Gottesanbeterin - Alles richtig verstanden?

Diskutiere Gottesanbeterin - Alles richtig verstanden? im Spinnen Forum im Bereich Terraristik und Aquaristik; Hallo allseits :) Meine Wenigkeit hat schon länger Interesse an Insektenhaltung, bislang konnte ich mich aber aus widrigen Umständen meiner...
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Hallo allseits :)

Meine Wenigkeit hat schon länger Interesse an Insektenhaltung, bislang konnte ich mich aber aus widrigen Umständen meiner direkten Umgebung noch nicht als Insektenhalter beweisen.

Aktuell besitze ich ein Zwergkaninchen (ein Hermelinkaninchen -> blauäugig, kein Albino!), früher hatte ich ausserdem eine Rotwangenschmuckschildkröte, die ich allerdings aus Platzproblemen und der fehlenden Möglichkeit, ihr einen artgerechten Lebensraum (sprich: Teich) zu geben in fähige Hände abgegeben habe. Hunde und Katzen habe ich natürlich auch schon gehalten, allerdings eben keine Insekten. Ein absoluter Anfänger in Tierhaltung allgemein bin ich also nicht, auch wenn man die Haltung eines Hundes oder eines Kaninchens natürlich nicht mit der einer Mantide gleichsetzen kann....

Bald werde ich erst einmal umziehen, in eine Wohnung, in der mir auch die Haltung von ("Gross"-)Insekten erlaubt ist, und der Wunsch nach einer Mantide kann damit auch endlich erfüllt werden.
Allgemein habe ich mir schon einiges Wissen angelesen, und auch dieses Forum ist enorm gross und bietet einige Informationen über die knuffigen Krabbler! Allerdings wollte ich mich noch einmal vergewissern, dass ich alles richtig verstanden habe, was man so zu lesen bekommt.

- Auch für Insektenanfänger ist die indische Riesengottesanbeterin (Hierodula membranacea) geeignet.
Anfänglich hatte ich mich ziemlich in die Mantis religiosa verguckt, aber die stehen ja unter Naturschutz... Die H.M. sieht ihr aber äusserlich relativ ähnlich, daher würde die mir auch optisch sehr gut gefallen. (Ich habe schon öfter gelesen, auch hier im Forum, dass Stabschrecken für Anfänger eigentlich besser geeignet wären, auch weil sie im Gegensatz zur Mantide offenbar Vegetarier sind, aber so eine möchte ich nicht... Ich glaube, wenn eine davon ein Beinchen abwirft, würde ich vor lauter Schreck schreiend im Kreis rennen.... ^^)

- Die Hierodula membranacea frisst ausschliesslich lebendes Futter.
Die Futterempfehlung liegt auf Fliegen, Schaben und Heuschrecken, aber bitte keine Heimchen, da die Mantide davon Verdauungsprobleme bekommen kann.

- Die weiblichen Tiere sind recht standorttreu, unter passenden Umständen könnte man sie auch ohne Terrarium auf einem ausreichend grossen Ficus oder einer anderen, grossen Pflanze die genug Raum für Häutung und Ootheken bietet, halten.
Bei den Männchen ist das durch fehlende Standorttreue aber nicht zu empfehlen, ansonsten darf man das lustige Spiel "Such den Krabbler" spielen.... ^^

- Die H. membranacea sind einzeln zu halten (man darf zwar mehrere Tiere haben, sollte Diese aber trennen. Die Männchen schon allein deswegen, weil sie sonst das Interesse an den Weibchen verlieren, sollte man züchten wollen).

- Ein geeignetes Terrarium hat etwa die Maße 30*30*50 (L*B*H) oder mehr. Bodengrund und Einrichtung müssen ungedüngt sein. Die Luftfeuchtigkeit sollte ca. 65% oder mehr betragen. Die Mantiden brauchen mehrere Möglichkeiten, sich "aufzuhängen", stabilere Ästchen und eine Gaze am Terra-Deckel sind Pflicht. Ausserdem sind Einstrahlung von Neonröhren, PC-Bildschirmen oder TV-Geräten zu vermeiden, weil sie dem Tier nicht gut bekommen.

- Die Mantiden trinken nicht aus Wassernäpfen. Daher (und im Zuge dessen, die erforderliche LF zu halten) sind die Einrichtungsästchen besprühen damit das Tier das Wasser von den Blättern schlürfen kann, allerdings NIEMALS die Gottesanbeterin selbst.

- Im Falle von Nachzuchten baut die weibliche Hierodula membranacea mehrere Ootheken. Diese nimmt man vom Muttertier weg und verstaut sie in geeigneten Behältern.
Nach dem Schlupf kann man die Jungtiere noch eine Weile zusammen halten, aber ab welchem Larvenstadium man sie etwa trennen sollte konnte ich leider nirgends finden...
Nebenbei: Stimmt es, dass pro Oothek bis zu 250 Jungtiere schlüpfen können?

- Gottesanbeterinnen sind natürlich keine Schmusetiere. Sie mögen es nicht gerne, auf die Hand genommen oder überhaupt angefasst zu werden.

....habe ich das soweit richtig verstanden?
Gibt es noch andere Haltungstipps, die ich beachten sollte?

Und nicht zuletzt auch eine sehr wichtige Frage:

Wie sieht es mit dem Versand eines solchen Tieres per Paketdienst aus?
Leider gibt es in meiner Umgebung nämlich keine Geschäfte oder Tiermessen, bei denen ich mir so ein Tier holen könnte. Allgemein ist die Exotenhaltung in meiner direkten Umgebung nicht sehr populär, es fällt einem hier sogar schwer, einen Tierarzt zu finden der Erfahrung mit Schildkröten hat...
Nun habe ich schon öfter gelesen, dass es grundsätzlich kein Problem darstellt, so ein Tier per Paket zu versenden, allerdings bin ich mir unsicher ob das dem Krabbler so gut gefällt... (Lieber würde ich auf den kleinen Liebling verzichten, als ihn unnötigem Stress auszusetzen!)

Gemäss dem Fall, es stellt ein geringeres Problem dar, so ein Tier auch per Paket zu versenden, wollte ich ausserdem gleich auch noch nachfragen, ob mir jemand einen geeigneten Shop empfehlen könnte.
Lieber bestelle ich nämlich bei einem Laden, bei dem ich durch Erfahrungsberichte bereits weiss, dass sie wissen was sie tun, als dass ich blind "irgendwo" bestelle und das Tier dann in vollkommen ungeeigneter Verpackung bei mir ankommt... :)

Das war es auch erst einmal von mir.

Ich bedanke mich jetzt schon für jede Antwort!

Grüße aus dem schönen Niederbayern,
Wolfsbane
 
09.08.2011
#1
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OlliH

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Hi!

Ich finds klasse das du dich im Vorfeld so gut informierst!
Dann will ich dir mal die soweit noch offenen Fragen/Punkte beantworten:

- Die weiblichen Tiere sind recht standorttreu, unter passenden Umständen könnte man sie auch ohne Terrarium auf einem ausreichend grossen Ficus oder einer anderen, grossen Pflanze die genug Raum für Häutung und Ootheken bietet, halten.
Was meist nicht erwähnt wird, ist das man H.m. erst subadult besser erst adult freihalten sollte.
Als Jungtiere sind sie noch recht agil und gerade bei den Häutungen brauchen die Tiere die richtige Luftfeuchtigkeit, damit alles gut geht.
Und die ist frei im Raum nicht immer ganz so leicht zu erreichen.
Adulte Weibchen kann man aber gut frei halten, sofern Temperatur stimmt und man ab und an sprüht.

