Vergesellschaftung mit blutigem Ende

Diskutiere Vergesellschaftung mit blutigem Ende im Haltung von Bock- und Kastratengruppen Forum im Bereich Haltung, Verhalten und Pflege; Hallo ihr Lieben! Nachdem ich mich kurz vorgestellt habe, muss ich euch direkt mit meinen Sorgen belästigen ;) Seit einer Woche bereichern vier...
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blueangelvicky

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Hallo ihr Lieben!

Nachdem ich mich kurz vorgestellt habe, muss ich euch direkt mit meinen Sorgen belästigen ;) Seit einer Woche bereichern vier unkastrierte Böcke meine Familie. Alle vier wurden von einer Dame an mich verschenkt, die die Jungs einzeln von verschiedenen Stellen gesammelt hatte, um ihnen ein Ende als Schlangenfutter zu ersparen. Der Allgemeinzustand war fraglich, zwei Jungs leicht von Pilz befallen und alle sehr scheu. Das Alter von allen ist unbekannt, drei der Süßen (Tesla, Edison und Newton) wiegen allerdings unter 700g und haben noch Babyfüßchen, der vierte Herr (Davinci) hat knapp 1200g und ungepflegte, lange Krallen.

Bei der Vorbesitzerin saßen sie in Zweiergruppen in der Konstellation Edison/Newton und Davinci/Tesla, was gut funktioniert haben soll. Hier bei mir habe ich diese Zusammensetzung erstmal beibehalten, wobei sich Edison und Davinci als die dominanteren herausstellten. Es wurde gebrommselt und gerammelt was das Zeug hielt, ihre Partner haben sich gefügt.

Nachdem der erste Teil des Außengeheges fertig gestellt war, wollte ich die Herren versuchsweise zusammen führen. Geplant war, ihnen dauerhaft Zugang zum Schlafhaus mit 140cm x 60cm mit daran angeschlossenem Außenteil mit 150cm x 150cm zu gewähren. Desweiteren soll noch ein Auslauf mit 2m x 2m angeschlossen werden, welches geöffnet wird, wenn wir Zuhause sind.

Die erste Begegnung auf neutralem Boden im neuen Außenteil begann wie erwartet mit wilder Jagd, Zähneklappern, Rammeln und Brommseln und endete leider mit einem raufenden Knäul aus Davinci und Edison, welches ich nur mit Wasser trennen konnte. Beide Schweine haben mehrere blutende Bisswunden am ganzen Körper davon getragen, ausgegangen ist der letztendliche Kampf eher von Edison, dem jungen Bock. Ich befürchte, dass die jungen Herren in ihrem kurzen Leben keine ausreichende Sozialisation erhalten haben.

Jetzt sitzen sie wieder in ihren Zweiergruppen und ich bin mir unsicher, wie ich weiter verfahren soll. Lohnt sich eine Kastration, wenn ja, von wem? Ist der Platz ausreichend? Sollte ich einen oder mehrere Böcke weiter vermitteln, wenn ja, wen? Wenn es machbar ist, würde ich viel dafür tun, um alle vier zu behalten, wobei zwei getrennte Zweiergruppen für mich auf Dauer eigentlich nicht in Frage kommen, da die Schweinchen auch über den Winter draußen wohnen sollen.

Entschuldigt bitte den ellenlangen Beitrag, ich wollte so viele Infos wie möglich zur Verfügung stellen. Wenn es noch Fragen gibt, einfach fragen!

Vielen Dank für eure Antworten :)

- blueangelvicky
 
04.08.2015
#1
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Uddi

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AW: Vergesellschaftung mit blutigem Ende

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Hallo,

es tut mir leid, dass es nicht so funktioniert hat, wie du es dir gewünscht hast. Wenn es 2 dominante Böcke sind, bringt das natürlich keine guten Vorraussetzungen.

