Blasenstein op, Erfahrungen

Diskutiere Blasenstein op, Erfahrungen im Krankheiten und Kastration Forum im Bereich Meerschweinchen; Hallo Foris, nach dem 5. Tierarztbesuch ist jetzt endlich raus was meiner Lia fehlt, die ganze Zeit wurde sie mit Ab behandelt und hatte immer...
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Tani

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Hallo Foris,

nach dem 5. Tierarztbesuch ist jetzt endlich raus was meiner Lia fehlt, die ganze Zeit wurde sie mit Ab behandelt und hatte immer Schmerzen, ich hatte mich eingelesen, hab schon direkt auf einen Blasenstein hingewiesen aber erst der Chef in dieser Tierklinik kann den auch sehen auf dem Ultraschall.
Ich bin etwas sauer , das muss ich schon sagen.
Ich hab jetzt schon viel Geld in Lia reingesteckt, sie ist 3 Jahre alt und sie liegt mir schon am Herzen, jetzt die Blasenstein OP mit drum und dran soll ca. 240 Euro kosten und ich hab keine Ahnung wie eine Meerschweinchen so was verkraftet.
Ich bitte euch um Erfahrungen mit euren Tieren.
Danke schon mal

Gruss Tanja
 
16.11.2013
#1
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Gast

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Smoky

Smoky

Tierhomöopathin
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leider nur schlechte...war vor meiner ausbildung zur homöopathin...

der erste ta hatte es auch nicht erkannt, bis zum "richtigen" ta war der stein schon sehr groß (wie große erbse) und alles im bauch war wund, er hat ihn eingeschläfert in der narkose...

seitdem weiß ich nicht, wer von meinen tieren evtl einen stein mal hatte, kann schon sein, aber wurden nie mehr so, dass die tiere damit solche beschwerden bekamen.
 
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Tani

Gast
Hallo Tina,

ich weiß gar nicht was ich tun soll, Lia leidet so.
Es gibt doch aber nichts was den Stein auflösen könnte oder? eine OP müsste sein.

Gruss Tanja
 
Manu911

Manu911

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Man könnte den Stein u.U. zertrümmern mittels Ultraschall aber das macht bestimmt nicht jeder Tierarzt. Wenn das klappen würde könnte man ihn danach ausspülen und sie müsste nicht aufgeschnitten werden.

Ich hatte 1 OP bei nem Kastraten der leider in der Narkose erlöst werden musste da der Blasenstein scharfkantig war und ihm die Harnröhre aufgeschlitzt hatte :( er hatte aber auch erst an dem Tag nen Piep gesagt, war zuvor auch bei Urlaubspflege in meerierfahrenen Händen und auch dort kein Piep und nix.
Dann hatte ich einmal die Zertrümmerung eines Steins bei nem Mädl das liebend Gerne Fäden zog und bei der mir ne offene OP zu riskant gewesen wäre. Sie hatte danach nie wieder einen Stein.
 
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lizzy

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Wir haben einmal operieren lassen ,Erfolgreich .Es war ein Bock der sich auch recht gut erholt danach aber trotz Futterumstellung leider nach ca einem halben Jahr wieder einen großen Stein hatte bei dem es leider auch schon zu spät zum operieren war.lg lizzy
 
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Tani

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Das hört sich ja nicht so gut an, ich hab schon befürchtet, dass sowas ganz heikel ist.
Ich möchte am Montag nochmal einen anderen Tierarzt um Rat fragen, bei dem ich früher schon mal war.
Dieser Tierarzt hat gesagt, er kann nur durch eine OP helfen und auch dass die Rezidivrate sehr hoch ist.

Gruss Tanja
 
Smoky

Smoky

Tierhomöopathin
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die einzige tä, zu der ich wirklich vertrauen habe, soll es denn doch mal schulmedizin sein, ist in gelting...

wie gesagt, ich weiß nicht, wie viele eventuelle steine sich bei meinen tieren in den letzten 3 jahren einfach aufgelöst haben (und bei den patienten), kann aber leicht sein, manchmal geschehen erstaunliche dinge hier ;)

wie groß ist denn der stein, hat sie die chance ihn von der größe her auch selber ausscheiden zu können?
das wäre bei mir der punkt, mit dem ich mich für oder gegen op entscheiden würde.
allerdings habe ich noch andere hilfsmittel...

manu911 hat doch auch positives berichtet!
 
Perlmuttschweinchen

Perlmuttschweinchen

ehem. hoffix
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Mir wurde mal gesagt es käme auf die Art des Steins an, nicht alle lassen sich zertrümmern. Und beim Meerie seien es häufig solche Steine die nicht ganz fest sondern eher wie Knete außenrum seien.

Ich hatte hier nur 1x nen großen Blasenstein. Aber der war auch so groß das man nicht mal mehr OP konnte, völlig im Becken verkeilt. Kleinere wurden hier von Damen schon 2x ausgeschieden mit etwas Beihilfe am Ausgang.

