Eigenen Hund schützen

Diskutiere Eigenen Hund schützen im Weitere Nagetiere und Exoten Forum im Bereich Kleintiere und Nager; Hallo Ich wollte euch mal Fragen wie weit ihr geht wenn euer Hund von einem anderen Hund angegriffen wird? Ich mein jetzt nicht ne laute heftige...
S

Schrottkuh

Gast
Hallo
Ich wollte euch mal Fragen wie weit ihr geht wenn euer Hund von einem anderen Hund angegriffen wird?
Ich mein jetzt nicht ne laute heftige Rauferei, sondern eine leise böse Beisserei. Wenn ihr wirklich Angst um euren Hund habt.
Ich frage, weil es hier ein paar Hunde gibt die wirklich übel drauf sind und sich auf alles stürzen was sich bewegt. ZB der Rotti aus dem Nachbardorf. Er hat schon einige Hunde schwer verletzt, ebenso Menschen. Einen kleinen Hund hat er schon tot gebissen. Sein toller Halter lässt ihn immer ohne Leine laufen und versucht nicht mal ihn zurück zu halten wenn er sich auf wen stürzt. Wenn er ihn dann doch mal an der Leine hat und der Hund den totalen Koller beim Anblick anderer Lebewesen bekommt, lobt sein Halter ihn schoen. "Feiner Hund, guter Hund, machst du fein, brav"....*GRRRRRRRRR...ich würd den Kerl am liebsten...
Neija, jedenfalls hab ich jeden Tag angst dem zu begegnen.
Meine Mäuse sind halt klein und hätten gegen nen Rotti eben nicht die geringste Chance.
Deswegen Frage ich halt wie weit ihr gehen würdet in einer solchen Situation euren Hund zu schützen und wie ihr das anstellen würdet?
GlG
Schrotti
 
29.06.2008
#1
A

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Gast

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S

SusanneC

Gast

AW: Eigenen Hund schützen

Hallo!

Ich mache dann selber was, auch wenn mir unangeleinte Hunde ohne Halter in Sicht begegnen - Mich selber groß und breit machen, mit möglichst tiefer lauter Stimme den anderen hund ansprechen (nicht brüllen, nur laut und deutlich) mit "Geh bloß weg!" und in eine andere Richtung deuten.

Sollte er wirklich angrefien: Schnapp Dir einen dicken ast und schlag auf ihn ein, dabei auf Schnauze und Augen zielen.

Bitte nicht mit den händen, sonst kann er dich schwer verletzen.

Und: wenn er dich angreift oder Deine Hunde, auch wenn nichts weiter passiert ist: geh zur Polizei. Die müssen sichd rum kümmern, und wenn so etwas öfter passiert bekommt der Halter ein Halteverbot und der Hund muss weg. Würden alle Laute sich um so etwas kümmern wäre der schon längst aus dem verkehr gezogen worden.
 
S

schwelke

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AW: Eigenen Hund schützen

Ich würde den Rottibesitzer anzeigen. Setzte Dich mit den Leuten in Verbindung, deren Hund der Rotti bereits verletzt hat und wende Dich an die Polizei und das Vetamt. Ein solcher Hund muß einen Maulkorb tragen und als gefährlicher Hund muß der Halter dann mit seinem Hund den Wesenstest machen und die Auflagen für Kampfhunde erfüllen. Wenn er dies nicht kann, wird der Hund enteignet- was in diesem Fall vielleicht das Beste für den Hund wäre.

Ich bin durchaus ein großer Hundeliebhaber, aber bei solchen Besitzern werde ich stinkig und der Meinung, daß sie nicht geeignet sind einen solchen Hund zu halten. Solche Halter sind Schuld an dem Elend und dem schlechten Ruf einer ganzen Menge Hunderassen. Daher kenne ich da keine Gnade. Der Besitzer muß unter Beweiß stellen, daß er in der Lage ist, einen solchen Hund ohne Gefährdung für Menschen und Tiere zu führen.Ehlich gesagt wundert es mich, daß nach einigen Beißvorfällen da noch nichts passiert ist.
Wahrscheinlich wäre der Hund in den richtigen Händen ein toller Kerl, was natürlich durch bisher falsche Bestätigung für sein Verhalten eine ausfühliche Therapie erfordert.
 
