Eigenbau III. - Baubericht

Diskutiere Eigenbau III. - Baubericht im Käfig, Gehege und Selbstgebasteltes Forum im Bereich Meerschweinchen; Na super, jetzt bin ich mit Schreiben und Formatieren durch und kann die Tippfehler die ich jetzt sehe nicht mehr korrigieren weil die...
Shizu

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Na super, jetzt bin ich mit Schreiben und Formatieren durch und kann die Tippfehler die ich jetzt sehe nicht mehr korrigieren weil die Bearbeitungszeit vorbei ist... *schmoll*
 
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Wen interessieren schon Schreibfehler??

Das machst Du ganz toll, ich bin voller Bewunderung :juhu:
 
Meeri

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Genau, Schreibfehler werden überbewertet. Was für eine Arbeit mit deinem Neubau, puh, ich könnte sowas nicht. Alles Gute weiterhin (y)
 
Shizu

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Huhu. Bin schon wieder zu spät dran... Der erhoffte Powerschub kam jetzt auch nicht mehr...

KW 09/10

Nachdem ich die unteren Dübel für die Einschübe nochmal neu gebohrt, angezeichnet und übertragen habe, konnte ich die Dübel in die Einschübe einsetzen. Es ist ein großes Flickwerk, aber die Dübel bleiben an Ort und Stelle.
hg_dg_einschuebe_duebel-unten.jpg
Flickwerk, aber der Holzleim hält den Dübel


Unten hielt nun alles gut in der Seitenwand. Um die Einschübe ohne die Rahmen (wie im EG/OG1) zu halten musste ich nun noch oben stabilisieren.
Zuerst habe ich entschieden, dass ich Dübel mit 4 mm Durchmesser benutze. Die Löcher für die Dübel habe ich 1 cm von der Oberkante des Einschubs gebohrt - ich hatte mich dagegen entschieden das irgendwie oben bündig haben zu wollen. In der Seitenwand sollen die Dübel von oben in eine Nut kommen - die habe ich mit ca. 0,6 cm Länge und 1 cm Tiefe angesetzt. Bei 12 mm Wandstärke und 4 mm Nutbreite ist es wichtig mittig zu arbeiten.
hb_dg_einschuebe_duebel-oben_markieren.jpg
Die Mitte des Holzes mit dem Zentrierer finden
hb_dg_einschuebe_duebel-oben_markierung.jpg
Markierung an der Seitenwand


Wider besseren Wissens habe ich, nachdem ich die Dübellöcher in die Einschübe gebohrt habe einfach auch die Nuten in die Seite gebohrt - und nicht geschaut ob ich die Dubellöcher gerade und mittig gebohrt habe... Trotzdem musste ich kaum nachbessern.
hb_dg_einschuebe_duebel-oben_nut.jpg
Von der Oberseite aus gebohrt und dann zum Loch vom Einschub (links auf dem Foto) weggedreht; ein paar mal und fertig ist eine einfache Nut


Die Dübel habe ich aus einem 4-mm-Rundstab mit einer Handsäge erstellt. Jeder Dübel ist 1 cm lang.
hb_dg_einschuebe_duebel-oben_werkzeug.jpg
Dübelerstellung für die Einschübe vom DG


Die Dübel wurden dann einfach mit einem Klecks Leim eingesteckt. Weil sie ca. 5 mm raus ragen und die Kräfte, die hier wirken, nicht in der Richtung vom Dübel ziehen, sollte das reichen.
hb_dg_einschuebe_duebel-oben_verklebt.jpg

Getrocknet haben die frisch eingesetzten Dübel immer an der zukünftigen Stelle. Eingeschoben, auf dem Boden liegend und beschwert damit eine wirklich gerade Wand geben ist.

Das Ergebnis ist nicht schlecht. Die Schnitte sind weiterhin gut erkennbar und ich hatte bei einem Einschub schon mal probiert die Schnitte zu verspachteln. Dazu wurde die Seitenwand abgeklebt, der Einschub eingesetzt, Holzleim mit Sägestaub vermengt und dann wurde es blöd. Die Idee einer Spritztülle ging daneben - der Spalt ist zu klein und die Mischung war nicht geeignet. Ich endete damit die Masse mit einem Stück Karton in die Ritze zu schieben...
hb_dg_einschub_eingesetzt.jpg

Ich habe abgebrochen weil es besser ist, wenn ich erst den Lack auf die Schnittkanten der Seitenwand aufbringe. Der halbe Millimeter, den der Lack braucht kann später dafür sorgen dass nichts mehr passt... Nun muss also erstmal lackieren und kann danach nochmal mit ner Spachtelmasse anfangen...

Soweit der Status jetzt...

Grüße,
Shizu

PS: Ich zweifel inzwischen auch an dem Bau und hab mal überlegt was wäre wenn ich den gesamten Bau einfach als drei Böden machen würde. Also drei mal Boden, Seiten, Rücken und ne Front und dann nur stapeln.
2 × 0,9 m Grundfläche. Jetzt komme ich auf 4,2 m² (0,7 m²/Schwein) bei HB und SB. Baue ich drei Etagen mit je 30 cm Höhe (wegen der identischen Tiefe brauche ich zum Ausmisten mehr Höhe) sind es 5,4 m² (0,9 m²/Schwein). Also 0,2 m² mehr für jedes Schwein. Das ist 0,4 x 0,5 m; etwas weniger als 4 DIN-A4-Blätter... Find ich etwas enttäuschend und hatte gedacht mit der langweiligen Lösung krieg ich deutlich mehr Platz raus... Umswitchen lohnt sich also auch nicht so wirklich ^^"
 
