Pfötchen Probleme

Diskutiere Pfötchen Probleme im Krankheiten und Kastration Forum im Bereich Meerschweinchen; Hallo, Wie in meiner Vorstellung erwähnt, das eine Problem meiner Meeris. Leider können wir nicht sagen, wie die Schweinchen zuvor gehalten...
Shanna

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Hallo,

Wie in meiner Vorstellung erwähnt, das eine Problem meiner Meeris.
Leider können wir nicht sagen, wie die Schweinchen zuvor gehalten wurden. Mich würde aber interessieren, wie dieser Zustand zustande kommen kann.
Bevor ich die Probleme erkläre, sie kommen aus dem Tierschutz und wurden in der Zeit 2x Untersucht. Ich wurde auf besagte Probleme auch hingewiesen und gebeten, es nicht aus den Augen zu verlieren und natürlich werde ich sie meinem Tierarzt auch noch vorstellen. Bei der Abgabeuntersuchung war alles soweit Ok.

Leider kam die Truppe mit bereits gebogenen Krallen dort an. Die erste Maßnahme war natürlich, die Krallen soweit es geht zu kürzen, damit die Meeris überhaupt anständig laufen konnten. Das bleibt Tierärztlich auch im Auge.

Aber ich mache mir eher Sorgen um die Pfoten an sich :runzl:
Bei der Abgabeuntersuchung hat man mir die Pfoten auch gezeigt (Das wurde da natürlich tierärztlich Untersucht). Es zeigen sich an einigen Pfoten eine Art hmm, wir wussten nicht, wie wir das Beschreiben sollen, außer als Verwucherungen. Man kann sie schmerzfrei kürzen, es scheint ihnen auch keine Schmerzen zu bereiten, aber ich Frage mich halt, wie kommt so etwas zustande?

Allgemein sehen die Pfoten von Unten eher stark belastet aus. Die Hoffnung war natürlich, das die Meeris nun durch den großen Eigenbau und viel Sauberkeit sowie einer anständigen Ernährung nun wieder so langsam in Bewegung kommen. Nur frage ich mich, ob das ausreicht (+ Tierarzt) oder ob sowas überhaupt noch mal weg geht? Nach wie vor frage ich mich, wie man einen solchen Zustand schafft?!

Als ich sie in den Eigenbau gesetzt habe, machten sie den Eindruck, als wenn sie noch nie so viel Platz zur Verfügung hatten. Gerade eben gab es noch mal frisches Gemüse, danach haben Sie sich immer zu zweit in eine Hütte gequetscht :aehm: Die Hütten sind Eigenbau und ich hatte sie großzügig Zusammengestellt, aber es sind ausreichend Versteckmöglichkeiten da, die müssen sich nicht zusammen quetschen. Die quetschen sich aber nicht ängstlich zusammen, sondern die Kuscheln richtig und nicken weg. Das ist nicht dauerhaft so, aber immer mal wieder. Es macht den Eindruck, als wenn Sie dieses extrem beengte Wohnen kennen. Daher kam uns natürlich der Gedanke, das die 4 in einem viel zu kleinen, viel zu dreckigen Käfig gehalten wurden und es daher zu diesen Pfötchen Problemen kommen kann. Liegen wir damit richtig oder kann das noch andere Ursachen haben?

Eigentlich wollte ich den einen oder anderen Stein einbauen, der Krallen zu liebe, da die Pfoten aber so stark beansprucht aussehen, bin ich mir nicht sicher, ob das eine Kluge Idee ist?!

Hat jemand sowas mal gehabt und weiß Rat? Beim Tierarzt waren sie in den letzten Tagen 2x und dazu noch 2 Umzüge. Bis ich meinen Tierarzt zu Rate ziehe, würde ich Ihnen gerne paar Tage ruhe gönnen. Eines meiner Meeris ist eh extrem ängstlich und kommt nur schwer vor. Ich will sie nicht ganz verängstigen.

Augen, Ohren, Zähne und co sind ansonsten völlig Ok. Auch keine Milben, Flöhe oder sonst etwas. Deswegen verstehe ich dieses Pfoten Problem irgendwie nicht.

Ach so, zu fressen bekamen sie vorher Kraftfutter. Paar Gemüsesorten kennen sie nun auch schon und lieben es auch. Aber einiges scheint unbekannt lieber verweigert zu werden, auch wenn darunter was anderes liegt :rolleyes: Also was die Fütterung betrifft, sind wir erst noch dabei, das zu ändern.

