was tun gegen Koppen?

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woschtl-fan

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huhu,

Meine Reitbeteiligung koppt. Sie steht jetzt in einem riesigem Offenstall, natürlich gibt es auch eine überdachte Stelle, mit Futterstellen, sie können sich also aussuchen ob sie draußen oder innen stehen wollen.
Ich weiß nicht wo sie vorher stand, aber sie ist soweit ich weiß das einzigste Pferd im Stall das koppt. Sie trägt auch immer einen Koppriemen, aber der reibt unterm Kopf alles auf, so das es da zum Teil auch schon wunde Stellen gibt. Der Riemen klebt förmlich an ihr.

Bevor sie den Riemen bekommen hat, hatte sie schon sehr viele Koliken und stand auch öfters deswegen in der Krankenbox.

Kann man irgendwas gegen das Koppen machen? Woran liegt es denn und wieso macht sie es. An Langeweile kann es kaum liegen.

ich bitte um Hilfe :(
 
03.10.2009
#1
A

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Secunda

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Hallu

Ich hab da leider auch keine Ahnung von- hab jetzt mal bei Wikipedia gelesen und zitiere mal.

Ursachen
Die Ursachen des Koppens sind nicht gänzlich geklärt. Nachgewiesen ist jedoch, dass Pferde mit nicht ausreichenden Beschäftigungsmöglichkeiten, zu wenig Bewegung oder fehlendem Kontakt zu Artgenossen eher zum Koppen neigen. Das Koppen kann also eine Reaktion auf Langeweile sein. Andererseits haben Studien gezeigt, dass in bestimmten Zuchtlinien das Koppen wesentlich häufiger auftritt als in anderen. Es liegt also nahe, dass es auch eine genetische Anlage zum Koppen gibt, die vererbbar ist. Weiterhin konnte auch ein Zusammenhang zwischen schlechter Fütterung, d. h. insbesondere zu wenig Rauhfutter, und dem Koppen hergestellt werden. Bei der Entstehung von Magengeschwüren bei Pferden spielt die Fütterung ebenfalls eine große Rolle. Neuere Studien deuten darauf hin, dass das Koppen auch eine Reaktion auf die Entstehung eines Magengeschwüres sein kann
Therapie [Bearbeiten]
Es ist sehr schwierig zu erreichen, dass ein Pferd, welches mit dem Koppen begonnen hat, wieder damit aufhört. Natürlich sollten in jedem Fall Haltung und Fütterung optimiert und die Möglichkeit eines Magengeschwüres ausgeschlossen werden. Um das Symptom des Koppens und nicht die Ursachen abzustellen, gibt es verschiedene Therapien. Eine pharmakologische Therapie ist das Verabreichen von Antagonisten wie Serotonin. Nach Absetzen des Medikaments beginnt das Pferd aber sofort wieder zu koppen.

Der Kopperriemen ist ein Halsband, das die Anspannung der Halsmuskulatur erschweren soll und kann Erfolge erzielen, wenn er sehr früh eingesetzt wird.

Bei der operativen Therapie werden die für das Koppen notwendigen Halsmuskeln (Musculus sternocephalicus, sternohyoideus und sternothyroideus) funktionsunfähig gemacht. Diese Therapie hat eine hohe Erfolgsrate, die Prognose ist aber auch hier umso besser, je früher das Pferd operiert wird.
Quelle: Wikipedia.org
 
fellow

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Man kann auch eine OP durchführen lassen.
Ich glaube, die Erfolgsquote ist sehr hoch, nur wenige Fälle fangen wohl hinterher wieder an zu koppen.
Ein Bekannter hat seine Stute operieren lassen und sie hat danach nie wieder gekoppt.
LG
Ursula
 
woschtl-fan

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huhu,

vielen Dank das du dir die Mühe gemacht hast um nachzuschauen. :)

Also Bewegung, naja ich darf sie nicht zu sehr belasten das sie Spat hatte und deswegen an beiden Hinterbeinen operiert wurde.
Wenn man sie zu stark belastet fängt sie wieder an zu lahmen.
Ich bin die einzigste die sie reitet und ich komme ungefär zweimal die Woche. Sie ist aber generell eher ein tuhiges Pferd, wenn die anderen auf der Koppel rumalbern, steht sie lieber im Schatten oder frisst. Auch im Umgang ist sie eine total liebe schmusemaus.

Das Problem am Koppriemen ist, das er an ihr klebt, wenn ich ihn ihr abnehme um sie fürs reiten fertig zu machen, muss ich ihn ganz langsam abziehen, weil er unterm Kopf so ziemlich an ihr klebt, ich weiß nicht, vielleicht weil sie geschwitzt hat, ich habe absolut keine Ahnung, werde es dort demnächt auch mal abwaschen und eincremen.

