Dringend Hilfe gesucht: Seltenes Bakterium und keine Heilung in Sicht - Corynebacterium renale

Diskutiere Dringend Hilfe gesucht: Seltenes Bakterium und keine Heilung in Sicht - Corynebacterium renale im Krankheiten und Kastration Forum im Bereich Meerschweinchen; Azithromycin ist Zithromax, ein Macrolidantibiotikum.
Traudl

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AW: Dringend Hilfe gesucht: Seltenes Bakterium und keine Heilung in Sicht - Corynebacterium renale

Azithromycin ist Zithromax, ein Macrolidantibiotikum.
 
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AlexH

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AW: Dringend Hilfe gesucht: Seltenes Bakterium und keine Heilung in Sicht - Corynebacterium renale

Oje... jetzt, wo ich Zithromax lese und google, merke ich, dass mir ein mehr als grober Schnitzer unterlaufen ist - denn genau das bzw. eine Alternative war es, was Lulu bekam, jetzt, wo ich es Google, lese ich, dass es ja
Azithromycin ist und nicht Amoxycillin… dann hatte ich das durcheinandergeworfen, weil mir letzteres woanders, bei einem Tier meiner Freundin glaube ich, untergekommen war, es tut mir sehr leid. Ich war beim Beitrag ändern selbst schon etwas irritiert, gerade weil meine TÄ sich so gut auskennt, habne da aber nicht die Kurve bekommen. Es tut mir sehr leid, jetzt wollte ich von unseren Erfahrungen berichten und stifte Verwirrung. Vielleicht löscht ihr meinen Beitrag auch lieber, denn das wollte ich garantiert nicht erreichen, sorry.

Dann war es das Azithromycin, nach dem die Probe von Lulu ohne Corynebakterien war. Aber wie gesagt, meine TÄ konnte nicht aussschließen, dass sie nicht doch Träger der Keime war, diese also weitergeben könne. Daher hieß es dann damals auch schweren Herzens, dass Lulu keine eue Freundin bekommen dürfe
 
Traudl

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AW: Dringend Hilfe gesucht: Seltenes Bakterium und keine Heilung in Sicht - Corynebacterium renale

Schreib bitte einen der Moderatoren an, das sie den Namen in deinem ersten Post ändern, zum Beispiel Wolke oder Gummibärchen. Denn bis jetzt war es nur eine Vermutung von mir, das Makrolidantibiotika helfen könnten, wegen meinem Wissen aus der Humanmedizin.
 
Wolke24

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AW: Dringend Hilfe gesucht: Seltenes Bakterium und keine Heilung in Sicht - Corynebacterium renale

@gummibärchen bitte anschreiben sie kann verbessern. Habe leider hier noch keine Rechte als Mod auszubessern.

Danke wolke24⛅
 
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gummibärchen

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AW: Dringend Hilfe gesucht: Seltenes Bakterium und keine Heilung in Sicht - Corynebacterium renale

Habe es im ersten Post geändert.
 
ulrike

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AW: Dringend Hilfe gesucht: Seltenes Bakterium und keine Heilung in Sicht - Corynebacterium renale

Hallo zusammen, da Corynebacterium Renale auch bei einer Erkrankung in meiner Gruppe, siehe https://www.tierforum.net/threads/527411/ evtl. eine Rolle spielt, würde ich gerne von den Betroffenen noch etwas mehr wissen.:sorry:

@Guerkchen : Du schriebst am Anfang, dass auch andere Tiere der Gruppe anfingen, Symptome zu zeigen. Wie ging es mit denen weiter, haben die auch Duphamox bekommen? Oder wurden sie von selbst wieder "gesund"? Wurde ihr Urin später auch noch einmal getestet? Gab es nach Charlys Behandlung wieder Symptome bei anderen?

@Vanessa und Heidi : Wie ging es bei euch weiter? Hat das Sulfadimidin geholfen? Wurden alle damit behandelt?

