Vergesellschaftung alter Tiere-wie macht ihr das ja oder nein

Diskutiere Vergesellschaftung alter Tiere-wie macht ihr das ja oder nein im Allgemeines Forum im Bereich Meerschweinchen; Habt ihr sehr alte Meerschweinchen von 7 aufwärts noch eine Vergesellschaftung zugemutet oder gewartet? Wie sind eure Erfahrungen bei Stress des...
Meelimama

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Habt ihr sehr alte Meerschweinchen von 7 aufwärts noch eine Vergesellschaftung zugemutet oder gewartet?
Wie sind eure Erfahrungen bei Stress des alten Tieres Entlastung oder zu anstrengend?
 
18.01.2020
#1
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Manu911

Manu911

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Ich hatte schon öfter solche Vergesellschaftungen, 2018 kamen hier 2 Jungtiere in die Gruppe und am Ende waren die beiden ältesten Damen versessen auf den jungen Kastraten, die waren zusammen ein Dreamteam. Als sie Ende letzten Jahres gestorben sind gab es neue kleine Mädchen und wieder hatte ich hier ne alte Dame. Auch das ging problemlos.leoder wurde sie wenig später krank und ist verstorben.

Ich habe hier immer gemischte Altersgruppen, da bleibt das nicht aus aber es war noch nie ein Problem
 
Meelimama

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süß wie deine Omis versessen waren auf den Kastraten. Stelle ich mir so vor gerade. So eine Vergesellschaftung kann ja jede Option bringen man weiß ja nie wie es läuft und kann ja auch ziemlich heftig zu gehen. Dachte auch so an kleine Gruppen
ach ja junge Kastraten finde ich auch spannend. Wenn sagen wir mal die Jungen dann zusammen sitzen und das Alte ignoriert werden würde. Muss man dann noch eins für das Alte holen und weiß wieder nicht, ob da klappen kann?
 
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Shizu

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Hi.

Ich kann dir von zwei Erfahrungen berichten:

Mein zweites Schweinchen saß ein Jahr alleine als ich mich zu neuen Tiere entschließen konnte. Es waren zwei Babys, die ich zu meiner Siebenjährigen gesetzt habe. Die Vergesellschaftung war unkompliziert. Die Große hat die Babys abgeschleckt und das wars. Probleme kamen mit der Rappelphase. Da hatte ich dann zwar einen 3-m²-EB, aber der Großen war es doch sehr viel mit den zwei Teenager-Weibchen. Die Kleinen waren sehr pissig (!) und schnell. Bevor ich einen Bock holen konnte starb sie.

Letztes Jahr habe ich meine Sechsjährige (mein sechstes Meerschweinchen) mit zwei Weibchen und einem Buben vergesellschaftet. Alter war 4 Jahre, 1 Jahr (m) und 2 Monate. Meine Große hat sich mit dem Bub stark verbissen und musste an der Lippe genäht werden. Sie hatte Arthrose und als ich die Sprungangriffen und das Kugeln gesehen hatten, habe ich die Wunde gesehen und die VG war beendet. Diese VG dauerte 30 Min.
Mit einem andern Buben hat es besser geklappt und die Große war nicht mehr das Hauptziel. Die folgenden Monate waren okay. Ich bin sicher dass sie einige schöne Wochen hatte aber sie war in ihren letzten Wochen nicht mehr so glücklich. Ich weiß nicht ob es Schmerzen durch Blase o. Ä., Unzufriedenheit mit dem Bodengehege (sie LIEBTE den Eigenbau so sehr, aber da konnte die große Gruppe nicht rein) oder die drei Überraschungs-Babys waren. Ich mache mir große Vorwürfe wegen ihrer letzten Wochen und Stunden, aber nicht wegen der VG.

