Maine Coon

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Nicole

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Die Maine-Coon-Katze, auch bekannt als amerikanische Waldkatze, ist eine Haus- und Gebrauchskatze (working cat), die die Bewohner von Maine in den USA 1985 mit dem Titel „Nationalkatze“ bedachten. Die Maine Coon gehört zu den sogenannten Halblanghaarkatzen mittelschwerer Form. Da sie sehr anhänglich ist, wird die Maine Coon auch „Hundkatze“ genannt. Weitere Bezeichnungen der Rasse sind: Gentle Giant („sanfter Riese“), Maine Cat, Maine Shag, Mainies oder Shaggies genannt.


Standard RVDE: 14, FIFe: MCO, GCCF: 65
Schulterhöhe bis 40 cm
Länge 100 - 120 cm
(Nase bis Schwanz)
Gewicht Kater: Ø 6,5 - 9 kg
Katze: Ø 5 - 6,5 kg
erlaubte Farben Schwarzserie B-
Rotserie O-
Verdünnung D-
Silber I-
Piebald-Scheckung S-
epistatisches Weiß W-
nicht erlaubte Farben Braunserien bb, blbl
Verdünnungsmodifizierer dmdm
Maskenfaktoren cs − ,cbcb
erlaubte Fellzeichnung gestromt (blotched, classic)
getigert (mackerel)
zeichnungsfrei (non-agouti)
nicht erlaubte Fellzeichnung getupft (spotted)
getickt
Das Aussehen
Die Katzen sind großrahmig und haben einen sehr langen, buschigen Schwanz. Der Kopf ist etwas länger als breit. Die Schnauze ist breit. Die Augen stehen weit auseinander. Die Ohren sind groß und breit am Ansatz. Kleine Luchspinsel sind erwünscht, aber kein "Muss". Ohrbüschel schützen die Ohren vor der Kälte. Die Katzen haben ein langes, dichtes und wasserabweisendes Fell. Zwischen den Zehen ragen Fellbüschel, die „Schneeschuhe“, heraus.

Eine Maine Coon ist erst mit etwa vier Jahren ausgewachsen. Sie zählen neben der Norwegischen Waldkatze zu den größten und schwersten Hauskatzen der Welt. Ein ausgewachsener Kater dieser Rasse kann von Nasen- bis Schwanzspitze über 1,20 Meter lang und über 12 Kilogramm schwer werden, wobei dies eher die Ausnahme ist; gemittelt wiegen Maine-Coon-Kater 6,5 bis 9 kg und weibliche Tiere 5 bis 6,5 kg.


Verhalten
Maine Coon sind im allgemeinen intelligente und verspielte Tiere. Sie benutzen mit Vorliebe ihre vorderen Pfoten, was dazu führt, dass sie problemlos Türen und Wasserhähne öffnen und kleine Objekte aufnehmen können. Viele Maine Coons nehmen ihr Futter mit der Pfote auf und fressen nicht direkt aus dem Futternapf.

Ihre Stimme ist eher leise und hoch, eigentlich nicht der Größe der Tiere angepasst, dafür ist die Maine Coon aber sehr gesprächig, sie maunzt und gurrt den ganzen Tag, sowohl in Gesellschaft von Menschen oder ihren Artgenossen. Mit dieser Stimme kann sie aber ganz gezielt auf ihre Wünsche aufmerksam machen, wie zum Beispiel apportieren.

Als working cat ist die Maine Coon auch ein begabter Jäger. Maine Coon mitunter kleinere Tiere, wie Mäuse und sogar Ratten, Vögel und Kaninchen. Häufig sind Maine Coons sehr „sozial“ eingestellte Katzen. Wenn sie Freigang haben und andere Katzen mit in ihre angestammte Wohnung kommen können, so werden diese oftmals von ihnen geduldet.


