Trinknapf eisfrei halten

Diskutiere Trinknapf eisfrei halten im Haltung, Verhalten und Pflege Forum im Bereich Meerschweinchen; Hallo liebe Foris! Meine Schweinis leben in Außenhaltung, Stall ist gut isoliert. Trotzdem friert das Wassernäpfchen zu. Habt Ihr ein paar...
B

basca

Gast
Hallo liebe Foris!

Meine Schweinis leben in Außenhaltung, Stall ist gut isoliert. Trotzdem friert das Wassernäpfchen zu. Habt Ihr ein paar Tipps?:blumen:
 
17.12.2009
#1
A

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Gast

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H

Hannelore

Gast
den ersten Tipp, den ich dir geben kann, und durchaus ernst meine ... in der Hütte darf es keine Temperaturen haben, die zu Frost führen, also machst du irgendwas falsch - sehr zum Leidwesen der Schweinchen.

Die Schutzhütten sollten frostfrei sein, heißt, keine Minusgrade, und das heißt, keine gefrorenen Näpfe.

Ganz einfach, hast du den Napf draußen, na dann schnell rein in die Hütte
 
S

Schweinchen4ever

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Würde auch sagen, dass es dann zu kalt ist.

Trotzdem was zur Frage:

Bei Pferden lässt man auf der Weide z.B. Bälle in den Wasserbehältern schwimmen. Die halten die Wasseroberfläche in Bewegung.
Beim Schweinenapf würde es evtl. ein Miniaturformat tun:einv:
 
H

Hannelore

Gast
nur ob die Schweine dann auch hergehen und den "Ball" runterdrücken um zu trinken, sei mal dahingestellt :ungl:
 
S

Schweinchen4ever

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Wieso runterdrücken?
Der Ball ist natürlich nicht so groß, dass er den Napf ausfüllt...dann könnte er sich ja auch nicht bewegen und würde einfrieren.

Aber wie gesagt, es sollte eigentlich GAR nicht im Gehege/Hütte frieren...
 
C

Cleo

Gast
Wenn der Stall nicht noch zusätzlich über ein Schutzhäuschen verfügt, würde ich auch sagen, es ist zu kalt da.
Da hilft nur, etwas zu ändern und bis das so ist die Trinkmöglichkeiten mehrmals täglich zu ersetzen.
 
H

Hannelore

Gast
eine Napfheizung hat aber bei Schweinchen nix verloren, die sollten doch nicht bei Minusgraden durchgehend gehalten werden - meine Meinung
 
Hanni

Hanni

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Wäre ich Liebhaber mit einer überschaubaren Meerigruppe,käme für mich nur Innenhaltung in Frage,zumindestens im Winter. Wo ist da eigentlich das Problem. Statt dessen wird gerätselt,wie man Flaschen ,Näpfe und Gemüse eisfrei hält. Das sind Überlegungen ,die man vorher bedenken sollte und den meisten Meeris bekommen solche Temperaturen auch nicht gut,besonders wenn sie älter sind und nur eine kleine Gruppe. Bei Züchtern kann ich es noch verstehen,aber die haben meist auch noch eine gößere Hütte oder Scheune,also Kaltstallhaltung und dennoch frostfrei und das sollte es auch sein. Auch wenn sie in den Anden leben,dort gibt es warme Höhlen und unsere kann man nicht mehr mit denen vergleichen. Habe leider schon erfrorene Meeris erlebt !
LG Hanni
 
Nehle

Nehle

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Ja, natürlich in den Schutzhütten oder im isolierten teil des Stalles sollte es nicht frieren. Steht der Napf allerdings außerhalb des warem Teiles ist eine Napfheizung nicht unangebracht....
 
birgit schneider

birgit schneider

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Huhu,

leg nen Tischtennisball in den Napf, der hält das Wasser oin Bewegung, es friert nicht zu und die Schweinis können normal trinken. Oder befestige für die Frostzeit in der Hütte eine Trinkflasche..........
 
B

basca

Gast
danke für eure antworten. die meeris sind heute in unser gartenhäuschen gezogen, ich hoffe da ist es immer warm genug, dass nichtsmehr frier:blumen:
 
S

Silas

Gast
Hallo

Also meine Meeris leben schon ewig in Außenhaltung...erfroren ist noch keines !!!

