Tierische Therapeuten machen gesund

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Tabea2

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Tierische Therapeuten machen gesund
Wer einen Hund hat, geht statistisch acht Mal weniger zum Arzt als Nicht-Hunde-Besitzer. Bei Hauskatzen ist der Anteil sogar zwölf Mal geringer.

Tiere sind die besten Freunde des Menschen und unterstützen sein seelisches Gleichgewicht. Therapeutisches Reiten hilft Autisten, Kanarienvögel unterstützen Alsheimer-Patienten und ein Professor in Berlin hat in Studien bewiesen: Das Schnurren von Katzen befördert die Heilung nach Knochenbrüchen.

(Quelle: www.planetopia.de )
 
27.01.2008
#1
A

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Schau mal hier: Tierische Therapeuten machen gesund . Dort wird jeder fündig!
Nessi

Nessi

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Ja, habe den Bericht eben auch gesehen...War sehr interessant zu erfahren...Aber ich hab ja schon immer gewußt, dass die Schnurries magische Fähigkeiten haben...Besonders die Reaktion der alten dementen Menschen hat mich gefreut, als der Hund reinkam und die sonst reglos und stumm rumsitzenden Senioren ein Lächeln aufs Gesicht bekamen und begannen sich angeregt zu unterhalten.
 
Tiia

Tiia

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Ja ich habe den Bericht auch gesehen. Der war wirklich interessant. Ich kann die entspannende Wirkung bestätigen. Wenns mir schlecht geht und ich nervös bin usw, dann schnapp ich mir immer ne Katze und kuschel die. Keine 15 Minuten später gehts mir besser. Die Anwesenheit der Katze recht oft schon.
 
Tabea2

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Original von Tiia
Wenns mir schlecht geht und ich nervös bin usw, dann schnapp ich mir immer ne Katze und kuschel die.
Wenn die denn will.. :huepf1:

Bei mir ist das so, dass ich es total mag, wenn meine Mau mich begrüßt, wenn ich aus der Schule komme.
An einem Tag, wo ich nicht wirklich gut drauf war und aus der Schule kam, kam ich in mein Zimmer, noch Schuhe an, Mantel an und Rucksack auf, da kam die kleine angerannt und hat sich schnurrend auf meine Füße gelegt und da die ganze Zeit gelegen, sodass ich gar nicht zum Weitergehen kam.. :huepf1:
Ich finde Katzen total entspannend... meistens... :smile2:
 
Maunzi1

Maunzi1

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Finde das Thema total interessant. Ich denke Katzen werden oft unterschätzt. Habe mal einen Bericht gesehen, bei dem Katzen mit in Krankenhäuser und Hospize genommen wurden. Das hat da echt geholfen.
 
Perlentaucher

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Seit ich KAtzen habe, gehe ich auch seltener zum Arzt als sonst. Vor einigen Jahren hatte ich mal eine katzenlose Zeit. Da bin ich öfter beim Arzt gewesen als in der Zeit, wo ich welche hatte. Mein Kater Gino hat damals auch sofort gespürt, wenn es mir nicht gut ging und lauter dummes Zeug gemacht, um mich zum LAchen zu kriegen. Da meine beiden Freigänger sind, kriegen sie seltener mit, wie es mir mal geht.
Aber ohne sie ist es langweilig.
 
Doreen76

Doreen76

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Hallo,

Na klar helfen die Tiere in solchen Punkten dem Menschen. Meine Tochter macht thrapeutisches Reiten.....ob es ihr hilft weiß ich nicht wirklich aber es macht sie glücklicher.
Nennt sich im übrigen Hippotherapie, dann gibts z.B. noch die Delphintherapie....allerdings ist alles irre teuer und sowas bekommt man nicht gerade mal ebend von der Kasse bezahlt.

Erklärung Reittherapie

Die Hippotherapie setzt speziell ausgebildete Pferde zur Physiotherapie ein. Bei dieser Form der Physiotherapie wird das Reitpferd als Medium verwendet, um Bewegungsimpulse auf das Becken des Menschen zu übertragen. Dabei sitzt der Patient in der Gangart Schritt auf dem Pferderücken.

