Kieferabszesse, war schon jemand erfolgreich?

Diskutiere Kieferabszesse, war schon jemand erfolgreich? im Krankheiten und Kastration Forum im Bereich Meerschweinchen; Hi Foris, unser Pflegeschwein Hatschi haben wir gestern leider über die RBB schicken müssen. Mal wieder ein Schwein mit Kieferabszess und schon...
Haferflocke

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Hi Foris,

unser Pflegeschwein Hatschi haben wir gestern leider über die RBB schicken müssen.

Mal wieder ein Schwein mit Kieferabszess und schon wieder hat das ein Schwein nicht überlebt.

Ich hatte nun schon so viele Schweine, denen man zunächst nichts ansah ausser schräg abgenutzte Schneidezähne. Eine Korrektur war erfolgreich und Wochen später ging das Spektakel dann los.

Abszessbeule, aufmachen, Kapsel ist zu tief zum aufschneiden oder bildet sich erst noch aus, dann OP da die Kapsel raus muss und nichts heilt und letztendlich hats keiner überlebt. Nicht wegen der OP an sich sondern weil sie nicht mehr schlucken, sich aufgeben, durch das nichts schlucken sich dann natürlich auch verschlucken, aufgasen, usw. und wenige Tage später müssen sie erlöst werden.

Diesen Ablauf hatte ich jetzt schon so oft, es ist immer und immer wieder das selbe. Also der typische Ablauf für Kieferabszesse und ich bin mittlerweile so weit dass ich das Tier zukünftig wirklich vor der OP erlösen lasse.

Es soll ja Kieferabszesse geben die erfolgreich operiert wurden, aber dann immer wieder kommen?

Hatte jemand schonmal einen dauerhaft erfolgreich operierten Kieferabszess?

Mittlerweile glaube ich da nicht mehr dran. Es ist einfach nur noch besch....
 
21.03.2013
#1
A

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muegge

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ich kenne da auch niemanden, der diesbezüglich ERfolg hatte, mal abgesehen von dem Stress für Tier und Mensch.

LG Sabine
 
gummibärchen

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Es kommt immer darauf an, von wo der Abszess ausgeht. Wenn die Ursache behoben wird und der Zahn, von dem es ausgeht, gezogen wird, kann es durchaus sein, dass dauerhaft Ruhe rein kommt, das habe ích hier schon einige Male erleben dürfen.

Mein Earl Grey war so ein Patient, meine Kimberly und meine Fiona. Nachdem die Ursache entfernt wurde, war Ruhe und sie sind dann letzten Endes entweder an Altersschwäche, oder einer anderen Erkrankung verstorben, die unabhängig von den Zähnen war.

Es kommt immer darauf an, wie man behandelt und wo der Abszess sitzt. Ich gehe z.B. mit solchen Sachen nur noch zu einem Tierzahnarzt und lasse keine Zähne mehr knipsen, da dadurch Haarrisse im Zahn entstehen können, die Bakterien dann Tür und Tor offnen und Abszesse hervor rufen.

Meine Schweinchen haben trotz gezogenem Zahn noch am Tag der OP abends wieder selbstständig Heu gefressen und kamen/kommen super damit zurecht.

Selbst in aussichtslosen Fällen, wo ich anfangs selber schon fast den Mut verloren habe, hat es sich gelohnt zu kämpfen.
 
pepinolito

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Ich hatte auch noch nie Erfolg damit und mußte alle Tiere früher oder später einschläfern lassen :heul:

Vielleicht hat man Erfolg wenn man den richtigen TA hat. Allerdings habe ich bis jetzt nur von Herrn Schweigart gehört und der ist in Dortmund.....
 
Haferflocke

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Naja wenn Zahn ziehen dann definitiv nur ein Schneidezahn. Hinten zähne ziehen geht gar nicht bzw. bin ich auch total dagegen, denn hier entfernt man vielleicht das Problem, schafft sich aber das nächste, nämlich dass sich die anderen Zähne verschieben und sich nicht mehr richtig abnutzen da der Gegenpart fehlt.

Knipsen lasse ich auch nicht aber meisstens ist hinten nie ein Problem, man merkt es immer nur an den schrägen Schneidezähnen und plötzlich kommt der Abszess.

Gut ok, der Abszess würde auch kommen wenn die Zähne nicht schräf wären, das angleichen der Zähne ist nicht die Ursache, die ist schon vorher da und ist ja der auslöser fürs falsche kauen.

Aber da hatte ich schon von wenigen Tagen bis sogar 1 Jahr später alles an Zeitspannen bis der Abszess kam....

Naja wie soll man anderst behandeln als aufmachen, spülen, AB, Schmerzmittel, Leikasekegel.... Und dann eben die Kapsel raus holen, das geht leider nur in einer OP und das Problem liegt immer daran dass die Tiere nicht mehr schlucken und kauen wollen.

