Grünlilie als Futter?

Diskutiere Grünlilie als Futter? im Ernährung und Fütterung Forum im Bereich Meerschweinchen; Hallo, ich frage, weil ich öfter mal in Ebay die Tiersachen durchblättere, man könnte ja mal was brauchen, auch dessen Idee man gar nicht...
McLeodsDaughters

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Hallo,

ich frage, weil ich öfter mal in Ebay die Tiersachen durchblättere, man könnte ja mal was brauchen, auch dessen Idee man gar nicht gekommen wäre ^^

Da habe ich jetzt jemanden gesehen, der Ableger von Grünlilien als gutes & gesundes Futter anbietet. Man soll einsetzen und im Winter eben die eigenen Ableger oder so verfüttern, wie Katzengras oder so.

Geht das? Also ich habs nicht vor, aber wenn es giftig ist, würde ich den Verkäufer gern anschreiben...

Dann wären das ja auch Pflanzen für einen Katzenhaushalt, meine ich...

LG
 
19.08.2012
#1
A

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Gast

Schau mal hier: Grünlilie als Futter? . Dort wird jeder fündig!
Hamburgerin

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Aus diebrain kopiert:

Giftig sind unter Anderem folgende Pflanzen:
Agave, Aloe Vera, Alpenveilchen, Amaryllis, Anthurie, Aronstab, Azalee, Bärenklau, Bärlauch, Berglorbeer, Bilsenkraut, Bingelkraut, Bittersüßer Nachtschatten, Blauregen, Bocksdorn, Bohnen, Buchsbaum, Buschwindröschen, Christrose, Christusdorn, Eibengewächse, Einblatt, Eisenhut, Essigbaum, Farne, Fensterblatt, Fingerhut, Geranien, Ginster, Goldregen, Gundermann, Hahnenfuss, Hartriegel, Heckenkirsche, Herbstzeitlose, Holunder, Hundspetersilie, Hyazinthe, Ilex, Jakobsgreiskraut, Kalla, Kartoffelkraut, Kirschlorbeer, Kornwicken, Lebensbaum, Liguster, Lilien, Lonicera, Lupine, Maiglöckchen, Mistel, Narzissen, Oleander, Osterglocke, Primel, Rebendolde, Robinie, Sadebaum, Sauerklee, Schachtelhalm, Schierling, Schneebeere, Schneeglöckchen, Schöllkraut, Seidelbast, Sommerflieder, Stechapfel, Tollkirsche, Wacholder, Wolfsmilchgewächse (alle), Wunderstrauch, Zypressenwolfsmilch.
 
Muggel

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Die Grünlilie ist nicht giftig, aber ich würde sie niemals verfüttern. Die Grünlilie filtert Giftstoffe aus der Luft und man weiß nicht was die Pflanze davon speichert.

Die Grünlilie hat mit Lilie an sich nichts zu tun. Die Grünlilie gehört zu den Agaven bzw. Spargelgewächsen und die Lilie ist ein Liliengewächs (auch Scheinwaldmeister genannt).

Einzig die Samen der Grünlilie ist schwach giftig.

Lilie

Quelle: http://www.google.de/imgres?q=lilie...w=183&start=0&ndsp=9&ved=1t:429,r:1,s:0,i:142

Grünlilie

Quelle: http://www.google.de/imgres?q=grünl...18&start=11&ndsp=26&ved=1t:429,r:8,s:11,i:159
 
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Mary Lou

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Die Grünlilie an sich ist nicht giftig, aber da sie sehr viele Schadstoffe filtert, kann sie giftig werden.
Vor Jahren hat die Katze meiner Schwester durch ´ne Grünlilie Nierenversagen bekommen und ist gestorben. Grünlilien stehen bei uns nicht auf dem Futterplan.
 
M

misfit

in jeder Hinsicht ein
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Grünlilien werden im allgemeinen als unkritische Zimmerpflanzen angesehen, d.h. wenn Haustiere daran knabbern, dann passiert nichts.

Als echtes Futter ist sie aber wohl ungeeignet.
 
schweinchenfee

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Ich würde meinen Meeris auch keine Grünlilie geben.
 
hoppla

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Zieht man Grünlilien selbst, halten sich die Schadstoffe in Grenzen.
Ich hab immer ne Menge da - aber vorrangig für die Chins ( und früher Degus) als Winterfutterpflanze. Da wird sie angeknabbert, ist aber net so der Knaller.
Den Schweinchen geb ich höchstens mal nen Blatt, wenn es anfällt.
Genauso Zebrakraut - schaut sehr hübsch aus und die Viechers freuen sich mal über nen Blättchen. Mehr wird dann aber auch net gefressen, wobei ich eh recht großzügig füttere, so dass sie die Chance haben zu selektieren und net aus Gier alles aufmampfen. Füttert man recht überschaubar, würde ich solche Pflanzen höchstens mal im Leckerlibereich anbieten, da sie sonst sicher auch mehr fressen würden, als ihnen bekommt.
 
