statistische frage

Diskutiere statistische frage im Allgemeines Forum im Bereich Meerschweinchen; es geht mir durch den kopf: sehr viele halter (hier) haben mädelsgruppen + kastrat. einige wenige haben reine böckchengruppen. wenn wir mal von...
lunalovegood

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es geht mir durch den kopf:

sehr viele halter (hier) haben mädelsgruppen + kastrat.

einige wenige haben reine böckchengruppen.

wenn wir mal von einer durchschnittlichen 1:1 geburtenrate (mädels:jungs) ausgehen, frag ich mich wirklich, wo denn die ganzen böckchen abbleiben.

gibts (hoffentlich) mehr böckchenhalter, als es scheint?
 
18.08.2013
#1
A

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Schau mal hier: statistische frage . Dort wird jeder fündig!
A

Angelika

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AW: statistische frage

gibts (hoffentlich) mehr böckchenhalter, als es scheint?
Das glaube ich ehrlich gesagt nicht. Und wenn man wie ich vor ein paar Jahren die Erfahruung gemacht hat, dass einige Notstationen z. B. grundsätzlich nicht in Männerhaltung abgeben, und ich von einer dann auf die gleiche Frage die Antwort bekam: Eigentlich müssten die Züchter ihre ganze überschüssige männliche Nachzucht töten, dann kannst du dir so einiges Ausmalen. Die Züchter, die ich kenne, tun das glücklicherweise nicht, denn so habe ich meine 8 Männer zusammenbekommen (alle kastriert, bis auf den jüngsten, der ist morgen dran). Aber die Gefriertruhe im Zooladen wird gefüllt, und soweit Wildparks für ihre Beutegreifer nicht selbst züchten.
 
Flora_sk

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AW: statistische frage

Aber die Gefriertruhe im Zooladen wird gefüllt, und soweit Wildparks für ihre Beutegreifer nicht selbst züchten.
Genau! Das wird wohl die Realität sein.

Falls die Böcke noch lebend statt gefroren im Zoohandel ankommen, werden sie entweder unkastriert an ahnungslose Anfänger verkauft oder landen im Bauch der Schlangen.
Die unkastrierten Böcke im Kinderzimmer, meist im 1.20-Käfig, leben ein paar Wochen oder Monate so vor sich hin und beginnen sich in der Pubertät zu beissen und zu verletzen, denn im Winz-Käfig können sie sich ja nicht ausweichen.
Entweder stirbt dann einer und der andere muss als Einzeltier weiter"leben" oder die Bock-Haltung wird resigniert und frustriert aufgegeben (selber sterben, einschläfern, aussetzen oder irgendwohin abschieben).

Ganz wenige Böcke kriegen wohl die Kurve und landen in einer grosszügigen Bock-/bzw. Kastraten-Haltung. Das sind dann die Glückskinder, aber wieviel Prozent der gesamten "Bock-Produktion" das letztendlich ist, weiss wohl niemand.
 
Süße_Schnuten

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AW: statistische frage

Das glaube ich ehrlich gesagt nicht. Und wenn man wie ich vor ein paar Jahren die Erfahruung gemacht hat, dass einige Notstationen z. B. grundsätzlich nicht in Männerhaltung abgeben, und ich von einer dann auf die gleiche Frage die Antwort bekam: Eigentlich müssten die Züchter ihre ganze überschüssige männliche Nachzucht töten, dann kannst du dir so einiges Ausmalen. Die Züchter, die ich kenne, tun das glücklicherweise nicht, denn so habe ich meine 8 Männer zusammenbekommen (alle kastriert, bis auf den jüngsten, der ist morgen dran). Aber die Gefriertruhe im Zooladen wird gefüllt, und soweit Wildparks für ihre Beutegreifer nicht selbst züchten.
Ich kann immernoch nicht verstehen, wieso grade viele NS grundsätzlich nicht in Kastratengruppen und/oder Mischgruppen vermitteln. Für mich eindeutig die Haltungsformen der Zukunft. So lass ich meine Kleinjungs hier aufwachsen und so vermittle ich auch. Ich habe so positive Erfahrungen und Rückmeldung zu KAstratengruppen, ich finde es wahnsinnig schade, dass einige Jungs, wo vielleicht sogar Interesse da wäre, nie eine Chance dazu bekommen.