Habe auch erfolgreich H.m. auf der Fensterbank gehalten.
Jedoch muss man dann meist per Hand füttern, damit das Futter sich nicht in der Wohnung verkriecht. :verwirrt2

- Die Mantiden trinken nicht aus Wassernäpfen. Daher (und im Zuge dessen, die erforderliche LF zu halten) sind die Einrichtungsästchen besprühen damit das Tier das Wasser von den Blättern schlürfen kann, allerdings NIEMALS die Gottesanbeterin selbst.
Dies ist besonders bei noch jungen/kleinen Nymphen wichtig, da diese schon in einem Wassertropfen ertrinken können.
Daher am besten immer einen feinen Nebel sprühen.

...Nach dem Schlupf kann man die Jungtiere noch eine Weile zusammen halten, aber ab welchem Larvenstadium man sie etwa trennen sollte konnte ich leider nirgends finden...
Nebenbei: Stimmt es, dass pro Oothek bis zu 250 Jungtiere schlüpfen können?
Bei Arten die untereinander agressiv sind - wie eben auch z.B. Hierodula membranacea - sollte man die Jungtiere etwa mit L3, spätestens L4, trennen.
Ansonsten ist es sehr wahrscheinlich das sie sich gegenseitig dezimieren.

Und JA, aus Ootheken vieler Arten - so auch H.m. - schlüpfen SEHR viele Nymphen. Stückzahlen von 250 sind da keine Seltenheit.

Je älter das Tier wird bzw. je mehr Ootheken ein Tier baut desto geringer wird die Schlupfquote.

Und nicht zuletzt auch eine sehr wichtige Frage:

Wie sieht es mit dem Versand eines solchen Tieres per Paketdienst aus?
Vorausgesetzt der Versender verpackt die Tiere gut - d.h. je nach Alter einzeln in Dosen (meist Heimchendosen), welche mit wenigstens etwas zum festhalten der Tiere und je nach Art auch einem Stück Zellstoff o.ä. für die LF während des Versandes, sowie einer ausreichenden Polsterung durch Zeitungspapier (im Herbst/Winter Styropor + Heatpack) - ist der Versand absolut kein Problem.

Wichtig ist auch das die Tiere Montags bis max. Mittwochs verschickt werden.
So wirkt man einem Risiko, dass das Paket vielleicht übers Wochenende bei der Post rumliegt und der Versand zu lange dauert, entgegen.

Ich züchte jetzt schon einige Zeit div. Gottesanbeterinnen und habe schon hunderte versand - mit keinem bzw. kaum Vorkommnissen.
Und wie gesagt, wenn man o.g. Sachen beim Versand einhält und die Post keine Fehler macht, geht alles gut.

Lieber bestelle ich nämlich bei einem Laden, bei dem ich durch Erfahrungsberichte bereits weiss, dass sie wissen was sie tun, als dass ich blind "irgendwo" bestelle und das Tier dann in vollkommen ungeeigneter Verpackung bei mir ankommt... :)
Leider eine schlechte Idee.
Die meisten Läden kennen sich eben nicht mit allen Arten gut aus.
Somit ist es keine Seltenheit - eher die Regel - das die Tiere nicht optimal gehalten und ernährt werden, bevor sie zu dir kommen.
Zudem bekommen die Läden die Tiere auch "NUR" vom Züchter - im schlechtesten Fall wären jedoch Wildfänge - d.h. das die Tiere doppelten Stress ausgesetzt werden.
Versand vom Züchter zum Laden - dort suboptimale Haltung - dann der Versand zu dir.

Die beste Variante ist natürlich wenn man sich die Tiere selbst abholen oder bringen lassen könnte.
Oder eben von eine Börse selbst mitbringen können.
Ansonsten würde ich den Versand der Tiere direkt vom erfahrenen Züchter vorziehen.
Tiere aus dem Laden wären die letzte und sicherlich schlechteste Variante!

Noch ein bissl was zu den Arten.
Ich weiß nicht ob dich jetzt schon fest für H.m. entschieden hast daher nochmal ein Auflistung von Arten die sehr gut für Einsteiger in die Mantidenhaltung sind:
Einzelgänger:
Hierodula membranacea
Sphodromantis viridis
Sphodromantis lineola
aber auch Rhombodera cf. stalii (ehem. Rhombodera basalis)

Gruppentauliche Arten:
Phyllocrania paradoxa

Das sind so die gängigen Arten die man gut als Einsteiger halten kann die Anfängerfehler gut wegstecken.

Aber auch andere Arten sind wenn man sich gut einliest und damit befasst gut zu halten.
Ich kann nur anraten ERST das Terrarium einzurichten und 1-2 Wochen Probe laufen zu lassen.
So kann man testen ob man die gewünschten Werte gut realisieren kann.

Das sollte erstmal das wichtigste sein.
Wenn noch Fragen sind immer raus damit.
 
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Hallo Olli!

Ich finds klasse das du dich im Vorfeld so gut informierst!
Dann will ich dir mal die soweit noch offenen Fragen/Punkte beantworten:
Das mit der unzureichenden Information war eine ganz schreckliche Erfahrung bei der Schildkröte... Die wurde mir als ungewolltes Tier eines Vorbesitzers zugeschoben ("Oh, du bist doch so ein grosser Tierfreund, hier nimm mal."), ohne dass ich Ahnung davon hatte. Ich hatte sie drei Monate, dann habe ich sie abgegeben, weil ich feststellen musste dass ich ihr eben gar nichts bieten konnte was sie gerne gehabt hätte :(

Vielen Dank für die Antworten :)


Was meist nicht erwähnt wird, ist das man H.m. erst subadult besser erst adult freihalten sollte.
Als Jungtiere sind sie noch recht agil und gerade bei den Häutungen brauchen die Tiere die richtige Luftfeuchtigkeit, damit alles gut geht.
Und die ist frei im Raum nicht immer ganz so leicht zu erreichen.
Adulte Weibchen kann man aber gut frei halten, sofern Temperatur stimmt und man ab und an sprüht.
Oh, das ist sehr gut zu wissen. Hatte ich bisher auch nirgends gelesen, aber mir schon gedacht - eben wegen der LF für die Häutung.
Was heisst aber "als Jungtiere recht agil"? Was man so liest bezieht sich ja meist auf adulte Tiere, und die sind, hm... Sagen wir, relativ "faul". Sind die Jungtiere also bewegungsfreudiger?
Ich habe gelesen, dass bei manchen Arten die Jungtiere durch Färbung und Verhalten zum Beispiel Ameisen imitieren, und deshalb "wie verrückt hin und her rasen". Trifft das bei der H.m. auch zu? Über die Nymphen bekommt man nämlich (LEIDER!) relativ wenig zu lesen.

Habe auch erfolgreich H.m. auf der Fensterbank gehalten.
Jedoch muss man dann meist per Hand füttern, damit das Futter sich nicht in der Wohnung verkriecht.
Damit hab' ich kein Problem. ^^
Meine "Ekelgrenze" bei Insekten und Co. ist ziemlich hoch. Das Einzige, was ich nicht gerne freiwillig anfasse sind diverse Spinnentiere. Die lasse ich lieber meinen Freund aus der Wohnung tragen (tothauen ist ja auch gemein... Die haben sich in aller Regel doch eher verirrt als dass sie mich absichtlich ärgern).