M

Meerifan

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AW: Eigenen Hund schützen

Deswegen Frage ich halt wie weit ihr gehen würdet in einer solchen Situation euren Hund zu schützen und wie ihr das anstellen würdet?
Natürlich würde ich meine Hündin (Malteser) auf den Arm nehmen und mich erst mal vom angreifenden Hund wegdrehen. Sie hätte gegen alles, was nur wenig größer wäre als sie nicht die geringste Überlebenschance.
Und dann würde ich sie vermutlich irgendwo erhöht absetzen - bspw. auf ein Auto oder ein Fenstersims, je nachdem, was eben gerade in der Nähe ist - und mich schützend davor stellen.

Aber das ist auch einfach immer situationsabhängig, vielleicht hat man auch das Glück und kann sich in z.B. eine Telefonzelle retten. In keinem Fall würde ich tatenlos dabei zusehen, wie meine Hündin zerfleischt wird - allerdings weiß ich nicht, ob ich so weit gehen und den anderen Hund ernsthaft verletzen würde. Ich war Gott sei Dank noch nie in einer solchen Situation.
 
S

Schrottkuh

Gast

AW: Eigenen Hund schützen

Das Problem ist, das er in einer GEmeinde wohnt, in der sich ds Ordnungsamt überhaupt nicht kümmert. Er ist schon angezeigt worden, mehrfach. Die Polizei schickt einen nur zum Ordnungsamt, die währen dafür zuständig. Aber das Ordnungsamt rührt sich nicht. Meine Tante wohnt in der gleichen GEmeinde. In ihrem Ort gibt es zwei Schäferhunde die allein im Ort rumlaufen und schon mehrfach Kinder gebissen haben. Auch die wurden mehrfach angezeigt. Es ist nie etwas passiert. Da war kein MItarbeiter vor Ort, es hat keinen Kontakt von Behördlicher Seite zu den Haltern gegeben. Bei dem Rotti ist es hier genau das selbe.
Ausserdem ist der Besitzer des Rottis stinke reich. Ein "wichtiger Bürger" dieser GEmeinde und als solcher eh quasie unantastbar. Das alle in Angst vor diesem Hund leben ist wohl egal.
Ich wohn halt genau an der GEmeindegrenze. Wenn er in unserer Gemeinde leben würde hätte es sicher schon heftig Ärger mit dem Ordnungsamt gegeben. In unserer Gemeinde kümmern die sich halt, weil es aber andere GEmeinde ist können sie nichts machen.
Ich hab immer nen Pfefferspray für den Notfall dabei. Das habe ich bisher zwei mal gebraucht. Aber wenn es richtig auf hart kommt, bringt das leider nicht viel.
Mir tut der Hund nur leid. Bei so nen Arsch****....wenn da die Polizei mal zu ner akuten Beisserrei kommt ....dann is der Hund hinüber....
 
S

Schrottkuh

Gast

AW: Eigenen Hund schützen

Zitat:
In keinem Fall würde ich tatenlos dabei zusehen, wie meine Hündin zerfleischt wird - allerdings weiß ich nicht, ob ich so weit gehen und den anderen Hund ernsthaft verletzen würde. Ich war Gott sei Dank noch nie in einer solchen Situation.

Meien süßen sind auch ein Malteser, ein Jacky und ein Jackymischling.
Ich würde alles tun um sie zu Retten auch wenn ich den anderen um die Ecke bringen müsste. Wer meine süßen angreift, greift auch mich an :sauwütend
Seid einiger Zeit habe ich jetzt in meiner Gassitasche nen Eisenmeissel. Weil ich geh halt mimt denen durch die Pampa und da gibts leider keine Telzellen.
Ja den Hund auf den Arm nehmen....würde ich nie machen. Da kann er gar nicht weg und nix und man wird nur mitsamt seinem Hund gebissen.
Hat bei dem Rotti auch einer Versucht. Er sah den von weitem kommen hat seinen Hund auf den Arm genommen und is in ne andere Richtung gegangen. Resultat war das der Rotti hinter her ist, den Mann am Arm und am Oberkörper schwer verletzt hat und der Hund nun Tot ist.
 
