Satinstudie DK Teil II.

Diskutiere Satinstudie DK Teil II. im Rassen, Farben und Züchter Forum im Bereich Zucht und Genetik; Und der Rest: Kurze Zusammenfassung :einv: Züchter und Eigentümer von Satinmeerschweinchen in Europa haben ein häufiges Auftreten von...
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Friesendeich

Gast
Und der Rest:


Kurze Zusammenfassung :einv:

Züchter und Eigentümer von Satinmeerschweinchen in Europa haben ein häufiges Auftreten von Osteodystrophia fibrosa (OD) bei Satinmeerschweinchen bemerkt. Der Verlauf der Krankheit beginnt im Alter von 12-18 Monaten, wobei das Meerschweinchen an Gewicht verliert, Schmerzen bei der Palpation von Knochen und Abneigung gegen das Laufen hat, im hinteren Teil steif ist mit den charakteristischen Kaninchensprüngen, wenn es sich vorwärts bewegt. In Überlegung des Tierwohls führt das Ende des Verlaufs oft zu Euthanasie.

Bis zu diesem Zeitpunkt gibt es nur eine große Studie, die sich dem Thema OD bei Satins annahm. Die Studie wurde von der freien Universität von Berlin gemacht, die Ergebnisse sind im Jahr 2001 in einer nicht-wissenschaftlich Zeitschrift herausgegeben worden. Der erörterte Artikel hat geholfen, mehrere Meerschweinchenzüchter zu überzeugen und –eigentümer, dass das Auftreten von OD beim Satinmeerschweinchen einzig eine Angelegenheit von Genetik ist. Jedoch gibt es große Schwankungen bei der Häufigkeit des Auftretens der OD in den verschiedenen europäischen Ländern.

Ein Fragebogen ausgefüllt von Satinzüchtern und -eigentümern aus verschiedenen europäischen Ländern, kann versuchen, das Problem zu erklären, in Anbetracht auf unterschiedliche Versorgungs- und Fütterungsgewohnheiten, warum OD in solch einer großen Anzahl von Satinmeerschweinchen z. in der Niederlande gefunden wird, während die Krankheit z.B. in Dänemark nur sporadisch diagnostiziert wird. Der Kontakt zu den Züchtern und Eigentümern wurde durch den veröffentlichten Artikel „OD in Satins“ im Magazin für Meerschweinchenenthusiasten in Dänemark, Norwegen, Schweden, den Niederlanden und Großbritannien und durch ein holländisches und ein französisches Internetforum hergestellt. Fragebögen wurden amerikanischen Züchtern durch einen amerikanischen Züchter geschickt. Außerdem wurden E-Mails zu Satinzüchtern geschickt, deren Homepages durch Meerschweinchenklubs in den jeweiligen Ländern gefunden wurden. Der gegenwärtige Schriftsteller ließ Röntgenbilder und zwei Autopsieberichte von den Niederlanden und Röntgenbilder aus Schweden senden.

Die Ergebnisse basieren auf den beantworteten Fragebögen von 32 dänischen Züchtern, sieben schwedischen Züchtern, einem englischen Züchter, 14 amerikanischen Züchter, einem schwedischen Satineigentümer, einem belgischen Satineigentümer und sechs holländischen Satineigentümern, von denen ein holländischer Eigentümer zwei Satinmeerschweinchen hatte. In der Testprobe-Überprüfungsbevölkerung war eine Vertretung von dänischen Züchtern. Unter den Satineigentümern gab es eine Vertretung von holländischen Eigentümern. Vier Züchter hatten die Diagnose OD bei einem oder mehreren Meerschweinchen gehabt, beides in Satin und Nicht-Satin. Zehn Züchter hatten einen Verdacht auf OD bei Meerschweinchen aus ihrer Zucht, aber dort, gab es keine Diagnose. Es hatte sowohl Satin als auch Nicht-Satin unter den verdächtigten Meerschweinchen gegeben. Es gab ein bedeutsames höheres Risiko des Befunds OD in schwedischer Zucht. Es gab ein bedeutsames höheres Risiko von OD in Zuchten, die Käfige mit Metallböden verwendeten und in Zuchten, in denen die Meerschweinchen keine Baue (Höhlen?) hatten. Es gab ein bedeutsames höheres Risiko für OD in Zuchten, in denen keine Käfige mit Boden aus Holz verwendet wurden. Es gab keine Verbindung zwischen OD und die Art gebräuchlicher Fütterung in den verschiedenen Zuchten.