Mir sagte mal jemand bezüglich eines Notbubens, den ich in eine KAstratengruppe integrieren wollte, damit er als viertes Mitglied dort einen tollen Endplatz bekommen kann, ich hätte sie nicht alle und würde damit das Wohl und die GEsundheit des Bubens und generell der ganzen Tiere riskieren und hätte keine Ahnung. So Pauschalaussagen, da geht mir schon die Hutschnur hoch.

Den Buben hat mariajonas aus dem Forum hier rausgeholt hatte und er kam dann nach Kastra zur Vermittlung. Meine drei Jungs kannte ich und den Charakter. VG gemacht - es lief prima. Ich hab die Viererkombi dann VOR Abgabe noch eine ganze Zeit hier gehalten um beobachten zu können und die 4er-Kastratenkombi dann an ihre Besitzerin (übrigens Tessie hier aus dem Forum ;)) übergeben - als harmonische Truppe. Und Tessie war zu diesem Zeitpunkt (gut informierte) Anfängerhalterin ;)
Wenn man gut berät und die Voraussetzungen und Bedingungen stimmen, dann geht auch das ;)
Die Viererkombi harmoniert/e immer perfekt. Die Jungs sind ein tolles Team. Nach dem Anbau dieses Jahr, ist nun letzte Woche ein Jungkastrat (kastriert mit 4 Wochen) von mir noch in die GRuppe gezogen. Die VG war perfekt. Es gab nicht mal Gerenne, so lieb und friedlich sind die Jungs und zwar durch die Bank weg alle! Inkl. des vormals leicht überdrehten Notbubens, der bevor er herkam nur Duohaltung mit Mädel kannte.

Diese Story mal nur als Beispiel dazu, dass ich es wirklich gruselig finde wie pauschal oft gesagt wird: Mädels dazu passt immer (hallo ? Die haben auch Charaktäre und auch das passt nicht immer :rolleyes:), weiterer Kastrat nie (nie ist eh immer so ne Sache)...

Nicht jeder Bub passt in Kastratengruppen, nicht jeder kommt in einer Mischgruppe mit "Konkurrenz" klar - aber sehr viele sehr wohl, sehr glcklich und sehr gut.

Für mich haben alle abgebenden Stellen - Zuchten wie NS die Pflicht sich im Rahmen der Möglichkeiten zu emühen grade die Jungs gut grundzusozialisieren.
Ich finde Kleinjungs sollten einfach von Beginn an lernen - ach, hier laufen mehrere andere Jungs friedlich rum - so soll das sein, ok, merken ;)
Grade Zuchten, finden ich, sollten da besonderen Wert drauf legen, sonst haben Jungs einfach vel zu wenig tolle Chancen.
Notstationen kriegen oft ja erst die Jungs, wo schon einiges schief gegangen ist, da muss man dann natürlich abwägen...

Zum Thema selbst: Ich denke die veranwortungsvollen Stellen passen sich an - beraten gut und da wird kein Bub irgendwo als Futter oder Verschenktier enden. Ich denke aber grade Hinterzimmervermehrung, Massenproduktionen... tja... da wird wohl einiges enden, wo mans nicht wissen will :heulen:
 
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Heidi*

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AW: statistische frage

es geht mir durch den kopf:

sehr viele halter (hier) haben mädelsgruppen + kastrat.

einige wenige haben reine böckchengruppen.

wenn wir mal von einer durchschnittlichen 1:1 geburtenrate (mädels:jungs) ausgehen, frag ich mich wirklich, wo denn die ganzen böckchen abbleiben.

gibts (hoffentlich) mehr böckchenhalter, als es scheint?
:D :angel: endlich mal eine, die hinterfragt.

Mein Zuchtbestand sind/waren 25-30 Tiere max u. mittlerweile bin ich ja stark runter, bis nu der Ausrutscher der 11 verlorenen Seelen :)
Jetzt platz ich grade aus den Nähten, wird aber wieder. Auch wenn eng, bekommt jeder seinen Sport.