Sie leben in einem großem Holzstall ,mit sehr vielen Unterständen und Hütten. Im großen Holzstall sind die Trinkflaschen und natürlich frieren die ein !!!

Meeris können Frost sehr gut ab, woher hab ihr die Info das sie dann erfrieren und wieso sollten die Höhlen in den Anden warm sein ??? Heizt die jemand :rofl:???

Gruß Silas
 
hoppla

hoppla

Gebrauchtschweinbesitzer
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Hallo

Also meine Meeris leben schon ewig in Außenhaltung...erfroren ist noch keines !!!

Sie leben in einem großem Holzstall ,mit sehr vielen Unterständen und Hütten. Im großen Holzstall sind die Trinkflaschen und natürlich frieren die ein !!!

Meeris können Frost sehr gut ab, woher hab ihr die Info das sie dann erfrieren und wieso sollten die Höhlen in den Anden warm sein ??? Heizt die jemand :rofl:???
Gruß Silas
Wohl kaum.
Allerdings gibts da auch keine Gehegeumgrenzung und die Tiere können sich selbst aussuchen, wo sie hingehen.
Und ich bin mir sicher, dass viele Tiere den Winter nicht überleben.
Nur ist das Mutter Natur wohl ziemlich egal, weil sich dann ein anderes Tier über die Mahlzeit freut, die es zum überleben braucht.
Die Lebenserwartung dürfte deutlich geringer sein als in Heimtierhaltung.

Ich persönlich kann auch auf artgerechte Menschenhaltung verzichten und muss nicht mit Keule und Faustkeil in einer Höhle leben und mit 20 Jahren sterben ( Oh, dann hätte ich in dem Thread gar nicht mehr antworten können...*grübel*)....
Daher sollte man den Schweinchen schon etwas Komfort gönnen. ;)
Frostfreie Schutzhütten dürfte da wohl das Minimum sein.

P.S. Bei Trinkflaschen und extremer Kälte hätte ich aber Sorge, dass dieses hier passiert:
http://www.nichtlustig.de/toondb/080206.html
 
N

natalie76

Gast
Hallo

Also meine Meeris leben schon ewig in Außenhaltung...erfroren ist noch keines !!!

Sie leben in einem großem Holzstall ,mit sehr vielen Unterständen und Hütten. Im großen Holzstall sind die Trinkflaschen und natürlich frieren die ein !!!

Meeris können Frost sehr gut ab, woher hab ihr die Info das sie dann erfrieren und wieso sollten die Höhlen in den Anden warm sein ??? Heizt die jemand :rofl:???

Gruß Silas
also so ne "unqualifizierte" antwort geht ja mal gar nicht..
meerschweinchen brauchen sehr wohl einen bereich an dem es 0grad oder mehr hat..nur weil sie nicht gleich erfrieren heißt das noch lange nicht, dass es ihnen gut geht..
und die höhlen in den anden liegen unter erde und haben deswegen an die 6 grad..was ja auch der grund ist warum sie gegraben werden bzw dann bewohnt..

und ganz davon abgesehen sind unsere schweinchen schon längst nicht mehr aus den anden und mit denen kaum mehr zu vrgleichen..das ist immer die ausrede derer die sich keine mühe geben wollen um es den schweinen auch etwas angenehm zu machen..und frostfrei ist beileibe KEIN LUXUS sondern ein grundbedürfnis..

oder hast du in der wohnung 10grad?? ich meine das ginge doch auch...bei den höhelnmenschen hab es auch keine heizung und isolierte fenster..und ei 10grad is auch noch keiner erfroren..


außerdem ist das gleich thema aktuell nachzulesen hier
http://www.meerschweinforum.de/showthread.php?t=229116

und hier
http://www.meerschweinforum.de/showthread.php?t=228510
 
Zuletzt bearbeitet:
lia

lia

sidefin
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und die höhlen in den anden liegen unter erde und haben deswegen an die 6 grad..was ja auch der grund ist warum sie gegraben werden bzw dann bewohnt..
DAS ist QUATSCH! Meerschweinchen bauen keine Höhlen. Oder habt ihr schon jemals ein Meerschweinchen graben gesehen? Alle anderen Haustiere haben ihre Triebe behalten, auch Hunde die ältesten Haustiere verhalten sich grösstenteils noch wie Wölfe, aber Meerschweinchen haben interessanterweise das Grabverhalten verloren?

