6 jähriges Mädel -jede Vergesellschaftung scheitert... -lang

Diskutiere 6 jähriges Mädel -jede Vergesellschaftung scheitert... -lang im Haltung, Verhalten und Pflege Forum im Bereich Meerschweinchen; Hallo ihr lieben, bin seit einiger Zeit am kämpfen, habe alles versucht, nichts klappte und nun bin ich mit meinem Latein am Ende. Jetzt seid ihr...
gummibärchen

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Hallo ihr lieben,
bin seit einiger Zeit am kämpfen, habe alles versucht, nichts klappte und nun bin ich mit meinem Latein am Ende. Jetzt seid ihr dran und ich hoffe, ihr habt noch Tips, was ich tun könnte.

Ich bin ja nun weiß Gott kein Neuling,was Vergesellschaftungen betrifft und ich habe auch unsere Shaya "Zicke", die einige von euch ja kennen vergesellschaften können, aber was momentan hier ab geht...

Es geht um eins meiner 6 jährigen Mädchen, letztes Jahr fing es an, dass sie immer mit meinre Magic (recht dominantes Weibchen) aneinander geraten ist. Es ging über Wochen einigermaßen gut, zumindest ohne Verletzungen, aber immer wieder geklapper, gebrommsel und gefauche.

Nach dem sauber machen einmal (Gruppenkonstellation blieb die gleiche) sind dann beide ganz heftig aneinander geraten, haben sich in einander verbissen, geschrien und die 6 jährige hatte dann eine tiefe Wunde im Genick und die Oberlippe getackert. :uhh:
Bin dann erstmal zum TA, sie war unheimlich aufgeregt beim raus nehmen, das Herzchen bumperte und sie schrie noch immer.

Ich musste sie allein zum TA bringen, da sie keinen bei sich in der Transportbox duldete.:nut:

Es gab dann Baytril und Metacam, sowie eine wundheilungsfördernde Salbe.

Zu Hause wollte ich es nochmal in der Gruppe versuchen, aber es scheiterte, sie ging auf alle los, auch auf den Kastraten und man hörte nur noch ein Theather und geklapper. (Genug Platz haben sie, sie sind zu sechst und haben locker 5 qm)
Das ging über Stunden so und es gab keine Ruhe.

Ich musste sie also trennen, setzte sie in ein Käfigoberteil und ließ sie die nächsten 4 Wochen so sitzen. Es schien alles harmonisch, anfangs etwas geklapper und gebrommsel, aber das legte sich.
Nach 4 Wochen entfernte ich das Käfigoberteil, die ersten 2,3 Minuten ging es gut, dann kam Wonder ihr zu nahe, sie brommselte und verbiss sich dann direkt in Wonder, die dann schreiend und total verängstigt unter die Weidenbrücke flüchtete. (Das kann ich auch nicht oft mit ihr machen,denn Wonder hats am Herzen und eine SDÜ)

In der Gruppe wieder alle am klappern und Schwups hatte der Kastrat die Oberlippe getackert.:eek3:

Mir reichte es, wieder zum TA und das ganze hin und her.

Ich setze sie danach für weitere 4 Wochen komplett einzeln, ohne Geräusche etc. von den anderen und versuchte es dann auf neutralem Boden mit einem 5 jährigen Kastraten, weil ich dachte, dass ihr in der Gruppe vielleicht zu viel Trubel ist. ( es sind neben ihr eine weitere Seniorin, der Kastrat mit 4 Jahren, ein Mädel 1 Jahr und zwei Mädels 3 Jahre vertreten gewesen)

Ich teilte 2 qm des Schweinchenzimmers ab und setzte sie mit vielen Heu Bergen, viel Frischfutter und einigen Weidenbrücken mit dem Kastraten zusammen, ein recht ruhiger und gutmütiger Kerl.
Sie vertrümmte ihn in null komme nichts nach Stich und Faden und fügte auch ihm wieder Wunden zu.

Ich wusste nicht mehr weiter und ließ die beim TA auf Zysten abtasten und Schallen -nichts!
Ich ließ Blut abnehmen wegen dem T4 Wert -Ergebnis 2,7 aber sonst keine typischen Symphome, außer ihre Ausraster.