Legenden
Um den Ursprung der Maine Coon ranken sich manche Geschichten und Mythen. Das Aussehen der frühen Maine-Katzen erinnerte die Einwohner der Neu-England-Staaten stark an einen Waschbären (engl. coon oder racoon). Die Laute der Katze erinnern an die eines Waschbären. So entstand die Geschichte, dass die Maine Coon aus der Verpaarung Katze mit Waschbär hervorgegangen sein soll, was aber biologisch gesehen unmöglich ist.

Eine andere Geschichte handelt von einem Kapitän Thomas Coon, der als Handelskapitän die Neuengland-Staaten bereiste. Wenn der Kapitän von Bord ging, so folgten ihm seine langhaarigen Schiffskatzen. Während er Handel trieb, freundeten sich seine Katzen mit den Hafenkatzen an. Und wenn nach neun Wochen wieder irgendwo eine langhaarige Katze in einem Wurf lag, so lautete der Kommentar: „Wieder eine Coon-Katze!“

Vermutlich ist die Maine Coon durch natürliche Selektion aufgrund der sehr kalten, harschen Winter in Neuengland entstanden, in denen nur die stärksten, größten und an den Winter am besten angepassten Katzen überleben konnten.

Eine andere Theorie aber geht davon aus, dass es sich bei den Maine-Coon-Katzen um Nachkommen von Norwegischen Waldkatzen handelt, die um das Jahr 1000 n. Chr. mit dem Wikinger Leif Eriksson als Schiffskatzen nach Neuengland gelangt waren und sich dort vermehrten. Die beiden Rassen sind sich in der Tat sehr ähnlich.


Amerikas erste Showkatze
Schon Mitte des 19. Jahrhunderts waren die Maine-Katzen sehr beliebt. Auf Landwirtschaftsmessen wie der Skowhegan Fair wurde die schönste Maine-Katze gekürt, die dann den Titel „Maine State Champion Cat“ führen durfte. Mrs. E.R. Pierce, die Mitbesitzerin eines schwarzweißen Maine-Katers namens Captain Jenks of the Horse Marines war, dokumentierte die frühe Geschichte der Hauskatze in den Staaten und damit auch der Maine Coon. So tauchten die Shaggies auf Shows in den Gebieten westlich von Chicago schon 1870 auf.

Um 1900 begann das große Cat-Fancy-Fieber. Überall in den Vereinigten Staaten wurden Katzenshows organisiert. 1906 gründeten Katzenliebhaber die „Cat Fanciers' Association“ (C.F.A.), die heute mit weltweit über 600 Vereinen vertreten ist. Im ersten Zuchtbuch der C.F.A. waren 28 Maine-Katzen registriert, so z. B. Nummer 5, Molly Bond.


Geschichte der gezielten Zucht
Nach der frühen Hochphase war es bis in die frühen 1950er Jahre ruhig um die Rasse. Alta Smith und Ruby Dyer gründeten den „Central Maine Cat Club“ und organisierten eine Kombination aus Foto- und Katzenausstellung. Damit die Maine Coon als Rassekatze wieder anerkannt werden konnte, begannen Liebhaber und Züchter mit einem „Show-In“, d. h. auf jeder Katzenshow wurden Maine Coons gezeigt. Es dauerte bis zum 1. Mai 1976, bis auch der letzte große amerikanische Dachverband die Maine Coon als vollwertige Rassekatze anerkannte.

Da zu diesem Zeitpunkt keine „Zuchtkatzen“ der Rasse verfügbar waren, wurden sog. „Foundation“-Tiere, sozusagen vom Bauernhof geholte Katzen, als Grundstock herangezogen. Die ersten bekannten Züchter etablierten sich Ende der 1960er, Anfang der 1970er Jahre. Zu ihnen gehörten Mary M. Condit („Heidi-Ho“), Sonya Stanislow („Tati-Tan“) und Ethelyn Whittemore („Whittemore“). Aus ihren Zuchten gingen die bis heute als „Top 5“ bekannten Tiere hervor, die in fast keinem Stammbaum einer klassisch gezüchteten Maine Coon fehlen:

Da in der Maine-Coon-Zucht Krankheiten nicht ausgeblieben sind, versuchen moderne Züchter durch einen Rückgriff auf heutige „Foundation“-Tiere den Genpool wieder zu erweitern. Insoweit sind in heutigen Stammbäumen die „Top 5“ nicht immer vertreten.


