Waschbären

Diskutiere Waschbären im Weitere Nagetiere und Exoten Forum im Bereich Kleintiere und Nager; Ja, das ist klar. Hätten wir nicht die großen freilaufenden Pflanzenfresser ausgerottet oder eingezäunt, würden sie etliche Flächen offen...
Schweinchen's Omi

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Ja, das ist klar.
Hätten wir nicht die großen freilaufenden Pflanzenfresser ausgerottet oder eingezäunt, würden sie etliche Flächen offen (waldfrei) halten und man müsste es nicht mühselig mit Schafen oder Ponys tun. Die Wölfe würden Rehe fressen oder Wildpferde oder Wildschweine und die Menschen würden sich und ihre eingesperrten Tiere mit Feuer oder Zäunen und Nachtwachen schützen. Und nicht draußen im Walde rumlaufen und sentimental irgendwelche Nutztiere liebhaben.
"Früher war alles besser" ist aber nicht meine Wahrheit.
 
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Angelika

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Das Problem ist, dass für den Wolf Weidetiere in Gehegen deutlich leichtere Beute sind als Wild im Wald (und in der Regel auch weniger wehrhaft). Sehr traurig für die gehetzten Haustiere, an denen Wölfe logischerweise regelmäßig behördlich genehmigte Gemetzel veranstalten. Das wird alles nicht öffentlich in allgemeinen Medien aber die landwirtschaftliche Fachpresse z. B. berichtet regelmäßig.
Wie die Pflege der Nordseedeiche künftig laufen soll, die traditionell von Schafen geleistet wird, wenn der Wolf sich dort ausbreitet, wüsste ich sehr gerne.
Die Behauptung, Wölfe hätten eine natürlich Scheu vor dem Menschen und würden ihn und sein Umfeld meiden, ist in der BRD schlichtweg eine romatische Vorstellung jenseits der Realität. Hier macht kein Wolf irgendwelche negativen Erfahrungen mit Menschen und nähert sich ihnen an genauso wie die Füchse, Waschbären etc. in den Städten. Wie man glauben kann, ein Trillerpfeifchen könnte den interessierten Wolf von einem Waldkindergarten fern halten, wenn ersterer mal ernsthaft interessiert ist, ist mir ein Rätsel. Die Tiere sind intelligent und neugierig und kapieren schnell dass Zweibeiner hier nicht gefährlich sind.
Das ist an Orten, in denen Wölfe nie ausgerottet waren, übrigens anders. Meine Kollegin kommt aus Kasachstan - dort sind Wölfe Alltag, dort werden sie ver- und gejagt, wenn sie sich den Herden und Wohngebieten nähern. Trotzden es geht keiner im Dunkeln in den Wald ohne eine Fackel, weil die Tiere davor, nicht vor dem Menschen, Respekt haben.
 
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Nanouk

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AW: Waschbären

"Früher war alles besser" ist aber nicht meine Wahrheit.
Besser nicht, aber anders.
Die Welt unterlag schon immer dem Wandel der Zeit.
Die Erde veränderte und verändert sich ständig. Die Masse der Menschen trägt maßgeblich dazu bei.
Zu denken, daß wir Menschen durch uns verursachte Schäden einfach wieder rückgängig machen könnten, finde ich arrogant und vermessen.
Das geht regelmäßig voll in die Hose. ;)
 
Nanouk

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..... Hier in der Heide sind es Schnuckenhalter, die "nur" für den Erhalt der Heide, ihrer vierbeinigen bzw. geflügelten Bewohner und den Tourismus zuständig sind - "waren" muss man sagen. Einer nach dem anderen gibt auf......
Aber was ist denn die Heide, die nun so schützenswert ist?!
Die Heide ist ein riesiger Flurschaden, den der Mensch zu verantworten hat!

