an die Reiter: Aufbau von Kondition und Gleichgewicht fördern beim Pferd...

Diskutiere an die Reiter: Aufbau von Kondition und Gleichgewicht fördern beim Pferd... im Weitere Nagetiere und Exoten Forum im Bereich Kleintiere und Nager; Hallo, könnt ihr mir Tipps geben??? Wir haben nun unser Pferd und Stella hat eindeutig eine schlechte Kondition, da sie viel gestanden hat...
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Annette D.

Gast
Hallo,

könnt ihr mir Tipps geben???

Wir haben nun unser Pferd und Stella hat eindeutig eine schlechte Kondition, da sie viel gestanden hat.

Außerdem muss ich ihr Gleichgewicht fördern, was kann ich da für Übungen mit ihr machen?
 
26.10.2008
#1
A

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Gast

Sonali

Sonali

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Hallo!

Ist zwar schon etwas länger her mit meiner Pferde-Zeit, aber trotzdem:

Wenn sie lang gestanden hat, würd ich ganz langsam anfangen mit spazieren gehen, leichtes longieren usw.
 
W

whatever

Gast
Ich würd auch mit leichtem longieren anfangen. Galopp erstmal außen vor lassen.
Immer schön ausbinden, damit sie ihren Rücken freigibt und lernst sich auszubalancieren.
 
S

Sanni2107

Gast
Hallo !

Im leichten Trab an die Longe. 1 Woche lang nur so, dann mit Stangen auf dem Boden anfangen zu arbeiten.
Das lockert die Muskulatur , fördert die Durchblutung und bringt Kondition !

Am Anfang erstmal 20 Minuten bis halbe Stunde. Dann langsam erhöhen !


Gruß Alexandra
 
T

tinker

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Kondition: Lange Schritt- und Trab- Einheiten, erst mal nicht galloppieren... Spazieren gehen... lockeres Traben an der Longe (häufigen Seitenwechsel nicht vergessen... am besten Doppellonge)

Gleichgewicht: Doppellongenarbeit... Stangentraining... gaaaaanz viel Bodenarbeit!

Vom Ausbinden halte ich persönlich nicht viel... ich longiere lieber mit der Doppellonge und trabe mein Pferd erst an, wenn es schön locker im Rücken schwingt. Beim Antraben darauf achten, dass der Rücken immernoch schwingt und sie den Kopf nicht hochreißt... wenn der Kopf hoch geht, kann sie nicht mehr mitschwingen. Dann sofort durchparieren und nochmal versuchen!
Wenn du sie so darauf trainierst, in Dehnungshaltung zu gehen, brauchst du auch keine Ausbinder mehr... dein Pferd wird schnell merken, dass es so angenehmer zu laufen ist und wird bald von ganz alleine runterkommen!

Fang langsam an und überfordere sie nicht...

Liebe Grüße, Jana
 
W

Wuseline

Gast
Hallo,

also ich persönlich ziehe da immer die langen Schritt ausritte vor,
am langen Zügel, viel bergauf und bergab...
und immer viel Schritt... schritt und bisschen trab...
das hat schon manches Pferd bei uns viel Spass, Muskeln und Kondition
bei der Arbeit gebracht

Liebe Grüsse und .. herzlichen Glückwunsch.. jetzt ist sie endlich da!!
 
A

Asrael

Gast
ja, schritt ausritte sind ganz gut, aber wenn sie lange nicht geritten wurde, passt der sattel nicht mehr optimal und der reiter drückt auf den unbemuskelten rücken....

daher denke ich sollte ganz zu anfang spazieren gehen, longieren und bodenarbeit im vordergrund stehen!

die kondition kann man eh nur ganz langsam steigern/aufbauen, genauso wie die muskulatur. das braucht halt zeit und darf auch nur langsam gesteigert werden, weil sonst verletzungen drohen und das pferd schnell überfordert ist und die lust verliert.
 
A

Annette D.

Gast
Das sie lange gar nicht mehr geritten wurde, kann ich so auch nicht sagen.

Stella stand auf einem Ferienhof, in den Sommerferien ist sie durchschnittlich 1 Schulstunde am Tag gegangen, aber oft mit Anfängern, so dass sie viel Schritt gegangen ist.
Vor den Herbstferien hat sie 3 Wochen auf der Koppel gestanden und in den Ferien habe ich sie 1x tgl. geritten, dann hat sie wieder über 14 Tage gestanden, bis sie zu uns gekommen ist.

