Zysten

Diskutiere Zysten im Krankheiten und Kastration Forum im Bereich Meerschweinchen; Hallo, meine Lilly hat in den letzten Wochen den Zwerg ständig bestiegen und gebromselt. Zuerst wurde ihr ein Tumor entfernt, der an ihrer rechten...
Linellys

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Hallo,
meine Lilly hat in den letzten Wochen den Zwerg ständig bestiegen und gebromselt. Zuerst wurde ihr ein Tumor entfernt, der an ihrer rechten Seite war. Nach der OP stellt sich heraus, dass der Tumor nur oberflächlich war und keinen Einfluss auf die Eierstöcke gehabt haben kann. Durch die Entfernung des Tumors hat sich ihr Verhalten auch nicht geändert. Darauf folgte dann ein Ultraschall und die Diagnose "winzige Eierstockzyste". Lilly bekam zweimal Ovogest gespritzt. Ihr Verhalten änderte sich schlagartig nach der ersten Spritze .
M.E. verhält sie sich jetzt normal, aber Zwerg meidet plötzlich ihre Gegenwart und wohnt nur noch auf einer anderen Etage. Nicht mal Futter kann ihn zu Lilly locken. Als Lilly noch so genervt hat, war das nie der Fall! Auffällig bei Lilly ist nur, dass ihr massig Haare ausfallen. Überall liegen sie rum, ihre beiden Seiten sind ganz kahl.
Sie wird jetzt auch homöopathisch mit Conium behandelt.
Kann ich noch was tun?
Danke!
VG Linellys
 
24.06.2014
#1
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Enkidu

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Hallo,
meine Lilly hat in den letzten Wochen den Zwerg ständig bestiegen und gebromselt. Zuerst wurde ihr ein Tumor entfernt, der an ihrer rechten Seite war. Nach der OP stellt sich heraus, dass der Tumor nur oberflächlich war und keinen Einfluss auf die Eierstöcke gehabt haben kann. Durch die Entfernung des Tumors hat sich ihr Verhalten auch nicht geändert. Darauf folgte dann ein Ultraschall und die Diagnose "winzige Eierstockzyste". Lilly bekam zweimal Ovogest gespritzt. Ihr Verhalten änderte sich schlagartig nach der ersten Spritze .
... Auffällig bei Lilly ist nur, dass ihr massig Haare ausfallen. Überall liegen sie rum, ihre beiden Seiten sind ganz kahl.
Wenn die Hormonspritze nicht dauerhaft wirkt, kommst du um eine Kastration wahrscheinlich nicht herum. Gerade die hormonell aktiven Zysten sind oft klein, machen aber große Probleme. Die Schweinchen haben dann auch extrem viel Stress, verlieren oft Gewicht und sind unverträglich.


M.E. verhält sie sich jetzt normal, aber Zwerg meidet plötzlich ihre Gegenwart und wohnt nur noch auf einer anderen Etage. Nicht mal Futter kann ihn zu Lilly locken. Als Lilly noch so genervt hat, war das nie der Fall!
vielleicht erinnert er sich noch, wie sie ihn bedrängt hat und muss erstmal merken, dass sie im Moment wieder normal ist. Vielleicht ist sie aber auch immer noch aggressiv zu ihm, nur nicht mehr so extrem wie vorher.

Sie wird jetzt auch homöopathisch mit Conium behandelt.
Kannst du dir (buchstäblich) sparen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Homöopathie

Außerdem würde ich meinem Tier niemals gefleckten Schierling geben, nicht mal in homöopathischer Verdünnung. Gut, bei D30 wird nix mehr drin sein, aber bei D2 vielleicht schon.
http://www.gifte.de/Giftpflanzen/conium_maculatum.htm
 
Sunshine

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Was soll Linellys denn mit dem Link anfangen :gruebel: ?

Zysten lassen sich sehr wohl mit homöopathischen Mitteln behandeln. Ich kenne zwar Conium in dem Zusammenhang nicht, aber die Dosis macht das Gift ;). Nur weil du anscheinend nichts von Homöopathie hältst, musst es nicht schlechtreden.

