Mein Männchen ist sehr krank

Diskutiere Mein Männchen ist sehr krank im Krankheiten und Kastration Forum im Bereich Meerschweinchen; Hallo, ich brauch dringend euren Rat. Es geht um meinen Goldie 6J, er befindet sich seit Dienstag in tierärztlicher Behandlung in einer...
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meeri85

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Hallo,

ich brauch dringend euren Rat. Es geht um meinen Goldie 6J, er befindet sich seit Dienstag in tierärztlicher Behandlung in einer Tierklinik.

Die Prognose sieht leider nicht gut aus.
Er wiegt nur noch 750 Gramm, hat 3 Blasensteine, hat erhöhte Nieren, Leber und Blutwerte. Er frisst selber nicht mehr, er kann kein Urin mehr absetzen, der Kot ist sehr schleimig. Ein Tumor ist bisher noch nicht erkannt worden, aber nicht auszuschließen, da er eine Kopfschiefhaltung hat.

Seit Dienstag ist sein Gewicht sehr am schwanken, mal 750 mal 810Gramm.
Die Tierärzte können leider im jetzigen Zustand auch nicht die Blasensteine entfernen. Ausserdem muss die Blase per Hand ausgedrückt werden.

Heute habe ich nochmal angerufen und man sagte mir ob ich das Tier noch daheim pflegen möchte (Medikamente, Blase ausdrücken, mit Critical Care päppeln usw..) oder ob ich das Tier nicht länger leiden lassen möchte.

Ich bin jetzt total am zweifeln was ich tun soll. Heute Nachmittag soll ich nochmal anrufen und mich Entscheiden was getan werden soll.
 
20.08.2012
#1
A

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Schweinchenfan

Schweinchenfan

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:troest: Das tut mir sehr leid.

Im jetzigen Zustand hat er wohl gar keine Lebensqualität. Besteht denn überhaupt Aussicht auf eine mögliche nochmalige Besserung? Leider scheint's ja mehrere "Baustellen" zu geben u. er ist nicht mehr der Jüngste u. gewichtsmäßig auch kein großer Brocken. Wieviel wog er denn im Vergleich zu seinen besten Zeiten? Wenn er da schon sehr viel abgebaut hat, fehlt ihm auch die Kraft, eine OP u. lange Heilungsphase durchzustehen.
Mit Päppeln allein (falls er das überhaupt annimmt) kann mal wahrscheinlich bestenfalls das momentane Gewicht halten od. nur minimal pushen.

Im Allgemeinen ist ein Ende mit Schrecken für ihn besser als ein Schrecken ohne Ende. Aber das sagt sich theoretisch halt leicht.
Sprich deinen TA mal direkt drauf an, wie er ehrlich entscheiden würde, wenn es sein Tier wäre.

Ich wünsch dir auf jeden Fall viel Kraft und alles Gute für dein Schwein - wie auch immer es ausgehen mag :troest:
 
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Fufro

Fufro

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Ganz ehrlich? Lass ihn einschläfern. Er hat aufgehört zu fressen, und bei der Prognose und dem Alter würde ich ihn nicht länger leiden lassen.

Ich weiß, das ist ganz schwer.:troest:
 
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zumTeckblick

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Für Außenstehende immer einfacher zu sagen, aber ich denke, das Beste wäre ihn nicht länger leiden zu lassen. Ich habe schon mit vielen Leuten geprochen, die im Nachhinein doch früher eingeschläfert hätten. :troest:
 
Meeri

Meeri

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so traurig wie es ist, aber lass ihn einschläfern...
 
B-Tina :-)

B-Tina :-)

NotschweinchenHalterin
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Bitte lass ihn erlösen.
 
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Noel

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Bei dem was du beschreibst, lass ihn erlösen, so schwer es wohl ist.
 
gummibärchen

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Auch wenn es schwer ist, aber dieses Tier hat sein Alter, es sind mehrere schwere Erkrankungen vorhanden und da ist in meinen Augen keine Besserung mehr in Sicht.

Nierenerkrnakungen sind bei Meerschweinchen nur schwer bis gar nicht therapierbar, eine Blasenstein OP in dem Alter ist auch schon sehr gewagt udn fraglich,ob er sie überlebt.

-Ganz ehrlich- ich würde ihn gehen lassen und dieses Leiden beenden. Das ist das beste,was du jetzt noch für dein Schweinchen tun kannst.

Er tut mir sehr leid für dich, aber so hat er keine Lebensqualität mehr.
 
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Regina

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Heute habe ich nochmal angerufen und man sagte mir ob ich das Tier noch daheim pflegen möchte (Medikamente, Blase ausdrücken, mit Critical Care päppeln usw..) oder ob ich das Tier nicht länger leiden lassen möchte.
Die Fragestellung impliziert doch schon den ärztlichen Rat.

Die Entscheidung über Leben oder Tod fällt schwer. Man fühlt sich irgendwie schuldig.