@AlexH : Ist bei dir komplette Ruhe eingekehrt? Lebenslange Doxybehandlung ist ja schon auch eine große Sache. Wurden zu Beginn alle mit Doxy, TSO und Chloramphenicol behandelt? Wurde das Azithromycin dann nur bei einem einzelnen eingesetzt?

@Néné : Du hast dich ja anscheinend nur mit deinem Vollprogramm an Behandlung mit dem Erreger arrangiert? Wie sieht es aktuell aus? Wie ist denn der Name des Reserveantibiotikums aus der Großtiermedizin, auch wenn du es nicht eingesetzt hast?

Ich fände es wichtig, zu wissen, ob man aus einer Gruppe den Erreger vollständig rausbekommt oder ob man seine Gruppe quasi immer kleiner werden lässt, bis das letzte irgendwann verstorben ist, bevor man wieder neu starten kann. :cry: Oder wie sieht es überhaupt mit dem Ansteckungsrisiko eines Tieres auf die Gruppenmitglieder aus?

Wie gesagt, noch ist nicht klar, ob bei uns dieser Erreger Ursache allen Übels ist. Aber auch für andere wäre es evtl. wichtig, zu wissen, wie es mit Gruppenbehandlung und vollständiger Eliminierung aussieht.

@gummibärchen : Wäre es möglich, in der Überschrift dieses festgepinnten Threads "Corynebacterium renale" einzufügen? Dann wüsste man schon beim Scrollen durch die Krankheiten, um welchen Erreger es sich handelt.
 
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AlexH

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AW: Dringend Hilfe gesucht: Seltenes Bakterium und keine Heilung in Sicht - Corynebacterium renale

Hallo,

ich muss vielleicht etwas weiter ausholen und auch die "Vorgeschichte" berichten, sorry, wenn es zu ausschweifend wird. Da einiges auch schon gut 6 Jahre zurückliegt, hoffe ich, dass ich aus der Erinnerung heraus alles weitgehendst richtig wieder gebe.

Bei uns war Philia die erste, die Corynebakterien gehabt haben muss. Wir waren im April/Mai 2014 deswegen in der hiesigen Praxis in Behandlung, bis unsere hiesige TÄ nach einer Urinuntersuchung in der Praxis und einer Blutuntersuchung im Labor nicht weiterwusste und mir riet, doch zu meiner früheren TÄ zu gehen, die inzwischen, nach ihrem Erziehungsurlaub, in einer anderen Praxis arbeiten würde. Da ich auf diese "frühere TÄ" viel gebe, zögerten wir nicht und hatten auch schon wenige Tage später einen Termin bekommen. Philia wurde dort, nachdem ich alles vorherige berichtet hatte "auf den Kopf gestellt", beim Ultraschall wurde dann festgestellt, dass Blase, Niere und Gebärmutter angegriffen waren. Daraufhin bekam sie Doxy, ständig, und zwischendurch wurde immer wieder per Ultraschall kontrolliert. Bis es dann am 03.11.2014 vormittags nach der Ultraschalluntersuchung hieß, es sehe alles gut aus, wir bräuchten erst einmal nicht mehr so regelmäßig zu kommen. Philia hatte zwar während des Ultraschalls einmal gequiekt, aber...das konnte ja vieles bedeuten... schon auf der Fahrt nach Hause...fiel sie in der Transportbox plötzlich um, dass ich schon dachte, die Helferin, die sie während des Ultraschalls hielt, hätte ihr "das Genick gebrochen" (blöder Gedanke, aber es schoss mir damals durch den Kopf, es war doch sonst "alles gut"). Wenig später … putzte sie sich. Also dachte ich "der Stress", brachte sie und Penny nach Hause und fuhr zur Arbeit, Philia verschwand zuhause gleich im Kuschelsack, auch hier dachte ich wieder "Stress". Als ich nach Hause kam und Philia sah, war sie nicht mehr meine Philia, guckte abwesend und ich bekam gleich solche Panik, dass ich meinen Mann anrief, weil ich, die ich sonst immer alles machte, was TA usw. usw. anging, mich nicht traute, zu fahren... unsere TÄ war nicht mehr da, in der Praxis vermutete man Schmerzen... sie bekam also ein Schmerzmittel, wir wollten am nächsten Tag dann mit unserer TÄ sprechen, und fuhren nach Hause. Ich schreibe jetzt nicht alles ins kleinste, aber... um kurz nach Mitternacht war Philia gestorben, wo es doch 13 Stunden vorher hieß "sieht alles gut aus". Auch unsere TÄ war wirklich sehr betroffen und hatte keine Erklärung.

