Ist Gras von "außerhalb" gefährlich?

Diskutiere Ist Gras von "außerhalb" gefährlich? im Ernährung und Fütterung Forum im Bereich Meerschweinchen; Hallo! Ich wohne ja in einer kleinen Wohnung alleine, weswegen ich über keinen Garten verfüge. Das Gras für die Tiere hole ich zurzeit entweder...
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eatupyourgreens

Gast
Hallo!

Ich wohne ja in einer kleinen Wohnung alleine, weswegen ich über keinen Garten verfüge. Das Gras für die Tiere hole ich zurzeit entweder auf einer Lichtung im Wald (je nach Zeit), oder aber hinter dem Haus.

Diese Woche habe ich bei einen Kinderspielsplatz ziemlich viel Löwenzahn direkt bei Bäumen gefunden, dahinter waren viele Kleingärten. Da ich von meiner Mutter weiß, dass sie öfters mal Gift in ihren Garten versprüht, weiß ich nun gar nicht, ob ich es auch da pflücken kann (da eben besagte Kleingärten dahinter sind)?

Ich lasse schon von Sträuchern wo Hunde gewesen sein könnten, die Finger. Aber auf der Lichtung finde ich keinen Löwenzahn, nur da, wo eben die Gärten sind. Und nun weiß ich nicht, ob ich es mir trauen kann, da zu pfücken.. :hmm:

Was würdet ihr machen?



Liebe Grüße :)
 
17.05.2013
#1
A

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Gast

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McLeodsDaughters

McLeodsDaughters

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Der blöde Löwenzahn wächst immer da, wo er nicht wachsen soll...

Haben wir hier auch... Da wo er wächst, wollen wir nicht sammeln, und da wo wir sammeln, wächst kaum Löwenzahn. Dieses Jahr sind nur tonnenweise Löwenzahnblumen da, vll. ist nach dem ersten Mähen von den Bauern mehr da...

Ich würde direkt an Kleingärten nicht sammeln.
 
E

eatupyourgreens

Gast
Also sollte ich es ihnen lieber nicht geben? Ich hatte vorhin schon welches gepflückt, traue mich aber nun nicht. Zwischen den Löwenzahn-Stellen und Gärten sind ungefähr 5m Entfernung sowie noch ein kleiner Weg mit Steinen (mit Umzäunung natürlich).
 
McLeodsDaughters

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mhm... ich sammel auch schon mal auf einer Wiese die direkt neben Gärten ist, ist aber ne Wiese von nem Bauern, wo also auch Heu gemacht wird... Wobei da eben kein Löwenzahn wächst. Hab echt das Gefühl, dass der dieses Jahr da wächst, wo er nicht sein soll ^^

Ich weiß nicht, warte mal auf andere Meinungen
 
Daisy-HU

Daisy-HU

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Ich habe eben dieses Jahr das Pech,da wo ich sonst immer gepflückt hatte,letztes
Jahr noch,da wächst jetzt noch der Hahnenfuss dazwischen.Massenweiss.
Jetzt haben sie da aber erst mal gemäht,mal sehen,ob er jetzt danach wieder
kommt,oder nicht.Mus jetzt wieder richtung Spielplatz gehen,bis da wieder was
zu holen ist.
 
L

Lamya

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Ich weiß nicht - also ich persönlich traue mich garnicht irgendwo Gras zu sammeln - ich weiß nie genau was da dran klebt und möchte es deswegen auch den Meerschweinchen nicht vor die Nase setzen. Ich bleibe wohl einfach weiterhin beim Gemüse, dass ich wirklich vernünftig abwaschen und notfalls schälen kann.
 
Cate

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neben Feldern sammel ich nichts und nicht direkt an der Straße. Wenn es aber frisch geregnet hat, und tatsächlich 5m Abstand zu den Kleingärten sind, würde ich mich jetzt im Frühjahr noch trauen - ist noch keine Zeit um Gift zu versprühen.
 
lia

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sidefin
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Ich weiß nicht - also ich persönlich traue mich garnicht irgendwo Gras zu sammeln - ich weiß nie genau was da dran klebt und möchte es deswegen auch den Meerschweinchen nicht vor die Nase setzen. Ich bleibe wohl einfach weiterhin beim Gemüse, dass ich wirklich vernünftig abwaschen und notfalls schälen kann.
:) bei uns, im Naturschutz witzeln sie immer über die grosse Angst vor Fuchsbandwurm und co. Nein, das Risiko etwas aufzulesen ist verschwindend klein.

