Tierarztphobie

Diskutiere Tierarztphobie im Allgemeines Forum im Bereich Meerschweinchen; Ich weiß nicht, ob das Thema hier richtig ist, drum poste ich einfach mal und hab nichts dagegen, wenn's verschoben wird. Tierarztphobie, ja, das...
Z

Zweibein

Gast
Ich weiß nicht, ob das Thema hier richtig ist, drum poste ich einfach mal und hab nichts dagegen, wenn's verschoben wird.

Tierarztphobie, ja, das bezieht sich nicht auf meine Meerschweinchen, sondern auf den Halter - mich selbst.
Ich hab zwar erst vor kurzem den TA gewechselt, aber das aus Umzugsgründen. Hab mich da auf eure Empfehlungen berufen und bin zufrieden. Will sagen, ich vertraue meinem Tierarzt.
Genauso war das auch mit der anderen Tierärztin, an mangelndem Vertrauen kann's also nicht liegen.

Ich wäre so gern stark für meine Meerschweinchen, wenn ich mit ihnen zum Tierarzt gehe. Aber ich schaff das einfach nicht. Für mich ist das der absolute Horror.
Neulich war ich dabei, als die Böckchen meines Bruders ihre Spritzen zur Milbenbehandlung bekamen. Ich hab mit Absicht hingeschaut, mich nicht umgedreht. Es ging. Aber dann kam was, womit ich nicht gerechnet hatte:

Fussel, der beim letzten Mal still und ruhig die Spritze über sich ergehen ließ, fing plötzlich an, ein Schmerzensquieken anzustimmen, als die Nadel durch die Haut ging. Er zappelte nur noch und kam nicht mal mehr in der Transportbox zur Ruhe.
Das hat mir wirklich die Tränen in die Augen getrieben. Aber wer hat was davon, daß ich in Tränen ausbreche, wenn ein Meerschweinchen eine Spritze bekommt?

Ich glaub, noch schlimmer ist's bei mir mit eigenen Tieren. Ich hab selber drei Meerschweinchen (ein viertes zieht dieses WE ein). Nun kränkelte mein Böckchen etwas und ich hab die beiden kleinen Damen zur Vorsorge gleich mitgenommen. Wollte sicher gehen, daß entgegen den Böckchen meines Bruders sich meine nicht mit Milben angesteckt hatten.
Nun, das haben sie auch nicht. Die Kleinen sind kerngesund und mein Böckchen geht's auch wieder besser.
Das Problem ist: ich hatte totale Panik vor diesem anstehenden Tierarzt-Besuch. Ich glaub, wenn meine drei je eine Spritze bekommen hätten, wäre ich rausgegangen, weil ich Schmerzensquieken - ganz besonders von ihnen - nicht ausgehälten und das meine nervlichen Grenzen gesprengt hätte.

Boxer, mein Böckchen, wurde bei oben angesprochenem Tierarztbesuch lediglich abgetastet und angeguckt. Aber ich fand es schon so verdammt schlimm, daß er für kurze Zeit dazu von der Arzthelferin aufrecht gehalten werden mußte, weil es für ihn so unbequem aussah.

Ich halte Meerschweinchen erst seit etwas mehr als einem halben Jahr und hatte vorher nie ein Haustier.
Kann es sein, daß diese Beklemmung, diese Angst, diese Unsicherheit und Hilflosigkeit, die ich bei Tierarztbesuchen verspüre, mit der Zeit weggeht?

Ich glaube, daß schlimmste war für mich, mein Böckchen nach seiner Kastration - noch unter Narkose - im Käfig liegen zu sehen. Er lag da wie auf einem Totenbett und hatte so glasige Augen. Ich konnte ihn kaum ansehen und wenn, dann hat es mich total aus der Fassung gebracht.
(hab es aber irgendwie dann doch geschafft, die Tierarztbesuche und die Komplikationen bei der Kastration durchzustehen)

Ja, ich will für meine Tiere stark sein, schaff es in dieser Beziehung aber nicht.
Nichts desto trotz werde ich weiter, wenn eines meiner Tiere krank wird, selbst zum Tierarzt gehen, weil ich selbst sehen will, was mit meinem Tier dort geschieht und ich selbst meine Fragen dem behandelnden Tierarzt stellen möchte.

Ich wollte wissen, ob es jemandem von euch ähnlich geht oder jemand seine Angst hiervor bekämpfen konnte. Wenn ja, wie?

Ich bin für jede Hilfe und Vorschläge offen.

