Wieviel Geld würdet ihr für eure Schweine beim TA "investieren"?

Diskutiere Wieviel Geld würdet ihr für eure Schweine beim TA "investieren"? im Allgemeines Forum im Bereich Meerschweinchen; Hallo an alle :winke: Ich möchte heute mal ein Thema eröffnen, dass mir schon lange unter den Nägeln brennt. Also ich lese ja auch oft die...
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Schweinchenfreundin

Gast
Hallo an alle :winke:
Ich möchte heute mal ein Thema eröffnen, dass mir schon lange unter den Nägeln
brennt.

Also ich lese ja auch oft die Krankheiten-/Kastrationsecke und bin sehr oft überrascht, wieviel Geld die Leute manchmal so für ihre Tiere beim TA lassen.
Versteht es nicht falsch, aber ich wüßte nicht, wie ich so viel Geld aufbringen sollte, wenn eines meiner Schweine so krank werden würde wie z.B. Saphiras Max.
Ich glaube, dass ich für mein Schwein soviel Geld nicht ausgeben würde.
Klingt vielleicht hart, denn ich hänge schon an den Tieren, aber 1800 Euro wären einfach nicht drin.
Ich weiß auch nicht, ob es in dem Fall einer schweren Krankheit es wirklich artgerecht wäre, das Tier wochen-und monatelang zu päppeln und ob ich das mit meinem Gewissen vereinbaren könnte.
Ich spreche nur für mich, es soll also kein Vorwurf an andere Forenmitglieder sein.
Ich weiß auch nicht, ob ich im Falle des Falles eher fürs Einschläfern entscheiden würde, da ich noch nie gesehen habe "wie ein Schwein kämpft".
Den Ausdruck habe ich schon oft gelesen.
Wie seht ihr das? Bin ich dadurch ein schlechterer Halter als andere?
Bin also gespannt auf eure Antworten.

LG Susa

Das gilt im Übrigen nur für von mir nicht selbst verschuldete Krankheiten, wenn z.B. einer meiner Kaninchen Plaste frisst, weil ich nicht aufgepasst habe, dann wird er operiert, egal, was es kostet.
 
Zuletzt bearbeitet:
08.10.2007
#1
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Gast

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Princess Serenity

Gast
Ich würde in jedem Fall um mein Meerschweinchen kämpfen, mit ihm kämpfen,wenn noch Hoffnung besteht!
Da spielt Geld für mich keine Rolle!
Ich denke, wenn man sich Tiere anschafft, muss man mit teilweise sehr hohen Kosten rechnen! Darum sei eine Anschaffung von Meerschweinchen oder anderen Tieren auch gut überlegt!
Denn man trägt ja die volle Verantwortung für die Tiere!!!
 
Zuletzt bearbeitet:
S

Schokomuffin

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Für meine Tiere würde ich mein letztes Hemd geben, keine Frage. Und wenn meine Möglichkeiten ausgeschöpft sind, würden mir meine Eltern noch helfen.

Allerdings sind bei Kleintieren die Kosten ja eigentlich schon relativ eingeschränkt (anders wie bei Hund oder Pferd) - 1800 Euro sind nun wirklich utopisch. Ich glaube nicht, dass jemals ein Meerschweinhalter diese Grenze überschritten hat. :aehm:
 
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Tanja

Gast
So viel wie nötig wäre, damit Schweinchen wieder gesund wird... Da gibt es kein Limit. An den Haustieren wird bei mir nicht gespart.
 
Kerstin:)

Kerstin:)

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Schwierige Sache.

Einerseits soll man ja nur soviele Tiere halten, wie man sich leisten kann, und der TA gehört zwangsläufig dazu.

Andererseits wüßte ich tatsächlich auch nicht, ob ich "mal eben" 2000 € für die Behandlung eines Tieres hinlegen würde (mal davon ab kann ich das gar nciht auf einen Schlag).

Ich denke, man muß für sich selbst wissen, wo die Grenze der Belastbarkeit liegt. Ich könnte auch nicht monatelang päppeln, denn arbeiten muß ich ja auch irgendwann, um die ganzen Gurkeneinheiten zu verdienen.
 
T

Tanja

Gast
Wenn so hohe Summen wie 2000 EUR zu erwarten wären, hätte ich schon eine Tierversicherung. Ich glaube, das ist eher was, was bei größeren Tieren passieren kann, Hund, Katze, Pferd... Aber mit mehreren hundert EUR kann ich umgehen. Die würde ich ausgeben.
 