Der Platz ist grenzwertig und dann auch noch schlecht verteilt, finde ich, da du ja maximal 1,50m in der Länge hast. Die Gesamtgröße ist mit 3qm zwar ansich eine ganz ok von der qm-Zahl, aber meine Erfahrung ist, das es bei Böcken besser ist in die Länge zu gehen, statt in die Breite. Eine Mindestbreite ist natürlich wichtig, aber es ist ein Unterschied ob sie sich z.B. auf 3m Länge auseinander gehen können oder nur auf 1,50m. Ich kann mir unter Schlafhaus nicht viel vorstellen, ich nehme an es ist eine Art großer Unterschlupf.
Besteht keine Möglichkeit ihnen den 2x2m Auslauf dauerhaft zur Verfügung zu stellen?

Da du sie nun schon wieder getrennt hast, ist natürlich auch nicht so optimal. In dem Fall muss man sich entscheiden, entweder man lässt es draufankommen und gibt ihnen die Chance das ein für alle mal zu klären, auch wenn das schlimm aussieht und mal blutig wird (es ist durchaus möglich, dass es richtig heftig kracht und dann Ruhe einkehrt). Oder es wird einfach über Tage nicht besser oder einer ist so schwer verletzt, dass es einfach nicht mehr tragbar ist. In dem Fall ist es eine Trennung für immer. Das schlimmste was man tun kann ist sie immer wieder zu trennen und neu zusammen zusetzen.
Also entweder wagst du nun noch einen letzten Versuch und steht das durch oder du belässt es bei 2 Gruppen.
Kastrieren lassen würde ich in jedem Fall. Eine Kastration kann durchaus bewirken, dass Jungs entspannter miteinander umgehen, vorallem wenn sie jung kastriert werden. Bei ausgewachsenen Böcken bewirkt es i.d.R. nicht mehr viel bis garnichts. Entscheidender als die Hormone ist m.E. der Charakter der Tiere. 2 Böcke, die sich hassen, werden dadurch nicht verträglich, aber wenn du keine 2 Gruppen machen kannst, musst du sie ja eh vermitteln und als Kastraten stehen ihre Chancen besser. Schlechte Sozialisation ist nicht immer ein Hindernis, wie ich persönlich anhand einiger Pflegeböcke, die teilweise aus jahrelanger Einzel-Kinderzimmer-Haltung kamen und dennoch verträglich waren, feststellen konnte. Es kommt da wirklich auf den Charakter an. Und was die Sozialisation angeht sind Meeris durchaus noch im Alter lernfähig, denke ich.
 
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meichi-bande

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AW: Vergesellschaftung mit blutigem Ende

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Hi,
ich stimme Uddi da voll zu!
...bei mir gibt es auch Böcke, die NIE wieder zusammen kommen. Das ist manchmal so. Mit anderen Böcken sind sie verträglich, aber wenn sie nicht miteinander auskommen, dann geht es nicht.

Und wollte noch hinzufügen: ich würde, wenn es mit den 4 Jungs nicht geht, einen von den dominanten als Kastrat abgeben. Am besten den behalten, der altersmäßig weiter von den anderen weg ist, um eine altersgemischte Gruppe zu haben, bei der die Rangfolge durch das Alter bereits mitentschieden ist.

Ich könnte mir vorstellen, dass einer der Dominanten dann weiterhin die Führungsrolle hat und die beiden kleineren sich dann auch beide dem älteren unterordnen. Das funktioniert bei mir so bisher gut.

Kastrieren lassen würde ich trotzdem alle! Da beruhigen sich die Jungs schon nach ner Weile.

Außerdem finde ich, dass die Jungs ab ca. 1,5-2 Jahren auch ruhiger werden, wenn sie in einer festen Gruppe leben. Dann werden die Streitereien weniger. Meist sind es bei mir dann die Pubertierenden, die Stress machen.
 
Flora_sk

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AW: Vergesellschaftung mit blutigem Ende

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Ich schliesse mich der Meinung von Uddi voll und ganz an. Die Fläche, Schlafhaus und Ausweichmöglichkeiten sind zu eng für 4 potente Böcke.

