Tumortherapie/Tumor OP

Diskutiere Tumortherapie/Tumor OP im Krankheiten und Kastration Forum im Bereich Meerschweinchen; Hallo ihr Lieben, Ich mal wieder. Da ich überlege mein Notschwein Pinky zu übernehmen und ich mit ihm zum TA musste, da er eine...
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Trotzkopf

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Hallo ihr Lieben,

Ich mal wieder.

Da ich überlege mein Notschwein Pinky zu übernehmen und ich mit ihm zum TA musste, da er eine Hornhaut-Verletzung hatte, dachte ich 'lass ich das Lipom auch mal nachschauen'...

Nun das böse erwachen: Sehr wahrscheinlich handelt es sich nicht nur um ein Lipom. Meine TÄ vermutet sehr stark, dass sich dahinter auch ein Tumor verbirgt. Es würde oft vorkommen, dass beim punktieren eine falsche Stelle erwischt wird und somit ein falsches Ergebnis rauskommt.
Das Ding wächst relativ schnell und ist ca. Tischtennisball-Groß und ist nun nicht mehr richtig rund, sondern hat unterschiedliche 'Auswuchtungen'. Da er ziemlich dünn ist tippt sie eher auf einen tumorartiges Gebilde.
Sie sagte, man müsse sich entscheiden und man solle (wenn man sich für eine OP entscheidet) nicht mehr lange warten (2-3 Wochen).
Da die OP sonst immer schwieriger wird...
Der Tumor liegt hinter dem rechten Vorderbein und ragt mittlerweile ziemlich weit in den Bauch rein.
Er wäre ein absoluter Risikopatient, da er die Narkose schlecht verträgt und sie sagte, dass ich mir im klaren sein müsste, dass es sehr wahrscheinlich ist das

a.) nur ein Teil entfernt werden kann
b.) nichts entfernt werden kann
c.) er in der Narkose bleibt

Ich bin heulend nach Hause gefahren, da mir der Ernst der Lage nicht bewusst war. Denn es hieß sonst immer, dass es nicht entfernt werden müsse.
Ich hänge tierisch an ihm, da ich ihn aufgepäppelt habe und er bei mir richtig aufgeblüht ist.
Entweder OP oder eben warten, wie lange er damit zurecht kommt. (Er ist geschätzt Jun. 2012 geboren)
Im Moment ist er sehr fit, aber trotzdem stehe ich innerlich total unter Druck.

Ich würde mich über Ratschläge, Daumendrücker, Tipps etc. freuen...:heulen:
Auch andere Tumortherapien (z.B Tarantula) würden mich interessieren!
 
11.05.2013
#1
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TineG

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Was für einen Vorteil hättest du, wenn du mit der OP warten würdest? Welche Chance hätte das Schweinchen ohne OP? Gibt es überhaupt eine andere Alternative. OK. Wie du fragst, Tarantel - aber ist die erfolgreich? Ich kenne diese Thearapie nur vom lesen.
Ich hatte letztes Jahr 2 Mädel mit Tumoren. Die eine ist einen Tag vor der OP gestorben, weil ein Wochenende dazwischen lag. Die Schwester wurde am gleich Tag operiert, an dem die Diagnose gestellt wurde und lebt. 3x schnell auf Holz geklopft.
Der Tumor nimmt doch immer mehr Platz im Bauchraum ein und verdrängt die Organe - Magen - Darm. Es kann nicht mehr gefressen werden und die Verdauung klappt auch nicht mehr.
 
OhLaLa

OhLaLa

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Ohje, das tut mir leid! So jung noch und schon eine solche Diagnose. :troest:

Ich würds wohl davon abhängig machen, ob der Tumor bereits gestreut hat. Wurde geröngt?
 
T

Trotzkopf

Gast
@TineG:
Ddn einzigen Vorteil den Ich hätte ist, dass ich evtl. Noch ein bisschen von Ihm habe und (was bei mir nicht an erster Stellen steht) natürlich Geld gesparr hätte. Ich müsste mit um die 100€ rechnen.
Das Problem ist, das er Probleme mit Narkosen hat, dh das Risiko, dass er stirbt ist doppelt so hoch. TA 1 sagt, es sei nur ein harmloses Lipom und TA 2 sagt, dass Ihm das verdächtig nach Tumor aussieht, da es (meinen Erzählungen nach) relativ schnell wächst.
Der 2 TA schlug mir OP oder "es so lassen und Ihm noch ein schönes Leben bereiten" vor.
Was es nun wirklich ist wissen wir ja noch gar nicht bzw. Auch wenn es "nur" ein Lipom wäre, welches so schnell wächst, wäre das ja nicht gut?!
Fakt ist, das Ding würde ein ganz schönes Loch hinterlassen und Ihm geht es im Moment wirklich gut und er hatte noch keine Probleme damit, und ich habe einfach Angst ihn im Endeffekt aus dem Leben zu reißen, obwohl er letztendlich noch ein Jahr oder so damit hätte Leben können.
Dieses Ding ist schon vor langer Zeit endeckt worden, aber er ist ja nur ein Pflegeschwein, dh. Die Entscheidungen lagen nicht bei mir.
Jetzt überlege ich jedoch Ihn zu übernehmen, sodass ich alle Möglichkeiten ergreifen kann um Ihm zu helfen.
Über Tarantula habe ich auch nur gelesen bisher, angeblich gab es aber schon erfolge.
Es ist mein erstes Schwein mit Tumor und es zermürbt mich ganz schön...
Vor allem weil ich vor dieses zeitliche "Ultimatum" gestellt wurde. Dieses aber auch nur, weil die Tierärztin sich auf ihren ersten Eindruck verlassen musste..
Was mich wundert ist, dass mir kein röntgen, Ultraschall o.ä vorgeschlagen wurde. Nur eine erneute Punktierung wurde in Betracht gezogen...