Mein zweites Tier war 1 Jahr alleine weil ich den Tod meines ersten Schweins nicht verarbeitet hatte und nicht bereit für ein neues Tier war. Es tut mir jetzt sehr leid dass sie so lange alleine war.
Als mein Quartett schrumpfte brauchte ich auch immer etwas Zeit um klar zu werden; es gab Krankheiten, die einen Strich durch die Rechnung gemacht haben und plötzlich war mein Mädchen mit mir alleine. Das war von einem Moment auf den anderen. Sie schien entspannt zu sein und den Tod auch rational abzutun, aber ich habe mich dann gezwungen direkt neue Tiere zu holen. Mit mehreren Tieren hatte ich dann etwas Luft für nach dem nächsten Tod - darum gleich 3 Tiere.
Mein Gedanke dabei war "ein Baby", als garantierte, entspannte VG und "ein Alttier" um der Alten etwas Ruhe zu geben. Ich suchte nach Vierjährigen - zwei Fünfjährige wollte ich aber nicht, weil die Gruppe dann ja wieder sehr alt geworden wäre. Die Vierjährige war meiner Großen in den paar Monaten die sie hatten sicher eine Freundin. Sie saßen öfter zusammen und der einjährige Bub hat sich anfangs an der souveränen Großen orientiert. Komplett mit Babys würde ich ein Alttier aber nicht mehr zusammensetzen.

Das was ich bei der Suche nach "Soll ich die VG machen?", "Mit wem VG ich denn?" und "Lieber erstmal nur ein Tier und später zwei weitere!?" herausbekommen hatte, war "Kommt auf den Charakter an"...
Manche sagten mir dass ein Babybub gut wäre, andere wollten den Stress der VG abwenden und sie alleine lassen. Niemand kann aber tatsächlich helfen... Ich habe einfach nach ruhigen, lieben Tieren gesucht - einem Vierjährigen, einem Baby und etwas dazwischen.

Ich hoffe dass dir das etwas hilft. :)

Grüße,
Shizu
 
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Meelimama

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Puh Shizu 1 Jahr ist ja wirklich lange. Aber ich verstehe das. Ich bin dann auch immer nicht bereit für was neues und überlege sogar jedes Mal aufzuhören. Aber bei meiner letzten glaube ich, dass sie krank wurde und sich augegeben hat, weil sie allein saß und das schon nach 3 Wochen. Ich weiß bis heute nicht, was wirklich dahinter steckte trotz Ta.
Darum gebe ich mir auch immer eine kurze Trauerphase, zwinge mich aber dann für das Tier zu schauen.

Bisher habe ich aber nur Vergesellschaftungen in kleinen Gruppen gehabt. Im gleichen Alter oder jetzt mit Altersunterschied weil ich auch dachte, der Chef kriegt was Junges und es läuft. So wars auch.
Jetzt ist Schweini aber erwachsen. Cheftier war krank, jetzt haben sie scheinbar die Rollen getauscht. Das Ältere ist jetzt total zurückhaltend und ruhig und das Junge muckt auf, sucht die Nähe aber lässt Nähe nicht zu und hackt und scheucht und reagiert mit Meckern wenn es angebrommselt wird und sogar teilweise mit Urin spritzen auch ohne Grund. Und das Alte hackt auch wenn das Junge schnuppert so nach dem Motto lass mich und das Junge macht aber immer weiter und gibt nicht auf, bis das Alte weg geht und dann gehts bald wieder los. Dann sind aber wieder Phasen da wird geschnuppert und kurz gehackt und dann ist Ruhe. Es wird aber nie gebissen oder geklappert. Dann aber sind sie auch wieder friedlich miteinander und fressen zusammen und das Junge sucht das Alte. Das Alte macht sein Ding. Und ich frage mich immer, sind sie glücklich oder gelangweilt, gestresst oder nicht. Das Alte frisst die meiste Zeit, das Junge guckt und schnuppert immer wieder. Ist das eine Kontaktaufnahme wie beschäftige mich oder bist du noch da oder Dominanz?
Wieviel Gezicke ist normal. Ich kenne das in der Form gar nicht in kleinen Gruppen und dachte eher in großen Gruppen verteilt sich das dann weil ja mehr Ansprechpartner sind. Ich habe aber nur Erfahrung mir kleinen Gruppen
Mutet man dem Alten noch ein Neues zu oder wartet man. Dann kann man aber nicht solange warten, wenn es mal soweit ist. Eine Garantie ist es ja auch nicht, wie ea mit dem Neuen läuft und dann holt man vielleicht noch eins und noch eins oder eben auch nicht...
Wenn ich aber Vergesellschaftungen anderer sehe, lief es hier immer harmonisch und ein bisschen Gezicke scheint mir da auch harmlos und ich mache mir zuviele Gedanken.
 