Dort standen früher mal Wälder.
Abgeholzt und kahlgeschlagen für das Feuerholz der Salz-Salinen, überweidete Flächen auf sandigen Böden.
Nur das genügsame Heidekraut konnte sich da ansiedeln und überleben.
Die Heide ist nichts weiter als einer der vom Menschen gemachten großen Naturschäden.

Und was tut der Mensch nun?
Er muß jedes Jahr Heidschnucken über die Heide jagen, die alle aufkommenden Bäume und Buschwerk wegfressen, denn sonst holt sich die Natur ihre Flächen wieder und macht einen neuen Wald draus. ;)
Also wenn der Wolf die Schnucken frißt, wird vielleicht das Gebiet dann einfach wieder so, wie es mal (vorgesehen) war!?


Ich will damit nicht sagen, daß der Wolf sich ungehindert vermehren soll. Auch nicht, daß die hübsche Heide weg soll.
Will nur aufzeigen, wie der Mensch sich seine Welt macht, wie er will. Der Mensch bestimmt, was gut, schützenswert, lebenswert usw. ist. ;)
Die oftmals gut durchdachten Pläne der Natur sind dem Menschen oft Wurscht.
 
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Angelika

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AW: Waschbären

Nun ist der Mensch aber da, die Landschaft ist wie sie ist, und Weidehaltung ist bei uns üblich. Zu sagen, diese müsse eingestellt oder massiv gesichert werden, weil nun der Wolf wieder überall Zugang haben soll, finde ich nicht in Ordnung. Wanderschäferei ist dann kaum noch möglich, und Hobby-Tierhalter geben auf, weil sie durch die Schutzmaßnahmen überfordert sind.
Abgesehen davon halte ich es nicht für verwerflich, wenn der Mensch die Natur zur Viehhaltung oder auch nur zur Erholung und Erbauung nutzt - durch Wandern, Joggen, Radfahren, gerade da, wo wir wie hier auf sehr engem Raum leben. Ich selbst fahre gerne und auch alleine weite Strecken mit dem Rad. Da bleiben Pannen nicht aus, und ein Radler, der einen Platten flickt, ist ziemlich wehrlos und eindeutig leichtere Beute als z B. eine Bache. Daher kann ich auf Wölfe hier sehr gut verzichten.
 
Nanouk

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AW: Waschbären

Stimme Dir zu, Angelika.
Wollte auch eigentlich nur sagen, daß für alles ein Maß oder Mittelweg gefunden werden sollte oder könnte.

Da schützt eine Gruppe von Menschen den Wolf. Das Augenmaß fehlt meines Erachtens. Unkontrollierte Vermehrung MUSS Probleme bringen.
Dort schützt einer die Heide. Eine Landschaft, die ohne ständiges Eingreifen des Menschen gar nicht überlebensfähig wäre. Für das Klima wäre ein Wald, so wie er vorher dort war, deutlich vorteilhafter.
Der andere setzt sich für Wildschweine und Rotwild ein. Hier bei uns kann man schwerlich alleine durch den Wald gehen, weil ganze Rotten von Wildschweinen dort ihr Unwesen treiben. Und ich persönlich möchte keiner Gruppe von Wildschweinen gegenüberstehen! Die Schäden für die Landwirtdchaft sind immens.
Der nächste setzt sich dafür ein, daß im Deichvorland der Elbe Büsche und Bäume nicht mehr regelmäßig abgeholzt werden. Die Folge ist, daß die Hochwässer nicht schnell genug abfließen können, die Deiche aufweichen und Deichbrüche drohen.
Usw.

Jeder hat so sein favorite. Und jeder hat ganz bestimmt ganz positive Ziele.
Vielleicht liefe alles etwas besser, wenn nicht jeder nur „sein“ Projekt im Auge hätte.
Ja, wir Menschen sind nun mal da. Und wir nutzen die Erde und alles darauf zu unserem Vorteil und unserem Vergnügen.
Gibt es keinen Weg für alle? Mensch, Tier, Natur?
Wenn jeder etwas zurücktritt, wenn jeder etwas Verständnis hätte, ginge dann nicht für alle etwas!?
 
