Dringend Erfahrung gesucht bei abgebrochenen Zahn!

Diskutiere Dringend Erfahrung gesucht bei abgebrochenen Zahn! im Krankheiten und Kastration Forum im Bereich Meerschweinchen; Hallo ihr, vielleicht hat einer von euch ähnliche Erfahrungen gemacht oder jemanden fällt etwas dazu ein, habe von einer ehemaligen...
Caro

Caro

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Hallo ihr,

vielleicht hat einer von euch ähnliche Erfahrungen gemacht oder jemanden fällt etwas dazu ein, habe von einer ehemaligen Naturburschenbesitzerin eine mail bekommen:
Ihr Schwein hatte sich einen unteren Schneidezahn abgebrochen - zum TA - der hat den anderen unteren Schneidezahn mit einer Zange auf die Länge des abgebrochenen Zahnes gekürzt - dann nochmal zum TA, der hat dann die hinteren Zähne noch gefeilt (wahrscheinlich zu lang durch zuwenig fressen), Problem ist aber dass er zuwenig frißt. Anbei die letzte email, die ich ruhig veröffentlichen soll:

Hallo Caro,

ich frage mich langsam ob mein Schwein wirklich wegen den Zähnen so krank ist oder ob es auch etwas anderes hat. Kann sich eine Zahngeschichte so schlimm auswirken?

Nein der eine Zahn vorne unten wächst nicht mehr (das ist schon ca. einen Monat her). Aber das ist nicht der Grund für seine Futterverweigerung, denn mit etwas Mühe kann er durchaus Futter selbst aufheben.
Ob der Arzt die Backenzähne richtig behandelt hat kann ich nur hoffen.
Die oberen Schneidezähne sind soweit in Ordnung, wobei einer ein winziges Stück länger ist.
Der untere verbliebene Zahn wächst schief, ist aber angemessen gekürzt.

Ich habe auch Angst, dass ihm vielleicht eine Tannennadel im Hals steckt, denn zu Weihnachten hat er ein paar Zweige vom Tannenbaum gefuttert.

Der Aktuelle Stand:
Die letzte Zahnbehandlung war am Donnerstag letzte Woche (18.01.). Da wurde ein Stück von den Backenzähnen geknipst (nur eine kleine Ecke die in die Zunge piekste).
Diese Woche Montag hat er ein Schmerzmittel gespritzt bekommen, leider ohne Erfolg. Morgen gehen meine Eltern mit ihm zum Tierarzt, da soll er ein neues Schmerzmittel bekommen. Ich weiß mir keinen Rat, wenn der Arzt nicht bald die richtige Behandlung findet stirbt mir mein Schatz.
Wir haben bereits seit dem Wochenende ganz kleingeschnittenes Heu im Stall, und auch das Frischfutter ist in ganz dünnen Streifen geschnitten (das hatte ich nämlich auch schon im Internet gelesen). Mit ganz viel Mühe schaffe ich es, dass er ganz wenig Gurke und Salat und Blattpetersilie zu sich nimmt. Auch die krümeligen Kräutermischungen rührt er nicht an. Nach wie vor, kein Heu. Und das Allerschlimmste: Mittlerweile ist es so, dass er sich gegen die Kanüle mit Critical Care (Päppelbrei) absolut wehrt und sträubt. Ich kann ihn kaum noch zwangsfüttern.
Es ist so schrecklich.

Vitamin C-Mangel konnte er vorher nicht gehabt haben. Der kleine Schatz bekommt alles an Frischfutter was es nur gibt. Körnerfutter gebe ich überhaupt nicht, jedoch ab und an ein Stück Brot.
Hartes Brot frisst er übrigens ab und an bis heute! Deshalb bin ich mir so unsicher ob die Zähne das Problem sind.
Ob er vor dem Abbruch schon kein Heu gefressen hat weiß ich nicht, ich hatte seine wenige Futteraufnahme vorher darauf geschoben, dass wir ihm kein Gras mehr füttern (das hat er nämlich noch bis Weihnachten von uns gepflückt bekommen - zusätzlich). Einen Abzeß im Kieferbereich hätte doch der Tierarzt sehen müssen - oder?

Ach Caro, ich wäre dir sehr dankbar, wenn du unsere Situation auch anderen erzählen könntest. Vielleicht kann ja irgendjemand den entscheidenden Hinweis geben, dass mein Bennischwein nicht sterben muss. Denn ich habe im Gefühl, dass wenn man einmal weiß was er hat und ihn richtig behandelt er wieder topfit wird.
Im Moment sieht es sehr schlecht aus und mir kullern auch schon ab und an ein paar Tränen über die Wangen, wenn er so garnicht fressen will und so müde und schlapp ist.
Von 1.300 g ist er inzwischen auf 1.100 (was ja noch geht).

Ich danke dir von Herzen

Deine Dani
(du kannst auch meinen Text veröffentlichen, kein Problem, hauptsache Schweini lebt!)
 
