Stark veränderte Gebärmutter

Diskutiere Stark veränderte Gebärmutter im Krankheiten und Kastration Forum im Bereich Meerschweinchen; Ich brauche mal euren Rat, bzw eine Auskunft, ob jemand schonmal die gleiche Erfahrung gemacht hat. Es geht um meine 5-jährige Peruaner Dame. Als...
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eye_see

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Ich brauche mal euren Rat, bzw eine Auskunft, ob jemand schonmal die gleiche Erfahrung gemacht hat. Es geht um meine 5-jährige Peruaner Dame. Als ich heute Vormittag ins Gehege schaute war sie nicht beim fressen wie alle anderen. Sie saß im Häuschen und kaute. Kam mir aber doch komisch vor. Also Häuschen weg und ich sah einen riesigen blutigen Klumpen Gewebe. :mist: Schwein rausgeholt, Blut am Po.
Ta angerufen, sofort vorbeikommen, also sofort zum Ta. Der hat das Gewebe gereinigt und gesagt es sieht wie eine fruchthülle aus (was nicht sein kann, Kastrat sitzt momentan nicht im Gehege und ist seit 6jahren kastriert, sonst sitzen nur Mädels noch im Gehege. Er schrieb ne Überweisung zum Ultraschall in die Tierklinik. Dort war ich dann auch eine Stunde später und der Ultraschall zeigte eine stark veränderte Gebärmutter. :mist:

Da das gleiche Schweinchen vor 2jahren einen Tumor an der Zitze hatte, wurde noch ein Röntgenbild von der Lunge gemacht um Metastasen dort auszuschließen. Jetzt haben wir das Gewebe eingeschickt und es wird wahrscheinlich auf eine Gebärmutterentfernung hinauslaufen. Die Tä in der Klinik meinte das wäre auch bei dem älteren Tier kein Problem mit ordentlicher Vorbereitung (CC und bene bac einige Tage vorher und inhalationsnarkose), nur mein ta ist da immer skeptisch. Jetzt bin ich stark verunsichert. :mist:
Habt ihr da Erfahrungen?

Weiterhin hoffe ich, dass sie jetzt noch stabil bleibt, dass wir das Ergebnis des Gewebes abwarten können mit der op. Ach ich könnt grad heulen, meine kleine lieblingsbüchse :schreien:
 
14.03.2013
#1
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Gast

Schau mal hier: Stark veränderte Gebärmutter . Dort wird jeder fündig!
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eye_see

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Achtung grad sitzt sie noch beleidigt im Häuschen (wurde ja fast 4h in der Transportbox durch die Gegend geschleppt, hoffe sie kommt gleich raus zum fressen :ungl:
 
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eye_see

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Hab's mir mal durchgelesen. Scheint also gar nicht so selten zu sein, bei kam es bisher Gott sei dank noch nicht vor. Naja wir haben das Gewebe eingeschickt, mal schauen was da raus kommt.

Generell würde mich auch Erfahrungen interessieren, wie ein älteres Schweinchen den Eingriff der Gebärmutterentfernung übersteht. Mein ta ist nämlich immer nicht begeistert, weil das wohl ne schwere Operation ist. :mist: ach man...so ein Mist, vor 6wochen erst ein blasenschweinchen verloren und jetzt das :schreien:
 
Perlmuttschweinchen

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ehem. hoffix
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Ich hatte noch keine Bauch-OP beim Schweinchen. Aber selbst bei einem jüngeren Tier hätte ich ne Heidenangst davor, grade wenn sie vorher nich gut drauf sind.
 
ulrike

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Ich habe ein 3-jähriges Schwein wegen starker Blutungen noch in der Bauch-OP verloren. (Verwachsene Zysten, ihre Tochter wurde bei gleichem Befund ohne OP, mit Hormonspritzen 5 J.)

Später habe ich ein anderes Mädel bei Tumor-Befund nur homöopathisch behandeln lassen - sie wurde damit 7 Jahre.


Meine Entscheidung für zukünftige Fälle steht schon fest.
 
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eye_see

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Hmm... Na da bin ich ja hin und her gerissen. Hoffe, dass wir den Befund noch abwarten können. So ist sie eigentlich ganz gut drauf, war vorhin an der Heuraufe zu finden und schläft jetzt wieder, aber auch entspannt, nicht irgendwie gekrümmt oder so.
Mit was wurde denn homöopathisch behandelt, bzw was war denn der Befund bei deinem Schweinchen?
 
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eye_see

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Weil bei uns steht der tumorbefund noch nicht ganz fest. Es schwebt so im Raum, noch ist von einer verdickten gebärmutterwand die rede...es war auch kein Tumor den sie ausgeschieden hat, sondern nur Schleimhaut ( bei der man aber deutlich die Blutgefäße sehen konnte, war also kein knubbel den man zerschneiden konnte oder so)
 
ulrike

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So ganz auf die Schnelle: Das Gewebe war nicht getestet worden, weil sie "nur" Blut verlor.