Unter den Haustieren war bei vier Satinmeerschweinchen OD diagnostiziert worden, während bei vier Satinmeerschweinchen, die Symptomen einer OD hatten blieben ohne eine Diagnose. Es gab kein offensichtliches gemeinsames Merkmal in der Versorgungs- und Fütterungspraxis der Haustiere mit Diagnose oder keine Symptome der OD.

Auf den Röntgenbildern aus den Niederlanden hatten 24 Meerschweinchen radiologisch Verletzungen die zu Knochenschwund passen. Die Diagnose OD bei zwei Satinmeerschweinchen war durch die Autopsieberichte geklärt. Auf dem Röntgenbild mit dem Satinmeerschweinchen aus Schweden gab es keine radiologischen Verletzungen, die auf OD hinweisen würden. Es gab wahrscheinlich OD in mehr Satin Meerschweinchen aus den Niederlanden, aber die Diagnose konnte nicht erklärt im Satinmeerschweinchen aus Schweden sein. Es ist möglich, dass mehr Satinmeerschweinchen aus anderen Ländern, durch Kriterien die nicht in Dänemark verwendet werden, mit OD diagnostiziert worden sind. Es wäre wünschenswert gewesen Satinmeerschweinchen, die OD diagnostiziert sind, per DEXA zu scannen, um die Reduktion der mineralischen Dichte des Knochens zu überprüfen. Leider ist es nicht gelungen, diagnostizierte OD-Satinmeerschweinchen nach Dänemark zu bekommen.

Die Ergebnisse der Studie bestätigen die Theorie, dass OD nicht häufig unter Satinmeerschweinchen in Dänemark diagnostiziert wird. Wegen der niedrigen Anzahl von Antworten von Züchtern in anderen Ländern ist es nicht möglich, irgendetwas über die Häufigkeit von OD unter Satinmeerschweinchen in anderen Ländern zu sagen.

Herbert :engel:
 
JaSi

JaSi

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Die die Zucht forcieren werden es auch weiter durch die Studie. Die die ein krankes Tier besitzen und besessen haben, werden das auch weiterhin ablehnen. Da ich nicht objektiv sein kann und für mich nunmal feststeht daß ich mir wissentlich kein Satin mehr "anschaffen" werde, halte ich mich aus der zwangsläufig entstehenden Diskussion raus.
 
A

Azurcristall

Gast
Fakt ist, es konnte bisher weder widerlegt noch erwiesen werden (und damit ist meine Aussage neutral, denn beides war bisher nicht möglich), das satin und OD genetisch gekoppelt sind.

Auf der einen Seite finde ich die Idee der Dänen gut, auf der anderen seite ein bisschen armselig, wie sie sich selbst gleich heruasheben und die Schuld Richtung Niederlande schieben.

Ich würde mir eine Genetische Studie zum Thema OD wünschen und keine "Vorkommensanalyse". Vll mach ichs rigendwann selbst ;)
 
K

kirsten

Gast
hallo herbert

hab ich das jetzt richtig verstanden,das mit satin nur ausschließlich deutsche linien betroffen waren/sind?

wir haben in den letzen 8 jahren 4 satintiere mit od gehabt(reine liebhabertiere,nicht im zuchteinsatz) 3 davon sind an den folgen von od gestorben.eine davon bekamen wir in einem so schlechten zustand das man satin nur noch ganz schwach erkennen konnte,sie wurde am selben tag eingeschläfert.

