Ab welchem Alter vermittelt Ihr Böckchen?

Diskutiere Ab welchem Alter vermittelt Ihr Böckchen? im Rassen, Farben und Züchter Forum im Bereich Zucht und Genetik; Hallo, da Böckchen ja früher von der Mutter getrennt werden müssen würde ich gerne wissen, ab welchem Alter ihr Böckchen abgebt? Wenn sie z. B...
W

wilderacker

Gast
Hallo,

da Böckchen ja früher von der Mutter getrennt werden müssen würde ich gerne wissen, ab welchem Alter ihr Böckchen abgebt?

Wenn sie z. B. in eine Böckchengruppe kommen, könnte man sie doch sobald sie geschlechtsreif werden, abgeben.

Ist doch dann egal, ob sie bei einem selbst bleiben und zu einem Kastraten oder älteren Bock kommen oder schon ausziehen und zu Böcken kommen.

Oder setzt Ihr Euch trotzdem eine Altersgrenze?

LG

Diana
 
25.09.2009
#1
A

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Gast

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K

kirsten

Gast
hallo

wenn interessenten für böckchen da waren hab ich auch gleich nach absetzen von mama abgegeben.

ob die nun bei mir sich an neue mitbewohner gewöhnen müssen oder gleich in ein neues zuhause ziehen ist doch völlig egal.

so erspart man ihnen den doppelten stress wie beim erst in bockgesellschafft bei einem selbst,und dann abgeben und noch mal an neue umgebung u.partner gewöhnen.


lg kirsten
 
P

Patrick

Gast
Also wenn die Böckchen schon reserviert sind (was ja öfter der Fall ist), dann ziehen sie direkt in ihr neues zu Hause, damit sie einfach nicht doppelt Stress haben,.... wenn sie noch frei sind kommen sie zu einem Zuchtbock, der derzeit Deckpause hat *g*

Ist unterschiedlich, wann ich Böckchen abgebe, viele meiner Böckchen haben schon mir 3 Wochen weit über Abgabegewicht ;)
 
W

wilderacker

Gast
Und was macht Ihr, wenn der Käufer weiter weg wohnt und ihn nicht abbholen kann.

Schickt Ihr so nen kleinen Bock auch schon mit MFG?

LG

Diana
 
C

Caro1989

Gast
Ich gebe Böcke genauso ab wie Weibchen.

Was viele nicht bedenken ist das Keimklima jedes Stalles.
Zieht ein Böckchen um, "spart man sich nicht doppelten Stress", sondern verursacht grade noch ein erhöhtes Risiko, dass das Tier den Umzug schlechter übersteht.
Je kleiner/leichter/jünger ein Tier ist, desto schneller kann das passieren.
 
F

Fränzi

Gast
da Böckchen ja früher von der Mutter getrennt werden müssen würde ich gerne wissen, ab welchem Alter ihr Böckchen abgebt?
Hallo Diana

Böckchen müssten überhaupt nicht früher von der Mutter und Schwestern getrennt werden, wenn man sie frühkastriert und bei der Familie lässt.

Wenn man Böckchen nämlich grundsätzlich nicht als Böcke, sondern als Kastraten abgibt, dann ist das sozusagen eine Lebensversicherung.

In der Schweiz sind wir da sehr strikte und haben schon eine grosse Anzahl an verantwortungsbewussten Züchtern überzeugt (so schwierig war das nicht...), dass prinzipiell keine unkastrierten Böcke heraus gegeben werden ausser zu anderen Züchtern.
Natürlich kann man nie alle Züchter erreichen, das ist klar, aber halt so viele wie möglich.

Man kann den Böcken nämlich unendlich viel Leid, Stress, Beissereien, Herumgeschobenwerden und Einzelhaltung ersparen, wenn man sie rechtzeitig kastriert, bzw. sie schon gar nicht unkastriert rausgibt.

Bei den einen geht dieser Stress schon nach 6 Monaten los, bei anderen hält sich eine Gruppe vielleicht 1 - 2 Jahre stabil, bei anderen wird es erst kritisch, wenn der Kumpel stirbt... egal wieso, ein Bock hat immer die allerschlechtesten Karten, sobald sein Umfeld aus dem Gleichgewicht gerät!:uhh:
 
Shamma

Shamma

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Ich gebe Böcke genauso ab wie Weibchen.

