Milben auf Mensch übertragbar?

Diskutiere Milben auf Mensch übertragbar? im Krankheiten und Kastration Forum im Bereich Meerschweinchen; hallo! meine beiden meerlis haben seit kurzem milben, weshalb ich vom TA 2 spritzen (für jedes meerli eine) geholt und ihnen bereits verabreicht...
K

Kenz0

Gast
hallo!

meine beiden meerlis haben seit kurzem milben, weshalb ich vom TA 2 spritzen (für jedes meerli eine) geholt und ihnen bereits verabreicht habe...

nun aber meine frage:
sind milben auf den mensch übertragbar/ansteckend???

ich nehme es zwar nicht an, würde mich aber wohler fühlen, wenn mir das hier jemand bestätigen könnte... immerhin mag ich auch weiterhin mit meinen beiden kleinen kuscheln.... ;)

danke! :)
 
05.03.2007
#1
A

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Gast

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S

saarbunny

Gast
Also meine TÄ hatte mir gesagt, dass sie normal nicht auf den Menschen übergehen können, allerdings sollte man bei Grabmilben, doch ein wenig vorsichtig sein, wenn man Wunde hat, da sich diese Art von Blut ernährt.

da du spritzen musst, gehe ich davon aus, dass es sich bei dir um Grabmilben handelt, oder?
 
M

Mily85

Gast
Nein, sie sind soviel ich weiß nicht auf Menschen übertragbar. Aber je nachdem was für Milben das sind, sind sie für andere Meerschweinchen ansteckend.
 
K

Kenz0

Gast
danke für eure raschen antworten!

die betroffenen stellen,wo die haare fehlen, sehen leicht schuppig aus... und bis jetzt betrifft es nur das böckchen... das weibchen hat derzeit nix äußerlich sichtbares, aber wird prophylaktisch mitbehandelt...
in ca. 1wo soll ich mir nochmal die spritzen holen...
 
S

saarbunny

Gast
Ja, da wird es sich bei dir wohl um Grabmilben handeln, die sind eigentlich für die anderen Schweinchen nicht ansteckend, Pelzmilben hingegen schon.

vor paar Wochen hatte ich Pelzmilben :sauwütend , bin fro dass wir die Viehrchen wieder los sind :hüpf:
 
Daggi

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Hallo!
Grabmilben sind definitiv NICHT ansteckend für den Menschen!
Milben befinden sich in geringer anzahl auf jedem Meerschwein sowie auch in Heu und einstreu. Krank machen sie erst , wenn ein Tier gestresst oder abwehrgeschwächt ist , so dass sie sich explosionsartig auf dem tier vermehren können.
Es muss nicht jedes Tier erkranken in einem Stall wo Grabmilbenbefall auftritt.
Darum ist prophylaktisches Behandeln gesunder Tiere eigentlich nicht unbedingt erforderlich.
Man sollte aber den Käfig heiß mit Essigreiniger auswaschen und die Holzteile mal im Ofen bei 90°C backen. Die 2. , bzw. 3. Injektion sind übrigens um die nachkommenden Milben , die aus noch vorhandenen Eiern nachschlüpfen, auch zu beseitigen.
Gute Besserung
Daggi
 
L

lis

Gast
Ich war die letzten Wochen sehr oft wegen Milben beim TA und irgendwann hat er mir dann einen Fachbericht darüber aus einer Zeitschrift in die Hand gedrückt.

Quelle: Dr. Susanne Massmann, Kleintier-Klinik Hannover-Wülfel
Ansteckende Hautkrankheiten

Infektion durch Milben und Haarlinge

Weitere von Tier zu Tier übertragbare und sehr häufig vorkommende Hautkrankheiten bei Heimtieren sind Infektionen durch Milben oder Haarlingen. Diese Parasiten gehen zuweilen auf den Menschen über. Symptome beim Menschen sind rote, juckende Hautstellen, die in der Regel ohne Behandlung abheilen.
 
Daggi

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Quelle: Dr. Susanne Massmann, Kleintier-Klinik Hannover-Wülfel
Ansteckende Hautkrankheiten

Infektion durch Milben und Haarlinge

Weitere von Tier zu Tier übertragbare und sehr häufig vorkommende Hautkrankheiten bei Heimtieren sind Infektionen durch Milben oder Haarlingen. Diese Parasiten gehen zuweilen auf den Menschen über. Symptome beim Menschen sind rote, juckende Hautstellen, die in der Regel ohne Behandlung abheilen.