Derzeit hab ich 2 die immer wieder Blasengrieß haben. Ernährungsumstellung brachte nicht wirklich was, es kam trotzdem wieder. Erst seit ich denen immer ganz regelmäßig Apfel und viel Gurke gebe geht es besser. Der Apfel säuert den Urin an und durch die Gurke müssen sie mehr pinkeln.
 
Smoky

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Tierhomöopathin
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. Ernährungsumstellung brachte nicht wirklich was, es kam trotzdem wieder. Erst seit ich denen immer ganz regelmäßig Apfel und viel Gurke gebe geht es besser. Der Apfel säuert den Urin an und durch die Gurke müssen sie mehr pinkeln.
es heißt ja, kohlsorten sind nicht gut, und fenchel, petersilie, aber das brachte nichts?

hm, vielleicht hab ich deswegen weniger, bei mir gibts immer apfel und gurke...

aber viell. kannst du ihr ja apfel+gurke vermehrt geben, tani?
 
Perlmuttschweinchen

Perlmuttschweinchen

ehem. hoffix
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Kohlsorten füttere ich eh nicht. Selbst Grünkohl höchstens mal Fitzelchen die so zwischen den Blumenkohlstrünken liegen.

Fenchel und Co weglassen brachte rein gar nichts hier. Hab mich ja auch mit der TA drüber unterhalten und sie meinte auch das es einfach Veranlagung ist und eine andere Fütterung fast nichts bringt. Und die Allrodin-Tabletten (zum Urin ansäuern) wurden hier total verschmäht. Wichtig wäre immer viel trinken weil sie von allein gar nicht soviel Flüssigkeit zu sich nehmen müsste man eigentlich täglich Tee oder Wasser einflößen und das recht viel. So aber die beiden hier mögen nicht angefasst werden und das rausfangen bedeutet Stress. Also gibbet viel Gurke und eben immer etwas mehr wasserlastiges Gemüse als für die anderen.
Und das mit dem Apfel fiel eher von alleine auf bzw ist ja auch logisch. Meerschweinpipi ist alkalisch und dadurch werden Steine/Grieß ja begünstigt, also wirkt sich urinansäuerndes Futter günstiger aus. Und das einfachste sind da Äpfel da ich die eh immer füttere. Nur das viele Vit C im Cavia Korn brachte nichts, vielleicht ist also noch was anderes im Apfel, keine Ahnung.
Aber seither haben die beiden weniger Probleme mit Grieß und keine Blasenenzündung mehr gehabt. An der letzten wäre Surprise fast gestorben, da verstopfte ein kleiner Stein den Ausgang und tagelang war der Urin saublutig.

Aber einen Stein wird das nicht auflösen können denke ich. Es hilft eben nur das die Kristalle nicht so ausflocken und Gries bilden.

OP-Erfahrung hab ich da halt noch nicht, aber es wäre für mich auch ein Albtraum.
 
Dyro

Dyro

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Meiner Mutter ihr Schweinchen wurde auch vor kurzem operiert. Der Blasenstein war ca. 1cm im Durchmesser. Sie hat die OP sehr gut verkraftet und wurde wegen einer Zyste dabei gleichzeitig noch kastriert.
Ihr geht es wieder sehr gut. Die OP ist ca. 4 Wochen her und sie hat direkt danach gefressen. Das Schweinchen ist ca. 5,5 Jahre alt und es hat sich gelohnt. Allerdings hat die ganze Geschichte nur 150€ gekostet (Was natürlich preislich nicht zu toppen ist).
Alles Gute deiner Lia
 
Moggele

Moggele

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Also ich hab auch Erfahrung mit Blasenstein, meine Molly hat die OP damals gut überstanden und es war auch Erbsengroß. Ist super verheilt. Sie war damals 4 Jahre alt. Hat auch eine Total-OP gut überstanden. Und ist insgesamt 8 Jahre alt geworden :)
Beim Merrie meiner Mutter ging das Ganze nicht so gut aus, da war es aber soweit ichs noch im Kopf hab ein Nierenstein, der gewandert ist und den Weg von Niere zu Blase total vernarbt hatte, dass kein Durchgang mehr da war. Ich würde es immer wieder opieren lassen. Wenn es operabel ist und nicht schon zu viel kaputt gemacht hat.

Sagt dir Lysium was? Googel doch mal danach. Evtl. kann da was helfen. Es gibt auch noch Eurologist, die beiden haben bei uns bei Blasenentzündung, Gries oder sogar Steinchen gut geholfen.

Gruß und gute Besserung! Simone
 
Kerry

Kerry

vermisse Edgar & Bruno
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Mir wurde mal gesagt es käme auf die Art des Steins an, nicht alle lassen sich zertrümmern.
Diese Info habe ich vom Tierarzt auch bekommen.

Ich hatte auch ein Schwein mit Blasenstein. Er war bei der Op schon 5 Jahre alt, hat sie aber gut überstanden. Leider hatte er 3 Monate später dann schon wieder einen neuen Blasenstein und ist dann aber an einer Lungenentzüdnung gestorben. Den Stein habe ich immer noch, er ist etwa kirschkerngroß und hart.