Liebe Grüße
Ein ängstliches Zweibein
 
08.04.2005
#1
A

Anzeige

Gast

Schau mal hier: Tierarztphobie . Dort wird jeder fündig!
A

AnkesBruno

Gast

AW: Tierarztphobie

Schau einfach nicht mehr hin, wenn ein Meerschweinchen eine Spritze bekommt. Ich kann da auch nicht hinsehen und möchte es auch nicht. Ich weiss, wie klein mein kleines Schweinchen ist und wie groß im Verhältnis dazu die Spritze ist :rofl: Und mein Schwein das quieckt auch ganz dolle laut und man hört richtig, wie weh es ihm tut und das tut mir so leid, dass mir auch immer die Tränen in den Augen stehen. Bei mir reicht es aber auch schon, wenn ich hier ne Leidensgeschichte hier im Forum lese. Mir könnte es eigentlich egal sein, weil ich kenne weder den/die Besitzer und auch nicht das Schweinchen, aber da wird mir echt anders und da habe ich zumindest nen dicken Kloß im Hals und bei einer Geschichte kullerten auch noch die Tränen. Komisch, ich glaub bei Menschenschicksalen würde mir das nicht so nahe gehen. Hmm, Meerschweinchen sind mir auch lieber als die meisten Menschen ;-) Aber das liegt wohl auch daran, dass die kleinen Schweinchen nicht sagen können was ihnen fehlt und weil sie so hilflos sind. Die können nicht einfach sagen, gehe mal mit mir zum Arzt mit tut dies oder jenes weh und außerdem sind sie doch so süss und lieb :)

Schau einfach nicht mehr hin. Ich muss morgen auch wieder mit Bruno zu TA und wenn ich schon dran denke, wird mir auch gleich wieder übel. :runzl:
 
S

Simone Kl

Gast

AW: Tierarztphobie

Hallo!

Da kann ich Dich sehr gut verstehen.
Ich selbst habe vor jedem TA-Besuch regelrechte Magenschmerzen. Ich fahr immer mit einem unguten Gefühl hin, aber ich muss es ja machen, zum Wohle meiner Schweinchen. Zur Zeit muss ich meinen Yester (mit seinem Kumpel) alle 3 Wochen in die Box packen und in die Tierklinik fahren zum Zähnekürzen (am Montag ist wieder mal Termin *seufz*). Mich belastet das auch immer sehr, weil ich jedesmal Angst hab, dass was passiert oder schief geht. Bin immer wieder erleichtert, wenn ich wieder die Heimfahrt antreten kann.
Auch als ich meinen Schwips eine Talgdrüse entfernen lassen musste und ihn dann so hilflos und schläfrig sah, musste ich mich zusammenreißen. Selbst als ich mit Pia beim TA war, weil ich dachte, sie hätte Milben oder so, war mir nicht wohl dabei. Ich sitz immer im Warteraum und frag mich die ganze Zeit "Was wird die TÄ machen und geht alles gut?".
Aber ich denke, mit der Zeit wächst man in die Sache rein und beschäftigt sich auch mehr damit. Mir hilft es z. B. sehr gut, daß ich mittlerweile auch mehr Wissen als früher hab und dadurch nicht mehr so unsicher beim TA da stehe und zugucken muss. Ich sag mir immer "Ich tu's nicht für mich, sondern für meine Tiere, die darauf angewiesen sind.". Und das gibt Kraft und Mut. Meine Gefühle versuche ich immer auszuschalten für die Zeit, die ich im Behandlungszimmer mit bin. Dabei bleiben tue ich allerdings trotzdem immer.

Einen guten Tipp kann ich Dir nicht wirklich geben, aber vielleicht würde es helfen, wenn Du Dir Begleitung mitnimmst, die im Notfall mit beim Tier bleiben kann, wenn Du gerne rausgehen möchtest (was ja auch keine Schande und Schwäche ist)?
 
Zuletzt bearbeitet:
Z

Zweibein

Gast

AW: Tierarztphobie

@AnkesBruno:
Nicht hinschauen, klappt nicht. Ich muß hinschauen, weil, wenn ich wegsehe und unvorbereitet dann den Schmerzensquieker höre, ist es irgendwie noch schlimmer. Meine Ohren kann ich nicht verschließen.

Aber das kenn ich von mir selber ja auch. Wenn ich eine Spritze bekomme, muß ich dabei zusehen und dann geht's besser. Ist schon von Kindheit her so, weil ich mich erschrecke, wenn ich weggucke und dann die Spritze gesetzt wird.

