Lähmung der Hinterbeine nach Entfernung von Mammatumor

Diskutiere Lähmung der Hinterbeine nach Entfernung von Mammatumor im Krankheiten und Kastration Forum im Bereich Meerschweinchen; Liebes Forum, ich bin neu hier und habe mich nun schon durch viele Beiträge geklickt, bisher leider ohne Erfolg. Ich hoffe, jemand von euch kann...
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Maxli

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Liebes Forum, ich bin neu hier und habe mich nun schon durch viele Beiträge geklickt, bisher leider ohne Erfolg. Ich hoffe, jemand von euch kann uns helfen, weder wir noch die TA wissen weiter.

Unserem Meeri Monika (5 Jahre) ist vor mittlerweile 4 Wochen ein etwa tischtennisballgroßer Mammatumor entfernt worden. In den darauffolgenden Wochen ging es ihr immer besser. An dem Tag, als wir nach zwei Wochen die Fäden ziehen lassen wollten, fing sie plötzlich an zu humpeln und belatete ein Beinchen (auf der Seite der OP-Narbe) nicht mehr. Wir sprachen das direkt beim TA an, sie hatte immer andere Erklärungen: es ist Zug auf der Narbe, Bänder sind angewachsen, sie verträgt das Nahtmaterial nicht... es gab leider nie eine wirkliche Diagnose. Es wurden Röntgenaufnahmen gemacht, darauf war nichts zu sehen. Nach nun wieder 1,5 Wochen nutzt sie auch das zweite Beinchen nicht mehr, sie sitzt nur noch an Ort und Stelle. Wieder beim TA habe ich darum gebeten, dass ihr Blut untersucht wird. Die TA hat sich erst gesträubt, es dann aber gemacht und Leukozytose festgestellt. Seit Donnerstag bekommt Moni nun Antibiotikum (Enrobactin 2x täglich ***Dosierung entfernt ***ml), zusätzlich 3x täglich Metamizol *Dosierung entfernt*** ml, Benebac ein paar Stunden nach dem AB und Dimeticon für ihre Blähungen. Außerdem Vitamin B Komplex. Leider tritt überhaupt keine Besserung ein, ich habe sogar das Gefühl, dass ihre Vorderbeinchen auch schon schwächer werden (klar, sie benutzt sie ja auch kaum). Wir legen sie mehrmals täglich um und machen Krankengymnastik, leider ohne jegliche Besserung. Sie frisst jedoch gut und hält ihr Gewicht.

Hat jemand von euch schon etwas ähnliches erlebt oder eine Idee, was wir noch versuchen können? Die TA hat ganz offensichtlich keine Idee mehr...

Ich freue mich über eure Antworten! Danke!!!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
17.02.2019
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Schau mal hier: Lähmung der Hinterbeine nach Entfernung von Mammatumor . Dort wird jeder fündig!
rosinante

rosinante

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Hallo Maxli!

Zum Thema Leukose solltest du hier im Forum aber einige Threads finden.

Diese Erkrankung hat ja nichts mit der Tumor-OP zu tun.

Wo nun die aktuellen Probleme deines Schweinchens herrühren, vermag ich nicht zu sagen, da ich mit beiden Erkrankungen keine Erfahrung habe.

Wie meerschweinkundig ist denn deine Tierärztin? Im Zweifelsfall solltest du dir eine Zweitmeinung einholen. Vielleicht findest du hier eine Empfehlung für deine Gegend? Bewertungen zu Meerschweinchen Tierärzten › Meerschweinchen Tierarzt
 
gummibärchen

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Hallo Maxli,

erstmal herzlich willkommen bei uns im Forum.

Wurde vor der OP geschaut, ob es schon Metastasen durch den Mammatumor gibt?
Sie metastasieren schnell in die Lunge, aber ferner auch in die Lymphknoten, daher sollte man vorher immer Röntgen.