Ein heilender Effekt soll hier vor allem dadurch erreicht werden, dass sich der menschliche Körper auf die Impulse, die durch das sich bewegende Pferd verursacht werden, neu einpendeln muss. So könnten zum Beispiel halbseitig gelähmte Menschen ein Gefühl für ihre Körpermitte entwickeln. Zugleich werde die Muskelspannung positiv beeinflusst; schlaffe Muskeln spannten sich an, spastische, also zu stark gespannte Muskulatur, hingegen gäbe nach. Dadurch würde die gesamte Haltung vor allem des Oberkörpers geschult und das Balancegefühl verbessert.

Nicht angewendet werden soll die Hippotherapie bei Patienten mit Entzündungen der Wirbelsäule oder medikamentös nicht gut eingestellten Anfallsleiden, mit einem aktiven Schub Multipler Sklerose, Gefahr von Thrombosen oder Embolien, Bluterkrankheit oder Pferdehaar-Allergie.

Die Eingruppierung des Begriffes "Hippotherapie" ist nicht einheitlich. Hippotherapie ist entweder als Unterform des Therapeutischen Reitens zu verstehen (nach Kuratorium für Therapeutisches Reiten) oder als selbstständige Therapieform neben dem Therapeutischen Reiten (siehe Deutsche Gruppe für Hippotherapie ). Letztere Lehrmeinung beruht darauf, dass der Klient auf dem Therapiepferd sitzt, aber nicht "reitet", da der Sitz des Klienten ein anderer als der des typischen Reiters ist und der Klient dem Pferd auch keine reiterlichen Hilfen gibt.

Physiotherapeuten, die Hippotherapie anbieten wollen, können hierzu eine Zusatzqualifikation erwerben, die in Deutschland z.B. vom Deutschen Kuratorium für therapeutisches Reiten in Warendorf und der Deutschen Gruppe für Hippotherapie in Kirchheim/Teck angeboten wird.

In der Schweiz wird Hippotherapie von der Krankenkasse bezahlt. Für Deutschland hat das Bundesministerium für Gesundheit hat am 20. Juni 2006 mitgeteilt, dass ein therapeutischer Nutzen der Hippotherapie nicht nachgewiesen ist und die Therapie daher als nicht verordnungsfähiges Heilmittel zu führen ist. Obwohl ich schon von vereinzelten Fällen gehört habe wo dieses von der Kasse bezahlt wurde.

Von Hippotherapie abzugrenzen ist der Bereich des "Heilpädagogischen Reitens und Voltigierens (HpR/HpV)", der ebenfalls zum Therapeutischen Reiten zählt (siehe: Deutsches Kuratorium . Hier werden unter pädagogischen und psychologischen Zielsetzungen Kinder und Jugendliche mit Verhaltensauffälligkeiten und anderen sozialen und psychosozialen Problemem gefördert. Weitere Informationen dazu bietet die Fachhochschule Hildesheim in ihrer Publikation "Heilpädagogik und Soziale Arbeit ": Zum Einsatz des Pferdes in der Behinderten- und Jugendhilfe" (incl. umfassendes Literaturverzeichnis), die dort gemeinsam mit dem ehem. Institut für Therapeutisches Reiten e.V. und zahlreichen Fachleuten entwickelt wurde.


Delphintherapie

Tiergestützte Therapieverfahren sind alternativmedizinische Behandlungsverfahren zur Heilung oder zumindest Linderung der Symptome bei psychiatrischen und neurologischen Erkrankungen und Behinderungen, bei denen Tiere eingesetzt werden. Je nach Tierart wird tiergestützte Therapie in verschiedenen Einsatzgebieten praktiziert. Es gibt z.B. Angebote mit Delfinen, Hunden, Pferden und Lamas.

Die Delfintherapie ist eine umstrittene Therapieform ohne wissenschaftlichen Wirksamkeitsnachweis. Sie soll insbesondere Kindern mit mentalen und körperlichen Behinderungen helfen.