Insgesamt wäre es besser, wenn Du irgendwie auch den "Auslauf" von 2 x 2 m dauerhaft zugänglich machen könntest, bzw. raubtiersicher und witterungsgeschützt machen könntest.
Ich selber bin absolut keine Anhängerin von "Auslauf", egal, ob drinnen oder draussen. Dieser ständige Wechsel von viel Platz, wenig Platz, wechselnder Platz ist eine enorme Belastung und Stress für das fragile Gleichgewicht in einer Bock-Gruppe.

Das Schlafhaus finde ich zu klein, wäre wohl nur für harmonische "Softies" gross genug, aber wenn es immer mal wieder knallt (und das tut es bestimmt bei dieser explosiven Zusammensetzung), müssten sie ein grösseres, gut strukturiertes Schlafhaus haben mit Trennwänden (aber ohne Engstellen), so dass sich ein Unterlegener ausser Sichtweite verstecken, aber jederzeit auch flüchten kann.

Kastration ganz klar ja, und zwar für alle (alle gleichzeitig!) Gründe hat Uddi schon genannt.

Ich drücke Dir die Daumen, dass sich die Herren noch einkriegen. Es wäre wirklich schade, wenn Du zwei 2er-Gruppen halten müsstest (und wie Du schreibst, sehr ungünstig für die Aussenhaltung).

PS. Übrigens super, wie klar und ausführlich Du die ganze Sachlage beschrieben hast. So kennt man gleich alle Fakten! :top:
 
birgit schneider

birgit schneider

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AW: Vergesellschaftung mit blutigem Ende

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Huhu,

bin ja nun kein Bockgruppenhalter - immer gemischte Gruppen gehabt.

Einfach nur so Bauchgefühl und Kentniss:

- Auf jeden Fall alle Jungs kastrieren lassen

- Platzangebot erhöhen

- Dann zusammen setzen und schaun

Gibt aber hier viele, die reine Jungsgruppen haben und sich sicher noch Tipps geben können.

War ja nun bei Dir auch alles nicht geplant - denke, dafür machste das doch nun supi und wirst ne Lösung finden - wäre natürlich schön, wenn das Ziel ereicht werden könnte und alle 4 zusammen bleiben könnten.

Denke, Kastra für alle und Platzangebot sind nun der erste ganz wichtige Schritt
 
B

blueangelvicky

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AW: Vergesellschaftung mit blutigem Ende

AW: Vergesellschaftung mit blutigem Ende

Hallo!

Vielen lieben Dank für eure vielen ausführlichen und hilfreichen Antworten! Das ein oder andere habe ich mir schon gedacht, die richtige Böckchenhaltung ist eben doch nicht so einfach.

Nachdem ich grade mit Edison im Notdienst in der Tierklinik war, weil ein Biss zu eitern begann, hatte ich eigentlich aus Frust mit der Konstellation abgeschlossen. Beim Durchlesen eurer Beiträge habe ich mich allerdings dazu entschieden, dem Ganzen noch eine Chance zu geben.

Wir werden den zweiten geplanten Außenteil auf 2m x 3m vergrößern und so vorbereiten, dass dieser später dauerhaft mit dem ersten Teil verbunden ist und zur Verfügung steht. Dorthin werden Davinci und Tesla umziehen, damit Edison und Newton sich in den nächsten Wochen im ersten Teil auch mal den Wind um die Nase wehen lassen können. Die zwei wochenlang nur im Schlafhaus, das gefällt mir nicht.

Nachdem wir Ende nächster Woche aus dem Urlaub zurück sind, werden alle gleichzeitig kastriert. Die nächsten sechs Wochen können die Jungs dann in ihren Zweiergruppen herumschweinen, bis alles gut verheilt ist und sich beruhig hat. Danach, wenn ich alle Gehegeteile verbunden und vernünftig strukturiert habe, wage ich eine letzte Zusammenführung. Sollte das klappen, gut. Wenn nicht, kann ich, wen auch immer, zügig zu Mädels vermitteln, die Quarantänezeit ist ja dann rum.