Bei Penny hatten wir vorher keine Anzeichen o.ä. bemerkt, ihr ging es im März 2015 an einem Tag plötzlich nicht gut, sie hatte scheinbar auch über den Tag nicht gefuttert, und...wir fuhren der Nähe wegen in die hiesige Praxis. Wirklich etwas herausgefunden haben wir nicht, es ging ihr nach päppeln usw. aber besser, als sie kurz darauf dann Blut pullerte, fuhr ich in die Praxis, schilderte es, und bekam, da sie uns dort ja kennen und am nächsten oder übernächsten Tag einen Termin bei unserer TÄ hatten, die ja früher auch hier in der Praxis gearbeitet hatte, TSO. Unserer TÄ berichtete ich dann alles, sie kam zu dem Schluss, dass sie nichts anderes gemacht hätte, und...es war erst einmal gut. Bis mein Mann mich dann eines Tages anrief (ich war noch auf der Arbeit), dass es Penny wieder nicht gut ginge. Wir also wieder schnell in die hiesige Praxis (die ist 3 Minuten von uns entfernt, die andere 30-40). Penny "würgte" komisch, sodass wir dachten, es stecke ihr etwas im Hals o.ä., konnten aber auch nichts wirklich herausfinden und fuhren wieder nach Hause. Waren wenig später noch einmal dort, aber auch hier konnte man nicht sagen, was es ist. Was ich nicht vergessen werde, auch nicht erklären kann, vielleicht sogar denken würde, ich hätte es mir eingebildet, wenn nicht die TA-Helferin auch komisch geguckt und mich bestätigt hätte: Es sah aus, als würde ein "Knubbel" o.ä. durch Pennys Blutbahn jagen, der wanderte ganz schnell durch ihren Körper...und dann war es weg. Auch hier schreibe ich jetzt nicht jede Kleinigkeit weiter, Penny ging es rasant schlechter, wir telefonierten auch noch im Notdienst mit dem Chef meiner TÄ, aber... Penny starb am 07.04.