Warum auch immer....

Natürlich gibts nach der OP auch alles nötige an Schmerzmittel, AB, Öffnung zum spülen, etc.
 
Haferflocke

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Ich hatte auch noch nie Erfolg damit und mußte alle Tiere früher oder später einschläfern lassen :heul:

Vielleicht hat man Erfolg wenn man den richtigen TA hat. Allerdings habe ich bis jetzt nur von Herrn Schweigart gehört und der ist in Dortmund.....
Ja aber nach Dortmund kann ich wirklich nicht ;)

Hier gibt es auch nen Zahn-TA aber der macht auch nix anderes als meine TÄ und die ist super.
 
Pennywise

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Bei uns gigns bisher auch nur negativ aus :heulen:

Ich schreib in solchen Abszessthreads deswegen gar nicht mehr - weil ich immer schon "weiß" wies ausgeht. Ausnahmen solls ja geben und ich werde es deswegen immer bei meinen Tieren versuchen aber bisher hatten wir kein Glück :aehm:
 
gummibärchen

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Naja wenn Zahn ziehen dann definitiv nur ein Schneidezahn. Hinten zähne ziehen geht gar nicht bzw. bin ich auch total dagegen, denn hier entfernt man vielleicht das Problem, schafft sich aber das nächste, nämlich dass sich die anderen Zähne verschieben und sich nicht mehr richtig abnutzen da der Gegenpart fehlt.
Das kann man so allgemein nicht sagen, mein Earl Grey musste erst einen und später noch einen zweiten Backenzahn gezogen bekommen, weil die Zahnwurzeln ins Auge hoch gewachsen sind. Die Augen waren beide leider nicht mehr zu retten und mussten entfernt werden, weil Abszesse dahinter waren.
Dennoch musste er nie zum Zähne korrigieren, die Backenzähne haben sich weiterhin abgenutzt, habe es einige Male kontrollieren lassen.
Er kam damit super zurecht und fand sich auch ohne Augenlicht im Eigenbau zurecht, wie ein sehendes Schweinchen.

Selbst wenn es anders wäre, würde ich lieber alle paar Wochen zur Zahnkorrektur gehen, als ständig Abszesse zu haben und das Tier deswegen zu verlieren.

Ich gehe übrigens nicht zu Schweigart, sondern zu Lazarz, aber es gibt auch noch viele andere fähige Tierzahnärzte in Deutschland.
 
Haferflocke

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Hm, gut da denke ich hattest du echt riesen Glück. Aber rein logisch gesehen kann das doch gar nicht funktionieren wenn der Gegenpart fehlt dass sich das richtig abnutz. Zumal ja dann auch die Zähne wegkippen?

Natürlich ist eine ständige Korrektur besser als Abszesse, aber die Frage ist eben, was kann man so einem kleinen Tier noch alles zumuten? Ich bin absoluter Gegner ein Tier dauerhaft zu quälen wenn keine Heilungschance besteht nur weil man selbst sich nicht trennen kann.

Das ist jetzt nicht auf dich bezogen, ich kenne deine Situaton ja nicht.

Aber ich hab hier nen Fall da sind die Leute mit einem Schwein tatsächlich einmal wöchentlich zum TA, haben eine Beruhigunsspritze geben lassen um die 3 letzten Zähne die noch da waren von Speiseresten zu befreien und kürzen zu lassen.

Das arme Tier war 8 Jahre alt und konnte den Kiefer schon nicht mehr bewegen. Man hat ihm einen Zahn nach dem anderen gezogen und operiert und seit 3 Jahren wird er nur von Brei ernährt. Kauen kann er schon gar nicht mehr.

Das ist Wahnsinn und für mich absolute Tierquälerei. Mich wundert nur dass der arme Kerl das so lange schon durchhält. Und das er noch so fit ist ist natürlich die Bestätigung für Besitzer und TA. Ich habe mich geweigert ihn in Urlaubspflege zu nehmen.

Blind sein an sich ist für Schweinchen absolut kein Problem.
 
J

Jennifer1

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Meine Schweinchen und Kaninchen hatten auch manchmal einen Kieferabszess. Sie sind alle verheilt und nicht wiedergekommen. Die Behandlung dauert ein bißchen (regelmäßig die Abszesshöhle ausspülen), aber es lohnt sich!
 
Perlmuttschweinchen

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ehem. hoffix
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Wir haben einen Kieferabszess besiegt. Es hat Wochen um Wochen gedauert, mit Eiter unterm Kaumuskel her, Kiefersperre und allem... Ich weiß das fast jeder TA ihn verloren hätte. Aber Schweigarts haben ihn wieder hinbekommen.