Die ersten europäischen Züchter
Im Jahr 1973 fiel Barbara Simon aus Berlin ein Foto einer Maine Coon in Grace Ponds „The Complete Cat Enzyclopaedia“ auf, und sie war sofort begeistert. Dem Ehepaar Simon gelang die Kontaktaufnahme mit den Züchtern Mary M. Condit sowie Pat und A. G. Robbins, die zu jener Zeit in Deutschland stationiert waren und als Katzenliebhaber ihre Tiere aus den Staaten nach Europa mitbrachten. Mrs. Condit versprach Barbara Simon einen Kater aus ihrem nächsten Wurf und half ihr geeignete Zuchtkatzen zu finden.

In der Schweiz liebäugelten Gideon und Erika Gautschi („von Anatolien“) schon lange mit einer Maine Coon. Sie hatten amerikanische Artikel über die Shaggies gelesen. Durch Empfehlung nahmen sie Kontakt zu den Züchtern Phyllis Voth („Sundar“) aus Wisconsin und Larry Page („of Clowder“) aus Appleton auf. Im Februar 1978 betrat dann eine Maine Coon offiziell und erstmalig schweizerischen Boden.

Die Anerkennung in der FIFé gelang nicht auf Anhieb. Der erste Antrag mit den geforderten Originalunterlagen ging angeblich verloren. Beim zweiten Versuch wurde der Antrag von Frau Simon in Deutschland und der identische Antrag von Herrn Gautschi in der Schweiz gestellt.

Im Januar 1983 hatte auch die FIFé die Maine Coon in den Reigen der Rassekatzen aufgenommen.


Rassestandard
Rassestandard Maine Coon, GCCF
Die Maine Coon ist eine Halblanghaarkatze mittleren nichteuropäischen Typs und ist durch ihre beträchtliche Größe, Knochenstruktur, rechteckige Erscheinung und das wehende Fell ausgezeichnet. Viele Farbkombinationen sind erlaubt, aber „Farbe“ ist von weit geringerer Bedeutung als Typ, Größe und Fellqualität.
Die Maine Coon entwickelte sich aus einer arbeitenden Hauskatze in ländlicher Umgebung. Diese Rolle spiegelt sich wider in einer muskulösen Katze in einer robusten Freigänger-Erscheinung mit einem charakteristischen wetterfesten Fell und dem Verhalten eines wachsamen, fähigen Jägers.

Körperteil Beschreibung
Kopf
Mittlere Länge, der Nasenrücken ist gleichweit von der Ohrlinie und der Nasenspitze entfernt, mit einer geringfügig kleineren Breite als die Länge des Kopfes. Größere Breite und Hängebacken ((Unter)Kiefer, Wange, Backe) sollten bei erwachsenen Katern toleriert werden.
Die Schnauze sollte rechteckig sein mit einem festen Kinn: Kinn, Oberlippe und Nasenspiegel sollten eine senkrechte Linie bilden. Die Wangen fast voll mit hohen Backenknochen. Biss eben. Nase gleichmäßig breit mit einer sanften konkaven Krümmung am Nasenrücken, wenn von der Seite betrachtet und ohne scharfe Unterbrechung oder Stopp.

