Ameisen im Stall

Diskutiere Ameisen im Stall im Haltung, Verhalten und Pflege Forum im Bereich Meerschweinchen; Hallo, meine Meeris leben ja noch nicht ganz draußen, aber letzte Woche als diese schönen tage wahren habe ich sie mal rausgesetzt. Am zweiten Tag...
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Maxi12

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Hallo,
meine Meeris leben ja noch nicht ganz draußen, aber letzte Woche als diese schönen tage wahren habe ich sie mal rausgesetzt. Am zweiten Tag hat es im Stall von Ameisen gewimmelt. :eek: Also in dem Stall draußen in den sie können wenn sie Lust haben.
Ich hab sie natürlich erstmal evakuiert und die letzten Tage bei dem Regen habe ich auch keine Ameisen mehr gesehen aber ist das schädlich und wenn ja wie bekomme ich die Ameisen wieder aus dem Stall?
 
28.03.2010
#1
A

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Gast

Schau mal hier: Ameisen im Stall . Dort wird jeder fündig!
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munchie&fluffy

Gast
Habe ich grade gefunden bei Tippscout.de

"Duftstoffe, wie Lavendel, Lorbeer, Eukalyptus, Zitrone, Nelke und Zimt mögen Ameisen nicht. Bringen Sie diese Materialien als zusätzliche Abwehr an den Ameisenstraßen an. Wer einen Garten hat, kann auch getrocknete Tomatenstauden verwenden."
 
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mulu

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Ich weiß was richtig gemeines gegen Ameisen - was aber wirkt.

Ich möchte nicht, dass einer schimpft - also:

Honig mit Hefe in ein wenig warmem Wasser auflösen, in einen kleinen Teller und auf die Ameisenstraße stellen. Die Ameisen finden es lecker - und sterben natürlich, denn Hefe können sie gar nicht ab. Der Nachwuchs wird damit auch gefüttert - sie sind innerhalb kürzester Zeit weg.

Draußen habe ich es noch nicht gemacht - aber im Haus schon. Mit Kind und Hund wollte ich kein Gift im Haus.

Ein bißchen habe ich schon ein schlechtes Gewissen :ungl: - aber nur ein bißchen!
 
Perlmuttschweinchen

Perlmuttschweinchen

ehem. hoffix
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Ich hatte letztes Jahr an 3 Stellen Ameisennester im Gehege. Ich bin da sehr rigoros und erledige das Thema mit kochendem Wasser.
 
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Leckerlietante

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Ohhh hier hätte ich dann auch mal eine Frage....

In unserem Kleingarten ist der ganze Rasen voll mit diesen roten Ameinsen. Meine Schweinchen habe ich letzten Sommer einmal laufen lassen und dann hatte sich das leider erledigt. Die Ameisen haben meine Schweinchen gebissen :eek2: ....der arme Jerry konnte den ganzen Abend nicht Still sitzen, weils wohl so gepiekt hat.

Mir gruselts schon vor diesem Sommer...wie bekommen wir den Rasen Ameinsen frei???

Wir können ja nicht den ganzen Garten umgraben.....
 
Pepper Ann

Pepper Ann

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Hier machen wir es ganz tierfreundlich weil es oft auch selten Ameisenarten sind ... da kann man als Biologin nich anders. ;)
Man muss über das Nest einen großen Blumentopf mit Erde stellen (umgedreht) und die Ameisen bauen dann nach oben in den Topf hinein. Nach ein paar Tagen bis Wochen kann man dann den ganzen Ameisenstaat mit dem Topf umsiedeln, da die Eier und Königin nach oben gebracht werden, da es im Topf trockener ist. Hat bis jetzt noch jedes mal geklappt.

Für Stellen die nicht im Auslauf sind, also hier der Betonfußboden im Stall und die Holzställe selbst kann man Ameisengift zum Gießen nehmen. Das hat den selben Wirkstoff wie ARDAP Spray (Pyrethrin) und kann in Bereichen von Meerschweinchen angewendet werden. Ist allerdings schon ziemlich fies... hilft aber auch gegen alle anderen Schädlinge wie Holzwürmer und Pelzmilben, Grabmilben und Haarlinge.
Wichtig ist nur, dass man den abbaubaren Wirkstoff nimmt, also keine synthetischen Pyretride, sondern wirklich Pyrethrin aus der Chrysanthemenblühte. Das Mittel sollte aber nicht in das Grundwasser kommen dürfen, denn es tötet allerlei Wasserorganismen und daher sollte es auch immer der natürliche Wirkstoff sein, denn der baut sich nach einigen Wochen wieder ab.
Auch als Info für Außenhalter die ohne viel Nachdenken ARDAP und Co. im Garten und in Ausläufen anwenden. Außenhaltungsställe sollte man nur mit Vorsicht gegen Milben behandeln. Die meisten Anti-Insektika sind richtig giftig für alles andere da draußen.

