Wie lange haltet Ihr ein neues Tier in Quarantäne?

Diskutiere Wie lange haltet Ihr ein neues Tier in Quarantäne? im Rassen, Farben und Züchter Forum im Bereich Zucht und Genetik; Hallo, da ja in einem Threat weiter unten darüber diskutiert wurde. Wie macht ihr das denn? Egal, ob Liebhaber oder Züchter? Haltet Ihr das neue...
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wilderacker

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Hallo,

da ja in einem Threat weiter unten darüber diskutiert wurde.

Wie macht ihr das denn? Egal, ob Liebhaber oder Züchter? Haltet Ihr das neue Tier erst mal in Quarantäne für ein paar Wochen?

Gruß

Diana
 
Amy Rose

Amy Rose

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Ich halte sie solang in Quarantäne bis ich beim Tierarzt mit ihnen war. (Kot Probe usw.) :lach:
 
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Caro1989

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8 Wochen; wenn nötig (bei Auffälligkeiten) länger + TA Besuch

Wichtig: Komplett getrennt vom eigenen Bestand.
D.h. kein Kontakt (räumliche Trennung), Tiere nicht nacheinander anfassen (logisch, oder?;-)), erst werden die eigenen Tiere gefüttert, dann das Quarantänetier, falls ein Gehege vorhanden ist, Schuhe wechseln!!!

Neue Tiere bringen leider nicht nur harmloses wie Haarling oder Milben mit.
Leider muss man immer wieder mitbekommen, wie sorglos andere (Züchter, aber vorallem auch Liebhaber) mit Quarantäne umgehen...
 
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fleurxxx

fleurxxx

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Bisher 4 Wochen, aber bin auch am Überlegen ob das reicht. Hatte ich bisher nur Glück?
 
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wilderacker

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Das heißt, wenn z. B. nach 4 Wochen keine Krankheit ausgebrochen ist oder festgestellt wurde, kann das Tier in die Vergesellschaftung?

Wenn man aberbei den Meerschweichenvorstellungen oder bei Vergesellschaftungsfragen mal nachliest, da habe ich noch nie gelesen, dass jemand das Schwein erst mal 8 Wochen in Quarantäne gehalten hat.
 
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Caro1989

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Eben und das ist die Gefahr dabei.

Wenn die Leute schonmal Pilz oder Schlimmeres, wie Kokzidien oder ansteckende Bindehautentzündungen gehabt hätten bzw. davon gehört hätten, dann würden sie damit anders umgehen.

Gut, wenn jemand nur drei Tiere hat, dann ist es "nicht so schlimm" (sehe ich zwar anders, aber egal), wenn aber jemand 10-30 Tiere hat....
 
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wilderacker

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Ich habe 4 Tiere in einem Gehege und bekomem nächste Woche einen neuen Kastraten dazu. Er soll natürlich laut Züchterin gesund sein.

Habe gerade eine blöde Geschichte hinter mir.

Habe einen Kastraten bekommen von einer Züchterin, nach 2 Wochen lag er tot im Käfig. Er war meiner Meinung von Anfang an nicht 100 % in der Reihe, war auch beim TA, wäre aber jetzt zu sehr OT.

Zum Glück hatten meine Mädels nichts bekommen.

Jetzt habe ich natürlich etwas Bedenken, mit meinem neuen Buben was einzuschleppen oder, dass er auch krank ist oder wird.

Aber 4 bis 8 Wochen Quarantäne, würde mir auch sehr leid tun.

Aber, meint Ihr, wenn Milben, Pilz etc. eingeschleppt werden, hatte das Tier das schon vorher, oder kann er das dann durch den Transport durch Stress bekommen haben und würde somit die Anderen gleich anstecken.
 
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goldfuchs

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Ich schaue mir das neue Tier genau an und wenn es keine Anzeichen von Krankheit zeigt, bekommt es sofort Gesellschaft.
 
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Diana

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Mind. 6-8 Wochen, d.h. keinerlei Kontakt zu meinen anderen Tieren und nicht im gleichen Raum (deshalb kaufe ich meist auch 2 neue Tiere die dann zusammen sitzen können).

Achso wenn man wirklich mal nur ein Neues kauft, dann kommt eben ein Tier von meinen "alten" mit zur Gesellschaft, aber eben nicht mit in den Raum wo meine anderen Tiere sind, sondern wirklich wo anders..
 