Hallo!
Also das ist mir neu , da laut meiner tä die Milben wirtsspezifisch sind , sprich : es schmeckt ihnen kein menschl. Blut.
Ist in dem Bericht oben die grab -oder die pelzmilbe gemeint?
Also meine tiere hatten schon sowohl Haarlinge mal als auch Grabmilbe und trotz Knuddelns mit ihnen hat sich niemand in unserem haushalt angesteckt.
Ich halte das für sehr unwahrscheinlich.
LG Daggi
 
K

Kenz0

Gast
danke euch allen für eure raschen antworten!
:) :) :)

werde die kleinen ganz einfach mit einem gewissen grad an vorsicht knuddeln.. ;)
 
S

Sandoria

Gast
Ich war die letzten Wochen sehr oft wegen Milben beim TA und irgendwann hat er mir dann einen Fachbericht darüber aus einer Zeitschrift in die Hand gedrückt.

Quelle: Dr. Susanne Massmann, Kleintier-Klinik Hannover-Wülfel
Ansteckende Hautkrankheiten

Infektion durch Milben und Haarlinge

Weitere von Tier zu Tier übertragbare und sehr häufig vorkommende Hautkrankheiten bei Heimtieren sind Infektionen durch Milben oder Haarlingen. Diese Parasiten gehen zuweilen auf den Menschen über. Symptome beim Menschen sind rote, juckende Hautstellen, die in der Regel ohne Behandlung abheilen.
Wenn die wirklich auf den Menschen über gehen,dann hätte ich schon so einige Male Milben haben müssen!
Oder aber die mögen mich nicht!
 
C

cheva

Gast
Vielleicht kommt es auf den Typ an . Meine eine Tochter zieht Mücken an . Die andere kommt andauernd mit Zecken nach Hause . Mein Mückenkind hat keine Zecken (obwohl sie zusammen losziehen ) die andere hat kaum Mückenstiche (obwohl sie zusammen schlafen). Haben ja alle ihre Vorlieben :rolleyes:
 
L

lis

Gast
Hallo!
Also das ist mir neu , da laut meiner tä die Milben wirtsspezifisch sind , sprich : es schmeckt ihnen kein menschl. Blut.
Ist in dem Bericht oben die grab -oder die pelzmilbe gemeint?

LG Daggi
Für mich war es auch neu, keine Ahnung welche Milbenart gemeint ist.
Der gesamte Bericht:

Quelle: Dr. Susanne Massmann, Kleintier-Klinik Hannover-Wülfel

Ansteckende Hautkrankheiten

Als Verursacher ansteckender Hautkrankheiten bei unseren Heimtieren, wie z.B. Kaninchen, Meerschweinchen und Hamstern, gelten in erster Linie Pilze, Milben und Haarlinge. Die Hautpilzerkrankung (Dermatophytose) ist von besonderer Bedeutung, da es sich bei ihr um eine auf den Menschen übertragbare Krankheit (Zoonose) handelt.

Der am häufigsten vorkommende Erreger bei unseren Heimtieren ist Trichopyton mentagrophytes. Da die Infektion mit einem Hautpilz nicht zwangsläufig zu klinischen Symptomen der Kaninchen, die ohne jegliche Krankheitssymptomen waren, Pilze nachgewiesen werden.
Hautveränderungen treten vor allem bei jungen Tieren auf. Anfällig sind aber auch ältere Tiere.

Stumpfe, abgebrochene Haare und Haarausfall vor allem im Bereich der Nase, der Augen, Ohren und an den Beinen, gelegentlich auch an anderen Körperstellen sind Merkmale einer Pilzerkrankung.
An den haarlosen Stellen ist die Haut zumeist gerötet und von Schuppen oder gelblichen Krusten bedeckt. Sehr häufig besteht Juckreiz.

Pilzsporen können bis zu 52 Monaten überleben

Die Übertragung der Pilze geschieht sowohl über den direkten Kontakt mit einem infizierten Tier, aber auch Transportkäfigen, Kleidung und Schuhsohlen. Selbst von Ventilatoren, Heizkörpern, Gardinen, Buchrücken, aus Schränken und aus Hausstaub konnten Pilzsporen isoliert werden. Pilzsporen sind in der Umgebung sehr langlebig, unter normalen Haushaltsbedingungen bis zu 52 Monate. Infiziert sich ein Mensch mit den Pilzen, befinden sich die Hautveränderungen vor allem an den so genannten Kuschelrealen. Das heißt insbesondere im Gesicht, am Hals und an den Unterarmen entstehen zumeist rote rundliche Hautveränderungen

Der Nachweis der Pilze erfolgt durch das Anlegen einer Pilzkultur. Hierbei werden von der veränderten Hautstelle ausgezupfte Haare auf ein Kulturmedium gebracht. Auf diesem Kulturmedium wachsen die Pilze in der Regel innerhalb einer Woche zu Kolonien heran.
In Einzelfällen kann das Wachstum bis zu 4 Wochen dauern. Eine mikroskopische Untersuchung der Kolonien ermöglicht eine exakte Bestimmung des vorliegenden Pilzes.