@Simone Kl:
An die Begleitung hab ich auch schon gedacht. Wir fahren eigentlich immer zu zweit zum Tierarzt. Wenn meine eigenen Tiere dann z. B. mit einer Spritze konfrontiert werden würden, kann ich so den Raum verlassen und weiß, daß da noch jemand ist und aufpasst.

Und ansonsten probier ich's mit Ehrlichkeit. Ich geb offen vor meinem Tierarzt zu, daß das unheimlich schwer für mich ist, zu ihm zu kommen und das alles mitzuerleben. Und wenn eine Situation eintritt, die mich überfordert, hätte ich keine Scheu zu sagen, daß ich kurz rausgehen möchte.

Ich hoffe einfach, daß ich wirklich mit der Zeit da reinwachse, es mir hilft, nicht die Augen davor zu verschließen, was da vor mir auf dem Tisch mit meinen Lieblingen passiert.
Und dadurch, daß ich mich vorab informiere (sei es durch Sekundärliteratur oder dieses Forum), Ängste abschwächen kann.


Ich wünsch euch beiden viel Kraft für die anstehenden Tierarztbesuche!

Liebe Grüße
Zweibein
 
angi

angi

Beiträge
2.177
Reaktionen
29

AW: Tierarztphobie

hallo zweibein,


also tierarztbesuche sind für mich auch der reinste horror.

das liegt aber daran dass ich schon ein paar schlechte erfahrungen mit denen gemacht habe, und auch aufgrund von ta fehlern schweinis verlor.


wenn wir zum ta müssen, dann immer nur zu zweit. meist untersucht der ta das schwein und mein freund hält es fest. letztens mußte ich dann den maulspreitzer festhalten, weil alle anderen hände gebraucht wurden, und mein schweinchen hat bei jedem ratschen über die zähne mit der raspel laut gequiekt. das tat mir schon sehr leid :runzl:

spritzen ertrag ich auch, auch wenn die schweinchen mir leid tun und dabei aufquietschen.

der gedanke ist nur jedesmal.. hoffentlich gehts meinen tier nach dem besuch nicht noch schlechter als vorher, das ist immer die größte angst.



was ich aber absolut nicht mehr ertragen kann ist wenn der ta einen abzess ausdrücken will.. *grusel*
das hatte ich einmal beim praktikum gehabt, wo das bei einem kaninchen gemacht wurde. da hatte ich überhaupt keine probleme damit.
auch bei op´s hatte ich zugesehen.

aber als dann mein eigenes schweini was vorher eh schon so lange so schwer krank war diesen riesen abzess bekam und der ausgedrückt wurde, wurd mir speiübel. alles hat sich bei mir gedreht, mir wurde schwindelig und schwarz vor augen und ich mußte mich hinsetzen, sonst wär ich glatt umgekippt.
seitdem hab ich den reinsten horror davor, und bleib bei solchen dingen gleich im wartezimmer. nie wieder.


lieben gruß
angi
 
N

Nanook

Gast

AW: Tierarztphobie

Bei mir ist es ähnlich. Vor dem Besuch plagt mich immer Schwindelgefühl, Bauchschmerzen etc.
Einmal war ich mit zwei Schweinchen beim Arzt und das erste bekam, glaub ich, eine Spritze. Mir ist das wirklich richtig Schwindelig geworden, so dass ich mich wieder ins Wartezimmer setzen sollte und er das andere Schwein in der Zeit untersuchen würde.

Ich kann leider auch kein Blut sehen, aber wenn ich beim TA bin, ist es noch etwas schlimmer als bei einem Arzt für mich. Ich hab wahrscheinlich mehr Angst als meine Schweinchen. *g*
 
A

AndiHH

Gast

AW: Tierarztphobie

also tierarztbesuche sind für mich auch der reinste horror.
das liegt aber daran dass ich schon ein paar schlechte erfahrungen mit denen gemacht habe, und auch aufgrund von ta fehlern schweinis verlor
:bomb:

da kann ich mithalten aber mittlerweile hab ich 2 Tierärzte gefunden mit denen ich ganz zufrieden bin.

Zu dem Spritzen muss ich aber nochmal was sagen. :uhh:

Viele Tierärzte benutzen die großen Kanülen (gelber oder grüner Konus) :evil:

Klar daß die Schweine da Quieken. Diese Kanülen werden bei Menschen nur für Injektionen in den Muskel benutzt (also recht tief) und sonst nur zum Aufziehen von Flüssigkeiten. Und jeder Patient bekäme vor Gericht ein Schmerzensgeld zugesprochen wenn man Ihn mit solchen Kanülen subcutan (unter die Haut) spritzen würde.
Seit meine Schweine mit den echten subcutan Kanülen (grauer/bzw. weisser o. schwarzer Konus), zucken die noch nicht mal.

