Minizyste und Verdacht auf Gebärmutterentzündung

Diskutiere Minizyste und Verdacht auf Gebärmutterentzündung im Krankheiten und Kastration Forum im Bereich Meerschweinchen; Hallo Ihr Lieben, ich war jetzt mit meinen Süssen beim Dermatologen und wir behandeln zunächst auf Milben. Bei Holly (3,5 Jahre) hat er jetzt...
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Astrid.Maertens

Gast
Hallo Ihr Lieben,
ich war jetzt mit meinen Süssen beim Dermatologen und wir behandeln zunächst auf Milben.
Bei Holly (3,5 Jahre) hat er jetzt eine Minizyste (4mm) und Verdacht auf Gebährmutterentzündung festgestellt.
Habt Ihr damit Erfahrungen?
Kann/ muß ich was tun wegen der vermutlichen Entzündung? Was? Gibt es homöopathische Mittel?
Wie sind eure Erfahrungen mit Zystenbehandlung homöopathisch?
Ich habe schon mehreres durch, aber nichts, was mich wirklich überzeugt: Kastration mit 2maliger Nachop und Einschläfern an Spätfolgen ein Jahr später, Hormonimplantat mit Ergebnis Tumor, punktieren mit Ergebnis, daß sich Zysten schon nach 2 Wochen wieder gefüllt haben, ausdrücken mit Ergebnis, daß nicht alles erwischt wurde...
Ich möchte eine für das Tier sanfte, aber dauerhafte und möglichst ungefährliche Lösung.
Wer weiß da was?
Es kann doch nicht sein, daß immer alles mit so großen Problemen/ Nebenwirkungen geht. Schließlich sind Zysten nach meiner Erfahrung bei fast jeder Meeridame ab 3 Jahren zu erwarten. Da müssen die TA doch auch schon was besseres anbieten, oder?

Hoffe wieder auf Eure Hilfe... und euer Wissen.

Vielen Dank und liebe Grüße
Astrid
 
25.04.2013
#1
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Snow-Snow

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Kastration ist das einzige Mittel welches einen dauerhaften und gesunden Erfolg hat. Hormontherapien steigern das Tumorrisiko ins Unermessliche und bringen nie dauerhaft Erfolg.

Homöopathie, naja darüber lässt sich streiten. Ich gebe es oft unterstützend bei allen möglichen Sachen aber bei Zysten bisher ohne Erfolg.

Mein Rat:
Such einen guten TA, am besten eine Klinik mit Heimtierspezi und lass sie kastrieren. Mir ist noch nicht ein Tier gestorben, es musste nie nachoperiert werden und die Meeris waren bis ins hohe Alter fit, munter und vor allem gesund.

lg
 
Familie Sauerrich

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Hallo,
Wie hat der TA denn die Gebärmutterentzündung diagnostiziert? Hat er einen Ultraschall gemacht oder hat das Meeri Ausfluss? Sind die Zysten bei deinem Meeri aktiv?

Ich habe hier ein Meeri das hatte eine Gebärmutterentzündung und es wurde mit Alizin behandelt. Eine andere hat Zysten, welche aber keine Probleme machen. Falls doch, muss die THP her.
 
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Chrissi89

Gast
Ich würde sie auch kastrieren lassen.

Mit der Homöopathie kommt man auf Dauer nicht weit.
Das musste ich leider bei 2 meiner Schweine feststellen. Eines musste ich schon erlösen, die Schwester darf jetzt ihren Lebensabend genießen.

Hätte ich gewusst, was die Zysten alles anrichten können, hätte ich sie schon früher kastrieren lassen. Jetzt kämpft sie mit einer SDÜ, Tumoren, wird blind und bekommt durch die ganze Sache poröse Knochen..
Sie ist 6 Jahre und schlägt sich tapfer.
 
S

Snow-Snow

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Wenns ne geschlossene Gebärmutterentzündung ist steht es eh nicht zur Diskussion dann ist Kastra ihre einzige Chance. Am Alizin stirbt ein Meeri min. genauso oft wie an einer schlechten Kastra. Die Gebärmutter kann platzen und dann stribt sie an einer Sepsis. Außerdem macht es als "Abtreibungsspritze" fiese Krämpfe die zu Schmerz, Schock und somit Tod führen können. Vir allem beim kleinen Heimtier nicht zu empfehlen.
 