Aber mittlerweile sind wir sogar so gut dabei das man sagen kann Camelot ist fast wieder gesund. Montag waren wir nach 8,5 Wochen zur Korrektur und es war fast nix, nichmal die Maschine wurde gebraucht. Der nächste Abstand kann sogar noch größer ausfallen wahrscheinlich.

Hier ist der Anfang seiner Krankengeschichte, ich hatte aber nicht weiter geschrieben weil mir einfach die Kraft fehlte und ich ehrlich gesagt nicht 10x lesen wollte lass ihn doch endlich erlösen. Er wollte leben und hat die ganze Zeit trotz allem selbstständig gefressen und nur wenig Päppelbrei dazu bekommen.

http://www.meerschweinforum.de/showthread.php?t=288216
 
Haferflocke

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Wenn das Tier selbstständig frisst gibts auch keinen Grund ihn zu erlösen ;)

Zumindest bei Abszessen nicht.

Bin ich absolut deiner Meinung. Aber ich hatte bisher immer das Pech dass sie eben nach der OP nicht mehr gefressen haben. Aber die Abszesse waren immer verkapselt so dass man an den Eiter gar nicht ran kam.
 
Perlmuttschweinchen

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ehem. hoffix
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Wie gesagt, bis 2 Tage bevor mir was auffiel hat er noch ganz normal gefressen, den Tag davor war er etwas langsamer ober kann ja mal sein das er grad erst TroFu oder so gemampft hat. Er war aber sonst munter also hatte ich mir noch keine Sorgen gemacht. Und nächsten Tag war die "Walnuß" da und er verweigerte das essen fast komplett. Klar wenn die Zähne schon den Schlund fast verschließen...

Die große Abszesskapsel konnte ich ja gleich entleeren und die wurde in der OP ja so gut es ging ausgeschabt. Das ganz schlimme war das der Lymphknoten eiterte, unter dem Muskel war da kein vernünftiges rankommenund das spülen wirklich eine Tortur für ihn. Er ist auch bis heute Kopfscheu. Arm nehmen ja, Kopf anfassen dann wird er panisch.
Es hatte sich dann auch noch eine Fistel gebildet, was aber lt. Frau Schweigart nicht verkehrt wäre da es sich so nicht neu füllen kann. Selbst die ist wieder verschwunden mittlerweile. Richtig was brachte es auch als er noch 2 homöopathische Mittel dazu bekam, das trieb das richtig von unten raus.

Ich hab nicht alles zur Hand, ich muss mir das mal alles abschreiben in der Praxis. Ich glaub von um die 600 ist er wieder auf 1010g hoch. Vor 3 Wochen ist er sogar wieder Papa geworden.

Aber wenn die nach der OP nicht fressen ist echt Mist. Und wenn die trotz Schmerzmittel usw den Päppelbrei nichtmal schlucken hat man verloren. Also ich hab zumindest noch keines wieder hinbekommen das das schlucken verweigerte.

Die anderen Eiterbacken die ich hatte bisher waren wohl keine echten Kieferabszesse sondern eher von Kabbeleien her, die waren alle nur oberflächlich.
Aber Zahnsachen generell sind immer heikel, ich hab auch schon Zahnschweinchen verloren, auch schon zuviel gekämpft. Seitdem gilt hier auch friß (wenn auch mit hilfe) oder stirb. Weil essen muss schon sein, sonst wirds grausam fürs Tier.
 
Haferflocke

Haferflocke

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Genau so seh ich das auch.

Klar wenn ich merke das Tier will fressen, kann aber nicht aufgrund Schmerzen oder weil evtl. was "mechanisches" nicht funknioniert, dann wird alles versucht.

Aber wenn das schlucken und kauen komplett verweigert wird, dann ist es wirklich nicht mehr zu retten.

Dabei bekommen sie immer alle das volle Programm an Schmerzmittel, sogar lokal betäubt, usw.

Solche Ops gerade am Hals/Kiefer sind immer heftig. Das ist es ja für uns Menschen schon und dann sowas für so ein kleines Tier, das ist heftig.

Äusser Abszesse von Bisswunden hatte ich auch schon, die sind kein Problem und ruckzuck wieder im Griff. Aber wenn sie mal von innen kommen dann sehe ich da für mich mittlerweile keine Chance mehr, auch wenn ich glaube jedes weitere Schweinchen doch wieder operieren lassen würde.
 
M

Molchi

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Ich hatte das 2x - einmal ein vereiteter Schneidezahn unten und deshalb hatte er einen tennisgroßen Abszeß am Unterkiefer.