ein weiteres us teddymädchen ist mit od ,nach einer behandlung bei einem heiler 4 jahre alte geworden.sie ist NICHT an od gestorben ,was bis zum schluß nach der behandlung beschwerdefrei.ist gerannt und gehüpft.

nun haben wir ja nie satin gezüchtet und werden es auch nicht tun(macht sich bei rex vom fell nicht so gut) aber interessiert bin ich an solchen erkenntnissen immer.
ich hatte mir ,als atakama erkrankte ,so viele infos als nur möglich über diese krankheit geholt.es sind ja nicht nur satins betroffen.treffen kann diese krankheit letztendlich jedes lebewesen.z.b. ist sie bei reptilien recht häufig.bei siesen aber heilbar.

freue mich auf weitere details

lg kirsten
 
S

solid

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62 Besitzer/Züchter auf weltweit mehrere Tausende? Sehr repräsentativ^^


Im Bekanntenkreis haben wir drei nachgewiesene Fälle von OD, alle Tiere sind Halbgeschwister und gehen auf eine Linien zurück und gerade der Züchter dieser Linie setzt sich immer wieder pro Satin ein... was soll man dazu noch sagen?
Nicht zu erwähnen brauch ich wohl, dass keins der Tiere mehr lebt.
 
M

merlin

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Hallo Herbert,

danke für die Info. :top:

@62 Züchter, die sich an der dänischen Studie beteiligten: Das ist doch mal ne "Hausnummer" und wesentlich greifbarer als eine Studie, an die sich Keiner der damals Beteiligten so recht erinnern will/möchte. :aehm:

Gruß, Bernd
 
E

Elfriede

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62 Besitzer/Züchter auf weltweit mehrere Tausende? Sehr repräsentativ^^
Muß jetzt mal den Statistiker rauskehren: In der menschlichen Medizin werden bei einer Studie über Krebs auch nicht alle Krebskranken untersucht sondern ein representativer Querschnitt. Was Herbert berichtet, hört sich an, als ob da Leute am Werk waren, die wußten, wie man so eine Studie aufzieht. Ich denke, sie werden auch eine vernünftige Fallzahlschätzung gemacht haben, sich also vorher gut überlegt haben, wie viele Tiere sie brauchen.

@Herbert: Hab ja viel mit Studien der Humanmedizin zu tun und würde mir gern die Originalquelle mal angucken. Kannst Du sie mir rüberschicken?

VG Elfriede :winke:
 
F

Friesendeich

Gast
re

@Azurcristall
Schweinchen-Guru:patentante von Ulan | Sablehasserin | ca ist ein Arschloch


Das sehen die Niederländer wohl nicht so wie du. Die Preisrichterin Anneke v. Meulen und Richter-Ausbildernin, hat einen diesen Bericht mit Röntgenbildern etc. in der Zeitschrift: "Vieultura -Fokkers belangen" veröffentlicht. :einv:
Und wenn die das Gefühll gehabt hätte, dass die Dänen dien Finger nach Holland zeigen, dann hätte sie sich wohl kaum darauf eingelassen, denn sie steht mit dem DK-Verein in sehr guter Verbindung.

Man kann doch froh sein, dass überhaupt Menschen sich die Mühe machen und Forschungen etc. ankurbeln. Klar muss man da jetzt seinen Stachel ansetzen, warum sollte man eine Arbeit denn auch Loben und sie gut finden?

LG Herbert
 
jackie

jackie

Jedem Meeri mind. 1qm!
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Hallo Herbert,

darf ich deinen Text (selbstredend mit Angabe des Verfassers und Hinweis auf dieses Forum) in einem anderen Meerschwein-Forum verwenden? Ich find ihn interessant.