Daraufhin habe ich dann am nächsten Tag in der Praxis unserer TÄ angerufen, von Pennys Tod berichtet und gesagt, dass ich Pennys Termin aber für Amy stehenlassen wollte, die müsse auf den Kopf gestellt werden, bevor mir die nächste wegstirbt. Wir fuhren also wenige Tage später mit Amy zur TÄ, und dort wurde auch sie dann auf den Kopf gestellt, und... es wurde auch eine Urinprobe genommen. Bei Philia hatten wir im Oktober 2014 noch versucht eine zu bekommen, was nicht klappte, und wenig später war sie ja verstorben, bei Penny waren die Symptome nicht ausgeprägt, wahrscheinlich hatten wir deshalb "nur" TSO gegeben. Wir hatten auch schon eine neue Freundin für Amy ausgesucht, als wir dann aber das Ergebnis der Urinprobe "Keim in Millionenhöhe" bekamen, war die neue Freundin nicht mehr möglich. Laut Antibiogramm damals war Chloramphenicol das einzige AB, was gegen diesen Keim, Coryne renale, wirkt. Amy bekam es also zunächst oral, reagierte aber so dermaßen mit Aufgasung darauf, dass wir einen Tag dachten, wir würden sie verlieren. Daher haben wir dann auf Tabletten gewechselt, was sie besser vertrug... und wodurch sie dann auch tatsächlich einmal keimfrei war, aber nicht blieb. Spätere Antibiogramme ergaben dann Doxy als wirksam, worauf wir dann umstellten. Nach mehreren Tests und Rücksprachen mit der TÄ durfte Amy dann nach fast 4 Monaten alleine eine neue Freundin bekommen (Amy bekam sicherheitshalber weiter Doxy) und Lulu zog bei uns ein - und bekam auch von Anfang an Doxy, erst einmal zur Sicherheit... Und trotzdem hatten wenig später beide Coryne renale im Urin. Somit gab es für beide weiterhin dauerhaft doxy und wir ließen im Labor auch Autovakzine aus dem Erreger herstellen, mit denen beide ebenfalls behandelt wurden, dies dann alles bis 2018. Amy hatte zwischendurch mal Probleme mit Blasensteinen, dies verschwand dann aber wieder.

zum Azithromycin sind wir dann gekommen, weil Lulu im November 2017 auf der Kippe stand. Ich hatte schon Anfang November gemerkt, dass sie "pumpt", schwer atmet, beim Abhören war aber alles noch recht unbedenklich, bis es dann Ende November plötzlich akut war und wirklich lebensgefährlich. Da gab es dann Azithromycin, ich meine, zusätzlich zum Doxy.

Im Januar 2018 schickten wir dann wieder eine Urinprobe ins Labor, und die ergab bei Lulu "keine Corynebakterien", also eher ein "Zufallsbefund" im Hinblick auf das Azithromycin. Im Februar bekamen es daher beide für eine Woche verschrieben.

Ob es auch bei Amy gewirkt hat...kann ich leider nicht sagen, da es zu keiner weiteren Urinprobe im Labor kam. Im März war Amy wegen etwas anderem in Behandlung, daher hatte dies Vorrang, Mitte April bekam sie eine Magenaufgasung und wir mussten sie am 28.04.2018 gehen lassen, da sie plötzlich krampfte und Blut spuckte. Lulu folgte ihr nur 2 Wochen später, am 11.05.2018, sie mussten wir erlösen, da sie voll Wasser war, vermutlich, da ja ihr Herz seit Ende November "angegriffen" war.

Ich kann nur sagen, dass ich an sich weitgehendst das Gefühl hatte, dass es beiden dank Doxy und der Autovakzine "den Umständen entsprechend" gut ging, rückblickend … kann ich es nicht sagen, weiß nur, dass ich, als unsere TÄ sagte, beide wären ja auch schwer krank gewesen, nur dachte "was, wo denn", einfach, weil ich es trotz allem irgendwie anders empfunden hatte (vielleicht auch empfinden wollte, keine Ahnung).

Es tut mir leid, wenn ich hier zu viel nebenbei geschrieben habe. Falls ich etwas durcheinander geschrieben habe...auch das tut mir sehr leid, ich bin momentan etwas "angefressen", da sich Amys und Lulus Todestage gerade gejährt haben und ich nicht drüber weg bin.

ich hasse diese Sch… Corynebakterien. Und ich hasse es, dass ich nicht einmal selbst entscheiden konnte, ob und wann ich irgendwann mit der Schweinchenhaltung aufhöre, sondern dass mir diese Bakterien diese Entscheidung abgenommen haben. Das Zimmer, in dem die Schweinchen gelebt haben, hatte ich bis vor ca. 2-3 Monaten nicht angerührt, und obwohl seitdem so viel Zeit vergangen ist, haben wir das Zimmer für unsere Katzen, die wir seit November haben, erst "geöffnet", nachdem wir das Zimmer einmal heiß gedampft UND desinfiziert hatten, BEVOR wir Tapete und Laminat entfernt hatten, und auch noch einmal DANACH. Mit Schweinchen konnte und wollte ich nicht weitermachen, da ich das Gefühl gehabt hätte, Amy und Lulu zu verraten, da ich ihnen nicht helfen konnte.