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Morgenstern

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AW: Eigenen Hund schützen

Ordnungsamt kann man komplett vergessen!
Die machen erst was, wenn was passiert und man TA Rechnungen vorlegt oder sowas. Oder eben Filme aufnimmt :rolleyes:
So hat man zu mir gesagt... Ordnungsamt könnten nur anfordern an der Leine auszuführen, mehr aber auch nicht..

Ich war ja am Freitag dort.. Hab so ein Hals bekommen..
Die machen erst was, wenn mein Hund zu Krüppel wird.

So war das auch bei meiner Tante, nun ist kann ihr Hund (Border Collie) nie mehr so austoben wie vorher mit seiner Schiene eingeschraubt im Bein, den er für immer tragen muss....

Der Hund, der alle Hunde ohn Grund angreift, ist ein kleiner Jagdterrier.
Der ist mein Nachbar und hat ihn immer frei auf dem Hof...
Wenns wieder vorkommt, trete ich ihm eine auf die Schnauze und fertig.
Ich lasse das NICHT zu, dass er meinen Hund zerfleischt!!!
Auch wenn er so klein ist aber sehr aggressiv...

Ich sage dem Penner jedesmal, dass er den an der Leine halten soll und da grinst der nur blöd rum.

Also wird er dumm gucken wenn ich ihn trete!
Ist mir dann so scheissegal!!!
 
Californiadream

Californiadream

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AW: Eigenen Hund schützen

Den Mann anzeigen, damit der Hund Leinenpflicht bekommt. Der Rottweiler steht auf der Liste der Listenhunde, das wäre somit gerechtfertigt, wenn der so drauf ist, erst recht sien Besitzer. Würde da auch überlegen zu versuchen, dass er Auflagen bekommt im Umgang mit dem Hund, ihn ggf. abgeben muss.

Wenn Hunde aufeinandertreffen und man die Situation nicht mehr vermeiden kann: Von der Leine abmachen.(Wenns ein kliner ist bringts auch nichts ihn zu heben, es sie denn der Hund wo angreift ist so klein, dass er einen nicht umwerfen kann, wenn er in rage ist ;o) die Idee mit dem Wo draufsetzten ist gut!!) Wenn sich die Hunde schon ineinander verbissen haben jar nicht auf einen der beiden einschlagen, erst recht nicht auf den, der angreift (Schrottkuh!). Der Schmerz wird nur auf den anderen Hund übertragen und macht alles agressiver. In dieser Situation nehmen die Hundemeistens ihre Umwelt nicht mehr war, sie merken nicht, dass es ein mensch ist, der sie schlägt, sondern fühlen nur den Schmerz und gehen davon aus, dass sie den wegen dem anderen Hund haben und genau deshalb wird das nur noch wilder und führt zu nichts, ganz im Gegenteil, man machts wesentlich schlimmer. Haben sie sich ineinander verbissen: Den Hund, der zugebissen hat und nicht loslässt an den beiden hinteren Pfoten über Kopf heben, der japst dann nach Luft, in dem Zeitpunkt dann wegnehmen von dem Hund, in den er sich verbissen hatte.
Wenn man Wasser in der Nähe hat Wasser auf die Hunde kippen. Mit dem Auto hupen oder sonstige Situationen erzeugen, die sie erschrecken lassen.
Aber ganz ehrlich, geht ein Rottweiler mit Absichten auf einen Yorki oder so los, dann bringen solche Ratschläge selten wenig was... . Hab die Situation mit einem Schäferhund und einem Dackel mitbekommen, ist ja gut vergleichbar, da kannste machen was du willst, der Dackel hatte null Chance. Trotz Wasser, Kette auf den Boden schmeißen, wie eine gesenkte Sau mit quitschenden Reifen und hupen auf die Hunde losrasen mit dem Auto. Der Schäferhund hatte dem Dackel die komplette obere haut vom Fleisch gerissen. Er hats nur schwer überlebt und hat seitdem ein Trauma.
 