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Carlina

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Ach, Du bekommst das bestimmt noch hin,
ich bewunder Dich echt, habe leider übehaupt keine Geduld,
das wird gut und wir freuen uns dann mit.
 
jackie

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Jedem Meeri mind. 1qm!
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Ich zweifel inzwischen auch an dem Bau und hab mal überlegt was wäre wenn ich den gesamten Bau einfach als drei Böden machen würde. Also drei mal Boden, Seiten, Rücken und ne Front und dann nur stapeln.
2 × 0,9 m Grundfläche. Jetzt komme ich auf 4,2 m² (0,7 m²/Schwein) bei HB und SB. Baue ich drei Etagen mit je 30 cm Höhe (wegen der identischen Tiefe brauche ich zum Ausmisten mehr Höhe) sind es 5,4 m² (0,9 m²/Schwein). Also 0,2 m² mehr für jedes Schwein. Das ist 0,4 x 0,5 m; etwas weniger als 4 DIN-A4-Blätter... Find ich etwas enttäuschend und hatte gedacht mit der langweiligen Lösung krieg ich deutlich mehr Platz raus... Umswitchen lohnt sich also auch nicht so wirklich ^^"
Ich finde den Flächenunterschied jetzt nicht so gering. Pro Schwein 4 A4-Seiten mehr ist doch eine ganze Menge!
 
Shizu

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Jackie, ja schon; das der Käfig meiner erten beiden Meerschweinchen... Wäre ein Drittel Platzzugewinn... Aber optisch echt doof und jetzt kann ich finanziell eh nicht umswitchen... :( :/

Zäh wie Kaugummi geht's weiter.

KW 10/11

Nachdem in KW 06/07 das Geländer vom OG2 ausgebrochen ist und ich damals keinen Ersatz kaufen konnte, saß ich jetzt wieder dran. Ich will versuchen das Brett weiterhin zu nutzen - gespachtelt geht es vielleicht und die Maserung ist einfach wunderschön.
Zuerst habe ich die Löcher für die Glashalter - "Stecker" nenne ich sie oft - vertieft sodass die Rundstäbe wirklich 4 cm in das Holz können. Dabei ist mir das Holz ganz rechts ausgebrochen. Nun sind beide Seiten beschädigt...
og2_gelaender_ausgebrochen_01.jpgog2_gelaender_ausgebrochen_02.jpg
Okay. Mit Holzleim und Sägemehl wird das schon - und der Stecker muss ja nur stecken - also weiter!
Beim zweiten und dritten Loch von links hatte ich keine Abfalllöcher gebohrt (damit Schmutz in den Löchern die Stecker nicht behindert sind die praktisch) und habe das nachgeholt. Weil das Vertiefen vorher war ist mit da der Bohrer nicht verrutscht, aber beim Abfallloch ist mit der Bohrer irgendwie außer Kontrolle geraten und nun haben wir einen Durchbruch erzielt...
og2_gelaender_durchgebohrt.jpg
Ein Guckloch im Holz - das war nicht geplant!


Gut. Wollte das Holz trotzdem nicht ersetzen. Wenn sowas beim Geländer für das DG passieren würde, würde ich das auch fixen wollen, weil die fünf (!!!) Teile echt schwierig zu machen sind...
Es gibt aus dünnem MDF Deko, was z. B. eine Silhouette von einem Blatt oder ein Schnörkel ist. MDF hab ich da und vielleicht kann man auch aus Resten von Pappelsperrholz eine Schicht abtrennen nachdem ich das in Form gesägt habe. Also weiter!
Mit der Erkenntnis, dass die Stecker 2 und 3 (Zählung von links) hinter dem Verschluss des Geländers liegen, gab es ein Wechselbad der Gefühle. "Jeahii! Kaum zu sehen!" und "Oh... Da kann ich keine Platte drauf machen weil der Verschluss ja da ist..." Aktuell plane ich das Loch mit Holz und Sägemehl zuzuspachteln. Die Löcher für die Stecker sind oft so nah am Rand des Holzes, dass man den Lichtschein im Bohrloch sieht! Gut. Spachtel. Ist auf der Liste...

Weiter! Die Stecker gingen eigentljch gar nicht in die gebohrten Löcher. Warum die 10-mm- Rundstäbe nicht einfach so und die Löcher des 10-mm-Bohrers passen, weiß ich nicht. Ich habe die Stäbe minimal mit 80er Schmirgelpapier bearbeitet und mich dann ans schleifen der Bohrlöcher gemacht. Innerhalb von Bohrlöchern schmirgeln... Schmirgelpapier an einen kleineren Bohrer kleben und damit Runden im Bohrloch zu gehen hat nicht geklappt. Das Papier hat sich direkt aufgelöst... Einen Holzstab mit einer Kerbe versehen, Schmirgelpapier dort einzustecken und damit das Loch glatt zu machen funktionierte genauso wenig. Vielleicht muss die Kerbe auch über die ganze Länge sein; ich weiß nicht... Dann fiel mir der Fräsbohrer ein, den ich von einem Discounter gekauft hatte. Mit einem 8er Bohrer kann ich gut die Löcher zwar nicht glatter aber breiter machen. Juhu!
og2_gelaender_werkzeuge.jpg
Werkzeuge für die Optimierung der Stecker

Übrigens sind die Abfalllöcher super - ich puste oben rein und unten geht der ganze Dreck weg! War ne gute Idee!