Was haltet ihr von meinem Plan? Ich denke, so könnte ich meiner Boygroup (schönes Wort :D) noch eine Chance geben.

Liebe Grüße
 
Heidi*

Heidi*

LIEBHABER
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AW: Vergesellschaftung mit blutigem Ende

AW: Vergesellschaftung mit blutigem Ende

Hallo ihr Lieben!

Nachdem ich mich kurz vorgestellt habe, muss ich euch direkt mit meinen Sorgen belästigen ;) Seit einer Woche bereichern vier unkastrierte Böcke meine Familie. Alle vier wurden von einer Dame an mich verschenkt, die die Jungs einzeln von verschiedenen Stellen gesammelt hatte, um ihnen ein Ende als Schlangenfutter zu ersparen. Der Allgemeinzustand war fraglich, zwei Jungs leicht von Pilz befallen und alle sehr scheu. Das Alter von allen ist unbekannt, drei der Süßen (Tesla, Edison und Newton) wiegen allerdings unter 700g und haben noch Babyfüßchen, der vierte Herr (Davinci) hat knapp 1200g und ungepflegte, lange Krallen.

Bei der Vorbesitzerin saßen sie in Zweiergruppen in der Konstellation Edison/Newton und Davinci/Tesla, was gut funktioniert haben soll. Hier bei mir habe ich diese Zusammensetzung erstmal beibehalten, wobei sich Edison und Davinci als die dominanteren herausstellten. Es wurde gebrommselt und gerammelt was das Zeug hielt, ihre Partner haben sich gefügt.
..............das glaube ich so auch, sonst hätte ja die Vorbesitzerin schon eine 4er Gruppe draus gemacht.
Das wird seinen Grund gehabt haben, mit dem 2x 2/0
Zumal es schon aufgefallen ist, dass 2 Dominaten vorhanden sind, so standen die Chancen von Anfang an nicht gut.


Nachdem der erste Teil des Außengeheges fertig gestellt war, wollte ich die Herren versuchsweise zusammen führen. Geplant war, ihnen dauerhaft Zugang zum Schlafhaus mit 140cm x 60cm mit daran angeschlossenem Außenteil mit 150cm x 150cm zu gewähren. Desweiteren soll noch ein Auslauf mit 2m x 2m angeschlossen werden, welches geöffnet wird, wenn wir Zuhause sind.

Die erste Begegnung auf neutralem Boden im neuen Außenteil begann wie erwartet mit wilder Jagd, Zähneklappern, Rammeln und Brommseln und endete leider mit einem raufenden Knäul aus Davinci und Edison, welches ich nur mit Wasser trennen konnte. Beide Schweine haben mehrere blutende Bisswunden am ganzen Körper davon getragen, ausgegangen ist der letztendliche Kampf eher von Edison, dem jungen Bock. Ich befürchte, dass die jungen Herren in ihrem kurzen Leben keine ausreichende Sozialisation erhalten haben.
...........................der Punkt hier wird sein, die Paar-Haltung, das ist deren, kenn ich ...und der Charakter, ...die Alterskonstellation außerdem, ...und unkastriert.....das hätte auch noch zuträglich sein können (ich schreibe exta "können", ...)...Angelika, hier im Forum kann dich hier gut beraten, in "wie bilde ich eine Herrengruppe mit guter Chance auf Verträglichkeit.

Da wir aber Lebewesen hier haben, passiert es natürlich auch, dass sich die Lebensumstände auch verändern können, man "mag" den einen dann auf einmal nicht mehr.....wie im echten Leben.

Es sind keine, zB, Möbelstücke, die wir stellen, und dann passt es. Und dann wieder umstellen, dann passte es wieder, .....

