Futtertiere als Haustier halten?

Diskutiere Futtertiere als Haustier halten? im Futter, Futtertierzuchten, Vitamine und Mineralien Forum im Bereich Terraristik; Hi!! Da ich mich schon als Kind unheimlich für Insekten interessiert habe, möchte ich von euch wissen ob man Futtertiere als Haustier halten...
S

stali2000100

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Hi!!

Da ich mich schon als Kind unheimlich für Insekten interessiert habe, möchte ich von euch wissen ob man Futtertiere als Haustier halten kann?Ich habe derweil eine 60 liter fassende Faunabox(hab sie mal als Quarantänebecken für meinen kranken Neon gekauft)Darin möchte ich gerne Heimchen,Wüstenheuschrecken und Argentinische Schaben halten.Wäre das den möglich?Licht ist ja keins, reicht es wenn ich den Behälter an einen hellen Ort(Wohnzimmer)stelle?Als Bodengrund würede ich 5cm Reptilienerde nehmen(soll gleichzeitig als eiablageplatz für die Heimchen dienen)Zusätzlich werde ich noch ein Schaöe mit Torf-Sand Gemisch in Box stellen(als Eiablageplatz für die Wüstenheuschrecken)Und natürlich ein paar Schichten Eierkartons.Würde das den funktionieren?

LG Stali!!!
 
12.02.2010
#1
A

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Keks.Krümel

Keks.Krümel

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hey coole idee.

Also ich weiss nicht genau,denke aber das es OK ist..
sonst werden die doch auch in kleinen Plastik behältern gehalten bis sie zum Futter dienen.
Wenn du erste erfahrungen hast,die ein paar Jahre hälst,und du Platz hast,kannst ja auch ein kleines Aqua dazu nehmen,
 
L

l4m0r

Gast
Hallo,

Tier Futtertiere aber bitte getrennt halten, da sie sich sondt gegenseitig auffressen und Futtertiere die in den kleinen Heimchenboxen drin bleiben, sterben schneller und stinken ziemlich. Aber sonst alles machbar.

Gruss
Mark
 
Andreas75

Andreas75

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Hy!

Futtertiere kannst Du problemlos auch als Haustiere halten, aber nur eine Art von den dreien, und eingedenks der Tatsache, daß Wanderheuschrecken zum Wohlbefinden und zur Vermehrung ständig an die 30 Grad brauchen und Unmengen an Weizenkeimlingen fressen, sowie sehr viel Platz brauchen, sogar nur zwei Arten.

Heimchen würde ich ebenfalls nicht empfehlen, da die durch ihr Gezirpe nachts ungeheuer auf den Nerv fallen, und im Falle des Entkommens auch in der Wohnung überleben und sich vermehren können, was sicher niemand will :vollpanik ...

So bleiben nur noch die Argentinischen Schaben, welche sich dafür aber brilliant halten lassen, und auch recht tiefe Temperaturen toll vertragen (20- 26 Grad sind top).

Meine Blaptica dubia halte ich in einer kleineren Faunabox als Du sie hast. Drinnen habe ich am Boden eine Lage Heu, welches die Tiere fressen können, und was für die Nymphen ein einwandfreies Versteck abgibt. Ebenso kann da der trockene Kot gut durchrieseln, so daß sich das Becken auch prima reinigen lässt.
Oben drauf habe ich für meine paar Tiere eine Eierpappe zu liegen (können natülrlich auch mehr Pappen sein), und zu futtern gibt es Apfel, Möhre, Weizenkleie und dann und wann mal etwas Whiskas- Katzennaßfutter (in angemessener Menge, Reste am nächsten Tag unbedingt entfernen). Temperatur haben sie ständig ca. 22- 25 Grad, und auf diese Haltungsart zeigen sich die Schaben erstaunlich langlebig.

Früher in der althergebrachten und überall zu lesenden Haltungsweise starben immer sehr viele Tiere, und die Männchen wurden kaum einen Monat alt. Heutzutage jedoch kann man sagen, daß auch die Böcke mindestens 4- 6 Monate alt werden, und so hat sich meine Gruppe, welche sich durch einen verspritzten Salatkopf vor etwa eineinhalb Jahren auf ganz wenige Tiere (unter 20) reduziert hatte, wieder ganz ansehnlich berappelt, so daß dann und wann mal eine für meinen Leopardgecko abfällt ^^.
Neuzukauf wäre logo einfacher gewesen, aber das kann ja jeder ^^!

Also, wenn, dann empfehle ich klar die Schabe, Heuschrecke und Heimchen sind zu anspruchsvoll oder aber anderweitig nicht empfehlenswert.

Grüße, Andreas
 
S

stali2000100

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Hi!!

