Tiervermittlung nach Tod - Notstelle im Weg

Diskutiere Tiervermittlung nach Tod - Notstelle im Weg im Allgemeines Forum im Bereich Meerschweinchen; Hallo, ich wollte mich gerne erkundigen was andere Schweinchenhalter darüber denken. Ich habe seit nun fast 2,5 Monaten einen einsamen Kastraten...
B

Blümchen

Gast
Hallo,
ich wollte mich gerne erkundigen was andere Schweinchenhalter darüber denken.
Ich habe seit nun fast 2,5 Monaten einen einsamen Kastraten bei mir zu Hause, nachdem seine Partnerin gestorben ist. Ich hatte beide Tiere von der selben Notstelle vor mehreren Jahren bekommen.

Nun suche ich allerdings schon seit langer Zeit nach einem neuen zu Hause.
Ich hatte schon mehrere Interessenten und auch Leute angeschrieben.
Mein Problem ist diese Notstelle. Sie möchte nicht dass das Tier per Mitfahrgelegenheit oder Tierversand ins neue zu Hause kommt. Mir bleibt nur kaum eine Wahl, da ich kein Auto habe und in einem "Dorf" wohne, wo niemand in der Nähe was sucht. Zug finde ich sehr teuer und insgesamt 8h im Zug sitzen am Tag um ein Tier abzugeben finde ich auch übertrieben. Deswegen eignen sich die Mitfahrgelegenheiten ja sehr gut. Meine Kaninchen hatte ich damals auch so bekommen.
Und wenn sich denn mal ein passendes zu Hause anbietet (Leute würden es abholen etc..) stellt sich die Notstelle quer! Die finden bei jedem irgend etwas was nicht passt.
Das Gehege hat keine 2m Laufstrecke (obwohl nur wenige cm fehlen und das Gehege OFFEN ist. Also Freilauf im Zimmer möglich ist). ABer nein, es ist ja nicht gesagt, dass das Tier auch das Zimmer nutzt...
Oder perfekte Haltung, aber die Leute geben etwas Trockenfutter. Dass sie dennoch ihr Heu bekommen un viel Gemüse und das Gehege 8qm hat ist dann plötzlich egal und es scheitert am Trockenfutter!
...

Also ich bin kurz davor zu sagen, dass das Tier gestorben ist und ich vermittel es dann alleine weiter.
Es ist ja auch so, dass viele davor zurückschrecken, sich auch noch mit denen in Verbindung zu setzen. Es geht ja viel einfacher. Anderswo werden auch Meerschweinchen ohne den ganzen Umweg vermittelt.

Ich kriege mittlerweile die Kriese. Ich möchte ihn so gerne vermitteln und wie gesagt es waren viele Möglichkeiten da (waren nur paar Beispiele), aber obwohl ich deren Arbeit bewundere und es gut finde, dass die auf ihre ehemaligen Tiere aufpassen, hört es auch irgendwo auf.

Was würdet ihr machen?
Sind die Schutzverträge die man unterschrieben hat überhaupt rechtens? Muss ich mich an die Notstelle halten?
Es ist immerhin MEIN Tier.

Hoffe ihr könnt mich beruhigen und sagen was ihr davon haltet...
 
12.01.2018
#1
A

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Traudl

Traudl

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Wenn es dir nicht gelingt, einen der Notstelle passenden Platz für das Tier zu finden, so kannst du sie auch bitten, das sie das Tier zurücknehmen und selbst neu vermitteln. Das sie bei der.Weitervermittlung mitreden möchten ist nachvollziehbar. Das du ohne Auto nicht ohne Mitfahrgelegenheit das Tier weitergeben kannst auch.
Was nicht geht, ist das es bleibt wie es ist. Das Tier ist schon sehr lange allein.
 
rosinante

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Die Schutzverträge sind rechtlich nicht bindend. Das Tier ist in dein Eigentum übergegangen und du kannst damit machen, was du willst.

