Eine so traurige, schöne und wahre Geschichte

Diskutiere Eine so traurige, schöne und wahre Geschichte im Allgemeines Forum im Bereich Meerschweinchen; Hab ich gerade in einer anderen Gruppe gelesen und musste das hier mal Posten ______________________________________________________________...
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mümmelmaus

Gast
Hab ich gerade in einer anderen Gruppe gelesen und musste das hier mal Posten

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Eine so traurige, schöne geschriebene und leider oft wahre Geschichte


Eine Geschichte aus dem Regenbogenland


„Geht da nach hinten“ sagte der Wächter auf der Regenbogenbogenbrücke,
„hier vorne ist nur für die Hab ich gerade in einer anderen Gruppe gelesen und musste Meerschweinchen,
die auf ihre Menschen warten!“
„Warum sollte man auf einen Menschen warten?“ murmelte Das graue Schweinchen mit dem weißen Fleck auf der Nase.
Seine gebrochene Vorderpfote war augenblicklich geheilt, als er über die Regenbogenbrücke ging. Und so
trottete er mit der anderen Schweinchen Dame, der braun gescheckten, deren ausgeschlagenes
Auge wieder einem gesunden gewichen war, und den vier Schweinchen, die ihre Augen soeben zum
ersten mal geöffnet hatten und zusammen mit ihm angekommen waren, vorbei an den spielenden,
freudig muigenden Schweinchen, die sich immer in der Nähe des Eingangs zum Meerschweinchen Paradies
aufhielten und auf etwas zu warten schienen. Dorthin, wohin sie wie die meisten Neuankömmlinge im
Regenbogenland schickten: nach hinten, weil vorne der Platz für die wartenden Schweinchen war.
Der Graue konnte nicht verstehen, warum man auf einen Menschen warten konnte. Nie hatte er etwas
Gutes von ihnen erfahren. Auch die Braun gescheckte war fassungslos. Was mochte in den anderen
Schweinchen wohl vorgehen? Wussten sie denn nicht, dass es gefährlich war, in der Nähe von Menschen
zu sein? Die Kleinen drückten sich ängstlich zusammen und blieben dicht bei den beiden erwachsenen
Schweinchen, mit denen sie zusammen die Regenbogenbrücke passiert hatten. Nachdem man sie
kurzerhand erschlagen und ersäuft hatte, wussten sie so gar nichts von dem, was die beiden
großen Schweinchen da erzählten. Und so schien es ihnen am sichersten, einfach bei ihnen zu bleiben.
Bald hatten die kleine Gruppe den Platz erreicht, den man ihnen zugewiesen hatte, und freuten sich
über die bereitstehenden Futternäpfe, Die Weiten grünen Wiesen mit wachsenden Kräutern und
verschiedensten Gemüse . „Wenigstens werden wir nicht mehr hungern müssen“ muigte der Graue
und machte sich über das leckere Futter her.
„Was ist Hunger“ piepste eines der Kleinen, ein dreifarbiges Glücksschweinchen.
„Sei froh, dass Du es nicht weist“ sagte eine goldgestreiftes Schweinchen, die in der Nähe lag.
„Wenigstens das hast Du mit denen da vorne gemeinsam. Die haben auch nie erfahren,
was Hunger ist. Ich meine, richtigen Hunger, wo Dir der Magen weh tut.“ Und sie stellte sich etwas
erhöht auf um die Kleinen an ihre Zitzen zu lassen. „Kommt nur und trinkt euch satt.
Ich habe so viele Kleine auf diese hässliche Welt gebracht und so viele sind so schnell hier gelandet, wie ihr.
Wir halten hier zusammen, jetzt wo wir in Ruhe leben können. Bald werdet ihr meine Hilfe nicht
mehr brauchen, aber bis dahin bin ich für Euch Euer Mamaschweinchen!“ Und so wurden auch
die vier Baby-Schweinchen zum ersten Mal satt und muigten zufrieden mit den kleinen Pfoten
und Näschen am Bauch ihrer neuen Ziehmutter.Sie fühlten zum ersten mal wieder die Nähe und Wärme.