Angeblich is die Haut zu fest für die dünnen Kanülen...... blablabla.....

Einziger Grund größere Kanülen zu verwenden sind ggf. sehr zähe o. Ölige Flüssigkeiten aber auch die bekommt man i.d.R. gut durch feine Kanülen durch.
 
S

Simone Kl

Gast

AW: Tierarztphobie

der gedanke ist nur jedesmal.. hoffentlich gehts meinen tier nach dem besuch nicht noch schlechter als vorher, das ist immer die größte angst.
Hallo!

Das ist bei mir auch immer die größte Angst. Oft denke ich, daß ich mit dem TA-Besuch nur noch alles schlimmer mache. Aber eigentlich ist es ja Quatsch, so zu denken *grins*, denn man geht ja zum TA, um dem Tier helfen zu lassen, anstatt Schaden zuzufügen (na ja, manche TÄ sind leider darin auch begabt *seufz*).

Wo wir schon mal den Maulspreizer ansprechen, mein Yester muss ja am Montag auch wieder ran *seufz*, da denk ich immer während dem Kürzen die ganze Zeit "Hoffentlich bricht kein Zahn ab, hoffentlich bleibt die Zunge heil.". Da bin ich immer ganz angespannt und trau mich fast nicht zu atmen, bis das Ding endlich wieder aus dem Mäulchen ist.
Am wohlsten fühl ich mich dabei immer, wenn ich Yester selber halten kann (manchmal macht es auch eine TA-Helferin), und ich glaub, das spürt er auch und hilft ihn. Wenn ich da manchmal eine TA-Helferin sehe....oh Hilfe, sie erdrückt ihn ja regelrecht dabei *umfall*. Aber die haben eben die "richtigen Griffe" gelernt, ein Laie geht da eben doch mit mehr Gefühl ran, weil es ja das eigene Tier ist.
 
A

Apiz

Gast

AW: Tierarztphobie

???

Hallo

Hab mir das hier mal eben etwas durchgelesen.

Dazu kann ich nur eine Frage in die Runde werfen: Warum tut es euch weh, wenn euren Schweinchen geholfen wird?

Ich find es auch nicht schön, wenn mein Schweinchen beim TA ne Spritze bekommt, und sie tun mir auch sehr leid, aber der TA will doch euren Süßen nicht´s böses...

Ich vertraue meiner TÄ voll und ganz - sie ist sehr liebevoll und auch sehr geduldig bei der Behandlung meiner 2 Engelchen. Meine Schweinchen sind inzwischen sehr geduldig beim TA, und halten dann auch still. Ich denke wenn TA und Besitzer ruhig sind werden auch dadurch die Schweinchen beruhigen - und vielleicht merken sie, das man ihnen nur helfen will.
Nach der Behandlung nehm ich meine z. B. auch immer auf den Arm und streichel sie um sie zu beruhigen - und dann bekommen sie noch ein Leckerlie - somit verbinden sie den TA-Besuch mit etwas positivem. Das könntet ihr ja auch mal versuchen - vielleicht hilft das ja euch und euren Schweinchen... :troest:

Viel Glück - und ich hoff, das es euch beim nächsten TA-Besuch nicht mehr ganz so schlecht ergeht!

Steffi
 
S

Simone Kl

Gast

AW: Tierarztphobie

Dazu kann ich nur eine Frage in die Runde werfen: Warum tut es euch weh, wenn euren Schweinchen geholfen wird?
Ich glaube, "weh" ist der falsche Ausdruck. Man macht sich halt Sorgen. Wir als Besitzer wissen ja immer so in etwa, was auf die Schweinchen zukommt, aber die Schweinchen wissen das nicht. Sie müssen eben nur alles aushalten und mit sich machen lassen. Das ist genauso, wenn eine Mutter mit ihrem Baby oder Kleinkind zum Arzt muss, dann ist die Mutter sicherlich auch besorgt, wie sich das Baby oder Kind dabei fühlen wird.
Dann kommt noch hinzu, daß ja nicht alle TÄ Ahnung haben und meist nur herumprobieren, und als Besitzer hat man dann den "Salat" zu Hause und muss wieder alles grade biegen. Viele (ich auch) haben auch schon viel negatives beim TA erlebt, und dann ist es nur menschlich, wenn man weiterhin mit einem mulmigen Gefühl zum TA geht.
Keiner kann mir z. B. erzählen, daß er dabei nichts fühlt, wenn er mit seinem Tier zum TA muss. Da hat man immer irgendwelche Gedanken.
Leckelis (meist ein frischer Haufen Heu oder ein kleines Stückchen Gurke) bekommen meine auch nach dem TA-Besuch, sobald wir wieder zu Hause sind, damit sie zur Ruhe kommen und den Stress abbauen können.
 