Behandlung von innen und außen

Die Behandlung einer Pilzinfektion sollte alle Tiere des Haushaltes und die Umgebung einbeziehen. Auch sollte an Tiere gedacht werden, die in häufigem Kontakt mit dem erkrankten Tier stehen. Da sich Pilze auf dem Fell, auch tief in den Haarschäften befinden, ist sowohl eine innerliche als auch äußerliche Behandlung erforderlich. Letztere bezieht nicht nur auf die betroffenen Hautstellen ein, sondern das ganze Fell sollte mit einem Bad oder einer Sprühlösung behandelt werden. Zeitgleich wird dem Patienten über mehrere Wochen ein pilzwirksames Medikament eingegeben.
Bei der Umgebungsbehandlung sollte bedacht werden, dass einer Desinfektion zunächst eine gründliche Reinigung vorangeht. Gegenstände wie Bürsten, Decken, Käfige oder Körbchen, die nicht bei mindestens 60° C gewaschen werden können, sollten weggeworfen, eventuell verbrannt werden. Bettwäsche, Kissenbezüge und Decken sollten bei mindestens 60° C gewaschen, möglichst aber gekocht werden. Anschließend sollte gründlich staubgesaugt und der Staubbeutel entsorgt werden. Die Reinigung von Teppichen mit Dampfstrahlreinigern, deren Temperatur auf der Teppichoberfläche mindestens 40° C erreicht, wird empfohlen. Nach der feuchten Reinigung aller Bodenbeläge erfolgt die Desinfektion mit einem speziell pilzwirksamen Mittel, das bei Ihrem Tierarzt erhältlich ist. Von einer ausreichenden Wirkung von Desinfektionsmitteln wie z.B. Sagrotan ist nicht auszugehen. Die Behandlung aller Tiere wird solange durchgeführt, bis mindestens zwei Kontrolluntersuchungen am Abstand von zwei Wochen negativ verlaufen.

Infektion durch Milben und Haarlinge

Weitere von Tier zu Tier übertragbare und sehr häufig vorkommende Hautkrankheiten bei Heimtieren sind Infektionen durch Milben oder Haarlingen. Diese Parasiten gehen zuweilen auf den Menschen über. Symptome beim Menschen sind rote, juckende Hautstellen, die in der Regel ohne Behandlung abheilen.
Bei Kaninchen tritt häufig ein Befall mit der Raubmilbe Cheytetiella parasitovorax auf. Symptome sind vermehrte Schuppenbildung und Ekzeme vor allem im Nacken- bzw. Rückenbereich. Sehr häufig bei Kaninchen ist auch die Ohrräude durch den Erreger Psoroptes cuniculi. Die Erkrankung zeigt sich vor allem durch Juckreiz und Borkenbildung im Gehörgang. Gelegentlich tritt eine Schiefhaltung des Kopfes auf.
Eine bei Meerschweinchen vielfach auftretende Milbeninfektion ist die Sarkopesräude durch Entzündungen und Krustenbildung. Eine weitere zumeist mit Juckreiz einhergehende Hauterkrankung bei Meerschweinchen ist der Befall von Haarlingen. Die Haarlinge sind vor allem in sehr dunklem und weißem Fell mit bloßem Auge sichtbar.
Auch bei Hamstern treten Milbeninfektionen auf, jedoch weniger häufig als bei den bereits genannten Tierarten. Symptome sind auch hier Juckreiz, Haarausfall und Krustenbildung an Ohren, Schwanz und den Pfoten.

Die Behandlung einer Infektion mit Milben oder Haarlingen erfolgt äußerlich oder mittels Injektion beim Tierarzt. Eine Umgebungsbehandlung ist auch in diesem Fall empfehlenswert.
 
A

Alexandra T.

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Hallo

Es gibt Milben die vom Tier auf den Menschen gehen können und dort auch Schaden anrichten. Die rote Vogelmilbe steht meines Wissens unter Verdacht. Bei den für MS typischen Milben ist mir keine Uebertragung bekannt.

Lieben Gruss
Alexandra
 
A

AnkesBruno

Gast
Wenn eine Milbenübertragung möglich wäre, hätte ich ich damals angesteckt, weil ich Bruno so bekuschelt habe :nuts: .
 
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