Trat das humpeln auf, bevor ihr zum Fäden ziehen zum TA gefahren seid, oder beim TA in der Praxis, oder erst danach?

Nach OPs kennt man es schonmal, dass die Tiere auf einem Beinchen humpeln, oder es hinterher ziehen, dann wurde beim spritzen des Narkosemittels ein Nerv getroffen.
Das kann man hier aber denke ich ausschließen, wenn du schreibst, dass sie inzwischen beide Hinterbeine hinterher zieht.

Im Grunde genommen kann es alles mögliche sein. Es kann sein, dass ein Zusammenhang mit der OP besteht, dass vielleicht irgendwo was verletzt wurde, was sich jetzt entzündet hat und auf einen Nerv drückt. (Hierzu würden auch die erhöhten Leukozyten passen) Ebenfalls kann es sein, dass sich irgendwo ein Tumor gebildet hat, der auf einen Nerv der Wirbensäule drückt und eine Lähmung der Hinterbeine hervor ruft, es kann sein, dass sich ein, oder mehrere Lymphknoten in der Nähe der Hinterbeinchen tumorös verändert haben und die Probleme hervor rufen, es könnte ferner auch Meerschweinchenlähme sein (die tritt aber selten auf und schreitet eigentlich auch schneller fort, dann wäre sie jetzt wahrscheinlich schon tot.)

Statt Metamizol würde ich vielleicht mal zu Metacam, oder etwas vergleichbarem wechseln und schauen, wie es ihr damit geht.

Leukozytose kann nach einer OP wie gesagt immer mal durch eine Entzündung festgestellt werden, kann aber auch ein Hinweis auf eine beginnende Leukose sein.

Um gezielter helfen zu können, wären einige weitere Infos nicht schlecht:
Hast du das Blutbild vorliegen und weißt, wie hoch der Wert genau war?
Hast du die Röntgenbilder vorliegen?
Konnten da Tumore an den o.g. Stellen ausgeschlossen werden?
Wie lange bekommt sie die Medikamente jetzt schon, wie ist ihre Verdauung? Hat sie Blähungen, oder ist da alles gut?
Wie verhalten sich die anderen Schweinchen ihr gegenüber?

Ich denke, wäre es mein Tier, würde ich mir eine zweite Meinung von einem meerschweinchenkundigen TA einholen.
Deine TÄ scheint nicht schlecht zu sein, die Behsndlungsansätze sind die richtigen, auch die OP scheint ja gut gelaufen zu sein, aber oft sehen vier Augen einfach mehr, als zwei und daher kann das sicher nicht schaden.
Das Röntgenbild würde ich zum neuen TA mitnehmen.
 
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Angelika

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Wenn es tatsächlich Leukozytose bzw Leukose ist, ist die Erkrankung nicht heilbar. Wurde der Tumor denn untersucht?
Ich lese deinen Post so, dass das Tier seine Position nicht mehr selbständig wechselt, da ihr sie umlagert? Das wäre, wenn keine Besserung absehbar ist, für mich ehrlich gesagt eine Indikation für eine Euthanasie.
Wenn ein Lebewesen nur noch bzw. ganz überwiegend in einer Position liegt, kommt es zu Kontraktionen, d.h, die Gliedmaßen sind irgendwann nicht mehr beweglich, dafür reichen ggf. schon ein paar Stunden völliger Unbeweglichkeit. Diese Kontraktionen sind, wenn sie nicht sofort konsequent, aufwendig und leider auch sehr schmerzhaft therapiert werden, nicht umkehrbar. Es ist gut möglich, dass inzwischen in den Hinterbeinen derartige Kontraktionen vorliegen und die Krankengymnastik, die ihr mit dem Tier macht, nicht ausreicht, um sie zu beseitigen, oder dass das Geschehen insgesamt zu schmerzhaft ist bzw. eine Blockade der Nerven vorliegt. Röntgenbilder zeigen nicht alles, ein CT würde mehr Aufschluss geben, allerdings ist die Frage, welche therapeutischen Möglichkeiten insgsamt noch bestehen würden
 