Jetzt sitzen sie wieder in ihren Zweiergruppen und ich bin mir unsicher, wie ich weiter verfahren soll. Lohnt sich eine Kastration, wenn ja, von wem?
................................Kastration macht immer Sinn. Für mich ist das Tierschutz.
Für die 4 wird es so bleiben, am besten, wie es war, wenn sie sich nun hoffentlich so auch wieder verstehen.
Bis die Hormone sich "beruhigt" haben, kann 4 Wochen und mehr dauern, .....die Dominanten werden vermutlich weiter dominant bleiben.
Wie alt sind die 4?
Gruppe 1
Gruppe 2



Ist der Platz ausreichend? Sollte ich einen oder mehrere Böcke weiter vermitteln, wenn ja, wen? Wenn es machbar ist, würde ich viel dafür tun, um alle vier zu behalten, wobei zwei getrennte Zweiergruppen für mich auf Dauer eigentlich nicht in Frage kommen, da die Schweinchen auch über den Winter draußen wohnen sollen.
.......................da muss ich ganz ehrlich sagen (mach ich mich wieder unbeliebt)....warum nicht vorher gefragt.... ?
In deinem Falle ist das dann ja doof.
2 sind für draußen zu wenig.
Die 4 passen nicht zusammen.
Selbst, wenn du für 2 ein neues Heim suchst, hast du hier ein Innenhaltungs-Team.


Entschuldigt bitte den ellenlangen Beitrag, ich wollte so viele Infos wie möglich zur Verfügung stellen. Wenn es noch Fragen gibt, einfach fragen!

Vielen Dank für eure Antworten :)

- blueangelvicky
Meine Vermutung zu diesen 4ern, ...ist, deine Vorstellung und dein Wunsch wird leider keine Erfüllung finden.....

Mit Plan B nun das Beste draus machen, im Sinne der Wutzen..


Nachdem wir Ende nächster Woche aus dem Urlaub zurück sind, werden alle gleichzeitig kastriert. Die nächsten sechs Wochen können die Jungs dann in ihren Zweiergruppen herumschweinen, bis alles gut verheilt ist und sich beruhig hat. Danach, wenn ich alle Gehegeteile verbunden und vernünftig strukturiert habe, wage ich eine letzte Zusammenführung. Sollte das klappen, gut. Wenn nicht, kann ich, wen auch immer, zügig zu Mädels vermitteln, die Quarantänezeit ist ja dann rum.
.....da isser, der Plan B :top: nach 6 Wochen Iso, können sie dann, je nach dem wer, zu Girls.
Sei dir aber bewusst, das die Vermittlung von Kastraten Zeit braucht.

Das ist einfach so......
 
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jackie

jackie

Jedem Meeri mind. 1qm!
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AW: Vergesellschaftung mit blutigem Ende

AW: Vergesellschaftung mit blutigem Ende

Dein Plan ist prima, blueangelvicky - damit hast du dann wirklich alles getan, damit es mit deinen Jungs zu viert funktionieren kann. Es wäre euch sehr zu wünschen, dass es dann auch in der Praxis funzt... das weiss man ja leider nie vorher.

:daumen:
 
B

blueangelvicky

Gast

AW: Vergesellschaftung mit blutigem Ende

AW: Vergesellschaftung mit blutigem Ende

@ Heidi*

Vielen Dank für deine Antwort, gern werde ich dazu noch etwas schreiben.
..............das glaube ich so auch, sonst hätte ja die Vorbesitzerin schon eine 4er Gruppe draus gemacht.
Das wird seinen Grund gehabt haben, mit dem 2x 2/0
Zumal es schon aufgefallen ist, dass 2 Dominaten vorhanden sind, so standen die Chancen von Anfang an nicht gut.
Sas mit dem 2x2 hatte die Bewandnis, dass die "Vorbesitzerin" die Schweine grade mal sechs Wochen besaß, da sie sie alle einzeln von Schlangenbesitzern im Bekanntenkreis eingesammelt hat. Die Jungs saßen während der Zeit bei ihr in winzigen (Hamster?)käfigen übereinander gestapelt auf dem Balkon, die unteren zwei haben nie wirklich Tageslicht abbekommen. Sie hatten kein Heu, keinen Unterstand, nur lätschigen, vollgekoteten Eisbergsalat, als ich sie das erste Mal sah. Hatte sie mir kurz angesehen, bevor ich sie eingepackt habe. Die "Vorbesitzerin" war total erleichtert (!), dass mal jemand mit Ahnung die Schweine ansieht (Ich habe sie nur äußerlich betrachtet und mir die Schneidezähne angesehen, war wohl echt beeindruckend......) Soviel zu ihrer Kompetenz, hätten mehr Schweine in diese Gefängnisse gepasst, sie hätte sie reingepresst. Mal davon abgesehen, dass Davinci und Tesla auch noch Pilz haben, den sie nicht bemerkt hat....