Stand jetzt ist, dass alle Stecker 4 cm im und 6 cm aus dem Holz sind. Ich habe Löcher und Stecker jetzt fix zugeordnet um Probleme zu vermeiden wenn die Stecker-Loch-Kombi wechselt... Jetzt müssen die Stecker noch begeradigt werden denn irgendwie haben die trotz Dübelhilfe mehr oder weniger Tendenz nach links oder rechts... Man erkennt aber schon was es werden soll :)
og2_gelaender_stecker.jpg
Geländer - während einer weiteren Holzleim-Behandlung...


Die Löcher sind zu Teil recht wild und bei einem hält dem Stecker nichts mehr - der rutscht ganz nach unten durch... Weil die Stecker das Glas halten und das Glas auf dem Holz aufliegen soll ist das nicht schlimm. Solange die Stecker beim vorklappen des Geländers mir nicht entgegen kommen ist alles gut.
og2_gelaender_stecker-schlecht-gebohrt.jpg
Sitzt drin, wackelt ein kleines bisschen und hat viel Luft...


Was ich noch unbedingt machen wollte war ein Höhencheck. Ist das Glas hoch genug um jeden Popo drinnen zu halten - auch wenn man mal flüchtet? Ist es niedrig genug dass man den Kopf drüber strecken kann? Kann man mit aufgestellten Füßen auch raus gucken!?
Soweit scheint alles okay. Auch wenn dem Testschwein vielleicht 2 cm Höhe fehlen die durch die fehlende Streuschicht im Test kommen...
og2_gelaender_hoehe.jpg
Glas so hoch wie die Stecker - ein sicheres Geländer


Somit bin ich auch nächste Woche noch mit dem Geländer beschäftigt... _._

Grüße,
Shizu
 
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Moin, moin!

Direkt los....

KW 11/12

Um das Geländer bald abzuschließen habe ich mich weiter mit den Steckern beschäftigt. Mit dem Fräsbohrer und einem Geodreieck bewaffnet habe ich wie wild auf die Löcher eingebohrt bis die Stecker (so gut wie) kerzengerade waren. Dabei habe ich das Brett eingespannt und das Geodreieck auf die Werkbank gestellt. Das Holz selbst ist etwas gebogen - ich hoffe es stimmt letztendlich trotzdem...
og2_gelaender_stecker-begradigen.jpg
Wenn ich es an das Glas befestige kann der Stecker noch etwas geneigt werden


Das Glas habe ich nicht gesägt. Ich will grad lieber auf das Glas für das Geländer im DG warten weil ich dann vielleicht etwas geschickter das Glas zersägt kann...
Stattdessen habe ich mich wieder mit der Seite vom DG beschäftigt. Die Seitenwände stehen noch immer hier und warten auf die Fertigstellung... Lackiert sind die Schnitte noch immer nicht; verputzt ist es auch nicht... Aber die Fenster! Um mir über das Glas klar zu werden habe ich erstmal geschaut wo die Schrauben für die Gläser sitzen.
hb_seite_schrauben-fuer-glas.jpg
Schrauben für die Befestigung der Glasscheiben (ich hatte aber zu wenig Schrauben da...)

Dabei habe ich entschieden dass es ein Glas für die drei Fenster gibt. Statt oben und unten eine Schraube in die Mitte zu setzen bekommen die drei Fenster je zwei Schrauben oben und unten. Die vertikalen Schrauben kommen wieder im Abstand von 6 cm voneinander mittig neben die Fenster. Entsprechend dem Schraubenabstand zum oberen/unteren Rand des Fensters werden die Schrauben oben und unten vom Rand aus gesetzt. So wirken die Schrauben ganz harmonisch platziert. Das Glas wird somit auf 38 x 13,5 cm gesägt, für drei Fenster a 9 x 10,5 cm und zwei Abständen von je 3,5 cm.
Damit ich weiterhin etwas Spielraum habe, wollte ich keine vertikalen Linien erstellen weil man dann direkt sieht wenn etwas verrutscht ist. Leider werden die vertikalen Schrauben der Fenster im DG FAST eine Linie mit den Schrauben vom OG2 bilden - es wird wohl wie eine krumme Linie aussehen... :S

Dann bin ich wieder zurück zum OG2. Dort will das Scharnierband montieren werden. Die drei Teile werden mittig bzw. 3 cm von außen aus platziert. Das Scharnierband habe ich so angesetzt, dass das Scharnier halb auf dem Geländer liegt. Ob das so gut ist, darüber bin ich mir nicht mehr so sicher. Im EB II. Habe ich das Scharnier auf 90 ° geöffnet und an da Geländer gelegt. So ist das Gelenk mehr unter der Ebene; jetzt ist das Gelenk halb unter der Etage, halb unter dem Geländer.
Auf jeden Fall habe ich es nun so am Geländer montiert. :)
og2_gelaender_scharnierband-montiert.jpg
Dass die Schrauben etwas raus schauen ist optisch nicht schlimm, weil das Gelenk ja auch ein paar Millimeter in Anspruch nimmt.


Zuletzt habe ich zwei Plexiglasscheiben von 2 mm für die Fenster im DG hervorgeholt. Es sind tatsächlich 2/3 der Front vom EG des EB I.!!!! Etwas zerkratzt aber ich hoffe das fällt später nicht auf o.o
hb_dg_fenster_scheiben-angezeichnet.jpg
Auf jeden Fall habe ich tatsächlich alle vier Seiten jedes Fensters gesägt. Und wohl sogar ziemlich gerade :D