Und ich weiß nicht, eine Operation? Die Besitzerin wollte sie schon als sie Spat hatte nicht operieren lassen, sie fragte eiskalt, für wen sollte sie sie denn operieren lassen?
Ich glaube kaum, das sie es machen lassen würde. Und ich persönlich finde es auch nicht so toll, sonst steht sie wieder ewig lang in der Krankenbox, nein, dann soll sie lieber koppen anstatt Schmerzen zu haben.
 
Fussel

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Hallo

Ihr solltet den Koppriemen weg lassen. Er bringt nur was wenn man ihn früh genug einsetzt bevor es sich festgefahren hat. Jetzt koppt das Pferd genauso weiter nur das ihr es ihm dabei unangenehm macht. Außerdem kommt es schnell zu Scheuerstellen. Das muss nicht sein.

Haben Pferde einmal mit dem koppen richtig angefangen, ist es oft unmöglich das wieder ganz abzustellen. Aber man kann es vermindern.
Wichtig ist körperliche & geistige Auslastung. Wenn du sie körperlich nicht zu sehr anstrengen darfst, dann geistig. Bring ihr Tricks bei und beschäftige sie, damit sie richtig ausgelastet ist.

Wie wird sie gefüttert?

Liebe Grüße
 
woschtl-fan

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huhu

Nun, wenn ich den Koppriemen weglasse, was ich garnicht darf, würde sie wieder Koliken bekommen. Der Koppriemen verhindert ja auch, das die Luft in den Bauch kommt, so dass sie keine Koliken bekommen kann.

Was für Tricks könnte ich ihr denn z.B beibringen :D
Und wie? Das würde ich mal ausprobieren.
 
Fussel

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Hallo

Das koppen Koliken verursacht ist ein Gerücht. Wenn die Besitzerin es nicht glaubt, sprecht mal mit einem Tierarzt (manche geben solche Auskünfte ja umsonst am Telefon).

Was mir noch einfällt, ist er ein "Freikopper" oder "Aufsetzkopper"? Also setzt er seine Zähne irgendwo auf um zu koppen, oder so frei in der Luft?

Du kannst DInge beibringen wie spanischer Schritt, hinsetzen/hinlegen, um dich rum laufen usw..
Dazu gehört aber eine Menge vertrauen, und ich kann dir nur empfehlen dir mal ein Buch dazu zu holen.
Hier hatte wir schonmal ein Thema dazu:
https://www.forum-haustiere.de/rund-um-pferde-und-ponys/beschaeftigungsmoeglichkeiten-ausser-reiten_47408.html

Und wenn dir das Buch da nicht zu sagt, frag mal nach:
https://www.forum-haustiere.de/rund-um-pferde-und-ponys/buchtipps_50595.html

Liebe Grüße
 
woschtl-fan

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huhu

Ist das echt ein Gerücht :irre: seit dem sie den Riemen hat bekommt sie keine Koliken mehr.

Sie ist Aufsetzkopper, Sie versucht es überall, sogar am Ring der in der Wand fest ist um sie anzubinden.

Aber ich versuch mal Bodenarbeit oder anderes mit ihr, meine Mutter macht Bodenarbeit und ich denke sie hilft mir dabei.

Danke :bye:
 
Fussel

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Ja das ist ein Gerücht.
Im Gegenteil Pferde müssen sogar koppen können, können sie es nicht dann kann es zu Koliken führen. Aber nichts von wegen Lust sondern weil Kopper so gelernt haben ihren Stress abzubaun. Können sie es nicht, kann das zu Koliken oder anderen gesundheitlichen Problemen führen.
Weg gehen wird das koppen wohl nie, man kann es nur durch optimierung der haltung verringern. Red mal mit der Besitzerin wegen dem Koppriemen, und ruf halt wenn sie es dir nicht glaubt nen Tierarzt an.

Viel Glück!

P.S.:
Was ich fast vergessen hätte, wenn er ein Aufsetzkopper ist müsst ihr die Zähne im AUge behalten. Die nutzen sich nämlich verständlicherweise viel zu schnell ab!
 
~xsvenniyx~

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Hey also von ner Bekannten das Pferd ist auch Kopper und sie hat sichs vom Nachbarpferd abgeguckt. Sie sagt aber, dass es überhaupt nicht schlimm ist. Also mach den Riemen ab und lass sie koppen. Du kannst ja wenn du sie putzt etc. versuchen ihr das abzugewöhnen wenn du daneben stehst, weil es kann ja echt nervend sein. LG
 
E

erftauen-team

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Hatten auch mal 'nen Kopper

Ricky war ein Einstellerpferd, er hat auch gekoppt. Seine Gabe war, alles zu zernagen was Holz war (Stalltüre, Zäune, etc.).
Dann kam er zu uns. Unsere erste Maßnahme war raus, wir hatten ja einen Offenstall. Zur Beschäftigung einen Horseball.
Unser Zäune (sie mussten eh neu gemacht werden) wurden bei der Firma Texas Traiding gekauft (Stahlpfosten mit 4 cm Breitband).
Sogar wir Mädels können die Pfähle problemlos einschlagen (und bei Bedarf wieder umsetzen und das Beste, sie verrotten nicht).
So lebte Ricky 6 Jahre mit wenig "Koppmöglichkeit" bei uns, bis ihre Besitzerin mit Ricky nach Trier umzog.