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Traudl

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Ich habe mal erlebt, wie ein Babyböckchen zu einem sehr alten nur noch schlafenden Kastraten gesetzt wurde, nach mehr als 2 Jahren Einzelhaltung. Das alte war auf einmal viel wach und hat das Baby vorbildlich erzogen. Nur durfte das Baby nicht mehr aus dem Käfig genommen werden, sonst ist der Alte durchgedreht. Das war Käfighaltung mit tagsüber Freilauf in der Wohnung. Die Besitzerin hat danach nie mehr ein Schweinchen alleine gehalten, so eindrücklich war das Verhalten des alten Buben.
 
Meelimama

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oh Traudl, das ist ja auch eine interessante Geschichte.
Ich sag ja, wir Schweinchenbeitzer. Jeder hat seine eigene Geschichte und keine ist langweilig. Jedenfalls für uns Meribesitzer, für Hunde und Katzenbesitzer vielleicht schon:rofl:
Früher habe ich ein 2 Jähriges gehabt, zu dem habe ich ein Baby gesetzt und es wurde gbechnuppert, das Baby hat seine neue Umgebung erkundet und das Alttier beguckt, sich ab und zu mal nach oben geflüchtet, wurde aber sofort akzeptiert mit Ohren schlecken. Und das 2 Jährige war auch 2 Jahre alleine. Nchher war eine bisschen Chefgehabe untereinander.

Shizu: sowas kenne ich auch. Mein Altes hat einen jungen Bock dazu bekommen und er hat gleich den chef raushängen lassen alles erkundet und aber auch gezwickt und auch das Alte nicht mehr raus gelassen. Das Alte war bis dahin immer selbstbewusst und ichtlich erleichtert, als ich den Jungen rausgenommen habe und hat wieder angefangen zu fressen.

Aber jetzt finde ich das Jungschwein hier auch ein bisschen dramatisch veranlagt. Wenn ihm was nicht gefällt, lässt es Töne raus richtig meckernd und jammernd. Hier ist schon ein großer Altersunterschied und ich dachte das Alte wäre das Problem und erzieht das Junge. Aber erstens lässt sich das Junge nicht erziehen hier und das Junge ist jetzt das Problem, aber erst nach der Erkrankung. Das Alte ist auch noch total fit unterwegs. Oder aber es liegt noch was im Argen, was ich noch nicht weiß, was vielleicht mal angeschaut werden müsste. Ich frag mich nur, normal oder nicht. Oder bin ich da zu empfindlich weil ich Harmonie haben will zwischen den Schweinchen. Aber ich mag jetzt auch nicht gleich 4 neue Schweinchen dazu setzen in der Hoffnung die Mischung machts und einer wird schon zum anderen passen. Und wie stressig das ist bei einem Alten wenn da plötzlich mehrere Junge wuseln von einer kleinen zu einer großen Gruppe. Genauso wie ich gehört habe Alte haben ihren Charakter und lassen sich auch nichts mehr sagen von anderen stimmt so auch nicht. Sie geben auch ihren Chefposten ab, wenn die Jungen die stärkeren sind.
Nur so ne Überlegung. Weil wir Menschen ja bestimmen wer zu wem kommt und es ja nicht immer Tiere gibt, wo es läuft. Aber wer sich nicht mag, da merkt man das schon glaube ich
 
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Traudl

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Ja, wenn sie sich nicht mögen, merkst du es. Aber die meisten meeris sind sehr verträglich
 
