Verdrehte Füßchen - genetisch bedingt???

Diskutiere Verdrehte Füßchen - genetisch bedingt??? im Rassen, Farben und Züchter Forum im Bereich Zucht und Genetik; Hallo, ich habe vorgestern einen Wurf bei meinen Teddys gehabt, bei dem zwei von vier Babys leicht verdrehte Füßchen haben. Vor ein paar Wochen...
Mickey4

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Hallo,

ich habe vorgestern einen Wurf bei meinen Teddys gehabt, bei dem zwei von vier Babys leicht verdrehte Füßchen haben.

Vor ein paar Wochen gab es einen Wurf mit demselben Bock als Vater, wobei ein Bub ebenfalls diese leicht nach innen gekrümmten Vorderfüßchen hatte. Diese habe ich täglich massiert und es hat sich vollständig wieder gegeben - man sieht und merkt nichts mehr davon.

Die Füßchen der zwei Babys in dem aktuellen Wurf bereiten mir jetzt natürlich großes Kopfzerbrechen! :verw:

Ich habe schon oft gehört, dass so etwas durch eine zu enge Lage im Mutterleib passieren kann und eben wieder weggeht. Im Moment sieht es aber eher nach einer genetischen Ursache aus ... :runzl: Der erste Wurf mit dem einzelnen Buben war eine Vollverpaarung; jetzt der aktuelle Wurf eine Rückverpaarung von Tochter mit dem Vater.

Ich befürchte nun das Schlimmste und bin am Überlegen, ob ich nicht nur den Bock und den Nachwuchs in Liebhaberhände abgebe, sondern meine ganze Gruppe auflöse ... ich könnt´ heulen :schreien:

Habt Ihr Erfahrungen mit solchen Drehfüßchen?

Wie seid Ihr damit umgegangen?

Das ist das hübsche Quadri-Mädel aus dem aktuellen Wurf, bei dem man am linken Vorderfuß sieht, wie sie ihn nach innen gekrümmt hält:


Das war der Bub aus dem ersten Wurf, wo diese Sache an beiden Vorderfüßen auftrat:

... bei ihm ist jetzt nichts mehr zu sehen ...
 
Zuletzt bearbeitet:
05.05.2009
#1
A

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Gast

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K

Karokitty

Gast
Rückverpaarung???
darf man das den??? (nicht böse gemeint aber ich frag aus reiner neugier)
 
V

Vereinsschweinchen

Gast
Ich würde auch sagen, dass es genetisch bedingt ist.
Es könnte auf jeden Fall gut so sein.
Und dann wäre die logische Konsequenz, den Bock und seine Nachkommen in Liebhaberhände abzugeben.
 
Mickey4

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Ich würde auch sagen, dass es genetisch bedingt ist.
Es könnte auf jeden Fall gut so sein.
Und dann wäre die logische Konsequenz, den Bock und seine Nachkommen in Liebhaberhände abzugeben.
Bock und Nachwuchs sind kein Thema ... aber ich müsste meine komplette Gruppe aufgeben, da der Bock in vielen Tieren steckt und ich zudem seine Vollschwester als Zuchtmädel hier hab und deren Nachwuchs würde es genauso betreffen ... :uhh:

Oder die fehlerfreien großen Töchter von dem Bock evtl. doch behalten und mit einem komplett blutsfremden Bock weiter ziehen ... :verw:
 
N

Nita

Gast
also solche füßen sind schon genetisch bedingt. der zufall wäre einfach zu groß, weil ja mehrere tiere aus verschiedenen Würfen von verschiedenen müttern diese füße haben.

also ich würde mindestens den bock aus der zucht nehmen. schon blöd, dass er immer in der linie zu finden ist... also in deiner ganzen zucht. ich kann mir vorstellen, wie blöd das ist... :runzl:
 
M

Martina A.

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Könnte es nicht eher sein, daß es hier gerade Zufall war, daß diese verdrehten Füße zweimal nacheinander aufgetreten sind? Ich hatte auch schon so etwas dabei, allerdings waren das immer Einzelfälle und es betraf hier blutsfremde Tiere. Einen genetischer Fehler würde ich ausschließen.