Info: Mir ist das Plexiglas immer sehr gesplittert und eingerissen. Bei diesem Eigenbau gelingt es mir aber sehr gut. Natürlich habe ich passende Sägeblatter für Kunststoff für meine Stichsäge. Die Sägestellen klebe ich mit Kreppband auf beiden Seiten ab. Gegen Kratzer klebe ich oft zusätzlich zur Schutzfolie noch Papier drauf um es vor dem Fuß der Säge zu schützen. Dazu spanne ich das Glas jetzt mit vier Holzplatten ein. Oben, unten, rechts und links. Die Säge läuft damit auf dem Holz und nicht auf dem Glas - doppelt gut! Mit der Geschwindigkeit ist es noch schwer - ich habe mal "~ 2300/Min" notiert, aber das war jetzt irgendwie zu frickelig... Mit ca. 2000 was-auch-immer bin ich jetzt durch das Glas gesaust. Jetzt klebt etwas Plastik am Sägeblatt. Vielleicht bekomme ich es weg, wenn ich das Sägeblatt kalt stelle :D
plexiglas-saegen.jpg
Glas fest in vier Holzplatten gespannt damit es nicht vibriert und einreißt


Ich habe also weiterhin die Seiten für das DG und auch das Geländer für OG2 nicht fertig :O

Grüße,
Shizu
 
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Ich bewundere Dein Können und Deine GEDULD, die Du dafür brauchst, Shizu :blumen:
 
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Ganz ehrlich , ich auch,
das wäre nix für die Tochter meiner Mutter.
 
Shizu

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Vielen Dank ihr lieben. Ich kann aber nunmal auch nicht mehr zurück ;)

Nachdem ich gestern kurz und kräftig flach lag heute der Bericht:

KW 12/13

Das Dachgeschoss hat nun Glas vor den Fenstern! Zumindest theoretisch denn wirklich angeschraubt habe ich es nicht. Löcher nicht ausleiern...
Es beginnt damit die Mitte am oberen Rand der Seitenwand zu markieren. Das wird auch die Mitte des Glases sein weil es auch die Mitte der drei Fenster ist.
glas-anschrauben_01_mitte-markieren.jpg

Die Fenster sind 8 cm von oberen Rand entfernt. Das Glas steht 1,5 cm oben/unten über. Die Schraube soll 0,7 cm Abstand haben. Daher markiere ich 7,3 cm von oben; horizontal soll jedes Fenster (9,5 cm breit) einen Schraubenabstand von 2,2 cm vom Außenrand des Fensters haben. Die 2,2 cm kommen von dem Abstand der vertikalen Schrauben zum Fensterrand.
glas-anschrauben_02_horizontale_oben.jpg

Die Schrauben unter den Fenstern sollen auf der selben vertikalen Linie sitzen wie die oberen. Darum habe ich das Geodreieck an dem Rand der Seitenwand und an die oberen Markierungen angelegt. 19,2 cm vom Rand aus müssen die Schrauben sitzen (8 + 10,5 + 0,7 cm).
glas-anschrauben_03_horizontal_oben-u-unten.jpg

Um die vertikalen Plätze zu finden, die links und rechts von den Fenstern sitzen sollen, habe ich zuerst die Mitte zwischen den (rechnerischen - ich kann sehr krumm sägen...) Fenstern markiert. Außen habe ich einfach 1 cm vom äußeren Rand des Fensters gemessen, weil da das Glas cm übersteht.
glas-anschrauben_04_vertikal-platz-finden.jpg

Dann wird die Mitte der Fenster markiert. Von da aus will ich die Schrauben setzten. 13,2 cm vom Rand aus (8 + (10,5 / 2)) ist die Mitte der Fenster.
glas-anschrauben_05_verti_mitte-markieren.jpg

Das Geodreieck an die Markierung für die Mitte zwischen den Fenstern und an die Markierung für die Mitte anlegen - damit finde ich die Plätze für die Schrauben. 6 cm Abstand voneinander. Ich benutze oft ein Vielfaches von 3, oder 1,5 cm. Durch die 6 cm Abstand zueinander ergibt sich auch der Abstand von 2,2 cm zum Fensterrand ((10,5 - 6) / 2).
glas-anschrauben_06_verti_von-mitte-aus-anzeichnen.jpg

Und so entstehen die gesamten Markierungen für das Fensterglas - hat mich Stunden gekostet um das auszuklamüstern ;)
glas-anschrauben_07_gesamte-markierungen.jpg

Ich habe die Markierungen für das Glas zuerst auf dem Holz angezeichnet (auf Kreppband fals ich mich mal vermesse). Anschließend habe ich mit einem Geodreieck das Glas aufgelegt und die Bohrstellen markiert. Weil ich das Glas von Hand relativ ungerade gesägt habe, habe ich mir die geradeste Seite zum Anlegen ans Geodreieck ausgesucht...
hb_dg_fenster_markierung-auf-glas.jpg
Markierung erst auf Holz, dann aufs Glas

Das Bohren ging dann mit dem Minicraft vonstatten. Ich habe wieder einen 2-mm-Blechbohrer benutzt und nachdem der Bohrer durch ist, bewege ich den Bohrer im Uhrzeigersinn um das Loch so weit zu weiten dass die Schrauben durch passen. Beim Drehen der Schraube sollte das Glas nicht in Mitleidenschaft gezogen werden.
hb_dg_fenster_ausruestung.jpg

bohrer-mit-plexiglas.jpg
Info: Weil das Plastik nach jedem Loch am Bohrer klebt und unter Umständen Rillen im Glas hinterlässt, muss ich das Plastik immer entfernen. Es geht am besten mit einem Teppichmesser. Damit ritze ich die Plastikhülle des Bohrers ein. Hat etwas von einer Schnitzbewegung. Irgendwann kann ich das Plastik dann lösen und wieder bohren.