Sie frisst etwas mäkelig (Zähne sind okay) und bringt nur knappe 800g auf die Wage, was ich versuche mit Haferflocken, Nagersegen und Kräutern sowie Wurzelgemüse aufzufangen, aber sie nimmt es nicht gern und nimmt auch nicht gut zu. Der TA sagt, es liegt am Alter.:runzl:

Hinzu kommt, dass sie eine Rosette ist und die sollen ja generell einen etwas höheren T4 Wert haben.

Trotzdem entschieden wir uns, mit einer geringen Dosierung Carbimaziol anzufangen, in der Hoffnung, ihre Aggression würde nachlassen.:ungl:

Ich ließ alle 6 Wochen kontrollieren, der Wert ging auch bei höheren Dosierungen nie unter 2.:hmm:

Wir warteten knappe 3 Monate, wo sie allein sitzen musste. Dann versuchte ich eine Vergesellschaftung mit einem etwas dominanteren Kastraten, der bei mir bisher als "Frauenversteher" galt und auch die größten Zicken gebändigt hat. (4 Jahre ist der gute)

Nix - 5 Minuten, sie hat ihn gejagt und gejagt. Ich habe sie trotzdem zusammen gelassen, da ich mir gesagt habe, da müssen sie jetzt einmal durch, bin raus gegangen und habe meinen Mann gebeten, alle 15 Min. nach ihnen zu sehen und sie zusammen zu lassen, solange keiner Verletzungen hat.
Am Abend hatte der Kastrat blutige Stellen an der Oberlippe. Ich ließ sie trotzdem zusammen, ließ die Wunden des Kastraten antibiotisch und mit Schmerzmittel abdecken, doch er hatte jeden Tag mehr Macken und jede Nacht war Theater bei den beiden. Als er sich dann nicht mehr aus seiner Weidenbrücke traute und schrie, sobald sie nur in die Nähe kam, gab ich auf.

Ich ließ untersuchen, ob sie sonst irgendwas hat, irgendwelche Schmerzen, die sie so aggro machen, aber es wurde nichts gefunden.:hmm:

Nun saß sie etliche Monate mit Absperrgitter zu ihrer alten Gruppe, sie bekommt noch immer Carbimazol, der Wert ist relativ konstant bei 2, sie haben ein noch größeres Gehege und ich habe heute nochmal versucht, alle im Bad zu vergesellschaften. Nach wenigen Minuten hatte ich wieder ein Kneul Schweinchen, was sich durch den Raum kullerte, alle flüchteten verschreckt und ich musste mit der Kehrschaufel dazwischen gehen,da sie sich so in einander verbissen hatten. Auch als ihr "Opfer" schon geflüchtet war, attakierte sie mit 3 Bissen noch immer die Kehrschaufel. Ich habe sowas wirklich noch nie gesehen und bin am Ende.

Ich habe sie raus genommen, sie einige Zeit beruhigt, denn ihr Herzchen raßte und sie sitzt nun wieder allein.:wein:

Ich meine, sie ist 6 Jahre, ich will nicht, dass sie bis an ihr Lebensende allein sitzen muss, aber was soll ich denn tun?
Ich kann und will nicht akzeptieren, dass sie allein bleiben muss.:uhh:

Eine Freundin vom Tierschutz sagte schon, dass sie bisher einen Fall hatte, wo es wirklich so war, dass nichts anderes ging und man das Schweinchen allein lassen musste und das man das auch akzeptieren müsse, aber das widerstrebt mir so, ich habe nie ein Schweinchen einzeln gehalten und will es auch nicht...

Ich hab echt keine Idee mehr, habe extra so lange Zeit zwischen den einzelnen VGs gelassen, aber es bringt alles nichts.
:wein:
 
Heidi*

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AW: 6 jähriges Mädel -jede Vergesellschaftung scheitert... -lang

Da bin ich auch ratlos.

Nur, dass du mit dem Wunsch, ihr ein Gesellschaftsleben zu geben, die Gesundheit all der anderen Schweins riskierst.
So, jetzt aus meinem neutralen - von der Ferne - Urteil.


:troest:

Du hast ja nun wirklich viel versucht.
Eigentlich alles.

Ist das Gehege eine freie Sache, also freie Sicht - kaum Sichtschutz - Rückzug - Versteckmöglichkeiten?
Meine einzigste Idee - nicht stetig im Visier zu sein.
 