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Maxli

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Hallo an alle und danke erstmal für eure ausführlichen Antworten!
Soweit ich es verstanden habe, bedeutet Leukozytose doch nicht automatisch Leukose, oder?
Vor der OP wurde nicht geröngt oder nach Metastasen geschaut. Geröngt wurde erst, als die Beinproblematik auftrat. Das mit dem Humpeln begann am Abend bevor wir beim Fädenziehen waren.
Blutbild und Röntgenbilder habe ich nicht, kann ich mir aber geben lassen. Der Tumor wurde nicht untersucht. Das AB bekommt sie seit Donnerstag, Schmerzmittel fast die ganze Zeit seit der OP. Dimeticon und Benebac seit Beginn der AB-Gabe regelmäßig dazu. Die anderen Schweinchen haben sie leider so aufgeregt, dass wir sie nun einzeln halten müssen.
Leider bewegt sie sich wirklich kaum von alleine. Allerdings ist es so, dass sie die Beine nicht hinterher zieht, wenn sie läuft. Sie kann sie normal bewegen, aber dabei hat sie denke ich Schmerzen und vermeidet es deshalb. Da sie noch frisst und neugierig ist, wollen wir eigentlich noch nicht an Einschläfern denken...
Ich sehe schon, da kann wirklich viel in Betracht kommen, wir beobachten sie weiter genau!
Nochmals danke für eure Hilfe!
 
gummibärchen

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Soweit ich es verstanden habe, bedeutet Leukozytose doch nicht automatisch Leukose, oder?
Leukozytose sagt erstmal nur, dass die Leukozyten im Blut stark erhöht sind, daher hatte ich nach dem genauen Wert gefragt.
Wenn ein bestimmter Grenzwert überschritten ist, kann man schon von Leukose sprechen. Alles, was darunter ist, auch stark erhöhte Werte, können immer erstmal für eine Entzündung sprechen.

Das müsste sich dann, wenn das AB greift innerhalb der kommenden Wochen normalisieren, daher würde ich nach einiger Zeit nochmal Blut abnehmen und den Wert überprüfen lassen.

Das vor der OP nicht geröntgt wurde, ist natürlich schade. Mammatumore können wir gesagt schnell metastasieren. Kann man aber jetzt eh nicht mehr ändern. Ich hoffe, dass es noch nicht gestreut hatte.

Wurde beim Röntgen denn eine Übersichtsaufnehme gemacht, wo auch der die Lunge zu sehen ist, so dann man im Nachhinein wenigstens wüsste, ob da alles gut ist, oder würden nur die Hinterbeinchen geröntgt?

Wie muss man sich das mit den Hinterbeinchen genau vorstellen? Kannst du ein Video davon machen?
Wenn du denkst, dass sie Schmerzen hat, würde ich das Schmerzmittel wie gesagt wirklich mal wechseln. Metacam hilft bei vielen Dingen oft besser.

Wie viele Schweinchen hast du? Kannst du vielleicht wenigstens eins (ein ruhiges, verträgliches) zu ihr setzen? Wenn sie allein sitzen müssen, geben sie sich schnell auf und es kann allein das zu einer massiven Verschlechterung ihres Allgemeinzustands führen.

Ans einschläfern würde ich hier auch noch nicht direkt denken, ich hatte schon Tiere in ähnlichem Zustand, die sich durchaus wieder gefangen haben.
Man muss halt weiter abklären lassen, was dahinter steckt.
 