LG Anna
 
Perlmuttschweinchen

Perlmuttschweinchen

ehem. hoffix
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Oh rote AMeisen hatten wir hier Millionen beim Einzug!!! GRAUENHAFT, und das tut sch**** weh!

Irgendwo müssen die Nester sein. Die roten legen ihre Nester wahnsinnig gerne an dunklen, feuchten Stellen an die aber leicht zugänglich sind.
Unter Gartenfiguren, Steinplatten, Holzstämmen. Alles umdrehen und suchen, ansonsten leider die Ameisen verfolgen wohin die gehen.
Dann am besten wirklich mit viel kochend Wasser (sehr tief teilweise), am besten gesalzen, auf die Nester geben. Und danach haben wir immer Backpulver noch reingekippt um die letzten zu erwischen die Futter für ein neues Nest zusammentragen wollen.

Hilfreich sind auch so Köderdosen die man versteckt. Aber am besten dahin packen wo das Ameisengewusel nicht so stört, hinten in ein Beet oder so.

Wir haben 3 Jahre viel Theater gehabt und jetzt aber nur noch ganz selten ein Nest. Ich hab auch schon von Meeries gehört die bei/nach einem Angriff von roten Ameisen gestorben sind.

Edit:
@Pepper Ann
Wie kann unsereins als Laie denn erkennen ob es sich um eine seltene Art handelt? Bisher unterscheide ich nur zwischen den gemeinen roten und den kleinen schwarzen die hier niemandem was tun.
Das wir seltene Wildbienen hier im Garten haben weiß ich, das hab ich über google gefunden. Aber bei den Ameisen war google nicht hilfreich
 
Zuletzt bearbeitet:
Pepper Ann

Pepper Ann

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Hmm, ja gute Frage wie man das als Laie feststellt. Das Töten ist nicht immer verboten und wird schon garnicht nachgeprüft z.B. die große roten Ameisen (Polyergus rufescens) sind selten, aber nicht geschützt in D. Aber mit den Erdkröten und Bergmolch (in BaWü) ist es auch so, sie werden immer weniger, aber geschützt sind sie noch nicht, denn es gibt teilweise noch Gebiete in denen sie vorkommen. Aber vor allem rapide verschwinden sie meist in industrielle Neubaugebiete oder ehemalige Sumpfgebiete die für die weitaus lukrativere Landwirtschaft trocken gelegt werden. Da wird gerne weg geschaut. Bei uns hier haben sie über Fische in die Laichgebiete gesetzt und der Laich ist dann natürlich gefressen worden. Jetzt ist das Naturschutzgebiet nur noch ein kleiner Schrebergarten mit einem geschützen Blümchen und einem Karpfenteich ... nur seltsam dass außen um das Grundastück auf dem ehemaligen Schutzgebiet nun ein Industriegebiet steht, jetzt wo die Amphibien verschwunden sind. Aber ich schweife ab. ;)

Hier eine Liste was wirklich geschützt ist:
http://www.ameisenschutzwarte.de/forum/viewtopic.php?t=113

Aber wie gesagt es gibt auch welche die im Garten oder auf dem Feld vorkommen und dennoch selten sind.
 
Pepper Ann

Pepper Ann

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Zur Bestimmung hilft entweder Googlen oder man bestellt sich ein Bestimmungsbuch. Das non-plus-Ultra für alle einheimische Arten ist dies hier:
http://www.amazon.de/Fauna-von-Deut...=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1269781600&sr=1-1 (Faune von Deutschland - Aufl. 23) .. ich hab die 22. Auflage und die ist auch noch gut. Älter sind noch günstiger und genauso aktuell für den Heimbedarf. Das ist das Standardwerk für Biologen im Grundstudium.

Man muss sich etwas einlesen um zu wissen was z.B. Mandibeln sind aber dann kann man auch gut selber bestimmen was es ist. Bei Vögeln funktioniert es auch gut und man fühlt sich wie ein kleiner Naturforscher.
 
Perlmuttschweinchen

Perlmuttschweinchen

ehem. hoffix
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Danke! Werde mal schauen das ich da eine Auflage von bekomme. Ich find sowas ja auch immer interessant. Von unseren Wildbienen war ich ja auch ganz fasziniert. Die holen an unseren Teichen immer Wasser für ihren Stock. Und garnicht aggressiv, da kannste so mit der Hand zwischengehen.