B-Tina :-)

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NotschweinchenHalterin
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Wir haben eine Grünlilie auf einem Pflanzenhocker, die beim Auslauf von den Quietschern regelmäßig "auf Schweinchenhöhe gestutzt" wird. Sie machen sich ein Spiel daraus: welches :wusel: kommt beim Männchen machen am höchsten ... :totlach: Sobald eines anfängt, machen die anderen mit, an manchen Tagen (eher selten) wird die Grünlilie von allen ignoriert. LG :)
 
F

Fragaria

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Naja, aber man steuert ja schon einiges z.B. über Düngergaben. Wenn man selber zieht weiß man, was NICHT drin ist. Und so schnell wie die wachsen glaube ich echt nicht, dass sie sich großartig anreichern können wenn sie regelmäßig geknabbert werden. Was anderes ist das sicherlich mit Pflanzen, die man schon ewig herumstehen hat. Und grad in Räumen, wo womöglich neuer Boden, Möbel usw. drin ist...... Ansonsten: warum nicht?

*wink*
Gabi
 
hoppla

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Was sollen denn die Pflanzen für Giftstoffe in der Luft filtern, wenn man sie selbst in der Wohnung gezogen hat? Gut, ist man jetzt Kettenraucher....
Muss ja keiner Grünlilie verfüttern, allerdings sollte man da auch die Kirche etwas im Dorf lassen.
Ich bin ja recht viel auf Autobahnen unterwegs und wenn ich da immer die ganzen Heuwiesen, Luzernefelder u.ä. sehe....

In anderen Foren sind Grünlilien beliebte Futterpflanzen und da gibts wirkliche ne Menge Pflanzenfreaks, die sich wirklich sehr intensiv mit der Thematik befasst haben. Ich war am Anfang auch skeptisch, aber ihre Argumente waren durchaus plausibel.
...und wie gesagt, es wird doch keiner sein Schwein mit Grünlilien ernähren. ;)
Aber wer net will, der muss ja nicht. ;)
Wie geschrieben, hier landet sie auch nur mal ausnahmsweise im Schwein ( werden ja über den Winter schon genug von den Chins und Schnecks vernichtet).
 
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Muggel

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Grünlilien filtern Formaldehyd und Kohlendioxid aus der Raumluft.....

Wie gesagt, die Grünlilie ist ja nicht giftig in dem Sinne, aber sie filtert die Luft und lagert die Giftstoffe ein. Man weiß halt nicht wieviel sie davon einlagern und deshalb würde ICH die Pflanze nicht verfüttert oder so aufstellen, das die Tiere da ran kommen.

Das ist ja jeden selbst überlassen.
 
F

Fragaria

Gast
Richtig, sie filtern - aber sie können nur filtern, was eh in der Raumluft vorhanden ist ;o) Also wenn sie nicht echt megalange in dem Raum stehen wird wohl kaum mehr Gift drin sein, als die Tiere eh einatmen. Die Ableger wachsen doch innerhalb von Wochen auf Futtergröße. In Räumen, wo diese Giftstoffe wissentlich vorhanden sind, sollte man eh keine Tiere halten (und auch nicht selber drin wohnen).

*wink*
Gabi
 
Muggel

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Richtig, sie filtern - aber sie können nur filtern, was eh in der Raumluft vorhanden ist ;o) Also wenn sie nicht echt megalange in dem Raum stehen wird wohl kaum mehr Gift drin sein, als die Tiere eh einatmen. Die Ableger wachsen doch innerhalb von Wochen auf Futtergröße. In Räumen, wo diese Giftstoffe wissentlich vorhanden sind, sollte man eh keine Tiere halten (und auch nicht selber drin wohnen).

*wink*
Gabi

Diese Giftstoffe hat jeder in der Wohnung und in jedem Raum. Wer Laminat in der Wohnung hat, hat auch Formaldehyd in der Wohnung. Auch Putzmittel und Desinfektionsmittel enthalten Formaldehyd.

In der Pflanze sind sie dann aber konzentrierter vorhanden, kann ich mir vorstellen. Die Pflanze gibt die Giftstoffe ja nicht wieder an die Raumluft ab.

Kohlendioxid ist ja nichts anderes als unsere verbrauchte Atemluft. Das atmen wir ja aus.

Aber wie gesagt, das soll jeder selber machen wie er will ;-)
 
F

Fragaria

Gast
Ja, aber Kohlendioxyd filtert jede Pflanze - da leben die u.a. von ;o)

Es ist halt schlicht eine Frage der Menge. Wie schon gesagt - stehen die Pflanzen sehr lange, dann speichern sie natürlich auch viel. Zieht man nur kurzfristig Ableger - dann können sie nicht viel mehr speichern als z.B. auch ne Grasmischung, die man auf dem Fensterbrett stehen hat. Und alle Pflanzen nehmen auch andere Stoffe auf außer Wasser und Dünger - nur manche etwas mehr als andere. Und wirklich abwägen was mehr Giftstoffe enthält die Grünlilie oder der Löwenzahn vom Straßenrand oder das konventionell angebaute Gemüse ist letztlich eh unmöglich. Jedes enthält was anderes und wirklich klären könnte das nur eine chemische Untersuchung. Ich denke, die Mischung machts, wie immer im Leben. Und völlig ohne kommt heuzutage weder Mensch noch Tier davon.....

*wink*
Gabi
 
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