Dies ist besonders bei noch jungen/kleinen Nymphen wichtig, da diese schon in einem Wassertropfen ertrinken können.
Daher am besten immer einen feinen Nebel sprühen.
*nickt* Gar kein Problem, soweit.
Dafür ist ja auch ein herkömmlicher Nebelsprüher für Pflanzen aus dem Baumarkt bzw. Blumenladen tauglich, nicht? (Lieber einmal zu oft dumm gefragt als grobe Fehler gemacht!)

Bei Arten die untereinander agressiv sind - wie eben auch z.B. Hierodula membranacea - sollte man die Jungtiere etwa mit L3, spätestens L4, trennen.
Ansonsten ist es sehr wahrscheinlich das sie sich gegenseitig dezimieren.

Und JA, aus Ootheken vieler Arten - so auch H.m. - schlüpfen SEHR viele Nymphen. Stückzahlen von 250 sind da keine Seltenheit.

Je älter das Tier wird bzw. je mehr Ootheken ein Tier baut desto geringer wird die Schlupfquote.
Die H.m. baut aber IIRC auch Ootheken wenn sie gar nicht befruchtet wurde. Da muss ich dann aber keinen Schlupf befürchten, oder?
Wieviele Ootheken baut eine GA im Lauf ihres Lebens eigentlich durchschnittlich?


Vorausgesetzt der Versender verpackt die Tiere gut [...] ist der Versand absolut kein Problem.

Wichtig ist auch das die Tiere Montags bis max. Mittwochs verschickt werden.
Gut zu wissen, vielen Dank!

Die beste Variante ist natürlich wenn man sich die Tiere selbst abholen oder bringen lassen könnte.
Oder eben von eine Börse selbst mitbringen können.
Ansonsten würde ich den Versand der Tiere direkt vom erfahrenen Züchter vorziehen.
Tiere aus dem Laden wären die letzte und sicherlich schlechteste Variante!
Das stellt leider ein kleines Problem dar...
Wie bereits erwähnt gibt es bei mir in der Gegend einfach keine Insektenbörsen oder gar Züchter. Man kann behaupten, ich lebe irgendwo im Nirgendwo ;). Dass ich mir das Tier / die Tiere also per Zustelldienst bringen lassen müsste ist leider traurige Tatsache :( Anders wäre es mir ja selbst lieber (wie erwähnt... Wenn das für das Tier ungeeignet ist, verzichte ich lieber darauf mir eines zu holen!).

In Anbetracht dessen, dass ein Laden eine schlechte Idee ist, werde ich mich wohl noch genauer informieren, ob sich nicht doch ein Züchter in einer annehmbaren Entfernung auftun lässt, damit ich das Tier eventuell selbst abholen kann... Ansonsten bin ich auf ein wenig Hilfe angewiesen.
Wie gesagt, ich bin ein Insekten-Neueinsteiger und würde so ein Tier daher lieber jemandem abkaufen, von dem ich weiss dass er sie richtig hält und die Versandpunkte beachtet (und von dem ich unter Umständen auch nach Erhalt des Tieres noch die ein oder andere Hilfestellung bei Unsicherheit bekomme).

Noch ein bissl was zu den Arten.
Ich weiß nicht ob dich jetzt schon fest für H.m. entschieden hast daher nochmal ein Auflistung von Arten die sehr gut für Einsteiger in die Mantidenhaltung sind:
Einzelgänger:
Hierodula membranacea
Sphodromantis viridis
Sphodromantis lineola
aber auch Rhombodera cf. stalii (ehem. Rhombodera basalis)

Gruppentauliche Arten:
Phyllocrania paradoxa
GANZ fest für die H.m. habe ich mich noch nicht entschieden, ich schwanke noch etwas zwischen ihr und der Sphodromantis viridis. Allerdings habe ich aus bisher gelesenem den Eindruck gewonnen, dass die H.m. allgemein angenehmer zu halten ist als die S.v.
Die Phyllocrania paradoxa ist ein "wandelndes Blatt", richtig? Die sagen mir optisch nicht so zu wie die H.m. und die S.v., auch wenn sie sicher sehr faszinierend sind. Aber das ist, frech gesagt, so ähnlich wie bei Hunden. Man kauft sich ja auch keinen Pittbull wenn man Pudel total hübsch findet :D.

Aber auch andere Arten sind wenn man sich gut einliest und damit befasst gut zu halten.
Ich kann nur anraten ERST das Terrarium einzurichten und 1-2 Wochen Probe laufen zu lassen.
So kann man testen ob man die gewünschten Werte gut realisieren kann.
Hatte ich so vor, danke für den Hinweis :).

Eine Art, die mir auch SEHR gut gefallen würde wäre die Idolomantis diabolica, oder eine Orchideenmantis (Hymenopus coronatus, stimmt das?). Von denen habe ich aber auch schon gelesen dass die recht anspruchsvoll in der Haltung sind, daher ziehe ich die etwas unspektakulärere aber nicht minder schöne "Einsteigerversion" vor.

Das sollte erstmal das wichtigste sein.
Wenn noch Fragen sind immer raus damit.
Vielen Dank, werde ich natürlich tun :)

Grüße (immer noch aus Niederbayern ;p),
Wolfsbane
 
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Was heisst aber "als Jungtiere recht agil"? Was man so liest bezieht sich ja meist auf adulte Tiere, und die sind, hm... Sagen wir, relativ "faul". Sind die Jungtiere also bewegungsfreudiger?
Ja, Jungtiere sind in der Regel ziemlich viel unterwegs.
Bei H.m. legt sich das vielleicht etwas eher als bei anderen Arten.
Doch so richtig "faul" werden sie meiner Erfahrung nach erst ab subsubadult bis adult.

Dafür ist ja auch ein herkömmlicher Nebelsprüher für Pflanzen aus dem Baumarkt bzw. Blumenladen tauglich, nicht? (Lieber einmal zu oft dumm gefragt als grobe Fehler gemacht!)
Ganz genau!
Und es gibt keine dummen Fragen - nur dumme Antworten! :coolnew

Die H.m. baut aber IIRC auch Ootheken wenn sie gar nicht befruchtet wurde. Da muss ich dann aber keinen Schlupf befürchten, oder?
Wieviele Ootheken baut eine GA im Lauf ihres Lebens eigentlich durchschnittlich?
H.m. legt durchschnittlich 4-6 Ootheken ab, nach etwa 6 Wochen schlüpfen die kleinen dann.
Andere Arten können aber auch mal locker 10-15 Ootheken ablegen - sind jedoch meist Arten aus denen dann weniger Jungtiere schlüpfen.

In Anbetracht dessen, dass ein Laden eine schlechte Idee ist, werde ich mich wohl noch genauer informieren, ob sich nicht doch ein Züchter in einer annehmbaren Entfernung auftun lässt, damit ich das Tier eventuell selbst abholen kann... Ansonsten bin ich auf ein wenig Hilfe angewiesen.
Ich kann dir nur sagen - ein Versand geht in den meisten Fällen gut.
Und sofern ein Züchter nicht ganz Banane ist, sollte er auch wissen wie man Tiere richtig verschickt.