Familie Sauerrich

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Mein Schwein lebt noch. Sie hat seit Jahren Diabetes und deshalb werd ich meine nicht kastrieren.
Alizin würd hier sehr gut vertragen. Hier im Forum wurden schon einige erfolgreich mit Alizin behandelt.
 
S

Snow-Snow

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Bei Diabetes ist normal das erste was man macht kastrieren. Das beisst sich also etwas. Weibliche Tiere lassen sich oft erst stabil und vernünftig einstellen wenn der hormonelle Zyklus nicht mehr dazwischen funkt.

Ist also absolut kein Argument gegen eine Kastra.

Ich sag ja auch nur was passieren kann und da hier nach einer "ungefährlichen" Variante gefragt wurde.......

Ich mein ich sehe viel und hab schon viel gesehen, sonst würde ich mich doch hier nicht soweit aus dem Fenster lehnen, aber es ist nunmal mein tgl. Brot und darum bin ich hoch-erhobenen Hauptes "Pro-Kastra". Gerade jetz wo sie noch so jung ist. Worauf denn warten? Auf Diabetes, Krebs und schlechtes Allgemeinbefinden? Es wird doch nur gefärhlicher je länger man mit anderen Sachen (ich sags einfach mal) herumfuscht.
 
Familie Sauerrich

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Ronja ist 5 Jahre. Diabetes haben wir mit Futterumstellung voll im Griff und das seit 3 Jahren.
Gut das jeder selber entscheiden kann. Ich hab auch schon so vieles gesehen und mit Meeris durch.
Welcher Besitzer lässt sein DiabetesWutz automatisch kastrieren?
 
S

Snow-Snow

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Die Meerisbesitzer die ihr Tier vernünftig auf Insulin einstellen müssen/wollen, denn dort gibts in der Brunst fiese Schwankungen im BZS.
Bevor man das macht kastriert ein vernünftiger TA erstmal. Macht man auch bei Hündinnen und Katzen so.

Bei uns in der Praxis wirds so gemacht, aber wir haben auch immer wieder schlimme Fälle die über Jahre von Tierärzten mit tausend Mittelchen geschleppt wurden nur weil sich das hartnäckige Gerücht hällt Meeris würden ständig bei Kastras sterben.
Ist definitiv nicht so wenns der TA kann und die Narkose vernünftig gefahren wird.

Wir haben im Durchschnitt eins im Monat gemacht und verstorben ist in meiner Zeit erst eins und das war schon vorher sehr schlecht und wäre ohne OP auch gestorben.
 
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Karima

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Bevor man das macht kastriert ein vernünftiger TA erstmal.
Spannende Aussage, ich kenn keinen der das macht, sind wohl alle unvernünftig.

nur weil sich das hartnäckige Gerücht hällt Meeris würden ständig bei Kastras sterben.
Ist definitiv nicht so wenns der TA kann und die Narkose vernünftig gefahren wird.
Es ist immerhin eine BauchOP mit einer großen Naht und noch anderen Risiken als nur der Narkose.

Liebe Snow-Snow ich finde die bringst hier viele interessante Dinge aus der Praxis an. Aber verkauf doch nicht immer alles was Du schreibst so bestimmt als einzige Wahrheit. ;)
 
S

Snow-Snow

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Was willst ddu denn aber hören?

Es ist ein unumstößlicher Fakt das die Kastration das einzige Mittel ist wonach das Tier als gesund gelten kann. Alles andere ist nur Zeitschinderei und es gibt ja nun unendlich viele Fälle inden die Tiere dann an den Folgen der Hormonbehandlung (Gebärmutterentzündung und Tumore an Gesäuge/Eierstöcken die dann unweigerlich in die Lunge streuen) verstorben sind.

Und wie gesagt das große Zauberwort ist Zeit, sicher kann man jetzt das junge Meeri mit Hormonen behandeln und hoffen das alles gut wird. Es ist aber auch mehr als wahrscheinliche das dieses Tier auch im Alter Probleme mit den Fortpflanzungsorganen hat. und tritt dann ein aktues Problem auf ist das OP-Risiko wirklich hoch. Und daher kommt auch diese verbreitete OP-Phobie. Es wird irgendwie behandelt bis es nicht mehr geht und dann erst kastriert. Klar das die Tiere dann die OP schlecht verkraften.