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Annika85

Annika85

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AW: Eigenen Hund schützen

Also ich habe ehrlich gesagt schon mal auf einen Hund eingetreten weil er auf meinen ohne Vorwarnung losgegangen ist. Kurz darauf ist der dann weg weil der Besitzer ihn gerufen hat. Es war auch nichts in er Nähe womit ich hätte zuschlagen können.
Hätte ich meinen auf den Arm genommen hätte der andere mich umgeschmissen oder mich noch gebissen. Es war auch nichts in der Nähe wo ich meinen hätte drauf setzen können (wobei er da eh runter gesprungen wäre) oder ein Zaun wo ich ihn hätte rüber setzen können.
Und nachdem meiner mal von nem Staffordshire fast totgebissen wurde hatte ich immer Pfefferspray dabei, musste aber zum Glück nie verwenden.
 
S

Schrottkuh

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AW: Eigenen Hund schützen

@californiadream
In dem Fall mit dem Rotti hier würde ich es erst gar nicht soweit kommen lassen das der sich in meinen Hunden fest beisst. Ich würd da vorher draufhaun^^
Das er in ner beisserei den Schmerz und die dadurch enstehenden Agressionen auf den anderen Hund ableitet ist klar.
An Hinterbeinen hoch is auch klar, nur mach das mal mit nem Rottweiler ;/

Dem Vieh überraschend zu begegnen ist mein totaler Horror
 
M

Morgenstern

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AW: Eigenen Hund schützen

Rottweiler ist nicht überall auf der Liste!!!
 
B

Betti

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AW: Eigenen Hund schützen

Mein Vater hat vor kurzem so ein Fall gehabt.
Er ist mit seiner Pekinesen Hündin auserhalb gewesen. Dort gibts nen einsamen Bauernhof.
Auf einmal kam aus dem Hof raus ein größerer Hund, und verbiss sich am Kopf vom Hund meines Vaters. So schnell konnt der gar nicht gucken.
Aus Reflex hat er dann den Hund mkit dem Fuß weg getreten, der ist dann auch ein paar Meter weit geflogen.
Dann kam auch schon die Besitzerin, und entschuldigte sich, der Hund hat das wohl zum 1. mal gemacht.

Ich würde auch den andren Hund weg treten, egal, ob der dann verletzt wird.
 
T

Takadoshika

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AW: Eigenen Hund schützen

ich würde an deiner Stelle immer so nen kleines Pfefferspray dabei haben, damit bringst du den "Angreifer" aufjedenfall erstmal zum aufhören! :winke:
 
M

Meerifan

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AW: Eigenen Hund schützen

Ja den Hund auf den Arm nehmen....würde ich nie machen. Da kann er gar nicht weg und nix und man wird nur mitsamt seinem Hund gebissen.
Meine Hündin hätte auf dem Boden überhaupt keine Chance. Was soll eine ältere, fußlahme kleine Hündin gegen einen kräftigen, großen Hund ausrichten können?
Sie würde auch nicht weglaufen (sie wäre eh nicht schnell genug), sondern Schutz bei mir suchen. Bei einem Jacky wäre das schon wieder etwas anderes, aber ich kenne meine Maus. Die wäre auf diese Weise schneller tot als du "Piep" sagen kannst.
 
S

Settergirl

"Danke Milka-Maus"
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AW: Eigenen Hund schützen

Hallo

Also ich kenn da keinen Spaß, wenn es ums Leben von meinen Hunden geht. Da ist mir dann völlig egal, ob der andere Hund dann verletzt ist oder nicht, ich würde dem einen gewaltigen Tritt verpassen.

Wir haben hier auch Hunde die nicht ohne sind und die ohne Warnung zupacken. So weit lass ich es nicht kommen, ich greif schon ein bevor sie meine Hunde überhaupt zu nahe kommen. Wie gesagt, da kenn ich keinen Spaß und keine Rücksicht. Ich sehs überhaupt nicht ein, mir meine Hunde zerbeißen zu lassen. Und man darf auch die psychischen Schäden nach einem Biss nicht vergessen.

Meine Hündin Afra wurde von einem Parson Russel Terrier gebissen und sie hat sich das gemerkt. Wenn nun ein Hund auf uns zustürmt, dann gehts sie sofort auf Kampfbereitschaft. Das hat sie vor dem Hundebiss nie gemacht. Ich hab sie zwar im Griff, meine Hunde sind gut erzogen, aber sowas brennt sich bei denen ins Hirn.