Ich habe auch schon selbst VIELE Tiere per Post bekommen - bisher immer ohne Probleme.
Ein Versand kann schonmal 2 Tage dauern, aber auch das stecken die Tiere eigentlich gut weg.
In der Regel sind die Tiere jedoch nach 1 Tag schon beim Empfänger.

GANZ fest für die H.m. habe ich mich noch nicht entschieden, ich schwanke noch etwas zwischen ihr und der Sphodromantis viridis. Allerdings habe ich aus bisher gelesenem den Eindruck gewonnen, dass die H.m. allgemein angenehmer zu halten ist als die S.v.
Ich finde beide Arten tun sich nicht viel.

Die Phyllocrania paradoxa ist ein "wandelndes Blatt", richtig? Die sagen mir optisch nicht so zu wie die H.m. und die S.v., auch wenn sie sicher sehr faszinierend sind.
Nein, es sind auch Gottesanbeterinnen - haben nur eine Tarnung als wären sie ein vertrocknetes Blatt.
Sind halt eine Art die man aber auch problemlos in einer Gruppe zusammen halten kann.
Halte z.B. 18 Stück von denen in L4 zusammen in einem Becken.

Aber wie du schon sagst, nicht jede Art spricht einen optisch gleich an.
Wenn dir Tiere des "Normaltypus" sprich Hierodula, Sphodromantis o.ä. zusagen ist dies doch auch nur praktisch, da man gut an diese Arten ran kommt.

Leider habe ich derzeit keine H.m. mehr in Haltung.
Doch wenn es bei dir soweit ist könnte ich dir sicher mit Sphodromantis viridis dienen - ein guter Züchterkumpel hat diese Art in Zucht und eigentlich regelmäßig Nachzuchten.
Ansonsten habe ich derzeit nur andere Arten im Bestand.
Aber vielleicht findest ja doch noch jemanden in deiner Nähe der welche hält.

Eine Art, die mir auch SEHR gut gefallen würde wäre die Idolomantis diabolica, oder eine Orchideenmantis (Hymenopus coronatus, stimmt das?). Von denen habe ich aber auch schon gelesen dass die recht anspruchsvoll in der Haltung sind, daher ziehe ich die etwas unspektakulärere aber nicht minder schöne "Einsteigerversion" vor.
Ganz ehrlich: Idolomantis diabolica ist wirklich SAUSCHÖN!
Und war auch schon seit langen Jahren ein Traum von mir.
Da ich schon einige Zeit div. Mantiden züchte und auch schon mit schwierigen Arten Erfahrungen und Erfolg habe/hatte und auch schon Arten über mehrere Generationen erfolgreich züchte, hab ich mir im Frühjahr diesen Traum erfüllt.
Habe mir 2 L3 Diabolica gekauft.
Alles super! Werte stimmten, es wurde gefressen, es wurde sich problemlos gehäutet - doch urplötzlich fiehlen beide um - TOT!
Selbst mit jahrelanger Erfahrung ist diese Art absolut heikel.
Ich werde mich erstmal nicht mehr dran trauen und es vielleicht in ein paar Jahren nochmal versuchen.
Denn dafür sind mir die Tiere einfach zu schade.

P.S.: Wo kommst du denn her? Also Stadtmäßg? Vielleicht gibts doch die ein oder andere kleine Börse in deiner Nähe.

p.P.S.: Kannst dich auch mal auf meiner Homepage umschauen - InsektO
 
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Ja, Jungtiere sind in der Regel ziemlich viel unterwegs.
Bei H.m. legt sich das vielleicht etwas eher als bei anderen Arten.
Doch so richtig "faul" werden sie meiner Erfahrung nach erst ab subsubadult bis adult.
Okay. Das ist sehr gut zu wissen, nicht dass mir die "kleinen Kleinen" dann ausbüchsen. Auch wenn der Vermieter tolerant gegenüber grösseren Insekten ist, wäre er sicher nicht von freilaufenden Mantiden im Hausflur angetan... :D

H.m. legt durchschnittlich 4-6 Ootheken ab, nach etwa 6 Wochen schlüpfen die kleinen dann.
Andere Arten können aber auch mal locker 10-15 Ootheken ablegen - sind jedoch meist Arten aus denen dann weniger Jungtiere schlüpfen.
*notiert und nickt* Dankeschön!

Ich kann dir nur sagen - ein Versand geht in den meisten Fällen gut.
Und sofern ein Züchter nicht ganz Banane ist, sollte er auch wissen wie man Tiere richtig verschickt.

Ich habe auch schon selbst VIELE Tiere per Post bekommen - bisher immer ohne Probleme.
Ein Versand kann schonmal 2 Tage dauern, aber auch das stecken die Tiere eigentlich gut weg.
In der Regel sind die Tiere jedoch nach 1 Tag schon beim Empfänger.
Ich würde mir wohl auch die paar Tage nach Versand frei nehmen, damit ich das Paket gleich in Empfang nehmen und die Mantide(n) in ihr neues Heim setzen kann.
Ist es empfehlenswert das Tier direkt am Tag des Erhalts gleich zu füttern, wenn man es sich zuschicken lässt? Bei vielen Säugetieren ist es ja so, dass man sie am selben Tag erst einmal noch nicht füttern soll, wenn man sie vom Züchter abgeholt hat, weil sie wegen des Reisestresses sonst ziemlich viel kotzen... Gerade bei jüngeren Tieren kann das ja auch gefährlich werden.

Welches Altersstadium empfielt sich für einen Anfänger eigentlich?

Gerade bei den Nymphen muss man ja noch mehr beachten als bei den adulten Tieren, aber Mantiden werden meines Wissens nach auch nur etwa 12 Monate alt...

Mit welchem Alter kann man eine GA als "ausgewachsen" betrachten, bzw. wann häutet sie sich durchschnittlich das letzte Mal (und wie oft insgesamt)? Die Frage wurde zwar sicher schon irgendwann und garantiert auch mehrfach beantwortet, aber bei der Masse an Threads und Seiten verliert man sich irgendwann... ^^'

Nein, es sind auch Gottesanbeterinnen - haben nur eine Tarnung als wären sie ein vertrocknetes Blatt.
Entschuldige ^^'

Wenn dir Tiere des "Normaltypus" sprich Hierodula, Sphodromantis o.ä. zusagen ist dies doch auch nur praktisch, da man gut an diese Arten ran kommt.
Leichter als an Andere jedenfalls, das stimmt. Ich habe zum Beispiel von der Idolomantis diabolica schon gelesen, dass es kaum Züchter gibt und die Tiere daher sehr teuer und selten sind. Liegt wohl auch an der anspruchsvollen Haltung... Und bei den von Dir genannten Arten ist es wohl nur ein Indiz für die - im Vergleich - einfachere Haltung dass man sie leichter und öfter bekommt. :)

Leider habe ich derzeit keine H.m. mehr in Haltung.
Doch wenn es bei dir soweit ist könnte ich dir sicher mit Sphodromantis viridis dienen - ein guter Züchterkumpel hat diese Art in Zucht und eigentlich regelmäßig Nachzuchten.
Ansonsten habe ich derzeit nur andere Arten im Bestand.
Aber vielleicht findest ja doch noch jemanden in deiner Nähe der welche hält.
Wäre natürlich Beides ganz klasse. ^^
Wenn ich jemanden finde, der hier in der Nähe lebt und seine Nachzuchten teilt, werde ich natürlich auch damit Vorlieb nehmen, weil es für das Tier sicher stressfreier ist wenn es nicht per Paketdienst durch die Lande gekutscht wird.
Ansonsten werde ich auch gerne auf Dein Angebot zurückgreifen! Vielen, vielen Dank!