Schweinchen's Omi

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Aber was ist denn die Heide, die nun so schützenswert ist?!
Die Heide ist ein riesiger Flurschaden, den der Mensch zu verantworten hat!
Ich hatte extra dazugeschrieben, dass es nicht nur um Heidekraut geht, sondern speziell um die dort, in halboffenem Gelände, leben. Dort wird sehr aktiv Artenschutz betrieben. Das vielzitierte Birkhuhn ist nur eines der Projekte, die anderen Tiere sind oftmals viel kleiner und weniger spektakulär. Auch an feuchteren Standorten wird mit viel Aufwand Beweidung betrieben, um eine völlige Überwucherung mit Wald zu verhindern. Wald ist was Feines und ich liebe ihn sehr. Dennoch ist es nicht erforderlich, NUR noch Wald zu haben - ein Anteil an Steppe hat auch was. Und da wir die Wisente und Elche hier nicht mehr laufen haben, müssen wir diese offenen Flächen mit Aufwand erstellen.
 
Schweinchen's Omi

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AW: Waschbären

Wir nutzen die Erde nicht, wir vernichten sie, schon mal drüber nachgedacht?
Ich glaube gar nicht, dass wir die Erde vernichten. Wir vernichten aber den Lebensraum für uns und viele andere Tiere etc.. Sowie wir weg sind (wobei wir in Zeiträumen denken müssen, die Menschen schwer fallen), macht die Erde weiter. Neue Arten entstehen und neue Feuchtgebiete und ganz andere Inseln und Meeresbewohner.

Und die Erde wird alles tun, um die Krankheit "Mensch" nicht wieder zu bekommen.
 
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Angelika

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AW: Waschbären

Es ist klar, dass vieles, was Menschen tun, der Erde wie sie ist oder war schadet - vernichten lässt sich ein Planet allerdings nicht.
Allerdings verändert vor allem der Mensch die Umweltbedingungen derart, dass sie für seine Art und viele andere Arten lebensfeindlich ist.
Das tut im Grunde jede Art, die sich auf ein über das umweltverträgliche Maß (wer immer das dann wie definiert) hinaus vermehrt, sogar das Bakterium oder das Virus, das seinen Wirt tötet und mit ihm zu Grunde geht.
Das heißt jedoch nicht, dass nicht wiederum andere Arten davon profitieren, zum Beispiel möglicherweise plastikfressende Bakterien. Wer weiß, wer oder was in ein paar hundert, tausend Jahren die vorherrschende Art auf diesem Planeten sein wird. Irgendwas lebt immer.
Der Prozess ist m. E. nicht aufzuhalten, und in Folge einer dem Menschen scheinbar eigenen Profigier ist auch nicht gewollt, dies zu ändern. Wir können als einzelne durch Umweltbewusstes Verhalten etwas dazu beitragen, den Vorgang vielleicht minimal abzubremsen, das ist alles. Wobei hinter angeblich umweltfreundlichen Maßnahmen wiederum Raubbau an der Natur steckt (man denke z. B. an Super E10, für dessen Palmölanteil großflächig Urwälder gerodet und Ackerflächen vernichtet werden).
 
Mira

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AW: Waschbären

- vernichten lässt sich ein Planet allerdings nicht.

Da bin ich mir nicht so sicher ... Es gibt mittlerweile Waffen, da liesse sich vermutlich schon ein Stück unseres schönen blauen Planeten ins Weltall katapultieren.

Aber interessant, wie wir von der Waschbären zu den Menschen kamen. Die beiden Arten verbindet, dass sie sehr anpassungsfähig sind. Tiere, die nur unter bestimmten Bedingungen und mit einer kleinen Futterauswahl leben können (müssen), haben da schlechte Karten.