Wenn der Notstation das Wohl deines Tieres am Herzen liegt und sie deine Vorschläge zur Weitervermittlung für inakzeptabel hält, hätte sie das Tier längst wieder übernehmen müssen. Denn 2,5 Monate sind eine verdammt lange Zeit für ein Meeri.

Wenn du im Sinne des Tierchens handeln möchtest, hast du für mein Empfinden zwei Möglichkeiten: Entweder hälst du dich an die Vereinbarungen im Schutzvertrag und gibst die Wutz zur Weitervermittlung an die Notstation zurück. Das dann aber jetzt auch sofort.

Oder du scherst dich nicht um den Vertrag und entscheidest selbst, wer dem Schweinchen ein gutes Zuhause bieten kann.
 
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Wassn

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Ich würde das Tier an die Notstation zurückgeben.
Bei Tieren aus dem Tierheim ist es genauso. Wenn ich es nicht mehr haben möchte, dann geht das Tier wieder an sie zurück. Ich habe selbst keine Handhabe, das Tier weiter zu vermitteln, laut Vertrag. Kann ich verstehen. Oft kommen Tiere in Tierheimen oder Notstationen nicht aus schönen Situationen. Dem möchte man vorbeugen.
 
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Daisy-HU

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Ich darf mein Nottier auch nicht einfach weiter geben.Steh glaube ich auch im Schutzvertrag.
Wenn ich frühzeitig beenden möchte,mus ich das Tier an die Notstation zurück geben.
Und wenn das Tier Versterben sollte,gebe ich der Notstation auch bescheid.
Das sie die Vertrag zu den Akten legen können. Glaube die Notstation hat auch eine Kopie,vom
Schutzvertrag.
Da wird dir nichts anderes übrig bleiben,das Tier an die Notstation zurück zu geben.
 
Hexle

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Deckt sich voll mit meiner Erfahrung... leider...Ich bin nach meiner letzten Erfahrung dazu geneigt nach über 20 Jahre Schweinehaltung keins mehr von den Notstationen hier im Umfeld zu holen. Schade für die Tiere.
 
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Wassn

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Ich finde es nicht das Schlechteste, das Tier an die Notstation zurück zu geben. Ich habe noch nicht gehört, dass es dort ein Schwein schlecht haben sollte. Und dieser ganze Kram mit "ein neues Zuhause" finden, kann entspannt angehen, da das Schweinchen dort ja auch Gesellschaft haben wird. So eine private Vermittlung kann dauern und der arme Kerl ist dann als noch länger alleine.
 
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Blümchen

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Hallo,
Srry, ich hatte vergessen zu schreiben wieso er nicht gleich an die Notstelle zurück kam.
Die Betreiber sind ein Ehepärchen und nicht nur für Meerschweinchen eine Notstelle gewesen. Hauptsächlich denke ich schon, aber die hatten auch Vögel und ich glaube paar Reptilien.
Jedenfalls haben die nicht mehr so viel Zeit und sind zurück gerudert. Also die haben nicht mehr so viele Tiere und momentan wohl nur 4 Bökchen, keine Weibchen.
Deshalb fand ich es unsinnig, dass er zu denen zurück kommt. Dort kann er eh nicht mit den Männchen zusammen leben.

Ich wollte jetzt nochmal mit denen telen und falls er nicht zu denen kann, ist mir den Vertrag jetzt egal.
Dann vermittel ich ihn in ein gutes zu Hause. Ich achte da ja selbst drauf.
Falls die irgendwann mal nachfragen, sage ich entweder er ist gestorben oder die Wahrheit. Ich habe nur keine Lust auf rechtliche Konsequenzen. Ich weiß nicht, ob die mit sowas zur Polizei oder Gericht gehen würden. Da ist mir ne Lüge lieber und sicher.

LG
 
B-Tina :-)

B-Tina :-)

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Wenn es dir nicht gelingt, einen der Notstelle passenden Platz für das Tier zu finden, so kannst du sie auch bitten, das sie das Tier zurücknehmen und selbst neu vermitteln. Das sie bei der.Weitervermittlung mitreden möchten ist nachvollziehbar. Das du ohne Auto nicht ohne Mitfahrgelegenheit das Tier weitergeben kannst auch.
Was nicht geht, ist das es bleibt wie es ist. Das Tier ist schon sehr lange allein.
Voll zustimm! Ich würde das Schweinchen an die Notstation schnellstmöglich zurückgeben, wenn ein Leihschweinchen keine Option ist.