Als das Glas fertig war, konnte ich prüfen ob es mit dem Holz übereinstimmt. Sollte ich durch das Weiten der Bohrlöcher sehr von der gewollten Position abweichen, kann ich im Holz noch ein bisschen rücken. Die Löcher passten soweit ganz gut. Ungenauigkeiten werden unter der Schraube verschwinden.
hb_dg_fenster_montagebereit.jpg

Dann ging es ans Lackieren.
Zuerst habe ich alle Schnittkanten in den Seitenwänden im DG lackiert. Damit alles gerade steht und möglichst wenig Druck und Zug auf den schmalen Bereichen im unteren Bereich der Seitenwand wirkt habe ich mit Zwingen die Wand zum trocknen aufgestellt. Die kleinen Pfeiler sind jetzt auch lackiert. Aufgestellt sind sie mit Zahnstochern in Styropor und den Löchern für die Dübel.
hb_dg_schnitte-lackiert.jpghb_pfeiler-lackiert.jpg

Weiter ging es mit dem Geländer von OG2. Dort ging es jetzt daran das Scharnierband nicht nur am Geländern sondern auch an der Etage zu montieren. Zuerst habe ich die Etage aufgebockt damit sie auf der Höhe des Geländers ist. Dann das Geländer anlegen. In der Mitte soll das lange Teil sein, was in der Mitte auch eine Schraube hat. Darum habe ich erst nur die mittlere Schraube gebohrt, montiert und dann alle Bohrlöcher angezeichnet.
og2_gelaender_scharnier-markiert.jpg

Im Anschluss wurden alle Löcher in die Etage gebohrt. Für dir beiden kurzen Teile außen war das auch so okay. Dann einmal montieren um die Funktion des Scharniers zu testen.
og2_gelaender_montiert.jpg

Das Kippen des Geländers geht nicht auf 180 °. Das ist aber nicht schlimm, da der Pfeiler sowieso maximal ein Kippen um 90 ° zulässt. Das Geländer wird in Zukunft soweit klappbar sein dass es eine Verlängerung der Etage ist.
og2_gelaender-gekippt.jpg
Maximal offenes Geländer (Ansicht von unten)

Das wars von der letzten Woche. Ich mache weiter :)

Grüße,
Shizu
 
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Hei du machst dir aber auch eine Arbeit (y) hast du einen Bauplan oder wie machst du das ?
Und ich bin schon gespannt wie das als fertig aussieht, habe total den überblick verlohren. :)
 
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Ich habe auch keinen Überblick mehr. So etwas wäre nichts für mich.... wäre mir viel zu langatmig. Da würde mich die Motivation echt verlassen... über Monate an einem Ding bauen. Ich würde mich gnadenlos verzetteln. Da liegen mir einfache klare Strukturen eher.
 
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Angelika

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Ich habe auch keinen Überblick mehr. So etwas wäre nichts für mich.... wäre mir viel zu langatmig. Da würde mich die Motivation echt verlassen... über Monate an einem Ding bauen. Ich würde mich gnadenlos verzetteln. Da liegen mir einfache klare Strukturen eher.
Und ich hätte auch gar keinen Platz, wo all das so lange einfach herum stehen könnte. Meine Gehege mussten in max 1 Tag stehen, weil die Schweins so lange dann in einem Provisorium waren.
 
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Und ich wollte sie immer unbedingt in dem Gehege sehen... da musste es innerhalb weniger Tage fertig sein. Die Vorfreude war einfach zu groß. Und ja, auf eine Dauerbaustelle hätte ich auch gar keine Lust. Noch ein Grund, warum wir einfache Strukturen gewählt haben.
 
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Hi.

Tut mir leid dass ihr verloren seid. ^^" Ich werde mal überlegen wie ich euch bei den Berichten abholen kann *grübel*

Die Vorlage steht mit EB II. ja quasi vor mir. Ich habe einige Zettel auf denen ich in der Bahn und so viel gedacht habe. Um die Aufgaben jetzt besser sortieren zu können und zu wissen was überhaupt zu tun ist, habe ich mir ein Board gemacht.
20200328_110230-1.jpg 20200328_110454-1.jpg
Jeder Zettel ist eine Aufgabe ("HB EG Front montieren", "HB Rampen kaufen", ...). Einige Zettel sind aber auch Sinngrüppchen weil es demotivierend viele Zettel beim Schreiben wurden. Da umfasst ein Zettel, z. B. "HB OG2 Trennwand links", mehrere Arbeitsschritte (kaufen, anzeichnen, bohren und sägen, lackieren, montieren).
Ich sollte die Zettel von links nach rechts und oben nach unten abarbeiten. Das ist grob die Priorisierung. Von oben nach unten gibt es Arbeitsabschnitte (z. B. "Geländer DG").
Mit Icons auf dem Zettel hab ich sortiert was ich zwingend für die Grundlage machen muss (Rechtecke zwingend, Dreiecke sollte ich schon vorbereiten weil es später schwerer ist, Kreise können on top nachgeliefert werden). Die Farbe der Pinnadeln zeigt an was in dem Arbeitsabschnitt andere blockt bzw. was neues einleitet (rot), was ein Zwischenschritt ist (gelb) und was der letzte Teil ist (grün). Blaue Pins zeigen kleine Arbeitsabschnitte, die relativ unabhängig sind (z. B. "HB OG1 Bogenrampe").
Pins in der Ecke zeigen dass die Aufgabe andere Arbeiten blockiert (gelb) bzw. das die Aufgabe blockiert wird (rot). Beispiel dafür ist dass "Krankenbereiche" von "Konzept Krankenbereiche" blockiert wird.
Fertige Aufgaben kommen in das "Done"-Kästchen.