Ich meine, dass ein Mittel Tarantula war.


Müsste dann morgen noch einmal schauen, ob ich noch genauere Aufzeichnungen habe.
 
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eye_see

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Oh das wäre Super, wenn du da mal schauen könntest.

Ansonsten benimmt sich die Maus wie immer frisst ordentlich und ist auch schon im Gehege hoch und runter, nur kam jetzt noch ein Tropfen Blut. Werde sicherheitshalber gleich nochmal das Gehege reinigen und neu einstreuen. Hoffe es blutet bald nicht mehr und das ist nur noch so ein Rest, weil sich die Schleimhaut gelöst hat. :runzl:
 
OhLaLa

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Generell würde mich auch Erfahrungen interessieren, wie ein älteres Schweinchen den Eingriff der Gebärmutterentfernung übersteht. Mein ta ist nämlich immer nicht begeistert, weil das wohl ne schwere Operation ist. :mist: ach man...so ein Mist, vor 6wochen erst ein blasenschweinchen verloren und jetzt das :schreien:
Wir mussten ein 5-jähriges Mädel kastrieren lassen wegen eines Gebärmutter-Tumors. Sie hat den Eingriff gut überstanden, die Naht verheilte problemlos und sie frass auch direkt nach der OP selbständig. Vorbereitend habe ich nichts gemacht, an Nachbetreuung gabs Leckerchen zur freien Verfügung, einen Tropfen Fenistil (damit sie nicht an die Narbe geht, falls es beim verheilen jucken sollte) und Tücherhaltung die ersten Tage natürlich.

Ich denke, es kommt ganz auf die Verfassung vor der OP an, ob das betreffende Tier gute Chancen hat, und auf den TA. Meiner hatte z.B. keine Vorbehalte gegenüber der OP und rechnete ihr gute Chancen dafür aus. Die OP musste ja auch gemacht werden, da gabs gar keine Alternative (ausser, wir warten ab und schläfern ein sobald sich ihr Zustand verschlechtert).

Das Mädel lebte dann leider nur noch etwa ein 3/4 Jahr. Der Tumor hatte wohl bereits gestreut. Bis zuletzt war sie aber fit, verfressen und lebensfroh.

Ich würde die OP bei guter Prognose wieder machen lassen. Da verlasse ich mich immer auf meinen TA. Er sagt auch ganz ehrlich, wie er die Lebenserwartung nach einer OP einschätzt. Mein Mädel hätte gut noch einige Jahre leben können. Schade, ist es am Ende doch anders gekommen. Ich bin dennoch froh, dass sie die ihr verbleibende Zeit beschwerdefrei geniessen konnte.
 
hoppla

hoppla

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Ich hab auch schon eine 5-jährige kastrieren lassen. Die Op selbst hat sie gut überstanden. Nur blöderweise hatte sie im Anschluß Herzprobleme und aufgrund eines Umzuges mußte ich den Tierarzt wechseln und diese Praxis hatte leider keinen Plan, so dass sie dann am Herzproblem starb.

Schließe mich OhLaLa an: Leider haben viele Tierärzte mit Mädelskastras wenig Erfahrung, so dass die Prognose nicht nur vom Zustand des Tieres, sondern vorallem auch von der Erfahrung des TAs abhängt.
 
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eye_see

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oh auch mal gute Erfahrungen....schön zu lesen...:)

momentan sieht sie echt fit aus, frisst und ist auch sehr munter, doch irgendwie rechne ich doch damit bald nochmal Gewebe zu finden...
Also die TÄ in der Klinik heute klang auch sehr zuversichtlich, dass sie das gut überstehen würde und hatte auch wegen dem Alter keinerlei bedenken...von Vorteil wäre dort auch, dass sie komplett mit Inhalationsnarkose wohl arbeiten...und somit auch der Darm nicht so lange zum erliegen kommen würde und angeblich würden die Schweinchen auch gleich nach der Narkose dort wieder fressen...

Wenn jetzt nichts unvorhergesehenes noch passiert warte ich bis nächsten Donnerstag ab bis das Ergebnis kommt...ach man, erst der Brusttumor und jetzt das :runzl: schlimm, wenn man fast nur "alte Schweine" hat, es ist immer wieder irgendwas :runzl:
 
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Snow-Snow

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Ich selbst habe zwei Kastratinnen und wir kastrieren in der Praxis regelmäßig auch weibliche Schweinchen. In meiner Zeit da ist noch keins gestorben. Natürlich ist es riskant aber wenn der TA gut ist dann ist es kein Problem.
Leider scheuen sich viele Tierärzte noch sehr vor Bauch-Ops bei Kaninchen und Nagern, aber wenn man auch bei Zwerghamstern und Rennmäusen die Gebärmutter erfolgreich entfernen kann dann ist das beim Meerschweinchen fast schon routine.