Zuletzt bearbeitet:
23.01.2013
#1
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gummibärchen

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Ohne weitere Hintergrundinformationen ist es natürlich immer schwierig.

Weißt du, ob der Kiefer mal in verschiedenen Ebenen geröntgt wurde?

Ich nehme an, der Tierarzt, bei dem die Besitzerin war, war ein normaler und keine Tierzahnarzt, oder?

Mein dringender Rat wäre, zu einem Tierzahnarzt zu gehen, da diese über fachbezogeneres Wissen und andere Instrumente und Gerätschaften verfügen udn dem Tier so besser und eingehender helfen können.

Aus welcher Region kommt sie denn?

Ich habe die Vermutung, dass der TA, bei dem sie war irgend etwas übersehen hat. Es wäre auch wichtig zu wissen, ob mit den Kaumuskeln noch alles in Ordnung ist und wie die Zahnfächer aussehen. Oft können schon minimale Veränderungen das Schweinchen vom fressen abhalten und dann ist es ein Teufelskreis.
Das der Zahn nicht nachwächst, könnte dafür sprechen, dass etwas im Zahnfach/in den Alveolen nicht stimmt und wenn dort Bakterien eingedrungen sind, einen Abszess o.ä. ausgelöst haben, muss dies erst behoben werden, bevor überhaupt daran zu denken ist, dass das Schweinchen wieder selbstständig ausreichend Nahrung aufnehmen kann.

Den Päppelbrei würde ich mit Schmelzflocken, Möhrengläschen und/oder Lactogel Pet anrühren, so bekommt er einen anderen, besseren Geschmack. Viel Schweinchen mögen pures Critical Care nicht.
Alternativ vielleicht auch mal die Sorte wechseln, z.B. Herbiecare Plus, oder Rodicare füttern.
Am besten klappt das füttern mit einer 1ml Spritze, bei der man den engen Konus vorn abschneidet. Diese bekommt man weit genug ins Mäulchen rein udn es geht nicht so viel daneben.

Bekommt das Schweinchen aktuell noch Schmerzmittel?
 
S

sternenflyer

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Sry, ich habe aus Zeitgründen nicht den gesamten Brief durchgelesen, aber bei den Wörtern "Zange" und "abgeknipst" gehen bei mir schon die Alarmleuchten an! Ein TA, der etwas Ahnung hat, weiß, dass man nur schleifen darf! Durch das Knipsen mit der Zange kann (nicht muss!) weiterer Schaden im Wurzelbereich entstehen. Da der TA so vorgegangen ist, ist meine erste Reaktion das in-Zweifel-stellen, dass er überhaupt Ahnung von Meerizähnen hat.
Daher würde ich auch nochmal zu einem 2. TA gehen zu dem es gute Erfahrungen gibt.
Eine Tannennadel steckt wohl nicht mehr im Mäulchen. Eine Schleimhautverletzung durch Zahnspiten, die Zange oä kann es schon geben...

PS: Schmerzmittel wird eigentlich kontinierlich gegeben und nicht nur einmal und dann "mal sehen"! Wenn du anhaltende Zahnschmerzen hast, dann nimmst du ja auch über mehrere Tage etwas ein.
 
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Caro

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danke für die Antworten, leite alles weiter.

Habe schon in der Zahnarztliste nachgesehen, in der ist der nächste 200km weit!
Das Schwein wohnt in Ostsachsen - kennt da jemand einen guten MS-TA?
 
gummibärchen

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Welches PLZ Gebiet denn?
 
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Néné

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Ich vermute mal, dass der Backenzahn die Zunge verletzt hatte. Das reicht für die meisten Schweine, um Selbstmord zu begehen...

Hatte das gerade wieder...

Würde einen anderen Tierarzt aufsuchen. Die Zähne hinten gehören gefeilt und nicht geknipst.

Wenn es das ist: Salbeitee, Hexoral, Mucosa, Traumeel. Regelmäßig Schmerzmittel, konsequentes Päppeln, eventuell weniger und dünner in die Spritze, dass es besser geschluckt werden kann. Vorher einen Tropfen Hexoral per Spritze ins Maul, um den Schmerz zu minimieren. Manchmal kann es helfen, nach dem Päppelbrei etwas Flüssigkeit in die Spritze zu ziehen. Dann kann wohl auch besser geschluckt werden.

Zum Fressen: ganz weiche Blattsalate in dünne Streifchen geschnitten, eventuell auch Kräuter, Pflücksalat, Mangold, geraspelte Möhre, falls sie gemocht wird. Ein Zahnschwein hier mochte tooootal gerne feinst geraspelte Röte Beete und Apfel.

Gute Besserung!

Edit: hatten wir nicht einen Tierarzt aus Sachsen hier im Forum? Mir fällt der Name grad nicht ein. Sowas wie Knuddel oder so...
 
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danimaus84

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Meerschweinchen in not

Hallo alle zusammen, um mein Meerschweinchen geht es hier und ich brauche sehr dringend eure Hilfe.
Zu Beginn: Vielen Dank für eure bisherigen Antworten, da sind bereits Ratschläge dabei die ich schnellstmöglich umsetzen werde. Ich brauche eure Hilfe so dringend!