So verging die Zeit, und von den Neuankömmlingen im Regenbogenland war es nun langsam
der wachsende Teil, der an der Regenbogenbrücke wartete. einige wurden nach hinten weitergeschickt.
Und doch waren sie alle zufrieden und glücklich, weil sie von den irdischen Qualen,
die sie erduldet hatten, endlich befreit waren, und ihre Augen glänzten.

Immer wieder beobachteten sie ungläubig, wie Menschen über die Brücke kamen und von den
Schweinchen „da vorne“ freudig begrüßt wurden. Wenn sie dann zusammen offensichtlich sehr
glücklich weggingen, schüttelte das graue Schweinchen bedächtig seinen Kopf.
„Es scheint mehrere Arten von Menschen zu geben“ sagte er zu der braungescheckten Dame
und den 4 quirligen Babys, die mit ihm gekommen waren. Aber so wie er nicht verstand,
warum bei „denen da vorn“ immer wieder große Freude ausbrach, wenn bestimmte Menschen
im ewigen Reich ankamen, so verstanden die Schweinchen am Eingang nicht, warum
„die da hinten“ keinen Platz in der Nähe der Regenbogenbrücke haben wollten.

Eines Tages lief eine ganz weiße Schweine-Dame mit blauen Augen das kurze Stück
nach hinten und legte sich leise vor dem Grauen in das weiche duftende Gras.
„Warum seid ihr eigentlich nicht vorne bei uns?“ fragte sie.
„Was sollten wir dort wohl tun?“ erwiderte der Graue leise. „Niemand hat uns vermisst,
als wir gegangen sind, und wir vermissen auch niemand!“
„Ach, wie schade!“ sagte die Weiße. „Hat Euch denn niemand lieb gehabt?
Habt Ihr denn niemand lieb gehabt?“
„Nein, niemand. Die meisten von uns hatten genug damit zu tun, nicht zu verhungern.
Da war für Liebe keine Zeit“ muigte die Braun gescheckte. „Wir sind jetzt zufrieden hier.
Wir haben immer leckeres Fressen und niemand, der uns wegjagt. Das ist das Paradies!“
Das graue Schweinchen nickte zustimmend. „Wo wir herkommen, da gab es nichts.
Ich habe gehört, dass es auch eine andere Welt gegeben hätte. Aber ich habe sie nie
gesehen, und ich kann es auch nicht glauben!“
„Aber“ sagte die weiße Dame und rollte sich auf die Seite wohlig hin und her,
„hat Euch denn niemand einmal den Bauch oder hinter dem Öhrchen gekrault?“
„Was ist denn gekrault?“ piepste eines der kleinen Schweins. „Das ist genauso, wie wenn
ich Dir Dein Fell putze“ sagte das goldgestreifte Schweinchen, die sich der Kleinen
ngenommen hatte, und leckte ihr mit ihrer Zunge über das Fell zwischen den Ohren.
„Wie heißt ihr eigentlich“ fragte die Weiße. „Wie heißen“ fragte die Goldgestreifte zurück.
„Ihr müsst doch Namen haben“ muigt die Weiße sanft.
„Was ist Namen?“ piepste das Baby wieder. „Kann man das fressen? Ist es lecker?“
„Nein, ich meine, wie man Euch gerufen hat“ sagte die weiße Schweinchen-Dame. „Ach so,
das meinst Du“ erwiderte das graue Schweinchen. „Also, ich bin blödes Mistvieh,
die goldfarbige heißt Dreckstück, und die Kleinen heißen alle zusammen Vermaledeites Kroppzeug.“
„Oh“. Die weiße Schweine-Dame machte ein erschrockenes Gesicht.
„Solche Namen habe ich noch nie gehört!“ „Ich habe, glaube ich, gar keinen Namen“ whisperte die Braungescheckte
und stellte ihre Ohren auf, „wir waren zu dritt und waren immer „Scheissviecher“
Ich weiß nicht, ob das ein Name ist“.
„Nein, ich glaube nicht“ murmelte die Weiße und schüttelte sich. „Wir da vorne haben
alle sogar mehrere Namen. Ich bin Berta und heiße außerdem noch Süße, Schnuckelchen und Herzchen.“
„Wozu soll das nur gut sein“. Das graue Schweinchen machte ein nachdenkliches Gesicht.
Ob man mit so vielen Namen besser gelebt hätte?
„Ich gehe jetzt wieder nach vorne. Ich glaube, mein Mensch kommt bald! Da will ich da sein,
um ihn zu begrüßen. Ich freue mich schon so auf ihn!“ rief Berta und erhob sich.
„Ja, geh ruhig, und besuch uns mal wieder. Vielleicht kannst Du uns dann auch mal einen
anderen Menschen zeigen als die, die wir kennen gelernt haben. Seit wir hier sind,
fange ich wirklich an zu glauben, dass es sie gibt“. Die Augen der Goldgestreiften blinzelten in die Sonne.
„Ganz bestimmt“. Berta, die auch Schnuckelchen und Süße hieß, lief davon.