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Maxli

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Lieben Dank für deine ausführliche Antwort, Gummibärchen! Die TÄ hat das Blut direkt in der Praxis nach der Entnahme untersucht, deshalb bin ich nicht sicher, ob es eine tatsächliche schriftliche Auswertung gibt. Da sie mich aber gar nicht auf Leukose hingewiesen hat, gehe ich davon aus, dass die Werte unter diesem Grenzwert lagen.
Der hintere Teil des Körpers war auf den Röntgenaufnahmen zu sehen, so ab Schulterbereich würde ich aus meiner Erinnerung sagen. Die TÄ meinte, dass außer einer Aufgasung im Magen nichts auffälliges zu sehen sein.
Ist Metacam denn irgendwie frei zugänglich? Metacam bekommt sie beim TA im Notfall immer gespritzt, nach Hause bekommen wir allerdings immer nur Metamizol.
Wir haben insgesamt drei Schweinchen, mit beiden haben wir es bereits versucht, ohne Erfolg. Wir haben Moni erst letztes Jahr bei uns aufgenommen, zuvor war sie längere Zeit allein, da ihre Partnerin gestorben war. Wir haben aber den Eindruck, dass es ihr momentan besser allein geht als unter Stress mit unseren zwei anderen Schweinchen.
Danke, Gummibärchen!
 
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Maxli

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Noch ein Nachtrag: das mit den Beinchen ist sehr schwierig zu filmen, da sie partout nicht laufen will. Wir werden es mal versuchen. Wie gesagt, sie kann die Beine nutzen und bewegen, nur belastet sie sie, wenn sie läuft, kaum. Es ist mehr ein hoppeln, wie bei einem Hase, beide Beinchen gleichzeitig. Beim TA wurde sie immer auf den Boden gesetzt, um das Laufen anzuschauen, da sieht es immer normal aus. Also die Bewegung funktioniert, sie hat leider beim Laufen wahrscheinlich starke Schmerzen!
 
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Angelika

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Wenn das Tier stark aufgegast wäre, könnten die Bewegungsunlust und das Hoppeln auch von den Schmerzen kommen, die Blähungen verursachen.
Eine erneute Röntgenkontrollen wäre so oder so sinnvoll - um zu sehen, wie sich die Aufgasung entwickelt hat (bei einem meiner Tier war der Magen binnen 24 Stunden trotz Therapie faustgroß, und hat alle anderen Organe verdrängt, was zu so großen Belastungen für Herz und Lunge führt, dass das Tier sich dann auch nicht mehr bewegten würde) oder ob nun doch irgendwo ein Tumor zu finden ist, und eine erneute Kontrolle der Leukozytenwerte: Bei akuter leukämischer Leukose stiegen die Leukozytenzahlen trotz AB hier binnen 14 Tagen auf astronomische Werte.
 
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Danke Angelika, dann werde ich das bei der TÄ nochmal anregen. Leider scheint sie wirklich keine Ideen mehr zu haben, vielleicht versuche ich, morgen mal noch eine zweite Meinung einzuholen. Abgetastet hat sie Moni immer, da müsste man die Aufgasung doch auch schon feststellen, oder?
 
Schokofuchs

Schokofuchs

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Zu aller erstmal gute Besserung für Monika!

Metacam ist soweit ich weiß verschreibungspflichtig, also nur beim Tierarzt zu erhalten. Wenn dein aktueller TA dir für Moni kein Metacam mitgeben möchte, könntest du dir eventuell eine Zweitmeinung bei einem anderen Arzt einholen und dir dort ggf Metacam mitgeben lassen. Hast du über den Link von rosinante schon mal geschaut, ob es in deiner Gegend Empfehlungen für einen Meeriekundigen Arzt gibt? Wenn nicht kann man dir vielleicht hier mit Angabe der ersten paar Ziffern deiner PLZ jemanden empfehlen, den du zusätzlich aufsuchen kannst.
 
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Maxli

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Danke Schokofuchs! Ich werde morgen mal bei meiner TÄ fragen, ob sie mir Metacam mitgibt.
Über den Link habe ich geschaut (danke rosinante!), in unmittelbarer Nähe ein scheinbar guter TA, da werde ich morgen mal wegen einer Zweitmeinung anrufen.
 