Bisher habe ich auch noch nicht gehört, daß so etwas erblich veranlagt sein könnte. Es dürfte sich nur um eine Fehllage im Mutterleib handeln, da es nach ein paar Tagen/Wochen wieder verschwindet und kein "Defekt" an Knochen oder Sehnen vorhanden ist.

Wenn der Bock schon mehrfach gedeckt hat und bei den anderen Tieren ist die Verkrümmung nicht aufgetreten, denke ich auch nicht, daß es genetische Ursachen hat. Aber mal sehen, was die anderen Züchter meinen.
 
Mickey4

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Wenn der Bock schon mehrfach gedeckt hat und bei den anderen Tieren ist die Verkrümmung nicht aufgetreten, denke ich auch nicht, daß es genetische Ursachen hat.
Die Hoffnung habe ich ja auch ...

Allerdings sind alle großen gesunden Töchter vom ihm mit einem völlig blutsfremden Weibchen entstanden ... bis auf die Jüngste - die stammt aus dem Wurf, wo nur das eine Böckchen bertoffen war und ist aber selber fehlerfrei.

Auf weitere Züchter-Meinungen bin ich sehr gespannt ...
 
M

mannheimermeeries

Gast
Och Mensch, Diana, das tut mir echt leid und ich kann verstehen, dass es dich mitnimmt.:runzl:
Meine Meinung nach ist das erblich bedingt. Wenn ich das jetzt richtig gelesen habe, dann kam diese Sache erst durch die Linienzucht zu Tage, oder? Von daher denke ich schon, dass es in dieser Linie einfach drin steckt.
Tut mir leid....
 
Mickey4

Mickey4

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Das ist meine Zuchtgruppe BEIGE-SAFRAN-WEISS (Quadri foglio):

DREAMBEAR - der "Verursacher-Bock"
beige-safran-weiß p.e.


CAMILLA - blutsfremd
beige-safran-weiß quadri foglio p.e.


DREAM - Vollschwester zu Dreambear
beige-safran-weiß p.e.


OPHELIA von der Adria - Tochter
beige-safran-weiß quadri foglio p.e.
(aus Camilla + Dreambear)


ORNELLA von der Adria - Tochter
safran-weiß p.e.
(gefallen aus Camilla + Dreambear)


CLEO von der Adria - Tochter
beige-safran-weiß p.e.
(gefallen aus Camilla + Dreambear)


FENICE von der Adria - Tochter genetisch doppelt
beige-safran-weiß p.e.
(gefallen aus Dream + Dreambear)


Ich weiß jetzt nur nicht, ob es überhaupt Sinn macht, mit den fehlerfreien großen Töchtern (aus Fremdblutverpaarung mit Camilla) weiterzumachen, oder diese eben auch - weil es ja drinstecken KÖNNTE - auch "auszumustern"
???? :verw:

Einen neuen komplett blutsfremden Bock hätte ich schon hier ....
 
Zuletzt bearbeitet:
V

Vereinsschweinchen

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Auch wenn du wahrscheinlich eine andere Antwort erhoffst, aber ich persönlich würde alle mit ihm blutsverwandten Tiere aus der Zucht nehmen!
Denn wenn du Töchter von ihm weiter einsetzt, kannst du dir nie sicher sein, dass dieser genetische Fehler sich nicht verdeckt weitervererbt. Und das kann ja nicht in deinem Sinne sein.
 
Perlmuttschweinchen

Perlmuttschweinchen

ehem. hoffix
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Ich melde mich hier mal kleinlaut zu Wort, da ich ja mit dem züchten erst beginne...

Ich denke ein könnte hat man wohl in jeder Linienzucht. Vielleicht ist es wirklich nur ein Zufall, vielleicht auch nicht. Da ja keine Schäden zurückbleiben könnte es evtl. auch eine Sehnenschwäche sein. Fütterst du vielleicht irgendwie anders letzte Zeit?