Gruss, Jackie
 
Hanni

Hanni

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Satinstudie DK

Die Bekanntgabe der Studie hier,sollte nicht wieder eine der extremen pro und contra Diskusionen hervor rufen. Fest steht,das man sich dort weit mehr und auch in Zukunft Gedanken über das Satinproblem macht. Die hisige Studie war nicht sehr repräsentativ und ist schnell im Sand verlaufen,weil es einfach Tiere aus einem zu engen Kreis waren. Vor allem gibt die Studie keine Freifahrt für unbedachte schnelle Zucht von Satin. Genau das war damals unser Problem ,schnelle ,auf Menge und Geld bedachte Vermehrung ! Läßt sich sehr gut verfolgen an auf getauchten Abstammungen. Dieses passiert aber auch mit anderen Rassen und Farben die schnell,weil sie in sind ohne Rücksicht vermehrt werden. Und Fakt ist auch,das die OD erst bei Nachwuchstieren hier in Deutschland auf tauchte. War selbst davon betroffen und habe es selbst gesehen wie ein Von mir gesunder Satinbock zur Zuicht in einer Gruppe von 12-15 Mädels saß. Dieses Tier war nur aus geliehen und kam krank zurück,aber nicht an OD. Klar das man dann darauf bedacht war schnell Satin zu züchten,damals kosteten sie ca 60-100 DM. Und schnell Satin bekam man nur bei Satin mal Satin Verpaarungen. Und wenn man mal schaut,dann wird man fest stellen das es viele Paralellen gibt zu anderen Rassen und man da auch wo alles schnell geht auch mickerige und kranke Tiere bekommt. Das allerdings das Satingen bei solcher Mißachtung in der Zucht solche fatalen Folgen hat ,hat wohl keiner geglaubt. Da es sie aber immer geben wird,sollten wirklich nur Züchter mit Erfahrung und nicht mit Geldgeilheit an diese Zucht.Habe zB. jetzt ein optisch gezeichnetes Magpie gesehen ,es stammt aus einer Dalmatinerlinie und wurde zum Glück auch mit solchen Papieren ab gegeben. Wird das aber immer so sein ??? Ich denke nein !!! Und was ist mit den Skinnys ??? Eine Zucht gehört immer nur in verantwortungsvolle Hände,ansonsten sind es die Menschen selber,die eine Rasse kaputt machen durch falsche Zucht und nicht irgendwelche Gene !! Man kann dies sehr gut auch bei anderen Tieren beobachten,zB Hunde HD,Perserkatzen und Pekinesen Augen,Nasen und Zahnprobleme !!!
Ansonsten finde ich es sehr gut das sich dort in Dänemark Menschen gefunden haben um das Problem weiter zu verfolgen. Habe selber Satin und ein großes Interesse wie es weiter geht. Im übrigen sind meine jetzigen Satins gesund und meine Zucht damit ist sehr vorsichtig . Vor allem gehen meine Satins nicht einfach irgendwo hin. Und wenn man sie nach den regeln züchtet,fallen auch nicht Satin in Mengen,sondern mit Glück aus Satin mal ST in einem Viererwurf ein Satin.
LG Hanni
PS An dieser Studie konnte keine deutsche Linie teil nehmen,wir wurden vorher nicht gefragt. Aber jetzt besteht die Möglichkeit das zu tun !!
 
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K

kirsten

Gast
@ marilon

das habe ich schon richtig verstanden.
kann ja sein das ich etwas überlesen habe..... hab den beitrag jetzt so verstanden das damals nur deutsche linien betroffen waren als diese studie in deutschland gemacht wurde.

hab ich dies jetzt so richtig verstanden?

das war auch meine frage,nicht ob deutsche züchter an der dänischen studie teilgenommen haben.

bekannt ist mir aber das eine dänin mal deutsche satinzüchter zur betieligung gesucht hat.


lg kirsten
 
K

kirsten

Gast
@ hanni

bei uns hier oben im nördlichsten bundesland gab es eine nachfrage bezüglich einer solchen studie .hm... bin mir jetzt aber nicht so sicher ob es nur von den dänen ausging oder ob da noch schweden mit beteiligt waren.das thema wurde hier mal vor schon lämgerer zeit auf einem stammtisch angesprochen.


lg kirsten
 
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Friesendeich

Gast
Sie suchten Deutsche Züchter und wollten verstorbende Satins die eingefroren waren - für die Untersuchungen haben. Und es gab keine Reaktionen.

