Ein FO - so schlimm?

Diskutiere Ein FO - so schlimm? im Rassen, Farben und Züchter Forum im Bereich Zucht und Genetik; Hallo, ich bin jetzt keine Züchterin und werde es vorerst auch nicht werden, aber ich habe dennoch eine Frage. Also wenn man sich ein Rassetier...
S

susi_maus

Gast
Hallo,

ich bin jetzt keine Züchterin und werde es vorerst auch nicht werden, aber ich habe dennoch eine Frage.

Also wenn man sich ein Rassetier mit Papieren und so, für seine Zucht kauft (z.B. weil es ne schöne Farbverteilung hat) und dieses Tier hat ein FO, hat das dann Auswirkungen auf den kommenden Nachwuchs, oder ist das einfach nur ein "Schönheitsfehler"?

Vielen Dank schon mal im Vorraus!

Gruß
susi_maus
 
22.08.2007
#1
A

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Gast

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D

devil

Gast
Es ist halt ein Schönheitsfehler, liegt einfach am Züchter, wie seine Meinung dazu ist. Ich hatte bisher schon zwei Tiere mit FO in der Zucht, beide haben mit tollen Nachwuchs gebracht.
 
B

BlackPanther05

Gast
Ich habe hier eine Sau die schon ein paar Würfe hatte, sie selbst hat ein Fo und gibt es regelmässig weiter. Trotzdem ist sie so ein tolles Tier, das ich sie gerne einsetze, davon abgesehen passt sie genetisch toll zu mir. Ich picke mir dann eben die ohne FO's raus. Eine Tochter mit FO ist hier trächtig, die werde ich nach ihrem Wurf abgeben und hoffe mir eine Enkelin behalten zu können
 
L

luckylein

Gast
hallo

für mich ist es auch eher ein schönheitsfehler und nicht zwingend ein ausschluss für die zucht...ich hatte allerdings bsi jetzt auch n och kein tier mit fo
 
F

fallenangel1

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Ich würde da auch noch unterscheiden, wie stark das FO ausgeprägt ist. Ein leichtes FO würde bei mir keinen Zuchtausschluss bedeuten, wenn sonst alles perfekt ist. Außerdem ist es bei einer Sau eher zu tolerieren, als bei einem Bock.
 
C

cavia_aperea

Gast
sorry, wenn ich so dumm frag; aber was ist denn eigentlich ein "FO"?? :verw:
lg, martin
 
Marleen

Marleen

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Ich glaube ein FO ist ein Faltohr - aber ich bin mir auch nicht 100% sicher. Also korrigiert mich ruhig.

LG Merve
 
D

devil

Gast
Jepp, stelle dir vor, das Ohr hat an der oberen Kante eine Bügelfalte. :D
 
C

cavia_aperea

Gast
kann mir das nich ganz vorstelln....kannst mir mal n photo reinstelln`?? odern link?
lg, martin
 
H

Heissnhof

Gast
Ich denke, man muß sich die Tiere genau anschauen. Ein TIer mit einem langen Kopf und spitzerer Nase, das ein FO hat, das würde ich eher nicht einsetzen. Ist der Kopf aber sehr kurz, dann liegt die Vermutung näher, daß dies der Grund für das FO ist. Geklärt ist die Ursächlichkeit nicht, manche gehen einfach von Enge im Mutterleib aus. Die 2 Weibchen bei mir, die FO´s hatte, haben es auch weitergegeben, bei einem guten und passenden Bock aber immer in geringerer Ausprägung und geringer Anzahl. Bei einem ansonsten sehr guten WEibchen akzeptiere ich das schon mal, bei einem Zuchtbock würde ich es nie akzeptieren.

Bei Faltohren ist der vordere Rand es Ohres umgeknickt, manchmal ist es sogar verwachsen. Bilder davon findet man hier unter Ohren:
http://www.the-golden-nuggets.de/rasse/rasse.htm#ohren
 
E

Elfenstaub

Gast
Hallo,

ich nehme ab und an auch Tiere mit FO in die Zucht was mich persönlich garnicht stört, ganz im Gegenteil sie können ja nichts dafür, ich entscheide da eher nach Typ und Farbe und geh dann schon mal ein FO ein.

Und es heißt nicht zwingend das jedes FO vererbt wird.
 
I

Isa2611

Gast
Ich würde da auch noch unterscheiden, wie stark das FO ausgeprägt ist. Ein leichtes FO würde bei mir keinen Zuchtausschluss bedeuten, wenn sonst alles perfekt ist. Außerdem ist es bei einer Sau eher zu tolerieren, als bei einem Bock.
So sehe ich das auch. Allerdings kommt es auch noch darauf an, wann man so ein Tier beschließt zu behalten. Ich würde mir am Anfang der Zucht keine fehlerhaften Ausgangstiere holen. Wenn man mal einen Stamm an guten Tieren hat, dann kann man es schon mal mit einem ansonsten perfekten und typvollen Tier versuchen. Ansonsten ein klares NEIN von mir
 
N

Nora

Gast
Wenn man mal einen Stamm an guten Tieren hat, dann kann man es schon mal mit einem ansonsten perfekten und typvollen Tier versuchen. Ansonsten ein klares NEIN von mir
Wo bekommt man denn einen Stamm guter Zuchttiere her?? So richtig auf Rasse und Farbe gezogen?? Die sind so selten wie die Blaue und Rote Mauritius, davon existieren weltweit auch nur 25 Exemplare.
 