T

traumzauber

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Ich bin Liebhaber und bei mir kommt nur selten ein Schwein in Quarantäne. In der Regel sind es Notschweine aus einer Station oder Tierheim bzw. vermittelt über das Forum. Sind die Tiere optisch ok, müssen sie nicht einzeln sitzen. Ich habe auch immer persönlichen Kontakt, frage nach der Herkunft, Krankheiten und Auffälligkeiten in der letzten Zeit, wobei ich auch immer von vornherein betone, dass ich das Tier ohnehin nehmen werde (und das ist tatsächlich so) und nur wissen möchte, wenn es da was gibt. Damit hoffe ich, dass die Vermittlung ehrlich verläuft.
Milben z.B. sind überhaupt kein Problem, wenn man behandelt und im Grunde bei einem Neuzugang, Vergesellschaftung und evtl. Änderung der Rangordnung nahezu Normalität. Sowas ist meiner Meinung nach nicht zu verhindern und ohnehin nicht tragisch, es gibt auch nicht logisch folgend Ansteckungen bei Milben, das hat dann andere Ursachen.
 
Pepper Ann

Pepper Ann

Ridgeback-Züchterin
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Die meisten Infektionen haben eine Inkubationszeit von 2 Wochen. Einige haben auch 6 Wochen Inkubationszeit. Aber selbst wenn das Tier eine Krankheit mit sich bringt, kann es selbst symptomlos (latent z.B. Streptokoken und alle mit ihm vorkommenden Mischerreger) sein. Ich würde also mindestens 2 Wochen Quarantäne machen und dann ein oder 2 Tiere aus dem eigenen Bestand zu setzten. Dann kann man ja noch einmal 4-6 Wochen warten und schließlich die Quarantäne aufheben.

Ich habe bisher immer auch gegen die häufigsten Ekto- und Endoparasiten behandelt. Viele machen auch gegen Würmer eine Behandlung. Einfach um nichts zu riskieren.

Mal ein paar Inkubations-Beispiele:
Meerschweinchenlähme: bis 23 Tage
Meerschweinchenpest: bis 17 Tage
LCM: bis 14 Tage
Tollwut: 11 Tage
Bordetellen: 20 Tage
Kokkzidien: 2 Tage

LG Anna
 
S

Sternfloeckchen

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Jeden Neuzugang/Neuzugänge aus demselben Stall in Quarantäne. Je nach Lage 1 - 2 Wochen, dann kommt ein TA-Besuch (u. a. Backenzahnstand) und abschließende Risikobewertung.

Wir sind hier ein kleines Domizil, alles überschaubar etc. so dass wir bisher eine längere Zeit nicht benötigten aber das ist nicht überall so und gilt auch nicht für alle Neuzugänge und nicht im voraus.

Wichtig ist, sich über das Risiko sehr genau im Klaren zu sein. Stätten mit häufig wechselndem Tierbestand als Herkunftsort haben ein höheres Risiko, das ist so. Ebensolche mit viel Frischgrasfütterung.

Eine wichtige Frage ist auch, ob der AbgeberIn der Tiere überhaupt weiß, welches Risiko diese tragen könnten. Und dann noch, ob es aufrichtig mitgeteilt wird.

Fest steht, ohne gar keine Quarantäne kommt hier niemand rein.

Eine Qu.-Frist einzuhalten, mag schwerfallen, kann aber Leben retten und vieles Unnötige vermeiden.

LG von
 
Heidi*

Heidi*

LIEBHABER
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Eben und das ist die Gefahr dabei.

Wenn die Leute schonmal Pilz oder Schlimmeres, wie Kokzidien oder ansteckende Bindehautentzündungen gehabt hätten bzw. davon gehört hätten, dann würden sie damit anders umgehen.

Gut, wenn jemand nur drei Tiere hat, dann ist es "nicht so schlimm" (sehe ich zwar anders, aber egal), wenn aber jemand 10-30 Tiere hat....
....Clamydien. Auch was ganz Feines.

Als Züchter kannst du nicht sorgsam genug sein.
Leid tun....hmmm....dann musst genau überlegen, ob Zucht was für dich ist.

Ich kaufe gerne 2 MS (die dann zusammen in Quarantäne fern meiner MS) oder kenne Zuchten gut. Ich kaufe auch nicht von 3-5 verschiedenen Zuchten auf einmal. Das ist alles vorab schon sorgsam und lange geplant.

Es gibt halt leider Zuchten, die in ihrer Einstellung schmerzfreier sind. Wenns dann rumpelt, ist das Leid groß - aber scheins manchmal nicht groß genug, weil es im alten Trott weiter geht.

Lernresistent.


Ich schaue mir das neue Tier genau an und wenn es keine Anzeichen von Krankheit zeigt, bekommt es sofort Gesellschaft.
...mutig.

Wusstest du, dass Kokzidienträger und auch Clamydienträger rein äußerlich sowas von gesund ausschauen können?
 
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Schweinchentalk

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4 wochen bis jetzt eigendlich, bei mir gibt es aber soforn es nicht zwei oder mehr neue schweini´s sind, immer ein opferschweinchen *sorry für das wort*

da ich dem tier auch in der quarantänezeit keine einzelhaltung zumuten möchte ...
 