Ich verkaufe nicht alles als die einzige Wahrheit aber in diesem Fall gibt es (nicht nur meiner Meinung nach) nur diese eine Wahrheit. In der Kaninchenszene hat es sich schon weit durchgesetzt. Hier wird teilweise sogar prophylaktisch kastriert.

Wundheilungsstörungen hatte ich bei den Bauch-OPs auch noch nicht, da heilen Grüzbeutel blöder ab ;).
 
Familie Sauerrich

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Ein Kaninchen ist ja auch etwas größer wie ein Meerschweinchen.

Ich würde jetzt auch nicht behaupten, dass meine TÄ keine Ahnung hat. Ich bin mit ihr sehr zufrieden. Bei größeren Problemen gibts dann in der Klinik zum Glück noch Kollegen, mit denen sie dann drüber reden kann.

Zum Glück wird nicht jede Frau mit Diabetes und evtl. einer Zyste operiert! :hmm:
 
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Chrissi89

Gast
Mit uns Menschen kann man das nicht vergleichen..
Warum muss man denn einige Schweinchen genauso leiden lassen, wenn wir mit uns schon Diabetes rumschleppen müssen oder evtl eine Zyste, die auch mal platzen kann und dann steht eh eine Op an.

Ich sehe es wirklich an meinem Meerschwein, was diese blöden hormonell aktiven Zysten ihr angetan haben. Nur weil ich sie nicht kastrieren lassen wollte. Klar spielen auch die Gene mit, denn ihre Schwester war ja auch betroffen.

Ich hätte mir für sie aber einen schöneren Lebensabend vorgestellt, als das jetzt der komplette Hormonhaushalt im Eimer ist und wir nichts mehr tun können.

Dank Snow-Snow bin ich jetzt bei einer erfahrenen Tä, die genau die gleiche Meinung teilt. Da ist es nicht wie in anderen Praxen, dass erst kastriert wird, wenn das Schweinchen schon geschwächt ist und die Krankheiten fortgeschritten sind, dass kaum eine Überlebenschance besteht. Wenn die Diagnose besteht, dann wird ein nächstmöglicher Kastrationstermin gemacht, um all dies Vorzubeugen

Auch wenn man eh durch schlechte Erfahrungen ein gebranntes Kind ist, würde ich nicht mehr viel machen an den Schweinchen. Wenn die Hormonspritzen nicht wirken oder die Zysten wieder aktiv werden, dann sollte kastriert werden.

Jeder mach da seine Erfahrungen als Halter oder angestellter in einer Praxis.
 
Familie Sauerrich

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Mit uns Menschen kann man das nicht vergleichen..
Warum muss man denn einige Schweinchen genauso leiden lassen, wenn wir mit uns schon Diabetes rumschleppen müssen oder evtl eine Zyste, die auch mal platzen kann und dann steht eh eine Op an.

Ich sehe es wirklich an meinem Meerschwein, was diese blöden hormonell aktiven Zysten ihr angetan haben. Nur weil ich sie nicht kastrieren lassen wollte. Klar spielen auch die Gene mit, denn ihre Schwester war ja auch betroffen.

Ich hätte mir für sie aber einen schöneren Lebensabend vorgestellt, als das jetzt der komplette Hormonhaushalt im Eimer ist und wir nichts mehr tun können.

Dank Snow-Snow bin ich jetzt bei einer erfahrenen Tä, die genau die gleiche Meinung teilt. Da ist es nicht wie in anderen Praxen, dass erst kastriert wird, wenn das Schweinchen schon geschwächt ist und die Krankheiten fortgeschritten sind, dass kaum eine Überlebenschance besteht. Wenn die Diagnose besteht, dann wird ein nächstmöglicher Kastrationstermin gemacht, um all dies Vorzubeugen

Auch wenn man eh durch schlechte Erfahrungen ein gebranntes Kind ist, würde ich nicht mehr viel machen an den Schweinchen. Wenn die Hormonspritzen nicht wirken oder die Zysten wieder aktiv werden, dann sollte kastriert werden.

Jeder mach da seine Erfahrungen als Halter oder angestellter in einer Praxis.

Ihr wisst aber schon alle, das es Zysten gibt die aktiv sind und welche die keine Probleme machen???

Nur weil eine Wutz Zysten hat, würd ich nicht gleich die Wutz aufschneiden lassen.