Zuletzt bearbeitet:
S

susi_maus

Gast
Hi...

also ich wollte jetzt keine generelle Grundsatzdiskussionen auslösen. :eek:

Mir ist halt nur hin und wieder mal aufgefallen, das bei manchen Züchtern(auf deren HP bei Abgabetieren), die Schweinchen mit FO nur in Liebhaberhände vermittelt werden. Denen ist dann auch egal, ob das Tier an sich z.B. gut gefärbt ist und so.

Tja, und da wollte ich einfach nur wissen, ob das so schlimm ist, dass man damit nicht mehr weiter züchten kann.

Danke für Eure Antworten.

CU
susi_maus
 
I

Isa2611

Gast
Wo bekommt man denn einen Stamm guter Zuchttiere her?? So richtig auf Rasse und Farbe gezogen?? Die sind so selten wie die Blaue und Rote Mauritius, davon existieren weltweit auch nur 25 Exemplare.
Einen guten Stamm an Tieren bekommt man, wenn man sich Zeit lässt und bei den eigenen Nachzuchten entsprechend selektiert. Aber das brauch ich dir als Züchterin ja nicht zu sagen :top:
 
B

BlackPanther05

Gast
"einen Stamm guter Tiere" würde ich als die Ausgangstiere bezeichnen, ist die Definition falsch oder war das so gemeint?

Wenn ja gilt ja selbstgezogen nicht!
 
M

Muckimaus

Gast
Ich würde kein Tier mit FO zukaufen, wenn ich einen guten soliden Zuchtstamm aufbauen möchte. Erst recht keinen Bock mit diesem Fehler.
Ein FO ist wirklich nichts schlimmes für das Tier, aber es ist nunmal ein schwerwiegender Fehler, wenn man nach einen Rassestandard züchtet.
Auch wenn sich ein FO in der ersten Generation nicht weiter vererbt, so ist es aber dennoch höchstwahrscheinlich in den Genen vorhanden und kann in einer späteren Generation wieder auftreten. Und darüber ärgert sich dann vielleicht der Käufer des scheinbar fehlerfreien Tieres (aus der ersten Generation).
Unterscheiden sollte man aber auch, ob man eine Rasse züchtet, von der es schon viele gute Zuchtstämme gibt oder eine recht junge oder seltene Rasse, wo man schon glücklich sein darf, überhaupt ein halbwegs zuchttaugliches Tier zu finden.
 
S

sophiamama

Gast
Ich hatte vor einigen Monaten einen Lunkywurf, bei dem ein Mädchen zwei Faltohren hatte. Sie hatte einen ganz stumpfen Kopf, deshalb war meine Vermutung auch, daß daher die FO´s gekommen sind.
Sie ist sehr toll vom Typ und ich habe lange überlegt, ob ich einen Wurf mit ihr machen soll oder nicht. Zwei Faltohren sind schon viel :D !
Ich habe sie dann letztendlich an einen tollen Liebhaberplatz vermittelt. Ich hätte ansonsten einen Wurf mit ihr "gewagt", sie ist einfach nur toll gewesen!
Ein Weibchen mit einem FO, wenn sie vom Typ, Bau und Fell super ist, würde ich auf jeden Fall zur Zucht einsetzen, einen Bock nicht, er gibt ja seine Gene wesentlich häufiger weiter. Aber ich persönlich finde ein FO nicht schlimm, vor allem deshalb, weil es ja nur ein Schönheitsfehler und keine "Behinderung" für das Schweinchen ist.
Liebe Grüße
Doris
 
I

Isa2611

Gast
"einen Stamm guter Tiere" würde ich als die Ausgangstiere bezeichnen, ist die Definition falsch oder war das so gemeint?

Wenn ja gilt ja selbstgezogen nicht!

AM Anfang stehen natürlich fehlerfreie Ausgangstiere. Da würde ich -wie bereits gesagt- keine Abstriche machen. Natürlich gehören zu einem Stamm an guten Zuchttieren die eigenen Nachzuchten dazu. Und wenn man dann mal soweit ist und einen guten Stamm an Tieren hat, die sofgfältig selektiert wurden und auf die man sich "verlassen" kann, dann kann man meiner Meinung nach auch vielleicht mal einen Wurf mit einem Mädel mit einem FO riskieren. Bei einem Bock darf man keinen Kompromiss eingehen. Aber ich würde gerade am Anfang einer Zucht keine fehlerhaften Tiere verpaaren.
 
Thema:

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