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gummibärchen

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Wenn sie so hoppelt und die Beine nicht richtig benutzen mag, könnte parallel zu dem, was bekannt ist, ggf. auch eine Arthrose vorliegen. Das wäre in dem Alter nicht ungewöhnlich. Die Tiere verstecken die Schmerzen lange, bevor es dann irgendwann nicht mehr geht.
Metacam wäre bei Arthrose in jedem Fall auch das Mittel der Wahl, es hat eine gute Wirkung auf Knochen und Gelenke, während Metamizol eher auf Weichteile wirkt.

Metacam ist verschreibungspflichtig, aber wie schon gesagt wurde, bekommt man es beim TA auch zur oralen Eingabe mit nach Hause.

Die TÄ hat das Blut direkt in der Praxis nach der Entnahme untersucht, deshalb bin ich nicht sicher, ob es eine tatsächliche schriftliche Auswertung gibt. Da sie mich aber gar nicht auf Leukose hingewiesen hat, gehe ich davon aus, dass die Werte unter diesem Grenzwert lagen.
Mein TA untersucht auch manchmal in der Praxis selber das Blut. Bei bestimmten Werten macht das auch Sinn, im allgemeinen finde ich das aber zu ungenau und würde es daher lieber einschicken lassen. Das kannst du auf eigenen Wunsch auch so fordern.
Wenn das Blut in der Praxis untersucht wird, gibt es die Werte trotzdem schriftlich, das Gerät druckt die Werte in der Regel aus und sie kommen dann so auch in deine Kartei.
 
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Maxli

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Dann frage ich mal nach Metacam, Gummibärchen. Dass die Schmerzmittel so unterschiedliche Wirkbereiche haben wusste ich gar nicht!
Arthrose klingt schon nachvollziehbar, aber wäre das nicht ein komischer Zufall, wenn das ausgerechnet kurz nach der OP in dem Bereich auftritt?
Die TÄ wollte das Blut ins Labor schicken, allerdings hätten die 2ml gebraucht und die TÄ meinte, das wäre zu viel, um es auf einmal abzunehmen. Sie hat das Blut dann selbst untersucht, allerdings hätte sie die Werte für Meerschweinchen nicht im System gehabt und diese selbst eingeben müssen. Und dann meinte sie noch, dass sie deshalb nicht alle Werte hätte auslesen können. Aber die erhöhte Leukozytenzahl hatte sie festgestellt und daraufhin die Behandlung mit dem AB verordnet. Ich weiß nicht so richtig, was ich davon halten soll. Sie machte mir eher den Eindruck, als hätte sie nicht wirklich Ahnung. Es gibt noch andere TÄ in der Praxis, aber es ist immer Zufall, an wen man gerät.
 
gummibärchen

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Arthrose klingt schon nachvollziehbar, aber wäre das nicht ein komischer Zufall, wenn das ausgerechnet kurz nach der OP in dem Bereich auftritt?
Nein, wenn das Schweinchen durch die Schmerzen von der OP eh geschwächt ist, kommen solche Sachen oft mehr zum tragen und werden nicht mehr so gut vom Tier versteckt wie vorher.
Zudem kann es sein, dass sie für die OP blöd gelagert wurde und an den Hinterbeinchen gezogen wurde, um besser an die Stelle zu kommen, wo operiert werden soll.
Wenn zu lange Zug und Belastung auf die Gelenke kommt, sind das ungewohnte und unnatürliche Bewegungen, die das Tier sonst eher vermeidet und das verschlechtert es dann natürlich auch erstmal.
 