Manu911

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süß wie deine Omis versessen waren auf den Kastraten. Stelle ich mir so vor gerade. So eine Vergesellschaftung kann ja jede Option bringen man weiß ja nie wie es läuft und kann ja auch ziemlich heftig zu gehen. Dachte auch so an kleine Gruppen
ach ja junge Kastraten finde ich auch spannend. Wenn sagen wir mal die Jungen dann zusammen sitzen und das Alte ignoriert werden würde. Muss man dann noch eins für das Alte holen und weiß wieder nicht, ob da klappen kann?
Das stimmt, man weiß es vorher nie so wirklich aber bis jetzt hatte ich eigentlich nur 1 Mal wirklich Probleme bei der Vergesellschaftung. Das war als zu 3 Mädls erstmals ein Kastrat zugesetzt wurde. Da ist das ranghöchste Mädl ausgerastet, hat ihn attackiert, er hat sich gewehrt und beide waren am Bluten. Danach war die Sache aber auch gegessen, sie hatten dann Respekt und waren später auch gut befreundet. Da war aber kein Senior bei.

Vorhin war ich auf dem Sprung da konnte ich nicht gut schreiben.
Ich habe ja im Grunde eine Großgruppe aber die lebt nicht zusammen - ist schwer zu erklären für Außenstehende. Ich habe eine Gruppe aus einem Kastraten mit in der Regel 3 Weibchen und ich habe eine zweite Gruppe mit einem Kastraten und derzeit 4 Weibchen. Ich kann aber zu jeder Zeit die Mädls hin- oder hersetzen und ich kann auch nach Belieben die ganze Gruppe zusammensetzen. Sie kennen sich alle untereinander. Sie haben im Grunde 3 Rangordnungen und können das auch perfekt auseinander halten und die bleiben auch bestehen über Monate hinweg.
Wie soll ich das erklären, also derzeit sitzen Jack mit seinen Damen Pearl, Rose und Kelly im Eigenbau. Charlie sitzt mit Alisha, Luna, Berta und Nancy auf dem Tisch. Dass es im Grunde 1 Großgruppe ist auf 2 Gehege aufgeteilt ist hier historisch begründet. Die Senioren wollten alle irgendwann etwas Rückzugsmöglichkeit und damals wurde nach einer OP das Schreibtischgehege gegründet. Jedes Schwein das dieses kennengelernt hat, hat es sofort geliebt und wollte immer wieder dorthin zurück. Die standen dann teilweise ne Stunde am Stück jammernd an der Scheibe vom Eigenbau, Blickrichtung Tisch, nahm man sie raus und setzte sie rüber gab es ein Brrrrr und freudiges Hoppsen. Warum? Fragt mich nicht, es ist auch nur ein Gehege aber halt auf einem Schreibtisch der zudem in Benutzung ist, allerdings schön über Eck also auch groß mit Rennstrecke. Später hat es sich bei den älteren Schweinchen eingebürgert, dass sie dort sein wollten und damit die Mädls nicht so alleine sind auf dem Tisch kam eben ein zweiter Kastrat. Mir war aber immer wichtig, dass sich alle Tiere verstehen und daher gab und gibt es jede Vergesellschaftung in der ganzen Gruppe, sprich es sitzen alle zusammen und erst später geht es wieder in die einzelnen Gehege. Bei Urlaubspflege z.B. sitzen auch alle zusammen und die beiden Kastraten haben da kein Problem miteinander. Sie gehen einander etwas aus dem Weg, man diskutiert mal mündlich ein wenig aber sie teilen sich die Mädls ohne Neid aufeinander. Jeder weiß wem welche gehört und zu wem sie wieder zurück kommt aber sie besteigen sie abwechselnd.

Damals waren Lotta und Lily zusammen mit Coco und Alisha auf dem Tisch und Lotta war eine männerliebende Dame. Ich möchte sie nicht sexbesessen aber man könnte es tun :D - jedenfalls war klar, da muss ein Kastrat dazu und nachdem bei Jungtieren hier immer direkt 2 einziehen, waren es 1 Mädl und ein Kastrat. Grund warum hier Jungtiere immer im Zweierpack einziehen ist einfach - sie können miteinander spielen, haben einen gleichwertigen Partner, haben gleichzeitig aber auch eine Stütze bei der Konfrontation mit den Anderen. Dadurch, dass sie miteinander spielen können belästigen sie die Älteren auch nicht unbedingt.