Es gibt ja auch Zuchtbestände von 60/ 80/ 120/ 250/ 500/ u. mehr .....
Dann nimmt man die monatlichen Würfe, deren Wurfstärke, ...macht dann im Jahr X
Wenn nichts an den Handel u. sonstwo gegeben wird, müssen sie große Räumlichkeiten haben, weitere Zimmer noch, etc.
Einfach da fragen.

Es werden durchaus Wildparks auch von Privaten beliefert, ....sowie der ZH beliefert wird, deren wahrscheinliches Ende ungenau bleibt. Forstfutter, Futter für Wildparks, Zoo, etc.
 
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Flora_sk

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AW: statistische frage

Ich finde Kleinjungs sollten einfach von Beginn an lernen - ach, hier laufen mehrere andere Jungs friedlich rum - so soll das sein, ok, merken ;)
:top:

Alles steht und fällt mit der Sozialisation im sehr jungen Alter... hier werden die meisten Fehler gemacht, und Böcklis bei Privathaltern oder unwissenden Züchtern/Vermehrern teilweise sogar zu Einzelhaft verdonnert! :eek:

Aber die Frage ist hier eigentlich, wo landen die 50% Böcke?:gruebel:
Ich bin überzeugt, dass diese nicht alle in harmonischen, sorgfältig aufgebauten Bock- oder Kastraten-Gruppen leben, sondern halt als "Ausschuss" in der Tiefkühltruhe oder teilweise sogar im Wald draussen. :mist:
 
Heidi*

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LIEBHABER
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AW: statistische frage

Für jedes Getier gilt Sozialisierung, genau, das ist das A und das O.

Ja, landet im ZH, in der Tiefkühltruhe, im Wildpark, o. Tötung/Entsorgung v. Ausschuss.
Ich vermute i.d.R. ZH.
 
Süße_Schnuten

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Outdoorhalter
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AW: statistische frage

Wie Heike auch schreibt... Riesenbestände sind da glaub ich ne andere Nummer - ich vermittle meine Nasen top. Ich hab aber auch nicht ständig Würfe - 2011: 10 Würfe, 2012: 10 Würfe, dieses Jahr werden es max. 13. Ich konnte alle Jungtiere, die nicht bleiben sollten wunderbar vermitteln. Ich plane mehrere wurffreie Phasen im Jahr ein - so dass ich genügend Vermittlungszeit habe, wenn ich sie brauche.
Dazu helfe ich ab und an Notfellchen so wie Platz und Zeit ist und bislang konnte ich auch da sehr gut vermitteln und hab schöne Plätze gefunden.
Das passt alles gut, also bleibe ich dabei ;)

Wäre aber sicherlich was anderes, wenn ich monatlich 20 Jungtiere oder mehr hätte - da wüsste ich nicht, wie ich da vernünftig vermitteln soll (dementsprechend würde ich das nie wollen) und ich denke da gibts genug bei denen es genau das dann ist... Ich vermute mal, dass einige Großproduktionen schon vorab "aussortieren" - das lässt sich gut verkaufen, das ist eher normal, also eher "weg" - was genau weg dann bedeutet... ich wills gar nicht genau wissen. Ich bin recht sicher, es gibt auch heutzutage leider Gottes noch Stellen wo schon ein Wassereimer da steht und "nicht Passendes" schwupp drin landet und damit nur wenige Stunden alt werden darf. Oder landet dann eben im nächsten Reptil oder oder oder :aehm:

Aber so soll und darf es nicht sein - deswegen - was ich immer sage: HINTERFRAGEN - und nur da kaufen, wo man mit allem drum und dran einverstanden ist. Nachfrage bestimmt das Angebot - wenn 100 Mädels aus Risenproduktion in 2 Monaten toll und gegen gutes Geld verkauft werden, dann wird diese Stelle sicherlich nicht nur weil Jungs dann überbleiben darauf verzichten diese zu "produzieren" - dann müssen die halt irgendwo hin / weg...