Ich hab 2 Schweine mit Zysten. Bei der einen schlagen die Globuli hervorragend an. Die andere muss etwas intensiver behandelt werden. Ihre Geschichte ist hier nachzulesen:

http://www.meerschweinforum.de/showthread.php?t=300929&highlight=zysten

Gute Besserung für Lilly :daumen:
 
Katy

Katy

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ich habe immer wieder Schweinchen mit Zysten...die ich immer und erfolgreich mit Ovaria behandle.

Bisher mussten nur bei zwei Schweinchen die Zysten operativ entfernt werden- einfach weil sie zu groß waren und auf die Organe gedrückt haben.

Frag deinen TA nach Ovaria...wird oral gegeben. Meines Erachtens gibt es nichts besseres.
 
SchnuffiPupsi

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Aaaalsooo, ich bin ja kein Tierarzt und kann deswegen nur meine bisherige Erfahrung mit Zysten niederschreiben:

Emma bekam ich schon mit Zysten. Zum Tierarzt bin ich damit erst, als diese hormonell aktiv wurden und ihr Bauch nackig wurde.
Daraufhin bekam sie (vermutlich das gleiche Mittel wie bei dir) Hormone gespritzt.
Die Haare wuchsen nach, aber auf einmal fing mein Kastrat an, sie zu beißen und verjagen zu wollen.
Daraufhin musste ich die Gruppe trennen und doch eine Kastration in Angriff nehmen.

Die Tierärzte meinten, es könnte sein, dass sie durch die gespritzten Hormone nach "Männchen" riecht für Böcke, sodass sie deswegen gebissen wurde.
Bei der Op stellte sich dann heraus, dass sie eine Gebärmutterentzündung hatte (sehr wahrscheinlich durch die Hormone).
Kann also auch sein, dass er sie deswegen gebissen hat. *schulterzuck*


Derzeit habe ich eine Dame hier, mit sehr großen Eierstockzysten. Hin und wieder war sie dauerbrommelsig und verlor Fell-dies habe ich immer gut mit Ovaria Comp. in den Griff bekommen!
Allerdings wurden sie größer und größer.

So bekam sie vor einigen Wochen ein anderes hormonelles Mittel. Fünf Tabletten.
Ich guck mal eben nach, wie das hieß....
Chlormadinonacetat!
(das ist der Wirkstoff-deshalb hier auch keine Dosierungsangabe ;))

Das gibt man alle 5-6 Monate.
Die hiesige Tierärztin kannte das andere Mittel, das gespritzt wird auch gar nicht-vermutlich hätte ich das auch nicht nutzen wollen aufgrund meiner negativen Erfahrung damit.
Keiko ist jetzt nicht wieder vollschlank, aber wesentlich dünner am Bauch, Atmung und Verdauung funktionieren wieder wie bei allen anderen und sie sieht auch wieder figurmäßig aus, wie ein normales Schwein.
Bisher noch keinerlei Nebenwirkungen entstanden.

(ich habe allerdings im Internet auch nicht viele Informationen bezüglich dieses Mittels finden können-steht aber im schlauen Buch ("Meerschweinchen als Patient") mitaufgeführt.
 
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gummibärchen

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Du kannst versuchen, den Haarausfall mit Ovaria Comp. und Sepia in den Griff zu bekommen.

Meine Erfahrung zeigt allerdings leider, dass auf lange Sicht diese ganzen Therapieversuche nicht den gewünschten Erfolg bringen. Irgendwann werden die Zysten wieder größer, machen wieder Probleme und der Haarausfall kommt auch wieder, daher lasse ich bei Zysten inzwischen lieber zeitnah kastrieren, bevor es am Ende zu spät ist.
 
Linellys

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Lilly ist schon 6,5 Jahre alt. Daher habe ich in Absprache mit der TÄ auf die Kastration verzichtet. Bei einem jüngeren Tier hätte ich es wohl eher machen lassen. Und sie ist auch so fit und fröhlich! Nur der Zwerg tut mir so leid, er hat richtig Panik vor ihr und sitzt wie ein Häufchen Elend in der Ecke.
 