Tasha_01

Tasha_01

Chaos-Tante
Beiträge
12.989
Reaktionen
3.238

AW: Tierarztphobie

Hallo zusammen,

ich habe vielleicht einen anderen Ansatz bei TA-Besuchen da ich seit fast 10 Jahren durchgehend verschiedene Tierarten beherbergt habe.

Bei meinen ersten Hausratten bin ich wegen jeder Kleinigkeit tausend Tode gestorben, hatte aber damals schon das Glück einen wirklich netten und Kompetenten TA erwischt zu haben. Bei Tierärzten kann man sich ja auch fürchterlich in die Nesseln setzten.

Im Laufe der Jahre hab ich mir eine Art Schutzschild zugelegt, aus dem wurde eine gewisse Innere Ruhe, anders kann ich das gerade nicht beschreiben :eek: Bei Milbenspritzen und anderen "Kleinigkeiten" wie abgerissenen Krallen oder kleine Kratzwunden werde ich nicht mehr wuschig, sondern gehe je nach Zustand am nächsten Tag oder sofort zu einer unserer TÄ und gut ist.

Meine Panik bei OP's oder Zahngeschichten ist da schon weitaus größer. Bei einer meiner Stamm-TÄ ist bis jetzt jede OP gut gegangen, aber an den Tagen bin ich trotzdem zu nix zu gebrauchen und laufe rum wie Falschgeld. Erst wenn mein Schweinchen heil und wach wieder zu Hause ist, beruhige ich mich. Und da wir innerhalb von 1 1/2 Jahren 4 Meeris wg. Zahngeschichten verloren haben hab ich da so eine mittlere Phobie entwickelt.

Joelle ist zwar auch ein Zahnschwein, aber noch müßen wir die alte Damen nicht alle vier Wochen zum Zähnekürzen vorstellen. Noch ist der Abstand bei 3 - 4 Monaten und nach dem Kürzen frass sie bisher immer ungerührt weiter. Ich bin am beten das der Abstand so bleibt und sie auch weiterhin unbekümmert weiterfuttert ... Critical Care steht hier zwar noch im Schrank, aber ich bin immer am beten es nicht mehr so schnell verwenden zu müßen.

LG
Tasha
 
Sternhaufen

Sternhaufen

Beiträge
403
Reaktionen
5

AW: Tierarztphobie

Hey

also bei mir ist diese Angst ähnlich *g*
Vorher gehts mir net gut, bin verdammt aufgeregt und und und.
Das ging sogar einmal so weit, dass ich mich hinsetzen musst und letzten endes sogar raus gehen musste.

Also ich nehme immer meinen freund mit, damit der die Mäuse, Hamster oder Schweine wie auch immer festhalten kann und ich für wichtige fragen ganz Ohr sein kann, da ich mich ja wesentlich besser mit den Tieren auskenne als er.

Bin aber an solche Situationen gewöhnt, da sich meine Angst nicht nur auf TAs, sondern auch auf sämtliche andere Ärtze bezieht und ich auch deswegen in Behnadlung bin, da diese Angst sogar schon zu einem Ohnmachtsanfall beim Augenarzt geführt hat *g*

Ich denke, dass es sehr wichtig ist, dass du deinem TA sagst wie es dir geht, dann versteht er dein Verhalten besser und du bist nicht so angespannt. versuch vllt auch mal vorher die Situation genau durchzugehen, damit du dir sicher bist.
Der Nutzen eines solchen Besuchs muss einfach größer als die Angst sein, dann bekommt man das etwas besser in den Griff. versuch dich, wenns beim Arzt ganz schlimm wird mal auf etwas anderes zu konzentrieren. mir wurde geraten mir das Zimmer genau anzuschauen, wie sieht es aus, wie riecht es, was höre ich, wie fühlt sich der stuhl an,... all sowas lenkt dich erstma von deiner Angst ab.

Die Tiere haben wahrscheinlich wirklich weniger Angst als wir, da habt ihr recht :)

Liebe Grüße
Jule
 
Thema:

Tierarztphobie