P.S.: Es gibt viele verantwortungsvoll größere Zuchten - also nicht falsch verstehen. Aber Augen auf und nachfragen schadet nicht ;) Bei klein und bei groß ;)
 
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Wallaby

nicht mehr die Jüngste
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AW: statistische frage

Ich bin eine der "bösen" Pflegestellen die nicht in Boygroups vermittelt.

Bei mir landen überwiegend Buben. Es gibt Zeiten da habe ich 15 Buben (alle kastriert) und nur ein oder 2 Mädls - manchmal auch keins. Die Jungs leben bei mir in Boygroups, aber ich habe Angst, wenn ich sie zu anderen Buben abgebe und die sich dort zerstreiten (Rappelphase) daß sich dann nicht alle bei mir melden und die Tiere ggf. in Einzelhaltung halten oder irgendwohin abgeben. Vereinzelt habe ich aber schon in Gemischtgruppen vermittelt (Gruppen mit mehr als einen Bub und Mädls) Das mache ich aber nur, wenn ich die Leute sehr gut kenne und somit schon langjährigen Kontakt habe.

Bei Notfällen nehme ich immer gerne die Buben, denn die tragen wenigstens keine Blinden Passagiere mit sich und können nach der Kastration, bzw. 6 Wochen danach, vermittelt werden. Obwohl ich immer viele Buben in der Vermittlung habe, habe ich nie Probleme sie zu Mädls zu vermitteln. Es dauert halt etwas länger. Deshalb für mich kein Grund sie in Boygroups abzugeben.

Viele Grüße
Tina
 
A

Angelika

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AW: statistische frage

Die Jungs leben bei mir in Boygroups, aber ich habe Angst, wenn ich sie zu anderen Buben abgebe und die sich dort zerstreiten (Rappelphase) daß sich dann nicht alle bei mir melden und die Tiere ggf. in Einzelhaltung halten oder irgendwohin abgeben.
Wenn sich Halter schon an eine Notstation wenden, darf man ihnen m. E auch in der Regel durchaus insgesamt Verantwortungsgefühl gegenüber der Kreatur zutrauen. Das beinhaltet dann auch, dass Derartiges eben nicht passiert. Regelhaft zu erwarten, dass Böckchen-Interessenten grundsätzlich den Tieren nicht gerecht werden, ist in meinen Augen überzogen.
Wenn ich hier im Forum lese, was in manchen Gemischtgruppen mit den Weibchen so abgeht, ist das Risiko, dass sich Tiere in die Wolle kriegen, auch gegeben.
 
W

Wallaby

nicht mehr die Jüngste
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AW: statistische frage

Einspruch, Du glaubst nicht was sich hier für Leute melden - und das, obwohl wir ein kleiner Verein sind (bin keine Notstation sondern Pflegestelle) Es gibt tatsächlich noch Leute die meinen ein 80er oder 100er-Käfig muß reichen (ist halt nicht mehr Platz da, aber Tiere müssen her) Nur weil man sich an den Tierschutz wendet hält man die Tiere nicht unbedingt artgerecht oder ist bereit Beratung anzunehmen.
 
max

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AW: statistische frage

Ich habe von einer Notstation (damals cuddles :heart:) einen kleinen Frühkastraten übernommen, meinen Wusl - er durfte neben dem alten kastraten, der seinen Haremspflichten eh nicht mehr nachkam, langsam in die Gruppe hineinwachsen. Es gab nie Streit oder Beissereien und ich habe cuddles auch die Sache von vonrherein ehrlich geschildert. Die beiden Kastraten lebten 1 Jahr friedlich nebeneinander - bis der ältere an Altersschwäche starb.

Das ist ein Beweis dafür, dass auch in einer schwierigen Gruppe (ich hatte damals sogar schon meine superscheue Cuydame) sowas funktioniert.

Ich kenne allerdings auch eine Züchterin, die ihren "Überschuss" (egal ob Bock oder schon zu alt oder krank) an einen sogenannten Steichelzoo abgab-besser gesagt entsorgte, wo sie dann letztendlich an schlechter Versorgung starben. Da wurde Anzeige erstattet und der Streichelzoo erhielt ein Haltungsverbot. Das ist bei mir in der Nähe - ich muss direkt mal nachhaken, ob es bei dem Haltungsverbot geblieben ist.
 