Der Zahn wurde gezogen, wir haben gespült und behandelt. Das Loch, wo der Abszeß gespalten wurde, heilte nie zu und irgendwann wuchs etwas heraus, anscheinend ein Zahn - das verheilte nie.
Aber das Schwein hatte noch 1,5 Jahre die für ihn gut waren.
Davor waren es aber 3 Monate Kampf und ich wußte nicht wie es ausgeht, die TÄ hatten mir nicht viel Hoffnung gemacht.


Ein anderes Schwein hatte auch von heute auf morgen einen riesigen Abszeß am Unterkiefer und die Ursache war ein vereiteter Backenzahn - ich ließ ihn gehen.

Dort hätte ich nie spülen können.
Zudem wußte ich wieviel Kraft all das benötigt, es ist psychisch ziemlich hart, hatte damals über 6 Wochen mit meinem Schwein auf dem Sofa geschlafen und ihn alle 2 Stunden gepäppelt.
Das geht sehr an die Substanz, weil ich auch nicht wußte, tue ich ihm was Gutes damit, was wenn er es jetzt doch nicht schafft, dann habe ich ihn zwar am Leben erhalten, aber ohne jegliche Qualität.
 
gummibärchen

gummibärchen

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Hm, gut da denke ich hattest du echt riesen Glück. Aber rein logisch gesehen kann das doch gar nicht funktionieren wenn der Gegenpart fehlt dass sich das richtig abnutz. Zumal ja dann auch die Zähne wegkippen?
Vielleicht hatten wir wirklich Glück, in jedem Fall mussten wir nie zur Korrektur und er hat alles ganz normal essen können, es war für mich selber ein Wunder.
Natürlich ist eine ständige Korrektur besser als Abszesse, aber die Frage ist eben, was kann man so einem kleinen Tier noch alles zumuten? Ich bin absoluter Gegner ein Tier dauerhaft zu quälen wenn keine Heilungschance besteht nur weil man selbst sich nicht trennen kann.
Sehe ich genau so wie du und würde auch nie ein Tier quälen, oder ihm unzumutbare Dinge zumuten. Wenn ein Tier jedoch dabei noch Lebensqualität hat, was ja trotz Zahnkorrekturen der Fall sein kann, würde ich es auch nicht voreilig erlösen lassen.
Aber ich hab hier nen Fall da sind die Leute mit einem Schwein tatsächlich einmal wöchentlich zum TA, haben eine Beruhigunsspritze geben lassen um die 3 letzten Zähne die noch da waren von Speiseresten zu befreien und kürzen zu lassen.
Das arme Tier war 8 Jahre alt und konnte den Kiefer schon nicht mehr bewegen. Man hat ihm einen Zahn nach dem anderen gezogen und operiert und seit 3 Jahren wird er nur von Brei ernährt. Kauen kann er schon gar nicht mehr.
Das wäre ein Fall, wo ich schon längst einen Schlussstrich gezogen hätte. Wenn man ein Tier mal paar Wochen päppeln muss, aber es Aussicht auf Besserung gibt, okay. -Aber ein Tier, was seit 3 Jahren nicht mehr selber fressen kann, hat für mich auch keine Lebensqualität mehr.
 
SchnuffiPupsi

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Wir hatten einmal Kieferabzess und Erfolg.
Aber, was für einen Abzess!

Riesen groß und zwei ineinanderliegende. Erst wurde wochenlang nur der eine geöffnet und gespült. Bis endlich eine fähigere TÄ in der Klinik war und auch endlich mal den Inneren öffnete (Ab gab´s gleich gar nicht, auch nicht auf Wunsch).

Gespült haben wir täglich zwei- bis dreimal und das bestimmt zwei- bis drei Monate lang (vorher lag schon eine fast zwei monatige Zahnodysee hinter uns), bis wir merkten, dass das arme Schwein die ganze Spüllösung runterschluckte, da das Loch des Abzesses bis in die Mundhöhle reichte. Als das Schwein zur OP (Kapselentfernung) gebracht wurde, wurde es gar nicht erst operiert-Chef hielt es dann doch nicht für notwendig.
Endlich dann bekamen wir doch auch mal Ab mit nach Hause-als wir der nun dritten TÄ der Klinik sagten, dass wir noch gar keins hatten.
Außerdem einen Homöopathietipp hier aus dem Forum und so bekamen wir das in den Griff.

Gefressen hat er in dieser Zeit ohne Problem. Allerdings über zwei Monate lang vorher nichts, da er große Probleme mit den Zähnen hatte, die hier in Behandlung erst noch verschlimmert wurden. Die Verdauung war natürlich irgendwann ziemlich runter, weil er ja die Acridin-Lösung immer munter trank....

Jetzt merkt man zwar an der Kieferstelle am Knochen noch komische Huckel, aber ein neuer Abzess kam Gott sei Dank noch nicht nach!
 
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Kieferabszesse, war schon jemand erfolgreich?

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