Mir sagte später eine andere Tierärztin, daß man einem Tier, daß einmal einen Blasenstein hatte, nie wieder Dill oder Petersilie geben soll, da dies die Bildung von Blasensteinen fördert und bei Schweinchen mit Neigung dazu eben schnell gehen kann.

Wenn der Stein bei Deinem Schwein nur operativ zu entfernen ist, würde ich der Op zustimmen und danach peinlich genau auf die Ernährung achten.

Alles Gute für Dein Schwein!
 
Smoky

Smoky

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wenn du bisserl fahren kannst...in poing gibts auch eine tä, die relativ günstig ist bei kastra, dann bestimmt auch andere op (kannst mal wallaby fragen, kennt sie auch)

bin da wegen der kastra meiner nin-dame damals hingefahren (was ich nun bestimmt auch nicht mehr machen lassen müßte; ich schreibs nur dazu, weil ich so froh bin drüber)
 
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Tani

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Hallo ,

ich danke euch für eure Erfahrungsberichte.
Ich werde gleich am Montag den anderen Tierarzt anrufen und auch wegen dem Zertrümmern fragen.
Ich werde sie operieren lassen wenn es nicht anders geht.

Gruss Tanja
 
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Angelika

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Man darf bei Harnsteinen davon ausgehen, dass - neben Umweltfaktoren, dabei auch an das Wasser denken! - körpereigene Prozesse eine wesentliche Rolle spielen.
Ich hatte ein Tier, das IMMER Blasengries hatte, alle 7 Jahre seines Lebens - aber nie einen Stein bekam.
Wenn der Stein raus ist, sollte er untersucht werden - je nachdem, woraus er besteht, wäre das weitere Verfahren unterschiedlich (Oxalat oder Citrat).
In der Humanmedizin ist man von Calzium freier Ernährung inzwischen weitgehen abgekommen - im Gegenteil, bei einigen Steinsorten wird Calzium empfohlen, um mittels Griesentstehung die Steingefahr zu bannen, und befindet das gerühmte Ansäuern des Urins für schädlich.
 
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Angelika

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Man darf bei Harnsteinen davon ausgehen, dass - neben Umweltfaktoren, dabei auch an das Wasser denken! - körpereigene Prozesse eine wesentliche Rolle spielen.
Ich hatte ein Tier, das IMMER Blasengries hatte, alle 7 Jahre seines Lebens - aber nie einen Stein bekam.
Wenn der Stein raus ist, sollte er untersucht werden - je nachdem, woraus er besteht, wäre das weitere Verfahren unterschiedlich (Oxalat oder Citrat).
In der Humanmedizin ist man von Calzium freier Ernährung inzwischen abgekommen - im Gegenteil, bei einigen Steinsorten wird Calzium empfohlen, um mittels Griesentstehung die Steingefahr zu bannen, und befindet das gerühmte Ansäuern des Urins für schädlich.
 
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Angie-Tom

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Unser Jumper wurde 3-mal an der Blase operiert.
Immer erfolgrteich.

Wichtig ist Deine Nachsorge. 4 Tage Vollversorgung inkl. Päppeln (auch Flüssigkeit) kann notwendig sein - auch nachts.
Daher idealerweise freinehmen.

Und dann Futter und Wasser auf Ca-arm umstellen.
Erst danach kam bei Jumpoer kein Steiin wieder.
Vorsorglich wurde auch Allrudin Uti Aid Kn gegeben sowei Blasentee (mit Salbeitee zusammen).


Am ersten Tag nach der OP kann immer wieder blutiger Urin kommen - das ist am ersten Tag normal. Es muss trotzdem Flüssigkeit gegeben werden.
Der TA gibt Schmerzmittel mit sowie Antibiotikum - Schmerzmittel 2-4 Tag (z.B. Metacam) und AB wenigstens 10 Tage (z.B. Baytril).
 
jackie

jackie

Jedem Meeri mind. 1qm!
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Ich hab auch einen Kastraten mit Blasenstein erfolgreich operieren lassen. Der Stein ist im Alter von 1 Jahr aufgetreten; danach hatte er nie mehr Probleme mit Griess/Steinen.

Ich hab mir damals ganz am Anfang Angst einjagen lassen vor Kalzium und die Ernährung kurzfristig umgestellt. Nach eingehender Lektüre von Literatur zu dem Thema bin ich aber rasch von der Kalzium-Panik abgekommen und wieder zu "Normalkost" zurück gekehrt, mit Kohl, Fenchel, Petersilie, roter Bete und was der "Kalziumbomben" mehr sind.
 
Nanouk

Nanouk

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Hab einmal ein 5-jähriges Schweine-Mädel mit großem Blasenstein (ca. 1cm Durchmesser) operieren lassen.
Hat alles gut geklappt: hab sie nach der OP geholt, hat gleich gefressen, danach nie wieder Probleme.
Bis auf viel Frischfutter, damit das Schweini gut pieschen kann, hab ich nichts an der Ernährung geändert.
 
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Blasenstein op, Erfahrungen

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