Ich kann dir nur von Herzen raten sie so schnell wie möglich operieren zu lassen. Man muss sich mal die Schmerzen vorstellen wenn die Gebärmutter in der Form verändert ist.
Zysten kann man homöopathisch oder hormonell behandeln, obwohl das in meinen Augen schon fast Kurfusch ist.
Aber wenn es schon soweit fortgeschritten ist das sich Gewebe löst sollte man keine Zeit verlieren indem man auf die Wirkung der Homöopathie wartet....und mit Hormonen heilt man keinen Tumor.

lg
 
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eye_see

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Danke für deine Meinung. Diese beruhigt mich z.t. ;) ich schaue mal wie es heute Nacht mit ihr läuft, ob nochmal Blut zu sehen. sie ist aber absolut munter und frisst grad wirklich mit Genuss.
Ich würde trotzdem gern noch bis nächste Woche warten, das ist aber eher egoistischer Natur und zwar schreibe ich am Montag eine wichtige Klausur, somit mag ich momentan kein frisch operiertes Schweinchen versorgen. Wenn dann soll sie bei der nachversorgung meine volle Beachtung haben und ich mag das nicht im Hinterkopf haben. Ach alles blöd z.z. :runzl:
 
ulrike

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Ich habe jetzt nachgesehen, da ich von jedem Schwein ein "Behandlungsblatt" anlege.
Das erste verstorbene Schwein wurde damals von meiner alten TÄ übrigens für die OP extra an die Tierklinik geschickt. Der Rechnung nach waren sie mit allen modernen Mitteln ausgestattet, half aber nichts.


Später bei Stella lagen zwischen dem erstem Auftreten des Blutens und ihrem Tod 2 Jahre. Sie war zu Beginn also schon 5.
Bei der ersten Untersuchung nach der Blutung war eine Verdickung tastbar. Es wurde 2x ein Mittel zum Ausbluten der Gebärmutterschleimhaut (für Hunde?) und Baytril gegeben, ohne Resultat. Das sprach dann gegen eine Entzündung, also Tumor.
Es lag auch etwas Haarausfall vor.
Mit TÄ gemeinsam abgewägt -> keine OP.

3x wöchtl. Tarantula.

Blutung hörte wieder auf.
Nach 4 Monaten erneut Blutung, Tastbefund unverändert, Hormonspritze.
Bei Kontrolle nach wiederum 4 Monaten nur noch eine kleine Verdickung feststellbar.

Nach 2 Mon. wieder Blutung -> Hormonspritze, Baytril, homöopath. Spritze zum Ausbluten.
Nach 2 Mon. wieder Blutung -> Hormonspritze
Nach 18 (!) Tagen wieder Blutung, ließ von selbst nach.

Anschließend bis zum Tod keine Blutungen mehr, also 8 Monate ohne Vorkommnisse.
Im Alter von 7 bewegte sie sich plötzlich kaum noch, man sah ihr Schmerzen an, sie atmete schwer -> Baytril und Schmerzmittel.

Nach 5 Tagen des Quälens entschieden wir uns fürs Einschläfern. Dabei wurde dann wieder ein Tumor im Bauch ertastet.

Die 2 letzten Jahre hören sich hier vielleicht ein bisschen wie ein Leidensweg an, war es aber nicht. Die Blutungen schienen sie nicht beeinträchtigt zu haben.
 
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eye_see

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Danke für deine Ausführungen :). Werde gleich mal mit dem ta drüber sprechen, weil ich mit einem anderen Schweinchen hin muss :rolleyes: eine alte meerschweinchen Bande zu haben macht keinen Spaß, gehe gefühlt nur arbeiten um meeri-Rechnungen zu bezahlen :mist:
 
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eye_see

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Ach hab ganz vergessen zu schreiben...Cookie ist seit dem Vorfall gestern gut drauf, kein Blut mehr, kräftiger Hunger und lebhafter ist sie auch wieder, mal schauen was der ta gleich sagt...ach in Bezug auf das andere meeri (hat kotveränderungen), somit lasse ich den Kot erstmal untersuchen, nicht, dass wir Parasiten in der Gruppe haben, was ja zusätzlich schwächt...es hört nie auf :mist:
 
Q

Queen-Nobbi

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Hi, in welcher Klinik bist Du denn?
Alles Gute fürs Schweinchen! :)
 
Pennywise

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Hi

Unser Noti Lisa hat auch einen Tumor an der Gebärmutter mitgebracht als sie hier ankam. Sie war schon ziemlich runtergehungert (nur noch 590g) und das Alter wissen wir bis heute nicht (wohl zwischen 3-5)
Sie hat ihre Kastra sehr gut weggesteckt. Ohne wäre sie jetzt schon sicher nicht mehr. Die Op hat ihr ein zweites Leben geschenkt.

Fotos und Bericht findest du auf meiner HP hier:

http://www.bibi.meeriwelt.de/kastrationmadel.html

Wenn dein TA zuversichtlich ist, hat er sicher Übung. Ich werte das mal als gutes Zeichen. :wavey:
 
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