Anne Frahm

Anne Frahm

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Als ich mir damals Wodka gekauft habe (mein 2. Meeri damit Schnuffel-Puffel) nicht allein war wusst ich noch nichts von Quarantäne.
Wodka hatte denn auch schon nach paar Tagen ne heftige Pilzinfektion. Schnuffel-Puffel hat aber gott sei dank nichts abbekommen. Nochmal Glück im Unglück gehabt.
 
S

Schweinchentalk

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ich hoffe der link ist erlaubt?

schaut dochmal hier, ich finde die welle um pilz, milben & haarlinge zu groß, da die sporen immer gegeben sind ... aber lest euch den text doch einfach mal durch, ich finde ihn echt gut ;-)

http://www.wuschel-und-co.de/verkauf2.htm
 
angi

angi

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ich frag mich, wonach entscheidet ihr, welches schwein aus eurem bestand, dem neuen in quarantäne sitzenden gesellschaft leisten soll, damits nicht allein ist. (falls nur ein neues kommt und nicht zwei).

bin halt liebhaberin, wonach entscheidet man, welches schwein wohlmöglich geopfert werden soll?
das gesündeste und jüngste (also kein babyschwein, klar)..
und wenns mehrere sind?
das, was am wenigstens zuchtgeeignet ist?

ich mein, auch wenn der bezug zu jedem schweinchen anders ist, hätt ich trotzdem moralische schwierigkeiten das mir weniger nahe schwein zu "nutzen"..
täte mir leid, wenns mitstirbt wenns dicke kommt.


edit: bitte versteht es nicht als angriff! sondern als ehrlich gemeinte frage.
 
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Diana

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@ Angi

Ja, das ist eine nicht ganz einfache Frage, aber irgendwie muss man die ja lösen und ich denke jeder hat ein Schweinchen was er zwar gern hat, andere aber mehr, oder wie soll ich es ausdrücken? Es ist zum Glück wirklich in den seltensten Fällen so das ein Neukauf wirklich irgendwas mit bringt, somit geht man ja erstmal davon aus das, dem eigen Tier was man sonst "opfern" würde, nichts passiert.
Ich würde ein mittelaltes Schweinchen (3-4 Jahre alt), welches aber auch sehr gutmütig zu Neuen ist dafür nehmen. Bis jetzt ging es wirklich so, das ich noch nie eins von meinen eigenen "opfern" musste, da ich eigentlich immer zu zweit kaufe und auch bei Bock und Mädel ist es so, das sie mit einem Gitter dazwischen ja Kontakt haben können.
 
SoulDream

SoulDream

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HUhu,

ich halte eine Quarantäne von 2-6 Wochen ein. Die Tiere leben dann in einem seperaten Zimmer bei mir in der Wohnung, im Winter in einem isolierten Außenstall. Mir persönlich ist es egal ob es nun ein Einzeltier ist oder zwei oder drei. Ich setze auch keines von meinen Tieren dazu, dazu sind mir meine Tiere zu wichtig.
 
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Caro1989

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ich hoffe der link ist erlaubt?

schaut dochmal hier, ich finde die welle um pilz, milben & haarlinge zu groß, da die sporen immer gegeben sind ... aber lest euch den text doch einfach mal durch, ich finde ihn echt gut ;-)

http://www.wuschel-und-co.de/verkauf2.htm
Hi,

nun, was Milben und Haarlinge angeht sehe ich es genauso wie du. Dafür braucht man wirklich nicht unbedingt eine Quarantäne.

Pilz ist für mich ein Spezialfall, denn davor habe ich gehörig großen Respekt.
Ich hatte mich, als ich das erste Mal bei den Tieren Pilz hatte, bei ihnen angesteckt und bin es kaum wieder losgeworden.
Und auch bei den Tieren reicht nicht einfach, wie viele meinen, mal Surolan drauf schmieren und wenn die Stellen weg sind, ist auch der Pilz weg.
Das ist totaler Blödsinn. Die Sporen sind fast immer weiterhin auf dem Tier und warten nur auf ein schwächeln des Imunsystems, bzw. auf die Übertragung auf ein schwächeres Tier.

Und nein, in einem gesunden Bestand sind die Pilzsporen nicht immer vorhanden.;-)

Ansonsten ist die Quarantäne eher für die von Anna angesprochenen Dinge gedacht.
Ich finde, sie hat das sehr gut erklärt. Dabei geht es überweigend um Infektionskrankheiten, die den gesammten Bestand ausrotten können.

PS.: Ein "Opfertier" käme bei mir nicht in Frage. Nicht mal das am wenigsten geliebte Tier würde dafür herhalten (bei mir).
 
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