Ganz ehrlich: Idolomantis diabolica ist wirklich SAUSCHÖN!
Absolut!
Was man so an Fotos sieht sind die echt traumhaft, vor Allem das Drohverhalten ist echt interessant und wahnsinnig schön anzusehen (auch wenn ich die I.d. nicht den ganzen Tag ärgern würde, nur damit sie die Arme hochreckt... Das wäre echt kindisch *g*).

Und war auch schon seit langen Jahren ein Traum von mir.
Da ich schon einige Zeit div. Mantiden züchte und auch schon mit schwierigen Arten Erfahrungen und Erfolg habe/hatte und auch schon Arten über mehrere Generationen erfolgreich züchte, hab ich mir im Frühjahr diesen Traum erfüllt.
Habe mir 2 L3 Diabolica gekauft.
Alles super! Werte stimmten, es wurde gefressen, es wurde sich problemlos gehäutet - doch urplötzlich fiehlen beide um - TOT!
Oh! Weisst Du denn, bzw. hast Du eine Ahnung, woran das dann lag?
Ist wirklich schade, tut mir sehr Leid :(
Ich drücke Dir alle Daumen dass Du beim nächsten Versuch mit den kleinen Schönheiten mehr Erfolg hast!

P.S.: Wo kommst du denn her? Also Stadtmäßg? Vielleicht gibts doch die ein oder andere kleine Börse in deiner Nähe.
Etwa mittig zwischen Deggendorf und Passau - also wirklich im hinterletzten Eck' des Landes. :D

Danke, werd' ich tun. ^^
 
OlliH

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Ist es empfehlenswert das Tier direkt am Tag des Erhalts gleich zu füttern, wenn man es sich zuschicken lässt?
Es kann sein das das Tier dann sowieso nichts annimmt.
Man kann es aber versuchen.
Wenn das Tier Futter nimmt ist das auch okay.

Wenn das Tier gut genährt ist - also einen schön prallen Hinterleib hat - macht es auch absolut nichts aus, wenn man es einfach mal nen Tag erstmal in Ruhe läßt und erst am Folgetag füttert.

Welches Altersstadium empfielt sich für einen Anfänger eigentlich?
Also ab L3/L4 sind die Nymphen eigentlich schonmal übers gröbste hinweg und sind schon recht unempfindlich.

Oder man nimmt gleich 5-6 L1-L2 Tiere und hat welche auf Reserve falls doch welche eingehen.

Mit welchem Alter kann man eine GA als "ausgewachsen" betrachten, bzw. wann häutet sie sich durchschnittlich das letzte Mal (und wie oft insgesamt)?
H.m. durchläuft 7-8 Häutungen - Männchen 7 und Weibchen 8 Häutungen.
Erst mit der letzten Häutung - die Imaginalhäutung - bekommen die Tiere dann auch ihre vollständigen Flügel.

Oh! Weisst Du denn, bzw. hast Du eine Ahnung, woran das dann lag?
Nein, keine Ahnung!
Haltungsbedingungen stimmten, Futter stimmte ...
Aber so ist das bei denen, die können urplötzlich einfach umkippen.
 
Wolfsbane

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Also ab L3/L4 sind die Nymphen eigentlich schonmal übers gröbste hinweg und sind schon recht unempfindlich.

Oder man nimmt gleich 5-6 L1-L2 Tiere und hat welche auf Reserve falls doch welche eingehen.
Klingt spontan ein wenig fies *schmunzel*. Danke für die Empfehlung!

Nein, keine Ahnung!
Haltungsbedingungen stimmten, Futter stimmte ...
Aber so ist das bei denen, die können urplötzlich einfach umkippen.
Hmm... Das ist nicht schön, wenn man gar nicht weiss worans hätte liegen können. Ich kann verstehen dass Du dann erst einmal die Finger davon lassen möchtest. Würde mir nicht anders gehen, es ist immer wahnsinnig tragisch wenn man denkt alles richtig gemacht zu haben und dann irgendetwas offenbar doch nicht so ganz gestimmt hat...

Da fällt mir aber noch etwas ein...

In welcher Art kann es sich äussern, wenn eine GA krank wird, bzw. gibt es irgendwelche Krankheiten die unter den Krabblern besonders verbreitet sind?

Ich habe schon von ein paar Dingen gelesen die ja nun nicht so positiv sind, wie dass die GA bei unzureichender LF zur Häutung auch ein Bein verlieren kann, oder sich durch äussere Umstände schwarze Flecken auf den Augen bilden können (z.B. wie bei einem hier im Forum berichteten Fall, wo das Futter zu nah am Terra stand, und die GA den Kopf deswegen an die Scheibe gelehnt hatte).
Wenn man ein paar Dinge beachtet, sind das ja nun "Krankheiten" denen man gut entgegen wirken kann ( -> für ausreichende LF sorgen; Futter ausser Sichtweite, bestensfalls in einem anderen Raum aufbewahren).
Anders gefragt: Wie sieht es mit anderen ("richtigen") Krankheiten aus. KANN die GA überhaupt krank werden, zum Beispiel wenn irgendetwas nicht ganz passt (so als hätte sie zB einfach nur einen Schnupfen), oder fällt sie dann einfach um und ist tot?

Vielen Dank für die geduldigen Antworten :)

~Wolfsbane
 
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Klingt spontan ein wenig fies *schmunzel*. Danke für die Empfehlung!
Ja, schon, nur hat man bei Tieren mit so einer hohen Schlupfquote schonmal ein paar Ausfälle.
Da ist es "ein Tropfen auf den heißen Stein", wenn mal von 250 Jungtieren 10-20 Stück eingehen.



Hmm... Das ist nicht schön, wenn man gar nicht weiss worans hätte liegen können. Ich kann verstehen dass Du dann erst einmal die Finger davon lassen möchtest.
Tja, aber solche Erfahrungen haben viele Halter mit der einen oder anderen Art schon gemacht.

Z.B. hab ich mich damals recht früh an die Haltung und auch Zucht von der Blütenmantis (Pseudocreobotra wahlbergii) gewaagt.
Hat alles super geklappt.
Die Tiere hab ich von L1 bis zum adulten Tier durchbekommen und auch die Verpaarung hat super geklappt.
Das Weibchen hat Ootheken abgelegt und es sind insgesammt sicherlich 200 Jungtiere geschlüpft (aus einer Oothek kommen bei der Art nur etwa 20-80 Nymphen).
Jedoch sind ALLE einfach umgekippt!
Ich habe wirklich alle Tipps von erfahrenen Züchtern umgesetzt - mache Tiere wärmer, manche kühler, manche trockener und manche feuchter gehalten - hat alles nichts gebracht.

Seit dem ist diese Art ein rotes Tuch für mich!
Ich hab mich einfach so geärgert und war so enttäuscht, dass diese Art noch immer für mich durch ist, obwohl ich jetzt viel mehr Erfahrungen habe und sicherlich einiges besser machen würde.