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Noodles

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AW: 6 jähriges Mädel -jede Vergesellschaftung scheitert... -lang

Hallo, wenn ich es richtig gelesen habe, ist sie nicht kastriert, oder ?
Dann würde ich es vielleicht zusätzlich zum Carbimazol noch mit Delvosteron probieren.
Meine Tochter hat auch so ein Schwein, 2 Jahre alt, teilkastriert mit SDÜ.
Sie bekommt Felimazole und Delvo und ist jetzt recht umgänglich.
Viele Möglichkeiten bleiben da wohl nicht mehr übrig.
 
cuddles

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AW: 6 jähriges Mädel -jede Vergesellschaftung scheitert... -lang

und ich habe auch unsere Shaya "Zicke", die einige von euch ja kennen vergesellschaften können, aber was momentan hier ab geht...

wobei das auch erst nach der kastra ging. evt liegt hier ein ein hormonelles problem vor?
ich hatte auch schon eine kampfzicke die weder zysten hatte noch veränderungen an der gebärmutter. ich ließ sie dennoch kastrieren und siehe da: sie war 3 wochen danach ganz lieb und verträglich
 
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Noodles

Gast

AW: 6 jähriges Mädel -jede Vergesellschaftung scheitert... -lang

wobei das auch erst nach der kastra ging. evt liegt hier ein ein hormonelles problem vor?
ich hatte auch schon eine kampfzicke die weder zysten hatte noch veränderungen an der gebärmutter. ich ließ sie dennoch kastrieren und siehe da: sie war 3 wochen danach ganz lieb und verträglich

Wobei eine Kastration bei Gummibärchen's Zicke, aufgrund des Alters von 6 Jahren, wohl keine wirkliche Alternative darstellt.
 
Sunshine

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AW: 6 jähriges Mädel -jede Vergesellschaftung scheitert... -lang

Wobei eine Kastration bei Gummibärchen's Zicke, aufgrund des Alters von 6 Jahren, wohl keine wirkliche Alternative darstellt.

Seh ich auch so.

Vielleicht probierst du es mal mit Homöopathie? Hat bei mir als ich noch reine Bockhaltung hatte (fast) immer gut funktioniert bei Aggressionen. Zusätzlich hab ich zuhause die T-Touch-Massage gemacht, was auch sehr beruhigend wirkte.

Ein Bock war allerdings dabei, über den sagte meine THP, er wäre wohl ein typischer Einzelgänger, schwieriger Charakter, nicht anpassungsfähig und besser in Einzelhaltung. Das wollte ich nicht akzeptieren und es ergab sich, dass ich eine gemischte Truppe zusammenstellen konnte. In der lebt er jetzt zusammen mit 4 anderen Meeris. Er ist zwar eigen, aber er genießt die Gesellschaft (bilde ich mir jedenfalls ein).
 
cuddles

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AW: 6 jähriges Mädel -jede Vergesellschaftung scheitert... -lang

Wobei eine Kastration bei Gummibärchen's Zicke, aufgrund des Alters von 6 Jahren, wohl keine wirkliche Alternative darstellt

das sagte ich ja auch gar nicht ;)

dennoch könnten es eben die hormone sein. man könnte also eine hormontherapie versuchen
 
Sunshine

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AW: 6 jähriges Mädel -jede Vergesellschaftung scheitert... -lang

OhLaLa

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AW: 6 jähriges Mädel -jede Vergesellschaftung scheitert... -lang

Du könntest es mal mit einem Jungtier als Partnertier versuchen. Wenn du Glück hast, akzeptiert sie es. Tragisch wäre, wenn nicht, da hat das Kleine dann nichts entgegenzusetzen.
Grad letztens hab ich jedoch auch von einem Mädel gelesen, das sich einfach nicht vergesellschaften liess. Nichts half, dominante Tiere wurden vermöbelt, unterwürfige Tiere wurden vermöbelt, Gittermethode funzte nicht, Zysten wurden ausgeschlossen, Homöopathie wurde wenn ich das richtig in Erinnerung hab auch ausprobiert.. Am Ende klappte es dann mit einem Jungtier als Partner.
 
cuddles

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AW: 6 jähriges Mädel -jede Vergesellschaftung scheitert... -lang

Du könntest es mal mit einem Jungtier als Partnertier versuchen.

würde ich nicht machen. ich hab bisher die erfahrung gemacht, dass die oft erstrecht platt gemacht werden. auf jeden fall darf das tier nicht sensibel sein.

einmal hatte das geklappt, da hatte cih aber 2 jungtiere dazu gesetzt, damit die sich wenigstens zum kuscheln hatten
 
gummibärchen

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AW: 6 jähriges Mädel -jede Vergesellschaftung scheitert... -lang

Also ich muss echt sagen, dass ich mich an die Sache mit 1 oder 2 Jungtieren nicht dran traue, denn wenn man sieht, wie übel sie die anderen zugerichtet hat, kann das böse enden.