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Danke gummibärchen und heidi! Wir schauen mal, wie es sich entwickelt. Heute ist es über den Tag hinweg leider schlechter geworden, sie frisst zwar, ist aber total platt und stark gebläht. Wir geben Dimeticon alle paar Stunden, bieten ihr ein Snuggle Safe an und hoffen das Beste!
@gummibärchen: für den Fall es wäre Arthrose, was könnte man dagegen denn tun? Hast du da Erfahrung?
 
gummibärchen

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Ja, wir hatten schon viele Arthrose Schweinchen. Was hier immer sehr gut und zuverlässig geholfen hat, war Flexivet Go. Das sind Tabletten (eigentlich für Hunde) die mir mein TA empfohlen hatte. Man kann sie gut teilen, die Dosierung für Meerschweinchen anpassen und dann in Wasser auflösen und mit einer Spritze ins Mäulchen eingeben.
Metacam braucht man dann nur noch bei akuten Schüben, wenn es zum Wetterumschwung o.ä. mal besonders schlimm wird.

Wie geht es deinem Schweinchen inzwischen?
Beste Erfahrungen bei Blähungen habe ich mit Magen-Darm-Entspannungs Kapseln (bekommt man im dm, oder Rossmann) gemacht. Der Wirstoff Simeticon, der auch in Dimeticon enthalten ist, ist dabei viel höher dosiert.
Die Kapseln lassen sich gut mit einer Kanüle auf pieksen, dann kann man den Inhalt in eine Spritze drücken und dem Schweinchen eingeben.

Ein sehr wertvoller Tipp, den ich hier im Forum außerdem mal bekommen habe, ist Colosan. Das ist ein Mittel für Pferde und es hilft super gegen Blähungen. Oft hatten wir sie damit innerhalb weniger Stunden im Griff. Du bekommst es freiverkäflich in der Apotheke, (muss bestellt werden) oder im Pferdeladen.

Stark Blähendes Futter, wie Kohl, oder das innere von Gurken etc. würde ich vorübergehend weg lassen und statt dessen gut verträgliches, wie Möhren, Fenchel, Dill füttern.
Hilfreich bei Blähungen ist auch Fencheltee und sanfte Bauchmassage, sowie wenn sie aufgrund der Schmerzen zu wenig isst immer wieder kleine Mengen dünnen Päppelbrei geben, den man mit Fencheltee angerührt hat.
 
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Maxli

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Danke für die vielen Tipps, gummibärchen! Ich schau mal, ob ich an die Medikamente heran komme.
Leider geht es ihr ziemlich schlecht, sie kann fast gar nicht mehr laufen (wenn sie im Häuschen sitzt und ich es anhebe, versucht sie immer weg zu laufen, aber zur Zeit wackelt sie nur von vorn nach hinten und kommt nicht vom Fleck) und sich auch kaum noch auf den Beinchen halten. Seit gestern legt sie auch immer wieder ihren Kopf ab. Wir haben heute Morgen mal eine "Laufprobe" auf dem Boden gemacht, die Hinterbeine hat sie ziemlich normal benutzt, aber eine Vorderpfote hält sie nun schonend in die Luft, manchmal knickt sie regelrecht ein. Ich nehme an, dass das von der Fehlbelastung kommt. Wenn man sie aber ans Heu setzt, dann beginnt sie sofort zu fressen, weshalb wir die Hoffnung noch nicht aufgeben möchten. Dill, Möhre und Fenchel mag sie nicht, das einzige was noch geht ist Salat, aber mit ist natürlich bewusst, dass das total bläht. Sie bekommt nur sehr kleine Mengen. Die Medikamente scheinen aber leider kaum anzuschlagen.
Päppelbrei und Fencheltee geben wir ihr bereits und auch den Bauch haben wir leicht massiert. Wir wissen wirklich nicht, was wir noch machen sollen, ob es für sie noch ein lebenswertes Leben ist, ob sie sich quält und ob wir sie nun nochmal zum TA "schleifen" sollen...
 
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Maxli

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@gummibärchen kannst du mir noch eine Nachricht mit der Dosierung der Magen-Darm-Entspannungskapseln schicken? Daran komme ich denke ich gut!
 
Thema:

Lähmung der Hinterbeine nach Entfernung von Mammatumor

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