Die Geschichte von Anfang an:
Mein Meerschweinchen Benni hatte unten einen Zahn weggebrochen. Die Ursache ist nach wie vor unbekannt. Vitaminmangel konnte es keinesfalls sein. Er bekommt so ziemlich alles an gutem Frischfutter, was es gibt.
Der Tierarzt zu dem ich gehe ist sehr teuer und bisher hatte ich gute Erfahrungen gemacht. Jedoch zweifle ich langsam.
Er hatte ursprünglich den zweiten unteren Zahn auf die Länge des abgebrochenen Zahnes (etwa die Hälfte des ursprünglichen Zahnes) weggeknipst. Das ist mittlerweile über einen Monat her. Später viel ihm genau der gekürzte Zahn aus. Der andere untere Zahn hat eine schlechte Substanz und wächst inzwischen schief in Richtung des fehlenden Zahnes.
Da Benni kaum noch etwas fraß, bin ich sofort wieder zum Tierarzt, daraufhin hat er den verbliebenen unteren schiefen Zahn wieder gekürzt (er war inzwischen etwas zu lang – aber noch nicht zu extrem). Als dann immer noch keine Besserung in Sicht war bin ich letzte Woche Donnerstag den 17.01. wieder zum Tierarzt. Da sperrte der Arzt das Mäulchen auf und sah, dass eine kleine Spitze der Backenzähne in die Zunge piekste. Diese Spitze hat er wieder weggeknipst. Seit dem geht es von Tag zu Tag bergab.
Was ich noch dazu sagen muss, bei jedem Tierarztbesuch bekam Benni auch eine Entzündungshemmende und eine Schmerzstillende Spritze.
Ich habe seit Donnerstag letzter Woche folgendes unternommen:
Das Heu ist in ca. 5 cm große Stücken geschnitten. Ich habe getrocknete kleingehäckselte Kräuter angeboten: Brennessel, grüner Hafer, Pfefferminze, Löwenzahn, Klee und weitere Kräutermischungen. Ich glaube ich habe den ganzen Zooladen leer gekauft.
Und das schrecklichste: Benni fraß am Anfang noch ganz wenige Kräuter (so gut wie nichts). Heu rührt er überhaupt nicht an. Inzwischen rührt er auch keine Kräuter mehr an. Außerdem schneiden wir ihm sein Lieblingssaftfutter (Gurke, Blattpetersilie, Salat in ganz feine Streifen) Anfangs nahm er etwas davon auf, hauptsächlich nur wenn ich es ihm in das Maul geschoben habe. Er kann aber definitiv auch selbst Gemüse aufheben und fressen. Nur tut er es leider kaum.
Inzwischen frisst er weder Frischfutter, noch Heu, noch Kräuter.
Da dies so ist füttere ich ihm bereits seit letzter Woche Donnerstag Critical Care mit einer Kanüle. Auch das ging anfangs gut, mittlerweile so gut wie garnicht mehr.
Benni dreht ständig den Kopf weg und macht mir ein Füttern so gut wie unmöglich. Ich glaube nicht, dass dies nur an der Futtersorte liegt, denn am Anfang ging das Füttern ganz gut und unproblematisch. Ich schaffe es früh und abends mit sehr viel Geduld gerade mal jeweils 7ml Critical Care mit Wasser verdünnt zu füttern.
Habt ihr einen Rat, wie ich ihn besser zwangsfüttern kann?
Ich möchte ihn keinesfalls quälen. Ich brauche da sehr dringend eure Hilfe, denn ich sehe, wie es Tag für Tag bergab mit meinem kleinen Schatz geht.
Er wiegt von ursprünglich 1.300 g derzeit 1.100 g.
Am Mittwoch dieser Woche hat uns der Tierarzt ein Schmerzmittel zum selbst verabreichen gegeben (Metacam) – wir sollen in einer Woche wiederkommen!?
Ich war leider nicht dabei, weil ich arbeiten war. Ich hätte dem Arzt schon meine Meinung gesagt, denn ich glaube nicht dass in so einem schlechten Fütterungszustand eine Woche abwarten gut ist.
Morgen gehe ich zu einer anderen Tierärztin um mir eine Zweitmeinung einzuholen.
Hoffentlich findet sie heraus was meinem kleinen Schatz fehlt und wie ihm geholfen werden kann.
Ich bin mir nämlich nach wie vor unsicher ob es wirklich die Zähne sind, die ihn so sehr zu Grunde gehen lassen, denn manchmal frisst er auch kleine Stückchen hartes Brot.
Ich bin für jeden Ratschlag sehr dankbar, werde auch anderes „Notfutter“ kaufen und probieren.
Wenn ich ihn mir so ansehe, dann glaube ich sehr stark dass er wieder vollkommen gesund werden würde, wenn man ihn richtig behandelt. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass ein Arzt seine Beschwerden richtig deutet.
Geröntgt wurde der Kiefer nicht.
Ich komme aus der Region PLZ 02 (Oberlausitz).
Danke Daniela
 
A

Alasharana

Gast
Hi Daniela,

ich bin hier bisher nur als Gast stiller "Mitleser" gewesen, habe mich aber wegen deinem Problem angemeldet, da ich selber vor einiger Zeit ein Schweinchen durch falsch behandelte und nicht voll diagnostizierte Zahnprobleme verloren habe. Ein zweites meiner Schweinchen ist unterdessen ebenfalls "Zahnpatient", allerdings bin ich nun bei einem entsprechend fähigen Tier(zahn)arzt.