Ich beneide auch irgendwie die Leute die melden "Habe am Wochenende den EB gebaut"... Die Planung macht auch irgendwie mehr Spaß als das bauen. Spaß macht es jetzt auch nicht wirklich mehr. Warum es seit Monaten geht ist zum einen dass meine Mäuse mit Krankheiten zu kämpfen hatten, ich mental dann und auch wegen anderer Sachen einfach keinen Kopf zum Bauen hatte, ich die Prioritäten woanders hin legen musste und ich mit 60 m² genug Platz finde die Materialien zu lagern. Ich laufe Parkour, aber es geht.

Der Thread hier zwingt mich jetzt jede Woche zumindest ein bisschen zu machen. Diese kleinen Schritte bringen auf lange Sicht was. Ich versuche jetzt einfach irgendwie Zettelchen für Zettelchen abzuarbeiten...
Eine andere Möglichkeit habe ich auch nicht.

Shizu
 
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Das sind dann mal Bauplähne :) das wäre für mich jetzt echt zu viel.

Schön das du durchbiss hast (y)freue mich auf das endprodukt.
 
Shizu

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Ihr werdet noch sehr lange diesen Thread verfolgen können... :(:)

Die Woche ist mir jetzt komplett durch die Lappen gegangen >.<
Im Anhang findet ihr eine Skizze mit Markierung wo gearbeitet wird. Ich hoffe das macht es klarer :)

KW 13/14

Die Arbeit am OG2 und dem Geländer geht weiter. Das muss fertig sein damit kein Schwein raus purzelt...
Weil das Geländer ja nach vorn geklappt wird, soll Streu zwischen Etage und geklappten Geländer durchfallen können. Da das Scharnierband sehr klein ist, will ich ein Stück der Etage abschrägen. Ich habe es auf 1 cm Tiefe festgelegt. Die Höhe wird ca. die Hälfte der Etage sein.
og2_aussparung.jpg
Anzeichnung des Teils der abgeschrägt wird

Den Schrott kann ich gerade nicht machen. Darum habe ich die Halter für den Geländerverschluss weiter bearbeitet.
Damit das Geländer um 90 Grad gekippt werden kann, brauchen die Halter noch eine Aussparung.
og2_verschluss-halterung_aussparung-tiefe.jpg
Maßnahmen von der Kante der Aussparung in der Etage aus
Knapp 2,5 cm ragt der Halter für den Verschluss über die Kante hinaus. Damit ihr keine Millimeterarbeit machen muss und Ungenauigkeiten nicht so auffallen, versuche ich nicht den Halter auf der Kante enden zu lassen, sondern werde 3,5 cm von vorne abschneiden.
og2_verschluss-halter_aussparung-geplant.jpg
Schablone für die Aussparung

Außerdem wollte ich nun endlich die Löcher in die drei Platten, die diese Halterung bilden, machen. Sicher war ich mir noch immer nicht aber zur Not mache ich das irgendwann neu. Es sollten zwei Kreise werden, die ich mit einem Ausreißer erstelle. Damit ich genauer arbeiten kann, habe ich die Löcher an meinen Markierungen erst nur an- und dann mit einem 8-mm-Bohrer durchgebohrt. Im rechten Winkel.
og2_verschluss-halter_loecher-bohrung-1.jpg
Anbohren der Markierung damit der Bohrer nicht verrutscht
og2_verschluss-halter_loecher-bohrung-2_ausschnitt.jpg
Drei Stadien einer Halterung: durchgebohrt und angezeichnet, durchgebohrt und gesägt, angezeichnet

Alle sechs OSB-Teile mussten durch diese Schritte. Dann kam der Ausreißer zum Einsatz. Der untere Kreis aller sechs Teile hat 2,5 cm Durchmesser. Für den oberen Kreis habe ich bei den beiden Innenteilen 3,2 cm große Kreise gesägt und die vier Außenteile bekamen Löcher von 5,6 cm Größe. Das sind die Größen die das Werkzeug anbietet - nicht meine! xD
og2_verschluss-halter_gebohrt-gesaegt.jpgog2_verschluss-halter_werkzeug.jpg

Zusammen sieht das ganz nett aus. Es hat etwas geeiert und ich hab mich irgendwo auch einmal vermessen, aber weil nichts ganz genau aufeinander passen muss ist das schon okay...
og2_verschluss-halter_aufeinander-gelegt.jpg
Drei Teile eines Halters aufeinander

Bei den vier äußeren Teilen habe ich die Kreise verbunden. Inzwischen sind die inneren Schnittkanten der Teile grob geschmirgelt und ich muss jetzt jeden Halter aus drei Teilen zusammen kleben. Dann wird der kleine Kreis, der durchgängig sein soll, final gemacht. So bieten die Halter die Möglichkeit Dinge aufzuhängen. :)
og2_verschluss-halter_komplett-gesaegt.jpg

Ich hoffe in KW 14/15 mit diesem Element abschließen zu können!

Grüße,
Shizu
 

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Wieder zu spät, aber ich mach das jetzt noch!

