Zuchtanfang - Wissen aneignen ?

Diskutiere Zuchtanfang - Wissen aneignen ? im Züchter und Vereine Forum im Bereich Katzenzucht; Besonders in Foren ist es immer wieder zu lesen, das Zuchtanfänger oder jene die mit dem Gedanken spielen zu züchten, sich vorher ausreichend...

Wie sollte der Wissensstand vor der eigenen Zucht sein ?


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Stefan

Stefan

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Besonders in Foren ist es immer wieder zu lesen, das Zuchtanfänger oder jene die mit dem Gedanken spielen zu züchten, sich vorher ausreichend informieren sollten, bevor sie mit dem eigentlichen Züchten anfangen.
Die Frage ist, wie lange sollte man sich informieren bzw. welchen Wissenstand sollte man erreicht haben, bevor man anfängt?
Sollte man Kurse besuchen oder reicht das lesen von Büchern oder im Internet?

Braucht man unbedingt einen sogenannten Mentor bzw. erfahrenen Züchter der einen mit Rat und Tat zur Seite steht?

Eure Meinungen ist gefragt... oder wie habt ihr angefangen und würdet ihr es heute anders machen, wenn ihr nochmal anfangen könntet mit dem züchten?

Gebt eure Stimme auch in der oben angefügten Umfrage mit ab!
 
07.02.2011
#1
A

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Gast

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W

Wawa

Gast
Mehrfach Nennungen wären gut...
Ich denke, es braucht den Austausch mit anderen, evtl. einen Mentor/Mentorin.
Aber wenn der/die was nicht blickt, multipliziert sich der Fehler.
Also muß man selbst sich was anlesen und sich informieren.
Ein Sachkundenachweis/Zuchtschein als Prüfung fände ich nicht schlecht - wenn man einen Schein braucht, um Fische zu töten, wieso nicht auch, um Säugetiere zu halten und zu vermehren?
Man könnte es machen wie bei den Heilpraktikern: Externe Prüfung, wo man es lernt und wie darf man selbst entscheiden.
 
Schokosternchen

Schokosternchen

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ich habe zwar nicht vor zuzüchten. Aber wenn ich es machen würde ,würde ich mich vorher ausführlich darüber Informieren, was man alles Wissen muss.Ich würde auch erfahrene Züchter fragen ob sie mir mit Rat und Tat zu Seite stehen ,wenn ich Hilfe bräuchte.

LG Schokosternchen
 
Little_coonies

Little_coonies

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Naja es fängt doch schond amit an, dass man sich die Frage stellen könnte wie viel Wissen ist viel Wissen und wann hat man genug Wissen? Was dem einen reicht, reicht dem anderen noch lange nicht und viel Wissen kommt erst über die Jahre mit den Erfahrungen. Manche Dinge kann man sich weder alesen noch ziegen oder erklären lassen.
Natürlich sollte man ein sog. Grundwissen haben. Besonders über die Rasse die man züchten möchte. Der Standard, sich mit dem lesen von Stammbäumen beschäftigen und sich mit Genetik auskennen. Ob das unbedingt über einen Kurs sein muss sollte jeder für sich entscheiden. Im grunde sielt es auch keine Rolle, denn viele Wege führen nach Rom und in dem fall wäre es dann bspw. was kommt raus wenn man bspw. eine red classic tabby mit einem blue solid verpaart. 3+3 sind 6 und ob ich dieses Ergebnis auf diesem oder jenen Wege bekomme ist letztlich sekundär solange das Ergebnis richtig ist.
Ein Mentor ist gut und bewahrt einen vor so manchen Fehler. ABER er hat auch seine tücken. Besonders wenn man an den falschen gerät und DAS kann man vor Begnn oft niht wissen.
Gerade welche Linien man bevorzugt ist Geschmackssache und diesen Geschmack muss man entwickeln hier wird man wohlmöglich immer auf Leute treffen, die mit den gewählten Linien nicht zufrieden sind oder was zu meckern haben.
bei einem Neuanfang würde ich wohl vieles wieder so machen wie jetzt. Einem einzigen Mentor würde ich jedoch nich mehr vertrauen und mit möglichst wenig Kastraten beginnen :)
 
christinem

christinem

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Hi!

Ich hab mich zuerst eingelesen, mindestens 1 Jahr, Bücher über Katzenzucht, Internet...dann hab ich begonnen Kontakte zu knüpfen, das ist dann leider Glückssache an wen man geratet und ob man dann wirklich gut beraten ist stellt sich oft erst nachher heraus ;-)
Mentor ist sehr wichtig, sollte eigendlich der Züchter sein, bei dem man sein ersten Zuchttier erwirbt, manchmal findet man aber auch andere.
Dann hab ich Verein gesucht, Katze gekauft, Genetik-Seminare besucht, weitere Kontakte geknüpft, und jetzt erwartet meine Katze den ersten Wurf, es bleibt spannend ;-)

lg Christine
 
G

Gast4406

Gast
Ich werde zwar nie züchten, aber wenn dann würde ich auch mindestens 1 Jahr vorher anfangen, mich mit anderen Züchtern zu unterhalten und alles zu lernen, was zu einer guten Zucht gehört.;)
 
J

J&M

Gast
Ich würde auf jeden Fall auch schon vorher anfangen und mir einiges durchlesen und lernen wollen...und natürlich ist es immer gut wenn man einen Mentor hat der einem dabei hilft und zur Seite steht!