Vielleicht müsste man die Abstammung derMeerschweinchen mal genauer betrachten.
1. Das Hausmeerschweichen (Cavia porcellus) stammt vom tschudimeerschweinchen (Cavia tschudii) ab. Sehen wir uns deren lebensweise mal an:

"Cavia tschudii bewohnt das Grasland und hat ein gossers Verbreitungsgebiet in Peru, Nordchile und Bolivien." Ramirez et al. 2007

"Cavia tschudii typically preferes moist habitats with scattered rocks between 2000 and 3800 m, and it has been taken in dense riparian habitats where extensive runways are evident. In Peru the animals live in thick grass, in which they make distinct runaways." Redford and Eisenberg 1992. Mammals of the neotrophics - the southern cone (vol.2)

Sinngemäss: Tschudimerschweinchen leben in Gebieten mit verstreuten Felsen auf der Hühe zwischen 2000 und 3800m in dichten Ufergebieten wo extensive Trampelpfade nötig sind. In Peru leben sie im dicken Gras wo sie ausgeprägte Wechsel machen.

Andere Quellen sagen, dass der Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht extremer ist als zwischen Sommer und Winter.

Also halten wir Fest:
- Tschudimerschweinchen leben im hohen Gras, wo sie als Nestflüchter ihr ganzes Leben verbringen. Sie sind extremen Temperaturunterschieden ausgesetzt. Zwar ist es denkbar, dass sie sich in verlassene Erdbauten zurück ziehen, doch sie würden nie solche bauen, was bei den oft gefrorenen Böden eh schwierig wäre.

Meerschweinchen kommen tatsächlich gut mit Kälte aus. Aber daran denken, dass sie in der Natur auf der untersten Stufe der Nahrungskette stehen und durch das harte Leben unter starker Selektion stehen. Viele werden eh nicht älter als ein Jahr. Für ein höheres Alter sind sie nicht geschaffen. Da ist es angebracht älteren Meerschweinchen etwas mehr Komfort zu bieten. Eine gute Schutzhütte sollte schon vorhanden sein.

Meine Beobachtung ist jedoch, dass sich Meerschweinchen auch bei kalten Temperaturen gerne im Freien aufhalten. Heute war es minus 10 Grad und meine Truppe sass fast den ganzen Tag draussen.

Wichtig ist vor allem eine gute Ernährung, zum ersten unendlich viel Heu, mehrmals täglich Frischfutter. Aber bitte nicht Salat, Gurke und Paprika. Das enthält viel Wasser und gefriert. Besser eignen sich Kohl, Karotten, ein Apfel, etwas rohe Kartoffeln... Alles sind Wintergemüse und speichern viele Nährstoffe. Körnerfutter oder sonstiges Kraftfutter ist völlig überflüssig. Wasser haben meine auch keins, gibt ja Schnee.

In meiner Schlafhütte wird es regelmässig sehr kalt, also unter null Grad wahrscheinlich. Ich habe dieses Jahr besser isoliert, da fünf von meinen sechs schon über vier Jahre alt sind und das letzte noch ein Baby ist. Sie haben etwa 5-10 cm Hanfstreu in der Hütte. Das isoliert nicht, bindet aber die Feuchtigkeit sehr gut. Der Rest der Hütte wird mit Heu gefüllt und jeden Tag wird neues zugegeben, so dass sie am Ende der Woche auf einer etwa 10cm vertrampelten heuschicht schlafen. Die Meerschweinchen machen sich Kuhlen oder "Nester" (wie man es nennen will) darin und schlafen dort. So leben die schon seit Jahren und kommen bestens zurecht.
 