Ich würde halt gerne verstehen, wie bzw. was dafür verantwortlich sein kann und was ich nun außer Tierarzt tun kann?
Ich würde Euch ja gerne Fotos zeigen, aber alleine davon Bilder zu machen, erweist sich bei den 4 schwierig *Meine Pfote, gib die her* :lach:
 
22.05.2016
#1
A

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KaGu

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AW: Pfötchen Probleme

Hey Shanna,

also erstmal - Hut ab, dass du dich um die vier Schweinchen kümmerst.

Das Pfotenproblem kenne ich auch und meine beiden Jungs habe ich von klein auf und sie haben auch genügend Platz. Beide Jungs haben an den Vorderpfötchen die Außenkrallen verdreht - schon von Anfang an und da kann es sich auch keiner erklären. Da hilft nur, darauf zu achten, dass sie nicht zu lang werden und sich in die Pfote bohren.

Mit diesen "Verwucherungen" meinst du sicher Ballenhorn, oder? Sieht aus wie angetrocknete Köddel und läßt sich teilweise abknipsen? Hat hier Krümel immer mal wieder - warum auch immer. Meine TÄ sagt, dass das nicht schlimm ist, man nur aufpassen muss, dass es nicht über bzw. um die Pfötchen wächst.

Du siehst, es MUSS nicht unbedingt etwas mit schlechter Haltung zu tun haben, aber ich denke, die vorherige Haltung deiner Schweinchen hat dem ganzen doch auch Vorschub geleistet. Vielleicht ist es auch genetisch bedingt, dazu kann ich aber leider nichts sagen.

Das mit der Futterumstellung braucht Zeit, gerade, wenn sie vorher nicht so viel kannten. Sie haben "Kraftfutter" bekommen? Was sollten sie denn werden, Sumo-Schweinchen? Das sie jetzt schon viel frisches futtern, ist doch gut.

Wie lange hast du die Schweinchen jetzt? Kann ich jetzt nicht finden bzw. habe es vielleicht überlesen....

Das mit dem Kuscheln ist doch nicht schlimm, solange es nicht aus Angst geschieht. Sie müssen sich ja auch erstmal an das für sie jetzt reichliche Platzangebot gewöhnen. Und wenn man einen Kumpel an seiner Seite hat, ist doch alles gleich viel weniger schlimm. Lass sie erstmal richtig ankommen....
 
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Shanna

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AW: Pfötchen Probleme

Danke für Deine Antwort.
Also kann das auch andere Gründe haben?!

Ich habe mal alle Fotos durch gesucht und eines gefunden, wo Lottchen auf fast keinem Streu steht, da sieht man an dem rechten Beinchen vorn, was ich meine. Sie steht da nicht auf Kot, das ist an dem Pfötchen dran.
Ob dass das ist, was Du nun meinst, weiß ich nicht. Du kannst das vielleicht besser beurteilen.



Da sieht man, wie schlimm die Krallen oder Pfoten ausschauen. Nur noch weiter wollten wir erstmal nicht abschneiden.
Sollten wir die lieber nach und nach weiter kürzen?

Sie sind erst ein paar Tage hier. Aber die Pfoten bereiten mir Bauschmerzen. Shanna erzählt schon bisschen mit mir und kommt auch mal, aber sie scheint eine kleine Diva zu sein. Jetzt schimpft sie, weil kein Gemüse da ist, was sie haben will :rolleyes:

Ich habe sie gleich in mein Herz geschlossen und egal was kommt, sie bleiben bei mir. Nur laufen sollten sie schon richtig können. Ich weiß nur nicht, wie wir dahin kommen. Wenn ich z.B. einen Stein rein lege, ist das zwar gut für die Krallen, aber die Pfoten sehen schon so fertig aus.

Elvira, danke für den Link. Ja so bescheiden sehen die Pfötchen meiner auch aus :(
 
A

Angelika

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AW: Pfötchen Probleme

Das ist wirklich nur ein Ballenhorn - überschießend wachsende Hornhaut. Haben auch einige meiner Tiere. Vorsichtig (nicht zu tief, sonst blutet es, und das ist am Fuß schlecht zu stoppen) abknipsen, wenn es zu groß wird.
Krumme Krallen sind in der Regel Veranlagung wie Spreitz- oder Senkfüße beim Menschen, da nutzt dann auch harter Untergrund nichts, weil die Zehen mit den Krallen sich nach außen biegen und die Krallen gar nicht auf die Steine kommen.
 
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AW: Pfötchen Probleme

Ballenhörnchen sind nichts dramatisches ;) das haben alle meine Schweinchen, gut, die Mädels sind etwas schwer, aber auch mein zarter Willi hatte die, es gibt einfach Tiere, die dazu neigen, wie bei den Menschen, welche haben Hornhaut, andere wiederum nicht.

