Narkoserisiko bei Heiligen Birmas

Diskutiere Narkoserisiko bei Heiligen Birmas im Krankheiten und Gesundheit Forum im Bereich Katzen; Hallo Ihr, ich habe seit mitte August ein kleines Birmchen und mit 6 Monaten muss sie kastriert werden. Wenn ich im Internet nicht durch Zufall...
Lolly1

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Hallo Ihr,
ich habe seit mitte August ein kleines Birmchen und mit 6 Monaten muss sie kastriert werden.
Wenn ich im Internet nicht durch Zufall auf das erhöhte Narkoserisiko bei Birmchen gekommen wäre, hätte es sein können dass meine Lilly nie wieder von der Narkose aufwacht...

Hat von euch irgendjemand schon Erfahrungen in Sachen Narkoserisiko gemacht?

Würde mich auf Antworten sehr freuen.
 
13.09.2009
#1
A

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Gast

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Michelle

Michelle

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Hab ich noch nie etwas von gehört. Wieso sollen denn gerade Birmas da gefährdet sein? *grübel* Also wenn es so ist, dann wüsste ich da gerne mehr drüber. ::pirate::
 
Djolina

Djolina

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Da geht es wohl nicht nur um Birmas sondern allgemein um Maskenkatzen. Was es genau damit auf sich hat kann ich nciht sagen, aber mein Birmakaterchen hat die Narkose auch sehr stark angenommen.
Ging aber alles glatt.
 
Lolly1

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Ich hab da einwenig im Internet recherchiert und die Birma ist ja eine Maskenkatze und solchen Katzen fehlt ein Fettstoff im Blut und so nehmen sie das Narkosemittel stärker auf...

Hab schon oft gelesen, dass Besitzer ihre geliebten Birmchen durch die Narkose verloren haben, sie sind einfach nicht mehr aufgewacht und jetzt mach ich mir große Sorgen um meinen Schatz.

Lg
 
K

katzenmami1

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::uhu::Es gibt doch die Narkose mit der Maske, die soll viel leichter sein, vielleicht wäre das eine Alternative,
hat nur leider nicht jeder TA ::uhu::
 
Lolly1

Lolly1

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Ich werd mich da mal mit unserem TA in Kontakt setzten und mal sehen was er dazu sagt ;)

LG
 
Tiia

Tiia

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Ein Bekannter von mir hatte eine Siamkatze die genau deswegen und wegen der Unwissenheit des Tierarztes aus der Narkose der Kastration nicht mehr aufgewacht ist.
Sie war einfach überdosiert.
 
amy2

amy2

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Hallo,

unsere Bijou ist zwar keine Birma sondern eine Maine Coon. Trotzdem ist sie sehr schlecht aus der Narkose erwacht. Bijou ist 12 J. alt und hat Krebs. Bei der ersten OP wurde sie schnell wieder wach.
Allerdings nun bei der zweiten OP hatte ich richtig Angst. Sie wurde erst einen ganzen Tag später wieder wach. Wir mussten deshalb auch 2x mit ihr zum TA. Dort bekam sie dann jedesmal Spritzen damit sie wach wurde.

Werde sie nicht noch einmal operieren lassen. Ich hoffe es geht ihr sooooooo noch lange gut.
Narkose ist immer ein RISIKO!!!

Liebe Grüße

Heidi ::sniff::
 
N

Nougatti

Gast
::uhu::
Bei Maskenkatzen - speziell unseren Birmakatzen - sollte die Narkose so gering wie möglich dosiert werden. D.h. der TA sollte nicht nach Augenschein dosieren, sondern das Tier vorher wiegen!
Unsere Schätze sind bisher alle (eine Ausnahme - ein schwieriger Kaiserschnitt) gut mit der Narkose klar gekommen. Selbst und besonders die Kleinen - wir lassen frühkastrieren!
 
amy2

amy2

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Hallo nochmal, ::uhu::

habe aber auch noch einen Ragdollkater in seal colourpoint.Er ist ja auch ne Maskenkatze.
Er hat die Narkose bei der Kastration sehr gut verpackt.

Liebe Grüße
Heidi :acute:
 
K

klunki

Gast
Du hast völlig recht mit dem leicht erhöhten Narkoserisiko bei Maskenkatzen.

Leider sind sich bei weitem nicht alle Tierärzte darüber im Klaren, was vielleicht daran liegen mag, dass sie solche Rassekatzen nicht so oft unter ihren Patienten haben.

Ich rate Dir dringend, ein Vorgespräch mit dem TA zu führen und ihn (gaaanz nett und vorsichtig, weil die Götter in weiß oftmals etwas pickiert reagieren, wenn man ihre Kompetenz anzweifelt ::gacker:: ) zu befragen, wie er denn vorhat, die Narkose in diesem speziellen Fall, zu dosieren und wenn er Dich dabei mit großen Fragezeichen in den Augen anschaut ihn direkt auf das Risiko bei Maskenkatzen anzusprechen.