Hat es in der Zuchtlinie von Dreambear auch in anderen Zweigen solche Fälle gegeben? Falls dort auch etwas auftaucht wäre die genetische Variante bekräftigt. Einfach mal rumtelefonieren, vielleicht bringt es was.

Falls die Linie erhalten bleiben soll muß natürlich Fremdblut rein um auszudünnen.

Dream und Dreambear rausnehmen, ebenso wie Fenice aus der Vollverpaarung. Und die 3 Töchter aus der Verpaarung mit Camilla wieder mit einem fremdblütigen Bock verpaaren.
Oder Camilla mit dem fremden Bock und einen der Söhne für die 3 Töchter nehmen, dann hättest du etwas mehr Linie drin. Aber das kostet ja auch alles Zeit und die haben diese Mädels ja nicht ewig.

Wie gesagt ich bin ja noch absoluter Zuchtanfänger.
Aber das ist das Risiko einer Linienzucht, dass sich Dispositionen zu Erkrankungen weiter verstärken und irgendwann durchschlagen.

Ich hoffe du findest eine gute Lösung ohne alles einstampfen zu müssen.
 
M

Martina A.

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...fällt mir grad beim Betrachten des Bildes so auf.....sehe ich da ein FO?
 
Heidi*

Heidi*

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Hallo,
müsstest du mal Fuji04 und Wedel ansprechen. Sie hatten das mal. Vllt hat sich das ja stabilisiert...
 
S

Sternfloeckchen

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Hallo Ikarus!

Zu der genetischen Hintergrund verdrehter Füßchen weiß ich nichts zu sagen, jedoch liegt es wohl äußerst nahe, dass da kein Zufall am Werk ist.

Deine Trauer verstehe ich gut.

Ich teile auch die bereits von Vorrednern gäußerte Ansicht, die komplette Zuchtgruppe ruhig zu stellen. Warum?

Bei Erbfehlern ist nicht immer bekannt, über welchen rezessiven oder seltener dominaten Weg sich dieser verbreitet. Auch ist die Frage, ob - ich sage jetzt mal - "fehlerfreie"- Nachkommen von mit der Veränderung betroffenen Eltern/Vorfahren nicht trotzdem diese veränderte Genetik weitervererben können. Es gibt auch Gendefekte, die rezessiv heterozygot Generationen überspringen auch bei Hinzunahme von blutsfremden Partnern. Das ist bei Menschen so wie auch bei Meerschweinen.

Nur der Meerschweinzüchter hat es in der Hand, solche "Risikotiere" komplett aus der Zucht herauszuhalten und sie wenn dann nur kastriert (Böcke) oder unter besonderen Schutzvorkehrungen (Weibchen) an verständige Liebhaber abzugeben. Denn diese Sorgfalt ist das einzige, was über Jahre und Jahrzehnte das Meerschweinchen an sich gesund erhält.

Allerdings verlangt ein solch stringentes Vorgehen seitens des Züchters nicht selten auch das zurückstecken seiner Zuchtziele, wird er doch vielleicht um Jahre zurückgeworfen. Das ist ein schwerer Schritt, den nur jeder mit sich selber und dem Gedanken an das Tierwohl ausmachen kann.

Hast Du schonmal die Meinung eines fachkundigen MS-TA eingeholt?

Alles Gute :heart: wünscht

http://sternfloeckchen.beepworld.de
 
fleurxxx

fleurxxx

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.........................
Aber das ist das Risiko einer Linienzucht, dass sich Dispositionen zu Erkrankungen weiter verstärken und irgendwann durchschlagen..................
Sorry, aber das ist Quatsch! ;)
Du verstärkst in der Linienzucht überhaupt nichts, sondern Du deckst Erbfehler und Trägereigenschaften auf, die Du ohne Verwandschaftsverpaarungen unbemerkt weiter verbreitest.

@Ikarus: Tut mir leid, Dir nichts schöneres zu schreiben, aber ich würde die Linie aufgeben. Stell Dir vor, Du behälst die fehlerfreien Mädels und bist in 5 Jahren wieder am selben Punkt. :mist:
 
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