Edit: Beiträge haben sich gekreuzt.

Rechtlich werden Tiere leider noch als Gegenstände betrachtet, und dann geht es nach dem Gegenstandswert der "Sache" ... Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Gericht sich damit beschäftigt.

Vielleicht gibt es eine andere Notstation in der Nähe?
Kannst ja im Forum mal ein Gesuch posten ... :daumen:
 
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Traudl

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Ich habe mal ein Tier aufgenommen, wo mir bei der Übergabe gesagt wurde, das es ursprünglich aus dem Tierheim kommt. ich habe dann die Vorbesitzer gebeten im Nachhinein noch dort Bescheid zusagen und das sie gerne mal vorbeikommen können.Sie haben dann meine Adresse dort angegeben. Da ich aber von dort schon einige schwer vermittelbare Tiere hatte, haben sie sich nie bei mir gemeldet.Und ich habe dem damaligen Tierarzt vom Tierheim, weil er auch mein Tierarzt ist, die Rübe mal gezeigt, wie ich mit einem anderen Tier bei ihm war.
 
rosinante

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Falls die irgendwann mal nachfragen, sage ich entweder er ist gestorben oder die Wahrheit. Ich habe nur keine Lust auf rechtliche Konsequenzen. Ich weiß nicht, ob die mit sowas zur Polizei oder Gericht gehen würden. Da ist mir ne Lüge lieber und sicher.
Die Schutzverträge sind rechtlich nicht belastbar, da wird sich kein Gericht mit beschäftigen. Wie B-Tina schon schreibt, sind Tiere rechtlich Gegenstände und Schutzverträge ganz normale Kaufverträge. Da gibt es keine Rückgabepflicht.

Ich hatte alle unsere Meeris aus Notstation A, bis auf eines. Diese Station B hat sich nach der Übernahme des Tieres nie wieder bei mir gemeldet, während ich mit Station A immer in Kontakt stand. Als wir dann unsere Haltung aufgegeben haben, hatte ich noch zwei Tiere, eines aus Station A und das eine Tier aus Station B. Nur war mir das zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht mehr bewusst und beide Tiere gingen an Station A zurück. Diese fragte auch nicht nach, wo das "falsche" Tier denn her kam.

Zufälligerweise rief dann zwei Monate später Station B plötzlich an, um sich nach "ihrem" Tier zu erkundigen (Zu dem Zeitpunkt war das Meeri schon mehr als zwei Jahre bei uns). Ich wusste erst nicht mal, was die von mir wollen, da sie auch nur den Ursprungsnamen kannten, den ich widerum schon verdrängt hatte. Naja, ich habe ehrlich gesagt, wie der Verlauf war. Die Dame war nicht erfreut darüber, fing an, wild über Station A zu schimpfen und diese zu verunglimpfen. Sie drohte mir mit rechtlichen Schritten. Ich habe ihr dabei viel Spaß gewünscht und aufgelegt. Danach habe ich nie wieder etwas davon gehört.

Aber ganz ehrlich? Selbst wenn es mir bewusst gewesen wäre, weiss ich nicht, ob ich die Tiere getrennt hätte. Die beiden haben sich sehr gut verstanden und für mein Empfinden war es für die Tiere sinnvoller, ihren vertrauten Partner behalten zu können.


Aber klar, wenn du dich damit wohler fühlst, kannst du auch sagen, dass Tier sei verstorben.
 
B

Blümchen

Gast
Supi, das beruhigt mich doch alles sehr :)
Wie gesagt, deren Arbeit in allen Ehren, aber ich hätte nie gedacht, dass es so kompliziert werden würde bei einer Weitervermittlung. Falls ich irgendwann nochmals ein Tier aufnehme, dann nur noch wenn ich alleine die komplette Kontrolle habe.
Man will ja aus Respekt deren Vertrag einhalten und so, aber nun ist wirklich eine Grenze überschritten.