Ich gebe im Folgenden nur meinen persönlichen Eindruck wieder (ich bin kein TA, sonder nur "informierter Futtergeber") sowie meine Ideen, um dir und deinem Schweinchen vielleicht etwas zu helfen. Einiges davon wurde sicher auch schon in den anderen Beiträgen angesprochen.

1. Das erste Problem liegt m.M.n. bei der Art der Behandlung wegen des ersten abgebrochenen Zahns. An sich hätte es hier gereicht, abzuwarten, bis der abgebrochene Zahn wieder (fast) auf die Länge des unbeschädigten Zahns nachgewachsen ist. Dann hätte man gründliche alle Zähne untersuchen und ggf. Korrekturen an Scheide- und Backenzähnen machen können. Stattessen hat der TA einfach den 2. Zahn runtergekürzt - das wäre nur dann sinnvoll gewesen, wenn die Zähne eh viel zu lang gewesen wären. War das nicht der Fall, könnte diese Kürzung dazu geführt haben, dass die Zähne nicht mehr richtig "aufeinanderstehen", was insgesamt das Fressen und die Kaubewegung beeinträchtigt, wodurch wiederum weitere Zahnfehlstellungen entstehen.

2. Das (potenziell unnötige) Kürzen des zweiten Zahns durch Abknipsen kann durchaus zum Verlust des Zahns geführt haben.
TAs, die sich mit der Behandlung von Nagergebissen auskennen, wissen unterdessen, dass man auf keinen Fall abknipsen sollte, da hierbei der Zahn bis in die Wurzel beschädigt werden kann. Dies führt dann oftmals zu einem Verlust des Zahns.
Hinzukommt, dass die Ursache für das Abbrechen des ersten Zahns ja nicht geklärt war. Es kann sein, dass der erste Zahn nur abgebrochen ist, weil Benni irgendwo gegen gelaufen ist. Es kann aber auch sein, dass eine andere Erkrankung vorliegt (muss auch nichts mit Fütterung oder Haltung zu tun haben), durch die die Zähne schon geschwächt sind. In einem solchen Fall ist natürlich das eh schon riskante Abknipsen noch gefährlicher. Es ist aber auch durchaus möglich, dass der Zahn auch so komplett abgebrochen wäre.
Da der Zahn bisher nicht nachgewachsen ist, vermute ich, dass in der Tat die Wurzel von vornherein beschädigt war oder beim Abknipsen beschädigt wurde und dadurch der Zahn verloren ist.

3. Durch den fehlenden Zahn wächst der verbleibende Schneidezahn schief. Dies ist an sich in einer solchen Situation normal, da der verbleibende Zahn nun versucht, die Funktion von 2 Zähnen zu übernehmen. Klappt natürlich nicht in vollem Umfang, und du solltest dich darauf einstellen, regelmäßig die Zähne kontrollieren und korrigieren zu lassen (Schneide- und Backenzähne). Grundsätzlich können die Schweinchen aber damit durchaus leben, vor allem, wenn du einen guten TA hast und die Korrekturen rechtzeitig und regelmäßig erfolgen, muss nicht einmal immer eine Vollnarkose notwendig sein (eine leichte Sedierung sollte jedoch schon erfolgen).

4. Die Spitze wird durch die in 1. angesprochene falsche Zahnstellung entstanden sein. Auch hier hätte auf gar keinen Fall "abgeknipst" werden dürfen. Stattdessen hätte Benni zumindest leicht sediert werden müssen, um die Spitze abzuschleifen. Wenn du Pech hast, kann auch hier das Abknipsen Schäden verursacht haben - ich drücke die Daumen, dass das nicht der Fall ist!