Man sollte da auch immer drauf achten. So eine OP ist für so ein Tier auch nicht mal so leicht.

Ich würd auch nur eine Hündin kastrieren, wenn es denn unbedingt nötig ist. Nur einfach so auch nie, weil man es sich als Besitzer bequemer machen möchte, weil man 2x im Jahr nicht für jeweils 3 Wochen aufpassen will.

Ich habe selber vor 9 Jahren meine Prüfungen als Tierarzthelferin abgelegt. Klar hat sich vieles in den Jahren auch geändert, aber meine Einstellung und Meinung in gewissen Dingen nicht.

Bezüglich zum Diabetes. Nicht jeder TA rät gleich zur InsulinTherapie bei den Wutzchen, denn da kann man sehr schnell in den Unterzuckern kommen.
Klar bei sehr hohen Werten die Dauerhaft über 250 sind wäre es auf jeden Fall sehr sinnvoll. Nur ich hab hier Ronja sitzten, die seit 3 Jahren einfach anders wie alle anderen ernährt wird. Kein Obst und Trockenfutter, bei Gemüse passen wir auch auf.

Es gibt ja hormonellbedingte Krankheiten die nicht unbedingt vom Organ ausgehsen, sondern von der Hypophyse.

Chrissi du selber hast ja auch ne Wutz mit SDÜ. Ich hatte jetzt bei meinen Wutzchen 2 Formen. Bei der ersten Wutz war die Behandlung mit Tablette ausreichen und sie wurde mit Tabletten 6 Jahre alt.

Unsere Nantje bekam sehr hochdosiert ihre Medikamente und es half nix. Und warum??? Ich erahne es. Es lag an der Hypophyse. Beim Wutz kann man leider nur den T4 Wert bestimmen aber nicht TSH und T3.

Ihr könnt gerne alle eure Wutzchen gleich kastrieren lassen, nur weil mal Zysten da sind. Aber denkt daran, wenn sie keine Probleme machen (hormonell oder sehr groß werden), dann lasst die Tiere doch einfach damit leben.
 
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Chrissi89

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Klar hat mein Schweine eine SDÜ, aber sie hat sie nur, weil sie hormonell aktive Zysten hat.
Mit einer frühen Kastration hätte man alles verhindern können, woran sie jetzt leidet.
Bei ihr reicht auch die Tablette, damit hält sie ihr Gewicht, was sehr wichtig ist.

Woher will man den wissen, dass die Zysten nicht stören? Sie greifen ja auch das Immunsysten an. Ihre Schwester hatte in den letzten Wochen immer eine Rotznase. Als sie da Ovarium bekam und später Ovogest, war alles wieder normal. Sie hatte leider beide Arten von Zysten.
Zysten können Kleinigkeiten auslösen, wo man gar nicht dran denkt, dass es an denen liegt.

Und ein Diabetesschwein habe ich leider auch. Zum Glück ist es aber der Kastrat :rolleyes:
 
Familie Sauerrich

Familie Sauerrich

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Aber es gibt Krankeiten die waren schon vor den Zysten da!!!

Ronja hatte nie Zysten und ist an Diabetes vor 3 Jahren erkrankt. Sollte ich in dem Fall also gleich den TA zum Messer greifen lassen?

Ich sage, man muss immer schauen was Sache ist.

Aber ich kann es zum Glück bei meinen Tieren selber entscheiden und auch abschätzen.

Ich für meinen Teil ziehe mich hier zurück.
 
Eliza

Eliza

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Liebe Snow-Snow ich finde die bringst hier viele interessante Dinge aus der Praxis an. Aber verkauf doch nicht immer alles was Du schreibst so bestimmt als einzige Wahrheit. ;)
Darum bitte ich auch!

Es gibt nicht nur den einen wahren Weg, es gibt viele Wege!

@Snow-Snow du erinnerst mich an mich als ich jung war und die Arbeit meiner Chefin in den Himmel gehoben habe.

Versuche Bitte auch die Meinungen anderer stehen zu lassen, davon lebt unser Forum!

Ein TA der schnell die Messer wetzt ist mir immer suspekt!

Familie Sauerrich hat eine sehr gute Meerschweinchen erfahrene TÄ an der Hand, die mit kleinen Maßnahmen erfolgreich therapiert.