Was viele nicht bedenken ist das Keimklima jedes Stalles.
Zieht ein Böckchen um, "spart man sich nicht doppelten Stress", sondern verursacht grade noch ein erhöhtes Risiko, dass das Tier den Umzug schlechter übersteht.
Je kleiner/leichter/jünger ein Tier ist, desto schneller kann das passieren.
Seh ich auch so. Der Erste Schlag für die Kleinen ist ja daß die Muttermilch fehlt. Da braucht ja nicht auch noch ein Umzug dazu zu kommen.
Gruß Shamma
 
K

kirsten

Gast
also,ich denke mal umzug ist umzug ob nun in einen anderen stall mit anderen mitbewohnern beim züchter/halter oder evtl zu zweit in einen neuen frisch eingerichtetn stall zum neuen besitzer.wennd ann vieleicht noch ein brüderchen mitgeht,sehe ich das nicht als schlimm an für die kleinen.

was ist denn mit züchtern die ihre jungtiere mit grad mal 4 wochen an andere züchter geben wo mit sicherheit ein höheres keimrisiko herscht als bei liebhabern mit nur 2 bis 6 tieren?

ich hab die erfahrung machen müssen das den meisten züchtern völlig egal ist was aus ihren abgabetieren wird,hauptsache weg.selbst 3 wo. alte böckchen in den zoohandel zu geben ist vorgekommen.

meine hochachtung vor denen die verantwortungsvoll ahndeln und auch an das wohl ihrer schützlinge denken.
nur das sind aus meinen erfahrungen leider die wenigsten.


lg kirsten
 
Heidi*

Heidi*

LIEBHABER
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Ich gebe Böcke genauso ab wie Weibchen.

Was viele nicht bedenken ist das Keimklima jedes Stalles.
Zieht ein Böckchen um, "spart man sich nicht doppelten Stress", sondern verursacht grade noch ein erhöhtes Risiko, dass das Tier den Umzug schlechter übersteht.
Je kleiner/leichter/jünger ein Tier ist, desto schneller kann das passieren.
................auch meine Meinung.
 
J

Joelina

Gast
Huhu...

Ich gebe Böcke sogar eher später als ab Weibchen, denn ich BESTEHE darauf, dass sie mindestens 1 besser 2 oder 3 Wochen in einer Bockgruppe mit einigen Böcken und einem sehr dominantem Erzieher leben.
Nur da kann man nämlich den grundsätzlichen Charakter der Tiere erkennen - bei Mama zeigen sie sich ganz ganz anders als in der Bockgruppe.
Nur so kann man auch Käufern zu einem geeigneten Bock bzw zu einem Paar raten - denn bei Jungs - egal ob als Kastraten oder Böcke die in eine Bockgruppe sollen zeigt sich die Veranlagung und der Charakter am deutlichsten daran, wie schnell sie die Spielregeln lernen und sich unterordnen. Erst in der Bockgruppe entscheidet sich, wen ich auf Wunsch kastrieren lassen würde und wen nicht (nur die eher dominanten Tiere, bei den anderen ist das unnütz bzw sogar kontraproduktiv, da sie eh nie in eine Weibchengruppe kommen könnten).

Zweitens ist ein Umzug immer enormer Stress, wenn sie dann gleichzeitig noch von Mama entwöhnt werden und in eine völlig fremde Umgebung mit völlig fremden Menschen, Geräuschen, anderem Futter usw kommen ist das meistens zu viel fürs noch schwache Immunsystem.
Sind sie schon mal umgezogen, bereits älter, von Mama entwöhnt, dann ist das Risiko einer Krankheit einfach viel geringer.

Liebe Grüsse
Joelina
 
Shamma

Shamma

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also,ich denke mal umzug ist umzug ob nun in einen anderen stall mit anderen mitbewohnern beim züchter/halter oder evtl zu zweit in einen neuen frisch eingerichtetn stall zum neuen besitzer.wennd ann vieleicht noch ein brüderchen mitgeht,sehe ich das nicht als schlimm an für die kleinen.