Ohren
Große, hohe Ohren, weit auseinander, breit an der Basis und mäßig spitz zulaufend.
Augen Voll und rund, weit auseinander gesetzt, leicht schräg nach innen zulaufend (eulenhaft, nicht asiatisch). Farben Grün, Gold und Kupfer. Fell- und Augenfarbe sind voneinander unabhängig. Zweifarbige oder blaue Augen sind bei weißen Katzen erlaubt.
Körper und Nacken
Körper von großer bis mittlerer Größe, massiv und muskulös mit breiter Brust. Langer gerader Rücken mit dazu entsprechenden Gliedmaßen um die charakteristische rechteckige Erscheinung zu bilden; rechteckiger Rumpf. Nacken von mittlerer Länge; besonders breit und muskulös bei erwachsenen Katern.
Beine und Pfoten
Kräftige Beine mit großen runden Pfoten; Zehen eng getragen, fünf vorne, vier hinten.
Schwanz Lang, mindestens so lange wie der Rücken. Haare am Schwanz lang, üppig und herabhängend, nicht buschig. Die Schwanzhaare dürfen nie gebürstet werden, da sie sonst ausfallen und fast 1 Jahr zum Nachwachsen brauchen. Bei Bedarf den Schwanz nur ausschütteln wie ein Staubtuch.
Fell
Wasserdicht und sich nahezu selbst pflegend, bestehend aus Unterwolle die von einem kräftigen, glänzenden Deckhaar bedeckt wird. Fell am Kopf, Nacken und Schultern kurz, an den Flanken herunter und an den Beinen länger. Im Winter großer Halskragen, im Sommer das spärlichere Sommerfell. Die vordere Halskrause beginnt am Ohransatz; bei Katern stärker als bei Kätzinnen. Die Ohren befedert und vorzugsweise mit Büscheln an den Spitzen; die Haare in den Ohren sollten über die äußeren Ränder der Ohren hinausragen. Die Pfoten zwischen den Zehen mit langen Haarbüscheln, die wie Schnneeschuhe fungieren.

Fellfarbe
Heute gibt es die Maine Coon in allen Farben: Weiß, schwarz, silber, rot, creme, blau, gescheckt, schildpatt, tabby (classic oder mackerel), smoke. Siam- und Burmazeichnung kennt man bei ihr nicht. Beliebt ist aber auch heute noch die klassische Tabby-Zeichnung, die häufig mit Weiß an Brust, Bauch und Pfoten gepaart ist. Alle Tabby-Katzen haben eine "M"-Zeichnung auf der Stirn. Zwischen Fell- und Augenfarbe gibt es keinen unmittelbaren Zusammenhang. Alle Kombinationen sind erlaubt.
Chocolate, lilac und point (Siamesen) sind nicht erlaubt.



Die Gesundheit
Die Maine Coon wird im Allgemeinen als „Naturbursche“ bezeichnet, was Kraft und Gesundheit implizieren soll. Jedoch hat die Maine Coon – wie jedes andere Säugetier auch – im Laufe ihrer Evolution diverse erblich bedingte Krankheiten erworben.


Hypertrophe Kardiomyopathie
Die inzwischen bekannteste davon ist die hypertrophe Kardiomyopathie (HCM), eine Herzmuskelerkrankung, die per Farbdoppler-Ultraschall nachgewiesen werden kann. Eine vermutete ererbte Variante der Erkrankung ist mittlerweile mittels DNA-Analyse nachweisbar. Hierbei wird eine durch Mutation im MYBPC3-Gen (cardiac myosin binding protein) hervorgerufene Veränderung des Erbgutes festgestellt. Da mittels des Gentests jedoch keine der weiteren HCM verursachenden Mutationen festgestellt und keine sekundären Kardiomyopathien ausgeschlossen werden können, ist ein Herzuntersuchung per Ultraschall zur sicheren Abklärung nach wie vor nötig. Getestet werden per Ultraschall kann ab dem ersten Lebensjahr, jedoch sollte, da eine Ultraschalluntersuchung immer nur eine Momentaufnahme ist, in regelmäßigen Abständen nachgeschallt werden. Zum jetzigen Wissenstand (April 2006) ist noch nicht klar, wie im Gesamtbild HCM die MYBPC3-Mutation zu bewerten ist, bei Menschen ist die auf diesem Gen sitzende HCM-Variante die mit der günstigsten Prognose. Weitere Entwicklungen sind also abzuwarten.