Ob das Azithromycin dauerhaft geholfen hätte, kann ich daher leider auch nicht sagen, da Amy ja auch schon unter Chloramphenicol keimfrei war, die Keime ja aber dennoch später wieder da waren. Unsere TÄ meinte, die hätten sich in den Nieren angelagert und würden evtl. auch nur nicht in jeder Probe auftauchen, auch wenn sie letztlich nie ganz verschwunden wären bzw. verschwinden würden.

ich wünsche dir/euch alles erdenklich Gute im Kampf gegen diese Sch...Bakterien!!!
 
Wolke24

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AW: Dringend Hilfe gesucht: Seltenes Bakterium und keine Heilung in Sicht - Corynebacterium renale

@ulrike erledigt inzwischen haben alle Mods überall Rechte🙂

Bleibt gesund

Lg wolke24⛅
 
ulrike

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AW: Dringend Hilfe gesucht: Seltenes Bakterium und keine Heilung in Sicht - Corynebacterium renale

@AlexH : Vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht. Er ist nicht zu lang, sondern macht die unterschiedlichen Verläufe deutlich. Schlimm, was du erleben durftest. Und nun gar keine Meerschweinchen mehr. :cry: Es liest sich fast so, als wären die Bakterien trotz Zithromax immer noch vorhanden gewesen. Das entspricht dem, was meine Meerschweinexpertin zu den Prognosen gesagt hat. Es zeigt aber auch ganz deutlich, dass die Schweine sich definitiv untereinander anstecken können. Da war sie ja anderer Meinung.

Ich danke dir und wünsche dir viel Freude mit deinen Katzen, die dich das vielleicht mal irgendwann vergessen lassen.
 
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Angelika

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AW: Dringend Hilfe gesucht: Seltenes Bakterium und keine Heilung in Sicht - Corynebacterium renale

Da die Keime ja nicht einfach irgendwie entstehen, würde mich interessieren, ob es irgendeine Vermutung gibt, woher sie stammen? Ich habe im Netz gefunden, dass es sich bei Heimtieren häufig um eine eigentlich bei Wiederkäuern vorkommende Art handeln soll, dann wäre Frischfutter und ggf. Heu ein möglicher Übertragungsweg in den Haustierbestand. Gibt es dazu irgendwelche Aussagen?
 
Traudl

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Futter von Wiesen, wo Wiederkäuer vorbei kommen.
 
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AlexH

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Wir haben den Heuanbieter zwischendrin gewechselt, weil auch uns dieser Gedanke kam. Da die Keime zu dem Zeitpunkt ja aber schon da waren...und ja scheinbar auch nicht verschwinden, kann ich natürlich nicht sagen, ob es daran gelegen hat...
 
ulrike

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AW: Dringend Hilfe gesucht: Seltenes Bakterium und keine Heilung in Sicht - Corynebacterium renale

Obwohl bei uns der Erreger noch nicht definitiv feststeht, haben wir uns natürlich auch schon sehr viele Gedanken gemacht.
Unser im kritischen Zeitraum geliefertes, bereits zur Hälfte verfüttertes Heu liegt momentan auch noch "auf Eis", bis klar ist, welcher Erreger verantwortlich ist. Es ist von einem Anbieter, der auch hier sehr oft empfohlen wird und die Qualität an sich ist sehr gut. Bakterien kann man natürlich nicht sehen....
Dort hatten wir nur mal wieder bestellt, weil wir zuvor einen plötzlichen Todesfall hatten mit Fund von HZL im Tiermarktheu.