Wir haben im Garten auch Erdkröten, sowie Berg- und Fadenmolche. Als wir den Teich vergrößert haben beim Einzug und den anderen mal gereinigt hab ich die alle sorgsam in Becken gesetzt (über 500 Molche) Alle Libellenlarven und was da so drin war in Töpfchen und wieder eingesetzt.
Für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge viele Sommerflieder und vernünftige Blumen usw usf. Hier gibts olle Holzstapel, Unkraut usw. Dafür sagen meine Nachbarn auch mein Garten wäre eine Müllhalde und völlig ungepflegt ;)
Nur Fledermäuse haben wir leider keine hier :runzl:

Jo mit den Mandibeln kneifen die Ameisen immer so böse :rofl:
 
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Maxi12

Gast
Danke für die vielen Tipps !
Mal schauen was wir hier haben an Zutaten. :p
Ich habe den Stall heute nochmal gründlichst gereiningt und hoffe, dass sie jetzt erstmal weg sind. Ich werde warten bis sie wiederkommen..
Das ist bei mir aber irgendwie immer so sobald irgendwo ein Gehege steht nisten sich da haufenweise Ameisen ein, damit habe ich ja an sich kein Problem nur im Stall sind sie sehr unpassend.
 
L

Leckerlietante

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Wir wissen nicht, wo das Nest ist....vielleicht ist es sogar im Garten der anderen (ist ja ein Kleingarten)

Die Ameisen krabbeln auf der ganzen Wiese, mal mehr, mal weniger....:ungl:
 
Pepper Ann

Pepper Ann

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@ Leckerlietante
Aber wenn das so ist und die Schweinchen nicht von einer Horde Ameisen übergrabbelt werden, dann ist das kein Problem. Gewöhnliche Ameisen greifen an, wenn man ihr Nest zerstört oder in unmittelbarer Nähe (d.h. wenn die Schweinchen drauf rumlaufen) den Boden erschüttert. Da musst du eigentlich keine Angst um deine Schweinchen haben.

@ hoffix
Ja wie wärs, ich tausch mit dir ein paar Fledermäuse gegen diverse Amphibien? ;) Die verwildertsten Gärten sind immer die amphibienreichsten (da im hohen Gras und unter zahlreichen Steine viele feuchte Verstecke vorhanden sind). Mein Onkel hat auch ein Uraltgrundstück angemieten und der hat sogar Blindschleichen, die gelten hier eigentlich als ausgestorben, da keiner mehr welche gesehen hat.
Nur darfst du bitte nie Fische in den Teich setzten ja?? Sonst sind die Amphibien schnell weg, leider ist das mit eine Hauptursache warum in den heutigen Gärten die seltenen Amphibien (die tatsächlich meist auch Zivilistationsfolger sind, wie z.B. Bergmolch und Erdkröte) noch schneller verschwinden. Ohne Laich kein Weiterbestand. Nur doof dass die Viecher immer so geburtsorttreu sind. :mist:
 
Perlmuttschweinchen

Perlmuttschweinchen

ehem. hoffix
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@Pepper Ann
Nunja das Grundstück war sozusagen auch völlig verwildert als wir das Haus gekauft haben. Da hätten nur Papageien und Affen gefehlt... Die meisten Bäume haben wir allerdings gefällt weil wir ja nun auch was vom Garten haben wollten, viele waren auch krank. Aber es werden noch wieder welche gepflanzt.
Wir machen den Garten so nach und nach fertig, aber ich achte halt darauf das es kein englischer Garten wird. Überall sollen noch Nischen bleiben die so krüddelig sind und Lebensraum bieten. Hab auch viel mit Natursteinen gearbeitet bei Beetumrandung bzw in den Beeten verteilt. Die letzte Ecke (Grundstück läuft spitz zu) bleibt sowieso wild da zuweit vom Haus weg und zu klein. Dort ist auch noch ein kleiner Teich vorhanden, ohne Fische. Und bei uns läuft auch das Bahngelände vorbei, mit einem Grünstreifen.
Die Wiese für die Hunde z.B. hab ich bisher nur gesenst und immer einen Streifen stehen lassen. Nun hab ich aber nen Rasenmäher da das doch sehr anstrengend ist. Mal sehen wie ich das nun künftig mache...
Weil Fische hab ich in beiden Teichen, und neben dem einen sind noch 2 ohne Fische, da will ich eigendlich aus den 3 nur einen großen machen. Aber da muß ich noch gucken wie ich das wegen der Molche mache. Die Kröten haben keine Probleme da die Fische weder an den Laich noch an die Quappen gehen (werden wieder ausgespuckt). Allerdings waren es damals nur relativ wenige Molchlarven, denke die werden eher gefressen weil ungiftig.

Ja die sind alle Geburtsorttreu. Aber wenn man z.B. einen Teich anlegt finden sich normalerweise irgendwann auch Amphibien ein. Ausgewachsene Exemplare ansiedeln funktioniert meistens nicht. Allerdings soll das bei Laich und Quappen ja funktionieren.

Was ich hier leider auch nicht habe sind Nashornkäfer. Hab einmal einen in der Nähe der Innenstadt gefunden und einmal flog einer durch den Garten. Aber trotz meines schönen Misthaufens haben sie sich hier leider noch nicht angesiedelt. Aber vielleicht wird das irgendwann noch.
 
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