Sie wurde von dem Psychologen und Verhaltensforscher Dr. David E. Nathanson entwickelt. Er leitet die in Amerika durchgeführten Therapieprogramme der Dolphin-Human-Therapy. Grundlage des von Nathanson entwickelten Therapiekonzeptes ist, dass konservative Therapieformen verstärkt werden, indem die Begegnung mit dem Delfin als Belohnung für die Mitarbeit des Patienten und seiner Eltern ausgelegt ist. Die Patienten dürfen erst mit dem Delfin interagieren, wenn sie ihre (aus konservativen Verfahren stammenden) Therapieaufgaben erfüllt haben. Die Wirksamkeit seines Therapiekonzeptes hat Nathanson in eigenen Studien mehrmals belegt. Kritiker weisen jedoch darauf hin, dass keine unabhängigen Studien angefertigt wurden und in den bestehenden Studien die Begegnung mit dem Delfin nicht isoliert betrachtet wurde (Vergleichsgruppe, die am Gesamtkonzept der DHT teilnimmt, nur dass die Delfinbegegnung ersetzt wird).

Sowohl in Amerika als auch in Israel werden auch andere Delfintherapieprogramme angeboten, bei denen die Tiere in abgetrennten Meeresbuchten leben.

Diese Therapie ist mit erheblichen Kosten verbunden und wird in Deutschland innerhalb eines Forschungsprogrammes an der Universität Würzburg angeboten. Die Patienten dürfen dabei zunächst nicht mit ins Becken der Tiere, sondern agieren während der ersten Sitzungen nur vom Beckenrand aus. Am letzten Therapietag dürfen die Kinder, wenn sie wollen, auch in das Becken zu den Delfinen.

Es bestehen Bedenken in Deutschland seitens des Tierschutzes, da in Aquarien eine artgerechte Tierhaltung dieser großen Säugetiere nicht gewährleistet werden kann.

Dr. Nathanson selbst beschreibt das Therapiekonzept der DHT folgendermassen: " Wenn wir möchten, dass ein Kind spricht, und das Kind möchte nicht sprechen, müssen wir seine Aufmerksamkeit bekommen und es mit Hilfe des Delphins dazu bringen, den Wunsch zu sprechen in sich zu verspüren. Wir müssen das Kind dazu bringen, es einmal zu tun und dann dieses Verhalten positiv verstärken, so dass es immer wieder den Wunsch danach verspürt, zu sprechen. " (Dude, 2002)
Der Grundgedanke der DHT ist, dass Behinderte schlecht lernen, weil ihre Aufmerksamkeitsspanne so gering ist. Informationen werden nicht verarbeitet, weil sie nicht lange genug im Gehirn bleiben. Die DHT ist hauptsächlich Arbeit am Aufmerksamkeitsdefizit. Dr. David E. Nathanson suchte nach natürlichen Mitteln, die Aufmerksamkeit behinderter Kinder zu steigern. Klinische Erfahrungen und die Forschung nennen drei Stimulanzien: Musik, warmes Wasser und Tiere. Die DHT wendet zwei dieser Stimulanzien an (warmes Wasser und Delphine).
Die DHT erfasst das gesamte Kind mit seiner Persönlichkeit, seinen Stärken und Schwächen, es wird also nicht nur an einzelnen Gebrechen gearbeitet. Dabei konzentriert sich die Therapie nicht auf Dinge, welche der Patient nicht mehr kann. Der Grundgedanke der DHT ist, die übriggebliebenen Fähigkeiten zu aktivieren und zu verbessern. Die Therapie konzentriert sich also nicht auf die irreversibel zerstörten Zellen im Gehirn, sondern auf das übriggebliebene Zellmaterial.
Das Gehirn besteht aus einer linken und einer rechten Gehirnhälfte. Die linke Seite kontrolliert das Lesen, die Wahrnehmung und die Sprache (also alles, was mit dem Verstand zu tun hat). Sie ist auch für die Motorik des Körpers verantwortlich. Die rechte Seite erzeugt Emotionen, Vorstellungskraft und die Kreativität. Die meisten der Patienten, die zur DHT kommen, haben Störungen in der linken Gehirnhälfte.