Wie gesagt, melde ich mich ein letztes Mal bei denen und falls das nichts wird, versuche ich mich bei einigen ehemaligen Interessenten zu melden. Ist ja noch nicht so lange her bei zweien. Das klang sehr gut.

LG
 
Daisy-HU

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Deshalb hole ich jetzt lieber Tiere von Züchtern oder Privat. Da ich ja alleine bin,wäre das für die Verwandschaft schon schwer. Sie hätten dafür kaum Zeit. Habe aber jemand in der nähe,falls ich mal aufgeben müsste,oder so.
Bei mir war letzte Woche jemand da,wo der Mirakel her war.Haben mal die Haltung angeschaut.
Abundzu Prüft doch mal jemand von einer Notstation.
Ich Denke auch,die drei jetzt werden meine letzten sein. Falls ich doch noch mal einen Kastrat brauchen sollte,
hole ich ihn auch Privat. Je nach dem wie Fit ich bis dahin bin. Werde ja dieses Jahr auch schon 60 Jahre.
Da kommt schon das eine oder andere Ziperlein.Bei mir.
 
Hexle

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Ich hatte mal ein Tier von einer Pflegestelle einer Notstation. Brav, wie ich war habe ich angerufen, als der Bock wg. Kieferabszess verstorben ist. Zuerst musste ich mir anhören, dass die Vermittlerin nicht mehr zuständig sei, da sie sich mit der Station zerstritten hat. Und ich solle dort anrufen. Eigentlich hätte sie das ja weitergeben können. Dann musste ich mir noch anhören, dass es ihres Wissens in der Linie des Tieres noch nie einen Kieferabszess gegeben habe. Quasi, "was haben Sie getan, dass es dazu kam". Später mit derselben Person noch mal so eine Erfahrung. Erst mal auf Angriff. Als Interessent wurde ich wie ein potentieller Meerschweinchenschänder behandelt.
 
Daisy-HU

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Ich bekam letztes Jahr auch schon ein schlechtes gewissen,nur weil mir 3 kurz hintereinander Verstorben sind.
Und die Station sich gemeldet hat. Bekam sogar gesagt,von da bekomme ich keine mehr.
Dann kam es mir so vor als wollte sie einen Termin zur Kontrolle machen.
Musste schon Angst haben das sie mir den Mirakel weg nehmen würde.
Jeder von den 3 hatte was Unterschiedliches. So wird man von der Haltung auch noch Vergrault.
 
lunalovegood

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ja, ist manchmal einfach nicht nachvollziehbar, was da im scheinbaren interesse des tieres von manchen für sinnlose hürden aufgebaut werden.

die tochter einer freundin (mit mann, keine kinder, dafür kleiner hund, halbtagsjob) wollte einem weiteren kleinen, schon recht betagten hund aus dem th ein neues zuhause geben. die wuffies verstanden sich gut, die sonstigen bedingungen paßten.

sie bekamen den hund nicht! dadurch, daß sie arbeite (wie gesagt: halbtags. unter mittag ist sie wieder zu haus), wäre der arme hund ja die ganze zeit allein.

naja, da ist ein leben im th sicher die bessere variante (ironie off).

ja @blümchen, dann wäre der kleine bei mir wohl auch überraschend verstorben (was ja nicht mal so ungewöhnlich wäre, nachdem er durch dauerndes veto schon so unendlich lang allein sitzt!). verplapper dich bloß nicht, denn wenn ein vet im spiel gewesen wäre, hättest du ein zettelchen über den tod erhalten (können).

also plötzlich umgefallen & auch gleich begraben - fertig.

wünsche dir & dem kleinen eine erfolgreiche vermittlung!
 