Ein Tier mit HCM erscheint nach außen gesund. Es wird jedoch zu einem nicht vorhersehbaren Zeitpunkt einfach den plötzlichen Herztod sterben, Vorsymptome kann es aber geben, z.B. Hecheln durch den offenen Mund beim Spielen, Appetitlosigkeit, Husten, schnelles Ermüden, in diesem Fall sollten die Ursachen dafür gleich mit dem Tierarzt abgeklärt werden. Oft fallen die Tiere aber tatsächlich innerhalb eines Augenblickes tot um! Eine HCM kann mit gutem Erfolg medikamentös eingestellt, jedoch i. d. R. nicht geheilt werden.


Hüftgelenkdysplasie
Eine zweite bekannte Erbkrankheit ist die Hüftgelenkdysplasie. Diese wird durch genetische und ernährungsbedingte Faktoren begünstigt. Sie kommt bei der Katze, wie beim Hund, hauptsächlich in großen, schweren Rassen vor – eben auch bei der Maine Coon. Diagnostiziert wird sie mittels Röntgenuntersuchung der Hüften. Das Vorkommen von HD scheint bei der Maine Coon immer öfter vorzukommen.


polyzystische Nierenerkrankung
Die dritte bekannte, dominant vererbliche Erbkrankheit ist die polyzystische Nierenerkrankung (Polycystic Kidney Disease, PKD), die hauptsächlich bei den Persern bekannt ist. Es entstehen Zysten in den inneren Organen, vorzugsweise in den Nieren, die die Funktion dieser Organe mit ihrem Wachstum mehr und mehr einschränken. Hier wird die Diagnose derzeit noch mittels hochauflösendem Ultraschall gestellt. Ein Gentest für die Perser und Perserabkömmlinge ist vorhanden. Dieser funktioniert jedoch nicht bei anderen auslösenden Mutationen, wie sie bei anderen Katzenrassen vermutet werden. Ein Tier mit PKD kann ziemlich alt werden, aber auch in jungen Jahren schon an Nierenversagen elendiglich zugrunde gehen. Anzeichen für PKD sind z.B. Gewichtsabnahme und verstärkter Durst. Aber auch Beeinträchtigung der Motorik (Hängenlassen des Kopfes oder Humpeln auf den Hinterbeinen).


Zahnfleischentzündung
Ein weiteres weit verbreitetes Problem der Maine Coon sind Entzündungen des Zahnfleisches, bis hin zum kompletten Ausfall der Schneidezähne. Die Gründe dafür sind noch nicht bekannt. Es werden sowohl genetische Probleme als auch Viren dafür genannt.


Weblinks
Maine-Coon-Rasseportrait
Breed Article: America's First Show Cat - The Maine Coon Cat
Maine Coon Cat CFA Breed Council
Standard der FIFe
Standard der TICA
Von „http://de.wikipedia.org/wiki/Maine-Coon-Katze“

Diese Seite wurde zuletzt am 19. Juli 2007 um 17:14 Uhr geändert. Ihr Inhalt steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
 
20.07.2007
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Schau mal hier: Maine Coon . Dort wird jeder fündig!
felidae1

felidae1

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Hallo,

ich möchte mich hier gerne ein wenig mit Zelda über Coonies unterhalten.
Natürlich sind alle anderen dazu eingeladen...... :D

Vielleicht finden wir guten Gesprächsstoff zu diesen tollen Fellnasen.