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Meerli75

Gast
Ich denke schon das bei den meisten und mir auch die Grenze nach oben ziemlich hoch ist.
Ich könnte nicht mehr schlafen,wenn ich sagen würde das mir die OP zu teuer ist und das Schweinchen deshalb einschläfen lassen würde.


Für die Katze werden wir jetzt noch eine Krankenvericherung abschliessen,die es ja leider für die Schweinchen nicht gibt,der Hund wird leider nicht mehr aufgenommen.
 
S

Schweinchenfreundin

Gast
Doch, Schokomuffin, diese Grenze wurde schon überschritten.
Also ich denke, es hat auch etwas mit dem Anschaffungspreis/Wiederbeschaffungswert (harte Worte)zu tun.
Ich kann doch nicht (sagen wir mal) 600 euro für ein Tier ausgeben, das mich 25 euro gekostet hat. :verw:
Ich für meinen Teil mache da auch Unterschiede bei meinen Tieren.
Für meinen Hund würde ich das Geld irgendwie locker machen, denn am Hund "hänge" ich viel mehr als an den Schweinchen.
Und meine Hündin hat auch 600 Euro gekostet. Ich habe ne engere Beziehung zu ihr . Was aber nicht am Geld liegt, sondern daran, dass es ein Hund ist. :lach:
Wenn es danach gehen würde, dass sich viele die TA-Kosten nicht leisten können, dann dürften doch die wenigsten Schweinchen haben-oder?

LG Susa

Muss erstmal die Kinder von der Schule holen, ich freue mich über rege Teilnahme und schreibe später (so in 2 Stunden)weiter.
 
T

Tanja

Gast
Ich würde mir schreckliche Vorwürfe machen, wenn ich mein Tier nicht behandeln lassen würde, weil es zuviel kosten würde. Ich würde immer denken, dass es vielleicht noch leben könnte, wenn ich es hätte machen lassen. :ungl: Daher gebe ich lieber das Geld aus und wenn es dann doch stirbt, hat man wenigstens alles getan, was man konnte und hat ein reines Gewissen. Ich hab aber auch nur so viele Tiere, wie ich mir leisten kann. Auch wenn sie rein rechnerisch keine 10 EUR wert sind, ich hab die Verantwortung übernommen, also kümmere ich mich um sie, auch wenn es viel Geld kostet.
 
C

Cavial

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Kann mich nur anschließen. Soviel wie nötig wäre.
Ist zwar jetzt Off-Topic, aber wie setzen sich die 1800 € zusammen oder war das jetzt nur ein Beispiel.
 
Q

QueenKali

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ganz einfach: soviele €uronen die nötig sind, bis schwein wieder gesund ist ;)
 
S

Saphira

Gast
1800 Euro sind nun wirklich utopisch. Ich glaube nicht, dass jemals ein Meerschweinhalter diese Grenze überschritten hat. :aehm:
Doch, ich! ;)
Mein Max hat mich -wie oben schon gesagt- in den letzten 5 Monaten (inzwischen sind es sogar) mehr als 2000 Euro beim TA gekostet. Und ob es nun dabei bleibt ist auch noch ungewiss.

Ehrlich gesagt: Hätte ich vorher gewußt, dass es darauf hinaus läuft, hätte ich es mir auch zweimal überlegt. Nun ist es zu spät und Max IST ein Kämpfer.
Ich glaube nicht, dass irgendein anderes meiner Schweine das geschafft hätte, was Max geschafft hat.

Aber wir haben gekämpft und für den Moment haben wir gewonnen. Ich war auch oft genug kurz davor alles hinzuschmeißen, hab mich sogar einmal, als es ganz schlimm war, entschlossen Max einschläfern zu lassen und deswegen den nächsten Termin bei Dr. Schweigart abgesagt. Und plötzlich kam wirklich über Nacht die Wende. Da mussten wir dann einfach weitermachen.
Und es hat sich gelohnt.

Nochmal könnte ich mir sowas auch nicht leisten. Mein Erspartes ist arg zusammengeschrumpft.
Ich plane bei Haustieren IMMER eine 4stellige Summe an TA-Kosten ein, die ich auf die hohe Kante lege. Ich weiß, wie schnell es weg ist. Anders hätte ich mir das auch nicht leisten können.

