nicht heilende Tumorwunde

Diskutiere nicht heilende Tumorwunde im Allgemeines Forum im Bereich Meerschweinchen; Unser schwarz-weißes Glatthaar-Meeri, das mit zwei Artgenossinnen zusammenlebt hat seit zwei Jahren einen sichtbaren Tumor im linken Unterbrauch...
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Unser schwarz-weißes Glatthaar-Meeri, das mit zwei Artgenossinnen zusammenlebt hat seit zwei Jahren einen sichtbaren Tumor im linken Unterbrauch, der mittlerweile über tischtennisballgroß ist. Durch das automatische Reiben auf dem Boden und die nicht mehr ausreichende Haut, hat sie seit über einem Jahr eine große offene Wunde am Bauch, die wir regelmäßig reinigen, deisinfizieren und mit Sprühpflaster behandeln. Sie ist 7 Jahre alt, aber putzmunter und schmerzfrei. Doch die Wunde wird immer größer und ist immer schwerer sauber zu halten, weil sie natürlich ständig veschmutzt. Hat jemand Erfahrung oder besondere Kenntnisse zu solch einer Wundbehandlung?
Chris
 
13.01.2011
#1
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renawitch

renawitch

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Hmmm, Tierarzt?
Kann man den Tumor denn nicht entfernen lassen? OK, 7 Jahre alt, das ist natürlich kein Pappenstiel aber auf Dauer ist das ja so kein Zustand.
Vor allem, jetzt, da sich schon eine Wunde gebildet hat, und Du schreibst, dass sie immer größer wird, solltest Du dir dringend einen Schweinchenerfahren TA suchen, dem Du sie vorstellen kannst.

Ist es denn was gutartiges oder Krebs? Wo kommt der Tumor her? Weichteile? Eierstöcke? Gebärmutter?
Wo genau am Unterbauch sitzt er? Hat das Schwein tatsächlich keine Schmerzen(kann ich mir fast nicht vorstellen, alleine schon durch das scheuern)?

Zur Wundbehandlung: Lass das Sprühpflaster weg. Es brennt in Wunden, (tut es wirklich-probier es mal aus) kann von den Tieren abgeleckt werden und so können die Inhaltstoffe in das Schweinchen gelangen.
Ich würde eine sterile Kompresse aufbringen und die mit einem Schlauchverband fixieren wenn das möglich ist. Wenn es arg klebt weil es blutet evtl noch eine Gazekompresse auf die Wunde legen.

Ist immer schwierig zu sagen, wenn man die Wunde nicht gesehen hat. Das hängt stark von den Wundverhältnissen ab: Größe, Tiefe, Lage, Zustand, Exsudation, Keimbesiedlung...
 
Biensche37

Biensche37

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Entweder der Tumor muss entfernt werden, oder es wird schlimmer.
Da gibt es keine Alternative!


bine
 
Elvira B.

Elvira B.

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Ab zum Tierarzt, würde mir da spontan einfallen.
 
Sunshine

Sunshine

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Geh doch mal zu einem guten Tierheilpraktiker. Ich hab da gute Erfahrungen mit der Homöopathie gemacht, was das Abheilen von Wunden anbelangt. Und teurer wie ein TA ist der auch nicht.

Eine OP würde ich in dem Alter nicht mehr machen lassen. Da ist das Narkoserisiko viel zu hoch. Alles Gute für die Wutz!
 
A

Angelika

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Chronische ffene Wunden, die noch dazu tief sind und regelmäßig gereinigt werden, sollen schmerzfrei sein?! Frage mal einen Menschen mit offenen Beinen dazu ...
Ich würde dringend einen TA aufsuchen. Falls noch nicht diagnostiziert ist, um was es sich handelt, wäre es höchste Zeit - vielleicht ist eine Entfernung der Ursache ja möglich. Ansonsten würde ich auch zu einer Wundabdeckung raten - wobei Kompressen ankleben und selbst Ölgaze selbstverständlich einwächst, der Wechsel, wenn man die Verbände nicht sehr gründlich anweicht, blutig und schmerzhaft ist. Um die Kompressen könnte selbsthaftendes Tape-Band (gibt es in mehreren Breiten) Halt verschaffen (Schlauchverband halte ich für schwierig, da man das Schwein ja erst mal durch den Schlauch stopfen müsste).
 
U

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nicht so einfach, aber danke

danke für die Tipps - manches hatten wir natürlich schon bedacht. Tumorentfernung ist hier bei der Tumorgröße und dem Alter - auch schon beim ersten Entdecken wohl eher nicht möglich - der Krebs ist ja das mit am besten durchblutete Gewebe im Körper. Und wenn es die Diagnostik durch den TA sowie den Transport überlebt - was ich sehr bezweifle - stirbt es an der Narkose. Es ist auf Blickdiagnose ein nicht streuender "Brustdrüsenkrebs". Der Vergleich offenes Bein könnte insofern stimmen, dass diese Ulcera bei venöser oder neurologischer Ursache bei Menschen tatsächlich meist schmerzfrei sind, auch wenn sie große Flächen einnehmen. Natürlich kann ich nur beurteilen, ob es aktiv, neugierig, hungrig, gesellig, paarungslustig und augenscheinlich (ansonsten) gesund ist und in den Augen von erfahrenen Haltern im Großen und Ganzen schmerzfrei "wirkt" - das ist der Fall. Daher wollen wir ihm das lassen. Gesund ist natürlich etwas anderes, klar, aber das kann kein Tierarzt der Welt wiederherstellen, leider.