Ich hab mir gerade ein Buch über Futtertiere gekauft, und da steht auch das es nicht gut ist mehrere Arten in einem Behälter zu halten.Und auch das die Heimchen ziemlichen Lärm machen.Nun ist mir die Idee gekommen sie in meinen Aquarienraum zu setzen.In dem Buch stand auch eine Anleitung für einen Heimchen und Heuschreckenzuchtbehälter.Als Schabenbehälter werde ich eine Box mit den Maßen:40*40*20 nehmen.Ich werde sie dann mit Heu und einem Eierkarton ausstatten.Füe die Heimchen würde ich mir selbst eine Kiste mit den Mäßen:40*40*40 zurechtschneiden.Im Boden werde ich werde ich Fliegengitter befestigen(damit der Kot durchfallen kann)Vorne noch eine Plexiglasscheibe hin damit ich auch das geschehen beobachten kann.Zur Eiablage stelle ich eine Flach Schle mit einem Sand-Torf gemisch in den Kasten.Dann als Lauffläche noch einige Stapel Eierkartons rein und vertig.Macht es den Tieren was aus wenn sie auf Fliegengitter laufen müssen?Für die Heuschrecken ist das selbe geplant, nur das das Becken die Maße:60*40*40 haben wird,das der Boden aus Metallgaze bestehen wird und das der eiablagebehälter 12cm hoch sein wird.Zusätzlich möchte ich dann noch einen Heimchenbehälter mit Steppengrillen versehen.Ich werde villeicht auch noch eine 30*30*20 Box kaufen, sie mit 10cm Mehl Gemisch füllen, eine Eierkarton drauf und sie mit Mehlwürmern besetzen.

Würde mein Plan den so funktionieren?

LG Stali!!!
 
Andreas75

Andreas75

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Hallo!

Nimm statt dem Mehlgemisch für die Mehlwürmer lieber Haferflocken, die billigste Sorte reicht denen völlig (meine jedenfalls fanden die teuren Sorten weit weniger schmackhaft). Und statt Eierpappe reicht auch ganz normales Küchenpapier, das Du nur zerknüllst und auf das Substrat legst.
Das hat den Vorteil sich gut und öfter mal feucht machen zu lassen.
Die Käfer und Würmer zerkauen und zerfusseln es zwar mit der Zeit, dafür trocknet es aber besser und schneller wieder ab als Eierpappe, die aufquillt und dann im Verbund mit den Ausscheidungen der Tiere gammelt/ schimmelt. Durch die schnellere Abtrocknung des Küchenpapiers bekommt man auch weniger bis keine Probleme mit Milben, die schon manche Mehlwurmzucht ruinierten.

Im übrigen kannst Du die Mehlwurmzucht nach oben hin ohne weiteres offen lassen, die Käfer sind so gut wie nicht flugfähig, und schnelle Wiederabtrocknung ist recht wichtig.

Ansonsten hören sich Deine Vorhaben ganz prima an =)!

Grüße, Andreas
 
dasweissekaninchen

dasweissekaninchen

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Hy!

Futtertiere kannst Du problemlos auch als Haustiere halten, aber nur eine Art von den dreien, und eingedenks der Tatsache, daß Wanderheuschrecken zum Wohlbefinden und zur Vermehrung ständig an die 30 Grad brauchen und Unmengen an Weizenkeimlingen fressen, sowie sehr viel Platz brauchen, sogar nur zwei Arten.

Heimchen würde ich ebenfalls nicht empfehlen, da die durch ihr Gezirpe nachts ungeheuer auf den Nerv fallen, und im Falle des Entkommens auch in der Wohnung überleben und sich vermehren können, was sicher niemand will :vollpanik ...

So bleiben nur noch die Argentinischen Schaben, welche sich dafür aber brilliant halten lassen, und auch recht tiefe Temperaturen toll vertragen (20- 26 Grad sind top).

Meine Blaptica dubia halte ich in einer kleineren Faunabox als Du sie hast. Drinnen habe ich am Boden eine Lage Heu, welches die Tiere fressen können, und was für die Nymphen ein einwandfreies Versteck abgibt. Ebenso kann da der trockene Kot gut durchrieseln, so daß sich das Becken auch prima reinigen lässt.
Oben drauf habe ich für meine paar Tiere eine Eierpappe zu liegen (können natülrlich auch mehr Pappen sein), und zu futtern gibt es Apfel, Möhre, Weizenkleie und dann und wann mal etwas Whiskas- Katzennaßfutter (in angemessener Menge, Reste am nächsten Tag unbedingt entfernen). Temperatur haben sie ständig ca. 22- 25 Grad, und auf diese Haltungsart zeigen sich die Schaben erstaunlich langlebig.