Zuletzt bearbeitet:
C

Cleo

Gast
Lia, deinen Beitrag finde ich wirklich hilfreich. Gerade wenn andere hier mit "unqualifizierten Bemerkungen" um sich werfen.
Eines finde ich aber doch bedenklich: Wasser haben sie keines, es gibt ja Schnee! Das kann ja wohl nicht wirklich so gemeint sein, oder?
Natürlich wäre das eine Möglichkeit der Flüssigkeitsaufnahme, aber es sollte doch selbstverständlich sein, dass es kein Eis, sondern Wasser sein sollte, was die Tiere zu sich nehmen. Du berichtest doch selbst von der gefrorenen Gurke.
Korrigier mich, wenn ich dich falsch verstanden habe.
 
lia

lia

sidefin
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Ja, ich weiss das dies kritisch ist. Tatsächlich haben meine Meerschweinchen im Moment kein Wasser. Wenn ich jetzt argumentiere, dass sie es eh nichts trinken, hinkt das natürlich, weil ich nicht sehen kann, wenn sie nur einen Schluck trinken. Aber der Feuchigkeitsbedarf ist sehr gering.

Natürlich begründet:
- Meerschwinchen leben in einem Habitat, wo es oft Kalt ist, also kein Wasser vorhanden. Sie sind daher an Trockenheit angepasst. Tatsächlich sind nicht nur Wüsten sondern auch Gebiete mit Dauerfrost eigentlich Trockengebiete. So sind denn auch Nadelbäume xeromorph.
- Ja sie haben Schnee, Tau und andere Wasserquellen, das Gehege ist gross, es sammelt sich an verschiedenen Stellen Feuchtigkeit. Ob sie Schnee fressen? Zumindest Jungtiere haben ihren Spass daran :rolleyes:
- Sie bekommen täglich Frischfutter, welches auch recht viel Wasser speichert. Karotten bestehen auch zu einem grossen Teil Wasser, daher bekommen sie ihr Frischfutter mehrmals täglich... Nur sind Wintergemüse frostresistenter und Nährstoffreicher als importiere Südländer...

Grundsätzlich würde ich einem Neuhalter nicht dazu raten kein Wasser zu geben und sie haben im Rest vom Jahr immer Wasser zur Verfügung, auch wenn sie dann kaum etwas trinken. Nur im Winter ist es recht umständlich. Aber wenn es euch beruhigt, kann ich ihnen Wasser rein stellen. Aber ich denke nicht dass es nötig ist.
 
C

Cleo

Gast
@Lia
Du solltest nicht unseretwegen Wasser reinstellen, wenn dann schon für deine Schweine.

Auch wenn ich das Geschriebene gut nachvollziehen kann, glaube ich, dass man die heutigen Hausmeerschweinchen nicht mit den Urmeerschweinchen in Südamerika vergleichen kann.

Meine Tiere trinken selbst jetzt noch einiges. Ich fütter auch reilich Frischfutter, hab aber keinen Schnee oder andere Wasserstellen im Gehege. Daran sehe ich, dass sie den Bedarf haben, wobei zwei von meinen Vieren auch fast gar nicht trinken.
 
Hanni

Hanni

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@ lia.ok was Du schreibst ist ja richtig und trifft auf die Tiere in den jeweiligen Gebieten zu. Unsere Tiere sind aber dafür nicht mehr gedacht und was heißt kartoffeln,etwa auch noch roh ?? Unsere Meeris sind doch keine Hausschweine,echt Du stündest als erstes auf meiner no go Liste,wo kein Tier von mir hin käme. Wir versuchen hier vernünftig über Außenhaltung im Winter zu informieren und Du wirfst alles über den Haufen. Und ja ,ich habe schon erfrorene Meeris gesehen und möchte es nie wieder erleben. Habe einen Stall der nur leicht temperiert ist und der hatte heute früh nach 17 Grad minus außen,Eisblumenan den Fenstern. Uns egal was die Mods jetzt denken ,ich wünsche jedem der so eine rustikale Haltung hat ,mal eine Nacht im freien. Man muß den Tieren ja nicht einheizen und Wohnzimmerwärme im Stall haben,aber frostfrei und ordentlich versorgt,auch mit Wasser und nicht mit blähendem Kohl,wenn möglich auch nur Kohlabfälle.Finde es wird immer schlimmer,wie sorglos mit den Tieren umgegangen wird.
LG Hanni
 
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