Aber es ist der letzte Liebesdienst den du deinem Tier erweisen kannst, wenn es in deinen Armen für immer einschlafen darf.
 
Heidi*

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LIEBHABER
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Die Entscheidung zerreißt einem das Herz.

:troest:

Ich schließe mich an, wie Regina schreibt. Erlaube ihm einzuschlafen + halt ihn ganz ruhig auf dem Arm, die spüren das, dass du da bist + ihn auf dem Weg begleitest.
 
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meeri85

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Habe heute nochmal die Tierklinik angerufen und mich um Goldie erkündigt. Mir sagte man, das die Blutwerte besser geworden sind, also das die Entzündungsherde langsam weniger werden. Dennoch nimmt er nicht zu, frisst nicht selbst, der Kot ist weiterhin schleimig (Zeichen auf Absterben der Darmwand od. Zellen.)
Mir hat man empfohlen, das man noch bis Ende der Woche guckt wie er sich bessert und dann evtl. operiert. Aber ob es ihn dann besser geht wenn die Blasensteine entfernt sind, ist mir nicht gewährt. Er kann auch bei der OP nicht mehr aufwachen, da er ja sehr schlapp ist. Momentan ists ein Berg auf, Berg ab..

Selbst müsste ich ihm weiterhin Medikamente geben, die Blase ausdrücken und Aufpeppeln.

Ich weiß jetzt nicht ob ich ihm bis Freitag nochmal die Chance geben soll:aehm:
 
Schweinchenfan

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Das wäre eine immens lange Woche für ihn unter diesen Umständen - auch wenn sich die Werte etwas gebessert haben. Die Steine sind nach wie vor da und auch in einer Woche wird er zu schlapp sein, um eine schwere OP wegzustecken.

Ich kann dich verstehen, daß du dich gerne an jeden Strohhalm klammern möchtest. Schlaf noch mal drüber und fahr morgen in die TK, um ihn zu sehen und dann hör auf dein Bauchgefühl.
Meistens liegt man damit richtig, auch wenn der Kopf was anderes meint.
 
gummibärchen

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Puuh bis Ende der Woche ist aber wirklich eine lange Zeit. Wäre es mein Tier, würde ich ihm das denke ich nicht mehr zumuten.
Schau mal, er kann ja noch nicht mal mehr selbstständig Urin absetzen...
Die Entscheidung liegt bei dir, aber Tierliebe heißt auch loslassen, wenn es an der Zeit ist...
 
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Fragaria

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Solche kurzfristigen kleinen Verbesserungen sind das pure Gift für Nerven und Gefühle und Gewissen..... Aber bei dem, was du schreibst, sehe ich (noch dazu in dem Alter) eigentlich keine wirklich gut fundierte Hoffnung für das Tier. Ich würde mir das (wenn es mein Tier wäre) sicher nicht so lange angucken..... Und ehrlich? Ich bin mir sicher, dass meine TÄs (ich hab insgesamt 3, zu denen ich großes Vertrauen habe und die sehr nagererfahren sind) in einem solchen Fall sehr viel deutlicher sagen würden, was sie denken - und lieber auf das zusätzliche Geld verzichten würden..... Denn das darf man halt auch nicht vergessen, so ein Intensivpatient mit stationärem Aufenthalt bringt (je nach Praxis) auf seine letzten Tage eine Menge Geld und wirklich was tun kann man eigentlich nicht.... Ich will den behandelnden TAs nichts unterstellen - manche können einfach nicht gut Patienten "aufgeben und verlieren" und machen mehr, als gut wäre. Und Nager leiden eben auch nicht so auffällig wie andere Tiere.....

*wink*
Gabi
 
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Karima

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Ich finde es schwierig etwas zu raten!

Aber der Satz oben ist albern. Keins meiner Wutzen hat bisher mit 6 irgendwelche Alterserscheinungen gehabt. Und meine jetzt Älteste hat mit 6 1/4 eine OP über knapp 2 Stunden locker verpackt...

Das musste ich mal loswerden, weil ich das hier in letzter Zeit echt so oft lese bei 5 oder 6 Jährigen und das ist einfach nicht grundsätzlich gerechtfertigt. Klar gibt es die die schneller Altern (oder einfach andere Krankheiten vorher bekommen), aber normal ist es nicht...

Dir meeri85 wünsche ich, dass Du die richtige Entscheidung triffst! Alles Gute!!
 
gummibärchen

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Man muss es immer von dem Zustand des einzelnen Tieres abhängig machen. Ich habe das Tier nicht gesehen, aber dieses hier ist 6 Jahre alt und der Schilderungen nach schafft sicherlich keine OP von 2 Stunden mehr, geschweige denn einer Stunde. Dafür sind zu viele Baustellen auf einmal da.