Am Samstag habe ich sie zum 1. Mal in der Schulstunde geritten und das war nur Schritt und Trab, ganz kurz nur Galopp und sie war klatschnass.
Heute habe ich sie 25 Minuten longiert und sie fing leicht an zu schwitzen, habe dann aufgehört, da ich denke, es war genug.
Sie hat allerdings auch ein gutes Teddyfell, aber mir wurde von den Vorbesitzern eingeimpft, sie nicht zu scheren...

Hier mal 2 Fotos, sind nicht so gut, aber andere habe ich noch nicht.



 
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Asrael

Gast
hehe, aber wenn sie wegen des fells schwitzt, kannst du so gut wie nichts machen.

wenn sie beim scheren ausflippt, würde ich halt fast nur schritt gehen.

das hat dann ja nichts mit der kondition zu tun!
 
A

Annette D.

Gast
hehe, aber wenn sie wegen des fells schwitzt, kannst du so gut wie nichts machen.

wenn sie beim scheren ausflippt, würde ich halt fast nur schritt gehen.

das hat dann ja nichts mit der kondition zu tun!

Ich glaube schon fast, dass ihr Schwitzen eine Kombi aus Stress (habe sie ja erst seit 1,5 Wochen), wenig Kondition und eben ihrem Teddyfell ist...

Aber komplett scheren mag ich sie jetzt auch nicht, denn dann muss ich sie ja eindecken. Oder ich schere ihr nur den Hals? Ach, ich weiß auch nicht so recht...*grübel*
 
T

tinker

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Ich würd sie gar nicht scheren... mach ich bei meinem Pferd auch nicht!
Wenn sie nachm Reiten sehr verschwitzt ist, reite ich lange Schritt, damit sie abkühlen kann (trocken reiten nennt sich das zwar, aber trocken wird sie davon auch nicht :D ) und stell sie danach eine Stunde mit Abschwitzdecke in die Reithalle oder, wenn die Halle grad genutzt wird, in die Box.
Wenns draußen einigermaßen warm und windstill ist, stell ich sie auch raus und nach einer Stunde nehm ich dann nur noch die Abschwitzdecke ab.
Dann ist sie zwar auch noch nicht trocken, aber sozusagen kalt... dann lass ich sie einfach laufen...
Funktioniert bei uns super :top:
Liebe Grüße und viel Spaß mit der Süßen...
Jana
 
CorvusCorax

CorvusCorax

caviaphiles pegaeselchen
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also, wenn du wirklich seeeeehr sehr viel zeit und geduld hast, würde ich dir ein training alla tellington-jones oder so raten... ich habe selber so etwas gemacht (allerdings nach klaus-ferdinand hempfling.. das buch hatte ich halt schon da ^^) und ich war ehrlich total überrascht wie positiv sich mein hoppa entwickelt hat... angefangen bei unserer beziehung zueinander, ihr verhalten an sich (war früher so der typ *kann nicht stillstehen* und *hinter jedem busch lauert der säbelzahntiger*) und auch ihr körpergefühl...
meine lotte hatte schon immer ein problem sich gut zu biegen und in der bahn ist sie eigtl immer im kreuzgalopp angesprungen. ich hab dann diese übungen angefangen und nach etwa vier wochen hab ich gemerkt, wie sie plötzlich angefangen hat sich zu biegen, gut unterzutreten und sich auch von selbst versammelt hat...

bei diesen methoden wird eben das pferd sehr viel frei gearbeitet und durch spezifische übungen lässt sich da denk ich auch sehr viel machen (vom spaßfaktor mal abgesehen, also zumindest mir als auch meinem pferd macht das sehr viel spaß)
 
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Annette D.

Gast
also, wenn du wirklich seeeeehr sehr viel zeit und geduld hast, würde ich dir ein training alla tellington-jones oder so raten... ich habe selber so etwas gemacht (allerdings nach klaus-ferdinand hempfling.. das buch hatte ich halt schon da ^^) und ich war ehrlich total überrascht wie positiv sich mein hoppa entwickelt hat... angefangen bei unserer beziehung zueinander, ihr verhalten an sich (war früher so der typ *kann nicht stillstehen* und *hinter jedem busch lauert der säbelzahntiger*) und auch ihr körpergefühl...

bei diesen methoden wird eben das pferd sehr viel frei gearbeitet und durch spezifische übungen lässt sich da denk ich auch sehr viel machen (vom spaßfaktor mal abgesehen, also zumindest mir als auch meinem pferd macht das sehr viel spaß)

Geht das in die Richtung von Parelli oder ist das wieder was ganz anderes???
Mal wacker googeln geh.
 