„Sieh mal“ sagte die Braungescheckte, „da vorn haben die Engelchen Päckchen verteilt.
Sie haben uns auch welche gebracht. Sie sagen, es wäre jetzt Weihnachten.
Was da wohl drin sein mag?“
„Keine Ahnung“. Das graue Schweinchen reckte sich und fing an, die vier
Baby-Schweinchen zu putzen. „Vielleicht mache ich es später auf. Wir haben doch schon alles,
was wir brauchen. Wir haben unser Fressen und jeden Tag ein leckeres Teilchen extra.
Wir haben ein weiches Plätzchen zum Schlafen. Wir haben weite grüne Wiesen,voller
saftigem Grün. Und uns schlägt und tritt niemand mehr.“ Sprachs, streckte sich,
gähnte ausgiebig, legte sich gemütlich hin und streckte ausgiebig alle vier Pfötchen .
Die Baby-Schweinchen schmiegten sich aneinander und schliefen ebenfalls leise muigend ein.
Die Braungescheckte stubste die Goldgestreifte an und, nachdem sie noch einen
Happen aus ihren Näpfen gefressen hatten, schliefen auch sie satt und zufrieden ein.

Sie wussten nicht, was Weihnachten war. Aber dies war das schönste Weihnachten, das sie sich vorstellen konnten.
 
Zuletzt bearbeitet:
06.11.2012
#1
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Gast

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Luckylein

Luckylein

Schweinchenliebhaber
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Schöne Geschichte :)
 
Meelimama

Meelimama

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schöne und traurige geschichte. leider gibts es solche menschen. aber schön wäre es, wenn man nach dem tod auch seine geliebten meeris wiedersehen würde. besonders, weil ich aktuell mein herzschweinchen verloren habe am 06.11. ich vermisse sie wahnsinnig meine curly.und auch emily, molly und sally sind für immer in meinem herzen. keine angst, frauchen hat euch alle nicht vergessen und wird es nie.:heulen:
 
Meelimama

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CURLY 2007-2012



Sally wurde nur 4 Jahre alt


Molly wurde nur 4 Jahre alt



Emily wurde nur 5 Jahre alt

 
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Daisy-HU

Daisy-HU

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Was für eine schöne Geschichte.Da müssten man ja dort schon eine grosse Gruppe
haben,vielleicht passen dort auch die 2 Hunde auf sie auf,die vor ihnen gegangen
sind.
Seppel,
Billy,
Mobby,
Struwwel.
Daisy,
Susi,
Moritz,
Puzzle,
Sarah,
Leonie,
Strolch,

Zählen wir dabei gerade mal die Tiere auf,die wir schon hatten.

Und noch paar Wellensittiche.
Ich habe euch alle nicht Vergessen.seit alle immer noch im Herzen.:heulen::love::angel:
 
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T

Tiefseetaucher

Gast
Schlimm, dass es wirklich Menschen gibt, die mit ihren Tieren so umgehen! Ich verstehe sowas nicht. :heulen:
 
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Eine so traurige, schöne und wahre Geschichte

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