Gifte/Pestizide sind tatsächlich ein grosses Problem. Würde dort wo gespritzt wird auch nichts nehmen. Hunde-/Katzenpisse ist auch nicht ohne, die meisten Hunde sind aber recht gesund. Auch hier ist das Risiko gering. Dennoch würde ich jetzt nicht am Pinkelbaum pflücken, auch wenn dort leider immer der schönste Löwenzahn wächst.
 
hoppla

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:) bei uns, im Naturschutz witzeln sie immer über die grosse Angst vor Fuchsbandwurm und co. Nein, das Risiko etwas aufzulesen ist verschwindend klein.

Gifte/Pestizide sind tatsächlich ein grosses Problem. Würde dort wo gespritzt wird auch nichts nehmen. Hunde-/Katzenpisse ist auch nicht ohne, die meisten Hunde sind aber recht gesund. Auch hier ist das Risiko gering. Dennoch würde ich jetzt nicht am Pinkelbaum pflücken, auch wenn dort leider immer der schönste Löwenzahn wächst.
Seh ich auch so.

Ansonsten ist mir im Zweifelsfall mal einen Schwapp Hundepipi lieber als Gemüse, dass von sonstwoher angekarrt wird und sonstwas draufgekippt wurde ( Biogemüse ist da ja auch nicht DIE Lösung).
 
JeanLuc&Cathrine

JeanLuc&Cathrine

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Seh ich auch so.

Ansonsten ist mir im Zweifelsfall mal einen Schwapp Hundepipi lieber als Gemüse, dass von sonstwoher angekarrt wird und sonstwas draufgekippt wurde ( Biogemüse ist da ja auch nicht DIE Lösung).
Vorallem weil das Gemüse sehr teuer ist im Moment-man muss ja nicht gerade das Geld aus dem Fenster werfen.Bei meiner Oma im Garten habe ich auch immer Giersch,Gras und Erdbeer- und johannisbeerblätter mitgenommen, sie hatte aber selbst nicht gesprüht;leider hat sie keinen garten mehr.Und auf Wiesen pflück ich nichts am Rand, da liegt ja meistens auch die ganze sch.....Im Moment sind hier die Wiesen so voller leckerer Sachen, das will ich den Schweinen nicht vorhalten.

Vielleicht hilft der Link hier, man darf nämlich nicht irgendein Pflanzenschutzmittel nehmen:

http://www.lwk-niedersachsen.de/index.cfm/portal/pflanze/nav/510/article/11835.html

Ich denke es gibt weit schlechtere Gebiete, als die Kleingartenanlage.
 
J

Jabibo

Gast
Was gibt es für die Schweins besseres als Wiese?

Ich kann mir nicht vorstellen, das in Kleingärten die Menschen mit Gift nur so um sich werfen, das es noch bis vor den Zaun kommt. Meine Schweins fressen den ganzen Tag in einer Kleingartenanlage und das seit über 12 Jahren... da ist noch keins umgefallen.

Wenn denn schmeißen alle Leute diese tollen blauen Körner hin (gegen Schnecken)... was ja auch alles andere mit umbringen kann... aber die gibt es bei uns auch nicht... und wenn, dann würden die gewiss nicht, bis nach draußen "gespült" werden...

Alles Gras von draußen, ist bestimmt viel viel besser, als all das gespritzte und pestizidbelastete Gemüse, was es im Supermarkt gibt.

Wenn alles so giftig ist, dann würden weder Mäuse, Häschen noch sonstwas bei uns draußen herum laufen... irgendwas müssen die ja auch futtern.
 