CorvusCorax

CorvusCorax

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ja, ich glaub parelli ist auch so etwas in der art

bei tellington-jones weiß ich, dass man sich da so eine art spielplatz aufbauen kann, mit wippen, reifen, toren, planen etc.

parelli hab ich grad gar keine ahnung was man da so alles machen kann und ansonsten gibts ja noch monty roberts oder andrea kutsch und unzählige andere *uff*
am besten man schaut mal was einem am ehesten zusagt ^^
 
H

Heissnhof

Gast
Damit baut man aber keine Kondition auf - bestenfalls ein verbessertes Gleichgewicht und eine gute Beziehung zum Pferd. Leider wird die Bodenarbeit oft zur Ausrede, sich nicht mit dem Reiten auseinander setzen zu müssen. Bodenarbeit kann immer nur vorbereiten, reiten muß man auf dem Pferd - sie gehört damit nicht überbewertet, wie es heute modern ist.

Für Aufbau der Kondition sind Schittausritte gut. Es geht weniger um die Länge des Rittes, als um das Tempo. Ein flott gerittener Schritt dehnt Muskeln und Sehnen, so daß die Muskeln gut durchblutet werden und sich entwickeln können. Die Gelenke und Sehnen werden geschont. Allmählich Trabstrecken einbauen.
Schwitzen alleine zeigt nicht unbedingt die Kondition an. Sie hat viel Fell und so kalt ist es nicht. Ausschlaggebend ist mehr, wie schnell sich nach Anstrengung die Atmung beruhigt.
Für Verbesserung der Biegsamkeit ist immer noch eine korrekte Gymnastizierung das allerbeste. Fang an, sie durch Zuhilfenahme des inneren Schenkels (wirklich am Gurt) nach innen und außen zu stellen. Nimmt sie den inneren Zügel als stellend an, nimm den äußeren dazu. Achte auf eine strenge und konsequent nachgiebige Hand. Was Du in der Hand hast, hat das Pferd nicht in der Hinterhand. Reite zu Beginn Schenkelweichen, um den Schenkelgehorsam zu trainieren und entwickele daraus ein korrektes Schulterherein. Natürlich auch die gängigen Biegeübungen, Volten, Schlangelinien durch die Bahn etc. reiten. Ein gut gymnastiziertes Pferd hast Du, wenn Du längere Zeit, Seitengänge im Trab geritten bist - und zwar alle - Schulterherein, Travers, Renvers und Schulterheraus - letzteres wird oft vergessen). Auch bald Traversalen einbauen. Die Pferde brauchen bei durchschnittlicher Veranlagung um ein Jahr, bis sie das drauf haben, aber das mit einem Reiter, der das beherrscht.
Wie heißt das so schön? Die Seitengänge reitet man im Schritt zum Erlernen, im Trab zum Gymnastizieren und im Gallopp zur Vollendung. Bis zur GAllopptraversale braucht man meist einige Jahre, aber man wird belohnt mit einem traumhaften Gefühl. Achte vor allem auf wirklcih guten Unterricht. Häufig wird an den Zügeln mehr gezogen, als daß auf die REaktionen des Pferdes angemessen reagiert wird - das ist in gängigem "Dressurunterricht" leider Gang und Gäbe. Bessere Ausbildungsmethoden lernst Du bei altklassisch orientierten Lehrern. Du wirst merken, daß man erst richtig reiten lernt, wenn man längere Zeit ein einzelnes Pferd reitet, auf dem man nur selber sitzt. Dann bekommt man erst die Rückkopplung über das, was man dem Pferd vermittelt. Machst Du nicht innerhalb kurzer Zeit spürbare Fortschritte, glaube keinen Sprüchen von Reitlehrern, sondern suche Dir einen besseren. Bei guter Anleitung geht es zunächst recht zügig voran. Glaube Deinem Gefühl.
Ein Pferd baust Du parallel mit Deinen eigenen Reitfähigkeiten über Jahrzente auf - also langen Atem bewahren. Bis die Seitengänge fließend und der Gallopp rund und gesetzt sind, kann es Jahre dauern.

Viel Spaß!!! :top:
 
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