Ich habe 6 jährige hier, die ich noch operieren lassen würde, aber auch 5 jährige, bei denen ich es auf keinen Fall mehr tun würde. Auch habe ich die Erfahrung, das so alte Tiere oft kurz nach der OP versterben, obwohl sie sie zunächst überlebt haben. Einfach weil der Organismus sich von so einem Eingriff dann nicht mehr erholt.
 
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Fragaria

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Ich finde es schwierig etwas zu raten!

Aber der Satz oben ist albern. Keins meiner Wutzen hat bisher mit 6 irgendwelche Alterserscheinungen gehabt. Und meine jetzt Älteste hat mit 6 1/4 eine OP über knapp 2 Stunden locker verpackt...

Das musste ich mal loswerden, weil ich das hier in letzter Zeit echt so oft lese bei 5 oder 6 Jährigen und das ist einfach nicht grundsätzlich gerechtfertigt. Klar gibt es die die schneller Altern (oder einfach andere Krankheiten vorher bekommen), aber normal ist es nicht...

Dir meeri85 wünsche ich, dass Du die richtige Entscheidung triffst! Alles Gute!!
Da die meisten Meeris - auch meinen TAs zu folge - zwischen 4 und 6 Jahren alt werden ist das schon ein sehr hohes Alter, über das man sich wirklich freuen kann. Natürlich kann auch in diesem Alter eine "Kleinigkeit" gut weggesteckt werden - aber größere Sachen idR leider nicht, auch wenns in Ausnahmefällen (vorausgesetzt ansonsten ist alles ok) klappt. Andersherum sind die Chancen für ein jüngeres Tier, sich von solch schweren Erkrankungen und OPs zu erholen und dann noch ein langes, schönes Meerschweinleben zu führen um ein zigfaches höher. Mal ehrlich - was nützt es, einem Tier das alles zuzumuten (wobei man bei Schädigungen der inneren Organe eh von einem relativ kurzen Zeitraum ausgehen muss, auch wenn Medis noch anschlagen) nur damit es ein paar Wochen oder wenige Monate später eines natürlichen Todes stirbt? Das versteht doch ein Tier garnicht, es lebt sein Leben und leidet wenn es schwer krank ist und sieht nicht, dass ihm das noch ein paar nette Tage irgendwann bringen kann..... Hier muss man eben das Gesamtpaket sehen und das sieht alles andere als gut aus. Und das Alter kann dann je nach Lage das KO-Argument sein oder der Grund, auch recht hoffnungslosen Fällen nochmal eine Chance zu geben..... Und bei Organversagen seh ich um ehrlich zu sein eigentlich keine reele Chance, nichtmal eine wage.....

*wink*
Gabi
 
gummibärchen

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Da kann ich nur zustimmen und nur weil in der Theorie noch zig Sachen möglich wären, muss man die doch nicht alle ausprobieren, nur um das Tier künstlich noch einige Tage oder Wochen am Leben zu erhalten und zu sagen wir haben noch das und das und das gemacht.
Davon hat das Tier nichts. Tiere leben im hier und jetzt und da gilt des den gesunden Mittelweg zu finden und abzuwägen,wann man es noch versuchen kann und es sinn macht und wann nicht.

Ich bin niemand, der ein Tier vorschnell aufgibt, aber ich mag es auch nicht, wenn man das Tier zu Tode behandelt, nur weil man es kann.

Was soll das denn bringen? Selbst wenn die Blasensteine weg wären, die schlechten Nieren- und Leberwerte und der Rest bleiben.
 
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meeri85

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Ich glaube ich muss mich wohl von ihn verabschieden. Heute hat der TA gesagt, das Goldie eigentlich trotz der Blasensteine eigentlich normal Urin absetzen könnte, da die Steine nur in der Blase sitzen und nicht in der Harnröhre. Der TA meinte auch, das das ein neurologischer Fall sein könnte z.b. mit der Wirbelsäule, da er ja mit seinen hinteren Beinchen einen komischen Gang aufweist. Ausserde, auch wenn die Steine entfernt werden könnten, die Urinabsetzung kann deshalb immernoch weg bleiben.

Ich möcht auch nicht wissen, wenn ich ihn dann wieder bei mir daheim habe, wie er sich dann verhält. Wenn er nur in der Ecke sitzt, weiterhin nichts isst, dann ist das für ihn selber auch kein Leben mehr.


Puhh ich bin echt toal am Ende, ich könnt nur noch weinen. Ich brauche ja auch für das Weibchen dann einen neuen Kastrant und die Suche ist auch schwer, hab mich schon informiert. Die Meeris sind alle zu jung.
 
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meeri85

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Wenn ich mich dafür entscheide und Goldie erlösen lasse, wäre es gut wenn er nochmal seine Partnerin sieht/riecht?? Oder bringt das eigentlich nichts, ich weiß nicht wie das bei den Meerschweinchen ist.
 
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Mein Männchen ist sehr krank

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