In welcher Art kann es sich äussern, wenn eine GA krank wird, bzw. gibt es irgendwelche Krankheiten die unter den Krabblern besonders verbreitet sind?
Leider ist über Krankheiten bei Wirbellosen immer noch sehr wenig erforscht.
Jedoch sind so keine wirklichen Krankheiten bekannt - außer eben das man eben keine Heimchen verfüttern soll, da diese in schlechten Zuchten einen Erreger in sich tragen der auch Mantiden befällt ("Heimchenpest").

Wie du schon sagtest, wenn ein Tier mit den Augen an den Scheiben reibt können diese verletzt werden.
Oder es kann durch stickige zu feuchte Luft auch mal zum Erbrechen kommen.
Dann sollte man die Tiere besser trockener und mit besserer Druchlüftung stellen.

Wenn die LF bei der Häutung zu niedrig ist, kann die alte Hülle zu fest sein, so das sie nicht aufplatzt oder das das Tier mitten in der Häutung stecken bleibt und verendet.
Wenn die LF bei der Häutung zu hoch ist, kann die alte Hülle zu weich sein und sich zu sehr dehnen, dann reizt sie nicht ein und das Tier kommt auch nicht aus der alten Hülle.

Es erfordert also die optimalen Bedingungen, besonders bei der Häutung.

Dies sind so ziemlich die gängigsten "Krankheiten" in der Mantidenhaltung.

Sollte eine GA mal ein Körperteil verlieren, kann sie dieses - sofern sie noch nicht ausgewachsen ist und sich noch häutet - regenerieren.
Nach jeder Häutung wächst das regenerierte Körperteil dan weiter nach - auch wenn es nie wieder ganz so groß wird wie das Original.

Ich habe z.B. ein Zuchtweibchen meiner Rhombodera hier, die mit subsub einen Fangarm bei einer Häutung abgerissen hat - nach nun 2 Häutungen (also jetzt adult) ist es kaum noch zu erkennen das dies ein Regenerat ist.
Der Fangarm ist zwar etwas kleiner als der andere, doch das behindert sie keineswegs.

Kein Problem!
Ich helfe gerne wo ich kann!
 
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Z.B. hab ich mich damals recht früh an die Haltung und auch Zucht von der Blütenmantis (Pseudocreobotra wahlbergii) gewaagt.
Hat alles super geklappt.
Die Tiere hab ich von L1 bis zum adulten Tier durchbekommen und auch die Verpaarung hat super geklappt.
Das Weibchen hat Ootheken abgelegt und es sind insgesammt sicherlich 200 Jungtiere geschlüpft (aus einer Oothek kommen bei der Art nur etwa 20-80 Nymphen).
Jedoch sind ALLE einfach umgekippt!
Ich habe wirklich alle Tipps von erfahrenen Züchtern umgesetzt - mache Tiere wärmer, manche kühler, manche trockener und manche feuchter gehalten - hat alles nichts gebracht.

Seit dem ist diese Art ein rotes Tuch für mich!
Ich hab mich einfach so geärgert und war so enttäuscht, dass diese Art noch immer für mich durch ist, obwohl ich jetzt viel mehr Erfahrungen habe und sicherlich einiges besser machen würde.
Absolut nachvollziehbar.
Blütenmantis sind echt hübsch, aber an die traue ich mich vorerst mal überhaupt nicht dran. Mal sehen ob ich überhaupt von der H.m. bzw. der S.v. wegkomme, letzthin. Es gibt ja immer Leute, die bei ihren Einsteigertieren bleiben, und ich zähle mich mal zu denen, die recht grosse "Gewohnheitstiere" sind. :)

Jedoch sind so keine wirklichen Krankheiten bekannt - außer eben das man eben keine Heimchen verfüttern soll, da diese in schlechten Zuchten einen Erreger in sich tragen der auch Mantiden befällt ("Heimchenpest").
Ja, das hab' ich schon mehrfach gesehen, und deswegen auch recht intensiv gesucht was man ansonsten verfüttern kann/darf.
Heimchen sind ja irgendwo die "Mainstream-Futtertiere", fast überall wo man Futtertiere kaufen kann und nach Futter für Insektenfresser fragt, kriegt man als Erstes einmal die angeboten... Ich würde aber auch ohne die Heimchenpest von Heimchen absehen.
Meine ältere Schwester hat sich mal kleine Echsen - Anolis - gehalten und die mit Heimchen gefüttert.. Einmal ist ihr eine entkommen, die hat dann sicher eine Woche lang irgendwo in einer Ecke jeden Abend gezirpt... Sie wäre fast wahnsinnig geworden weil sie das kleine Biest nicht gefunden hat :D

Wie du schon sagtest, wenn ein Tier mit den Augen an den Scheiben reibt können diese verletzt werden.
Oder es kann durch stickige zu feuchte Luft auch mal zum Erbrechen kommen.
Dann sollte man die Tiere besser trockener und mit besserer Druchlüftung stellen.

Wenn die LF bei der Häutung zu niedrig ist, kann die alte Hülle zu fest sein, so das sie nicht aufplatzt oder das das Tier mitten in der Häutung stecken bleibt und verendet.
Wenn die LF bei der Häutung zu hoch ist, kann die alte Hülle zu weich sein und sich zu sehr dehnen, dann reizt sie nicht ein und das Tier kommt auch nicht aus der alten Hülle.

Es erfordert also die optimalen Bedingungen, besonders bei der Häutung.

Dies sind so ziemlich die gängigsten "Krankheiten" in der Mantidenhaltung.
Um das mit der LF zur Häutung mache ich mir aktuell auch noch die meisten Sorgen. Ich befürchte irgendwie dass ich es auf die eine oder andere Weise zu gut meine und meine Lieblinge dann die Häutung nicht schaffen, aus erwähnten Gründen... :wallbash:

Sollte eine GA mal ein Körperteil verlieren, kann sie dieses - sofern sie noch nicht ausgewachsen ist und sich noch häutet - regenerieren.
Nach jeder Häutung wächst das regenerierte Körperteil dan weiter nach - auch wenn es nie wieder ganz so groß wird wie das Original.

Ich habe z.B. ein Zuchtweibchen meiner Rhombodera hier, die mit subsub einen Fangarm bei einer Häutung abgerissen hat - nach nun 2 Häutungen (also jetzt adult) ist es kaum noch zu erkennen das dies ein Regenerat ist.
Der Fangarm ist zwar etwas kleiner als der andere, doch das behindert sie keineswegs.
Das habe ich auch schon öfter gelesen, ist irgendwie beruhigend zu wissen :)
Stört es das Tier eigentlich sehr, wenn es ein Beinchen einbüssen musste? Bei den Fangarmen vermutlich mehr als bei den anderen Beinen, kann ich mir vorstellen...

Kein Problem!
Ich helfe gerne wo ich kann!
Bin ich auch sehr, sehr dankbar drüber :)


Wobei mir da noch was einfällt...
Wie sieht es denn aus, wenn ich mal für 3-4 Tage wegfahren möchte?
Für gewöhnlich habe ich ja jemanden, der sich um meine Tiere kümmert falls ich mal wegfahre, bislang waren das allerdings eher Säugetiere (Kaninchen, Hamster, Katze...).