Ich benutze bei mir selbst manchmal das Sprühpflaster, das ziemlich brennt, da gebe ich dir recht. Wenn aber die Nerven bereits atrophiert wären, wäre das nicht der Fall, es deutet jedenfalls einiges darauf hin, auch wenn das die Prognose nicht verbessert. Wir trocknen das Pflaster komplett, und es leckt nicht daran. Aber es ist eben eine schwierige Wundversorgung, denn die Auflage darf nicht kleben, sich nicht mit Urin vollsaugen (soviel auch zur Lage), nicht vom Tier oder den anderen abgerissen werden oder gar zur Falle werden - ist das mit Schlauchverband möglich? Vielen Dank jedenfalls für die Anstöße, die wir wo es möglich ist berücksichtigen.
Chris



Kann man den Tumor denn nicht entfernen lassen? OK, 7 Jahre alt, das ist natürlich kein Pappenstiel aber auf Dauer ist das ja so kein Zustand.
Vor allem, jetzt, da sich schon eine Wunde gebildet hat, und Du schreibst, dass sie immer größer wird, solltest Du dir dringend einen Schweinchenerfahren TA suchen, dem Du sie vorstellen kannst.

Ist es denn was gutartiges oder Krebs? Wo kommt der Tumor her? Weichteile? Eierstöcke? Gebärmutter?
Wo genau am Unterbauch sitzt er? Hat das Schwein tatsächlich keine Schmerzen(kann ich mir fast nicht vorstellen, alleine schon durch das scheuern)?

Zur Wundbehandlung: Lass das Sprühpflaster weg. Es brennt in Wunden, (tut es wirklich-probier es mal aus) kann von den Tieren abgeleckt werden und so können die Inhaltstoffe in das Schweinchen gelangen.
Ich würde eine sterile Kompresse aufbringen und die mit einem Schlauchverband fixieren wenn das möglich ist. Wenn es arg klebt weil es blutet evtl noch eine Gazekompresse auf die Wunde legen.

Ist immer schwierig zu sagen, wenn man die Wunde nicht gesehen hat. Das hängt stark von den Wundverhältnissen ab: Größe, Tiefe, Lage, Zustand, Exsudation, Keimbesiedlung...[/QUOTE]
 
heidi

heidi

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So schnell wie möglich zu einem Tierarzt.

Sooooooooooo lange kann man doch nicht zusehen wie die Wunde größer wird. Siehst ja, daß es nicht besser wird in Eigenbehandlung im Gegenteil. Die Wunde wird ja auch schmerzen.
 
K

Knuffels

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wenn ich solche Fragen lese, stellen sich mir immer die Nackenhaare auf.

Das Schwein hat eine offene Wunde am Bauch, also an einer Stelle, die ständig mit irgendwelchen Keimen in Kontakt ist. Was soll denn da bitte ohne professionelle Wundbehandlung besser werden?

Ist denn mal eine bakteriologische Kultur angelegt worden? Möglicherweise ist es ja "nur" eine Wundinfektion, die mangels wirksamer Antibiose nicht ausheilt.

Ist zwar bei Meeries nicht oft der Fall, ich hab die Wundfläche auch nicht gesehen, könnte aber eine Möglichkeit sein.

Ein offener Tumor ist leider wahrscheinlicher und sollte eigentlich chirurgisch versorgt werden.

Das Argument Alter kann ich in diesem Fall nicht gelten lassen, Alter ist keine Krankheit und in der Humanmedizin wird auch ein 80jähriger durchaus dem Risiko einer Hüftprothesen-OP ausgesetzt. Und nach deinen Aussagen scheint sich das Tier ja wohl recht normal zu benehmen.

Such Dir einen ordentlichen Tierarzt, der die Möglichkeit schonender Narkoseverfahren (Gas/ VAA) hat und lass das Ding entfernen.
 
U

Unregistriert

Gast
Also warst du laut deiner Aussage noch gar nicht mit dem Tier beim Tierarzt?
Woher hast du die Fachkenntnisse selbst eine Diagnose zu stellen, zu behaupten, dass Tier hätte keine Schmerzen und ihm keine Heilungschancen einzuräumen?

Ehrlich gesagt, da fehlen mir die Worte!
Ich würde, wenn du schon zu geizig bist Geld für eine Untersuchung mit Diagnose, und fachmännischer Behandlung auszugeben, wenigstens das Tier von seinen unendlichen Qualen (und nicht nur die offene Wunde schmerzt, sondern sicherlich die Umfangsvermehrung ebenfalls) erlösen lassen.
 
L

Lindenhofs Schweine

Gast
Hallo Gast ,

Ich bin Sprachloss............

Woher kannst du eine "Diagnose stellen "??
Das erste was du machen solltest , dein Schwein einpacken und auf den Weg zum TA .

Und zwar flott , denn in so einem Fall hilft kein Doktor spielen denn das Tier hat warscheinlich schmertzen .

Der TA kann dir auch besser sagen welche Changs dein tier NOCH hat. Oder ob mann dem Tier Qualen zu mehmen und es zu Erlößen. Auch wenn es Hart klingt ; kann das für das Tier das Richtige sein. Denn in so nem stadium Sollte man NICHT merh Warten sondern SOFORT Handeln.


Sorry das ich manchmal Hart schreib , aber da kann ich nicht anders weil es um ein Tier handelt demm es im wahrsten sinn des Worten

SAUDRECKIG geht !!!!!!!!!

In diesem Fall nicht sofort zu Handeln und dem Tier zu Helfen (ich hoff natürlich für dich das es ein weg gibt ) in meiner Sicht ist Tierquälerei .!!!!!!!!!

LG STEFFI
 
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