@Zelda

Du hast in Deinem Begrüßungsthread kurz die Größe Deines Katers angesprochen und erwähnt, dass dies oft ein heikles Thema ist.
Ich habe mir mal Deine HP angeschaut und kann jetzt nicht erkennen, dass Deine Fellnasen ungewöhnlich groß sind. Das Coonies größer sind als andere Stubentiger ist ja bekannt, außerdem sagst Du, dass Deine jetzt 6kg wiegt und 2,5 Jahre alt ist. Meiner ist etwas über 1 Jahr und wiegt bereits 6kg.
Und dick ist er ganz sicher nicht..... außer viel Fell ist da wenig.

Ich habe einen Faible für Coonies und TUAs.... Komisch, das eben diese Rassen bei mir (nö ich bei ihnen) wohne smile

Darf ich vorstellen: Kater Zwiesel






LG
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Zelda2

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hallo Zwiesel,
schön,Dich kennenzulernen.Du bist ja auch ein toller Bursche wikn.

Ja,es ist wirklich manchmal etwas heikel,dieses Thema.
Größe wird bei Coonies zwar erwünscht,wird aber leider auf Grund bestimmter Erbkrankheiten auch sofort damit in Zusammenhang gebracht.

Bestimmte Linien werden ja speziell auf Größe gezüchtet.
Wenn man auf die wichtigsten Erbkrankheiten testet und an erster Stelle der Zuchtziele einer Zucht die Gesundheit steht,finde ich es auch nicht verwerflich.
Die Faszination der Coonies hat ja noch viel mehr Facetten.
Aber ich mag mich gar nicht so weit aus dem Fenster lehnen,da ich ja noch am Anfang stehe und bestimmt auch noch viel lernen muß.

Als ich Faramir gekauft habe,sah ich bei der Züchterin einen Coonie aus gleichen Linien,der angeblich 16 kg wog.
Ich habe noch nie so ein stattliches Tier gesehen,ehrlich.
....und ich war in so einigen Catterys ....
Inwieweit diese Gewichtsangabe stimmte,weiß ich nicht,nachgewogen habe ich ihn nicht,aber er hat mächtig Eindruck hinterlassen bei mir.(was sich natürlich nicht nur auf seine Größe beschränkte)

Ich möchte hier betonen,daß ich nicht unbedingt auf Größe züchten möchte,es gibt noch viele Merkmale der Coonies,die mich züchterisch reizen.Aber das Tollste ist ihre liebenswürdige Art,die mich immer noch sprachlos macht in ihrer Vielfalt.

Was möchtest Du denn speziell wissen?
 
felidae1

felidae1

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Ich mag auch große Katzen, wobei ich jetzt von den Zuchten, die gerade die Coonies mit Gewalt so groß züchten nicht viel halte, aber ich mag auch keine Zuchten, die das Gegenteil bewirken.
Man sollte der Natur seinen freien Lauf lassen. Die Tiere müssen gesund sein, dass ist in meinen Augen die Hauptsache der Rest ist Geschmacksache.... Meine Meinung.... :D

Was mich jedoch immer wieder verwundert..... mein Zwiesel sieht nicht aus wie all die anderen Coonies. Wenn ich mir so die Bilder hier im Forum anschaue, stelle ich immer wieder fest, dass er sich optisch sehr von den Anderen unterscheidet. Er ist viel schlanker, das Fell erscheint mir kürzer und auch die Beine scheinen länger zu sein, der Kopf sieht anders aus. :D

Das er ein Unikat ist, weiß ich mittlerweile. Er hat den Teufel im Blut.....Aber er ist sehr menschen bezogen, es gibt keinen Ort, an den er einen nicht verfolgt. Wenn er könnte, würde er morgens sogar mit ins Büro gehen.
Er schmust nicht er kommt auch nicht auf den Schoß, aber das Kopfkissen, welches ich mir nachts mit ihm teile, wird mit Händen und Füßen verteidigt. Das ist eigentlich die Zeit, zu der er die Nähe sucht. Den Rest des Tages hat er für so einen Kram keine Zeit. :D