Mehr dazu findet ihr unter Delfintherapie

Hundetherapie

Bei der hundegestützten Therapie/Hundetherapie wird der ausgebildete Therapiehund als Medium verwendet, um die exakte Diagnose der Erkrankung oder Behinderung des Patienten zu erleichtern, oder um alternative Verhaltensweisen zu trainieren. Die hundegestützte Psychodiagnostik ist besonders in den Bereichen, in denen verbale Diagnoseverfahren scheitern, angezeigt. In Bereichen, in denen keine oder nur minimale Verbalkommunikation möglich ist (Sprachstörungen, Sprachbarrieren, Gehörlosigkeit, Autismus) gilt die hundegestützte Psychodiagnostik bei ihren Anwendern als besonders effektiv. Sie versuchen zu belegen, dass verschiedene autistische bzw. psychotische Störungen nur über die hundegestützte Psychodiagnostik unterschieden werden können.

An einer Sitzung nimmt der Patient, der Therapeut, sowie der Hund (oder die Hunde) und der Hundeführer teil. Um Gewissenskonflikte des Therapeuten und ein Burnout des Hundes zu verhindern, darf der Therapeut niemals gleichzeitig auch der Hundeführer sein. Die Einzelsitzung dauert 30-45 Minuten. Hundegestützte Therapie ist auch in der Gruppentherapie und Familientherapie möglich. Videoaufzeichnungen dienen der Veranschaulichung.

Hunde wirken einerseits beruhigend und als Sicherheitssignal, andererseits funktioniert ihre Kommunikation anders, als die zwischenmenschliche Kommunikation. Diese Verschiebung der Kommunikationsweise bewirkt, dass zwischen Hund und Patient verletzungsfreier und offener interagiert wird. Hunde besitzen einen hohen Aufforderungscharakter. Die dadurch ansteigende Therapieakzeptanz der Patienten führt zu schnellerer Krankheitseinsicht, was die Therapieerfolge erheblich steigert. Die Befindlichkeit aller Beteiligten steigert sich bei Anwesenheit eines Hundes.

Die meisten Therapiehunde stammen aus stringenten Gebrauchshundezuchten, vorrangig aus den Rassen Magyar Vizsla, Irish Setter, Golden Retriever, Labrador und verschiedenen Hütehundrassen. Der Trend geht heute zu gezielter Zucht und Auswahl geeigneter Hunde.

Lamatherapie

Die Lamatherapie ist eine Form der tiergestützten Therapie bei der Lamas als Begleittiere in einen entwicklungsfördernden, pädagogischen oder therapeutischen Prozess eingebunden werden, um im Vorfeld festgelegte Ziele für den oder die Klienten zu erreichen. Diese Therapie wird von den Kostenträgern aus dem Sozial- und Gesundheitswesen nicht finanziert und muss von den Klienten bezahlt werden.

Die artspezifischen Eigenschaften der Lamas werden bei der Lamatherapie als motivierende Faktoren genutzt. Zu nennen sind hier besonders das zurückhaltende und gleichzeitig freundlich-neugierige Wesen von Lamas, ihre langsamen und gut zu beobachtenden Bewegungen und Körperhaltungen und die Tatsache, dass die meisten Klienten Lamas gegenüber sehr offen und wertfrei sind, da in der Regel noch keine schlechten Erfahrungen mit diesen Tieren gemacht wurden. Die Lamatherapie kann Anwendung finden bei Menschen mit einer Behinderung, bei denen eine psychische Erkrankung vorliegt, bei Suchtkranken, bei einer vorliegenden Traumatisierung oder Verhaltensauffälligkeit.

Es besteht derzeit keine formale Qualifikation für die Anbieter einer Lamatherapie. Eine Anerkennung der Lamatherapie wird angestrebt, ebenso die Festlegung von Qualitätsstandards und ein einheitliches Berufsbild durch die Möglichkeit einer beruflichen Zusatzqualifikation wie im Bereich der Hippotherapie.



LG Doreen
 
Peggy Sue

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Katze auf dem Kopfkissen....

... meine Peggy-Maus hat sich immer, wenn es mir nicht gut ging, zu mir aufs Kissen gelegt. Sie hat auf meiner Brust gelegen und ihre Pfötchen gestreckt, als wolle sie mich umarmen.
Pauline ist da etwas zurückhaltender, aber sie legt sich mittlerweile auch zumindest neben das Kissen. Sie ist halt aufgrund ihrer schlechten Erfahrungen etwas scheu...
Eine Katze empfängt dich, wenn du nach Hause kommst. Sie springt auf deinen Schoß, wenn du abends vor dem Fernseher sitzt. Sie geht mit dir schlafen. Sie maunzt dich an. Sie schnurrt. Sie rollt sich hin und her. Sie hat dich einfach lieb...
 