Hatte schonmal ein Weibchen, was so aggro war und die hat dann auch vor Babies keinen Halt gemacht.

@ Cuddles - duhast Recht, bei Shaya hat es erst, seitdem sie komplett kastriert war geklappt. Aufgrund des Alters kann ich sie ja leider nicht mehr kastrieren lassen, hab damit eigentlich noch nie schlechte Erfahrungen gemacht und auch meine 5 jährige Toffee noch durch bekommen, aber da die Kleine hier auch so wenig wiegt, will ich das nicht riskieren.


Eine Hormontherapie wäre eine Möglichkeit, will dass beim TA nächste Woche nochmal ansprechen. Vielleicht kann man ihr mit Delvosteron o.ä. ja noch helfen.

Paralel dazu frag ich meine THP mal nach eine Homöopathischen Therapie oder Bachblüten.

Das wären die einzigen beiden Möglichkeiten.

Hoffentlich haben wir mit einer davon Erfolg -aber was mache ich,wenn auch das nichts bringen sollte?
 
cuddles

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AW: 6 jähriges Mädel -jede Vergesellschaftung scheitert... -lang

aber was mache ich,wenn auch das nichts bringen sollte?

dann hast du 2 Möglichkeiten. du gehst das Risiko ein und lässt kastrieren (man könnte sagen: besser tot als alleine (klingt jetzt krass ich weiß))

oder sie bleibt alleine mit trenngitter
 
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gummibärchen

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AW: 6 jähriges Mädel -jede Vergesellschaftung scheitert... -lang

Puuhh - beides nicht schön.

Vielelicht habe ich ja Glück und eine der anderen beiden Möglichkeiten zeigt Erfolg.

Vielen Dank für eure bisherigen Beiträge.

Ich spreche kommende Woche mal mit meiner TÄ über die Hormone und so und hoffe, sie lässt sich darauf ein. Sie kommt Mittwoch aus dem Urlaub und wir haben Donnerstag einen Termin.
 
cuddles

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AW: 6 jähriges Mädel -jede Vergesellschaftung scheitert... -lang

naja, also versuchen würde ich es auf jeden fall!

viel Glück!
 
gummibärchen

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AW: 6 jähriges Mädel -jede Vergesellschaftung scheitert... -lang

Danke dir, das können wir gut gebrauchen.

Drückt mal alle die Daumen, ich berichte, wie es weitergeht.

-Wei lange dauert es wohl, bis eine Hormontherapie Wirkung zeigen würde, also wann ab Therapiebeginn könnte ich nochmal eine VG versuchen?
 
Eliza

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AW: 6 jähriges Mädel -jede Vergesellschaftung scheitert... -lang

Heftig! :ungl:

Manchmal hilft hier bei einer vg ein ganz fremder Raum, der absolut fremd riecht, Angst verbindet!

Meine Erfahrung mit Luna, die ich damals nicht hab kastrieren lassen, das war mir mit 6 Jahren einfach zu gewagt!

Besser tot wie alleine, also echt, da kann ich absolut nicht mit! :verw:

Unsere Luna hatte damals auch jeden meiner 6 Kastraten verdroschen, allesamt Super und erfahren durch die Großgruppe bzw. Zickenbändiger Erfahrung!

Es braucht nicht ein Kastrat der drauf und dagegen geht, eher einer der bezirct ein Frauenversteher halt ;)

Ismo ist so einer, sehr sensibel aber er bleibt dran immer nett freundlich aber bestimmt.

Ismo war übrigens deutlich jünger wie Luna damals, Luna war fast 6 und Ismo meine ich gerade 2 Jahre alt.
Eigentlich ein Altersunterschied bei der ich unter normalen Umständen keine vg gemacht hätte.

Luna und Ismo sind mittlerweile in einer Kleingruppe von 6 Schweinchen, sind meine Alten und jene auf die ich einen besonderen Guck geben muß, unser Lunchen hat sich zu einem tollen Krankenschwesterschweinchen entwickelt.

Ich würde, die Hormontherapie mit dem TA besprechen, ein guter THP kann hier auch viel bewirken.