Wie es mit den Nachbarn in der neuen Wohnung aussieht weiss ich noch nicht, ich wohne ja noch nicht dort ;). Gibt nur eben viele Leute, die sich zwar gerne um die Nachbarskatze, aber eben nicht um die Nachbarsinsekten kümmern...
Meine Mutter müsste ich fragen (sie selbst findet Mantiden absolut faszinierend :D), und zumindest eine von zwei Schwestern wäre grundsätzlich auch zu haben (immerhin hat die, wie oben erwähnt, schon mal Echsen gehalten und da auch mit Futtertieren hantieren müssen. Ob sie die nun in ein Echsenterra oder ein Mantisterra schubst ist dann irgendwie egal :skeptisch).

Trotzdem, für den nahezu unmöglichen Fall, dass sich tatsächlich einmal absolut niemand finden sollte, der vorbei schaut:
Kann man es den Tieren grundsätzlich irgendwie so einrichten, dass sie im Fall des Falles auch mal zwei, drei Tage ohne Versorgung auskommen?

LG,
Wolfsbane
 
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Meine ältere Schwester hat sich mal kleine Echsen - Anolis - gehalten und die mit Heimchen gefüttert.. Einmal ist ihr eine entkommen, die hat dann sicher eine Woche lang irgendwo in einer Ecke jeden Abend gezirpt... Sie wäre fast wahnsinnig geworden weil sie das kleine Biest nicht gefunden hat :D
Okay das mit dem nervigen Zirpen ausgebüchster Futtertiere hat man bei allen Grillenarten - also auch bei Steppengrillen, Langfühlergrillen oder Zweifleckgrillen (die gängigsten Futtergrillenarten).
Doch gerade das Heimchen kommt mir nicht in die Bude, da sie sich wenn sie mal ausbüchsen sehr gut in unseren Wohnungen vermehren und zur echten Plage werden können.
Das heißt dann im schlimmsten Fall Kammerjäger rufen.

Viele machen einen großen Bogen vor Schaben als Futter, weil sie Angst haben wenn diese ausbüchsen eine Plage in der Wohnung zu haben.
Dabei sind die meisten Arten nicht in der Lage in unseren Wohnungen lange zu überleben geschweige denn sich zu vermehren.
Doch fast alle greifen zu der Pestart Heimchen - bei der die Angst wirklich begründet wäre.

Um das mit der LF zur Häutung mache ich mir aktuell auch noch die meisten Sorgen.
Keine Bange! Das hört sich meist schwieriger an als es wirklich ist.
Aber um auf der sicheren Seite zu sein kann man ein Hygrometer ins Becken hängen, dann hat man die LF immer im Blick und kann ggf. entgegenwirken.

Das habe ich auch schon öfter gelesen, ist irgendwie beruhigend zu wissen :)
Stört es das Tier eigentlich sehr, wenn es ein Beinchen einbüssen musste? Bei den Fangarmen vermutlich mehr als bei den anderen Beinen, kann ich mir vorstellen...
Sofern noch genügend Extremitäten zum festhalten und laufen vorhanden sind kommen die Tiere gut klar.
Habe eine junge Nymphe die jetzt leider bei einer Häutung zwei Beine verloren hat - auch noch die beiden rechten.
Doch sie kann sich trotzdem gut festhalten und fortbewegen.
Habe da keinen Zweifel das sie damit gut klarkommen wird und die Beine wieder nachbilden wird.
Das kommt manchmal halt vor - besonders bei kleinen Tieren.

Wobei mir da noch was einfällt...
Wie sieht es denn aus, wenn ich mal für 3-4 Tage wegfahren möchte?
Wenn es nur 3-4 Tage sind ist das kein Problem für die Tiere.
Vorher gut den Boden befeuchten damit die LF sich für längere Zeit halten kann.
Bei jungen Tieren kann man einfach mal einen Schwung Fliegen ins Becken packen.
Die fangen sie sich dann schon wenn sie Hunger haben.

Ältere Tiere kommen, wenn man sie voher gut anfüttert, auch mal gut 3-4 Tage ohne Futter aus.
Aber auch hier kann man einfach mal ein paar Fliegen ins Becken packen, dann ist für den Notfall immer was griffbereit für die Tiere.

Nur keine Grillen, Heuschrecken und Co. im Becken lassen.
Dann könnte es dazu kommen das diese in der Nacht die Mantis angreifen.

Sollte man mal länger weg sein ist es wichtig das auf jeden Fall jemand alle paar Tage nach der LF schaut.
 
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Doch gerade das Heimchen kommt mir nicht in die Bude, da sie sich wenn sie mal ausbüchsen sehr gut in unseren Wohnungen vermehren und zur echten Plage werden können.
Das heißt dann im schlimmsten Fall Kammerjäger rufen.
Okay, das wusste ich nicht. Noch ein weiterer Grund um davon die Finger zu lassen oO

Viele machen einen großen Bogen vor Schaben als Futter, weil sie Angst haben wenn diese ausbüchsen eine Plage in der Wohnung zu haben.
Dabei sind die meisten Arten nicht in der Lage in unseren Wohnungen lange zu überleben geschweige denn sich zu vermehren.
Auch eine wissenswerte Information, vielen Dank :)
Ich überlege selbst auch eher auf Schaben, weil die - kurz gesagt - einfach nicht so laut sind wie Grillen... Wenn man ein wenig aufpasst entkommen die ja auch nicht so unendlich leicht, dass man bei jeder Fütterung Angst vor zehn flüchtigen Tieren haben muss oder so...
Ist nur die Frage, welche Art da am Besten geeignet ist, oder ob ich nicht doch lieber Grillen nehmen sollte.
Klar, bei kleinen Nymphen auch möglichst kleines und wenig wehrhaftes Futter, damit nicht die Nymphe vom Futter gefressen wird (wäre irgendwie suboptimal) - Fliegen eben.
Bei adulten Tieren kann ich mir aber vorstellen dass man entweder recht viele Fliegen füttern müsste, oder dass eine Fliege als Einzelstück nicht mehr als ein Snack für das Tier ist. Wirklich sicher darüber, ob die GA nun Schaben oder Grillen lieber annimmt, bin ich mir aber nicht. Man liest ja nun - etwas übertrieben gesagt - von jedem Halter etwas Anderes; das Einzige, worüber sich alle einig sind ist, dass man keine Heimchen verfüttern soll.

Einfach testen, was das Tier lieber mag, oder macht es für das Tier grundsätzlich keinen Unterschied was bekommt?

Keine Bange! Das hört sich meist schwieriger an als es wirklich ist.
Aber um auf der sicheren Seite zu sein kann man ein Hygrometer ins Becken hängen, dann hat man die LF immer im Blick und kann ggf. entgegenwirken.
Hygrometer, okay. *notier*
Betreffend Thermo-/Hygrometer: Es gibt ja eine riesige Anzahl an solchen Messinstrumenten für Terrarien und Aquarien. Eins, das man einfach aussen an die Scheibe klebt ist da wohl eher untauglich... Die, die man direkt innen anbringt, und die nicht nur aus einer Art Klebestreifen bestehen (ich hoffe, man versteht was ich meine...) sind da, denke ich, besser geeignet, und stören die Tiere auch nicht, oder?
Ich möchte nur nicht schon bei der Einrichtung des Beckens was falsch machen :).

Wenn es nur 3-4 Tage sind ist das kein Problem für die Tiere.
Vorher gut den Boden befeuchten damit die LF sich für längere Zeit halten kann.
Bei jungen Tieren kann man einfach mal einen Schwung Fliegen ins Becken packen.
Die fangen sie sich dann schon wenn sie Hunger haben.