H

HikoKuraiko

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AW: statistische frage

Ich habe ja auch eine reine Kastratengruppe (zwei der Jungs sind von Süße_Schnuten ;) ) und ich kann nur sagen das ich mich den Jungs verschriehen habe und auch bei Jungsgruppen bleiben werde.

Ich kann nicht verstehen wie man sich immer gegen Jungsgruppen stellen kann. Die kleinen Racker haben auch ein Recht darauf in einer Gruppe zu leben. Es kommt halt immer auf den Platz an den man hat und den Jungs zur Verfügung stellen kann und auf die Jungs an sich an (gute Sozialisation, Gruppen Erfahrung ja oder nein... etc.).

Habe selbst mit 2 Jungs angefangen und bin nun bei 7 (6 sind Kastriert und der siebte wird noch). Die VGs liefen immer stressfrei ab (außer die von Obermacho Djamil, aber er hat sich trotzdem gut in der Gruppe eingefunden auch wenns länger gedauert hat und er ab und zu immernoch einen auf Obermacho macht).
 
Haferflocke

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AW: statistische frage

Also wir vermitteln in Bockgruppen, allerdings nur wenn alles passt.

Nicht jeder Kastrat eignet sich für eine Bockhaltung, aber einige wenn die Vorraussetzungen stimmen.

Allerdings vermitteln wir niemals 2 Babys (egal ob Bock oder Weibchen. Und wir vermitteln auch keine 2 Weibchen ohne Kastrat, der ist wichtig.

Ansonsten spricht bei einer größeren Gruppe nichts dagegen auch 2 oder 3 Kastraten in der Gruppe zu halten, wenn alles passt. Auch hier eignet sich nicht jeder Kastrat dazu.
 
Haferflocke

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AW: statistische frage

Einspruch, Du glaubst nicht was sich hier für Leute melden - und das, obwohl wir ein kleiner Verein sind (bin keine Notstation sondern Pflegestelle) Es gibt tatsächlich noch Leute die meinen ein 80er oder 100er-Käfig muß reichen (ist halt nicht mehr Platz da, aber Tiere müssen her) Nur weil man sich an den Tierschutz wendet hält man die Tiere nicht unbedingt artgerecht oder ist bereit Beratung anzunehmen.
Da kann ich dir nur absolut Recht geben.

Die Leute sind eingeschnappt und sauer wenn du ihnen sagst, dass sie eben keine Tiere anschaffen können wenn bestimmte Voraussetzungen nicht da sind. Ja aber wir haben doch keinen Platz, wir machen das schon immer so, denen geht es gut, Sie stellen uns als Tierquäler hin, usw.

Den Leuten ist nicht bewusst was eine NS ist...

Erst gestern wieder einen Anruf erhalten wie der gute Mann mit seinem "natürlich ist der gewollt" Wurf umgehen soll. Das fragen die allen Ernstes eine NS....
 
Süße_Schnuten

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AW: statistische frage

Also wir vermitteln in Bockgruppen, allerdings nur wenn alles passt.

Nicht jeder Kastrat eignet sich für eine Bockhaltung, aber einige wenn die Vorraussetzungen stimmen.

Allerdings vermitteln wir niemals 2 Babys (egal ob Bock oder Weibchen. Und wir vermitteln auch keine 2 Weibchen ohne Kastrat, der ist wichtig.

Ansonsten spricht bei einer größeren Gruppe nichts dagegen auch 2 oder 3 Kastraten in der Gruppe zu halten, wenn alles passt. Auch hier eignet sich nicht jeder Kastrat dazu.
So handhabe ich das alles auch und so finde ich es ok. Nicht jeder Bub ist für alles geeignet (so wie auch nicht jedes Mädel für jede Kombi).
 