5. Durch die vorgenannten Punkte kann nun noch ein weitere Problem hinzukommen, was man nur durch ein gutes Röntgenbild (möglichst digital) feststellen kann: Durch die falsche Zahnstellung und die dadurch notwendige Veränderung der Kaubewegung kann ein zu großer Druck auf einen Teil der Zähne (vor allem Backenzähne entstehen). Dies führt dazu, dass die Wurzeln "zu lang" werden, d. h. sie wachsen in den Kiefer. Dies verursacht ebenfalls starke Schmerzen, allerdings kann sich der Knochen bei rechtzeitiger und richtiger Behandlung ein wenig anpassen (auf dem RöBi sieht es dann aus wie kleine Blasen um die Wurzelspitzen im Kiefer). Sobald das geschehen ist, lassen die Schmerzen nach und das Tier kann wieder normal Fressen. Allerdings muss in einem solchen Fall eine sehr regelmäßige Kontrolle der Zähne erfolgen und schon beim kleinsten Anzeichen von Problemen (Gewichtsabnahme, seltsame Kaubewegung, auch wenn diese nur einmal auftritt usw.) sollte sofort der TA aufgesucht werden, damit nicht wieder durch eine zu lange unbehandelte Fehlstellung die Wurzeln weiter nach unten/oben gedrückt werden.
Es könnte auch eine Entzündung an Wurzel oder Kiefer vorliegen. Dies sieht man auch anfänglich am Ehesten auf einem RöBi. In dem Fall sollte sofort eine Behandlung mit Antibiotikum und Schmerzmittel begonnen werden, um a) die Entzündung wegzubekommen und b) die Entstehung eines Abszesses zu verhindern.

6. Fütterung und Medikamente:
- Um das Abheilen der Verletzung an der Zunge zu unterstützen, kannst du das Mäulchen mit verdünntem Salbeitee spülen.
- Schmerzmittel solltest du auf jeden Fall geben (diese können allerdings auch auf den "Magen schlagen", was evtl. die Fressunlust verstärkt). Wenn du das Gefühl hast, dass 1x täglich Metacam nicht ausreicht, kannst du schauen, ob zusätzlich Traumeel (homöopathisch, gibt es in der Apotheke als Tabletten, die du in Wasser auflösen kannst, oder im Internet als Tropfen) hilft, die Schmerzen einzudämmen.
- Wenn eine Entzündung festgestellt wird, ist ein Anitbiotikum (Baytril) notwenig (schädigt allerdings die Darmflora und verringert den Appetit, weshalb es durchaus Sinn macht, zeitversetzt noch ein Mittel für die Darmflora zu geben (ich nehme gerne Rodicare akut, gibt aber auch andere Mittel)).
- Zum Päppeln kannst du abwechslungsreiche Breie herstellen. Für Fütterungen unter "Zeitdruck" (z. B. morgens vor der Arbeit) sind Pulver wie Critical Care, HerbiCare und RodiCare geeignet, da sie schnell gemacht sind. Wenn Benni Critical Care nicht mehr mag, kannst du ihm entweder ein anderes Produkt anbieten oder aber Critical Care und z. B. HerbiCare Pulver vermischen. Eine weitere schnelle Alternative ist, Critical Care mit einem Babybrei (reiner Gemüsebrei aus dem Gläschen ohne Zusatzstoffe, z. B. Karotte oder Pastinake) zu vermischen.
Wenn du etwas mehr Zeit hast, kannst du auch selber einen Brei herstellen, z. B. Karotte, Gurke und was er sonst gerne frisst entweder mit einer ganz feinen Reibe (eine Muskatnussreibe) zu einem Brei machen, mit Hafer- oder Schmelzflocken (oder etwas Critical Care) "verdicken". Kräuter, Heu und Sämereien (z. B. Sonnenblumenkerne) kannst du in einer Kaffeemühle fein mahlen und mit dem Brei vermischen. Mit einem Mixer geht das natürlich alles noch leichter. Vielleicht nimmt er dann durch die Abwechslung das Futter auch besser.
- Dass er kein Heu und keine getrockneten Kräuter oder frische Petersilie mehr nimmt, kann an der Verletzung der Zunge liegen. Du könntest mal schauen, ob er andere frische Kräuter frisst (z. B. Dill - regt den Appetit an; Basilikum - mögen die meisten Schweinchen sehr gerne; Oregano - wirkt entzündungshemmend und unterstützt bei Verdauungsproblemen).
- Durch das Päppeln können auch Blähungen entstehen, dagegen solltest du am Besten auch etwas im Haus haben. Die meisten empfehlen Sab Simplex, ich persönlich bevorzuge Immogas Kapseln (die ganz normalen). Ich piekse diese einfach mit einer Nadel an der "Nahtstelle" an und drücke dann den Wirkstoff in eine 1ml Spritze.
- Du solltest schauen, dass du ihn öfter zufütterst. Wenn er gar nichts mehr frisst, heißt es allgemein alle 2-3 Std. eine Mahlzeit. Wenn du selber nicht die Zeit hast und niemand dir helfen kann, könntest du ihn für ein paar Tage evtl. beim TA lassen, damit er dort regelmäßig zugefüttert und gleichzeitig überwacht wird.
- Du solltest ebenfalls mit jeder Fütterung zusätzlich Wasser geben (es sei denn, du siehst ihn regelmäßig trinken), denn dadurch, dass er selber kein Gemüse frisst, nimmt er wahrscheinlich zu wenig Flüssigkeit auf, was ebenfalls schwächt, den Appetit verringert und schlimmstenfalls zu einer weiteren Baustelle (Blasen/Harnsteine und Gries) führt.
- Lass das harte Brot weg. Nicht nur hat hartes Brot keinerlei positiven Nutzen, da es im Mäulchen durch den Speichel sehr schnell einweicht, weshalb es kaum gekaut werden muss und somit die Zähne nicht abnutzt. Außerdem sind in Brot und Brötchen Inhaltsstoffe (Backtriebmittel, Salz usw.) die einfach nicht ins Schwein gehören.