Und damals wurden nur deutsche Tiere untersucht, die auch verwandt miteinander waren. Und sie stammten nur aus einer Region und nicht aus ganz Deutschland. Deswegen war die Berliner Studie ein Flopp :aehm:

Sowas kann man nur machen, wenn sich gaaaaaaaaaaaanz viele Züchter und verschieden Länder daran beteiligen. Die Dänen haben Zeit, Geld und Menschen gefunden - ist doch super :top:

Herbert
www.kalypsos.net
 
K

kirsten

Gast
hallo herbert

da hast du wohl recht......

obwohl es mit sicherheir noch viele viele andere genetische erkrankungen beim meerschweinchen gibt die eine solche sache verdient hätten.

od in verbindung mit satin ist mit sicherheit nur eine von vielen.
aber klasse das sich menschen gefunden haben die sich kümmern.

selbst wenn man keine satins bewußt züchtet,es kann immer vorkommen das trotzdem welche geboren werden.die stammbäume sind ja nicht bis in die zigste generation einsehbar und wie oft wird ein zusatz auch mal vergessen.

daher denke ich kann es jeden treffen,auch die die nicht satins züchten.

mir ist dies im letzten jahr dez. passiert und auch noch ausgerechnet bei rexen in himalaya.beide nachkommen(die mutter ist leider gesorben) sind an bekannte in liebhaberhände gegangen.das mädchen wollte nicht so richtig wachsen,der bocjk hatte eine knochenfehlstellung am brustbein(ist inzw. kastriert)
alle beteiligten tiere gehen ganz ganz ganz weit hinten auf züchter zurück die mal satins gezüchtet haben.

um so wichtiger ist es das sich auf dem gebiet was tut.

lg kirsten
 
PigCasso

PigCasso

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62 Besitzer/Züchter auf weltweit mehrere Tausende? Sehr repräsentativ^^

.....

Moin Moin,

die Berliner 'Studie' umfasste nur ein Handvoll Züchter in Berlin und nur ca. 60 untersuchte Tiere.
Erschwerend kommt noch hinzu, dass diese Züchter mit ihren Zuchten sehr eng zusammengearbeitet haben und die vorhandenen Tiere untereinander getauscht haben.
Es war also mehr ein einziges großes Zuchtkombinat.

Die finde ich noch wesentlich weniger repräsentativ.

Und diese so wenig repräsentative 'Studie' wird als Grundlage genommen, über Satin-Meeris ein grundlegendes vernichtendes Urteil zu fällen.

Gruß
PigCasso
 
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Heidi*

Heidi*

LIEBHABER
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Fakt ist für mich, Azur, dass ich, bevor ich mich an die Satins wage, wissen möchte, ist da was schon in meiner Linie vorgefallen - heißt - ich bleibe in Kontakt zu meinen ausgezogen Satins.
Nun nach 6 Jahren traue ich mich in die erste Verpaarung, aber trotzdem nicht gezielt in die Zucht der Satins.
6 Jahre kann ich da nun zurück schauen. Es wurden von den Besitzern auch RöBi's gemacht.

Ich liebe Satins auch. Herberts veröffentlichter Bericht heißt ja auch nicht, nu kann's losgehen.
Satins gehören immer noch in verantwortungsvolle Züchterhände!

Und gut, dass es eine weitere Studie gab - dies sollte nicht die letzte bleiben.
 
