, das gerne spielt und zum Schmusen kommt (aber nur, wenn sie will). Nun ja, der Kater hat aus ihr das Beste herausgeholt, nun ist sie selbstbewusst, ausgeglichen, fröhlich. Allerdings hat diese Umwandlung ein halbes Jahr gedauert, denn am Anfang hat der tollpatschige, wirklich unglaublich selbstbewusste Kerl sie eher verschreckt und eingeschüchtert. Ich persönlich habe lange überlegt, ob der Kater eine gute Idee war - im Endeffekt war er die beste Entscheidung, allerdings hat es bisschen gedauert mit der Harmonie. Kann es dennoch nur empfehlen :)
Und ja, Kater sind einfach gestrickt... die sind nicht den halben Tag beleidigt, wenn man sie aus der Küche schmeißt, nachdem sie das halbe Regal abgerämt haben ;) (die wollen einfach weiter abräumen gehen ~~)
 
stiefelchen

stiefelchen

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O Mann, was für eine schwierige Entscheidung. Ich bin so am hin und her überlegen, ob ich das richtige tue, indem ich Krümel einen Mitgenossen schenke. Was nur wenn es schief geht?
Wenn ich das kleine Wesen wieder zurückgeben muss. Es muss ja denken, was habe ich nur falsch gemacht? Oder krümel denkt was sie falsch gemacht hat.
Es geht mir weder um die Mehrkosten oder um die größere Arbeit, die man hat. Sondern ausschließlich darum, ob ich das richtige tue.
Klar, kann mir keiner hier das richtige raten, aber könnt ihr meine Ängste verstehen?
Vielleicht hat jemand dieses ja auch schon mitgemacht und kann von seinen Erfahrungen erzählen. Es ist ja nicht nur so eine wischi- waschi Entscheidung, wenn man eigentlich seiner Katze etwas gutes tuen will und am Ende dann alle Unglücklich sind.
Was meint ihr?
LG
Stiefelchen
 
Kaguya

Kaguya

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Mir ging es vor 2 Jahren genau so wie Dir als meine Gracie bei mir einzog. Mein Kater war 7 Jahre Einzelkater.
Hab auch immer gedacht was ist wenn die Zwei sich nicht vertragen.
Mir haben damals einige den Rat gegeben Rescuetropfen zu kaufen,
sondern nicht für die Katzen sondern für mich :D
Und im nachhinein muss ich sagen ich hab mich viel zu verrückt gemacht.
Bei meinen Beiden war es Liebe auf den ersten Blick
Versuch dich nicht zu nervös zu machen. Denn das überträgt sich auf Deinen Liebling.
 
W

Wawa

Gast
Deine Krümel ist eine Jungkatze. Das sollte kein Problem sein! Allerdings würde ich kein ganz kleines Baby nehmen, sondern eins zwischen 6 Monaten und einem Jahr. Nimm ein verspieltes kastriertes Mädchen oder einen sanften (zu anderen Katzen! v.a. zu den Damen um ihn rum...) kleinen Kater.
So ein Jungtier wird nicht in dem Maß angezickt wie eine voll erwachsene Katze, hat aber selbst mehr "Stand" um sich zu behaupten als ein Baby.
Mit Pheromonsteckern (Catitude) und BB Rescue hab ich schon gute Erfahrungen.
Mach dich nicht verrückt! Schau dich bei Pflegestellen um oder im Tierheim, und nimm ein Jungtier, das dich an deine Krümel erinnert (vom Verhalten - nicht unbedingt von der Farbe oder so) - dann wird das schon, und Krümel wird sich freuen!
 
B

baerchen08

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Hallo Stiefelchen, meistens macht sich selbst viel zu verrückt! Habe schon mehrfach Katzen zusammen geführt, es ist erstaunlicher Weise immer recht schnell und unkompliziert von Statten. Bei einer Kätzin würde ich mir aber persönlich ein "Teenie" Katerchen dazu holen, sie sind echt einfacher zu handeln! Und ausreichend Ausweichmöglichkeiten hast du ja schon geschaffen! Wird schon alles klappen:ddgirl:


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