Wünsche Benni gute Besserung! Ihr schafft das schon!
LG
Alash
 
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Néné

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Hallo Daniela, Du hast jetzt viel guten Rat bekommen und solltest den schnell umsetzen, sonst war's das für Dein Schwein.

Ich schließe mich Alash aus Zeitgründen jetzt einfach weitgehend an. Wenn Du umsetzt, was da steht, bist Du gut beraten.

Das Problem am Nichtfressen ist, dass im Darm jetzt jede Menge verfaultes Futter liegt, das nicht hinten raus kommt. Das macht Bauchweh und kann sogar zum Tod führen. Es muss REGELMÄSSIG gefüttert werden, um den Darmbrei weiterzuschieben, denn der Darm von Schweinchen hat kaum eigene Muskulatur (Stopfdarm). Deshalb fressen Schweinchen etwa 80 mal am Tag

Das Schweinchen hat, durch Brotfütterung vorher schon, und die Probleme jetzt, wahrscheinlich Hefen im Darm. Die führen zusätzlich zu Inappetenz und gehören behandelt ( Nystatin).

Alles Beraten nützt aber von hier aus nichts, wenn Du keinen fähigen Tierarzt suchst, denn Dir fehlt Erfahrung und Knowhow. Du musst JETZT handeln. Gib bitte hier einen neuen Thread .auf mit dem Titel: suche erfahrenen Tierarzt in ... Stadt, Landkreis, und PLZ. Ich bin nicht sicher, dass es in Deiner Nähe wirklich jemand gibt...

Dass ein teurer Tierarzt kein guter für Schweine sein muss weißt Du jetzt schon. Das Studium von Tierärzten befasst sich nach wie vor hauptsächlich mit Grosstieren, die der Lebensmittelgewinnung dienen. Selbst Hund und Katz kommen weniger dran als man denkt. Schweinchen kommen nicht vor. Der Fachtierarzt und Leiter einer Tierklinik zu dem ich mit meinen Hunden gehe, sagt unumwunden, dass er von Meerschweinchen und Co keine Ahnung hat...

Ich weiß nicht, wie weit Berlin für Dich ist, hier findest Du zwei der fähigsten Ärztinnen für Schweinchen und vor allem auch Zähne, auch, wenn sie ggf nicht in der Zahnieliste stehen. Ich habe seit Jahren Zahnschweine und finde dort beste Hilfe rund ums Schwein. Es gibt viele User aus Berlin die zu ihnen gehen. Sie haben zusammen wichtige Lehrbücher über Schwein und andere Winzlinge verfasst.

Dr Anja Ewringmann
Tel. 030 84186353

Dr Barbara Glöckner, in der Praxis Brieger und ihr Mann, Thorsten Schäfer
Tel. 030 8015852

Beide sind im Südwesten Berlins und die Leute kommen von weit her... Wenn Du hingehst, mach es dringend und lass genug Zeit einplanen.

Also nochmal zum Schluss: Du MUSST jetzt regelmässig päppeln. 6 mal am Tag, drunter wird das im momentanen Zustand nix! Zusätzlich Flüssigkeit geben.
Solange Hefen nicht ausgeschlossen sind nicht mit Babyglässchen, sondern am besten einem der gängigen Futter. Critical Care( finde ich nach wie vor, nach vielenvielenvielen Päppelschweins am besten), Rodicare, Herbicare.
Das Schwein braucht jetzt sofort was gegen Blähungen, die es garantiert hat. Der Einfachheit halber Sab Simplex, Apotheke, Dosierung schreib ich gern per PN wenn Du magst.
Das Schwein braucht regelmäßig Schmerzmittel

Sitzt das Schwein alleine?!?

Alles Gute.
 
gummibärchen

gummibärchen

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Schließe mich den anderen an.

Der andere untere Zahn hat eine schlechte Substanz und wächst inzwischen schief in Richtung des fehlenden Zahnes.
Was heißt das genau, ist der Zahn in seiner Beschaffenheit, Farbe, oder wie auch immer verändert? Beschreib das bitte mal genauer.

Dein Schweinchen muss unbedingt regelmäßiger gepäppelt werden, Tipps dazu habe ich schon in meinem ersten Post gegeben.
Was zudem gut funktionieren kann, wenn man ein sehr wehriges Schweinchen hat:

Knie dich auf den Boden, wickle das Schweinchen in ein Handtuch ein udn setze es zwischen deine Knie. Dann umfasst du mit der linken Hand von oben seinen Kopf, so dass Daumen und Zeigefinger rechts und links am Schnäuzchen aufliegen. Mit der rechten Hand kannst du ihm dann seitlich hinter den Schneidezähnen die 1ml Spritze mit Päppelbrei ins Mäulchen schieben.

