Erfahrungen mit kleinen Zysten

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Hetja

Hetja

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Was habt ihr für Erfahrungen gemacht, mit kleinen, hormonell sehr aktiven Zysten?
Linnea hat vor einigen Wochen die Diagnose Eierstockzysten bekommen, allerdings nicht mit 100%er Garantie, da die Zysten zu klein sind um tastbar zu sein und auf einem Ultraschall nicht sichtbar wären. Allerdings spricht ihr Verhalten klar dafür.
Sie wurde bis jetzt erfolgreich hömeopatisch behandelt, allerdings sind die Symptome seit einigen Tagen wieder verstärkt aufgetreten.
Nun stellt sich mir die Frage was nun? Hömeopatie weiter versuchen, Hormone spritzen lassen oder gar Sterilisation?
Ich habe etwas Angst, dass die zwei erstgenannten Möglichkeiten auf Dauer nicht funktionieren und sie dann für eine OP zu alt/schwach wäre. Sie ist aktuell 5.5 Jahre alt.

Wie habt ihr behandelt und war die Behandlung erfolgreich?
 
02.03.2019
#1
A

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Gast

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Schokofuchs

Schokofuchs

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Muffins Eierstockzysten waren definitiv hormonell aktiv, aber auch groß genug, um sie zu ertasten. Weiß also nicht, wie hilfreich mein Erfahrungsbericht wirklich ist. Ihr hat eine Hormontherapie bestehend aus 3 Spritzen in etwa einer Woche Abstand super geholfen, es soll aber wohl selten auch Schweinchen geben, bei denen die Hormone nicht wirken. Und es besteht immer die Gefahr, dass später wieder Zysten auftreten, und ab dem xten Mal Hormone haben die natürlich auch nicht grade nette Nebenwirkungen.

Ich hatte mich bei Muffin für die Hormone entschieden, um zu schauen, obs klappt, und bisher tut es das - aber die "Geschichte" ist jetzt auch erst knapp 2 Monate her. Sollten die Zysten zurück kommen würde ich wohl über ne Kastration nachdenken - das muss man dann immer abwägen. Muffin wird diesen Monat erst 3 Jahre alt, da hab ich vermutlich etwas mehr "Luft nach oben", bevor ich mir Sorgen machen muss, dass sie ne OP nicht packt.

Sterilisieren würde nicht helfen, das ist der Begriff fürs Durchtrennen der Ei- oder Samenleiter, es müssten schon die Eierstöcke raus, also kastriert werden, damit was passiert. Von Homöopathie halte ich absolut gar nichts - "homöopathisch behandeln" ist meiner Meinung nach gleichzusetzen mit gar nichts machen :aehm:
Manchmal gehen Zysten tatsächlich auch von selbst wieder weg, die können auf natürliche weise aufplatzen und werden dann resorbiert. Zudem ist ja auch der Hormonhaushalt von nem Meerschweinchen nicht immer hundert Prozent gleich.

Insgesamt ist es also von dir und Linnea abhängig, wie du entscheidest. Wenn du von Symptomen sprichst, haben die hormonell aktiven Zysten ihr Verhalten vermutlich auch bereits wieder mehr oder weniger stark beeinflusst? Muffin war damals über Wochen hinweg immer "bekloppter", brommseliger und unruhiger geworden, und den typischen Haarausfall hatte sie auch - da wäre abwarten für mich keine Option gewesen. Je nach dem, wie stark Linneas Verhalten sich verändert, solltest du das in deine Entscheidung mit einbeziehen.

Ich denke, ich würde erstmal Hormone probieren. Kastrieren kann man immer noch, wenn die Hormone nicht helfen, aber ohne die andere Variante probiert zu haben würde ich persönlich keine so große OP an einem Schweinchen riskieren wollen. Wenn die Hormone wirklich gar nicht anschlagen, merkst du das innerhalb weniger Wochen. Viel Kraft&Erfolg bei der Entscheidung, und gute Besserung an Linnea!
 
Elvira B.

Elvira B.

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Hormonspritzen sind immer so ne Sache, die können Krebs begünstigen, deshalb mußt du das abwägen. Bei vielen meine Mädels hat die Behandlung mit homöopathischen Mitteln ausgereicht oder die Zysten, wenn sie groß waren, wurden punktiert.

Esmeraldas zysten waren zwar nich hormonell aktiv, dafür aber riesig, da ich dann immer im kurzen Anständen punktierren lassen mußte, hatte ich mich für ne Kastration entschieden.

Pepper bekommt Hormonspritzen, sie war schon über 5 Jahre, als sie die Zysten bekam und sie hat darunter sehr gelitten, jetzt gehts ihr wieder gut, die Zysten sind nicht mehr fühlbar und sie bekommt aller 7 Monate eine Hormonspritze.

Alles Gute für die Maus:)
 
nincy

nincy

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Hier wurden in den letzten zwei Jahren bereits drei Weibchen erfolgreich operativ von ihren Eierstockzysten befreit. Zweimal waren es gut tastbare Zysten die hormonell aktiv waren und einmal war bis auf die extreme Verhaltensänderung nichts zu spüren/sehen.
Die Damen waren zwischen 2 und 4 Jahren alt und körperlich fit. Das war natürlich auch ein Grund das ich mich für eine OP entschieden habe.
Denn hätte ich gewartet, bzw. Hormonspritzen (von dennen ich kein Fan bin, aus dem Grund den Elvira bereits nannte) erstmal probiert, hätte es ja sein können das später doch eine OP nötig gewesen wäre und wer weiß wie fit die Damen dann noch gewesen wären.
Eine OP ist natürlich immer ein Risiko, ich bin froh das ich einen tollen Arzt gefunden habe, dem ich da ganz und gar vertraue.
Die Zeit nach der OP war bei zweien total problemlos. Die eine Dame hat auf den Faden der Unterbauchnaht reagiert, das war nicht so schön, aber auch alles machbar. Sie musste etwas länger ein Pflaster auf der Wunde tragen, und es musste mehrfach gespült werden. Alles in allem war aber sonst alles gut und ich würde mich wieder so entscheiden.
 
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