Gute Meerschweinchenerfahrene TÄ sind rar!

TA die sich für Meerschweinchenerfahren halten gibt es a Maß!

Mit der Zeit lernt man die Spreu vom Korn zu trennen!




LG Eliza
 
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Karima

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Ich sehe es wie Familie Saurich. Es gibt unterschiedliche Arten von Zysten.

Meine alte Dame z.B. hat dauernd welche, aber immer Kleine, die an anderer Stelle sitzen, sich nicht vergrößern und irgendwann wieder weg sind... Sie hat keinen Fellverlust, ist nicht brommselig oder sonst was.

Auch bei Diabetes behandeln meine TÄ erstmal ohne Insulin. Und meine Jantje kam mit einfacher Diät klar...

Und ich bin mir sicher meine TÄ haben einen Sack voll Erfahrung...

Ein TA der schnell die Messer wetzt ist mir immer suspekt!
Mir auch!
 
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Astrid.Maertens

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Minizysten und Verdacht auf Gebärmutterentzündung

Die Zyste hat der Tierarzt ertastet. Da sie aber so klein ist, war er sich nicht sicher und hat mir gesagt, um sicher zu sein, müsste man Ultraschall machen. Das haben wir dann auch gemacht und dabei hat er gesehen, daß sich Flüssigkeit im Gewebe der Gebärmutter befindet.
Ich habe am Dienstag einen Termin bei der Homöopathin.
Der Tierarzt kann mir Homöopathie nicht anbieten. Er hat als Alternativen vorgeschlagen: 1. Kastration, 2. Hormone (Hormone ausgeglichen = Entzündung verschwindet möglicherweise), 3. Antibiotikum gegen Entzündung. Er hat mir zu allen drei Methoden die Nachteile aufgezählt, die mir aber schon bekannt sind.
Ich habe ein Schwein durch Spätfolgen Kastration verloren (sie musste 3x operiert werden!), ein Schwein habe ich durch Tumor verloren, Nebenfolge des Hormonimplantats. Ich will es jetzt zunächst mit Homöopathie versuchen und wenn die nicht anschlägt, werde ich über eine Kastration doch noch einmal nachdenken müssen.
ich habe davor allerdings große Angst. Einerseits, weil ich so schlechte Erfahrungen gemacht habe und andererseits, weil die Süsse dann wirklich in gute Hände muss und sie die ersten 10 Tage auch dortbleiben muss. Ich habe einen Ganztagsjob mit mindestens 3 Stunden Fahrtzeit, manchmal mehr (DB eben) und da ist es mir zu riskant, sie daheim zu haben mit der Gefahr, daß sie sich die Fäden aufmacht oder sonstwas...

Die Zyste ist, so wie ich das sehe, wohl hormonell aktiv. Jedenfalls ist das Weibchen aktiv am begurren und besteigen des anderen Weibchens.
Was mich dabei irritiert, ist, daß sich die beiden Mädels gegenseitig begurren und bezirzen. Das Männchen ist gerade ausgefallen wegen seiner Hautprobleme, er kann gerade nicht. Kann das Verhalten der beiden damit auch zu tun haben?
Oder hat die andere auch Zysten? Die habe ich nicht tasten und schallen lassen.
 
Janina

Janina

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hallo

versteh ich das richtig, dass dein schweinchen ggf. eine gebärmutterentzündung hat und AB nur als 3. möglichkeit vom TA angeboten wurde???:verw: das würde ich erstmal abklären und wenn sie tatsächlich eine gebärmutterentzündung hat, dann braucht sie schnell ein Antibiotikum:aehm:



zur kastration: also, dass das schwein die 10 tage nach der OP beim TA bleiben muss, finde ich ehrlich gesagt übertrieben. meine schweinedame wurde mit 5 jahren notkastriert, hatte eine wirklich riesengroße narbe über den kompletten bauch und hat ab dem morgen nach der OP wieder fast normal gefressen. gepäppelt habe ich sie kein einziges mal nach der OP.

also es muss auf keinen fall immer so schlimm verlaufen, wie du es leider schon erfahren hast. ovarium hypophysis comp. hat bei meiner maus übrigens dauerhaft genauso wenig geholfen wie die hormonspritzen. die zysten wurden mit der zeit immer größer und größer. und die kleine arme maus hatte durch die zysten ständig blähungen.

lg janina
 
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