SchnuffiPupsi

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Ja, siehe meinen Beitrag:
Vielleicht war an der Theorie der damaligen Ärzte doch was dran und deine Dame riecht jetzt für deinen Bock nach Männchen.
Soll ja auch kleine Schisser unter den Kastraten geben, vielleicht hat er nun Angst, weil der Geruch sich verändert hat. :gruebel:

Was du ja jetzt am Besten tun kannst, weiß ich auch nicht.
Die Hormone hat sie ja nun schon intus. Aber, ansonsten, wenn es mal wieder notwendig ist, vielleicht mal den Tierarzt auf das andere Mittel ansprechen (siehe oben)?
Ansonsten versuche doch mal eine "Vergesellschaftung"-wenn sie für ihn "neu" riecht, hilft das vielleicht auf neutralem Boden? *denk*
 
gummibärchen

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Ah okay - verständlich! In dem Alter würde ich natürlich auch von einer Kastration abraten.

Wie alt ist der Kastrat denn?
 
Linellys

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Der Kastrat ist drei Jahre alt. Im Moment sitzt er freiwillig bei Lilly und frisst! Aber er hat richtig Panik vor ihr. Und ich merke auch, dass Lilly nicht normal ist. Sie besteigt ihn zwar nicht mehr, aber droht ihm und schüchtert ihn total ein. Er tut mir so leid, weil er eigentlich so ein lieber, witziger, lebensfroher Kerl ist, aber z.Zt. nur noch ein Häufchen Elend.
Die TÄ meinte, das würde durch die Hormone von Ovogest kommen. Ich müsse mich gedulden, bis die wieder aus Lillys Körper raus sind. Das Abwarten ist aber nicht leicht für mich bzw. für den Zwerg!
 
gummibärchen

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Ja, es wird mit großer Wahrscheinlichkeit vom Ovogest kommen.

Bis der Hormonspiegel sich wieder "normalisiert" kann es 8-12 Wochen und länger dauern. Wenn der Kastrat tatsächlich Angst/Panik vor ihr hat, so ist das für ihn keine angenehme Situation und dauerhafter Stress kann auch Anfälligkeit für Krankheiten mit sich bringen.

Ich weiß nicht, welche Möglichkeiten du hast, aber vielleicht wäre zu überlegen, ob du dem Kastrat, der ja offensichtlich nicht sehr dominant ist, ein zurückhaltendes Weibchen gönnst und deiner Lilly einen dominanten Kastraten, möglichst mit Deckerfahrung dazu holst, der sich gegen sie behaupten kann.

Falls das in Frage käme, würde ich bei einer guten Notstation, oder einem seriösen Züchter nach Tieren schauen, damit du sie falls es mal nicht klappen sollte auch zurück geben kannst.

Man muss halt immer auf lange Sicht denken, wenn die Zysten nochmal Probleme machen, muss sie ja nochmals behandelt werden und ob andere Mittel, die man versuchen kann, um das Ovogest zu umgehen, bei ihr auch gut wirken, wissen wir nicht.
 
Linellys

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Ich warte gerade auf ein neues, zurückhaltendes Weibchen, zwei Jahre alt, das Ende Mai geworfen hat. Ich will wieder drei Schweine. Im Dezember hatte ich bereits ein Schwein gekauft, neun Monate alt, das rangniedrigste einer Großgruppe, vor dem hatte Lilly totale Panik, weil sie hier dominant aufgetreten ist. Lilly ist grundsätzlich ängstlich, hat nur dem Zwerg gegenüber eine große Klappe. Er ist vom Wesen zwar zurückhaltend, aber mutig und neugierig. Ich hoffe, dass die Neue dem Zwerg gut tut, Lilly scheint gerade niemanden zu brauchen, sie geht auch nicht zum Zwerg. Trotzdem scheint sie sich wohlzufühlen. Sie ist so munter und quietscht und guckt und rennt! Nur Zwergi leidet offensichtlich.
 
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