Die ursprüngliche Vegetation in Mitteleuropa ist der Wald. Der "stört" natürlich, wenn man Strassen, Häuser usw bauen und Felder anlegen will. Wundern, dass sich der Wald, wenn man ihm die Möglichkeit gibt, "sein" Territorium zurückerobert, darf man sich jedoch nicht.

Ich glaube, dass der Mensch, wie so vieles im Laufe der Erdgeschichte, ein Experiment ist - eines, das scheitern wird. Nur werden wir leider, wenn uns die Erde wie einen lästigen Parasiten losgeworden ist, viele Lebewesen mitnehmen, die nichts, aber auch gar nichts für unsere (Macht-)Gier und unser Profitmaximierungsdenken können.
 
lunalovegood

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AW: Waschbären

überall, wo der mensch eingreift, entstehen bleibende schäden. das größte übel dabei sehe ich im tunnelblick der jeweiligen artenschützer, die nur ihr faible auf dem schirm haben & irgendwie nie alles als system sehen.

das waren die biber, fast ausgestorben. dann gabs schutzprogramme, soweit das auge reicht, zu recht. inzwischen sind die hier eine wahre landplage. da auf deibel komm raus geschützt, gibt es mittlerweile eine absolut unnatürliche dichte. neupflanzungen sind schneller wieder weggefressen, als angelegt. & die gehen auch in die deiche, gerade wenn das wasser steigt.

die störche. schön! kenne ein kaff, in dem es mal zu ostzeiten ne fischverarbeitende bude gab. die störche kamen, futter aufsammeln ist leichter, als jagen. die bude ist längst dicht, die störche werden mit allerlei zinnober künstlich am ort gehalten (touries!). mein "lieblings"-"umwelt"-verein hat sich dort einen mehrstöckigen tempel gebaut & hätschelt diese unsinnige monokultur auch noch. super.

& so gehts weiter mit den wölfen, die vor langer zeit mal in diese gegend gehörten. ja, als mitteleuropa noch überwiegend bewaldet war, eine wesentlich geringere bevölkerungsdichte herrschte, nicht komplett zersiedelt & kultiviert war. & nun: wieder rein in die monokultur, mit blindwütigen schwarz-weiß gefechten zwischen schützern & opfern.

hier heulen sie tag & nacht & scheu vor dem menschen? null. warum auch. aber immer mal wieder ne herde platt machen, gibt ja ausgleichszahlungen.

& der gipfel & aktuell immernoch liebstes hobby besagter og. "naturschützer"-bande: tiere aus anderen weltregionen hier anzusiedeln, die den an der natur angerichteten schaden nun wieder ausbügeln sollen. & das ganze gern unter dem try-&-error-prinzip. gut gemeint ist nicht gut gemacht & wird durch manches leben eines eingeschleppten tieres bezahlt, wie hier wiedermal ganz aktuell.

die waschbären sind dabei das fast geringste problem.
 
Nanouk

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Eben ein sehr interessanter Beitrag auf NDR über den Wolf.

Eine Schäferin hat mehrere Herden in einem Gebiet mit mehreren Wolfsrudeln.
Sie hat Herdenschutzhunde (Kangals) in den Schafherden. Es werden regelmäßig Wolfspuren in ihrem Weidegebiet in der Nähe der Herden gefunden. Sie hatte noch keine Schäden durch Wölfe.
 
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Helga

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mit einer tollen Meerschweinerei
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AW: Waschbären

Eben ein sehr interessanter Beitrag auf NDR über den Wolf.

Eine Schäferin hat mehrere Herden in einem Gebiet mit mehreren Wolfsrudeln.
Sie hat Herdenschutzhunde (Kangals) in den Schafherden. Es werden regelmäßig Wolfspuren in ihrem Weidegebiet in der Nähe der Herden gefunden. Sie hatte noch keine Schäden durch Wölfe.
Und was will uns der Verfasser damit sagen? Wenn wir es machen wie vor 100 Jahren, mit Herdenschutzhunden, ist alles wieder im Gleichgewicht?
Früher hatten die Schäfer (ich komme aus einer Familie, die viele Schäfer in ihrem Bekanntenkreis hat), große schwere Hunde zur Bewachung der Herden.
 