Daher, wenn ein Hund dementsprechend herstürmt, dann muss der Besitzer damit rechnen, dass ich dem Hund einen gewaltigen Tritt verpasse. Und da ists mir völlig gleich ob das nun ein Dackel, Mischling, Hoverwart oder Rottweiler ist. :fg: Ich warne die Besitzer mit solchen Hunden aber vorher schon. Wenn diese lachend erzählen, ihr Hund habe erst wieder so eine kleine Ratte fast gefressen, dann sag ich immer in einem ganz netten Ton, schön sollte ihr Hund meinen auch nur zu nahe kommen, dann können sie ihn von der Straße kratzen. Noch hatte ich mit diesen Hunden keine Probs. Ich hoffe es bleibt auch so.

Ich hab mittelgroße Hunde, die hätten keine Chance gegen Hunde größerer Rassen.

LG :winke:
 
D

devil

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AW: Eigenen Hund schützen

Hmm, ich war noch nie in der Situation, dass der andere Besitzer nicht eingegriffen hätte, und eigentlich kommt es ja gar nicht zu solchen Situationen, man hat ja die eigenen und auch die fremden Hunde immer so im Auge, dass man vermeidet, das sowas passiert...

Naja, und wenn meine sich mal raufen, dann reicht es eigentlich, wenn ich sie rufe... bzw. anpflaume. Wenn natürlich der Andere dann wieder anfängt, dann geh ich auch dazwischen, und da krieg ich, wen ich kriege.

Aber das lange her, das sowas vorkam, hier scheinen die Leute auf ihre Hunde zu achten und meine sind ja auch nicht ganz so klein und ziemlich schnell. :fg:
 
N

Naddel81

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AW: Eigenen Hund schützen

Ich hab so ne Situation leider auch schonmal miterleben müssen. Mit dem Ergebnis daß mein kleiner Hund tot ist.
Ich hatte nen Yorkie und der angreifende Hund war ein Riesenschnauzermix oder sowas in der Art. Ich hatte meinen Kleinen an der Leine als ich ums Eck kam und den anderen Hund frei laufend gesehen habe. Der andere Hund hatte meinen Hund zu dem Zeitpunkt aber noch garnicht gesehen und ich nahm meinen Kleinen dann schon rein prophylaktisch auf den Arm, hab ihn unter der Jacke versteckt und bin dann so mit bißchen Abstand an dem Mix vorbeigelaufen. Hat auch wunderbar funktioniert, meiner hat keinen Pieps von sich gegeben.
Ja, dann war ich schon einige Meter an dem Hund vorbei als ich meinen wieder runtergelassen hab. Und dann hörte ich hinter mir plötzlich das Geräusch von kratzenden Krallen auf dem Asphalt, also das Geräusch halt wenn ein Hund auf dich zurennt.
Ich drehte mich um und sah nur noch wie der Mix auf uns zurannte. Das ging so schnell daß ich überhaupt nicht mehr irgendwie reagieren konnte.
Der andere kam angeschossen, kein bellen, kein knurren, mein Kleiner hat sich noch auf den Rücken geschmissen um sich zu unterwerfen, aber der andere hat ihn sich sofort geschnappt. Er hat ihn in den Bauch gebissen und ist mit ihm weggerannt. Ich stand da, hab geschrien und konnte aus der Ferne nur noch zusehen wie er meinen Kleinen fast zu Tode geschüttelt hat. Er hat ihn geschüttelt, hat ihn dann fallen lassen, hat ihn dann wieder in den Bauch gebissen und ist dann wieder mit ihm weggerannt. Und so ging das insgesamt glaub fünf mal. Er hat erst von ihm abgelassen als meiner fast keine Lebenszeichen mehr von sich gab.
Ich bin dann hingerannt, hab ihn hochgenommen und bin sofort zum TA. Aber es hat alles nichts mehr geholfen. Die komplette Bauchdecke war aufgerissen und die Gedärme hingen raus. Von der Gehirnerschütterung und den Knochenbrüchen mal ganz abgesehen. Man konnte ihn nur noch einschläfern.