(...)
meine hochachtung vor denen die verantwortungsvoll ahndeln und auch an das wohl ihrer schützlinge denken.
nur das sind aus meinen erfahrungen leider die wenigsten.


lg kirsten
Für die Kleinen macht das in sofern einen Unterschied, alsdaß sie beim Züchter noch in einer Großgruppe erzogen werden können und zwei Babys raus geben ist ja soundso Schwachsinn (meine ich).
Für den neuen Besitzer macht es auch einen Unterschied ob er zwei erzogene Schweinchen bekommt, die ihre Immunsystem schon im vorigen Heim getestet haben oder beim neuen Besitzer Pilz, Milben und Läuse bekommen wegen Stress und fehlender Muttermilch.
Also auch von meiner Seite ein Lob an die Verantwortungsvollen Züchter, die im Sinne des Schweins handeln.

Gruß Shamma
 
F

Fränzi

Gast
Für die Kleinen macht das in sofern einen Unterschied, alsdaß sie beim Züchter noch in einer Großgruppe erzogen werden können und zwei Babys raus geben ist ja soundso Schwachsinn (meine ich).
Super!!!:hand:
Genau das, was ich mir wünsche von Züchtern... wenn das nur mehr so halten würden!:wavey:

Die Frühkastration wäre jetzt noch das Tüpfelchen auf dem i, damit wirklich sozialisierte, gut erzogene Kastraten in Liebhaber-Hände kommen, die gruppentauglich sind und auch später einfacher zu vergesellschaften sind, falls es Aenderungen in der Gruppe gibt.
 
Z

Zwergle

Gast
Wenn ich jedes Böckchen kastrieren lassen würde, wäre ich arm und könnte eine reine Bockhaltung aufmachen. Denn den Kastrationspreis zahlen zum Beispiel keine Kunden, die eine reine Bockhaltung haben und einen Jungbock integrieren wollen. Das wäre auch eine unnötige Operation, die ich dem Tier ersparen kann. Meine Böcke gehen nur an Leute raus, bei denen ich mich genauestens über die Haltung informiert habe und, wenn ich nicht sicher bin, mich auch mal durch einen Besuch vorab vom Zustand überzeuge.
So kann ich einigen meiner Böcke die Kastration mit ihrem Stress (!) ersparen. Im übrigen gehen meine Böckchen auch nicht früher als mit 4 Wochen weg bzw. wenn sie das nötige Gewicht erreicht haben.
 
C

Caro1989

Gast
Die Frühkastration wäre jetzt noch das Tüpfelchen auf dem i, damit wirklich sozialisierte, gut erzogene Kastraten in Liebhaber-Hände kommen, die gruppentauglich sind und auch später einfacher zu vergesellschaften sind, falls es Aenderungen in der Gruppe gibt.
Meine Meinung steht ja schon oben, aber dazu muss ich jetzt nochmal was sagen.

Frühkastrationen sind garantiert nicht das absolut Beste was einem Böckchen passieren kann.
Da wird so früh in die Entwicklung eingegriffen, dass die Tiere später nichtmal wissen, ob sie Weibchen oder Bock sind.
Für mich nach wie vor ein NoGo. (mag ja andere Meinungen geben, aber meine ist nunmal so)

Die vollständige Entwicklung der Tiere sollte im Vordergrund stehen.:winke:
 
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Fränzi

Gast
Frühkastrationen sind garantiert nicht das absolut Beste was einem Böckchen passieren kann.
Da wird so früh in die Entwicklung eingegriffen, dass die Tiere später nichtmal wissen, ob sie Weibchen oder Bock sind.
Für mich nach wie vor ein NoGo. (mag ja andere Meinungen geben, aber meine ist nunmal so)

Die vollständige Entwicklung der Tiere sollte im Vordergrund stehen.:winke:
Das ist noch ein "alter Zopf" aus früheren Zeiten, als die Frühkastration eine ungewöhnliche Sensation war und die Leute alles ablehnten, was neu und ungewöhnlich ist. Sogar Tierärzte behaupten solch einen Quatsch, der unterdessen schon längst tausendfach widerlegt ist durch die Frühkastraten in der Schweiz.
Ich persönlich habe in meiner ganzen Meerie-Karriere noch keinen einzigen "unterentwickelten" Frühkastraten gesehen.

Ich selber habe 5 Frühkastraten, die sehr genau wissen, dass sie stramme Jungs sind...:rolleyes
Willst Du solch einen Prachtburschen allen Ernstes als "unterentwickelten Frühkastraten" bezeichnen?