Quano

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Ich hatte mal ein Tier von einer Pflegestelle einer Notstation. Brav, wie ich war habe ich angerufen, als der Bock wg. Kieferabszess verstorben ist. Zuerst musste ich mir anhören, dass die Vermittlerin nicht mehr zuständig sei, da sie sich mit der Station zerstritten hat. Und ich solle dort anrufen. Eigentlich hätte sie das ja weitergeben können. Dann musste ich mir noch anhören, dass es ihres Wissens in der Linie des Tieres noch nie einen Kieferabszess gegeben habe. Quasi, "was haben Sie getan, dass es dazu kam". Später mit derselben Person noch mal so eine Erfahrung. Erst mal auf Angriff. Als Interessent wurde ich wie ein potentieller Meerschweinchenschänder behandelt.
Genau aus den Gründen wollen etliche Leute keine Tiere mehr von Notstellen oder Tierheimen.

Ein Tierheim hat mir auch schon mal fast vorwurfsvoll Fragen gestellt. Einmal wegen eines Meerschweinchens, einmal wegen einer Katze. Ich hab freundlich danke gesagt und das Telefon aufgehängt.

Die Tiere haben mir leid getan, aber diese arrogante Art, ja auch freche Art, wenn man Gutes tun will, hat mir gereicht.
 
Quano

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Da hast du natürlich recht.

Bei unserem TH war es extrem, was man alles hätte müssen, dürfen, sollen etc. Weisst du, ich findes es ja gut, dass das TH ein Tier nicht einfach wohin gibt. Aber es sollten dann auch nicht alle Anfragenden (und ich war nett und höflich) in einen Topf geschmissen werden. So quasi, es rufen eh nur "unfähige Möchtegerns" an und so. Will das gar nicht breit treten. Hab nur von verschiedenen Personen gehört, dass man als "Tieraufnehmer" fast auf Knien betteln muss um ein Tier zu bekommen, bzw. froh sein kann, wenn es dann mal klappen sollte.

Und ich schrieb ja schon, die Tiere können nichts dafür und tun mir leid. Und alle TH e, die es unkompliziert und gut machen: Chapeau! So kommen die Tiere auch schneller in Endstationen. ;)
 
Wassn

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Ich habe mit der für uns zuständigen Notstation für Meerschweinchen und mit 2 verschiedenen Tierheimen aus der Umgebung gute Erfahrungen gemacht. Bei allen Dreien mit Meerschweinchen und bei einem Tierheim mit einem kleinen Kater.
Es gab keine Probleme bei der Vermittlung. Die Fragen die gestellt wurden, fand ich durchaus angebracht. Alle Kontrollen die bei uns gemacht wurden, wurden von sehr netten Mitarbeitern durchgeführt.
Ich weiss von einer Bekannten, die bei einem der Tierheime dagegen Probleme hatte, eine junge Katze zu bekommen. Ich konnte allerdings absolut nachvollziehen, sie wohnt an einer stark befahrenen Strasse und wollte das Tier als Freigänger haben. Da hätte ich auch nicht zugestimmt.
Anfangs fand ich das "Trimborium" was Meerschweinchen in Not" bei der Vermittlung eines Weibchens schon recht... sagen wir mal übertrieben. Jetzt im Nachhinein bin ich sogar begeistert davon. Nach vielen E-Mails und Gesprächen haben wir ein Tier bekomme, was super und ohne viel Gedöns zu unseren beiden vorhandenen gepasst hat. Kann natürlich auch Zufall gewesen sein.
Ich würde jederzeit wieder ein Tier von dort übernehmen, ebenso auch aus den beiden Tierheimen.
Ich finde es eher "praktisch" dass ich, im Falle von einer Haltungsaufgabe, die Tiere wieder zurückgeben kann. Allerdings weiss ich auch, dass im Falle eines Falles alle drei "Organisationen" groß genug sind, so dass sie auf jeden Fall Platz für die Tiere hätten.
Ich denke, dass immer verschiedene Faktoren eine Rolle spielen. Und vielleicht kann manch einer leider nicht professionell handeln und greift auf persönliche Erfahrungen zurück, die mit dem aktuellen Fall nichts zu tun haben.
 
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