Ich hatte ne ganze zeitlang ein richtiges Trauma deswegen. Heute gehts wieder und ich krieg nicht gleich Angstzustände wenn sich 2 Hunde begegnen. Aber die Schreie von meinem Kleinen hab ich bis heute nicht vergessen.
 
B

BlackPanther05

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AW: Eigenen Hund schützen

Mein Hund wurde auch schon ein Mal von einem Schäferhund angegriffen. Da mein Hund sich nicht wehrt, musste ich das für ihn übernehmen. Ich hab den Schäferhund in die Schnauze getreten und ihn zwischen meinen Beinen gestgeklemmt und ihm die Schnauze zu gehalten. Ich weiß, dass die Situation sehr gefährlich war, aber der Besitzer ist sofort gekommen und hat den Hund weggeführt. Als ich irgendwie unüberlegt gesagt habe "Beim nächsten Mal stirbt er" läuft er nur noch angeleint durch die Gegend.

Ich war so entsetzt und so wütend. Konnte nicht verstehen wie unachtsam Hundehalter sein können. Im Nachhinein habe ich dann erfahren, dass es nicht die erste Auseinandersetzung war.
 
P

patch

Gast

AW: Eigenen Hund schützen

hallo,

also ich kenne das problem nur zu gut, meine sind immer an der leine, und wir haben hier einige leute die ihre immer rennen lassen! ich möchte nicht das sie ihren hund zu meinem american stafford lassen, er war früher super verträglich, ist dann aber von zwei freilaufenden "meiner macht nix" hunden gebissen worden - meiner trug einen maulkorb und konnte sich nicht wehren...

das ende vom lied, meiner ist nun unsicher, ich werde auch nervös, also lassen wirs lieber sein, bevor die stimmung kippt...
leider verstehen die leute das nicht! hier ist immer eine mit nem golden retriever, die läßt die töle immer ewig weit weg laufen, und überall hinrennen. letztens stand er knurrend vor uns, meiner hat nix dazu gesagt da er ein spielzeug im maul hatte. als ich sie dann gebeten habe ihn wegzuholen meinte sie nur wenn ich ein problem hätte solle ich MEINEM einen maulkorb anziehen oder nen anderen weg gehen...

das habe ich so oft, die leute reagieren auf ein "ich möchte das nicht" einfach nicht!

also wenn ein hund einem bedrohlich wird hab ich ein paar tips:

- nach leibes kräften den hund anschreien! die meisten sind irritiert und entfernen sich!
- zu der benutzten leine noch eine zwei meter leine umhängen, und wenn nötig erst in richtung des hundes und wenns gar nicht anderst geht, geziehlt auf den hund schlagen! treten ist in der situation natürlich auch erlaubt (aber bitte in maßen und kein pekinesen-fußball spielen!) alles ist besser als eine handfeste beißerei...
- pfefferspray ist auch gut, hat aber den nachteil das man immer den wind etwas im auge haben muss... ich habe ihn bis jetzt nur einmal gebraucht, das war aber gegen nen hundehalter, der nach meinem hund getreten hat... im allgemeinen beruhigt es aber schon die nerven wenn man weiß das man ihn in der tasche hat!!

ist der hund natürlich so wie beschrieben, das er schon für so was bekannt ist und auch ohne zu zögern beißt, würde ich es auf jedenfall auch dem amt melden!
leider rehagieren ämter gerne so, das sie fragen ob dem hund schon was passiert ist, sagt man nein, ist die sache für sie erledigt!!

eine weitere möglichkeit wäre die polizei, da könnte einem aber das gleiche schicksal blühen wie beim ordnungsamt.

was einen versuch wert wäre, wäre sich auf dumm zu stellen! einfach anrufen, und sagen das du dir nicht sicher bist, was das für ein hund ist, aber sieht aus wie ein pit bull! dann rennen die mit sicherheit! keine ahnung ob sie dann noch was machen wenn sie merken das es ja "nur" ein rottweiler ist, aber zumindest müssen sie sich mal drum kümmern und der typ ist auch mal generft!

gruß

patch
 
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