OhLala, das werde ich in Angriff nehmen :)
 
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Daggi

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Hallo,
Mein Urmel hatte einen Tumor an der Brust. Ich habe ihn dem Ta vorgestellt. Die meinten inoperabel. Soll ihm noch paar schöne Wochen machen , es sei Krebs. Andere Lymphknoten seien auch schon vergrößert.
Hab geweint und bin mit ihm nach Hause und habe drauf gewartet, dass es zu Ende geht.
Tja.....nach 1 Jahr war er noch immer munter und der Tu hühnereigroß, dass er kaum noch laufen konnte!
Bin dann noch mal hin und verlangte eine Op, da er nicht mehr richtig laufen konnte.
Haben mir ganz wenig Hoffnung gemacht.
Tja es war ein riesen Lipom mit mehreren Auswüchsen. Aber Urmel hat alles gut überstanden und war hinterher völlig befreit.
Darum lass esnicht soweit kommen. Die wissen das nicht ohne Pathologiebefund des Tumors.
Undmit Gasnarkose sollte das kein prob sein.
Am besten gehst du zu einem Ta, der da Routine drin hat!
Lass dir doch vom Forum hier einen empfehlen.
 
T

Trotzkopf

Gast
daggi, dein Beitrag hat mir gerade wirklich ein bisschen Hoffnung gemacht.

Leider hat er auch mit Gasnarkose Probleme. Sein Bruder ist während der Kastra gestorben.
Trotz des Mittels, welches diese Sekretbildung mindern soll schnorchelte er während der Narkose sehr viel und musste ständig beobachtet werden, weil er wohl so instabil war... Habe das nicht so ganz verstanden.
 
Kyrill_und_Lina

Kyrill_und_Lina

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Moin,

erst mal tuts mir sehr leid für dich und deinen Wutz :streicheln:

Ich hab so etwas ähnlihes letzten Oktober durch. Mein Kastrat - damals 5 - hatte einen (damals aber kleinen Knubbel) in der Hoden/Leidtenregion. Meine ta ist auch von einem Tumor/Geschwulst ausgegangen. Ich habe mich trotz einem weiteren knubbel/Schatten an der Lunge für eine OP entschieden. Weil sie und ich der Meinung waren dass wir ihm noch schöne - wutzenlebensgerechte - Monate schenken kann. Weil wenn diese Knubbel so groß sind, und die kleinen irgendwann nciht mehr laufen können hast du eig. keine Chance mehr....

Rausgestellt hat sich damals dass es ein Mamma-tumor war. Seiddem bekommt er 1x die Woche Tarantula und ihm gehts gut seid mittlerweile also knapp 7 Monaten. Nix nachgewachsen (zumindest von aussen sichtbar), er ist lebhaft und schmusig wie immer.

Ich wollte dir damit ein wenig Mut machen - aber du solltest gut abwägen für was du dich entscheidest. Wenn Op dann schnell damit das Ding nicht noch größer wird. Aber ich würde mir auch überlegen wie seine Chancen danach stehen. Ich habs damals gemacht weil klar war dass er damit trotzdem noch mehrerer Monate gut würde leben können. Der Knubbel war bei mir auch noch nicht so groß wie bei dir. Ich finde halt, dass wenn es "nur" ein reines herauszögern wäre (weist wie ich meine ?).....dann würde ich ihm noch eine schöne zeit machen. Das können aber nur du und deine Ta entscheiden. Meine hat mir damals sehr geholfen.

Zum Tarntula - man weiß nicht so genau ob und wie sehr es hilft. Aber - bei Hunden - und bestimmten Krebsarten KANN es helfen das Wachstum zu verlangsamen. Es schadet auf jedenfall nicht - und so fahre ich nach dem Prinzip: Im schimmsten Fall hilft es meinen Kastraten nicht - aber es schadet auch nciht.