Versuch es mal so, i.d.R. klappt das gut.

Wäre einer von diesen Tierzahnärzten für dich erreichbar?

http://www.tierzahnaerzte.de/?site=view_selection&t_search=1

Wichtig ist, dass du zu einem Tierazahnarzt gehst.

Auch die Adresse, die Néné dir genannt hat, kann ich nur empfehlen.
 
Caro

Caro

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*daumenhoch* für eure super Antworten, besonders von Alasharana :hand:
 
N

Néné

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Noch ein Wort zu dem einzelnen Zahn unten: es ist möglich, dass dieser einfach die Funktion für beide übernimmt und dafür in die Mitte zieht. Es gibt Helden, die damit sogar Möhren und Zweige kleinkriegen. Ich musste schon mehrfach unten Schneidezähne ziehen lassen. Man muss nur gelegentlich schauen, ob die Zähne oben sich gleichmäßig abnutzen. Sie sehen dann ein bisschen wie Vampirzähne aus, funktionieren aber ganz normal.
 
gummibärchen

gummibärchen

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Mein Spencer ist auch so ein Kandidat, er hat unten auch nur einen Frontzahn, der andere musste gezogen werden, aber er kommt Gott sei Dank gut damit zurecht.
 
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danimaus84

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aktueller Stand Montag 28.01.13

Hallo ihr Lieben,

vielen Dank für die sehr guten Ratschläge, die ich täglich bestmöglich umzusetzen versuche.
Ein besonderes Dankeschön geht an Nene und Alash!!! *dicker Drücker*
Aber auch allen anderen dankesehr, ich sauge alle Informationen auf. Ihr seid uns eine große Hilfe.

Wir geben wirklich alles, Benni und kämpfen gemeinsam!!! Und kleine Erfolge sind bereits zu sehen.

Hier noch kurz ein paar Infos zu meinem aktuellen kleinen Rückschlag:
Am Freitag war ich bei einer anderen Tierärztin (wurde mir von meiner Freundin empfohlen), die leider überhaupt nicht weiterhelfen konnte. Ich habe ihr alles erklärt (genau wie ich es euch erklärt habe) und sie stand die ganze Zeit einfach nur da. Sie hat ihn nicht einmal richtig untersucht. Soetwas habe ich noch nie erlebt!

Der aktuelle Stand am Montag 28.01.13:

Benni frisst super gerne Dill! Das frisst er in kleinen Stückchen problemlos rein – er kaut dabei ganz normal und sogar sehr schnell! Weiterhin frisst er Knospen mit wenigen Millimetern Holz von Birke und Haselnuss, auch da wird ordentlich gekaut. Gestern hat er auch wenige kleine Stückchen Apfel und wenige Radieschen Blätter gefressen! Ich freue mich über jeden Bissen, den er selbst zu sich nimmt.
Leider nimmt er nach wie vor kein Heu auf (wirklich garnichts).
Deshalb gehe ich heute oder morgen (wie ich es mir aussuche) bei einem anderen Tierarzt zur „Sedierung“. Benni soll etwas betäubt werden und dann sollen alle Futterreste aus dem Mäulchen geholt werden und genau untersucht werden ob es nicht noch irgendwo eine Spitze an den Zähnen gibt, die Probleme macht.
Inzwischen klappt das Zwangsfüttern mit Critical Care besser (gemeinsam mit meiner Mutti).
Ich habe am Freitag bei zwei Tierärzten versucht HerbiCare oder Rodicare zu bekommen, alle hatten leider nur CriticalCare. Ich werde heute HerbiCare im Internet bestellen (hoffentlich kommt es schnell). Weiterhin bekommt Benni nach wie vor ***Dosierung Entfernt*** Tropfen Metacam und - was ich noch nicht erwähnt hatte – eine erbsengroße Menge BeneBac (für die Darmflora).
Kot liegt in wenigen und sehr kleinen Bohnen im Stall (kein Durchfall, keine Verstopfung).
Aber nach wie vor: Er frisst zu wenig und ich kämpfe um jedes Gramm Körpergewicht.
Ich setze alle meine Hoffnungen in die anstehende Untersuchung des Mundraumes.

Zum verbliebenen unteren vorderen Zahn:
Der Zahn ist leider (schon seit Monaten) gespalten. Er hat zwei Haarrisse die nach unten gehen und ganz oben am Ende des Zahnes fehlt ca. 1-2 mm ein Stückchen in der Mitte (was genau zwischen den Haarrissen liegt). Deshalb hätte ich nie gedacht, dass gerade der andere Zahn ausfällt. Hoffentlich macht ihm dieser Zahn nicht die großen Schwierigkeiten, denn dieser Zahn hilft ihm sehr, bei der Nahrungsaufnahme.

Ich halte euch auf dem Laufenden & wenn euch noch ein Rat einfällt, immer her damit!