Zeitgleich hatten wir also: neues Heu, einen Neuzugang und beginnende Wiesenfütterung. Mein Mann hatte eine tolle Stelle mit schönem Gras gefunden, als es ringsum noch nicht so viel gab. Im Nachhinein ist uns bewusst geworden, dass diese Stelle gar nicht so weit von der Kläranlage entfernt ist. Durch Baumreihen getrennt, war uns das vorher nicht bewusst gewesen. Wir haben aber auch an anderen Stellen gesammelt. Im Moment sind wir sehr zurückhaltend in dieser Hinsicht. Aber Rinder laufen hier nicht herum, höchstens Dung aus Ställen wäre eine Möglichkeit.
Aber alles nur Spekulationen bisher...
 
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Die HZL hatten wir auch mal "mitgeliefert" bekommen, dies und der Verdacht auf die Bakterien ließ uns dann wechseln.... Aber wie gesagt, ob es wirklich am Heu lag, wissen wir nicht. Mir kam zwischendrin auch mal der Gedanke, dass Philia aus einer Notstation kam, Penny dann auch aus einer in der Nähe, die von einer betrieben wurde, die die andere Notstation übernommen hatte. Amy haben wir dann allerdings aus Detmold geholt und Lulu noch von woanders, allerdings aus dem gleichen Landkreis wie die Notstationen...ob da die Ursache gelegen hat...keine Ahnung. Aber dass Amy und Lulu die Keime beide hatten, spricht ja für die Übertragung von einem Schweinchen aufs andere...leider. Meine TÄ ist hiervon auch immer ausgegangen, deshalb hatte sie mir auch von einem Leihschweinchen abgeraten, als Amy gestorben war. Weil Lulu trotz der negativen Probe im Januar trotzdem Träger sein könne...
 
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Angelika

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Auch Rehe sind Wiederkäuer übrigens.
 
ulrike

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Auch Rehe sind Wiederkäuer übrigens.

Dann dürfte man ja tatsächlich nirgendwo mehr Wiese sammeln. :oops:
Wildkaninchen mit ihren Erregern gibt es halt auch überall.
Ich muss sagen, die letzten Jahre entstand ja ein radikales Steigern der Empfehlung der Wiesenfütterung. Überall wird diese als das einzig Wahre empfohlen. Früher gab es bei uns überwiegend Salate und Gemüse und auch Gras aus unserem Garten oder von Freunden. Inzwischen hat sich das total umgekehrt. Wir sammeln, wo immer wir schöne Wiesen entdecken, die nicht von einem Landwirt genutzt werden.

Dass es vermehrt Probleme mit Kokzidien und Würmern gibt, konnte man in den Foren ja auch mitverfolgen...

Ein falscher Trend? :unsure:

Ergänzt: Eine Frage stellt sich mir noch: Wie lang überleben Bakterien im Heu?
 
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Ja, ich habe mich nach meinem Bestandsproblem vor 3.5 Jahren nicht mehr getraut, Wiese außerhalb eines Gartens zu füttern, obwohl bis heute nicht geklärt ist, was diese Blutungen ausgelöst hat.
 
Pauli

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Das mit dem Heu ist eine interessante Frage. Das können wir halt leider nicht vom Speiseplan streichen, da muss man wohl einfach hoffen, dass es nicht verseucht ist.
 
ulrike

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Ich bin bei diesem Keim nun raus, ob gut oder nicht, weiß ich noch nicht.

Wir haben stattdessen:
Acinetobacter johnsonii, Aerococcus viridans, Staphylococcus pseudintermedius

Ich werde hier in den Beitrag aber weiter reinschauen...
 
hanninanni

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Eine Aerococcus viridans Infektion hatte mein Manni auch. Hatte vorher noch nie was davon gehört.
 
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Dringend Hilfe gesucht: Seltenes Bakterium und keine Heilung in Sicht - Corynebacterium renale

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