Er ist keine Ausnahme, sondern das ist die Regel. Das können Tausende von Frühkastraten bezeugen... die würden alle ein Protest-Geschrei anstimmen, wenn sie wüssten, dass sie als "unterentwickelt" bezeichnet werden!!!

Der "Stress" einer Frühkastration ist äusserst gering, weil der Eingriff sehr klein ist und schnell geht. Anschliessend dockt der kleine Mann nach kürzester Zeit beim TA bereits wieder bei Mama an.

Die Kosten werden in der Schweiz "quersubventioniert", indem die Züchter nämlich für Kastraten und Mädels gleich viel verlangen, ca. 30 Euro.
Damit gleichen sich die Kastrations-Kosten wieder aus, viele Tierärzte geben zudem "Mengen-Rabatt."

(Früh-)kastration ist die Lebensversicherung für Böcke, denn kein Züchter weiss, was nach 1- 2 Jahren oder später mit seinen unkastrierten Böcken geschieht.
 
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Pepper Ann

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Ich würde sehr gerne früh kastrieren lassen, aber das kostet hier einfach zu viel Geld. Bis zu 100 Euro pro Böckchen, je nach TA. Für normale Kastrationen hab ich ja noch Mengenrabatt und zahl pro Kastrat 65 Euro. Andere wollen da 91 Euro und mehr.

In der Schweiz gibt es wohl einfach nicht so hohe Tierarzt-Kassensätze und ist daher noch so günstig wie bei uns früher. Die Preise machen da den Unterschied, nicht der Wille oder die Aufklärung der Züchter.

LG Anna
 
babyblaues

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Da habt ihr aber ordentliche Preise :eek:
 
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Fränzi

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Ich würde sehr gerne früh kastrieren lassen, aber das kostet hier einfach zu viel Geld. Bis zu 100 Euro pro Böckchen, je nach TA. Für normale Kastrationen hab ich ja noch Mengenrabatt und zahl pro Kastrat 65 Euro. Andere wollen da 91 Euro und mehr.

In der Schweiz gibt es wohl einfach nicht so hohe Tierarzt-Kassensätze und ist daher noch so günstig wie bei uns früher. Die Preise machen da den Unterschied, nicht der Wille oder die Aufklärung der Züchter.
Ja klar, der Preis ist ein wichtiges Argument, aber ich hoffe, dass sich dies mit der Zeit auch angleichen wird, wenn die FK endlich auch bei mehr Tierärzten akzeptiert und bekannt ist (und sie entsprechend ausgebildet sind).
Aber die Behauptung, Frühkastraten seien "unterentwickelt" oder weder Fisch noch Vogel kann ich natürlich nicht so stehen lassen. Das stimmt nun mal schlichtweg nicht!

Es gibt sogar Gerüchte, dass Frühkastraten "krummbeinig" seien... ebenfalls in die Welt gesetzt von Tierärzten, die sich nicht näher damit befassten und irgendwie einfach abschreiben, was vor Jahren mal irgendwer herausgefunden zu haben glaubte.

Falls es tatsächlich überhaupt mal einen krummbeinigen Frühkatraten gab, dann war das vermutlich ein Gen-Defekt, nicht die Frühkastration, sonst müsste es in der Schweiz unterdessen nur so wimmeln von krummbeinigen, unterentwickelten Frühkastraten.:eek:
 
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Caro1989

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Von unterentwickelt hat niemand was gesagt, außerdem kannst du einem Tier die psychische Entwicklung wohl kaum an der Größe ansehen.

"Frühere Zeiten" sind vor nichtmal 2 Jahren gewesen.
Da hat man festgestellt, dass der Hormonhaushalt anders ist. (meine letzte Erinnerung daran)
 
Hanni

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Ab welchem Alter vermittelt ihr Böckchen ?

Bei mir gehen Babyböckchen zwischen der 3 u.4 Woche je nach Gewicht in eine Bockgruppe mit unterschiedlichen Altersklassen und von da erst ab der 6. Woche zu neuen Besitzern. Frühkastrationen macht mein TA nicht und ehrlich pro Tier 50 Euro geht bei mir auch nicht. Bisher hatte ich auch keine Probleme meine Böckchen in und als Bockgruppen zu vermitteln,gab auch keine Folgprobleme !Auf Wunsch lasse ich natürlich auch kastrieren ,aber dann nur mit Vorauszahlung.
LG Hanni
 
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