L G vom Erftauen-Team
 
xxelaxx

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Hey ich schmeiss meine meinung auch ma in die runde ^^

also, mein gaulche ist auch schon seit er 3 jahre ist ein kopper unh heute ist er 20 jahre und es ist in all der zeit wegen dem koppen nichts passiert weil er das nur macht um aufmerksamkeit zu bekommen(lekelie,kraule usw.)
vorallem musst du mal darauf achten ob er nur dann koppt wenn du da bist,das machen viele pferde um aufmerksamkeit zu bekommen (beobachte ihn mal aus der ferne wenn er denkt du werst nicht da)wenn er dann immer noch koppt, ratte ich dir von allen mitteln ab was das verhindern vom koppen an den boxentühren,stangen etc.ab, den dann kann es seit das er anfängt zu luftkoppen und das ist noch schwieriger in davon loszukriegen wenn überhaupt fast unmöglich...

das einzigste was hilft (find ich) ist ein kopperriemen) den hat meine aber immer irgentwie losgekriegt ^^
 
woschtl-fan

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Huhu,

eigentlich ist das jetzt ein Jahr her. :alien

Es hat sich ein bisschen was geändert, sie koppt nur wenn ich nicht da bin.
Wenn ich sie raushole, putze und fertig mache ( was schon mal so eine Stunde dauern kann :vollpanik ), koppt sie nicht.

Sobald ich sie wieder reinführe, fängt sie wieder an zu koppen.

Ich bin bis zu 3 mal die Woche im Stall, öfters kann ich leider nicht, ich hab ja auch noch Schule :nixweiss

Seit dem sie meine RB ist, hat sie dort aber keine Wunden mehr, die Besitzerin war nie da, also wurde dort auch nicht sauber gemacht. Ich putze an den Stellen unter dem Riemen ziemlich gründlich, sodass da nichts reibt.

Lg
 
CaimeroMeier

CaimeroMeier

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Huhu :blobg:
Hmm.. die Besitzerin deiner RB scheint ja nicht sehr verantwortungsvoll zu sein. Wenn der Riemen so sehr scheuert kannst du ihr ja vielleicht einen bequemeren besorgen. Bin allerdings nicht sehr darüber im Bilde was es da für Alternativen gibt. :nixweiss
Vielleicht irgendwas gespolstertes?
Ich kenne mehrere Pferde, die koppen und bei denen auch verschiedene Dinge ausprobiert worden sind. Diese oben beschriebene OP hat bei einer Stute aus unserem Stall nix genützt. Sie koppt immer noch weiter. Aber vielleicht handelte es sich dabei auch um eine abgewandelte OP, da müsste ich mich genauer informieren. Das Koppen Koliken verursacht ist in der Tat nicht wissenschaftlich belegt. Allerdings gibt es viele Kopper, die eben auch anfällig für Koliken sind. Meiner hat auch angefangen zu koppen, er macht es aber immer nur, wenn er angebunden ist. Dann legt er sich soweit zurück in den Strick bis er genug Widerstand hat und koppt ab und zu. Ich denke, bei meinem passiert das aus Langeweile. Er ist halt nicht gern auf der Stallgasse angebunden. Ansonsten hat er damit aber keine Probleme.
Ich hoffe, dass ihr noch eine gute Lösung findet. Diese aufgescheuerten Stellen sind auf Dauer ja eher suboptimal.
Liebe Grüße, Laura
 
B

Black Rubin

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Hallo :)
Mein Pferd ist auch ein Kopper(Aufsetzkopper).Er hat jetzt einen abgebrochenen Zahn durch das koppen :seufz, also schau immer mal wieder nach den Zähnen. Seit einem Jahr ist er schon nun meine RB, vor ca. einem halben Jahr habe ich begonnen das Koppen zu vermindern, hat auch gut geklappt. Früher stand er den ganzen Tag in seiner Box vor dem Futtertrog und hat an diesem gekoppt. Mittlerweile koppt er nur noch wenn er gefressen hat, deswegen gebe ich ihm in der Box auch keine Leckerlies mehr. Ich habe das erreicht, durch viel verschiedene Selbstbeschäftigung in der Box, Lecksteine, Bälle, Birkenäste, Stroh/Heu und immer mal wieder wechseln. Er ist auch ein Koliker aber das hängt in keiner weise mit dem koppen zusammen, meistens bekommt er eine Kolik durch zu viel Gras oder Stroh. Kannst ja immer mal wieder die Spielsachen deines Pferdes wechseln an andere Orte bringen usw. vielleicht hilft es :Frage
Und den Kopperiemen solltest du wirklich weglassen, zumindest wenn er immer noch scheuert, und wenn sie eh weiterkoppt...
 
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