Entscheidung der Tierärztin...

Diskutiere Entscheidung der Tierärztin... im Allgemeines Forum im Bereich Meerschweinchen; Hallo, nachdem ich längere Zeit darüber nachgedacht habe, wollte ich doch mal euch dazu fragen: Eine befreundete Züchterin (auch gelegendlich...
C

Caro1989

Gast
Hallo,

nachdem ich längere Zeit darüber nachgedacht habe, wollte ich doch mal euch dazu fragen:

Eine befreundete Züchterin (auch gelegendlich im Forum) hatte ein trächtiges Weibchen,
das wohl Probleme hatte.
Sie ist zu einer (meiner) Tierärztin gegangen.
Ich halte viel von ihr (der TÄ). Sie kennt sich super mit MS aus.

Naja; sie hat am Dienstag festgestellt, dass eines von 2 Babys tot war.
Sie wollte noch bis Freitag warten, bevor sie was macht.

Die Sau hat dann irgendwann geworfen. Alle Babys tot und sie selbst musste eingeschläfert werden.

Nun mein Zwist: Hätte man der Sau nicht rechtzeitig wehenfördernde Mittel spritzen können um sie zu retten?
Tote Babys im Mutterleib vergiften doch nicht nur die Geschwister, sondern auch die Mutter...!?
Wie ist die Entscheidung der TÄ ,so lange zu warten, zu begründen?
Kann man sie begründen?

PS.: Ich wusste nicht, wo das am besten reinpasst...also bitte verschieben, wenns falsch ist!
 
31.10.2007
#1
A

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Gast

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T

Tina12

Gast
eigentlich hätten die babys sofort raus gemusst, um wenigstens noch die mutter zu retten :eek3:

Edit: außer die mutter war auch schon sehr schwach und hätte keine op (kaiserschnitt) o.ä. überlebt.
 
Zuletzt bearbeitet:
A

Amatico

Gast
Puuuuuuuuh das ist schwer, aber ich denke das kein einziger hier aus diesem Forum befügt ist dir eine Kompetente Antwort zu geben da hier keiner den Berufes eines Tierarztes ausübt.

Begründen kann es die Tierärztin nur selber, denn sie hat sich dafür entschieden zu Warten.
Holt euch doch mal die Meinung eines anderen Tierarztes ein um auf der sicheren seite zu sein.

LG
 
C

Caro1989

Gast
Genau das habe ich auch gedacht.

Jetzt weiß ich nicht, ob ich bei meiner TÄ bleiben soll...
Eigendlich ist sie toll und hält auch selbst MS und hat viel Ahnung.

Aber durch diese Fehlentscheidung bin ich echt verunsichert.

Gerade als Züchter muss man sich doch auf seinen TA verlassen können...

Vielleicht wusste sie es auch einfach nicht besser?

Wenn ich da bin, dann höre ich mir meist ihr Entscheidung an und sollte die nicht mit meiner
übereinstimmen, dann frage ich ganz einfach nach.
Ist bisher aber erst 1x vorgekommen, da sie sonst immer "richtig" entscheidet.(also aus meiner Sicht)
 
C

Caro1989

Gast
@Amatico

Ich weiß;...aber die meisten Züchter werden den Fall doch bestimmt schon mal gehabt haben und könnten dazu was sagen....

Eine 2. Meinung einholen wäre natürlich das sinnvollste gewesen.
Nur leider gibt es hier keinen TA dem man soviel zutrauen kann....

Die sind alle mehr auf Großvieh oder Hunde und Katzen speziallisiert...
 
A

Amatico

Gast
Nicht nur Regional denken sondern auch Überregional.
Uni Leipzig (sitz ein sehr guter Professor mit dem ich mal Telefoniert habe wegen eines Medikamentes zu einer bestimmten Krankheit, allerdings nicht bei Meerschweinchen) gibt z.B. gerne und gute Auskünfte. Dann einige Kleintierspeziallisten, die geben auch sehr gerne Auskunft.
Das sollte daher kein größeres Problem sein im Zeitalter der Telefonflatrate oder? :rolleyes:
 
W

Wildkaetzchen

Gast
Naja, eigentlich sollte die TÄ doch wissen, dass wenn etwas tot ist, es die Mutter vergiften kann.
Vor allem da man ja auch nicht weiß, wielange es schon tot war. Es hätte gleich gehandelt werden müssen.
 