Ältere Tiere kommen, wenn man sie voher gut anfüttert, auch mal gut 3-4 Tage ohne Futter aus.
Aber auch hier kann man einfach mal ein paar Fliegen ins Becken packen, dann ist für den Notfall immer was griffbereit für die Tiere.

Nur keine Grillen, Heuschrecken und Co. im Becken lassen.
Dann könnte es dazu kommen das diese in der Nacht die Mantis angreifen.

Sollte man mal länger weg sein ist es wichtig das auf jeden Fall jemand alle paar Tage nach der LF schaut.
Auch sehr gut zu wissen, vielen, lieben Dank :).
Für gewöhnlich sollte es ja ohnehin nicht vorkommen dass wirklich niemand nach den Tieren sehen kann; wie erwähnt habe ich mindestens zwei Leute in direkter Verwandtschaft die kein Problem mit den Insekten haben, und wie es mit den Nachbarn aussieht werde ich ja auch noch feststellen. Mit Glück findet sich ja sogar in der direkten Nachbarschaft jemand...
Andernfalls ist es aber auch beruhigend dass sie einem das nicht unmittelbar krumm nehmen, wenn man mal ein paar Tage nicht da ist.


Witzig war, als ich neulich mit meinem Freund gesprochen hab'... Er war etwas überrumpelt, als ich von der nicht unbedingt niedrig ausfallenden Anzahl an Nachwuchs erzählt habe, und ein gemeinsamer Kumpel hat direkt angefangen ihn anzufratzeln dass ich bestimmt das Wohnzimmer ausräume und daraus ein Insektenzimmer mache :D. Ich fand's lustig, er nicht... *g*
Ich sollte dabei erwähnen: Wir haben das im Vorfeld schon geklärt, und er hat auch keine Probleme damit, wenn ich mir solche Tiere hole, auch wenn er nicht unbedingt der Fan davon ist (soll jetzt nicht heissen, dass er Angst vor ihnen hätte oder so, aber ohne mich wäre er eben auch nie auf den Trichter gekommen sich Insekten zuzulegen). Vielleicht kann man ihn ja noch dafür begeistern, sobald sie da sind :) - die Faszination dafür ist ja bei mir auch erst aufgekommen, als ich das erste Mal eine Mantis live vor mir gesehen habe.

LG,
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Ich überlege selbst auch eher auf Schaben,
...
Ist nur die Frage, welche Art da am Besten geeignet ist, oder ob ich nicht doch lieber Grillen nehmen sollte.
Also an Schaben werden z.B. Schokoschaben sehr gern angenommen.
Die werden nicht so groß, können nicht fliegen und auch nicht an glatten Scheiben hochlaufen - also büchsen dir auch nicht so leicht aus.

Einfach testen, was das Tier lieber mag, oder macht es für das Tier grundsätzlich keinen Unterschied was bekommt?
Manche Tiere sind sehr wählerisch und manche nehmen einfach alles an.
Sehr gut kommen auch Heuschrecken an.
Gerade adulte Weiber kann man mit einer großen Heuschrecken mal schnell satt bekommen. :lecker
Doch generell ist eine abwechslungsreiche Ernährung immer am besten.
Einfach mal alles testen und ab und an wechseln.

Und klar, junge Nymphen bekommen erst große Drosophila (flugunfähige Fruchtfliegen) und nachher Goldfliegen und Schmeißfliegen.

Hygrometer, okay. *notier*
Betreffend Thermo-/Hygrometer: Es gibt ja eine riesige Anzahl an solchen Messinstrumenten für Terrarien und Aquarien.
Gerade beim Hygrometer ist es natürlich besser wenn man eins nimmt, welches IM Becken angebracht wird.
Ob man ein digitales oder analoges nimmt ist eigentlich egal und eher eine Kostenfrage.
Stören tun die Geräte die Tiere aber nicht.

Mit etwas Erfahrung weiß man auch welche Beleuchtung für die optimale Wärme passt und wie oft man für die gewünschte LF sprühen muss.
So habe ich jetzt auch KEIN Thermo oder Hygrometer mehr in Gebrauch.

Witzig war, als ich neulich mit meinem Freund gesprochen hab'... Er war etwas überrumpelt, als ich von der nicht unbedingt niedrig ausfallenden Anzahl an Nachwuchs erzählt habe, und ein gemeinsamer Kumpel hat direkt angefangen ihn anzufratzeln dass ich bestimmt das Wohnzimmer ausräume und daraus ein Insektenzimmer mache :D. Ich fand's lustig, er nicht... *g*
Ich sollte dabei erwähnen: Wir haben das im Vorfeld schon geklärt, und er hat auch keine Probleme damit, wenn ich mir solche Tiere hole, auch wenn er nicht unbedingt der Fan davon ist (soll jetzt nicht heissen, dass er Angst vor ihnen hätte oder so, aber ohne mich wäre er eben auch nie auf den Trichter gekommen sich Insekten zuzulegen). Vielleicht kann man ihn ja noch dafür begeistern, sobald sie da sind :) - die Faszination dafür ist ja bei mir auch erst aufgekommen, als ich das erste Mal eine Mantis live vor mir gesehen habe.
War bei mir und meiner Frau genauso.
Sie war eher für Reptilien und Fellnasen.
Doch irgendwann hats mich eben gepackt und ich fing mit Wandelnden Blättern als meinen ersten Insekten an.
Die gefiehlen ihr auch schnell, so das nach und nach immer mehr Insekten und auch Mantiden dazu kamen.

Jetzt hab ich zum Glück ein eigenes Zimmer für die Tiere - was natürlich voll ausgeschöpft wird. ;)
Aber auch meine Frau hat sich sehr mit den Krabblern angefreundet.
Die Zucht und Pflege ist zwar meine Aufgabe, doch sie ist voll fasziniert von den Krabblern und hat auch keine Scheu diese auf die Hand zu nehmen - wo ich eher vorsichtiger reagiere, weil ich weiß das die auch schonmal ordentlich zupacken können. :coolnew

Aber eine WARNUNG noch!
In der Regel ist die Insekten- und besonders die Mantidenhaltung eine SUCHT!
Es kommen bei vielen immer mehr dazu so das man kaum von einer Börse o.ä. kommt ohne irgendwelche neuen Tierchen! :ugly-dance
 
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Wunderbar. :)
Ich glaube soweit bin ich dann einmal alles losgeworden, worüber ich mir noch nicht so sicher war... Und wenn sich doch noch etwas auftun sollte, was ich wissen möchte, werde ich einfach nachfragen.

Dass Mantidenhaltung Suchtpotential hat ist mir bewusst! :D
Aber ich glaube, das ist eine Sucht der ich nur zu gerne nachgebe.
Mein Freund hat gestern sogar eingeräumt, dass er mir, so wenig Ahnung wie er hat, das ein oder andere Tier "für die Sammlung" schenken würde :box

Nun heisst's für mich nur noch die wirklich passende Wohnung finden (bzw. aussuchen - bin zwar noch fleissig am anschauen, aber die ein oder andere Wohnung habe ich schon fest im Blick. So wie die wo ich heute war, die ein Kinderzimmer mit dabei hatte, welches dem Zweck der insektoiden "Kinder" zugeführt werden würde, hehe...), und dann kanns losgehen :ugly-dance


Vielen, vielen Dank für die geduldigen Antworten, Du hast mir echt ein ganzes Stück weiter geholfen :)
 
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