Hoffe konnte dir ein wenig Mut machen und helfen,

LG und gedrückte Daumen

Sandra
 
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Fragaria

Gast
Naja, auf den ersten Blick hört es sich nicht so gut an. Narkoserisiko erhöht und schnellwachsendes Gebilde (idR sind die schnellwachsenden problematischer sprich bösartiger als langsamwachsende Sachen, aber auch da gibts Ausnahmen von der Regel). Allerdings ist es ja noch ein junges Tier...... Ich würde auch vorschlagen, erstmal Robis von allen Seiten/Lagen machen zu lassen um überhaupt abschätzen zu können, wie weit das Ding nach innen reicht (ist es nur kurz unter der Haut wäre eine OP eigentlich gut zu machen wenn es ein kompaktes Gebilde ist und nicht verwuchert) und ob es evtl. noch andere Dinge gibt, die "da nicht hingehören" bzw. auch Aufklärung über zusätzliche OP-Risiken geben (Lung, Herz). Davon würde ich meine Entscheidung abhängig machen. Und wenn das ein einzelnes, gut abgegrenztes Problem ist und keine weiteren Narkose-Ausschluss-Risiken da sind würde ich es wohl wagen - ein so junges Tier hat eine Chance verdient finde ich. Kann natürlich auch nicht funktionieren, war ja bei meiner Hatty so, letztlich fehlte ihr die Kraft sich von der OP zu erholen. Aber die Chance war reel, ungefähr 50/50 und da sie erst 1,5 Jahre alt war...... Und letztlich hat man das Risiko bei Nagetieren bei JEDER OP und wenn die Voraussetzungen noch so gut sind - sie sind eben deutlich anfälliger als Hunde oder Katzen während und nach OPs.

*wink*
Gabi
 
T

Trotzkopf

Gast
Das denke ich nämlich auch, dass er eine Chance verdient hat.
Anfangs war es golfball-gross. Wirklich glatt und gut zu ertastet, gut abgegrenzt. Nun ist es etwas größer als ein Hühnerei, ausgebuchtet und man kann die Abgrenzung IN den Bauchraum nicht mehr gut fühlen.
Es liegt direkt unter der Haut. Am Besten mache ich mal Fotos.
Behindern tut es ihn nicht, aber man sieht es schon deutlich.
Naja, also viel Hoffnung hat mir die TÄ nicht gemacht um ehrlich zu sein. Sie sagte eben bei diesem Ding sei das Risiko schon sehr hoch. Als ich jedoch nach ihrer persönlichen Meinung gefragt habe, sagte sie das sie es aufgrund des Alters probieren würde.
Er ist ein super starkes Schwein mit viel Charakter, ich weiss das sagt bestimmt jeder von seinem Liebling, aber so einen wie Ihn habe ich noch nie erlebt.
Wie die op ausgeht und wie seine Chance danach stehen ist schwierig zu sagen. Sie sagte eben, dass es auch sein kann, dass es nicht oder nur teils entfernt werden kann. Wenn es zb zu sehr mit muskelgewebe verwachsen ist etc.
Anfangs ist es nicht gewachsen, doch es schien als gab es so eine Art Schub.
Wie lang er das Gebilde nun tatsächlich hat weiss auch keiner, er wurde ja gefunden. Deswegen ist auch sein Alter nur geschätzt 2012.

Mich wundert es eben auch, dass mir nicht mal RöBi's Vorgeschlagen wurde, sondern gleich diREKT op, obwohl die TÄ bis dato nur abgetastet hat.

Über TA-Tipps die damit Erfahrung haben wäre ich auch dankbar. In Mittelhessen...

LG
 
T

Trotzkopf

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Pinky wird gerade operiert, alle Daumen drücken bitte :-(
 
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Wallaby

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Alles Gute!

Viele Grüße
Tina
 
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Trotzkopf

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Ihm geht es sehr gut!
Es konnte alles entfernt werden :)
 
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Angelika

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Dann drücken wir weiter - für gute Genesung!
 
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lizzy

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Was war es denn jetzt?lLipom oder nicht ?Wo hast du operieren lassen ?Ich halt ihm die Daumen .lg Lizzy
 
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Trotzkopf

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Es war ein Lipom.
Sehr groß, jedoch gut zu entfernen.
Ich war in der Uniklinik in Gießen, lag sogar noch unter meinem genannten "Buget" :D

LG
 
L

lizzy

Gast
ok schön das er es gut überstanden hat.Frißt er schon wieder?lg lizzy
 
T

Trotzkopf

Gast
Ja schon in der Transportbox hat er wieder gefressen :)
Leider habe ich kein BBB mehr...
Er schiebt auch wieder seinen Kram durch die Gegend, nur das kratzen am rechten Ohr klappt noch nicht so ;)
Übrigens hab ich ihn nun übernommen :)
 
L

lizzy

Gast
ja das ist dann wohl voraussetzung wenn du die Op zahlst.In Löhnberg kannst du dir Notfalls morgen was holen in der Notfallsprechstunde morgens.lg lizzy
 
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Tumortherapie/Tumor OP

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