A

Abby

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Naja, eigentlich sollte die TÄ doch wissen, dass wenn etwas tot ist, es die Mutter vergiften kann.
Vor allem da man ja auch nicht weiß, wielange es schon tot war. Es hätte gleich gehandelt werden müssen.
Der Meinung bin ich auch.
Finde die Entscheidung sehr komisch und würde auch zweifeln ob ich wieder hin gehen würde.

Vielleicht kannst Du mal wegen der Ärztin reden?
Also daß Du die Entscheidung nicht verstehst und so.
Vielleicht kann sie es Dir ja erklären.
Hat Deine Freundin nicht gefragt, wieso man nicht eher was gemacht hat?
 
N

natalie76

Gast
is aber auch bei menschen manchmal so (kenne selber einen fall) das von zwillingen einer abgestorben und anschließend abgegangen is..der andere zwilling ist gesund und munter 6 monate später geboren ?!?

leider kann ich nicht mehr dazu beitragen

denn wenn es nicht eineiige zwillinge sind hat jedes seine eigene plazenta und kann also auch getrennt von den anderen abgehen..vielleicht wollte sie warten ob das passiert
 
M

meerie-biggi

Gast
Menschen sind aber keine Meerschweinchen.
Das weiss selbst ich, dass da eine Toxikose im Anmarsch ist.
Ich würde sie darauf ansprechen und sie fragen, warum sie so entschieden hat.
Und als Zweites würde ich sie dann fragen (wenn die erste Antwort es nicht schon hergibt) ob sie das mit der Vergiftung generell weiss.
So stößt du sie nicht vor den Kopf.
Es ist immer einfach als Besserwisser rüberzukommen. Aber die Situation hast du nicht gesehen. Vielleicht ist es wirklich so, dass die Mutter den Kaiserschnitt nicht geschafft hätte.
Nungut, jetzt ist keiner gerettet. Aber ich würde erst mal ihre Kompetenz nicht anzweifeln.
 
M

Muckimaus

Gast
Schwierig, die Situation nun aus der Ferne zu beurteilen, da wir viele wichtige Einzelheiten nicht wissen.
Wie war der Zustand des Muttertieres (Kreislauf, Temperatur, etc), war das tote Baby voll entwickelt oder eine "Steinfrucht", etc...
Niemand kann an dieser Stelle eine Diagnose stellen, das wäre anmaßend.
Einzige Möglichkeit wäre gewesen, die Meinung eines zweiten TA einzuholen, nichts anderes...
 
K

Klostergarten

Gast
Wie wurde denn festgestellt, dass eine Frucht tot war? Nur wenns mit Ultraschall war, kann man es halbwegs sicher beurteilen. Dem Tasten nach "Kindsbewegungen" würde ich da keinesfalls trauen. Ein Abwarten nach dem Prinzip : "die Natur regelt das schon" ist durchaus OK, zumindest für ein paar Stunden. Da ein Kaiserschnitt auch nicht sehr viele Chancen fürs Überleben der Mutter birgt, dazu aber extrem viel Geld kostet, finde ich die Empfehlung der TÄ nicht verkehrt. Ich hätte vermutlich aber nicht von Di bis Fr gewartet, sondern sehr engmaschig kontrolliert.
Habe auch gerade so einen Fall, wo eine Sau etwa 1 Woche vorm frühesten Termin plötzlich geblutet hat. Kindsbewegungen waren definitiv nicht sicher zu fühlen und ich ging auch davon aus, dass die Babies nicht mehr leben. TA meinte aber abwarten, solange die Muttersau frißt habe man gut Zeit. Sie sitzt nun seit fast einer Woche und frißt gut. Blutungen haben aufgehört.
 