Natürlich ist das alles nicht seht optimal gelaufen, zumal auch ungeplant, aber hättet ihr sie dagelassen? Wahrscheinlich nicht. Jetzt muss ich das Beste daraus machen und wenn ich sie vermitteln muss, dann ist das leider so.

Aufgrund eurer guten Tips werde ich die ganze Sache nochmal anders angehen, deswegen habe ich mich ja auch hier angemeldet. Danke nochmal.

Da wir aber Lebewesen hier haben, passiert es natürlich auch, dass sich die Lebensumstände auch verändern können, man "mag" den einen dann auf einmal nicht mehr.....wie im echten Leben.

Es sind keine, zB, Möbelstücke, die wir stellen, und dann passt es. Und dann wieder umstellen, dann passte es wieder, .....
Da hast du natürlich total Recht, stimme dir zu. Ich versuche, mit meinen Möglichkeiten die besten Bedingungen zu schaffen, die ich bieten kann, wenn es nicht klappt, werde ich nicht warten, bis einer verblutet oder an seinen Wunden verstirbt. Das unterstellt mir hier natürlich niemand, wollte ich nur nochmal kurz erwähnen.

Alter von allen ist unbekannt, kann dir nur Gewichte und das Aussehen der Pfötchen nennen.

Gruppe 1
Edison 815g, Babyfüßchen
Newton 710g, Babyfüßchen


Gruppe 2
Davinci 1050g, Erwachsenenfüße, wirkt aber noch nicht alt
Tesla 770g, Babyfüßchen

.......................da muss ich ganz ehrlich sagen (mach ich mich wieder unbeliebt)....warum nicht vorher gefragt.... ?
In deinem Falle ist das dann ja doof.
Ja ich weiß, was du meinst, aber "Hätte Hätte Fahrradkette". Die vier sind mir zufällig "Zu Verschenken" bei ebay Kleinanzeigen in meiner Nähe angezeigt worden und ich hatte Mitleid. Der Text zu den Jungs war lieblos und in der gewohnten Qualität der mittellosen Unterschicht geschrieben, die wir glaube ich, alle von diesem oder ähnlichen Portalen kennen. Bin hingefahren, hab die Zustände gesehen und sie eingepackt. Dann waren die Jungs plötzlich da, jetzt muss ich das Beste daraus achen, das bin ich ihnen schuldig. Nicht jeder hätte für ein Schwein, das er geschenkt bekommen hat, gestern fast 50€ im Notdienst ausgegeben. Davon hätte ich fast zwei Kastraten kaufen können. :schreien:

.....da isser, der Plan B nach 6 Wochen Iso, können sie dann, je nach dem wer, zu Girls.
Sei dir aber bewusst, das die Vermittlung von Kastraten Zeit braucht.
Das ist einfach so......
Auch da hast du Recht, ich werde daran denken.

@ jackie

Lieben Dank fürs Daumen drücken, ich werde berichten :)

Liebe Grüße
 
F

feyr

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AW: Vergesellschaftung mit blutigem Ende

AW: Vergesellschaftung mit blutigem Ende

Hallo

Mich würde sehr interessieren, wie es dir und deinen Schweinchen geht. Hast du eine gute Lösung gefunden?

Liebe Grüsse feyr
 
Thema:

Vergesellschaftung mit blutigem Ende

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