A

Azurcristall

Gast
@Azurcristall
Schweinchen-Guru:patentante von Ulan | Sablehasserin | ca ist ein Arschloch


Das sehen die Niederländer wohl nicht so wie du. Die Preisrichterin Anneke v. Meulen und Richter-Ausbildernin, hat einen diesen Bericht mit Röntgenbildern etc. in der Zeitschrift: "Vieultura -Fokkers belangen" veröffentlicht. :einv:
Und wenn die das Gefühll gehabt hätte, dass die Dänen dien Finger nach Holland zeigen, dann hätte sie sich wohl kaum darauf eingelassen, denn sie steht mit dem DK-Verein in sehr guter Verbindung.

Man kann doch froh sein, dass überhaupt Menschen sich die Mühe machen und Forschungen etc. ankurbeln. Klar muss man da jetzt seinen Stachel ansetzen, warum sollte man eine Arbeit denn auch Loben und sie gut finden?

LG Herbert
Magst du meine Sig oder wieso quotest du sie? ;)

Also da sind doch schon diverse Stellen drin, wo es heißt "in Dänemark nicht" "überwiegend in Holland". Oder hab ich mich nu verlesen ;)

Aber glaub du hast mich falsch verstanden, ich Schätze die Studie schon und bin froh, dass es jmd gibt der das Thema anpackt, egal aus welchem Land. Nur ibn ich angehende Biologin und da denkt man eben noch ein Stückchen weiter als bis zu einer "Vorkommensanalyse".
 
C

caviamama

Gast
@ marilon

das habe ich schon richtig verstanden.
kann ja sein das ich etwas überlesen habe..... hab den beitrag jetzt so verstanden das damals nur deutsche linien betroffen waren als diese studie in deutschland gemacht wurde.

hab ich dies jetzt so richtig verstanden?

das war auch meine frage,nicht ob deutsche züchter an der dänischen studie teilgenommen haben.

bekannt ist mir aber das eine dänin mal deutsche satinzüchter zur betieligung gesucht hat.


lg kirsten
@kirsten

Die Berliner "Studie" befasste sich mit hauptsächlich zwei Linien ohne adäquate Vergleichstiere. Diese Linien stammten aus Deutschland. Die Dänen versuchen eine international Studie aufzuziehen.

Ich habe mir die Fragebögen schon angefordert und hoffe, sie kommen bald. Ich habe einige Satins, die ich auch zur Zucht einsetzen werde und möchte deshalb auch versuchen, hier mitzuhelfen, dass diese Tiere auch weiterhin gezüchtet werden können, ohne dass man immer die Angst im Nacken hat, es könnten OD-Tiere geboren werden. Und ich hoffe, dass viele von uns mitmachen, um ein breites Spektrum zu bekommen.

@Hanni

das kann ich blind unterschreiben, super dargelegt :top:
 
C

caviamama

Gast
Magst du meine Sig oder wieso quotest du sie? ;)

Also da sind doch schon diverse Stellen drin, wo es heißt "in Dänemark nicht" "überwiegend in Holland". Oder hab ich mich nu verlesen ;)

Aber glaub du hast mich falsch verstanden, ich Schätze die Studie schon und bin froh, dass es jmd gibt der das Thema anpackt, egal aus welchem Land. Nur ibn ich angehende Biologin und da denkt man eben noch ein Stückchen weiter als bis zu einer "Vorkommensanalyse".
@azurcristall

Bei der geringen Beteiligung und in Ermangelung von "Kadaver-Material" (entschuldigt bitte) gab die Umfrage einfach nicht mehr her, als eine Bestimmung der Lebensumstände bei Vorkommen oder Nicht-Vorkommen von OD. Und sie schrieben ja auch, dass in Schweden die meisten Fälle vorkommen.

Und sind wir doch mal ehrlich: vielleicht sind die Dänen einfach besser mit den Satins umgegangen, sodass sie diese Fälle eben nicht so gehäuft bis garnicht hatten?

Alleine Röntgen scheint ja doch nicht der Weisheit letzter Schluß zu sein. Nur, ob viele ihre toten Tiere dort hinschicken, bezweifle ich, weil es mit Sicherheit sehr teuer ist, ein gefrorenes Tier dort heil hinzubekommen.
 
Thema:

Satinstudie DK Teil II.

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