Bei Lotta, Lily, Coco und Alisha war es so, dass Lotta zu dem Zeitpunkt schon etwas über 7 war, Lily wenige Monate jünger, Coco nochmal ein paar Monate jünger und Alisha war da noch die Jüngste mit damals 5. Da kam dann der 3 Monate alte Charly dazu und Lotta und Lily haben sich direkt um ihn gekümmert und ihn betüddelt und Lotta hat sich angeboten. Charly war einfach begeistert weil sie sich einfach immer angeboten hat, sprich sie war ein Mädl das nicht nur in der Brünstigkeit bestiegen werden durfte sondern einfach immer und das dabei Spaß hatte ... so war er natürlich begeistert, sie begeistert und Lily hat es später geliebt seine Öhrchen abzuschlecken und er widerum hat dann ihre Öhrchen abgeschleckt. Als Lotta pflegebedürftig wurde im Juli 2019 hat er sich immer mit gekümmert. Er hat ihre Öhrchen, ihre Schnute und ihre Augen geputzt, hat ihr das Fressen mit angeschleppt, hat immer bei ihr geschlafen und sie gewärmt ... er war es auch der Lily beigebracht hat, dass sie keine Angst vor Kastraten haben muss. Lily hatte immer panische Angst vor Jack - ohne Grund er hat ihr nie was getan aber sie hat immer panisch geschrien wenn er in die Nähe kam. Charly hat das auch gesehen, er hat sich ganz langsam an sie rangetastet, wenn sie schrie ist er hin und hat sie abgeleckt. Irgendwann war der Knoten gelöst und sie hat ihn dann auch immer abgeschleckt und danach hatte sie in Gegenwart von Charly keine Angst mehr vor Jack und später war die Angst ganz weg :)

Alisha wurde am 04.12.2019 6 Jahre alt und im November zogen hier 2 kleine 4 Wochen alte Mädls ein - null Problemo. Da gab es eigentlich überhaupt gar keine Vergesellschaftung. Selbst mit Luna die zu dem Zeitpunkt 1 Jahr alt war und mit den beiden Kleinen einzog gab es keine Vergesellschaftung. Das ist mittlerweile nur noch Dazusetzen, alle laufen drumrum, stoppen irgendwann, schauen genauer, schnuppern nochmal - oh was Neues, genauer schauen, die Herren besteigen dann Mal und später legt man sich platt in die Ecke. Das wars.

Und eben trotz der geographisch getrennten Gruppen gibt es beim Zusammensetzen keine neuen Rangordnungskämpfe o.Ä. so ist z.B. im Eigenbau Kelly über Alisha in der Rangordnung, auf dem Schreibtisch ist es umgekehrt und die leben das seit Jahren ohne Probleme so aber eben auch die Übrigen, selbst die Kastraten können hier und da dazu rein ohne dass sie dazu in ein gesondertes Gehege müssen. Im Sommer sitzen sie im Garten der Nachbarn auch immer zusammen in einem Gehege :) ich finde das herrlich und bin mir der Seltenheit solch einer Konstellation bewusst. Normalerweise darf man solch eine Gruppe nicht trennen und solche Kastraten am besten auch immer zusammen zum Tierarzt nehmen etc. aber hier brauch ich mir absolut keinen Kopf machen :)

Man kann eine einfache oder schwere Vergesellschaftung nicht wirklich an der Gruppengröße oder dem Alter fest machen, wichtiger ist das Sozialverhalten. Kennen alle Tiere das normale Sozialverhalten geht es eigentlich recht gut. Ich würde jetzt zu einem 7 Jährigen nicht nur 2 Jungtiere setzen, da haben die Jungtiere zwar was von und sind mit sich beschäftigt aber dem Älteren dürfte es doch meist etwas zuviel werden, da würde ich dann 2 Jungtiere nehmen und eins im mittleren Alter von 3-4 Jahren, das ist ruhiger und kann sowohl mit den Jungen was anfangen aber auch mit dem Älteren. Ich achte immer darauf, dass jedes Tier einen passenden Partner finden kann in der Gruppe :)
 
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