Mira

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AW: statistische frage

sehr viele halter (hier) haben mädelsgruppen + kastrat.

wenn wir mal von einer durchschnittlichen 1:1 geburtenrate (mädels:jungs) ausgehen, frag ich mich wirklich, wo denn die ganzen böckchen abbleiben.
Ja, diese Frage muss man sich schon immer wieder stellen, auch wenn die Antwort darauf sehr unschön ist.

Meine Schwester und ich hatten als Kinder niemals Weibchen, sondern immer zwei unkastrierte Böckchen, wahrscheinlich, weil sie billiger waren ... Vermutlich gibt es immer noch viele Zwei-Schwein-Haltungen, wo man sich aus finanziellen Erwägungen für zwei Böcke entscheidet. Das ist dann zwar nicht superideal, aber immer noch besser, als wenn die männlichen Tiere "ausgemustert" werden. Die Realität sieht wohl oft so aus, fürchte ich:

Aber die Gefriertruhe im Zooladen wird gefüllt, und soweit Wildparks für ihre Beutegreifer nicht selbst züchten.
Ganz schlecht ist es natürlich, wenn Halter/-innen eine reine Weibchengruppe haben wollen. Aber auch grössere Haremsgruppen mit nur einem Kastraten verschärfen das Problem der überzähligen männlichen Tiere, das muss man sich einfach bewusst sein.

Bei grösseren Gruppen sollte man deshalb versuchen, mehrere Kastraten zu integrieren. Wer viele Tiere hält, hat meist auch ein entsprechendes Platzangebot, also könnte Plan B umgesetzt werden (Aufteilung der Gruppen), falls es mit den Pelzmännern nicht klappt.

Ich hatte mal eine gut funktionierende 2,5-Gruppe. Leider klappte diese Konstellation mit einem neuen Frühkastraten nicht mehr. Mir blieb die Wahl zwischen Zurückgeben des aufmüpfigen Kasträtchens oder der Aufteilung des Rudels. Ich habe mich für Letzteres entschieden, weil ich mich in den kleinen Kerl schon verliebt hatte und ich einem zweiten Pelzmann ein Zuhause bieten wollte. Nun habe ich halt zwei kleine Gruppen statt einer mittelgrossen, aber ich habe es nie bereut und die beiden Pelzmänner mit ihrer drolligen Art sind mir besonders ans Herz gewachsen. :)
 
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hoppla

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AW: statistische frage

Wenn sich Halter schon an eine Notstation wenden, darf man ihnen m. E auch in der Regel durchaus insgesamt Verantwortungsgefühl gegenüber der Kreatur zutrauen. .
Ich hab ja damals bei cuddles mitbekommen, wieviel Verantwortungsfühl viele Leute haben. Du kannst dir wirklich nicht vorstellen, was sich da für Spinner melden...Und ich habs nur am Rande mitbekommen, aber das hat schon gereicht. :uhh:
Wurde ja schon von Wallaby und nena geschrieben...

Zum Thema Statistik kann ich nix sagen, hab da persönlich keine Erfahrungen. Hatte ja noch keinen Nachwuchs zu vermitteln.
 
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Wallaby

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AW: statistische frage

Ich kann nicht verstehen wie man sich immer gegen Jungsgruppen stellen kann. Die kleinen Racker haben auch ein Recht darauf in einer Gruppe zu leben.
??? Das klingt jetzt so, als würden wir, also die, die nicht in Boygroups vermitteln, die Buben in Einzelhaltung geben?????
Wir vermitteln nicht in Boygroups, dafür bekommen sie Mädchen!
 
Mady

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AW: statistische frage

die meisten tierparks und zoos züchten ihre meeris allerdings selbst und so beliebt sind die als futtertiere nun auch nicht, da sie eigentlich zu fettig sind v.-a ausgewachsen.da werden am liebsten eigentlich jungtiere verfüttert...

ich denke viele landen in der zh oder beim frostfutterhändler für privathalter o.a oder die wenigen tierparks die nicht für den eigenbedarf selbst halten...

in dem tierpark wo ich arbeite werden hühner, tauben, kaninchen, meeris, ratten und mäuse gezüchtet und dann eben auch verfüttert
gefroren kommen bei uns nur männliche küken und fische an. und so ists in vielen tierparks/zoos eben auch
 
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