Schutzgebühr

Diskutiere Schutzgebühr im Recht und Versicherungen Forum im Bereich Katzen; Hallo Fories, vielleicht hat ja jemand eine Antwort für mich. Wenn ich ein Tier über eine Schutzgebühr erwerbe, kann es dann wieder...
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Tigermouse40

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Hallo Fories,

vielleicht hat ja jemand eine Antwort für mich. Wenn ich ein Tier über eine Schutzgebühr erwerbe, kann es dann wieder zurückgefordert werden? Die Schutzgebühr wird ja hauptsächlich bei Tierschutzorganisationen genommen.

Und wie sieht es mit den Papieren des Tieres aus, muss ich sie komplett erhalten oder kann der vorherige Eigentümer sie einbehalten, mit der Begründung, das Tier würde ja über eine Schutzgebühr (z. B. für die Kastra)abgegeben oder muss dann alles an den neuen Dosi weiter gegeben werden.

Vielleicht hat ja jemand schon Erfahrung damit gemacht. Es würde mich freuen, wenn ich da etwas mehr Klarheit bekäme.

LG
Tigermouse
 
05.08.2008
#1
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Gast

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Bonsaischweinchen

Bonsaischweinchen

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Hallo,

also wenn Du eine Schutzgebühr gekoppelt mit einem Schutzvertrag entrichtest, wie es beim Tierschutz üblich ist, kann das Tier zurück gefordert werden. Dies geschieht aber nur wenn das Tier nicht artgerecht gehalten wird, oder Gefahr im Verzug ist, es nicht richtig gepflegt wird, bei Krankheiten nicht Tierärztlich betreut wird etc. Meistens wird dem neuen Besitzer erst einmal Hilfestellung geboten, wenn das nicht fruchtet und der neue Halter nicht reagiert, kann ein Tier zurück geholt werden.
In meinen 14 Jahren Tierschutz musste ich bisher nur 1 mal Tiere zurück holen und das sogar via Anwalt. Bei nicht einhalten des Schutzvertrages kann in krassen Fällen auch eine Vertragstrafe fällig werden.

In der Regel bekommst Du nur die Impfpässe aber nicht die Papiere, da mit den Tieren aus dem Tierschutz nicht gezüchtet werden soll/darf.
 
S

Silver Solvaks

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Hallo,

also ich bin ja kein "Rechtsverdreher" aber ich kann gerne mal schreiben wie ich die Dinge sehe.

Zur Frage ob ein Tier welches gegen Schutzgebühr vermittelt wurde zurückgefordert werden kann, würde ich mal sagen dass es darauf ankommt, was im Schutvertrag geschrieben wurde.

Ich für meinen Teil, würde nämlich gar kein Tier nehmen wo kein (Schutz)vertrag gemacht wird.

Was die Papiere angeht, denke ich dass der neue Dosi da durchaus Anspruch darauf hat.

Nehmen wir den Fall, dass ein Züchter ein "ausgedientes" Zuchttier gegen die Kastrationsgebühr weitergibt, dann sollte auch der Impfpass sowie der Stammbaum mitgegeben werden. Der Impfpass deswegen, damit der neue Dosi auch weiß wann die nächste Impfung fällig ist.
Wenn der Stammi nicht mitgegeben wird, stellt sich mir die Frage was der "alte Besitzer" noch damit will wenn das Tier nicht mehr da ist - es sei denn er will damit "Schindluder" treiben. Als Beispiel: Er will das abgegebene Tier als Elternteil einsetzen obwohl es gar nicht der Vater bzw. die Mutter ist.

Also wenn sich der "Vermittler" vehement dagegen stäubt den Impfpass und/oder Stammbaum herauszugeben, würde ich persönlich Abstand davon nehmen das Tier zu adoptieren.
Ausnahme: Wenn das Tier auf Raten abgegeben wird, kann es sein dass der Stammbaum einbehalten wird bis das Tier komplett abbezahlt wurde. Aber der Impfpass sollte auf jeden Fall ausgehändigt werden da er bei einem Tierarztbesuch von Relevanz sein könnte.

Vielleicht meldet sich ja noch jemand, der sich in dieser Materie gut auskennt.

Liebe Grüße
Silver
 
T

Tigermouse40

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Original von Silver Solvaks

Was die Papiere angeht, denke ich dass der neue Dosi da durchaus Anspruch darauf hat.

Nehmen wir den Fall, dass ein Züchter ein "ausgedientes" Zuchttier gegen die Kastrationsgebühr weitergibt, dann sollte auch der Impfpass sowie der Stammbaum mitgegeben werden. Der Impfpass deswegen, damit der neue Dosi auch weiß wann die nächste Impfung fällig ist.
Wenn der Stammi nicht mitgegeben wird, stellt sich mir die Frage was der "alte Besitzer" noch damit will wenn das Tier nicht mehr da ist - es sei denn er will damit "Schindluder" treiben. Als Beispiel: Er will das abgegebene Tier als Elternteil einsetzen obwohl es gar nicht der Vater bzw. die Mutter ist.

Also wenn sich der "Vermittler" vehement dagegen stäubt den Impfpass und/oder Stammbaum herauszugeben, würde ich persönlich Abstand davon nehmen das Tier zu adoptieren.
Hallo Silver,
genau das ist aber einer Bekannten passiert. Ich bin eigentlich auch der Meinung, die Papiere gehören zum Tier. Das Tier hat sie im guten Glauben erworben, dass ein Züchter ja schließlich weiss, was er macht. Das Vorkaufsrecht des Ursprungszüchters wurde auch nicht dabei berücksichtigt. Das kommt mir doch auch sehr dubios vor.

LG
Tigermouse
 
Aramis11

Aramis11

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Hm ich mußte mich auch schon von Katzen trennen , die ich aus der Zucht genommen habe.
Nicht einfach aber manchmal unumgänglich..


1. das Kätzchen wurde von mir nur kastriert abgegeben und komplett geimpft und auch gechippt

2. Schutzgebühr, beläuft sich bei mir auf 150-200€ je nach Aufwand der kastra etc.
3. Es wird im Schutzertrag expliziet angegeben warum die Katze abgegeben wird. Egal ob es sich um unverträglichkeit oder durchgestandene ERkrankungen handelt. Dann aber auch mit der Behandlung und der nummer meines TA,welchen ich von der Schweigepflicht entbinde.
4. Bei der übergabe des Tiers wird: Impfpass, Stammi etc ausgehändigt.
Weiterhin möchte ich wissen, wenn dem besitzer etwas passiert was aus der katze wird.
Im Todesfall des neuen Besitzers möchte ich informiert werden was mit dem Tier wird und wo es hinkommt.
Wird das nicht gemacht, so habe ich eine Klausel im Vertrag wo eine strafe fällig wird.
Auch da behalte ich mir ein Rückkaufsrecht vor..
Das kann ich leider nicht einfordern... Es ist mir bisher einmal passiert und ich weiß bis heute nicht wo die Katze nun lebt!! und ob es ihr gut geht..
DAs ist etwas was man nicht gerichtlich einfordern kann.
 
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