In die 2000 Euro sind Spritkosten für die Fahrten nach Holzwickede und Kosten des Päppelfutters (immerhin auch 10 Euro pro Dose, die zu Bestzeiten gerade 1 Woche hielt) nicht mit eingerechnet.
 
Kerstin:)

Kerstin:)

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Das hängt aber auch von der Therapie des Tieres ab.

Wenn man schon x Therapieversuche hinter sich hat, die nur kurzzeitig Besserung gebracht haben, ist es auch die Frage, ob man den genausowenig aussichtsreichen x+1ten Versuch auch noch startet, oder ob das nciht eventuell zuviel wird.
 
E

Emi

Gast
Es kommt immer auf die persönliche Situation an.

Ich habe einen TA wo ich "anschreiben" lassen kann, das macht für mich einiges leichter.

Die Augenentfernung zu Ostern bei meinen Pauliiiiinsche hätte ich nicht mal eben so bezahlen können, innerhalb von 3 Tagen 250€ auf den Tisch legen fällt auch mir schwer.

Dann die ganzen Notschweinchen........................
Ich kann pi mal Daumen sagen das ich ca 80€ jeden Monat für Schweinchen beim TA lasse, OHNE Kastrakosten. Es kann in einen Monat aber auch schon mal mehr sein.
Wenn ich da nicht anschreiben könnte, könnte ich keine Notschweinchen mehr aufnehmen.

Wie gesagt: die persönliche Situation, der TA und noch einige andere Dinge zählen. Man kann nicht pauschal sagen Soviel gebe ich aus und dann ist Schluß.

LG Gabi
 
Zuletzt bearbeitet:
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Saphira

Gast
Wie setzen sich die 1800 € zusammen oder war das jetzt nur ein Beispiel.
Ich bin das Beispiel, deswegen antworte ich mal. :D Leider ist die Summe nicht erfunden.
Wie ich schon geschrieben habe sind es mittlerweile über 2000 Euro. Für den Moment haben wir aber erstmal Ruhe, auch wenn Max nicht als "geheilt" entlassen wurde. Wir sitzen alle auf glühenden Kohlen und trauen unserem Glück noch nicht so recht über den Weg.

Die 2000 € sind reine TA-Kosten inkl. der Kosten für die verschriebenen und vom TA mitgegebenen Medikamente. OPs sind ebenfalls enthalten. Durchnittlich kommen wir da auf 100 Euro pro Woche - und das über 5 Monate. Durchschnittlich. Die OPS und Anfangstherapien haben natürlich mehr gekostet, die Nachbehandlungen weniger.

Was NICHT mit eingerechnet ist:
- Päppelfutter (Das sind sicher nochmal 200 €)
- Spritkosten (Holzwickede liegt ja auch nicht gerade um die Ecke)
- diverse Liter Sab Simplex, die Max inzwischen konsumiert hat. ;)

Zugegeben: In den Kosten sind 2 Therapieversuche enthalten, die... nun sagen wir mal, das Ganze nicht gerade besser gemacht haben. Wäre ich direkt zum richtigen TA gegangen, hätte ich was sparen können. Nun ja, durch gebohrte Löcher läßt sich gut gucken.
Das ändert nichts an der Tatsache, dass das Geld beim TA gelandet ist. ;)
 
R

Rosalie

Gast
Wenn ich dem Tier damit wirklich helfe kenne ich keine Grenzen und habe zum Glück einen toleranten TA der sich auf Ratenzahlung einlässt.
 
theresia

theresia

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Solange eine reelle Chance besteht auf Heilung,gebe ich jede Summe.
Hier ist es meiner Meinung nach sehr wichtig,einen TA zu haben,der keine falschen Hoffnungen macht.Das könnten wir noch probieren und das und das, nur um noch etwas zu kassieren,was letztendlich nichts nutzt,finde ich unfair.
 
Meerie-Mama

Meerie-Mama

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mein mann würde mir was husten wenn ich so viel für ein tier ausgeben würde. ich geb ja schon viel für sie aus und renn auch immer zum doc wenn was ist, egal was es kostet...aber das sind dinge die noch nie mehr als 100 euro gekostet haben. und mehr würde ich auch nicht ausgeben glaub ich...eine op die dem tier vielleicht 6 monate schenkt würd ich nciht machen lassen. man muss ja auch abwägen. aber die tendenz liegt ja so, dass die kinderlosen tierhalter weit aus mehr für ihr tier ausgeben als leute mit kindern. da sieht man die prioritäten anders denk ich.
 
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