Perlentaucher

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Das mit dem Schnurren habe ich auch schon mal gehört. Daß durch das rhytmische Schnurren die Knochen schneller zusammenwachsen.
 
B

BigBangBar

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Ich habe vor einigen Wochen einen Bericht auf Animal Planet gesehen wo Leukämie Patienten, die leider keinen geeigneten Spender gefunden haben, mit Katzen geheilt wurden.

Diesen Patienten wurden jeweils 4 Katzen überlassen.
Sie hatten nun die Aufgabe, sich liebevoll um die Tiere zu kümmern.
Es waren ältere, ruhige und sehr verschmuste Katzen die auch im Bett des Patienten schlafen durften.

Da sich bei 11 von 16 Patienten der Krankheitsverlauf deutlich besserte, wurde das den Katzen, bzw. ihrem "Schnurren" zugeschrieben.
In einem anderen Pilotprojekt wurde das Gleiche mit Hunden gemacht.
Dort trat bei keinem der Patienten eine Besserung ein.

Ist schon ein Ding....
 
Melvin

Melvin

Fellnase
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::uhu:: ihr lieben

Ich habe eben einen interessanten Bericht gelesen....ich kopiere ihn mal hier herein:

Katzen als Therapeuten
Die Streicheleinheit - Balsam für zwei Seelen

Natürlich wissen wir alle, dass das Halten von Haustieren für uns Menschen einige Vorteile mit sich bringt. Prof. Dr. Reinhold Bergler von der Universität Bonn belegte nun in einer umfangreichen Studie, dass Katzen bei der Bewältigung von Lebenskrisen helfen können.

Von 150 Personen, die sich alle in einer akuten Krisensituation befanden, z.B. Arbeitslosigkeit, schwere Krankheit, Trennung vom Partner, etc., lebte die eine Hälfte ohne Haustier, die andere Hälfte mit einer Katze zusammen. Von den Personen ohne Haustier nahmen fast zwei Drittel die Hilfe eines professionellen Psychotherapeuten in Anspruch, von den Katzenhaltern kein einziger!

Prof. Bergler erklärt dies damit, dass Katzen nicht nur Lebensfreude vermitteln und Trost spenden, sondern auch als Katalysator bei der Auseinandersetzung mit einem Problem mithelfen. Während die Nicht-Katzenhalter die kritischen Ereignisse verdrängen und sich nicht damit auseinandersetzen, entwickeln Katzenhalter – nach den natürlich auftretenden negativen Gefühlen zu Beginn einer Krise – vermehrt aktive Verarbeitungsmechanismen und eine verstärkt positive Mentalität. Katzen vermitteln Trost und "wirken" gegen die oft auftretende Verzweiflung, indem sie durch ihre Anwesenheit zwar ein gewisses Alleinsein erlauben, aber ohne dass der Mensch sich einsam oder verlassen fühlt. Sie bietet also als treuer Weggefährte und stiller Zuhörer die emotionale Hilfe, die in einer solchen Situation benötigt wird.

So hilft die Katze ihrem Halter zwar nicht direkt aus seinen Problemen, dient aber durch die intensive Zuwendung als Hilfe zur Selbsthilfe. Welche enorme Bedeutung ihre bedingungslose Zuwendung zu uns Menschen hat, wurde ebenfalls im Verlauf der Studie deutlich: 90 % der Katzenhalter lobten den Stressabbau durch Entspannung und Beruhigung, 83 % hielten die Verringerung der erlebten Einsamkeit und Verlassenheit für wichtig, 75 % die Anhänglichkeit und Treue eines Lebewesens. Nicht zuletzt benötigen Katzenhalter im Krisenfall deutlich weniger Beruhigungsmittel als haustierlose Menschen.

Quelle: "Treff", Nr. 3/2000 http://www.tier-verhaltenstherapie.de/katzen/als-therapeuten.htm

Liebe Grüße von
Silke & :kiti: Melvin
 
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