KW 14/15

Die Woche war ich vorrangig an der Halterung für den Verschluss vom Geländer des OG2 dran. Zuerst wurden die Teile zu zwei Haltern verklebt. Drei Platten kommen auf eine Breite von 3,9 cm (1,2 + 1,5 + 1,2 cm) und sollen an den Pfeilern unter OG2 angebracht werden. Sie dienen dazu den Verschluss für das Geländer zu halten, da die Pfeiler rund 10 cm "innen" liegen.

og2_verschluss-halter_kleben_01.jpgog2_verschluss-halter_kleben_02.jpg
Kleben eines Halters - die Seiten zum Pfeiler und zur Ebene sollen möglichst gerade sein

Um die Seiten zum Pfeiler und zum OG2 möglichst gerade zu haben, habe ich beim Kleben versucht an diesen Seiten die Platten anzulegen. Es hat nicht so richtig geklappt aber wirklich wichtig ist eigentlich nur das Anliegen am Pfeiler, wo die Halter mit zwei Dübeln befestigt werden sollen. Die Löcher für die Dübel sind bereits in der mittleren Platte gebohrt.
og2_verschluss-halter_verklebt.jpg

Im Anschluss habe ich die geschwungene Außenseite geschliffen. Es soll nach einem Stück und nicht nach drei Platten aussehen. Der Deltaschleifer war eine Hilfe aber für die konkave Biegung nicht gut geeignet. Viel habe ich somit von Hand und einem Schmirgelblock gemacht. Die großen Innenkreise hatte ich vorher schon glatt gemacht. Die kleinen durchgehenden Kreise zeigten einen deutlichen Versatz, sodass ich mit dem Fräsbohrer die Übergänge etwas weicher gemäht habe.
Die Idee mit einem Stab den Innenkreis zu schmirgeln funktionierte nicht, weil ich die Außenkante als Kreis haben wollte und das wäre so nicht möglich gewesen - die Auskreisungen waren zu verschieden. Darum habe ich schließlich alles mit meinem Daumen geschmirgelt und versucht weiche Übergänge zwischen den Platten zu machen und die perfekte Kreiskante außen beizubehalten. Beim Schleifpapier startete ich mit 60 und endete bei 180.
og2_verschluss-halter_geschliffen.jpg
Geschliffene Halter

Weiter ging es mit der Aussparung in dem Boden von OG2. Die schrägen Kanten sollen es leichter machen Abfall, der auf dem aufgeklappten Geländer liegt, zwischen Geländer und Etage wegzuwerfen. Darum kann die Schräge auch nur da sein wo kein Scharnierband das Geländer hält. Ich habe vom Rand des Scharniers 1 cm abgemessen als seitliche Begrenzung der Schräge und eine Tiefe von 1 cm angesetzt.
og2_abfallschraege_angezeichnet.jpg

Entgegen meiner ursprünglichen Idee die Schräge zu hobeln, habe ich kurzerhand zum Deltaschleifer gegriffen und es mit 60er Papier abgeschliffen.
og2_abfallschraege_geschliffen_01.jpgog2_abfallschraege_geschliffen_02.jpgog2_abfallschraege_geschliffen_03.jpg

Außerdem habe ich mich an die Verspachtelung der Schnitte in der Seitenwand gewagt. Es geht dabei konkret um die Durchgänge zum Seitenbereich. Weil die Einschübe dabei keine Leisten haben die die Schnittkanten verdecken wollte ich die 1 bis 2 mm breiten Schnitte mit Holzkleber füllen.
Zuerst habe ich die Schnitte mit Kreppband abgeklebt. Das Band kommt in die Schnittkante und die Seitenwand. Dann kommt der Einschub rein und ich schmiere das Gemisch aus Holzkleber und Sägemehl in die Lücke.
hb_dg_seite_durchgang_gespachtelt.jpg

Das Lösen des Kreppbandes und des Einschubs war sehr schwer. Ich hatte nicht bedacht dass der Kleber offenbar auch durch das Kreppband zieht und somit auch an der Wand klebt. Das wollte ich eigentlich mit dem Kreppband vermeiden. Mit dem Teppichmesser und roher Gewalt habe ich die Einschübe aber wieder lösen können; jedoch sind die Öffnungen zum Teil auch wieder deutlich sichtbar. Für die Außenseiten muss ich das System nochmal überdenken...

Das wars von der Woche... :S

Shizu
 

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Hallo zusammen.

Hier der Bericht der letzten Arbeitswoche.

KW 15/16

Zunächst habe ich die äußeren Schnitte der Einschübe vom Dachgeschoss verputzt.
Dieses Mal habe ich kein Kreppband benutzt um zu vermeiden dass der Kleber sich mit der Seitenwand verbindet, sondern Backpapier. Das Backpapier war etwas rutschig und schwer zu fixieren - Kreppband hält da auch kaum...
hb_dg_einschub_verputz-aufbau-backpapier.jpg
Backpapier zum Schutz der Seitenwand und eine Wasserwaage um den Einschub gerade einzuschieben.

Mit Holzkleber und Sägemehl hab ich dann die Paste gemischt. Hatte eine unangenehme Konsistenz... Gemischt und aufgetragen habe ich es mit Kartonstücken. Dass es kein farbiger sein sollte weiß ich aus anderen Erfahrungen weil ich die Farbe sonst im Werkstück habe...
hb_dg_einschub_verputz-material.jpg
Material zum verputzen der Schnitte
hb_dg_einschub_verputz-auftrag.jpg
Masse in der Schnittstelle - möglichst in den Zwischenraum und auf das Backpapier.

hb_dg_einschub_verputz-getrocknet.jpg
Die getrocknete Masse

Das Lösen der Einschübe und des Backpapiers war wunderbar einfach. Es brauchte etwas Ruckeln aber wenn der Einschub draußen war konnte ich das Backpapier ganz einfach lösen. Nichts klebte am Einschub wie beim Kreppband. Ein bisschen Schleifpapier hat dann die getrocknete Masse, die auf der Oberfläche war, entfernt.
Info: Wenn ich beim Schleifen genau die Schnitte nachfahre, schleife ich natürlich auch die normale Schicht des Holzes weg. Es wurde somit heller und hätte ungewollte Aufmerksamkeit auf die Schnitte gelenkt. Stattdessen habe ich das Muster im OSB aufgegriffen und somit keine klaren hellen Stellen die nur auf den Schnittkanten liegen.
hb_dg_einschub_verputz-fertig-gestellt.jpg

Weiter ging es dann mit dem Geländer für das Dachgeschoss.