Er ist aber ein Prachtexemplar. Manchmal bin ich schon stolz darauf, was er so alles treibt.... Er hat nur Unsinn im Kopf, aber da sind schon schlaue Ideen dabei haert

LG
felidae
 
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Original von felidae
Ich mag auch große Katzen, wobei ich jetzt von den Zuchten, die gerade die Coonies mit Gewalt so groß züchten nicht viel halte, aber ich mag auch keine Zuchten, die das Gegenteil bewirken.
Man sollte der Natur seinen freien Lauf lassen. Die Tiere müssen gesund sein, dass ist in meinen Augen die Hauptsache der Rest ist Geschmacksache.... Meine Meinung.... :D
Was mich jedoch immer wieder verwundert..... mein Zwiesel sieht nicht aus wie all die anderen Coonies. Wenn ich mir so die Bilder hier im Forum anschaue, stelle ich immer wieder fest, dass er sich optisch sehr von den Anderen unterscheidet. Er ist viel schlanker, das Fell erscheint mir kürzer und auch die Beine scheinen länger zu sein, der Kopf sieht anders aus. :D
Ich habe hier im Forum noch nicht viele Fotos von Coonies gesehen.Es gibt aber einen alten und einen neuen Typ von Coonies.Das sieht man am besten mal,wenn man meine HP aufruft.Auf dem Deckblatt meiner HP sind links Leonie(alter Typ) und Gladys(neuer Typ).Da kann man gut den Unterschied sehen.Der neue typ hat kürzeres Fell,ist hochbeiniger,hat etwas größere Ohren und eine kantigere Schnauze,je nach Linie,aus der er stammt.
Das er ein Unikat ist, weiß ich mittlerweile. Er hat den Teufel im Blut.....Aber er ist sehr menschen bezogen, es gibt keinen Ort, an den er einen nicht verfolgt. Wenn er könnte, würde er morgens sogar mit ins Büro gehen.
Er schmust nicht er kommt auch nicht auf den Schoß, aber das Kopfkissen, welches ich mir nachts mit ihm teile, wird mit Händen und Füßen verteidigt. Das ist eigentlich die Zeit, zu der er die Nähe sucht. Den Rest des Tages hat er für so einen Kram keine Zeit. :D
Ja,genau das sind eben Charaktereigenschaften,die jede Katze/Kater einmalig machen(unabhängig von der Rasse),er ist eben einmalig
Er ist aber ein Prachtexemplar. Manchmal bin ich schon stolz darauf, was er so alles treibt.... Er hat nur Unsinn im Kopf, aber da sind schon schlaue Ideen dabei haert

LG
felidae
**gg** deshalb lieben wir alle unsere Fellmonster

Ich sehe gerade,mit dem Zitieren das klappt noch nicht.Das zeigt wieder mein technisches Genie 8)
 
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Diana_67

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Hallo,

ich habe vorhin *HUNDKATZEMAUS* angeschaut, und da wr eine *angebliche* weiße Maine Coon mit blauen Augen bei dem Dr. Wolf in der Sprechstunde.

Also der Kater war nicht ganz weiß sondern hatte grau gezeichnete Abzeichen im Gesicht und an den Ohren.

Ich züchte ja nicht, mir gefalllen diese Katzen nur sehr, aber sowas habe ich wirklich noch nie gesehen, ach ja der Kater hatte noch einen grauen Schwanz.

Vllt. hat ja einer von Euch die Sendung gesehen, ob das wirklich ne Maine Coon würde mich echt mal interessieren, außerdem war gerade mal 6 Monate alt und bereits kastriert ...
 
Heiligenschein

Heiligenschein

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Hallo Sonja!

Da gab es eben eine kleine Diskussion drüber, Maine Coon mit Point-Abzeichen und andere "Mode-Züchtungen"

Schau mal hier:

schokobraune Norweger
 
Thema:

Maine Coon

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