Ich hatte Glück und mein Tierärztin wusste das schon (Glück sage ich deshalb, weil sie bei einer Diskussion über das richtige Impfserum sehr wohl wieder Ihr unendliches, ärztliches Wissen raushängen lassen wollte ::crazy:: )

Aber lieber mach ich mich bei meiner TÄ unbeliebt, als dass mein Katerchen nicht mehr aus der Narkose erwachen würde.

Meine Beiden (Siam und OKH bei der Kastra ca. 7 Monate alt) haben die Narkose übrigens so gut überstanden, dass sie noch am selben Abend (ca. 6-7 Stunden nach der OP) wie die Wilden durchs Haus getobt sind und ihnen wirklich gar nichts mehr anzumerken war.

Ich drück Euch ganz fest die Daumen.

Liebe Grüße

Juanita
 
Tapcy

Tapcy

La Seducente
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mein Ta hat selber siamkatzen und weiss um das ganze, er dosiert besonders schonen und wenig und siehe da, selbst die babys haben die frühkastra gut weggesteckt ohne irgendwelche probleme
 
A

Anita

Gast
Eigentlich sollte das bei keinem TA ein Problem sein. Atmung und Puls sollte vor der Narkose kontrolliert, während der OP und der Aufwachphase laufend überwacht werden. Da kann man sehr leicht feststellen wie tief eine Narkose wirklich ist und auch sehr fein auf das einzelene Tier, unter Berücksichtigung individuellen Verträglichkeit, abgestimmt werden.

Von Wachspritzen halte ich persöhnlich gar nichts, das das den Körper in den meisten Fällen nur zusätzlich belastet. Durch das Wachspritzen wird ja nichts gegeben womit das Narkosemittel schneller abgebaut wird, sondern zusätzliche Mittel, die die Wirkung des Narkosemittels nur überdecken. Auch dadurch kann es zu Komplikationen wie Unverträglichkeit oder auch Paradoxreaktionen kommen. In jedem Fall wird aber der Gesamtorganismus stärker belastet, als bei Patienten, die ihre narkose einfach ausschlafen dürfen.

Natürlich muß das aber vom Einzelfall abhängig gemacht werden. In manchen Fällen ist der "Hallo-Wach-Pieks" durchaus angebracht, aber als Standardbehandlung nicht.
 
Lolly1

Lolly1

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Danke für eure ganzen Tipps ::flagge::
Die OP steht ja erst Ende November an, aber ich werde unseren TA natürlich schon zuvor ansprechen ::zunge::
Aber ich glaube er weiß schon bescheid, denn als wir wegen einer Flohbehandlung zu ihm gegangen sind, hat er sie als erstens gewogen...
Ich denke, dass das schon mal ein gutes Zeichen ist :)
Aber ich weiß garnicht, ob es in unserer Nähe sonst noch Birmchen oder andere Maskenkatzen gibt...

aber wenn es dann so weit ist, werde ich ech auf jedenfall auf dem laufenden halten ;)

lg
 
K

klunki

Gast
Original von Anita
Eigentlich sollte das bei keinem TA ein Problem sein. Atmung und Puls sollte vor der Narkose kontrolliert, während der OP und der Aufwachphase laufend überwacht werden. Da kann man sehr leicht feststellen wie tief eine Narkose wirklich ist und auch sehr fein auf das einzelene Tier, unter Berücksichtigung individuellen Verträglichkeit, abgestimmt werden.
wobei die Kontrolle ja immer "im nachhinein" geschieht und somit eine eventuelle Überdosierung von Anfang an dadurch nicht ausgeschlossen werden kann.

Original von Anita Von Wachspritzen halte ich persöhnlich gar nichts, das das den Körper in den meisten Fällen nur zusätzlich belastet. Durch das Wachspritzen wird ja nichts gegeben womit das Narkosemittel schneller abgebaut wird, sondern zusätzliche Mittel, die die Wirkung des Narkosemittels nur überdecken.
was um Himmels Willen soll das denn sein???? Ich halte es für unverzichtbar, dass die Katzen die Narkose ganz in Ruhe abbauen und somit auch ausschlafen - ohne künstliche Verkürzung. Von diesen Spritzen habe ich noch nie was gehört aber ich würde es vehement ablehnen, so etwas meinen Tieren spritzen zu lassen.

Viele Grüße

Juanita
 
Lolly1

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ja, das wäre das letzte was ich meinen Katzen antun würde...

Ich hoffe unser TA weiß was er macht und Bombi übersteht alles gut ::flagge::

lG
 
Thema:

Narkoserisiko bei Heiligen Birmas

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heilige birma krankheiten