Ich würde sie mindestens 8 Wochen mit Absprache des TA und THP behandeln, sie in dieser Zeit in einem fremden Raum ohne Geruch und Sicht Kontakt zu anderen Schweinleins stellen, bevor ich eine neue vg versuchen würde.

Im Gitter hatte ich Luna auch in meinem Bodengehege, das war Stress pur für sie, das würde ich nicht mehr machen nach der Erfahrung!

Ich drück dir die Daumen das eine Hormon Therapie anschlägt.




LG Claudia
 
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Noodles

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AW: 6 jähriges Mädel -jede Vergesellschaftung scheitert... -lang

Besser tot wie alleine, also echt, da kann ich absolut nicht mit! :verw:

Ich glaube, da hast du Cuddles mißverstanden.
Es geht ja nicht darum, das Tier, alternativ zur Einzelhaltung, einzuschläfern.
Wenn jetzt medikamentös nichts hilft, bleibt ja nur noch eine Kastration und die wäre aufgrund des Alters und Allgemeinzustandes wohl ein Risiko.
Wenn sie die nicht überleben sollte, hat man aber alles versucht, ihr das Alleinsein zu ersparen.
 
Eliza

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AW: 6 jähriges Mädel -jede Vergesellschaftung scheitert... -lang

und da muß ich sagen wäre ein einschläfern humaner!

Weil in disem Alter und bei dem Gewicht, sry das packt die Süße mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht!

Aber gummibärchen hat das kastrieren eines Mädels ja schon mal durch und weiß was auf das Schweinlein zukommt, deswegen denke ich hat sie sich deshalb dagegen entschieden!

Ich würde wirklich mit Auszeit, der Hormon Behandlung und einem Frauenversteher probieren.

Irgendwas muß in der Gruppe passiert sein warum die Süße so austickt, bei Luna war es das versterben ihres Bennys, das hat sie total traumatisiert! :(

Einem 2Bein fällt das vielleicht nicht wirklich auf was sich in der Gruppe verändert hat, aber für die Wutz kann das ein heftiger Einschnitt sein!


LG Claudia
 
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Noodles

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AW: 6 jähriges Mädel -jede Vergesellschaftung scheitert... -lang

Irgendwas muß in der Gruppe passiert sein warum die Süße so austickt, bei Luna war es das versterben ihres Bennys, das hat sie total traumatisiert! :(

Das muß nicht zwangsläufig sein, es kann auch so aus heiterem Himmel mit einem Schwein passieren.
Da fällt mir sofort eine Frage ein, die mir neulich jemand gestellt hatte und die ich nicht beantworten konnte.

Kommen Meerschweinchen auch in die " Wechseljahre " ?

Und spielen aus diesem Grund bei manchen älteren Weibchen die Hormone verrückt und sie werden plötzlich zickig ?
 
Eliza

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AW: 6 jähriges Mädel -jede Vergesellschaftung scheitert... -lang

Nun das ist wieder genau das was ich meine ;)

Uns, auch wenn wir noch so Schweinchenerfahren sind entgeht so ein für das Schweinlein einschneidende Erlebnis!

Ich kann aber bestätigen das meine 5, 6, 7, 8 jährigen Mädels recht "zickig" sind, ich würde hier aber nicht zickig sagen sondern sie forden ihrem (Alters) Rang entsprechend Respekt von allen anderen Schweinchen ein, sind jene dann weniger gut sozialisiert gibt es Probleme!

Lavinia z.B. wurde zur echten Furie hat man sie nicht respektvoll behandelt, das konnte ein leichter Rempler beim popcornen sein oder einfach ein daneben legen eines Schweinchens das sie sonst sehr mochte sich aber genau in diesem Moment nicht "respektvoll gegenüber Lavinia verhalten hat.

Lavi mochte ein kurzes Hallo, Lillifee eines meiner anderen älteren Schweinchen machte immer erst ihre Aufwartung, ein kurzes Hallo, wenn Lavi den Kopf kurz hob oder sich einfach nur kurz zurechtlegte legte sich Lillifee daneben wenn nicht hielt sie Abstand.

Halten die anderen Schweinchen diese Respekt Regeln nicht ein gibt es Zoff, gerade wenn die Sozialisierung irgendwann einmal verrutscht ist!

Es muß nicht vom Grundsatz immer das Schweinchen Schuld sein was austickt!



LG Claudia
 
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