Nanouk

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AW: Waschbären

Ich oder die Leute im Beitrag? :nuts:

Fazit ist/war: der Wolf ist wieder da und bleibt auch, ob das die Menschen mögen oder nicht. Und man muß sehen, wie man miteinander zurecht kommt.

Und im Gleichgewicht kann gar nichts mehr sein, solange der Mensch da ist und sich immer weiter vermehrt.
Der Mensch zerstört, verändert, beeinflußt nunmal.
 
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Angelika

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Der Hobby-Schafhalter, wie er hier bei uns üblich ist, mit kleiner Gatterhaltung, kann sich keinen Kangal dazu halten. Die sind teuer und fräßen ihm die Haare vom Kopf. Abgesehen davon sind in dicht besiedelten Regionen so viele Menschen und Hunde unterwegs, dass Herdenschutzhunde durchaus riskant für diese sein könnten.
Und es geht ja nicht nur um Schafe. Was ist mit den Bio-Bauern und ihren freilaufenden Hühnern (wenn da Fuchs, Marder oder Bussard gelegentlich eins holen, Pech gehabt, aber ein Wolfsrudel macht den ganzen Bestand mit einem Schlag platt, schon vorgekommen, aber nicht so öffentlichkeitswirksam wie Schäfchen), was ist mit den bedauernswerten Haustieren, die Menschen in kleinem Bestand im Freien als Hobby halten und sich weder Schutzhunde noch festungsartige Zäune leisten können.
 
Nanouk

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AW: Waschbären

Wie in dem Beitrag gesagt: wir müssen sehen, wie wir zurecht kommen. Der Wolf wird bleiben.

Hier ist auch Wolfgegend.
Es gibt hier einige bodenhaltende Hühnerhalter mit größerem Bestand, der Freilaufflächen hat. Nachts sind die Hühner grundsätzlich in einem Stall. Schon aus Schutz gegen Fuchs und vor allem Marder, der hier sehr häufig ist.

Hier in der Gegend hält keiner seine Hobbytiere, ob Schafe, Enten, Gänse usw. nachts draußen!
Und tagsüber wurde hier in den bewohnten Gebieten noch kein Tier vom Wolf gerissen.
 
Schweinchen's Omi

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AW: Waschbären

Es geht ja eher um die Frage, ob der einen Tierart höhere Priorität bezüglich artgerechter Lebensweise eingeräumt werden soll als der anderen. Ich halte es für keine Lösung, wenn Weidetiere nachts aufgestallt werden müssen. Das ist a) für die Tiere nicht gut und b) finanziell nicht möglich und c) wird es keine Baugenehmigungen dafür geben. Ein Stall für einen mutterkuhhaltenden Betrieb oder für 1000 Schafe ist nicht eben unauffällig.
Mein Beispiel der Deichschafe (#19) zeigte ja auch, dass hier die Belange der uferbewohnenden Tiere, der Schafe im Winterquartier und der Wölfe kollidieren. Da ist es wohl nicht ok, dass ausschließlich die Belange des Wolfes gelten sollen.
Herdenschutzhunde sind a) keine Kuscheltiere und würden in den Tourismusgebieten mit ihren wandernden Schnuckenherden jeden Lieblingsyorkshire .. und b) so teuer, dass die Schafhalter besser aufhören als diese Hunde anzuschaffen.
Aber, wie zuvor, geht es mir um den zu hohen Schutzstandard. Wir Menschen dürfen aktuell unseren Lebensraum nicht effektiv verteidigen und leidende Wölfe dürfen nicht erlöst werden. Das gilt hier z.B. für Wölfe mit Räude - die müssen durch bis zum jämmerlichen Tod.
Extremismus ist nie gut für wen auch immer.
 
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