H

Heissnhof

Gast
Wie wurde denn festgestellt, dass eine Frucht tot war? Nur wenns mit Ultraschall war, kann man es halbwegs sicher beurteilen. Dem Tasten nach "Kindsbewegungen" würde ich da keinesfalls trauen. .
Tja - das hast Du mir meine Frage vorweg genommen. Ein verfrühtes Eingreifen ist doch nur dann wirklich sinnvoll, wenn 99%ige Sicherheit vorliegt, daß das Baby tot ist. Hat Deine TIerärztin überhaupt die Möglichkeit für einen Ultraschall?
Ohne Ultraschalluntersuchung hätte die Tierärztin der Sau ggf. eine Op zugemutet, die sie hätte das Leben kosten können, ohne daß sie notwendig gewesen wäre.
Mit Ultraschall und Kaiserschnitt fallen schnell Kosten in Höhe von mehreren Hundert Euros an - hat bzw. hätte Deine Freundin dazu überhaupt ihr ja gegeben? Sehr viele Züchter tun das dann nicht und das ist nicht als Vorwurf gemeint. Geburtsschwierigkeiten bei Meerschweinchen werden richtig behandelt unglaublich teuer und am Ende hat man dennoch schnell eine tote Sau.

Bevor Du an Deiner Tierärztin zweifelst, frage sie, warum sie so und nicht anders gehandelt hat. Es gibt aus meiner Sicht genügend Gründe, die ihre Entscheidungen erklären können. Frag sie - und frag vor allem Deine Freundin nach Ultraschall und Kosten!
 
S

sabine1964

Gast
Zu dem Thema Vergiftung, wenn ein Fötus im Mutterleib stirbt muß ich folgendes sagen, daß es auch in der menschlichen Medizin häufig vorkommt, daß ein Baby stirbt und die Mutter es nicht merkt. Dies wird dann meist bei einer Routineuntersuchung festgestellt und ich habe es selber schon oft genug gesehen, daß die Kinder schon lange tot waren. Unsere Ärzte sagen, daß solange die Fruchtblase geschloßen ist nichts passieren kann. Wir haben schon Zwillingsgeburten erlebt, wo einer schon wochenlang tot war und der zweite später gesund zur Welt kam.
 
S

SusanneC

Gast
Hallo!

Eine Toxikose kommt ncht von einem abgestorbenen Baby, sonder hat hormonelle Ursachen.

Solange die Fruchtblase intakt ist kann die Mutter monatelang das tote Baby im Bauch haben, ohne dass ihr was passiert.

Bei Mehrlingsschwangerschaften bei Menschen wird teilweise absichtlich ein Baby getöet, um die Überlebenschancen des übrig gebliebenen zu erhöhen - und lässt das Tote Kind bis zur Geburt da, kann ja schlecht die Gebärmutter während einer Schwangerschaft aufmachen. Es geht dabei drum, das das letzte Kind ausreichend Zeit zum reifen hat.

Und ein paar tage abwarten, wenn die natürliche Geburt ohnehin ganz kurz bevor steht ist sicher einem Kaiserschnitt mit schlechten Überlebenschancen vorzuziehen.

Susi
 
C

Caro1989

Gast
Ihr habt recht!

Ich werde sie bei Gelegenheit mal dannach fragen.

So wie meine Freundin es erzählt hat, hat sie das "erfühlt", dass das eine tot ist.
 
H

Heissnhof

Gast
Ihr habt recht!

So wie meine Freundin es erzählt hat, hat sie das "erfühlt", dass das eine tot ist.
Mag ja sein, daß sich das arrogant anhört. Ich taste ja viel an meinen Tieren herum, aber DAS halte ich für ausgeschlossen - ja für unmöglich. Es würde aber umso mehr erklären, weshalb die Tierärztin auf der Basis dieser Diagnose keinen Kaiserschnitt vorgenommen hat. Wart ab - am Ende bringt die Sau noch 4 gesunde Welpen zur Welt....
 
Anjamar

Anjamar

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@Heissnhof
ich glaub das ist wohl eher weniger möglich.
Ganz am Anfang hat Caro geschrieben, dass die Sau verworfen hat und selbst eingeschläfert werden musste :mist:
 
C

Caro1989

Gast
Mag ja sein, daß sich das arrogant anhört. Ich taste ja viel an meinen Tieren herum, aber DAS halte ich für ausgeschlossen - ja für unmöglich.

Das hört sich überhaupt nicht arrogant an!

Was glaubst du, warum ich das erfühlt in Anführungsstrichen geschrieben habe?
Weil ich da genauso skeptisch war, bzw es für unmöglich hielt.

Ja; sie sind leider alle gestorben...

Naja; jetzt weiß ich wenigstens, dass meine Zweifel nicht unberechtigt waren.

Ich muss sowieso demnächst mit meiner Hündin zur TÄ (weg. Impfung) und dann frage ich sie dannach.
 
Thema:

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