Ich danke euch von Herzen!
 
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gummibärchen

gummibärchen

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Man muss in solchen Fällen wirklich schon für jeden noch so kleinen Fitzel, dne sie selbstständig fressen dankbar sein und auch wenn es nur ein kleiner Schritt ist, so ist es ein Schritt in die richtige Richtung.

Mir ist noch etwas eingefallen, was die Ausnahme von Heu betrifft.

Einige meiner Zahnschweinchen, die ich in den letzten Jahren so hatte, mochten auch kein Heu fressen. Ich habe dann Timothy Heu vom 2. Schnitt bestellt (ist sehr teuer, aber lohnt sich wirklich) und dieses haben sie dann gefressen. Es ist sehr weiches und aromatisches Heu mit süsslichem Geschmack und wenn nichts mehr ging, dann ging wenigstens das.

Vielleicht wäre es einen Versuch wert.

http://www.just4bun.de/f_shop.htm

Zum verbliebenen unteren vorderen Zahn:
Der Zahn ist leider (schon seit Monaten) gespalten. Er hat zwei Haarrisse die nach unten gehen und ganz oben am Ende des Zahnes fehlt ca. 1-2 mm ein Stückchen in der Mitte (was genau zwischen den Haarrissen liegt). Deshalb hätte ich nie gedacht, dass gerade der andere Zahn ausfällt. Hoffentlich macht ihm dieser Zahn nicht die großen Schwierigkeiten, denn dieser Zahn hilft ihm sehr, bei der Nahrungsaufnahme.
Ja, aber es kann auch gut möglich sein, dass er die Probleme beim fressen hervor ruft. Wenn er Haarrisse hat, können über diese immer Bakterien in den Kiefer gelangen und diese können dann irgendwann auch Abszesse etc. hervor rufen.

Das Problem ist, das Meerschweinchen zwar ohne die oberen Schneidezähne leben können, aber glaube ich nicht ohne die unteren, da sie dann nicht mehr selber Futter ins Mäulchen ziehen können. Eine Freundin hatte mal so ein Schweinchen, es war dann für den Rest seines Lebens ein Päppelkind.
 
cuddles

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hab jetzt nich alles gelesen deswegen sorry falls doppelt.

mein lestat hatte sowas auch und der zahn ist gespalten und nich nach oben sondern nach innen in den kiefer gewachsen. erst nach 6 monaten war er einmal komplett durch und kam oben wieder raus :mist: war nich schön, müsste mal ein röntgenbild raus suchen.
 
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sternenflyer

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Hier gibt es noch eine Päppelanleitung auf youtube:
https://www.youtube.com/watch?v=LjNXr98t1zM
Vielelciht hilft dir das ein bißchen ;)
Auf fraumeier.org gibt es auch Infos zum Päppeln.
In deiner "Medikamentenliste" habe ich jetzt leider nichts gegen Blähungen (Sab Simplex oä) gesehen. Ich habe es teilweise in den Päppelbrei gemischt und teilweise pur gegeben (wenn der Bauch arg gluckerte).
Die kleinen Böbbel zeigen, dass er momentan zu wenig frisst. Aber es ist gut, dass überhaupt etwas rauskommt!
Solche in Zahnproblem habe ich noch nicht gehabt - aber das Wegbröckeln und die Beschreibung des Haarrisses liest sich nicht gut... Ich hoffe ihr findet einen fähigen TA! *daumendrück*
 
gummibärchen

gummibärchen

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Geht ihr denn jetzt zu einem Tierzahnarzt, oder zu einem normalen?
 
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Alasharana

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Ach ja, das ewige Leid mit TAs die sich mit Zähnen nicht auskennen :-/ Ich hoffe, der zu dem ihr jetzt geht, kann helfen.

Bzgl. des Schneidezahns:
Wenn ihr einen TA gefunden habt, der tatsächlich Ahnung von Zähnen hat, kannst du ihn ja evtl. fragen, ob es Sinn machen würde, den gespaltenen, schiefen Schneidezahn so lange immer wieder runterzukürzen, bis er ohne Beschädigung nachwächst. Ich weiß nicht, ob das überhaupt funktionieren würde und es würde auch sehr viel Pflege erfordern, denn der Zahn müsste so kurz gehalten werden, dass beim Kauen keinerlei Belastung entsteht, durch die er erneut beschädigt werden könnte (d. h. der Kleine müsste erst einmal fleissig weiter gepäppelt werden, bis der Zahn heil ist und wieder die notwendige Länge erreicht hat). Außerdem müsste man natürlich durch ein RöBi feststellen, wie tief dieser Riss geht.

Ich hoffe, der TA hat auch jetzt schon geröngt, um zu sehen, ob sich durch die anhaltenden Probleme irgendwo eine Wurzel im Kiefer entzündet hat oder sich die Wurzeln verändert haben.

Ich drücke die Daumen, dass euch beiden endlich geholfen werden kann!
 
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Dringend Erfahrung gesucht bei abgebrochenen Zahn!

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