K

Katie

Gast
Ich traue dem Wiesengrün auch mehr als dem Gemüse. Trotz Bio. Gut, wir kennen die Wiesen in der Umgebung schon über Jahre und wissen, dass da nichts gespritzt wird, es sind keine Felder daneben und auch keine Kleingartensiedlungen. Das ist bei uns wirklich ein großer Vorteil!
 
trauermantelsalmler

trauermantelsalmler

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Ich kann mir nicht vorstellen, das in Kleingärten die Menschen mit Gift nur so um sich werfen, das es noch bis vor den Zaun kommt. Meine Schweins fressen den ganzen Tag in einer Kleingartenanlage und das seit über 12 Jahren... da ist noch keins umgefallen.
Gerade Kleingärtnern traue ich da ehrlich gesagt nicht über den Weg ( und auch bei Landwirten hätte ich direkt am Feldrand Sorge, ob nicht doch mal was eben so entsorgt wird). Bei Kleingärtnern geht es bei manchen Leuten mit Sicherheit nach dem Motto "Viel hilft viel". Direkt an einer Schrebergartenkolonie sammele ich kein Gras, denn ich habe selber schon beobachtet, wie nicht benötigte angesetzte Spritzbrühe mal eben schwupps über den Zaun auf den Grünstreifen geschüttet wird.
Wenn du selber da einen Garten hast, in dem du selbst nicht spritzt, ist das natürlich etwas anderes, wenn du innerhalb des eigenen Gartens das futter sammelst.

Ich vermeide: Direkten Wegrand von bekannten Hundegassiwegen, direkt angrenzend zu einer Schrebergartenkolonie, am Feldrand und Straßenrand. Direkt am Bahndamm ist auch nicht so gut, denke ich, mir wurde erzählt die Bahn spritzt Unmengen an Herbiziden auf ihre Dämme.

Waldlichtung ist perfekt meiner Meinung nach, ansonsten würde ich noch auf Wiesen und am Rand von Weiden bedenkenlos sammeln, und in Parks etwas abseits der Wege mitten auf der Wiese.
 
E

eatupyourgreens

Gast
Vielen Dank für eure Antworten, es tut gut, mal andere Meinungen dazu zu hören.

Hier gibt es leider soviele Hunde, so dass ich von direkten Wegen auch die Finger lasse.

Da ich nun auch ein Auslaufgitter für die Wohnung habe, überlegte ich schon, ob ich die Tiere (natürlich nur unter Beobachtung) hinter den Haus mal grasen lasse. Wenn ich die Tiere nur da hinlasse, wo ich auch immer das Gras hole (sprich, da wo ich weiß, der Platz ist gut), dann müsste das doch gehen, oder?

Alternativ würde ich dann wirklich erst bis Juni - Juli mit den raussetzen warten (dann sind die Tiere wieder bei den Eltern). :nuts:
 
M

Minimuff

Gast
Gerade Kleingärtnern traue ich da ehrlich gesagt nicht über den Weg ( und auch bei Landwirten hätte ich direkt am Feldrand Sorge, ob nicht doch mal was eben so entsorgt wird). Bei Kleingärtnern geht es bei manchen Leuten mit Sicherheit nach dem Motto "Viel hilft viel". Direkt an einer Schrebergartenkolonie sammele ich kein Gras, denn ich habe selber schon beobachtet, wie nicht benötigte angesetzte Spritzbrühe mal eben schwupps über den Zaun auf den Grünstreifen geschüttet wird.
.
Sehe ich auch so. Gerade unter Männern ist es verbreitet, sich Gebrauchsanweisungen gar nicht erst durchzulesen, sondern einfach mal zu machen.
 
Daisy-HU

Daisy-HU

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Also ich habe am Montag das letzte mal was auf der Mainwiese gepflückt.
Da war der weg richtung Main schon gesperrt,so das zum Beispiel Hundebesitzer
nicht den unteren Weg benutzen können.
Gehe da jetzt zur Zeit nicht hin,den da gehen die Hundebesitzer jetzt weiter vorne hin,wo ich sonst immer Pflücke.Da traue ich im moment auch nicht.
Habe da eben Angst,das ich bei den Schweinchen eine Krankheit oder so ein fangen
könnte,deshalb gibt es jetzt wieder alles komplett vom Laden.
Bin da jetzt auch pingelig.

Konnte ihnen Heute aber wieder Gras vom Blumenkasten Füttern.
Aber besser wie nichts.
 
D

Das Nashorn

Gast
Also ich pflücke wo es sich anbietet, außer natürlich an stark befahrenen Straßenrändern, da nicht.
 
Thema:

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