Aber da ich eh nie züchten möchte kommt es für mich sowieso nicht in Frage...:)
 
blueEyes

blueEyes

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Also ich finde es ist notwendig viel zu lesen und sich zu informieren.
Allerdings denke ich, dass manche Fragen nur erfahrenen Züchtern beantwortet werden können, also wäre ein Mentor das sinnvollste! :)
Ich selbst hätte auf meine in der Nacht der Nächte der Geburt ungern verzichtet, denn wen kann man sonst um 3 Uhr nachts noch nerven ;)
 
Orisha

Orisha

Feinputzkratzer
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Sabrina hat es auf den Punkt gebracht! Genau so sehe ich es auch.

Auf bestimmte Momente und Situationen kann man sich sowieso nicht vorbereiten, da helfen keine Bücher oder Internetseiten! Ein Mentor ist sehr wichtig, aber es muß einer sein, der zur Not auch nachts erreichbar ist, denn die wirklich ernsten Sachen passieren eh nur nachts :rolleyes:...
 
silverburma

silverburma

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Hallo Zusammen,

Ich bin auch für eine Prüfung. Eine Art Führerschein.
Man könnte ja z.B. die Prüfung, die man ab der 5. Katze vom Amtstierarzt braucht, für jeden zur Pflicht ab der ersten Katze machen.
Und das direkt mit Registrierungspflicht für jedes Kitten, damit man danach immer weiß, wo welche Katze her kommt.

Einen Mentor zu haben ist mit Sicherheit nicht verkehrt, aber es führt doch schnell zur Ausrede: Ich habe zwar keine Ahnung, aber mein Metor weiß ja alles.
...außerdem bin ich teilweise ensetzt, wie viele sogenannte 'Mentoren', 'Alte Hasen' in der Zucht, so erfrischend ahnungslos bei einigen Themen sind.
Ob man nun Bücher ließt oder sich aus dem Internet das Wissen zieht oder mit vielen 'alten Hasen' redet ist für mich gleichwertig. Hauptsache man weiß nachher welche Rassetypischen Erkrankungen es gibt, wie sich diverse Defekte vererben, wie man Geburtsprobleme erkennt und damit umgeht, wie man Krankheiten bei Kitten schnell erkennt, wie sich Inzucht auswirkt, was tragende oder säugende Katzen brauchen, welche rechtlichen Aspekte man beim Kaufvertrag beachten muß usw.

LG
Karen
 
S

Silberreich

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Also ich hab erst in Netz alles gelesen dann Bücher wie " Basiswissen Katzenzucht", " unsere Katze bekommt Kinder", dann "was fehlt meiner Katze" bis hin zu katzenkrankheiten, Psychologie, Anatomie. Hab eine sehr nette und super Mentorin die seit 15 Jahren Züchtet. Und jetzt nach ein Seminar über Genetik, Vorbereitung und Planung von den ersten Wurf.
Alles andere werden wir sehen. War bei der Tierärztin bezüglich Nacht und Notdienst. Das mal kurz auf die Schnelle...
 
F

francamania74

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Ein Mentor ist gut und bewahrt einen vor so manchen Fehler. ABER er hat auch seine Tücken. Besonders wenn man an den Falschen gerät und DAS kann man vor Beginn oft nicht wissen.
Gerade welche Linien man bevorzugt ist Geschmackssache und diesen Geschmack muss man entwickeln hier wird man womöglich immer auf Leute treffen, die mit den gewählten Linien nicht zufrieden sind oder was zu meckern haben.
Seh ich genau so... ein Mentor ist bestimmt für einen Neuanfänger sehr wichtig. Aber eben... dieser Mentor kann dann eine "Macht" über den Neuling ausüben und ihn unbewusst manipulieren. Ein guter Mentor ist auch mein Bauchgefühl! Aber klar, das Wissen über Zucht, Zuchtziele und Stammbäume und diverse wichtige und unwichtige Katzen in den Stammbäumen, das muss man sich erlernen und das lernt man nicht über Bücher und Internet, sondern nur über einen erfahrenen, langjährigen Züchter.

Und auch ganz wichtig... nur durch Fehler wird man klug... gilt leider auch hier... sei es der Fehler den Falschen zu Vertrauen oder Anderes... ;-)
 
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