Ich würde da auch nich dran rum schnippeln, warte bis die Teile abfallen, allerdings wachsen sie auch wieder nach.
 
Elvira B.

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AW: Pfötchen Probleme

Bei meinen Schweinchen sind die immer abgefallen, ich hatte ja schon viele Schweinchen die Ballenhörnchen hatten, aber das soll jeder mache, wie er es für richtig hält.

Bei Esmeralda werden die Teile richtig groß und es dauert lange bis die abfallen, eingewachsen ist noch nie eines.
 
Nanouk

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AW: Pfötchen Probleme

Ich würde so ein Ballenhorn kürzen, so wie Angelika schon es beschrieben hat.
Je länger es ist, umso größer ist die Gefahr, daß die Schweinchen damit irgendwo hängen bleiben und dann kann es übel bluten.
 
Shanna

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AW: Pfötchen Probleme

Oh, ok. Das ist jetzt zugegeben was neues für mich.
Jetzt überlege ich, was ich mache. Ihr habt da ja schon unterschiedliche Erfahrungen. Ich habe damit wirklich noch nie zutun gehabt :hmm:
Vielleicht den Tierarzt drauf schauen lassen und ihn beurteilen lassen?
Wenn das bluten kann, gehe ich da nicht ran :ohnmacht: Das würde ich weniger überleben wie das Meeri.


Ich hoffe die Frage ist in dem Thema ok.
KaGu, du meintest, das wäre Ok, wenn sie zusammen in den Hütten kuscheln.
Ich hatte die Hütten zwar wirklich großzügig hoch und breit gebaut, aber ich bekomme Krämpfe wenn ich die da zusammen drin sehe.

Jetzt überlege ich, ob ich zumindest eine größere Hütte baue, die auf 2 Meeris ausgelegt ist. Ich hatte zugegeben nicht damit gerechnet, das die sich da zusammen rein quetschen und kuscheln. Ich könnte die über Eck bauen und 2 Öffnungen einbauen. Denkst Du das wäre bei dem Verhalten besser oder soll ich es so lassen und warten?
 
Traudl

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AW: Pfötchen Probleme

Bau doch Unterstände wie kleine Tischchen. Jedes kaputte Haus wird hier durch einen Unterstand ersetzt, diese werden besser angenommen als Häuser und wenn zu viele drin sind schaut halt irgendein Popo heraus.
 
KaGu

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AW: Pfötchen Probleme

Genau, wie Traudl schon sagt, Unterstände sind toll. Die kannst du von der Größe auch gut variieren, entweder quadratisch oder eher rechteckig, etwas höher oder tiefer. Und für den Kuschelfaktor habe ich kleine Tücher draufgelegt die etwas überhängen.

Aber warum macht dir das denn solche Bauchschmerzen? Nur wegen der Häuschengrösse oder weil Schweinchen nicht kuscheln "dürfen"? Wie ich schon schrieb, gibt ihnen das zur Zeit wahrscheinlich Sicherheit, es ist alles neu und ungewohnt, auf einmal gibt es viel Platz. Lass ihnen Zeit, beobachte sie gut und vor allen Dingen - entspann dich, die machen das schon
 
Shanna

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AW: Pfötchen Probleme

Also ich habe beides drin. Hütten wie Unterstände.
Das sollte nun nicht so rüber kommen, als wenn ich es schlimm finde, das sie kuscheln. Im Gegenteil, ich finde es total niedlich wie sie dann weg nicken. Das Platzproblem in den Hütten macht mir Bauchschmerzen. Ich wusste das die 4 größer sind wie üblich, daher hatte ich schon großzügig geplant, aber die Stapeln sich förmlich. Ab und an versuchen die es sogar zu dritt und das führt dazu, das der in der Mitte gar nicht mehr weg kann - geschweige denn ob er Luft bekommt :gruebel:

Gestern am späten Abend führte das zu ziemlichem gemecker. Ich habe dann 2 Unterstände aneinander gestellt und einfach als Sichtschutz nach vorn ein altes Tuch vorn drüber gehangen. Da war dann endlich mal ruhe und das funktionierte besser. Ich glaube ihr habt recht. Ich sollte mich noch mal auf den Weg zur Arbeit machen und das Inventar umplanen. Gerade mein Angsthase scheint mit den beiden Unterständen, die jetzt aneinander stehen, besser klar zu kommen. Und wenn ich dann eh auf dem Weg bin, kann ich auch mal durch den Wald stapfen und schauen was ich noch so interessantes finde.
 
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