Im Gegensatz zu den andern Etagen ist das DG vorne nicht gerade sondern hat zwei Vorsprünge an den äußeren Seiten. Das Geländer habe ich schon früher zugesägt und die Bohrungen für die Montage an der Etage sind auch schon vorhanden.
hb_dg_front.jpg
Vorderer Teil des Grundrisses vom Dachgeschoss

Das Geländer besteht auch aus 8 cm hohem Holz und 10 cm hohem Glas darüber. Das Geländer hat eine durchgehende Maserung und besteht aus fünf Teilen.
hb_dg_gelaender-teile.jpg

Das Glas wird hier auch mit Halbrundstäben in das Holz gesteckt. Darum habe ich für die sieben Glaselemente 14 "Stecker" gemacht. Halbrundstäbe (Kiefer, 10 x 5 mm) wurden in 14 cm und 4 cm Höhe zugesägt. Das ist die Höhe des Glases und die Höhe die der Stecker in das Holz kommt. Dann habe ich vom oberen Rand erst die 10 cm für das Glas abgemessen - darunter wird der kleine Teil geklebt um einen Rundstab zu haben. Als nächstes habe ich die Position für die Schrauben markiert, die das Glas halten werden - 2 cm von außen aus. Mit dem Zentrierer habe ich die Mitte da markiert und mit Bleistift hervorgehoben. Bei den kurzen Teilen habe ich die ungeradere Seite als "unten" markiert - die geradere Schnittkante soll zum Glas zeigen. Anschließend wird ein 4-cm-Teil auf das lange Teil unter die 10-cm-Marke geklebt.
hb_dg_gelaender_stecker_erstellung.jpg
Erstellung der Stecker (von rechts nach links...)

Wie auch im OG2 sollen die Stecker 1 cm Abstand zum Glasrand haben. Das ist wegen der Winkel beim DG schwieriger. Der mittlere lange Teil wird in drei Glasteile geteilt. Zuerst habe ich ungefähr 1 cm von der Mitte der Holzes markiert; anschließend mit dem Zentrierer die tatsächliche Mitte ausgemacht. Und natürlich mit dem 2-mm-Bohrer angebohrt.
hb_dg_gelaender_stecker_platz-markiert_01.jpghb_dg_gelaender_stecker_platz-markiert_02.jpghb_dg_gelaender_stecker_platz-bohrung-markiert.jpghb_dg_gelaender_stecker_platz-angebohrt.jpg

So. Das Bohren der Steckerlöcher ist wieder ein Arbeitsschritt der Angst. Ich habe meinen Mut zusammen genommen, die Dübelhilfe zusammengebaut und mich an die Arbeit gemacht.
hb_dg_gelaender_stecker_bohrung-aufbau_01.jpg
Ein langes Holz als Verlängerung der überwiegend kurzen Stücke um die Dübelhilfe anlegen zu können
hb_dg_gelaender_stecker_bohrung-aufbau_02.jpg
Ein zweites Brett um es besser halten zu können; ein durchgängiges Brett als Boden hilf die Stücke zu halten.

Problematisch war es wenn das Anlege-Brett schief war. Ich habe immer an der Außenseite des Geländers angelegt damit ich nicht an der sichtbaren Seite raus komme wenn die Dübelhilfe verrutscht. Das hat leider nicht wirklich geklappt. Die Bohrungen sind zum Teil so nah an der Außenkante des Holzes dass man das Licht von innen sehen kann... Keine Ahnung warum das Teil nicht funktioniert.

Nachdem alles gebohrt war habe ich die Abfalllöcher gebohrt. Wenn etwas in das Loch des Steckers fällt soll es durch das Loch raus können. Das Geländer kann ich nicht bewegen und somit sollte der Kanal für die Stecker auch frei sein können. Beim Ausmisten nehme ich das Glas sicher raus.

hb_dg_gelaender_stecker_abfall-markierung.jpg
Markierungen für die Bohrung der Abfalllöcher - 4 cm vom oberen Rand aus

Die Bohrungen sollten gerade sein - ich wollte es nicht unnötig kompliziert machen. Leider ist wieder Mist mit dem Bohrer passiert - mal mit schnellem, mal mit langsamen Bohrer. Ich weiß nicht warum das schief geht!!!!
hb_dg_gelaender_stecker_abfallbohrung_01.jpghb_dg_gelaender_stecker_abfallbohrung_02.jpg

Nachdem ich 5 Löcher gebohrt hatte und 3 komplett durch gingen, habe ich die anderen nur mit dem 10-mm-Bohrer angebohrt. Die restlichen Löcher habe ich dann mit dem kleinen Minicraft-Bohrer und einem 3-mm-Bohrer größer gemacht. Damit habe ich keinen Durchschuss mehr bekommen.
hb_dg_gelaender_stecker_abfallbohrung_03.jpghb_dg_gelaender_stecker_abfallbohrung_04.jpg

Insgesamt habe ich 3 Löcher in dem großen Mittelteil und eines an einem schrägen Teil des Geländers. Mal sehen ob es dabei bleibt oder im Lauf der Zeit noch mehr von dem hauchdünnen Holz um die Löcher ausbricht. Die schöne Maserung ist damit fast dahin aber vielleicht kann ich es ja schön kaschieren...
hb_dg_gelaender_stecker-loecher.jpg

Soweit von mir. Die Arbeit geht weiter...

Grüße,
Shizu
 

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