Früher in der althergebrachten und überall zu lesenden Haltungsweise starben immer sehr viele Tiere, und die Männchen wurden kaum einen Monat alt. Heutzutage jedoch kann man sagen, daß auch die Böcke mindestens 4- 6 Monate alt werden, und so hat sich meine Gruppe, welche sich durch einen verspritzten Salatkopf vor etwa eineinhalb Jahren auf ganz wenige Tiere (unter 20) reduziert hatte, wieder ganz ansehnlich berappelt, so daß dann und wann mal eine für meinen Leopardgecko abfällt ^^.
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Also, wenn, dann empfehle ich klar die Schabe, Heuschrecke und Heimchen sind zu anspruchsvoll oder aber anderweitig nicht empfehlenswert.

Grüße, Andreas
*lol*
Meine Vermieterin hat schon die Augen aufgerissen, als ich ihr erzählte, das ich Zwerggarnelen halte. bei Schaben würde sie wohl ausrasten. Und Heimchen "singen" sehr schön, mir sind früher manchmal welche abgehauen. Eines sass singend hinterm Kühlschrnak, worauf mein Gatte die Tür hinter sich zuknallte und schwor, nicht wieder rauszukommmen, bis ich das Viech da wieder rausgesammelt hätte:christk
 
E

Elko

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Welche Bedingugne brauche denn die Mehlwürmer? 24°C und so 60- 70% würd ich mal schätzen, da sie ja auch in unseren breiten in der Natur vorkommen, stimmt das? Und wie bekommst du es hin, dass sie nicht stinken?
Ich hatte auch mal eine Zeit lang welche aber die haben fürchterlich gestunken, kann man da was gegen machen?
 
Andreas75

Andreas75

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Hallo!

Ich habe meine Zucht in einem dunklen Eckschrank, bei dem die Tür zur Belüftung immer einen kleinen Spalt offen ist.
Luftfeuchte habe ich noch nie gemessen, die liegt bei 40- 50 %, denke ich, die Temperatur recht gleichbleibend bei 23- 25 Grad.

Was das Riechen angeht, so tun meine das auch.
Meist ist das nur so ein "Haferflockengeruch", der zu ertragen ist, und wird es gar zu arg und "käferig", mache ich halt sauber, da vor allem der Kot müffelt.
Da nehme ich dann ein ganz normales Metallküchensieb (am besten ein eigenes für die Zucht besorgen/ aus der Küche klauen ^^), kippe da portionsweise den Kisteninhalt rein, siebe durch, bis alles feine draußen ist, und kippe die Würmer/ Käfer dann in die bereit stehende neue Kiste, oder in ein Zwischenbehältnis, wenn ich die selbe Kiste später sauber gemacht habe, zum Wiederverwenden.

So lässt sich die Geruchsbelastung eigentlich gut im Rahmen halten. Sehr wichtig ist natürlich, das die Tierdichte nicht zu hoch ist, denn durch einen Überbesatz kommt auch Feuchtigkeit ins Substrat, die sich vor allem im feinen Kot gut hält, der dann richtig stinkt...
Hier hilft dann nur raussammeln der Käfer und größeren Würmer, den Rest samt kleinen und kleinsten Jungwürmern entsorgt man dann am besten komplett, weil es zu fummelig ist, die kleinsten Würmer da rauszupolken.
Darum betonte ich auch, es ist wichtig, daß die Zucht nach einem Sprühen etc., aber auch allgemein, gut und schnell abtrocknen kann, damit man sich einiges an Gemüffel erspart.
Auch zuviel Feuchtfutter ist in diesem Sinne nicht gut, da durch viel Feuchtfutter die Würmer viel feucht koten, und dann, naja, stinkt es halt auch saftig...
Eini-, zweimal die Woche Möhrenschnitze oder etwas Apfel reicht als Feuchtfutter total, ansonsten kann man mit der Blumenspritze mal drübersprühen, um Käfer und Würmer mit Feuchtigkeit zu versorgen.

Ja, und auf die Art läuft meine Zucht seit ca. zweieinhalb Jahren ohne jeglichen Neuzukauf eigentlich ganz prima ^^!

Grüße, Andreas
 
Kevin1993

Kevin1993

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Ich habe mal Wüstenheuschrecken in einem Terrarium gehalten.
Das war schön zu beobachten aber sie vermehren sich schnell,fressen viel und wachsen rasant (bei Heimchen ähnlich nur die sind laut ). Zum Glück hatte ich verwendung für sie (Bartagamen jam jam).
Wieso guckst du nicht ob es in deiner Umgebung nicht Stab- oder Gespenstschrecken zu verkaufen gibt.
Vllt auch wandelnde blätter oder Gottesanbeterinnen gibt.
Die sind zwar nicht so billig wie die Futtertiere aber schön anzusehen
 
Andreas75

Andreas75

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Oh, ich finde es toll, wenn man auch den weniger beachteten Tiergruppen mal etwas Aufmerksamkeit schenkt ^^.

Gespenstschrecken und sowas hält doch bald jeder Insektenfreund, wer aber Grillen oder andere Futtertiere? Ist doch auch mal was ;)!

Grüße, Andreas
 
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Futtertiere als Haustier halten?

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